Das Besondere an diesem Wein Nicht ohne Grund gilt das Weingut Diemersdal in der südafrikanischen Kap-Region als Experte für Sauvignon Blanc. Zum einen verstehen die Winemaker ihr Handwerk, zum anderen bietet das Mikroklima im Durbanville Valley ideale Voraussetzungen: Der kühlende Wind in den Weinbergen rund um Kapstadt bewahrt die Frische in den ausgereiften Beeren und lässt auf diese Weise einen Weißwein entstehen, der die Rebsorte kaum typischer präsentieren könnte. Insbesondere dann, wenn man einen Sauvignon Blanc schätzt, der ausgesprochen frisch und aromatisch daherkommt. Der Duft von reifen Stachelbeeren dominiert bereits an der Nase und wird durch tropische Noten von Maracuja ergänzt. Das wirkt in Kombination mit dem schlanken Körper und dem guten Säurezug extrem trinkanimierend. So wundert es kaum, dass der Cape Town Sauvignon Blanc ausschließlich in Edelstahltanks bei kühlen Temperaturen vinifiziert wird. Durch diese Vorgehensweise wird die Aromatik weder beeinflusst noch in ihrer Ausdruckskraft reduziert. In Folge besitzt der Weißwein ein ganz klares Geschmacksprofil und einen Eindruck am Gaumen ganz ohne Ecken und Kanten. Ein hervorragender Sauvignon Blanc, um die Qualität des Weinguts Diemersdal kennenzulernen. Und das mit einem wirklich guten Preis-Genuss-Verhältnis. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Im Glas mit einem sehr blassen Gelbton. Die Aromatik des Weins ist ganz rebsortentypisch: Passionsfrucht, Stachelbeere und reife Melone. Im Mund setzt sich der Eindruck von tropischen Früchten und wird von lebhafter Frische ergänzt. Lang, klar und trocken zeigt sich dieser Sauvignon Blanc im Abgang.
Carignan G Vieilles Vignes - 2024 - Union des Vignerons - Französischer Rotwein
Das Besondere an diesem Wein Dieser tiefdunkle Rotwein stammt von knorrigen Carignan-Rebstöcken, die aufgrund ihres Alters von sich aus den Ertrag reduzieren. Die sehr alten Rebstöcke aus besten Lagen sind der Grund für den besonders gehaltvollen Wein. Der „Vieilles Vignes“ von Marilyn Lasserre lässt einen mit dem Duft nach wilden Beeren und Thymiansträuchern in Gedanken sofort nach Südfrankreich reisen. Wie der Wein schmeckt: samtig & weich Am Gaumen hat er eine gewisse Fülle, ist samtig-weich mit Aromen von Brombeergelee und würzigen Wacholderbeeren. Die Empfehlung aus der Küche dazu wäre ein schöner Schmorbraten oder ein gut gewürztes Ratatouille.
Carménère Pupilla - 2023 - Luis Felipe Edwards - Chilenischer Rotwein
Das Besondere an dem Wein Ursprünglich stammt die Rebsorte Carménère aus Frankreich und war einstmals im Bordeaux sehr verbreitet. Da sie nur über einen geringen Ertrag verfügt, verschwand sie dort fast gänzlich. Neuen Ruhm erntete die karminrote Traube – daher der Name – jedoch mit den reinsortigen Carménère Weinen aus Chile. Der Carménère Pupilla ist der ideale Einstiegswein in diese grandiose Welt des chilenischen Carménère. Dafür steht auch der Name Luis Felipe Edwards. Das Weingut wurde 2019 beim Mundus Vini Wettbewerb als „Bester Erzeuger Chiles“ ausgezeichnet. Der Carménère Pupilla kommt aus dem Central Valley, das mit seinem trockenen Klima für die sensible Rebsorte perfekt geeignet ist. Genau hier feiert der Carménère seine Wiederauferstehung als Rebsorte mit eigenem Aromenprofil und großer Zukunft. Wie der Wein schmeckt Im Glas präsentiert sich der Carménère Pupilla mit einem hellen, aber intensiven Rubinrot. Schwarze Johannisbeere, Kirsche und Pflaume steigen duftend aus dem Glas. Die Nase gibt aber auch exotische Gewürze und Töne der Holzreife preis: Vanille, Schokolade und ein Hauch Mokka. Volle Fruchtkonzentration und ordentliche Spannung am Gaumen. Dazu ein feines Finale, von weichen Tanninen getragen.
