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Château Amandiers Grand Cuvée Corbières - 2023 - Vignerons de Cascastel - Französischer Rotwein
Château Amandiers Grand Cuvée Corbières - 2023 - Vignerons de Cascastel - Französischer Rotwein
Das Besondere an diesem Wein Das Weinbaugebiet Corbières liegt im Languedoc und ist grob gesagt deckungsgleich mit dem gleichnamigen mediterranen Mittelgebirge Corbières. Die Grand Cuvée wird dominiert von den beiden wichtigsten Rebsorten der Region: Grenache und Carignan. Der kleine Anteil von der Syrah-Traube sorgt für mehr Struktur und eine gewisse Eleganz. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig In der Nase erwartet uns ein frischer Duft nach Eukalyptus und Minze, gepaart mit Noten von roten Früchten. Am Gaumen zeigt sich der Wein charmant, mit seidigen Tanninen, Kirschmarmeladearomen und angenehmer Würze. Ein tolles Mittelgewicht für den täglichen Genuss.
7,99€
Versand: 3,99€
Château Angélus 1er Cru A Saint-Émilion - 2009 - Angélus - Französischer Rotwein
Château Angélus 1er Cru A Saint-Émilion - 2009 - Angélus - Französischer Rotwein
Das Besondere an diesem Wein In der ersten Dekade des neuen Jahrtausends sind gleich drei große Jahrgänge im Bordeaux zu verzeichnen. 2000 gilt dabei als sehr gut, 2005 als der noch bessere Jahrgang, aber 2009 soll selbst diesen noch einmal übertrumpfen. Das Château Angélus berichtet von idealen Bedingungen: Das Frühjahr brachte genügend Niederschläge, der Sommer fiel nicht so trocken aus, wie beispielsweise 2005, dafür schuf ein warmer, trockener Spätsommer beste Voraussetzungen für die aromatische Reife der Trauben und ließ Zeit bei der Bestimmung des optimalen Lesezeitpunkts. Die Lese für den 2009er Angélus erfolgt zwischen dem 25. September und dem 14. Oktober. Der Saint-Émilion Grand Cru Classé A von Château Angélus variiert seine typische Cuvée aus dominierendem Merlot (60 Prozent) und dem Cabernet Franc (40 Prozent), der für die vielschichtigen Weihen sorgt, nur wenig von Jahrgang zu Jahrgang. Ein trockener Sommer-Ausklang lässt den Merlot im 2009er mit aller fruchtaromatischen Dichte auffahren, die die Rebsorte zu bieten hat. Wie üblich, trägt der Cabernet Franc filigrane Fruchtnoten bei, die warme Vegetationsperiode dankt er mit kräuterigem Zusatzspiel. Die Vinifikation des Merlot erfolgt teilweise in Eichenfässern, um für Struktur zu sorgen, und teilweise im Edelstahltank, um die Frische der Fruchtaromen zu unterstreichen. Dem Cabernet Franc lässt Önologe in Hubert de Boüard de Laforest die Gärung in Betontanks angedeihen. Der geringere Sauerstoffaustausch hält den Wein in Spannung, was insbesondere in warmen Jahrgängen wichtig ist. Die alkoholische Gärung erfolgt bei bis zu maximal 28 Grad Celsius. Die Rebsorten erfahren vor dem Vermählen auch eine unterschiedliche Reife. Der Merlot sowie ein Teil des Cabernet Franc durchlaufen die Reife in neuen Barriques aus französischer Eiche. Der Rest des Cabernet Francs wandert in große Foudres von 3000 Litern, was für einen wesentlich dezenteren Holzeindruck sorgt, dem Wein aber Struktur und Komplexität einhaucht. Die Reife beträgt zwischen 20 und 22 Monaten. Erst 2012 ist Château Angélus in den Olymp der höchsten Saint-Émilion Klassifikation aufgestiegen. Doch die enormen Qualitätsanstrengungen, die man seit Jahrzehnten auf dem Weingut unternimmt, haben für ein Selbstverständnis und ein Selbstbewusstsein gesorgt, das auf solche Klassifizierungen verzichten kann. Umso besitzt der Saint-Émilion Grand Cru Classé A von Château Angélus einen Ausnahmestatus – und zwar bei fachgerechter Lagerung noch mehr als 30 Jahre lang. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Ein Wein, der wie dunkle Tinte im Glas erscheint. Tiefes, fast opakes Granat. Überwältigender Duft von dunklen Beeren, Waldfrüchten und dunklen Kirschen. Die Frucht triumphiert an der Nase dicht, opulent und reif, aber dennoch animierend und lockend. Dazu bietet er einen Strauß von Schokoladenpudding und Lakritze, Vanille und Waldkräutern an. Im Mund breitet der Angélus ein weiten, samtenen Teppich von Tanninen aus, auf dem Beeren- und Kirscharomen daher schreiten. Mit grandiosem Nachhall ausgestattet, der in den kommenden Jahren sicherlich noch an Raffinesse und Eleganz gewinnen wird. Jetzt schon Weltklasse! Was Kritiker zu dem Wein sagen 99 Punkte von Robert Parker „Aus 60 Merlot und 40 Prozent Cabernet Franc vermählt, besingt der tief granatrote 2009er Angélus Brombeermarmelade, reife Schwarzkirschen, Pflaumenkompott und getrocknete Kräuter mit einem Hauch von chinesischen Gewürzen, duftender Erde, Trüffeln und neuem Leder. Dicht, reich, würzig und dekadent im Mund, hat er eine plüschige, samtige Textur und gute Frische und endet in lang anhaltender würziger Vielschichtigkeit. 2019 bis 2055 zu trinken.“
650,00€
Versand: frei!
Château Ausone 1er Cru A Saint-Émilion - 2018 - Ausone - Französischer Rotwein
Château Ausone 1er Cru A Saint-Émilion - 2018 - Ausone - Französischer Rotwein
Das Besondere an diesem Wein Die Wetterbedingungen im Jahr 2018 waren im gesamten Bordelais recht ähnlich, so auch für das Château Ausone: Der Winter entpuppte sich als sehr nass und feucht. Rekordniederschläge und Wärme führten zu einem explosionsartigen Anstieg von Mehltau und damit zu einem signifikanten Ertragsrückgang. Im Juli wechselte das Wetter zu einer lang anhaltenden Trockenheit. Kurz vor der Ernte Anfang Oktober gab es dann den lang ersehnten, aber moderaten Regen. Die Aktivitäten in den Beeren starteten durch und die Ernte verlief bei Ausone perfekt. Das Ergebnis war ein bestens ausgereiftes Lesegut. Der als Premier Grand Cru Classé A ausgezeichnete Grand Vin von Château Ausone besteht zu 60 % aus Cabernet Franc und zu 40 % aus Merlot. Während die Merlot-Trauben am 25. und 27. September geerntet wurden, erfolgte die Handlese des Cabernet Franc erst am 3., 8. und 9. Oktober. Nach der Kaltmazeration erfolgte die malolaktische Gärung – seit dem Jahrgang 1995 nicht mehr in großen Stahltanks, sondern in traditionellen französischen Eichenfässern durchgeführt. Der Wein wurde anschließend für 20 Monate in neuen französischen Barriques ausgebaut. Die gleichbleibend temperierten unterirdischen Steinbrüche, die im 18. Jahrhundert zu Kellern umgebaut worden waren, dienten dabei als Lagerstätte für diesen monumentalen Rouge. Ein Meisterwerk von subtiler Eleganz, Finesse und Frische, das lange am Gaumen verbleibt und mit einer exquisiten Ausgewogenheit nachwirkt. Der Wein beweist, dass Ausone zu Unrecht häufig im Schatten von Premier Grand Cru Classé Weingütern wie etwa Cheval Blanc steht. Saint-Émilion ist die angesehenste Appellation am rechten Ufer von Bordeaux. Mit ungefähr 1000 Weingütern erstreckt sie sich über eine Größe von ca. 5.000 Hektar. Das Klima ist kontinentaler als auf der gegenüberliegenden Seite der Dordogne. Die Hauptrebsorte ist daher auch nicht der wärmeliebende Cabernet Sauvignon, sondern Merlot, der mit dem etwas kühleren Klima hier bestens zurechtkommt. Das Château Ausone liegt auf einem Kalksteinhang in der Nähe des Dorfes Saint-Émilion. Die Weinberge des Weinguts sind von einem nach Süden geöffneten Gürtel von Felswänden umgeben, wodurch die Reben eine optimale Sonneneinstrahlung erhalten. Schon die Römer sollen hier im 4. Jahrhundert Wein angebaut haben. Auf einer Anbaufläche von gerade einmal sieben Hektar werden vor allem Merlot (45 %) und Cabernet Franc (55 %) kultiviert. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Der Château Ausone 2018 steht tief violett-schwarz im Glas. Zu Beginn etwas verschlossen wirkend verströmt er nach und nach einen atemberaubenden Duft von reifen schwarzen Kirschen, wilden Blaubeeren und Pflaumenkonfitüre, flankiert von subtilen Aromen kandierter Veilchen, geschmolzener Schokolade, Lakritze und Zedernholz. Am Gaumen dann vollmundig, fruchtig und dicht. Dazu feine Tannine, eine herrliche Frische und schließlich ein episch langer Abgang. Was Kritiker zu dem Wein sagen 100 Punkte von Robert Parker „Der Ausone 2018 ist ein Verschnitt aus 60 % Cabernet Franc und 40 % Merlot. Tief granat-violett in der Farbe. Beim ersten Schnuppern wirkt die Nase fast völlig verschlossen und braucht eine beträchtliche Belüftung, um seinen atemberaubenden Duft von reifen schwarzen Kirschen, wilden Blaubeeren und Pflaumenkonfitüre zu enthüllen, was zu Andeutungen von kandierten Veilchen, geschmolzener Schokolade, Lakritze und zerkleinerten Steinen mit subtilen Nuancen von Zedernholz und Bleistiftminen führt. Der mittel- bis vollmundige Gaumen (14,5 % Alkohol) ist in diesem Stadium so dicht gewoben und nuanciert, dass man sich sehr konzentrieren muss, um all das zu entschlüsseln, was hier vor sich geht. Kurz gesagt: eine Menge. Die reifen, reichhaltigen, schwarzen und blauen Fruchtschichten weichen schließlich dem wunderbar zerebralen, erdig-mineralischen Subtext, der von einer fantastisch gut gestrickten Spannung getragen wird und einen unglaublich langen, fundamentalen Abgang liefert. Wenn
1.023,00€
Versand: frei!
