Champagner La Grande Dame - 2018 - Veuve Clicquot - Französischer Champagner
Das Besondere an diesem Wein Nur zur Klarstellung vorab: Das Besondere an einem Jahrgangschampagner ist weniger, dass die Grundweine sämtlich aus einem Jahrgang stammen. Vielmehr ist es der Umstand, dass überhaupt nur die besten Weinjahre für einen Jahrgangschampagner infrage kommen. Dies gilt umso mehr für das Traditionshaus Veuve Clicquot – schließlich war es Barbe-Nicole Clicquot-Ponsardin, die namensgebende „Witwe Clicquot“, die 1810 den Jahrgangschampagner gewissermaßen erfunden hat. Diesem historischen Verdienst verpflichtet sich das Champagnerhaus aus Reims bis heute. Und La Grande Dame Blanc löst das gegebene Versprechen ein. Die La Grande Dame zeigt wie alle Jahrgangschampagner des Hauses Veuve Clicquot einen besonders hohen Anteil von Pinot Noir. Zu immerhin 90 Prozent stellt Pinot Noir die Grundweine. Nur zehn Prozent entfallen auf Chardonnay; der sonst noch in der Champagne verwendete Pinot Meunier spielt bei dieser Spitzen-Kreation keine Rolle. Die Trauben stammen aus acht historischen Grand-Cru-Lagen. Diese Weinberge – Verzenay, Verzy, Ambonnay, Bouzy, Aÿ, Avize, Oger und Le Mesnil-sur-Oger – zählen zu den prestigeträchtigsten der Champagne und garantieren bestes Traubenmaterial. Die als Brut vinifizierte Grande Dame dankt es mit ausgesprochener Finesse und eindrucksvoller Eleganz sowie einer perfekten Balance von Frische und Fülle. Das empfiehlt den Jahrgangschampagner nicht nur als Aperitif, sondern macht ihn zu einem exzellenten Begleiter zu Austern und Meeresfrüchten, aber auch zu Hummer oder einem Erbsen-Gnocchi mit Kerbelsoße und grünem Apfel. Die richtigen Bedingungen vorausgesetzt, lässt sich dieser sensationelle Champagner mindestens noch 15 Jahre lagern. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Im Glas zeigt der Champagner einen leuchtenden Goldton, in dem eine feine, helle Perlage aufsteigt. An der Nase frohlocken florale Eindrücke von Jasmin, Geißblatt und weißen Blumen. Dazu gesellen sich anregende Aromen von Apfel, Birne und Pfirsich sowie ein Hauch frischer Mandel. Im Mund offenbart die Grande Dame ihre ganze Finesse und Vielschichtigkeit und lässt getrocknete Aprikose, Haselnüsse, Honig und Kandiszucker auflaufen. Dabei gefällt besonders das schmeichelnde, seidige Mundgefühl und das Zusammentreffen von Tiefe und Eleganz, Kraft und Charakter.
Das Besondere an diesem Wein Die Entstehung des Ruinart Rosé lässt sich bis in das 18. Jahrhundert zurückverfolgen. Er war damals der erste Rosé-Champagner überhaupt und begründet somit diese heute so beliebte Schaumweingattung. Der Ruinart Rosé wirkt unwahrscheinlich fein und seine Anklänge von roter Frucht sind verführerisch. Den besonderen Reiz erhält dieser Rosé-Champagner durch die besonders sogfältig ausgewählte Cuvée: Zum einen kommt die bei Ruinart so hoch geschätzte Rebsorte Chardonnay zum Einsatz. Zum anderen bereichert ein – zum Teil als Rotwein gekelterter – Pinot Noir die Assemblage. Dadurch entsteht eine wunderbar spannungsreiche Mischung, bei der die Frische des Chardonnay durch die Struktur des Pinot Noir extrem stimmig ergänzt wird. Im Ruinart Rosé schlummern 45% Chardonnay aus der Côte des Blancs sowie 55% Pinot Noir aus der Montagne de Reims und dem Marne-Tal. Um dem Schaumwein bereits bei Veröffentlichung eine gewisse Reife zu verleihen, enthält er bis zu 25% Reserveweine aus den zwei vorangegangenen Jahren. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Im Glas erstrahlt der Champagner in einem zarten Granat-Rosa. Die Perlage zeigt sich lebendig und steigt in einer feinen Schnur an die Oberfläche. Der Duft wirkt sehr frisch und lässt vor allem exotische Fruchtaromen wie Litschi oder Guave in den Vordergrund treten. Aber auch Noten von Himbeeren, Kirschen, Rose und Granatapfel lassen sich wahrnehmen. Im Mund dann mit guter Struktur, sehr feiner Kohlensäure und fabelhafter Frische. Aromatisch wiederholen sich vor allem die roten Fruchtaromen am Gaumen. Im wohl balancierten, langen Abgang lassen sich zudem Anklänge von Grapefruit und etwas Minze entdecken.