Das Besondere an diesem Wein Die Appellation Pauillac ist die Top-Adresse in der großen Weinregion Bordeaux. Hier finden sich allein drei der insgesamt fünf als Premier Grand Cru Classé eingestuften Weingüter. Dazu zählt auch Château Lafite Rothschild, um dessen sogenannten Zweitwein es sich beim Carruades de Lafite handelt. Allerdings ist das Label „Zweitwein“ mehr als irreführend bei einem Wein, hinter dem Château Lafite Rothschild steht. Anders ausgedrückt: Der Carruades de Lafite kann nicht anders als ein Top-Bordeaux bezeichnet werden. Der Name leitet sich von der Hochebene Carruades ab. Bereits seit 1845 – also noch vor der großen Klassifikation der Bordeaux-Weingüter – zählen die hier gelegenen Rebflächen zum Château. Es sind die tiefgründigen Kiesböden, die mit Anteilen von Sand und Kalkstein durchmischt sind, die den Weinen Eleganz und reine Frucht einhauchen. Zudem sorgen der nahe Atlantik und die breite Gironde im Zusammenspiel für ein eher warmes, feuchtes Klima für das optimale Wachsen und Reifen der Trauben bei gleichzeitig genügend Luftzirkulation. Diese Standortvorteile konnte der Jahrgang 2019 voll ausspielen. Nach dem Start der Vegetationsphase Ende März fand die Blüte der Reben ganz früh im Juni statt. Da das Frühjahr eher kühl und feucht war, bildeten sich nicht alle Trauben optimal aus. Jedoch sind es diese Trauben, die später für feine Fruchttöne und genügend Säure im Wein sorgen. Juli, August und September waren trocken und heiß. Vereinzelte Regenschauer sorgten für kostbares Nass. Die Lese für den Carruades de Lafite begann am 19. September mit den Merlot-Trauben und war am 7. Oktober abgeschlossen. Im Vergleich zum Erstwein von Château Lafite Rothschild weist die Cuvée für den Carruades einen größeren Anteil von Merlot auf – immerhin 27 Prozent. Zwar geben Cabernet Sauvignon (68 Prozent) und Cabernet Franc (5 Prozent) immer noch den Ton an, doch der Merlot ist mit seiner Fruchtaromatik ein gutes Stück präsenter. Die Trauben werden nach Rebsorten getrennt vinifiziert, die alkoholische Gärung erfolgt teils in Holzfässern, teils in Edelstahltanks und ohne auf die Schalen zu verzichten. Anschließend durchläuft der Wein in anderen Holzfässern die malolaktische Gärung. Erst jetzt findet die Vermählung der Rebsorten statt. Anschließend reift der Carruades de Lafite 18 Monate im Barrique. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Das Auge begrüßt ein dunkles Granat im Glas. Es folgt ein elegantes Duftabenteuer mit viel roter Frucht, frischen Blaubeeren sowie Roten Johannisbeeren und Himbeeren. Ebenso fein mengen sich Anklänge von Gewürzen, grünem Tee und Veilchen ein. Im Mund fällt der 2019er schlanker als andere Jahrgänge aus, was die wundervollen würzigen Noten etwas hervorhebt. Durchgehend elegant und bereits mit fein geschmirgelten Tanninen, eindrucksvolle Länge. Wer die Geduld aufbringt, sollte noch bis 2026 oder 2027 warten. Was Kritiker zu dem Wein sagen 92–94 Punkte von Robert Parker „Von mittlerer bis tiefer granatroter Farbe springt er mit hellen, frischen Noten von wilden Blaubeeren, reifen Pflaumen und Johannisbeergelee sowie einem Hauch von Zimtstange, Kreuzkümmel, Oolong-Tee, Veilchen und mit einem Hauch von schwarzen Oliven aus dem Glas. Der Gaumen mit mittlerem Körper liefert eine Menge reichhaltiger, reifer, würziger Aromen mit einer weichen Textur aus schön abgerundeten Tanninen und hintergründiger Frische. Finale mit anhaltender Piment-Note. Mit einem Wort: Yum!“
Casa Regalos Selección Especial - 2023 - Casa Regalos - Spanischer Rotwein
Das Besondere an diesem Wein Hier im südlichen Teil der spanischen Hochebene, Im Land von Don Quixote, gibt es fantastische Weine, obwohl die Bedingungen für den Weinbau eher eine Herausforderung sind. Es kann extrem heiß und extrem kalt werden, was zwar an sich gut für den Wein ist, aber bei so großen Schwankungen wie hier müssen die Winzer sehr genaue Arbeit im Weinberg leisten und es müssen auch die richtigen Rebsorten ausgewählt werden, die mit diesen Temperaturschwankungen auch zurechtkommen. Manche der hier üblichen Sorten, wie Tempranillo, Bobal und Monastrell, sind weiter verbreitet und geben auch ein ganzes Stück weiter nördlich fantastische Weine. Andere, wie die Alicante Bouschet, die in Spanien Garnacha Tintorera heißt, laufen nur unter diesen harschen Bedingungen zur Höchstform auf. So hat die Alicante Bouschet ihre weiteste Verbreitung in Nordafrika sowie den heißesten Gebieten von Spanien und Portugal. Ihr Vorteil: die Trauben trocknen nicht sehr schnell aus und der Saft hält auch in heißen Sommern zuverlässig die Säure. Reinsortige Weine aus der Sorte sind ungewöhnlich, meistens werden sie - wie hier bei der Selección Especial - mit anderen Sorten vermählt. Manuel Olmo, der Eigentümer des Weinguts Casa Regalos, ist nicht nur ein regionaler Pionier des Bio-Weinbaus, sondern er ist auch ein besonderer Befürworter der Garanacha Tintorera, die er ins Familienweingut beim Dorf Roda mitgebracht hat. Nach dem Studium der Önologie hatte Manuel die typischen Wanderjahre mit Stationen auf Weingütern in aller Welt hinter sich. Die Garnacha Tintorera lernte er allerdings in der Nachbarschaft kennen, als er Weinberge in anderen Teilen der spanischen Hochebene erwarb. Man sagt der Alicante Bouschet nach, ein eher strukturgebendes als fruchtiges Element zu sein. Insofern passt die Kombination, die Winemaker Mark Nairn für den Selección Especial speziell ausgewählt hat. Hier wird die Tintorera mit Syrah und Monastrell ergänzt. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Der Wein ist ein wenig zurückhaltend in der Aromatik, deswegen empfehlen wir ein großes Glas. In der Nase entfalten sich dann warme, süß-würzige Aromen, die in gewisser Hinsicht an ein orientalisches Männerparfüm erinnern. Danach zeigt sich eine dunkle Beerenfrucht, umspielt von tiefen, druckvollen Noten von Mandeln und Pimentón. Am Gaumen ein ehrlicher Wein, gerade genug Süße, um die Säure abzupuffern, dazu weiches, aber präsentes Tannin, das im Finale einen Eindruck von Mokka und dunkler Schokolade hinterlässt. Ein herrliches Stück Spanien im Glas!