Château Bel Air Perponcher - 2025 - Château Bel Air Perponcher - Französischer Weißwein
Château Bel Air Perponcher - 2025 - Château Bel Air Perponcher - Französischer Weißwein
Das Besondere an diesem Wein Zu den am besten gehüteten Geheimnissen der Weinwelt gehören sicherlich die Weißweine der herausragenden Rotweingebiete. Ob Toskana, Rioja, Apulien oder eben Bordeaux - warum sollten hervorragende Winzer ihre Fähigkeiten nicht von Rot auf Weiß übertragen können? Wir haben einen hervorragenden Bordeaux Blanc entdeckt, der keine Wünsche offen lässt. Die typische Cuvée aus Sauvignon Blanc und Sémillon ergänzt sich hier auch trocken ganz hervorragend. Im eher kühlen Bordeaux gerät die Sauvignon Blanc sehr frisch und direkt. Reinsortigen Weinen fehlt da oft die Struktur. Die Sémillon, die hier cremig und würzig ausfällt, gibt dem Wein das Rückgrat. Das Ergebnis ist ein Wein, der genau auf der Schneide zwischen klassisch Bordeaux und modern und frisch balanciert. Er ist frisch und direkt genug, um unmittelbar zugänglich zu sein, hat aber auch genug Üppigkeit, um Freunde eines traditionelleren Bordeaux-Blanc-Stils zu überzeugen. Wie der Wein schmeckt: harmonisch & mild Die Aromen erinnern an Aprikosen, Honigmelone und reife Zitronen. Dazu kommen ein Hauch Frühlingswiese und Lindenblüte. Am Gaumen spielt sich der Honig weiter in den Vordergrund. Die Balance aus cremiger Sanftheit und feiner Frische ist herrlich.
11,95€
Versand: 3,99€
Château Cantemerle 5ème Cru Haut-Médoc - 2020 - Cantemerle - Französischer Rotwein
Château Cantemerle 5ème Cru Haut-Médoc - 2020 - Cantemerle - Französischer Rotwein
Das Besondere an diesem Wein Man mag über die rund 170 Jahre alte Bordeaux-Klassifizierung ja denken, wie man will, an ihr vorbeikommt man aber bis heute nicht. Das gilt auch für die Geschichte von Château Cantemerle, die ohne „1855“ gar nicht erzählt werden kann. Das seinerzeit als Cinquième Grand Cru klassifizierte Château aus dem Haut Médoc war nämlich eigentlich gar nicht „mit dabei“. Der hartnäckigen Weingutsbesitzerin Caroline de Villeneuve-Dufort ist es zu verdanken, dass die strengen Kommissionsmitglieder der Bordelaiser Weinhändler, entgegen ihrer schon gefassten Pläne, doch noch überzeugt werden konnten, Cantemerle in den erlauchten Kreis aufzunehmen. Im Wissen um das geldwerte Prestige eines Grand Cru Classé kann man heute sagen: Der Einsatz von Madame hat sich wortwörtlich ausgezahlt! Der Grand Vin von Château Cantemerle besteht mit geringen Abweichungen von Jahrgang zu Jahrgang zu einem guten Zweidrittel aus Cabernet Sauvignon. Merlot mit rund 20 % und Cabernet Franc sowie Petit Verdot mit zusammen 15 % vervollständigen ihn zu einer klassischen Bordeaux-Cuvée. Dem Standard eines Grand-Cru-Classé-Hauses gemäß erfolgt die Lese stets per Hand, wobei die Trauben anschließend immer vollständig entrappt werden. Der Gärprozess in großen Holzbottichen wird auf Château Cantemerle für jede Parzelle separat durchgeführt. Danach reifen die Weine in unverschnittenen Partien in französischer Eiche für in der Regel 12 Monate. Nach der Assemblage ruht dieser wunderbare Rouge für weitere vier Monate, bevor er schließlich in den Handel gelangt. Die Appellation Haut-Médoc liegt im südlichen Teil der französischen Médoc-Region. Die Anbaufläche wird rund 301 Weinproduzenten bewirtschaftet und misst aktuell rund 5000 Hektar. Der Boden zeichnet sich durch von der Garonne angeschwemmte Kiesschichten aus, die auch Kalk- und Lehmböden sowie sandige Parzellen aufweisen. Trotz der unterschiedlichen Bodenbeschaffenheiten, zeigen die Weine eine große Homogenität. Sie sind lebhaft, ausgewogen und vollmundig, ohne dabei allzu kräftig zu sein. Das Château Cantemerle liegt nur einige Kilometer nördlich der Stadt Bordeaux. Hier beginnt der Meeresarm der Gironde, dessen Kiesel- und Schotterböden auch das Terroir von Cantemerle prägen. Mit 91 Hektar Rebfläche gehört das Weingut zu den größeren Anwesen der Region. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Im Glas zeigt sich der Château Cantemerle in tiefem Granatviolett. Sein charakteristisches Bouquet verströmt Noten von gebackenen Pflaumen sowie Schwarzen und Roten Johannisbeeren, mit Anklängen von Eichenholz und feinen Kräutern. Am Gaumen gibt sich der Grand Vin auch erdig und würzig, mit einem Hauch von roten Früchten und weißem Pfeffer. Ein eleganter Grand Vin von mittlerem Körper, mit viel Frische und feinkörnigen Tanninen, der mit hervorragender Länge überzeugt.