Das Besondere an diesem Wein Seit der Gründung von Champagne Deutz stehen die Liebe und die Leidenschaft zum Land und den feinen Perlen im Vordergrund des Traditionshauses und zeigen sich auch in dem unvergleichlichen Brut Rosé. Die exquisite Cuvée besteht zum großen Teil aus Pinot Noir, der von den besten Grand- und Premier-Cru-Lagen der Montagne de Reims stammt, sowie zu einem kleinen Teil aus Chardonnay. Das Besondere des Deutz Brut Rosé ist aber die Zugabe eines Schusses rotem Stillwein, der von alten Reben der Côte d’Ay und aus der renommierten Parzelle „Meurtet“ stammt und zum unverwechselbaren Stil des Champagners beiträgt. Eleganz und Tiefe sind es, was diesen hervorragenden Schaumwein auszeichnet. Die Cuvée wird ausschließlich aus der ersten Pressung und ausgewählten Reserve-Weinen hergestellt. Letztere machen mindestens 50 Prozent der Zusammensetzung aus und sorgen für die beständige Qualität und die typische Stilistik der Maison Deutz. Nach einer Flaschenreife auf der Hefe von mindestens 30 Monaten erreicht der Deutz Brut Rosé seine volle aromatische Ausdruckskraft. Diese lange Zeit fördert die aromatische Vielschichtigkeit des Champagners zutage und sorgt zudem für die besonders feine Perlage. Dank seiner Struktur und Finesse ist der Deutz Brut Rosé nicht nur ein charmanter Aperitif, er harmoniert auch mit einer Vielfalt von Gerichten und ist somit ein perfekter Essensbegleiter. Er passt ebenso gut zur Hauptspeise mit feinem Fisch, erdigem Gemüse wie Kürbis und Pilzen oder dunklem Fleisch, wie zum Dessert mit Käse oder Früchten. Genossen wird er idealerweise aus einem etwas bauchigen Glas, das die vielschichtigen Aromen des Brut Rosé optimal zur Geltung bringt. Eine elegante Cuvée, ganz im Stil von Champagne Deutz, die von internationalen Kritikern für ihre herausragende Qualität geschätzt wird. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Der Champagner leuchtet in einem brillanten Zartrosa und wird von einer feinen, eleganten Perlage durchzogen, die ihm einen edlen Glanz verleiht. Verführerische Düfte roter Waldbeeren und eingekochter Sauerkirsche entsteigen dem Glas und werden von Anklängen weißer Blüten begleitet. Am Gaumen zeigt er sich saftig-frisch und klar strukturiert. Hier werden die fruchtigen Eindrücke bestätigt, von buttrigen Brioche-Aromen sowie zarten Zitrus-Noten untermalt und von einer fein abgestimmten Säurestruktur sowie einer kreidigen Mineralität balanciert.