Das Besondere an diesem Wein Dieser Lagenwein von Dievole trägt einen Namen, der unweigerlich an Giacomo Casanova erinnert – den rastlosen Reisenden, Liebhaber und Chronisten seiner Zeit, für den Orte immer auch Atmosphäre, Begegnung und Genuss bedeuteten. Bei Dievole steht „Casanova“ allerdings für einen ganz konkreten Ort: die Einzellage, die am nächsten an der historischen Villa Dievole liegt. Aus rund 2,5 Hektar Reben entsteht hier ein Chianti Classico, der bewusst als gut trinkbarer Cru gedacht ist – geprägt von den Böden des Macigno del Chianti, also deutlich sandsteinreichen Untergründen. Das ist der Grund dafür, dass der Wein eher mit Leichtigkeit und geschmeidigen Tannine glänzt, statt mit Kraft oder Gravitas. Wie der Wein schmeckt: samtig & weich In der Nase wirkt der Wein deutlich rotfruchtig, mit Anklängen von Granatapfel, Himbeere und schwarzer Kirsche; dahinter liegt ein feiner Ton, der an frisches Laub erinnert. Am Gaumen zeigt er sich überraschend weich und zugänglich, mit einer Anmutung, die an sehr guten Merlot denken lässt: eine leicht bröckelig-kreidige Textur, dazu eine süße Wärme und Würze. Das Tannin ist fein, aber spürbar und gibt dem Wein Zug. Der Wein hat eine sehr lebendige, seelenvolle Art, die direkt Lust auf den nächsten Schluck macht.
Das Besondere an diesem Wein Mit dem Castillo Clavijo Reserva kommt ein Rioja ins Glas, der die klassischen Eigenschaften seiner Zunft bemerkenswert modern interpretiert. Höchst gekonnt verbindet er die geschmeidige Eleganz und Komplexität eines gereiften Reserva mit einer bemerkenswerten Frische. 95 % Tempranillo und 5 % Graciano heißt die Zauberformel der 1999 gegründeten Bodega Criadores, die unter Führung der renommierten Winzer- und Händlerfamilie Vivanco konsequent auf biologischen Weinbau setzt. Das Terroir liegt im Zentrum der DOC Rioja, nur sechs Kilometer von der Bodega entfernt. Es bildet einen Kreuzungspunkt von Tälern, Flüssen und Bergen, an dem kontinentale, mediterrane und atlantische Klimaeinflüsse auf einzigartige Weise zusammentreffen. Der dort kultivierte Wein stammt von einer Selektion älterer Reben, die im Durchschnitt über 30 Jahre in Höhenlagen wurzeln. Hier, in der Umgebung der Dörfer Clavijo, Alberite und Villamediana, gewinnt insbesondere der kraftvoll-fruchtbetonte Tempranillo den ausweislich frischen Charakter, der diesen Rioja so besonders macht. Die Weinberge der Bodega Criadores umfassen insgesamt knapp 350 Hektar Rebflächen, die vollständig manuell bewirtschaftet werden, so auch die Parzellen, die für den Castillo Clavijo vorbehalten sind. Unter den wachsamen Augen von Kellermeisterin Paloma Redonda erfolgt die Maischegärung in temperaturregulierten Edelstahltanks. Danach lagert der Wein über 18 Monate in amerikanischen und französischen Eichenfässern, gefolgt von einer weiteren 18-monatigen Reifung in der Flasche, die den Castillo Clavijo schlussendlich zu einem Reserva heranwachsen lassen. Der Wein ist ein exzellenter Begleiter zu landestypischen Tapas oder Grill-Spezialitäten von Rind und Lamm. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Der Castillo Clavijo Reserva zeigt sich im Glas in einem tiefdunklen Kirschrot. Intensive Aromen von gereiften dunklen und roten Früchten strömen in die Nase, umrahmt von dezenten Vanillenoten, Röstaromen und würzigen Akzenten. Am Gaumen vollmundig und wunderbar saftig, dabei nie schwer. Im exzellent ausbalancierten Finale drängt nochmals volle Frucht nach vorn, eskortiert von samtigen Tanninen.
Erhaben. Vor diesem argentinischen Rotwein geht man aus innerer Überzeugung auf die Knie. Er wurde geschaffen um schöne Momente zu krönen. Der einladende Duft von Brombeere, Blaubeere und Schokolade leitet über zu einem üppig-fruchtigen, wunderbar würzigen Geschmack, der mit einem kraftvollen Schlussakkord ganz langsam verklingt. Die Trauben wachsen in der Region Mendoza auf nahezu 1200m Höhe, wodurch sie eine ebenso komplexe wie reine Fruchtaromatik entfalten. Die Reifung im Barrique, den ein Teil des Weins erfährt, sorgt für den seidigen Schauer.
Das Besondere an diesem Wein Knapp 40 Kilometer östlich von Kapstadt liegt das Städtchen Stellenbosch inmitten der renommiertesten Weinbauregion Südafrikas. Die geschichtsträchtige Stadt in der Küstenregion des Westkaps beherbergt anerkanntermaßen einige der besten Weingüter des Landes. So auch das im Jahr 1695 von deutschen Einwanderern gegründete Weingut Kleine Zalze, das sich seit der Übernahme durch die Familie Basson im Jahr 1996 zum Aushängeschild südafrikanischer Weine entwickelt hat. Unter der Federführung des Teams rund um Chef-Önologe RJ Botha entstehen hier Jahr für Jahr außergewöhnliche gute Weine. So wie dieser kraftvolle Rotwein aus der Cellar Selection des Weingutes. Die Cabernet-Sauvignon-Trauben für den Wein stammen von Parzellen am gesamten Westkap und der Wein zeigt eindrucksvoll auf, welch gute Ergebnisse die Rebsorte in dieser Region erbringen kann. Alle Trauben werden in den kühlen Morgenstunden geerntet, um das Lesegut in perfektem Zustand in die Kellerei liefern zu können. Die Hälfte des Weins wird in traditionellen offenen Gärbehältern vergoren, die andere Hälfte in Edelstahltanks. Nach der Gärung wird der Wein von den Schalen getrennt und durchläuft anschließend die malolaktische Gärung. Dann erfolgt der Ausbau in 300-Liter-Fässern aus französischer Eiche für geduldige 12 Monate. Der langen Mazeration und der Reifung in französischer Eiche hat der Cabernet Sauvignon dann auch seine Ausgewogenheit und elegante Art zu verdanken. Ein angenehmer, körperreicher Rotwein, den man allein oder mit Freunden bei einem guten Essen genießen kann. Am besten serviert man ihn zu Nudelgerichten wie Trüffel-Pasta oder zu saftigem Grillfleisch, Salami oder auch zu Kreationen mit Räucherschinken. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Im Glas zeigt sich der Wein wunderbar rubinrot, mit hellroten Reflexen. Der Duft erinnert an reife rote Früchte wie Preiselbeeren, Cassis und dunkles Steinobst im munteren Zusammenspiel mit gehackten Kräutern und feine Röstaromen. Am Gaumen saftig, konzentriert, voll und mit großer Ausgewogenheit und merklichen, aber sehr gut integrierten Tanninen. Das Finale klingt noch lange nach.