31,90€
Versand: 3,99€
Château Chasse-Spleen Moulis-en-Médoc - 2022 - Chasse-Spleen - Französischer Rotwein
Château Chasse-Spleen Moulis-en-Médoc - 2022 - Chasse-Spleen - Französischer Rotwein
Das Besondere an diesem Wein Moulis-en-Médoc genießt den Ruf, besonders charmante und zugängliche Rotweine hervorzubringen, in denen Merlot eine höhere relative Bedeutung zukommt, als in anderen, eher vom Cabernet Sauvignon dominierten Appellationen der Halbinsel. So verhält es sich auch beim Grand Vin von Château Chasse-Spleen, der die beiden großen Rebsorten des Bordelais stets in gekonnter Balance hält und zumeist mit nur kleinen Anteilen von Cabernet Franc und Petit Verdot in die Flasche kommt. Kraftvoll, vollmundig und hochkomplex lauten die Attribute, die diesen Cru Bourgeois Exceptionnel über ungezählte Jahrgänge hinweg begleiten. Bis heute rätseln manche Bordeaux-Kenner, warum Château Chasse-Spleen einst der Einzug in die Weinaristokratie der Grand Cru Classé verwehrt blieb. Dabei
39,00€
Versand: 3,99€
Château Cheval Blanc 1er Cru A Saint-Émilion - 2018 - Cheval Blanc - Französischer Rotwein
Château Cheval Blanc 1er Cru A Saint-Émilion - 2018 - Cheval Blanc - Französischer Rotwein
Das Besondere an diesem Wein Die Weine von Château Cheval Blanc reihen sich mit großer Selbstverständlichkeit in die Besten aus Saint-Émilion ein. Zuallererst der als Premier Grand Cru Classé A klassifizierte Grand Vin. Dank erstklassiger Böden für Merlot, Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc und bestem Handwerk im Keller versetzt er Jahr für Jahr die internationale Weinkritik ins Schwärmen. Und das sogar in Jahren, die nicht ganz optimal für die Reben und Trauben verlaufen. So waren der März und April 2018 besonders regenreich. Nahezu das Doppelte an Niederschlägen versetzten die Weinmacher in Sorge, denn dadurch stieg der Pilzdruck beträchtlich und der Mehltau entwickelte sich zum ernsten Problem. Selbst der Mai und der Juni waren noch von überdurchschnittlich viel Regen geprägt. Die folgenden Monate waren trocken, aber nicht allzu heiß, sodass die Trauben doch noch perfekt ausreifen konnten. Im September wurde mit der Lese des Merlot begonnen, im Oktober folgten die Cabernet-Trauben. Das Château selbst bezeichnet daher den 2018er als einen der großen Jahrgänge bei Cheval Blanc. Die Böden des Weinguts bestehen aus einem Untergrund aus Lehm. Der Lehm hält das Wasser besonders gut, sodass sich die Reben auch in Perioden großer Hitze und Trockenheit mit Wasser versorgen können. Auf diesem Untergrund liegen Böden mit einem hohen Sand- und Kies-Anteil. Sie verleihen dem Wein Eleganz und Finesse. Für den 2018er Cheval Blanc wurde eine Cuvée aus 55 Prozent Merlot, 40 Prozent Cabernet Franc und nur fünf Prozent Cabernet Sauvignon komponiert. In den kommenden Jahren soll der Anteil des Cabernet Franc bis auf 50 Prozent anwachsen und der Merlot dafür etwas zurückgenommen werden. Noch besitzen die Cabernet-Franc-Reben aber nicht das Alter, um für den Spitzenwein des Châteaus infrage zu kommen. Die Trauben für den Wein wurden komplett entrappt und spontan vergoren. Schwefel wird für diesen Wein erst nach der malolaktischen Gärung beigegeben. Die Reife erfolgte 18 Monate lang in neuen Barriques aus französischer Eiche. Das Trinkfenster für den Cheval Blanc wird vom Château mit 2030 bis 2077 angegeben. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Im Glas zeigt der Wein ein dichtes, strahlendes Granatrot. Der Duft spielt mit dunkelbeerigen, frisch anmutenden Aromen auf, mit schwarzer Kirsche, Waldbeeren. Dazu gesellen sich Noten von Lakritze, Veilchen und Schokolade sowie florales Beiwerk, das mit der Zeit mehr und mehr an Ausdruck gewinnt. Im Mund folgt der zweite Akt mit viel Struktur und Komplexität, die jedoch im Laufe der Jahre noch zunehmen sollte. Die Fruchtaromen gebären sich elegant und überraschend frisch. Dabei ausgreifend am Gaumen und vor allem ins Finale hinein noch einmal mit floralem und würzigen Rankenwerk. Was Kritiker zu dem Wein sagen 98+ Punkte von Robert Parker „Tief granatrot gefärbt, braucht es viel Verwirbelung und Luft, um duftende Noten von geschmorten Pflaumen, saftigen Schwarzkirschen und reifen Brombeeren, mit unterschwelligen Andeutungen von feuchter Erde, schwarzen Trüffeln, Rosenöl und Kardamom sowie einen Hauch von Unterholz und Eisenerz freizusetzen. Der mittel- bis vollmundige Gaumen ist dicht gepackt, mit satten schwarzen Früchten und vielen erdigen Akzenten, umrahmt und ausbalanciert von superfesten, körnigen Tanninen und nahtloser Frische. Der Wein endet mit einer erstaunlichen Länge und einer wunderschönen Reihe von blumigen und mineralischen Funken.“
990,00€
Versand: frei!
Château Clerc Milon 5ème Cru Pauillac - 2022 - Clerc Milon - Französischer Rotwein
Château Clerc Milon 5ème Cru Pauillac - 2022 - Clerc Milon - Französischer Rotwein
Das Besondere an diesem Wein Als 5ème Grand Cru Classé verweist Clerc Milon selbstredend auf eine glanzvolle Frühgeschichte. Zahlreiche Inhaberwechsel setzten dem Weingut aus Pauillac in der Folge jedoch immer wieder zu und ließen es fast in Vergessenheit geraten. Philippe Baron de Rothschild ist es zu verdanken, dass der Dornröschenschlaf in den 1970er-Jahren mit einem merklichen Weckruf endete. Als Teil des Mouton-Rothschild-Universums hat Château Clerc Milon heute längst zu alter Größe zurückgefunden und sich dabei den Ruf erworben, für einen bemerkenswert aufgeschlossenen Grand Vin zu stehen. Man sagt ihm nach, schon in jüngeren Jahren einen sehr reifen Genuss zu versprechen; eine stilistische Nähe zum Star der Familie steht dazu nicht im Widerspruch. Im Gegenteil wird das große Vorbild Mouton auch immer wieder ausdrücklich betont. Heute wird das Weingut in der kleinen Gemeinde Milon von den Enkeln des legendären Barons geleitet. Gemeinsam mit den Teams von Mouton und den überragenden technischen Möglichkeiten der Premier-Grand-Cru-Verwandtschaft gelingt es geradezu spielerisch, das große Potenzial des Pauillac-Terroirs zu heben. Auf den Kies-, Ton- und Kalkstein-Böden wurzeln durchschnittlich 40 Jahre alte Rebstöcke, die einen Querschnitt durch alles zeigen, was im Médoc roten Rang und Namen hat. Ganz typisch für die Appellation ist der Clerc Milon von einem großen Anteil Cabernet Sauvignon geprägt. Mehr als die Hälfte des Weins besteht aus der Königsrebsorte der Region. Der elegant-fruchtige Merlot hat ebenfalls einen bededeutenden Anteil von 20 bis 40 Prozent, Cabernet Franc sowie kleinste Beigaben von Petit Verdot und Carménère vervollständigen die komplexe Cuvée des Hauses. Die Lese der Trauben wird bei Clerc Milon wie selbstverständlich per Hand durchgeführt. Nach einer weiteren Selektion und der alkoholischen Gärung erfolgt der Ausbau über 16 bis 18 Monate in französischen Barriques, in der Regel hälftig in neuen und gebrauchten Eichenfässern. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Eine anregende, fast schon rassige Aromatik gehört zum Stil des Hauses. Das Bouquet von dunklen Beeren und Lakritze, schwarzen Oliven und Tabak gewinnt mit etwas Luft eine enorme Vielschichtigkeit. Vollmundig und präsent zeigt er sich am Gaumen mit einem langen Nachhall von balsamischen Noten. Hier kommt ein sehr charmanter, geradezu verführerischer Bordeaux ins Glas.
109,00€
Versand: frei!