Das Besondere an diesem Wein Seit der Gründung von Champagne Deutz stehen die Liebe und die Leidenschaft zum Land und den feinen Perlen im Vordergrund des Traditionshauses und zeigen sich auch in dem unvergleichlichen Brut Rosé. Die exquisite Cuvée besteht zum großen Teil aus Pinot Noir, der von den besten Grand- und Premier-Cru-Lagen der Montagne de Reims stammt, sowie zu einem kleinen Teil aus Chardonnay. Das Besondere des Deutz Brut Rosé ist aber die Zugabe eines Schusses rotem Stillwein, der von alten Reben der Côte d’Ay und aus der renommierten Parzelle „Meurtet“ stammt und zum unverwechselbaren Stil des Champagners beiträgt. Eleganz und Tiefe sind es, was diesen hervorragenden Schaumwein auszeichnet. Die Cuvée wird ausschließlich aus der ersten Pressung und ausgewählten Reserve-Weinen hergestellt. Letztere machen mindestens 50 Prozent der Zusammensetzung aus und sorgen für die beständige Qualität und die typische Stilistik der Maison Deutz. Nach einer Flaschenreife auf der Hefe von mindestens 30 Monaten erreicht der Deutz Brut Rosé seine volle aromatische Ausdruckskraft. Diese lange Zeit fördert die aromatische Vielschichtigkeit des Champagners zutage und sorgt zudem für die besonders feine Perlage. Dank seiner Struktur und Finesse ist der Deutz Brut Rosé nicht nur ein charmanter Aperitif, er harmoniert auch mit einer Vielfalt von Gerichten und ist somit ein perfekter Essensbegleiter. Er passt ebenso gut zur Hauptspeise mit feinem Fisch, erdigem Gemüse wie Kürbis und Pilzen oder dunklem Fleisch, wie zum Dessert mit Käse oder Früchten. Genossen wird er idealerweise aus einem etwas bauchigen Glas, das die vielschichtigen Aromen des Brut Rosé optimal zur Geltung bringt. Eine elegante Cuvée, ganz im Stil von Champagne Deutz, die von internationalen Kritikern für ihre herausragende Qualität geschätzt wird. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Der Champagner leuchtet in einem brillanten Zartrosa und wird von einer feinen, eleganten Perlage durchzogen, die ihm einen edlen Glanz verleiht. Verführerische Düfte roter Waldbeeren und eingekochter Sauerkirsche entsteigen dem Glas und werden von Anklängen weißer Blüten begleitet. Am Gaumen zeigt er sich saftig-frisch und klar strukturiert. Hier werden die fruchtigen Eindrücke bestätigt, von buttrigen Brioche-Aromen sowie zarten Zitrus-Noten untermalt und von einer fein abgestimmten Säurestruktur sowie einer kreidigen Mineralität balanciert.
Das Besondere an diesem Wein Seit der Gründung von Champagne Deutz stehen die Liebe und die Leidenschaft zum Land und den feinen Perlen im Vordergrund des Traditionshauses und zeigen sich auch in dem unvergleichlichen Brut Rosé. Die exquisite Cuvée besteht zum großen Teil aus Pinot Noir, der von den besten Grand- und Premier-Cru-Lagen der Montagne de Reims stammt, sowie zu einem kleinen Teil aus Chardonnay. Das Besondere des Deutz Brut Rosé ist aber die Zugabe eines Schusses rotem Stillwein, der von alten Reben der Côte d’Ay und aus der renommierten Parzelle „Meurtet“ stammt und zum unverwechselbaren Stil des Champagners beiträgt. Eleganz und Tiefe sind es, was diesen hervorragenden Schaumwein auszeichnet. Die Cuvée wird ausschließlich aus der ersten Pressung und ausgewählten Reserve-Weinen hergestellt. Letztere machen mindestens 50 Prozent der Zusammensetzung aus und sorgen für die beständige Qualität und die typische Stilistik der Maison Deutz. Nach einer Flaschenreife auf der Hefe von mindestens 30 Monaten erreicht der Deutz Brut Rosé seine volle aromatische Ausdruckskraft. Diese lange Zeit fördert die aromatische Vielschichtigkeit des Champagners zutage und sorgt zudem für die besonders feine Perlage. Dank seiner Struktur und Finesse ist der Deutz Brut Rosé nicht nur ein charmanter Aperitif, er harmoniert auch mit einer Vielfalt von Gerichten und ist somit ein perfekter Essensbegleiter. Er passt ebenso gut zur Hauptspeise mit feinem Fisch, erdigem Gemüse wie Kürbis und Pilzen oder dunklem Fleisch, wie zum Dessert mit Käse oder Früchten. Genossen wird er idealerweise aus einem etwas bauchigen Glas, das die vielschichtigen Aromen des Brut Rosé optimal zur Geltung bringt. Eine elegante Cuvée, ganz im Stil von Champagne Deutz, die von internationalen Kritikern für ihre herausragende Qualität geschätzt wird. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Der Champagner leuchtet in einem brillanten Zartrosa und wird von einer feinen, eleganten Perlage durchzogen, die ihm einen edlen Glanz verleiht. Verführerische Düfte roter Waldbeeren und eingekochter Sauerkirsche entsteigen dem Glas und werden von Anklängen weißer Blüten begleitet. Am Gaumen zeigt er sich saftig-frisch und klar strukturiert. Hier werden die fruchtigen Eindrücke bestätigt, von buttrigen Brioche-Aromen sowie zarten Zitrus-Noten untermalt und von einer fein abgestimmten Säurestruktur sowie einer kreidigen Mineralität balanciert.