Das Besondere an diesem Wein Drei Kilometer vom Ortskern der bekannten südafrikanischen Weinstadt Stellenbosch entfernt liegt das vom deutschen Einwanderer Nicholas Cleef gegründete Weingut Kleine Zalze. Rund 100 Hektar Rebfläche werden hier bewirtschaftet und gepflegt. Die Weinberge sind auf verschiedenen Hängen über die Region verteilt und weisen zum Teil recht unterschiedliche Bodenbeschaffenheiten auf. Besonders stolz ist man beim Weingut Kleine Zalze auf seine Weißweine aus der Rebsorte Chenin Blanc. Ursprünglich aus Frankreich stammend, heute am Kap die mit Abstand am weitesten verbreitete weiße Rebsorte. Die Trauben für den Chenin Blanc aus der Cellar Selection von Kleine Zalze stammen nicht nur aus Stellenbosch, sondern auch von Weinbauern aus Paarl und dem Swartland. Schon während ihrer Zeit auf den malerisch gelegenen Weinfeldern gilt den Trauben ein besonderes Augenmerk, werden die Reben doch als sogenannte Bush Vines kultiviert, will meinen ohne die gängige Drahtrahmenerziehung. Aufgrund dessen wird im Weinberg ein sorgfältiges Management des Kronendachs durchgeführt, um zu verhindern, dass die Trauben übermäßiger Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind. Im Ergebnis erhält das Lesegut eine gleichmäßige Reifung. Alle Weinbergsparzellen werden bei optimaler Reife geerntet. Anschließend werden die Trauben nach Herkunft separat vinifiziert. Der Most darf noch bis zu 24 Stunden auf den Schalen liegen, bevor der frei laufende Saft zur Gärung in die Stahltanks überführt wird. Nach der Fermentation wird der Wein für weitere vier Monate auf der Hefe belassen, bevor der endgültige Verschnitt zusammengestellt wird. Das Resultat: ein überaus trinkfreudiger Weißwein, der mit viel Eleganz daherkommt. Der Kleine Zalze Chenin Blanc ist geradezu prädestiniert dafür, solo genossen zu werden. Aber selbstverständlich passt er als Speisebegleiter auch herrlich zu Spargel, Fisch- und Geflügelgerichte sowie zur würzigen asiatischen Küche. Wie der Wein schmeckt: harmonisch & mild In dunklem Goldgelb präsentiert sich der Chenin Blanc Cellar Selection im Glas. Ein intensives und verführerisches Bouquet aus Aromen von reifer Ananas, Pfirsich, Mango und Litschi strömt in die Nase. Am Gaumen bestätigt der Chenin Blanc seine fruchtige Prägung. Frisch, mit straffer Textur und feiner Balance. Der lange Abgang wird von einem ausgeglichenen Säurespiel begleitet.
Das Besondere an diesem Wein Kobus Basson, der heutige Inhaber des im malerischen Stellenbosch gelegenen Weinguts Kleine Zalze, hat seine ganz eigene Philosophie, wenn es um die Erzeugung charaktervoller, typisch südafrikanischer Weine geht. Eine Kombination aus den Fruchtaromen und der Intensität der Neuen Welt mit der Eleganz und Struktur der Alten Welt sind für ihn der Schlüssel zum Erfolg. Bestes Beispiel dafür ist dieser elegante und reinsortige Pinotage aus der Cellar Selection des Weinguts. Der Pinotage, eine Kreuzung aus Cinsault und Pinot Noir, entstand in den 1920er-Jahren in Südafrika und ist heute das Aushängeschild des südafrikanischen Weinbaus. Die Trauben für diesen kraftvollen Rotwein stammen zum größten Teil aus der Region Stellenbosch und werden durch ausgewählte Parzellen aus Regionen wie Durbanville ergänzt. Durch naturnahe, aber moderne Arbeiten im Weinberg – angefangen bei konstanter Entlaubung und Ertragsreduzierung bis hin zu selektiver Anpflanzung und stetiger Bodenverbesserung – reifen die Trauben sehr gleichmäßig aus. Nach der per Hand erfolgten Lese werden die Trauben entrappt und als ganze Beeren zur Gärung in Tanks gefüllt. Zur Hälfte in offene Zementtanks, zur anderen Hälfte in geschlossene Stahltanks. Anschließend sorgen 12 Monate in französischen Eichenfässern für einen Rotwein von bemerkenswerter Eleganz und Ausgeglichenheit. Der Kleine Zalze Pinotage aus der Cellar Selection ist ein charaktervoller und viriler Wein, der bestens als Solokünstler geeignet ist. Er ist aber ebenso eine gute Wahl als Begleiter zu Grillgerichten und Winter-Eintöpfen. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Das facettenreiche Aromaprofil des rubinrot ins Glas fließenden Pinotage ist geprägt von Maulbeeren, Pflaumen und Schwarzen Johannisbeeren. Flankiert von rauchigen Untertönen aus Leder und würzigen Röstaromen, dank des Ausbaus im Holz. Am Gaumen überzeugt der vollmundige Rotwein durch seine Pinotage-typische Würzigkeit. Kraftvoll und zugleich geschmeidig, mit einer guten Struktur und sanften Tanninen, die in einem langen, runden Abgang enden.