Château d'Esclans Rosé - 2024 - Cave d’Esclans - Französischer Roséwein
Château d'Esclans Rosé - 2024 - Cave d’Esclans - Französischer Roséwein
Das Besondere an diesem Wein Die Cuvée stellt ein Best Of der Rebsorten der Provence dar: Grenache ist die Hauptsorte, dazu kommen kleine Anteile der weißen Sorten Rolle und Clairette, sowie der heimischen, selten gewordenen Tibouren. Teilweise stehen die Sorten als gemischter Satz im selben Weinberg, alle jedoch wachsen auf den typischen Böden der Region, die aus Lehm und Kalkstein bestehen und dem Wein eine charakteristische Mischung aus Frische und Fülle verleiht. Der Wein wird zum Teil in 600-Liter-Fässern vergoren und gereift, ein Holzeinfluss, der deutlich im Wein spürbar ist. Das gibt ihm eine Ernsthaftigkeit (und Lagerfähigkeit!), die bei Rosé sonst eher selten ist. Man erkennt hier womöglich den Einfluss aus dem Bordeaux, woher der Eigentümer des Weinguts, Sacha Lichine, ursprünglich stammt. Wie der Wein schmeckt: harmonisch & mild Der Château d’Esclans 2022 präsentiert sich als eleganter, mittelgewichtiger Rosé mit ausgeprägter Frische und feiner Struktur. In der Nase spielen rote Beeren, Pfirsich, Grapefruit, Zitrus und floralen Noten, ergänzt durch Gewürzanklänge vom Holzausbau, Vanille und einen Hauch Nelken. Am Gaumen zeigt er sich geschmeidig, cremig und rund, mit saftiger Frucht, präziser Säure und harmonischer Balance. Der Abgang ist lang, frisch und bleibt mit einem cremigen Eindruck nach. Wer nach einem Rosé mit Format sucht, ist hier richtig.
49,90€
Versand: 3,99€
Château del ISH Espumante - ISH -
Château del ISH Espumante - ISH -
Das Besondere an diesem Wein „Dänen lügen nicht“, heißt es in der viel belachten Persiflage auf eine einstige Nr.1 der deutschen Schlager-Charts. Mit dem heiter beschwingten Espumante weint ISH, die „mindful drinking company“ aus Kopenhagen, dem Alkohol keine Tränen nach und zeigt, was inzwischen auch ohne Umdrehungen geht: unbeschwerter Weingenuss auf sehr ansprechendem Niveau. 40 internationale Awards hat sich der dänische Non-Alcohol-Spezialist für seine Kreationen bereits eingeschenkt, darunter die Silbermedaille bei den USA Weinratings 2023 für genau diesen entspannten Spumante mit spanischen Wurzeln. Für ihren Château del ISH Espumante haben sich die Alchimisten aus Skandinavien auf eine autochthone Rebsorte festgelegt, die in der Weinregion Castilla-La Mancha zu Hause ist. Diese hört hauptamtlich auf den Namen Airén ist aber auch als Valdepeñas oder Manchega bekannt. Im heißen und trockenen Klima Zentralspaniens zeigt sich die anspruchslose Rebsorte als enorm robust, dient vielfach für die Herstellung von Grundweinen für Brandys, bringt jedoch auch überraschend frische Weißweine hervor, so auch für diesen höchst gelungenen alkoholfreien Schaumwein vom ironisch augenzwinkernden Château del ISH. Alkoholfreier Wein ist weiterhin erklärungsbedürftig – ein Blick hinter die Kulissen darum immer hilfreich. Die sorgfältig selektierten Airén-Trauben werden direkt nach der Lese gepresst, mit einer Hefekultur geimpft und dann in Stahltanks vergoren. Nach der Gärung werden die Weine bei niedrigen Temperaturen in einem speziellen Vakuum-Destillationsverfahren schonend entalkoholisiert, um die wertvollen Aromen des Leseguts zu erhalten. Um die gewünschte Geschmacksbalance zu erreichen, erfolgt abschließend noch eine behutsame Beigabe von Traubenzucker. Der Château del ISH Espumante ist ein multitalentierter Charmeur, der als leichter Aperitif eine genauso gute Figur macht, wie als Speisebegleiter. Es ist durch seine Herkunft dabei keineswegs auf mediterrane Küche festgelegt, sondern arrangiert sich auch vortrefflich zu würzigen asiatischen Gerichten. Wie der Wein schmeckt: harmonisch & mild Im Glas zeigt sich der Château del ISH Espumante in zarten Gelbtönen. Süßliche Noten von Pfirsich balancieren gekonnt mit ausgewogener Säure. Auch im Mund viel Frucht, mit nur moderatem Süßeeindruck. Im Abgang eine angenehme Nachwirkung von feiner, erfrischender Säure.
7,99€
Versand: 3,99€
Château del ISH Sparkling White - ISH -
Château del ISH Sparkling White - ISH -
Das Besondere an diesem Wein Die verführerisch duftende Spaghetti Napoli beim Lunchbreak, die nicht nur Appetit, sondern auch Durst macht. Die ersehnte Beförderung der netten Kollegin, auf die man im Büro eigentlich anstoßen muss. Die entspannte After-Work-Party, auf die sich aber noch eine Heimfahrt im Auto anschließt. Das sind sie, die Situationen und Anlässe, die nach einem guten Glas Wein oder Sekt förmlich rufen, aber dann doch wichtige Gründe zum Verzicht liefern. Non-Alcohol-Spezialist ISH hat genau diese Momente im Blick und beweist virtuos, was heute auch ohne Prozente geht: verblüffend viel Weingenuss, der sich problemlos in den Alltag integrieren lässt. So zum Beispiel mit dem Château del ISH Sparkling White, einer unbeschwert prickelnden Sekt-Cuvée aus Pinot Blanc aka Weißburgunder und Silvaner, die auch ohne Umdrehungen ganz viel Spaß macht. „Stay thirsty, stay mindful“, lautet die Mission der 2018 von Gründer Morten Sørensen an den Start gebrachten „mindful drinking company“. Beachtliche 40 internationale Awards haben sich die dänischen Macher bei ISH bereits eingeschenkt. Dazu zählt auch die Silbermedaille bei den USA Weinratings 2023 für den Château del ISH Sparkling White, der alles mitbringt, was einen guten Sekt ausmacht, auf Alkohol aber leichter Hand verzichten kann. Eine augenzwinkernde Ironie haben sich die dänischen Alchimisten bei dieser Namensgebung gewiss gestattet, beim Produkt selbst hingegen waren sie mit großem Ernst bei der Sache. Das Rückgrat dieser charmanten Cuvée bildet hochwertiges Lesegut aus dem Rheingau. Die Lehm-Kalkböden des geschichtsträchtigen Terroirs verleihen dem Wein Struktur und Körper sowie mineralische Akzente, während ihm das viel beschworene Cool Climate der Region hilft, ein stabiles Säuregerüst am Gaumen zu errichten. Alkoholfreier Wein? Für viele noch ein Rätsel und Grund zur Skepsis, darum lohnt sich ein Blick hinter die Kulissen: Das sorgfältig selektierte Traubenmaterial wird direkt nach der Lese gepresst, mit einer Hefekultur geimpft und dann in Stahltanks vergoren. Nach der Gärung werden die Weine bei niedrigen Temperaturen in einem speziellen Vakuum-Destillationsverfahren schonend entalkoholisiert, um die wertvollen Aromen des Leseguts zu erhalten. Abschließend erfolgt noch eine minimale Beigabe von Traubenzucker, um die gewünschte Geschmacksbalance herzustellen. Der Château del ISH Sparkling White empfiehlt sich als stimmiger Begleiter zu Fisch und Meeresfrüchten, stellt sich aber auch gerne auf eine mit asiatischen oder mediterranen Spezialitäten gedeckte Tafel. Wer ihn als Aperitif wählt, ist ebenso gut bedient und lässt damit die Option offen, sich zum Essen das eine oder andere Prozentglas zu gestatten. Wie der Wein schmeckt: harmonisch & mild Im Glas zeigt sich der Château del ISH in hellgelber Farbe mit grünlichen Reflexen und einer moderaten Perlage. Honignoten, dazu Zitrusfrüchte, grüner Apfel, Birne und Pfirsich prägen das Bouquet. Auch am Gaumen präsente Frucht, mit leicht süßlichen Eindrücken und einer insgesamt stimmigen Balance. Im Abgang mit schöner Nachwirkung von frischer Säure.