Das Besondere an diesem Wein Der Deutz Champagner Rosé Millésimé ist Ausdruck einer fast 200 Jahre währenden Erfolgsgeschichte. 1838 gegründet, gehört das familiengeführte Champagnerhaus Deutz auch heute zu den besten in dieser prestigereichen Region. Das liegt unter anderem an der großen Zahl von Grand-Cru-Lagen, die Deutz ihr Eigen nennt und von denen die enorm hochwertigen Grundweine für die Cuvées stammen. Für den edlen Rosé Millésimé sind das zu 80 Prozent Pinot Noir- und zu 20 Prozent Chardonnay-Grundweine, die für das opulente Bouquet sowie die elegante Mineralität und Frische sorgen. Durch einen kleinen Zusatz eines von alten Pinot-Noir-Reben und aus hochklassigen Lagen stammenden Stillweins erhält dieser exquisite Rosé-Champagner seinen charakteristischen Farbton sowie eine noch intensivere Aromatik. Nach dem langen Hefekontakt in der Flasche ist dieser Rosé-Champagner nahezu perfekt strukturiert und balanciert. So eignet sich der Deutz Rosé Millésimé nicht nur als ausgezeichneter Aperitif, sondern auch als idealer Speisebegleiter. Diese Cuvée, am besten serviert in einem bauchigen Glas, unterstreicht die Aromen dunkler Fleischsorten, wie Ente und Rind, ebenso wie kräftige Fischgerichte und auch zum Dessert mit Schokoladenmousse und Erdbeeren ist sie ein Gedicht. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Eine sehr feine, gleichmäßige Perlage durchzieht den in einem intensiven Rosé leuchtenden Jahrgangschampagner. Verführerische Aromen frisch gepflückter, roter Waldbeeren und Brioche sowie Anklänge von Walnuss entsteigen dem Glas. Am Gaumen wunderbar cremig, mit eleganter Mousseux und harmonischer Struktur, werden die saftigen Noten von Erdbeere, Johannisbeere und Kirsche von einem eleganten Säurebogen umspannt. Das lang anhaltende Finale ist fruchtig-frisch und zeigt eine elegante Mineralik.