Das Besondere an diesem Wein Die südafrikanische Weinregion Stellenbosch wird aufgrund ihrer klimatischen Bedingungen oft als das Napa Valley Südafrikas bezeichnet. Mit gleichbleibend hohen Temperaturen während des ganzen Jahres und dem kühlenden Einfluss des nahen Ozeans erhalten die Reben sowohl die Wärme als auch die kühlende Brise, die sie benötigen, damit aus ihnen elegante Weine mit ausreichend Frische entstehen können. Weine, wie dieser reinsortige Sauvignon Blanc aus der Cellar Selection des mehrfach prämierten Weinguts Kleine Zalze. Die Trauben für den aromatischen Weißwein stammen hauptsächlich aus Stellenbosch und von Parzellen aus Darling, Durbanville und Koekenaap an der Westküste des Landes. Entscheidend für den Chef-Önologen Botha und seinem Team ist, dass die Rebstöcke allesamt weniger als 15 Kilometer vom Meer entfernt liegen und somit durch die kühlende Meeresbrise entspannt reifen können. Nur, wenn die Trauben ihren optimalen Reifegrad erreicht haben, werden sie gelesen. Und das auch nur am frühen Morgen, um zu gewährleisten, dass sie in einem optimalen Zustand in der Kellerei ankommen. Dabei wird das Lesegut unterschiedlicher Herkunft getrennt voneinander vinifiziert, um die spezifischen Eigenschaften der einzelnen Weinberge hervorzuheben. Nach der Gärung werden die Weine noch für weitere vier Monate auf der Hefe belassen. Mehr Schmelz und Tiefe in diesem Sauvignon Blanc sind der Dank dafür. Der Kleine Zalze Sauvignon Blanc Cellar Selection passt zu allen Sommergerichten. Der trockene Weiße aus der Coastal Region ist ein idealer Begleiter zu Fisch und Geflügel oder auch Gemüse. Aber auch ein frischer Salat passt wunderbar zu diesem frischen Wein. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Gelb-grünlich fließt der Sauvignon Blanc von Kleine Zalze ins Glas. In der Nase ein angenehmes facettenreiches Bouquet von reifen Feigen, Stachelbeeren, Ananas und Litschi. Dazu subtile grasige Noten und eine feine Würze. Am Gaumen dann herb, dennoch angenehm frisch, mit einer spritzigen Säure. Im Finale sehr fruchtbetont, doch auch würzige Aromen fehlen nicht und verleihen diesem Wein eine angenehme Tiefe.
Chablis Premier Cru Côte de Léchet - 2023 - Jean-Marc Brocard - Französischer Weißwein
Das Besondere an diesem Wein Obgleich die Appellation Chablis der Champagne geografisch näher ist, markiert sie das nördlichste Anbaugebiet der Weinregion Burgund. Hier wird ausschließlich Chardonnay angebaut, da die von Lehm und Kalk geprägten Böden den idealen Untergrund für die weiße Rebsorte bilden und den Weinen von hier ihre typische Frische und Mineralität verleihen. Die Côte de Léchet befindet sich am linken Ufer der Serein und ist eine von 40 Einzellagen im Chablis, die als Premier Cru klassifiziert wurden. Ob die Lage Côte de Léchet nach dem Verb „lâcher“ – loslassen – benannt wurde, da sie möglicherweise zeitweilig verlassen war, sei dahingestellt. Vielleicht geht der Name auch auf das alte französische Wort für eine kleine Ration „laîche“ zurück und spielt auf die hier üblichen, kleinen Erträge an. Fakt ist, dass ihr Boden eine lockere Auflage von Kieselsteinen und einer Art Kalksand besitzt – „Kaninchenerde“ genannt –, die für eine gute Drainage sorgt. Auf dem sonnenverwöhnten und mit 38 Prozent teilweise recht steilen Hang reifen die Trauben voll aus und besitzen intensive Fruchtaromen. Der Premier Cru Côte de Léchet von der familiengeführten Domaine Jean-Marc Brocard stammt von 30 Jahre alten Reben, die aufgrund ihres stolzen Alters und der steinigen Böden nur kleine, aber extrem hochwertige Erträge liefern. Die reifen, konzentrierten Trauben werden vergleichsweise früh geerntet, um ein Höchstmaß an Chablis-typischer Frische mitzubringen. Um diesen Charakter mit viel Schmelz auszubalancieren, durchläuft der Wein im Keller vollständig die malolaktische Gärung, bevor für 16 Monate die Reife in Holzfässern folgt, in denen er mehr Struktur, Tiefgründigkeit sowie seine Eleganz erhält. Der vollständig trockene, reinsortige Chardonnay zeigt sich im Glas charmant, harmonisch und mit einer blumigen Fruchtigkeit, welche von einer feinen Mineralik und Frische untermalt sowie verstärkt wird. Dieser hochklassige Chardonnay zeigt sich bereits in jungen Jahren zugänglich, und leicht gekühlt ist der Chablis Premier Cru Côte de Léchet aus dem Hause Brocard ein wunderbarer Essensbegleiter zu hellem Fleisch und Fisch sowie zu mildem Käse. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Der Wein präsentiert sich in einem mittleren Goldgelb, das von hellen Reflexen zum Strahlen gebracht wird. In der Aromatik zeigt sich gelbes, knackiges Kernobst, wie Apfel und Birne, sowie frische Zitrusnoten und Anklänge heller Blüten. Durch den Ausbau im Holz besitzt der Wein zudem feine Noten rauchiger Vanille. Am Gaumen wunderbar cremig, dabei klar und gut strukturiert sowie mit einem schönen Säurespiel, welches den Trinkfluss fördert. Besonders im Abgang zeigt sich die Chablis-eigene, salzige Mineralität.