10,49€
Versand: 3,99€
Château del ISH Sparkling Rosé - ISH -
Château del ISH Sparkling Rosé - ISH -
Das Besondere an diesem Wein Wann immer man bisher Nein sagen musste, kann man jetzt ganz getrost Ja sagen. Mit diesem charmanten Sparkling-Rosé zeigt Non-Alcohol-Spezialist ISH was inzwischen auch ohne Prozente geht: verblüffend viel Weingenuss. 40 internationale Awards hat sich die „mindful drinking company“ aus Kopenhagen für ihre Kreationen bereits eingeschenkt, darunter die Silbermedaille bei den USA Weinratings 2023 für ebendiesen sehr gelungenen Rosé-Sekt ohne Umdrehungen. Blickt man auf das verführerische Lachsrosa im Glas, wähnt man sich im Urlaub an der Côte d’Azur. Doch ist man mit diesem Sekt auch – und vor allem – im Alltag genussvoll unterwegs und überdies im Rheingau gelandet. Von ebendort stammt nämlich das hochwertige Traubenmaterial, aus dem die Alchimisten von ISH diese alkoholfreie Genussbombe gezaubert haben. Mit einem Augenzwinkern haben die kreativen Dänen ihren Sekt auf Château del ISH getauft – Skeptiker mögen dabei an ein Luftschloss denken. Zu Unrecht, denn dieser feine Prickler hält, was er verspricht: unbeschwerten Weingenuss auf sehr ansprechendem Niveau. Alkoholfreier Wein, für viele noch ein Rätsel, für manche sogar ein Widerspruch in sich. Umso mehr lohnt sich ein Blick hinter die Kulissen: Die sorgfältig selektierten Merlot- und Pinot-Noir-Trauben aus der Cool Climate Region Rheingau werden direkt nach der Lese gepresst, mit einer Hefekultur geimpft und dann in Stahltanks vergoren. Nach der Gärung werden die Weine bei niedrigen Temperaturen in einem speziellen Vakuum-Destillationsverfahren schonend entalkoholisiert, um die wertvollen Aromen der Trauben zu erhalten. Abschließend erfolgt noch die Beigabe eines Hauchs von Traubenzucker, um die gewünschte Geschmacksbalance zu erreichen. Der Château del ISH Sparkling Rosé eignet sich als ein vorzüglicher Aperitif und das nicht nur, weil es zum Essen dann das eine oder andere Prozent-Glas mehr sein darf. Wer auch das sich anschließende Sushi oder das cremige Risotto alkoholfrei begleiten möchte, bleibt einfach dabei und sagt weiter Ja. Wie der Wein schmeckt: harmonisch & mild Im Glas strahlendes Lachsrosa mit lebhafter Perlage. An der Nase melden sich Duftnoten von Pflaumen, Erdbeeren und Himbeeren. Auch im Mund eine schöne Frucht, mit nur leichtem Süßeeindruck und einer insgesamt gelungenen Balance. Im Abgang mit feiner, erfrischender Säure nachwirkend.
10,49€
Versand: 3,99€
Château Ducru-Beaucaillou 2ème Cru Saint-Julien - 2016 - Ducru-Beaucaillou - Französischer Rotwein
Château Ducru-Beaucaillou 2ème Cru Saint-Julien - 2016 - Ducru-Beaucaillou - Französischer Rotwein
Das Besondere an diesem Wein Der Auftakt der Vegetationsperiode im Jahr 2016 im Bordelais war extrem feucht. Mitte Juni sah es so aus, als würde sich der Jahrgang katastrophal entwickeln. Die Blüte fand erst sehr spät statt. Ende Juni wendete sich dann das Blatt und im Bordeaux erlebte man einen der trockensten Sommer. Die extreme Trockenheit hielt an. Viele Weinberge, besonders die mit jungen Rebstöcken, gerieten in Stress. Das Château Ducru-Beaucaillou, mit seinem besonderen Terroir und seinen durchschnittlich 40 Jahre alten Rebstöcken, war davon jedoch nicht betroffen. Das Château Ducru-Beaucaillou wurde in diesem Jahr aus 85 % Cabernet Sauvignon und 15 % Merlot assembliert. Die Weinlese dieses 2ème Grand Cru Classé erfolgte von Hand zwischen dem 24. September und dem 14. Oktober. Jede Parzelle wurde streng selektiv einzeln gelesen. Im Weinkeller erfolgte danach eine nach Parzellen getrennte Vinifizierung, woran sich eine 18-monatige Reifung in 100 % neuen Fässern aus französischer Eiche anschloss. Das Ergebnis ein großartiger 2016er, mit dem das Château Ducru-Beaucaillou eindeutig wieder dort ist, wo es hingehört, nämlich an die Spitze der „Super-Seconds“. Das Château Ducru-Beaucaillou, eines der berühmtesten Weingüter im Bordeaux, liegt am linken Ufer der Gironde in der Appellation Saint-Julien. Benannt nach einem der früheren Eigentümer, Bertrand Ducru, und den schönen Kieseln „Beaux Cailloux“, die zuhauf in den Weinbergen des Châteaus zu finden sind, befindet es sich seit 1941 im Besitz der Familie Borie. Die Domaine umfasst eine Gesamtfläche von 52 Hektar. 70 % der Rebfläche sind dabei mit der Rebsorte Cabernet Sauvignon, 25 % mit Merlot und 5 % mit Cabernet Franc bepflanzt. Klassifiziert wurde das Château im Jahr 1855 als 2ème Grand Cru Classé. Saint-Julien gehört zu den besten Appellationen der Weinregion Bordeaux. Das milde Klima, das sich durch warme Sommer und feuchte Wintermonate auszeichnet, harmoniert in einzigartiger Weise mit den hier vorherrschenden Kiesböden, die als optimale Wärmespeicher bekannt sind. Die tagsüber gespeicherte Wärme geben sie nachts nach und nach wieder an die Trauben ab und sorgen so für eine konstante Reife. Für den vergleichsweise spät reifenden Cabernet Sauvignon ideale Voraussetzungen. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Tiefes Purpur und eine schwarze Mitte mit einem Granat-Schimmer am Rand – so präsentiert sich der 2016er Ducru-Beaucaillou im Glas. In der Nase dann ausgesprochen erhaben und verführerisch. Aromen von schwarzer Kirsche, eine Spur Cassis, gebackene Pflaumen und Brombeeren, fein unterlegt von Veilchenduft, Noten von Tabak, Espresso, Bitterschokolade und etwas Zedernholz. Auch mineralische Aromen wie Grafit klingen an. Am Gaumen ist der Wein kraftvoll und saftig. Der mittlere Körper ist von gut geschliffenen Tanninen und exzellent fokussierter Säure unterlegt. Dazu eine mineralische Frische und ein unendliches Finale. Was Kritiker zu dem Wein sagen 98+ Punkte von Robert Parker „Der 2016er Ducru-Beaucaillou hat eine sehr tiefe purpurschwarze Farbe und liefert eine ausgeprägte, verführerische Nase von gebackenen Pflaumen, Blaubeerkonfitüre, Obstkuchen und Boysenbeere, mit Anklängen von Flieder, Mokka, Hoisin und exotischen Gewürzen sowie einem Hauch von Zedernholz. Am Gaumen ist er vollmundig, reichhaltig und üppig, mit einer Fülle von schwarzen Fruchtkonfitüren und würzigen Nuancen, die von einem sehr festen, körnigen Gerüst begleitet werden, und endet mit einer epischen Länge und Tiefe. Zu trinken von 2020 bis 2058“.
285,00€
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Château d’Aiguilhe Castillon Côtes de Bordeaux - 2020 - D’Aiguilhe - Französischer Rotwein
Château d’Aiguilhe Castillon Côtes de Bordeaux - 2020 - D’Aiguilhe - Französischer Rotwein
Das Besondere an diesem Wein Castillon-Côtes-de-Bordeaux ist eine Appellation westlich von Saint-Émilion, die sich stilistisch seit jeher an dem prestigereichen Nachbarn orientiert: Auf 3.000 Hektar Rebfläche in neun Gemeinden werden 70 Prozent Merlot, 20 Prozent Cabernet Franc und 10 Prozent Cabernet Sauvignon angebaut. Bereits 1989 als Côtes-de-Castillon gegründet, wurde sie 2009 wegen der neu geschaffenen Dach-Appellation Côtes de Bordeaux umbenannt. Seit den 90er Jahren hat die Qualität in der Region zugelegt. Mittlerweile machen die Spitzenweingüter von Castillon, wie etwa Château d'Aiguilhe, den Nachbarn qualitativ ordentlich Konkurrenz. Für uns angenehm: Preislich liegt man noch weit voneinander entfernt. Graf Stephan von Neipperg stammt aus einer schwäbischen Adelsfamilie, die sich bereits 1971 in Saint-Émilion niederließ. Mit dem Château d’Aiguilhe ist er seit 1998 bei dem Aufstieg der Castillon-Weine dabei, führt ihn oft sogar an. Er hat das aus dem 13. Jahrhundert stammende Château gekauft, als Castillon gerade erst erwachte, so konnte er sich dieses Filetstück sichern: Die Reben stehen in Südausrichtung auf einem Kalksandstein-Plateau, Aus diesen Zutaten werden große Weine. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Ein verführerischer Duft von Waldhimbeeren, Veilchen und Rosenblüten eröffnet diesen facettenreichen Wein, untermalt von feinen Noten nach Lakritze, schwarzer Johannisbeere und einem Hauch von Flieder und Pfeffer. Am Gaumen zeigt er sich zugleich kraftvoll und präzise, mit saftiger Schwarzkirsche, dunkler Himbeere und reifer Zwetschge, dazu kommen subtile Gewürznoten, ein Hauch von Schokolade und eine markante, kühle Mineralität. Die Textur ist seidig und dicht, mit frischer Säure und feinkörnigen Tanninen. Beeindruckend und zugleich animierend. Ideal zu geschmortem Lamm oder einem herzhaften Pilzgericht.