Das Besondere an diesem Spritz Der Garden Spritz ist eine Variante des beliebten Spritz, der ursprünglich aus Italien stammt und dort als Aperol Spritz bekannt ist. Er wird von Chandon hergestellt, einem vor 60 Jahren gegründeten Ableger von Moët & Chandon, zu dem Weingüter in Argentinien, Kalifornien, Brasilien, Australien, China und Indien gehören. Die Schaumweine von Chandon werden nach dem traditionellen Champagner-Verfahren hergestellt. Das bedeutet, dass die zweite Gärung in der Flasche stattfindet und die Kohlensäure auf natürliche Weise entsteht. Die Basis des Chandon Garden Spritz ist der Chandon Brut Sparkling Wine aus Argentinien. Er wurde als „bester argentinischer Schaumwein 2020“ ausgezeichnet und besteht aus einer Assemblage von Chardonnay, Pinot Noir und Sémillon. Die ersten beiden Rebsorten werden auch zur Herstellung von Champagner verwendet und sind für ihre Eleganz, Frische und Komplexität bekannt. Der Garden Spritz wird mit einem hausgemachten Orangen-Bitterlikör kombiniert. Dieser Likör wird aus natürlichen Zutaten wie Orangenschalen, Kräutern und Gewürzen hergestellt und verleiht dem Getränk eine aromatische Note. Der Chandon Garden Spritz ist ein idealer Aperitif für gesellige Anlässe. Er kann pur oder mit einer Orangenscheibe auf Eis serviert werden und passt dabei hervorragend zu leichten Speisen wie Salaten, Meeresfrüchten oder Tapas. Und auch wenn sein Name suggeriert, dass er vornehmlich während beschwingter Gartenfeste getrunken werden sollte, so darf man ihn auch mit ins Haus nehmen, ohne dabei Geschmackseinbußen befürchten zu müssen. Wie der Spritz schmeckt: Dieser Aperitif besitzt eine hellgelbe Farbe mit orangefarbenen Reflexen und eine feine Perlage. Er duftet nach frischen Zitrusfrüchten wie Orange, Grapefruit und Zitrone sowie nach blumigen Noten von Orangenblüte und Kamille. Im Mund explodiert förmlich die Aromatik: reife Früchte wie Apfel, Birne und Pfirsich treffen auf würzige Noten von Kardamom, schwarzem Pfeffer und Quassias, einem Extrakt aus dem Holz eines brasilianischen Baums. Ein erfrischendes Finale rundet das Geschmackserlebnis ab.
Wie der Wein schmeckt Kräftiges Strohgelb im Glas mit goldenen Reflexen. Das Bouquet erstrahlt wie es schöner nicht sein kann: Gelbes Kernobst, Haselnüsse und ein leichter Hauch Gebäck, exotisch gewürzt sowie etwas Zitrusfrucht. Am Gaumen schließlich schlank und doch mit einem gutgebauten Kern aus Fruchtextrakt und zartem Schmelz, begleitet von einer leichten Mineralität, die im Finale lange anhält und dem Wein viel saftigen Trinkfluss verpasst. Großartig! Das Besondere an diesem Wein Grassl wendet bei diesem Wein viel Arbeit an. Die 10- bis 45-jährigen Chardonnay-Reben werden per Hand gelesen und selektioniert. Die Fermentation findet im Edelstahltank sowie in großen Holzfässern statt. Etwa 30 % des Weins durchläuft die malolaktische Gärung. Während der Reife im Edelstahltank bis zum Dezember nach der Lese rührt Winzer Grassl die Feinhefe im Bâtonnage-Verfahren auf.
Chardonnay Réserve (Bio) - 2023 - Reichsrat von Buhl - Deutscher Weißwein
Das Besondere an diesem Wein Unzweifelhaft eines der größten und traditionsreichsten Weingüter der Pfalz, ist Von Buhl keineswegs altmodisch. Tatsächlich ganz im Gegenteil. So konzentrierte man sich ab 2013 unter dem damaligen Geschäftsführer Mathieu Kauffmann auf Schaumweine und war damit einer der Vorreiter des deutschen Sektwunders. Diesen Pioniergeist hat man sich erhalten. Heute diversifiziert man sein Rebsortenportfolio, davon zeugt dieser Chardonnay Réserve. Lang waren in den besten Weingütern der Pfalz nur Riesling und Spätburgunder eine Option. Doch die anderen weißen Burgundersorten nähern sich immer weiter an, auch wenn es noch dauern wird, bis Grauburgunder und Chardonnay für höchste Weihen als GG zugelassen werden. Aber die stete Erwärmung führt dazu, dass auch andere Sorten hier hervorragend gedeihen. Mit dem Réserve hat Von Buhl nun einen Chardonnay Gutswein, also aus eigenem Anbau, vorgelegt, der zeigt, wozu diese Sorte auch in der Gegend von Deidesheim, im Zentrum der Pfalz, fähig ist. Wie der Wein schmeckt: harmonisch & mild Typische Chardonnay-Frucht: gelbes Obst, süße Zitrone, ein warmer, sandiger Naseneindruck, dazu Vanille und ein Hauch grüner Walnuss. Am Gaumen zunächst sehr cremig, dann öffnen sich Pfirsich, etwas Ananas und reiferes Steinobst. Zum Finale hin stärker vom Holz geprägt: leichtes Tannin, mehr Vanille, dazu Anklänge von Mürbeteig und Salzpopcorn. Insgesamt ein klassischer Chardonnay-Stil mit feiner Holznote.