Chablis Premier Cru Vau de Vey - 2023 - Jean-Marc Brocard - Französischer Weißwein
Das Besondere an diesem Wein Das zum Burgund gehörende und für seine Weißweine berühmte Anbaugebiet Chablis erstreckt sich links und rechts der Serein, einem Nebenfluss der durch die Weinbauregion Burgund fließenden Yonne. Hier besteht das Grundgestein aus Mergel, ist beeindruckende 150 Millionen Jahre alt und stammt aus dem Jura-Zeitalter Kimmeridgium. Der von hier stammende Weißwein besitzt dadurch seine wunderbare Mineralität sowie eine kräftige Säurestruktur, die ihm eine besondere, angenehme Frische verleihen. Im Chablis wird ausschließlich Chardonnay angebaut, der hier auch unter dem Namen Beaunoise bekannt ist. Eine von 40 Einzellagen im Chablis, hier Premier Cru Climat genannt, ist Vau de Vey. Teilweise sehr steil aufragend, liegt sie am linken Ufer der Serein, ist nach Süd-Osten ausgerichtet und besitzt ein eher kühles Mikroklima, das von dem aus Norden kommenden Wind noch verstärkt wird. Die Trauben benötigen viel Zeit, um zur vollen Reife zu gelangen und profitieren von diesem langen Vegetationszyklus. Zusammen mit dem kargen Boden sorgen diese Voraussetzungen für einen Wein, der sich äußerst frisch, klar, aber auch gut strukturiert präsentiert. Der Premier Cru Vau de Vey von der Domaine Jean-Marc Brocard stammt von 30 Jahre alten Reben, die auf einer wegen ihrer steilen Lage schwer zu bearbeitenden Parzelle wurzeln. Nur mithilfe von einheimischen Hefen durchläuft der Wein den Gärprozess und reift anschließend für 14 Monate im Edelstahl „sur lie“. Der biologische Säureabbau des Weines sorgt für einen angenehmen Schmelz und eine gewisse Fülle. Der reinsortige Chardonnay besitzt eine reichhaltige, fruchtige Aromatik sowie eine feine Mineralität und erfrischende Säurestruktur. Leicht gekühlt, bei etwa 11 bis 13 Grad Celsius genossen, ist er ein idealer Begleiter zu grünem Gemüse, wie Rosenkohl und Lauch, sowie zu hellem Fleisch und herzhaften Fischgerichten. Dieser kraftvolle, doch feine Chablis zeigt sich bereits in den ersten Jahren von seiner besten Seite, mit einem Reifepotential von bis zu acht Jahren lohnt er sich aber auch für die Lagerung im heimischen Keller. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Dieser Chablis Premier Cru präsentiert sich in einem strahlenden Gelb mit hellen Reflexen. Opulente Aromen gelber Früchte, wie Zitrone und Apfel, werden von Anklängen weißer Blüten und frisch geschnittenem Gras untermalt. Eine feine Steinwürze zeigt sich auch an der Nase. Am Gaumen, mit leicht cremigem Mundgefühl, zeigt er sich kräftig, dabei sehr harmonisch und gut strukturiert. Die fruchtigen Aromen bestätigen sich und werden von einem erfrischenden Säurebogen umfangen, der zudem für einen schönen Trinkfluss sorgt. Die elegante, salzige Mineralität zieht sich durch bis zum beeindruckend langen Finale.
Champagne Blanc de Blancs - Ruinart - Französischer Champagner
Das Besondere an diesem Wein Chardonnay spielt schon seit der Gründung des Champagner-Hauses im Jahre 1729 die Hauptrolle bei Ruinart. Die mineralisch geprägte Frische, die diese Rebsorte liefert, ist nur auf den kalkhaltigen Böden der Champagne zu erzielen und somit steht Chardonnay für die ganz eigene Identität dieser Premium-Region. Nicht ohne Grund bildet die Rebsorte bei Ruinart daher die Grundlage für alle Cuvées und der Blanc de Blancs bietet ihr sogar – wie die Bezeichnung es auch verlangt – zu 100 Prozent eine Bühne. Der Schaumwein wird aus Chardonnay-Trauben unterschiedlicher Lagen hergestellt – überwiegend Premiers Crus aus der Côte des Blancs und der Montagne de Reims, um für Aromatik zu sorgen. Ergänzt durch Chardonnay aus der Sézannais, der Kraft und Struktur mitbringt. Und schließlich gibt noch ein kleiner Anteil aus dem Norden des Vesle-Tals seinen besonders frischen Charakter dazu. Da die Grundweine nicht alle aus dem gleichen Jahr stammen, darf der Blanc de Blancs keine Jahrgangsbezeichnung tragen. Dies lässt sich allerdings als Vorteil werten, denn bis zu 25 Prozent des verwendeten Weines stammen aus den zwei vorangegangenen Jahren, so dass der Wein bereits jetzt eine perfekte Trinkreife besitzt. Und wer möchte bei so viel Champagner-Genuss länger als nötig warten? Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Im Glas strahlt dieser Champagner in einem blassen Gold mit leicht grünlichen Reflexen. Die sehr feine und aktive Perlage steigt schnell und flüssig nach oben. Der Duft des Schaumweines wirkt sehr klar und frisch. Er erinnert an frische Zitrusfrüchte, weiße Blumen und Pfirsich. Im Mund dann sehr weich, harmonisch und dennoch lebendig frisch. Hier wiederholen sich die Aromen der Nase und münden in einem langen, mineralisch geprägten Abgang, der durch seine lebhafte Säure extrem präzise wirkt.