22,90€
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Château d’Yquem 1er Cru Supérieur Sauternes - 2019 - d’Yquem - Französischer Weißwein
Château d’Yquem 1er Cru Supérieur Sauternes - 2019 - d’Yquem - Französischer Weißwein
Das Besondere an diesem Wein Man kommt leider nicht an der Feststellung vorbei, dass die goldenen Tage der goldenen Süßweine aus dem Sauternes eher in der Vergangenheit als in der Gegenwart zu finden sind. Wenn es jedoch einen Vertreter dieser Zunft gibt, der sich dem Zeitgeist völlig ungerührt und überdies sehr erfolgreich entgegenstellt, dann kommt man an einem Namen nicht vorbei: Château d’Yquem. Der Sonderstatus der Sauternes-Legende ist durch seine Alleinstellung als Premier Grand Cru Classé Supérieur nicht nur amtlich verbrieft, sondern wird Jahr für Jahr immer wieder auf das Neue untermauert – die Bewertungen der Kritiker fallen zurecht euphorisch aus. Der Jahrgang 2019 reifte entlang einiger klimatischer Kapriolen. Auf ungewöhnliche Trockenheit und Wärme bis in den März folgte ein regnerischer und kühler Frühling, der den Zyklus anfänglich verzögerte. Ende Juni rollte dann eine Hitzewelle an, die bis Mitte August andauern und sodann für eine beschleunigte Entwicklung der Reben sorgen sollte. Zwischenzeitlich, genauer gesagt am 26. Juli, regnete es im Sauternes für einen Tag aus Kübeln, womit die dankbaren Böden ihre gesamten Wasserreserven auffüllen konnten. Schlussendlich begann die Lese am 10. Oktober unter geradezu perfekten bravourös vereinen. Der Mythos d’Yquem, der bisweilen auch mit „bottled poetry“ beschrieben wird, handelt seit je her von der ungeheuer akribischen Arbeit im Weinberg. In zehn und manchmal auch mehr Lesegängen werden nur die besten Trauben, mitunter sogar nur einzelne Beeren im perfekten Reifezustand per Hand geerntet – und hiernach einer nochmaligen Selektion unterworfen. Im Ergebnis liefern sodann drei Rebstöcke den Saft für nur eine einzige Flasche d’Yquem. Eindringlicher kann der Zusammenhang zwischen kleinstem Ertrag und großartigster Qualität gar nicht veranschaulicht werden. Der 2019er Château d’Yquem ist eine Cuvée aus 55 Prozent Sémillon und 45 Prozent Sauvignon Blanc. Die beiden Rebsorten agieren in einer geradezu kongenialen Symbiose: Während Sémillon für Körper und eher tropische Fruchtaromen sorgt, fügt Sauvignon Blanc eine feine Säure und komplexe Zitrusaromen hinzu. Der Sauvignon Blanc-Anteil ist 2019 so hoch wie noch nie bei d’Yquem, was für die ungeheure Kraft spricht, die der Sémillon des Jahrgangs vorlegt – und dennoch in einem Süßwein von großartiger Frische mündet. Eine wiederum perfekte Balance, wie sie nur bei d’Yquem zu finden ist. In französischen Barriques gereift, verspricht der Grand Vin des Jahres 2019 ein grandioses Genusserlebnis. Der 2019er Château d’Yquem wird schon in seiner Jugend großen Spaß machen. Wer fünf bis zehn Jahre Geduld hat, wird natürlich belohnt. Das tatsächliche Alterungspotenzial liegt indes noch weit hinter diesem Zeitfenster. Wer im Jahr 2050 etwas Großes zu feiern hat, könnte bereits jetzt Vorsorge treffen. Wie der Wein schmeckt: harmonisch & mild Strahlendes Gold im Glas, mit bezaubernden Reflexen von hellem Gelb. Überschwänglich an der Nase: gelbes Steinobst und tropische Fruchtaromen, dazu Vanille und Gewürznoten. Am Gaumen eine opulente Symphonie aus Passionsfrucht und Mango, Ananas und Orangennoten, mit mineralischen Tönen. Perfekte Balance zwischen süßlicher Power und zarter Säure. Ungeheure Energie und beispiellose Eleganz. Was Kritiker zu dem Wein sagen 96 Punkte von James Suckling „Ein saftiger Yquem mit Tarte Tartin, gesalzenem Karamell und getrockneten Orangen in der Nase und am Gaumen. Mittlerer bis voller Körper und mittlere Süße mit einer cremigen und runden Textur. Hell und lebhaft. Angenehme Textur. Lang. Entwickelt sich zu Karamell und gebranntem Vanillezucker. 55 % Sémillon und 45 % Sauvignon Blanc. 138 g/l Restzucker. Trinken oder lagern“.
387,99€
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Château Figeac 1er Cru B Saint-Émilion - 2016 - Figeac - Französischer Rotwein
Château Figeac 1er Cru B Saint-Émilion - 2016 - Figeac - Französischer Rotwein
Das Besondere an diesem Wein Château Figeac kann bedenkenlos als Ausnahmeerscheinung in Saint-Émilion bezeichnet werden. 2022 zum Premier Grand Cru Classé A aufgestiegen, gehört das Weingut von Familie Manoncourt nun auch mit Brief und Siegel zur absoluten Spitze der weltberühmten Weinregion im Osten von Bordeaux. Dominiert in der Regel der Merlot die Stilistik der Appellation, mit zumeist sehr hohen Anteilen, teilt sich die Referenzrebsorte der „Right Bank“ bei Figeac die Hauptrolle nahezu paritätisch mit Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc. Die brüderliche Cuvée repräsentiert gewissermaßen ein „Le meilleur de trois mondes“ und schafft dabei den außergewöhnlichen Spagat zwischen relativ früher Trinkreife und großem Alterungspotenzial. Die Ursprünge von Château Figeac lassen sich bis in die Herrschaft Roms über Südfrankreich zurückverfolgen. Der Ausbau zu einem großen Weingut erfolgte schließlich im 18. Jahrhundert. Nach einigen Besitzerwechseln gelangte es 1892 in den Einfluss der Manoncourt-Familie durch den Erwerb der Großeltern mütterlicherseits von Thierry Manoncourt. Von 1947 an sollte der studierte Agraringenieur sich dem Aufstieg von Château Figeac an die Spitze der Region verschreiben. Auch die für Figeac charakteristische, für Saint-Émilion jedoch eher untypische Gleichgewichtung von Merlot und den beiden Cabernet-Rebsorten, geht auf Thierry zurück. Sein großes Ziel sollte er jedoch zeitlebens nicht erreichen. Bei der Klassifikation der Saint-Émilion-Châteaux im Jahr 1995 wurde Figeac der Aufstieg zum Premier Grand Cru Classé A versagt – mit der Begründung, der Grand Vin sei „nicht teuer genug“. Auch die 2006er-Revision, die erst 2012 veröffentlicht wurde, brachte nicht das ersehnte Ergebnis. Thierry Manoncourt sollte diese neuerliche Enttäuschung nicht mehr miterleben, er starb bereits 2010. Seinen Nachfahren schien das Vermächtnis des Pioniers jedoch keine Ruhe gelassen zu haben, denn 2022 sollte das Ziel doch noch erreicht werden. Den offiziellen Spitzenplatz muss sich Figeac seitdem nur noch mit Château Pavie teilen. Fairerweise sei erwähnt, dass sich große Saint-Émilion-Häuser wie Cheval Blanc, Ausone und Angélus dem Klassifizierungs-Wettbewerb entzogen hatten. Saint-Émilion (AOP) zählt zu den renommiertesten Weinbaugebieten im Großraum Bordeaux und bildet gemeinsam mit Pomerol das Kerngebiet des sogenannten Rechten Ufers, das sich auf die Flüsse Gironde und Dordogne bezieht. Die dortigen Weinberge von Château Figeac umfassen 40 Hektar. Bis zu sieben Meter dicke Kiesablagerungen prägen das Terroir und begünstigen vorwiegend die Cabernet-Rebsorten. Daher sagt man Figeac auch eine gewisse Ähnlichkeit mit den Weinen aus dem Médoc nach – eine solche Charakteristik findet man Saint-Émilion sonst nur beim unmittelbaren Nachbarn Cheval Blanc. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Der Figeac zeigt sich im Glas in einem tiefen Granatviolett. Schon an der Nase entfaltet er eine ungeheure Wucht: Maulbeeren, Schwarzkirschen und Holunder sind typische Aromaprofile, die auch von würzigen Noten und Minze untermalt sind. Am Gaumen offenbart er viel frische Frucht, kantige Tannine sowie eine klare mineralische Struktur. Fünf Jahre in der Flasche sollte man dem Wein mindestens gönnen – vergleichsweise wenig für einen Grand Vin dieser Klasse. Wer keine Eile hat, kann auch bis zu 30 Jahre warten. Was Kritiker zu dem Wein sagen 97+ Punkte von Robert Parker „Der Château Figeac 2016 besteht aus 38 % Cabernet Sauvignon, 36 % Merlot und 26 % Cabernet Franc. Tief granatviolett gefärbt, ist die Nase in diesem sehr jugendlichen Stadium noch etwas zurückhaltend und entfaltet sich erst langsam. Dann aber: tiefgründige Pflaumenkonfitüre, Crème de Cassis, schwarze Himbeeren und Sternanis mit einem Hauch von moosbedeckter Rinde, dazu Trüffeln und gepflügter Lehm sowie ein Hauch von Roten Johannisbeeren und Himbeerblättern. Der Gaumen ist von mittlerem bis vollem Körper und bebt förmlich vor Energie. Er bietet Einblicke in dicht gewo
311,99€
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Château Figeac 1er Cru B Saint-Émilion Jahrgang - 2018 - Figeac - Französischer Rotwein
Château Figeac 1er Cru B Saint-Émilion Jahrgang - 2018 - Figeac - Französischer Rotwein
Das Besondere an diesem Wein Der 2018er-Jahrgang war eine außerordentliche Herausforderung für die Winzer des Bordelais. Ein nasser Winter, gefolgt von einem sehr warmen Frühling und einer nicht aufhörenden Regenperiode führten zu einem massiven Mehltau-Befall der Weinreben. Erst das im Juli einsetzende trockene und sehr heiße Wetter beendetet diese Phase. Gewitter mit starkem Hagel gingen von Mai bis Mitte Juli in unmittelbarer Nähe zu den Weinbergen von Château Figeac nieder, verschonten die Reben jedoch wie durch ein Wunder. Der Château Figeac 2018 wurde aus 37 % Merlot, 33 % Cabernet Sauvignon und 30 % Cabernet Franc assembliert. Geerntet wurde – vor allem aufgrund des warmen Wetters im Frühling – bereits Ende August. Die Traubenlese erfolgte von Hand, ebenso die Entrappung. In Eichenbottichen erfolgte schließlich die alkoholische Gärung, wobei der Tresterhut währenddessen mehrfach untergetaucht und gelockert wurde. Der Wein wurde ausschließlich in neuen Barriquefässern über einen Zeitraum von 18 Monaten ausgebaut. Das Ergebnis ist ein ikonischer Figeac, dem die Schwierigkeiten des Jahres nicht anzumerken sind. Im Gegenteil: selten befand sich der Grand Vin auf solch hohem Niveau. Saint-Émilion befindet sich auf dem rechten Ufer der Gironde und der Dordogne. Die gesamte Weinanbaufläche beträgt etwa 5.700 Hektar und ist auf rund 1.000 Winzer verteilt. Der Boden führt bei den allermeisten Winzern zu einem hohen Anteil von Merlot im Rebsortenspiegel – und natürlich auch im Wein. Das Château Figeac umfasst 40 Hektar, die sich auf bis zu sieben Meter dicken Kiesablagerungen befinden. Dadurch zeichnet es sich – wie auch Cheval Blanc – durch einen vergleichsweise hohen Anteil an Cabernet Franc und auch Cabernet Sauvignon aus. Daher sagt man Figeac auch eine gewisse Ähnlichkeit mit den Weinen aus dem Médoc nach. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Der 2018er Château Figeac zeigt in der Nase eine ungeheure Wucht: Maulbeeren, Schwarzkirschen, Holunder und dazu frische Kräuter wie Minze, daneben Orangenschale und Jasmin. Im Mund sehr viel frische Frucht, kantige Tannine und eine klare mineralische Struktur, schön eingebunden in eine umfassende Samtigkeit. Ein Wein, der gern lange lagern darf. Was Kritiker zu dem Wein sagen 97+ Punkte von Robert Parker „Der mittelkräftige, elegant gemachte Gaumen zeigt viel Frische und reife, schön ausbalancierter Tannine. Aus dem gleichen Holz geschnitzt wie ein Figeac alter Schule, dazu reif, intensiv und nuanciert. Geben Sie ihm fünf bis sechs Jahre Zeit, damit sich die Eiche vollständig integriert und genießen Sie ihn dann in den nächsten 20 - 25 Jahren oder mehr. Zu trinken von 2026 bis 2051“.
316,00€
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Château Franc Bigaroux Saint-Émilion Grand Cru - 2022 - Les Capucins - Französischer Rotwein
Château Franc Bigaroux Saint-Émilion Grand Cru - 2022 - Les Capucins - Französischer Rotwein
Das Besondere an diesem Wein Im Herzen der Appellation Saint-Émilion Grand Cru gelegen, verkörpert der Château Franc Bigaroux das Bordeaux-Terroir am rechten Ufer der Gironde ganz typisch. Die für den Wein genutzten Rebflächen befinden sich in Saint-Sulpice de Faleyrens, einer Gemeinde im südlichen Teil von Saint-Émilion. Hier herrschen Lehm- und Kalkböden vor, die dem Wein Struktur, Tiefe und mineralische Eleganz verleihen. Das Zusammenspiel aus 65 % Merlot und 35 % Cabernet Sauvignon macht den Château Franc Bigaroux zu einem Bordeaux, der durch Balance, fruchtiger Opulenz und präziser Struktur glänzt: Während der Merlot Frucht und Eleganz beisteuert, sorgt der Cabernet Sauvignon für Struktur und Reifepotenzial. Die Rebstöcke für den Wein sind im Durchschnitt 45 Jahre alt – ein beachtliches Alter, das für geringe Erträge, dafür aber hohe Konzentration und aromatische Komplexität im fertigen Wein sorgt. Die Reben werden nach dem Guyot-Prinzip angebaut – einer klassischen Reberziehung, die eine gleichmäßige Reife der Trauben und eine feine Aromatik ermöglicht. Die sorgfältige Bodenbearbeitung durch Pflügen der Erde am Ansatz der Rebstöcke („décavaillonnage“) sorgt für das tiefe Wurzeln der Reben und in Konsequenz eine optimale Nährstoffversorgung, auch in trockenen Perioden. Maßnahmen wie eine manuelle Entlaubung und grüne Lese optimieren die Traubenqualität weiter. Wiederum trägt eine Pflanzdichte von 6.200 Rebstöcken pro Hektar zur Konkurrenz unter den Reben bei, wodurch kleine Beeren mit hoher aromatischer Konzentration entstehen. Die Vinifikation beginnt mit einer langen Maischestandzeit, die für eine hohe Extraktion der Farb- und Aromastoffe sorgt. Die sogenannte Délestage – eine Technik, bei der der Gärbehälter entleert und der Most wieder über den Tresterhut gepumpt wird – steigert die Struktur und Tiefe des Weins dabei noch weiter. Der biologische Säureabbau erfolgt in Barriques aus Eichenholz, wodurch der Wein an Geschmeidigkeit gewinnt und seine Tannine sanfter eingebunden werden. In diesen kleinen Fässern reift der Château Franc Bigaroux weitere 12 Monate, was ihm feine Röstaromen und ein zusätzliches Maß an Komplexität verleiht. Das Ergebnis ist ein Saint-Émilion Grand Cru mit großer Eleganz und authentischem Charakter, geprägt von dunkler Frucht, würzigen Akzenten und feinen Holznoten. Ohne Weiteres fünf bis zehn Jahre Lagerpotenzial. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Tief Rubinrot mit violettfarbenen Reflexen im Glas. Der Duft des Weins erinnert an reife dunkle Früchte wie Schwarzkirsche und Cassis, begleitet von feinen Noten von Zedernholz, Kakao und einem Hauch Vanille. Dezente Anklänge von getrockneten Kräutern und Grafit verleihen zusätzliche Tiefe. Im Mund geschmeidig und kraftvoll zugleich, mit der saftigen Frucht des Merlots und der Struktur des Cabernet Sauvignon. Feinkörnige Tannine und eine gut dosierte Säure sorgen für Balance. Der Ausbau im Holz ist subtil integriert und unterstreicht die würzigen und leicht rauchigen Noten. Langer, harmonischer Abgang mit anhaltender Frucht und einem Hauch von Schokolade.