Champagne Petite Fleur de Miraval Rosé Brut - Miraval by Pitt & Perrin - Französischer Champagner
Das Besondere an diesem Wein Nach dem Erfolg der limitierten Edition „Fleur de Miraval“ stellen Brad Pitt und die Familie Perrin ihre neueste Kreation eines Rosé Champagners vor: die Cuvée „Petite Fleur“. Selbstverständlich wieder in Zusammenarbeit mit dem in Le Mesnil-sur-Oger ansässigen Rodolphe Péters – seit 1919 Hersteller von hochwertigem Winzer-Champagner. Die neue Cuvée Petite Fleur ist eine klassischere und leichter zugängliche Version vom Fleur de Miraval, profitiert aber von der in den „großen Bruder“ eingebrachten Expertise und demselben Streben nach Exzellenz. So lässt sich sagen, dass beide Rosé Champagner eine gemeinsame Handschrift verbindet: Der Petite Fleur de Miraval wird aus hervorragenden Cru-Weinen hergestellt, die vom kalkhaltigen Terroir der Côte des Blancs stammen. Das zeigt der Champagner beim Verkosten sofort: Eine klare, karge, vom Kalk geprägte Textur verbindet sich mit salzigen Nuancen und wird durch eine zarte, rotbeerige Frucht untermalt. Der Petite Fleur Rosé Champagner wird durch 65 % Chardonnay aus Grand-Cru-Lagen in Le Mesnil-sur-Oger geprägt. Weitere 30 % Chardonnay sind Grand Cru Reserve-Weine, die auch für den Fleur de Miraval verwendet werden und bis zum Jahrgang 2007 zurückreichen. 5 % Pinot Noir aus der Premier-Cru-Lage Vertus, der als Rotwein vinifiziert wird, verleiht dem Petite Fleur seine zartrosa Farbe und vornehme Aromatik. Ein sehr reiner, geradezu luftiger Charakter, mit zarter Eleganz, ist das eindrucksvolle Ergebnis. Aber wie unterscheiden sich die beiden Rosé Champagner Fleur de Miraval und Petite Fleur? Drei Dinge müssen hier Erwähnung finden: Der Fleur enthält mehr Reserve-Weine als der Petite Fleur. Zudem kommt für den Fleur 25 % Pinot Noir zum Einsatz, der als Rosé vinifiziert wurde. Zu guter Letzt verzichtet man beim Petite Fleur auf das aufwendige Verfahren namens „Remise en Cercle“, bei dem Flaschen von sieben Jahre altem Blanc de Blancs Champagner entkorkt und in einen Tank entleert sowie entgast werden, um ihn dann als Grundwein nutzen zu können. Diese Unterschiede auf Spitzenniveau machen überdeutlich, dass beide Miraval-Champagner in einer absoluten Top-Liga spielen, der Petite Fleur aber regelmäßiger in die Gläser von Rosé-Champagner-Liebhabern fließen dürfte, als der Fleur de Miraval. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Der Rosé Champagner öffnet sich an der Nase mit einem blumigen Bouquet, das Noten von Pfingstrose und Weißdorn offenbart. Der Pinot-Noir-Anteil ergänzt den Eindruck durch frische Himbeeren und Rote Johannisbeeren. Im Mund ist der Champagner klar und saftig, mit einer Aromatik, die an rote Grapefruit und Mandarine erinnert. Getragen von einer Reinheit spendenden, leicht salzigen Kalk-Mineralik, die lange im Abgang nachwirkt. Was Kritiker zu dem Wein sagen 94 Punkte von James Suckling „Dies ist ein neuer klassischer Rosé von Fleur de Miraval mit Rosenblättern, Eisenspäne und etwas Orangenschale. Mittlerer Körper mit pikanten Orangenschalen, Rosenblättern, Kreide und Hibiskus am Gaumen. Getrocknete Erdbeere und Eisen. Schöne Balance der Säure. Saftig. Leicht trockener Abgang. Basierend auf der hauseigenen Reserve. Alles Côte des Blancs und der Pinot Noir aus Vertus. Freigabe im Oktober 2023. Trinken oder lagern.“
Das Besondere an diesem Wein Eine Bronzestatue im Hof des Anwesens von Deutz verleiht dem extraordinären Champagner „Amour de Deutz“ seinen Namen. Der Liebesengel wacht seit dem 19. Jahrhundert über das Haus Deutz und ist zugleich Ausdruck für die Liebe und Leidenschaft, welche die Familie für die goldenen Perlen empfindet. Diese spiegelt sich nicht zuletzt in dem exklusiven Jahrgangschampagner, einem reinsortigen Chardonnay, aus erlesenen Grand-Cru-Lagen an der Côte de Blancs. 1993 erstmals produziert, wird der prestigeträchtige Blanc de Blancs nur in den besten Jahren hergestellt und profitiert dann von einer extrem langen Flaschenreife auf der Hefe. Das glanzvolle Ergebnis erhält zu Recht regelmäßig höchste Bewertungen internationaler Kritiker. Der Amour de Deutz Millésimé verkörpert den eleganten Stil des noblen Champagner-Hauses und ist ein brillanter und edler Aperitif. Doch auch als Begleiter erlesener Speisen macht dieser Ausnahme-Champagner eine gute Figur. Sashimi vom Thunfisch und Kaviar profitieren ebenso von seiner Struktur und Aromatik wie hochwertige Fischgerichte und Hummer in heller Soße. Um seine Aromen optimal entfalten zu lassen, empfiehlt es sich, den Amour de Deutz in einem breiteren Weißweinglas zu servieren. Ein unglaublich charmanter und verführerischer Blanc de Blancs, der nach Jahren der Reife kaum Frische einbüßt, aber an Tiefe und Finesse gewinnt. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Feinste Bläschen durchziehen den im zarten Gold schimmernden Champagner. Das Bouquet zeigt sich ausdrucksstark und vielschichtig. Aromen sonnengereifter gelber Äpfel und Birnen, liebliche Anklänge weißer Blüten und feine zitrische Noten werden von buttrigem Brioche und einem Hauch von Haselnuss untermalt. Am Gaumen elegant und weich, wunderbar strukturiert sowie mit einem lebendigen Säurespiel. Im Abgang lang und mit fein-salziger Mineralik.