9,99€
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Château Galoupet Cru Classé Rosé (Bio) - 2023 - Château Galoupet - Französischer Roséwein
Château Galoupet Cru Classé Rosé (Bio) - 2023 - Château Galoupet - Französischer Roséwein
Das Besondere an diesem Wein Wohl in keiner Weinregion der Welt hat der Rosé ein derartiges Gewicht wie im Süden Frankreichs, insbesondere im Kernland der Provence und nicht zuletzt an deren mythischer Côte d’Azur. Das gilt zunächst für die schiere Quantität und damit auch um den enorm großen Anteil des Rosé an der gesamten Weinerzeugung. Es gilt nicht weniger für die herausragende Expertise der regionalen Winzer, die dem zwar beliebten, bisweilen aber auch etwas belächelten Kompromiss zwischen Rot und Weiß seit je her mehr Aufmerksamkeit und Hingabe schenken als ihre Kollegen in anderen Weinbaugebieten. Das alles hat dazu geführt, dass die Provence und ihre Rosé-Weine eine geradezu symbiotische Beziehung entwickelt haben. Ein Bistro in Saint-Tropez ohne eine eisgekühlte Flasche des lachsfarben schimmernden Zaubertranks auf dem Tisch? Kaum vorstellbar! Und doch soll es vorkommen. Mit seiner untypisch dunklen und bauchigen Recycling-Flasche, Relief-verziert und mit nobler Wachskapsel versiegelt, präsentiert sich der Château Galoupet Cru Classé als eine Art „gallisches Dorf“ unter den hiesigen Rosés – und verleiht dem Stichwort „Zaubertrank“ damit nochmals eine ganz besondere Note. „Wer Visionen hat, sollte besser zum Arzt gehen“, ließ einst ein deutscher Kanzler mit hanseatischer Nüchternheit wissen. Bernard Arnault, Alleinherrscher über den Luxuskonzern LVMH, unter anderem Inhaber von Château d‘Yquem und Château Cheval Blanc, ignoriert in Paris solche Ratschläge schon ein Leben lang und ist darüber zum vermögendsten Mann der Welt geworden. 2019 erwarb er das zuvor ins Hintertreffen geratene Château Galoupet – eines von 19 Cru Classé-Weingüter der Provence – mit einer Vision, die weit über den Weinbau hinausging. Das grandiose Terroir direkt an der Côte d’Azur sollte nicht nur in neuem vinophilen Glanz erstrahlen, sondern ein Nachhaltigkeitsprojekt in jeglicher Hinsicht werden. Keine fünf Jahre später kann Monsieur Arnault „Mission accomplie“ melden. Château Galoupet steht heute unter rein biologischer Bewirtschaftung, ergänzt um biodynamische Einflüsse. Tiere weiden zwischen den Reben, natürliche Bienenstöcke haben hier ihr zuhause, großflächige Aufforstungsprojekte wurden rund um die Weinanlagen realisiert – und auf den neu entstandenen Grünflächen gedeihen nun ausschließlich heimische Pflanzensorten. Die gesamte Produktion erfolgt inzwischen CO₂-neutral mit Wasserreservoir, Solaranlagen und Elektrofahrzeugen. Und ganz nebenher wird auf Château Galoupet wieder einer der besten Rosés der Provence hergestellt – seit 2022 in zertifizierter Bioqualität. Grenache, Tibouren, Rolle, Syrah, Cinsault und Sémillon lauten die Ingredienzien des Arnault’schen Zaubertranks. Das streng selektierte Lesegut stammt aus 40 Parzellen des Weinguts, die allesamt getrennt bewirtschaftet und vinifiziert werden. Die Grundweine werden separat in Bottichen oder Fässern gegärt und gereift, um den präzisen Ausdruck der einzelnen Rebsorten und Mikro-Terroirs in der Cuvée zum Ausdruck zu bringen. Besondere Sorgfalt ist der Verarbeitung von Tibouren gewidmet; die sehr seltene, zwischenzeitlich fast verschwundene Rebsorte schenkt dem Wein seine unverwechselbar delikate Note von gelber Frucht und einen Hauch von Salzigkeit. In seiner an einen Ruinart Champagner erinnernden Flasche – Monsieur Arnault lässt nochmals grüßen – hat er bis zu drei Jahren Zeit, auf einen würdigen Moment zu warten. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Der zart rosafarbene Rosé eröffnet mit einem reichhaltigen und ausdrucksstarken Bouquet. Sein Duft verrät Sommerfrüchte, gelben Pfirsich sowie exotische Noten von Mango und frischer Ananas. Am Gaumen vertieft sich der fruchtige Ausdruck mit einer feinen Balance zwischen den exotischen und den mediterranen Noten. Aromatische Harmonie, minzige Frische und saftige Struktur gehen Hand in Hand. Ein komplexer, salziger Nachhall rundet dieses außergewöhnliche Rosé-Erlebnis eindrucksvoll ab. Was Kritiker zu dem Wein sagen 91 Punkte von Robe
56,00€
Versand: 3,99€
Château Haut Beaumard Bordeaux Supérieur - 2022 - Haut Beaumard - Französischer Rotwein
Château Haut Beaumard Bordeaux Supérieur - 2022 - Haut Beaumard - Französischer Rotwein
Das Besondere am Beaumard Bordeaux Supérieur Das Gut umfasst stolze 120 ha, von denen ungefähr 60 ha mit Rebstöcken bepflanzt sind. Die andere Hälfte des Besitzes besteht aus Wäldern und Grasflächen. Die ansprechende Cuvée Beaumard Bordeaux Supérieur wird dominiert von zirka 80 % Cabernet Sauvignon, gepaart mit Merlot. Die Merlot-Trauben stammen von der Hochebene und wachsen auf lehmigen Kalksteinböden mit steinigem Untergrund. In den abfallenden Hanglagen steht der Cabernet auf den mit Kieselstein durchsetzen Lehmböden. Er kann hier - auch als späte Rebsorte - unter optimalen Bedingungen ausreifen. Die Arbeit im Weinberg zielt hauptsächlich darauf ab, vollreife Trauben zu erhalten, die im Wein intensive Fruchtaromen und eine samtige Struktur einbringen. Deshalb findet die Ernte auch immer so spät wie möglich im Jahr statt. Das Lagerhaus ist ein prachtvolles, altes, charmantes Gebäude, in dem sich wider Erwarten eine hochmoderne, immer wieder perfektionierte Kellerei befindet. Die Trauben werden hier noch einmal selektioniert und dann erst in den Tanks, wovon die eine Hälfte aus Zement, die anderen aus Edelstahl besteht, temperaturkontrolliert vergoren. Die wichtigste Arbeit im Keller, die viel Erfahrung mit dem Terroir erfordert, ist das tägliche Verkosten der Tanks. Wenn die Weine fertig sind, wird nach den Verkostungsergebnissen entschieden, welche Weine für den Beaumard zusammengebracht werden und im Anschluss für weitere acht Monate in französischen Barriques reifen dürfen. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Leuchtend Purpurrot zeigt sich der Wein im Glas. Schwarze Johannisbeeren, Brombeeren und Pflaumen präsentieren sich im Duft, gepaart mit feinen Würznuancen und dezenten Kaffee- und Karamell-Noten im Hintergrund. Die saftigen, dunklen Fruchtaromen spiegeln sich am Gaumen wider und der Beaumard zeigt sich von der weichen Seite, besitzt aber auch eine schöne Frische und gut integriertes Tannin. So unkompliziert und trotzdem fein kann Bordeaux-Wein sein!
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