Das Besondere an diesem Wein Eine Bronzestatue im Hof des Anwesens von Deutz verleiht dem extraordinären Champagner „Amour de Deutz“ seinen Namen. Der Liebesengel wacht seit dem 19. Jahrhundert über das Haus Deutz und ist zugleich Ausdruck für die Liebe und Leidenschaft, welche die Familie für die goldenen Perlen empfindet. Diese spiegelt sich nicht zuletzt in dem exklusiven Jahrgangschampagner, einem reinsortigen Chardonnay, aus erlesenen Grand-Cru-Lagen an der Côte de Blancs. 1993 erstmals produziert, wird der prestigeträchtige Blanc de Blancs nur in den besten Jahren hergestellt und profitiert dann von einer extrem langen Flaschenreife auf der Hefe. Das glanzvolle Ergebnis erhält zu Recht regelmäßig höchste Bewertungen internationaler Kritiker. Der Amour de Deutz Millésimé verkörpert den eleganten Stil des noblen Champagner-Hauses und ist ein brillanter und edler Aperitif. Doch auch als Begleiter erlesener Speisen macht dieser Ausnahme-Champagner eine gute Figur. Sashimi vom Thunfisch und Kaviar profitieren ebenso von seiner Struktur und Aromatik wie hochwertige Fischgerichte und Hummer in heller Soße. Um seine Aromen optimal entfalten zu lassen, empfiehlt es sich, den Amour de Deutz in einem breiteren Weißweinglas zu servieren. Ein unglaublich charmanter und verführerischer Blanc de Blancs, der nach Jahren der Reife kaum Frische einbüßt, aber an Tiefe und Finesse gewinnt. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Feinste Bläschen durchziehen den im zarten Gold schimmernden Champagner. Das Bouquet zeigt sich ausdrucksstark und vielschichtig. Aromen sonnengereifter gelber Äpfel und Birnen, liebliche Anklänge weißer Blüten und feine zitrische Noten werden von buttrigem Brioche und einem Hauch von Haselnuss untermalt. Am Gaumen elegant und weich, wunderbar strukturiert sowie mit einem lebendigen Säurespiel. Im Abgang lang und mit fein-salziger Mineralik.
Das Besondere an diesem Wein Eine Bronzestatue im Hof des Anwesens von Deutz verleiht dem extraordinären Champagner „Amour de Deutz“ seinen Namen. Der Liebesengel wacht seit dem 19. Jahrhundert über das Haus Deutz und ist zugleich Ausdruck für die Liebe und Leidenschaft, welche die Familie für die goldenen Perlen empfindet. Diese spiegelt sich nicht zuletzt in dem exklusiven Jahrgangschampagner, einem reinsortigen Chardonnay, aus erlesenen Grand-Cru-Lagen an der Côte de Blancs. 1993 erstmals produziert, wird der prestigeträchtige Blanc de Blancs nur in den besten Jahren hergestellt und profitiert dann von einer extrem langen Flaschenreife auf der Hefe. Das glanzvolle Ergebnis erhält zu Recht regelmäßig höchste Bewertungen internationaler Kritiker. Der Amour de Deutz Millésimé verkörpert den eleganten Stil des noblen Champagner-Hauses und ist ein brillanter und edler Aperitif. Doch auch als Begleiter erlesener Speisen macht dieser Ausnahme-Champagner eine gute Figur. Sashimi vom Thunfisch und Kaviar profitieren ebenso von seiner Struktur und Aromatik wie hochwertige Fischgerichte und Hummer in heller Soße. Um seine Aromen optimal entfalten zu lassen, empfiehlt es sich, den Amour de Deutz in einem breiteren Weißweinglas zu servieren. Ein unglaublich charmanter und verführerischer Blanc de Blancs, der nach Jahren der Reife kaum Frische einbüßt, aber an Tiefe und Finesse gewinnt. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Feinste Bläschen durchziehen den im zarten Gold schimmernden Champagner. Das Bouquet zeigt sich ausdrucksstark und vielschichtig. Aromen sonnengereifter gelber Äpfel und Birnen, liebliche Anklänge weißer Blüten und feine zitrische Noten werden von buttrigem Brioche und einem Hauch von Haselnuss untermalt. Am Gaumen elegant und weich, wunderbar strukturiert sowie mit einem lebendigen Säurespiel. Im Abgang lang und mit fein-salziger Mineralik.
Das Besondere an diesem Wein Mitte der 1960er-Jahre trifft der Vater von Jean-Marc Lallier Deutz, der das Weingut heute in sechster Generation führt, eine bemerkenswerte und mutige Entscheidung: Er möchte als einer der Ersten in der Region von Aÿ einen Blanc de Blancs Jahrgangschampagner kreieren – also einen Champagner, für den nur weiße Rebsorten zum Einsatz kommen und diese aus nur einem Jahrgang stammen. Zunächst wird er dafür scharf kritisiert, doch findet dieser besondere Schaumwein schnell seine Liebhaber. Insbesondere in Paris, wo er fortan gerne zu erlesenen Meeresfrüchten serviert wird. Dieser Ausnahme-Champagner trägt die unverwechselbare Handschrift von Deutz und ist heute eine gültige Referenz für einen Vintage Blanc de Blancs und ein unverzichtbarer Vertreter dieser speziellen Champagner-Kategorie. Für den Blanc de Blancs Millésimé von Deutz werden nur die besten Chardonnay-Trauben verwendet. Diese stammen aus der südlich von Épernay gelegenen Côte de Blanc, die mit ihren von Kalkstein und Kreide durchzogenen Böden ideal für die weiße Rebsorte sind. Mindestens 60 Monate reift dieser exquisite Champagner auf der Hefe, um sein aromatisches Potenzial zur Gänze zu entfalten und eine ausgesprochen feine Perlage zu entwickeln. Ein außergewöhnlich eleganter Aperitif, der aber auch als Begleiter exquisiter Fischgerichte wie Tatar von Jakobsmuscheln, gegrillter Dorade oder Langusten perfekt geeignet ist. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Silberne Reflexe zeigen sich in dem ansonsten in hellem Gold strahlenden Champagner und glänzen mit den feinen Bläschen in der eleganten Perlage um die Wette. Feine Aromen von Akazie und Lindenblüte werden von frischen Zitrusnoten durchzogen und einer kreidigen Mineralik untermalt. Charmant am Gaumen, expressiv, aber ausgewogen strukturiert. Die Säure ist präsent, dabei aber harmonisch eingebunden. Dieser Champagner wird sicher auch noch nach Jahren der Lagerung eine lebendige Frische besitzen.