Chardonnay trocken - 2024 - Weinmanufaktur Frey - Deutscher Weißwein
Das Besondere an diesem Wein Lange galt Chardonnay in Deutschland als Exot – noch vor 30 Jahren existierte die Rebsorte nicht auf deutschen Weinbergen – doch inzwischen entstehen daraus so gute Weine, dass sich das Blatt gewendet hat. Besonders im rheinhessischen Wonnegau, wo kalkhaltige Böden den Trauben ideale Reifebedingungen bieten, entsteht Chardonnay, der das Potenzial der internationalen Rebsorte eindrucksvoll widerspiegelt. Die Weinmanufaktur Frey in Ober-Flörsheim zählt zu den Vorreitern dieser Entwicklung. Christopher und Philipp Frey haben sich mit ihrem kompromisslosen Streben nach Top-Qualität längst einen Namen gemacht – in Deutschland ebenso wie in Übersee, wo ihre Burgunderweine als eindrucksvolle Botschafter des modernen deutschen Weins gefeiert werden. Ihr Chardonnay ist ein Paradebeispiel dafür, dass eine typische Rebsortenstilistik Hand in Hand mit dem spezifischen Terroir seiner Herkunft gehen kann. Durch den Ausbau im Stahltank verliert der Wein nichts von seiner Chardonnay-Typizität und besitzt gleichzeitig ein hohes Maß an Klarheit und Frische. Die Böden aus Löss-Lehm und Kalkstein wiederum verleihen ihm eine bemerkenswerte Tiefe, während die feine Säurestruktur für Spannung sorgt. Anders ausgedrückt: Dieser trinkfreudige Chardonnay vereint fruchtige Aromen mit burgundischer Finesse, einer mineralischen Würzigkeit sowie mit viel Schmelz. Durch seinen harmonischen Charakter eignet sich der Chardonnay von Frey sowohl als Aperitif oder Solokünstler als auch für das Begleiten von Speisen – ob Pasta, Fisch oder Meeresfrüchte. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Im Glas goldgelb, mit hellen Reflexen. Der Duft des Weins verströmt eine typische Chardonnay-Stilistik: reife Birne, Sternfrucht und gelber Apfel. Im Hintergrund auch gelbes Steinobst und ein leichter Anklang von Ananas. Eine steinige Note haucht dem Bouquet zudem Mineralität ein. Im Mund ausgewogen, mit leichtem Süßeeindruck, der durch die frische Säure gut gekontert wird. Am Gaumen mit schönem Schmelz, aber ohne die Cremigkeit mancher fassgereiften Chardonnays, dafür mit Klarheit spendender, leicht würziger Mineralität im Abgang.
Chenin Blanc - 2025 - Du Toitskloof - Südafrikanischer Weißwein
Das Besondere an diesem Wein Chenin Blanc ist eine sehr alte Rebsorte. Es gibt bereits aus dem 9. Jahrhundert Nachweise ihres Anbaus. Damals wurde sie vor allem in Frankreich geschätzt, wo sie mit ihrer langen Reifezeit vor allem in kühleren Anbaugebieten hervorragende Weine ergab. An der Loire gehört sie noch heute zu den wichtigsten Sorten. Ihre Verbreitung in Frankreich ist aber stark zurückgegangen. Heute wird sie vor allem in Südafrika angebaut. Die dortige Chenin-Blanc-Fläche übertrifft das Mutterland der Sorte mittlerweile um das Doppelte. Nach Südafrika gebracht wurde sie wohl von Hugenotten, die in der evangelischen Kapkolonie Zuflucht fanden und aus Frankreich Wissen über Landwirtschaft im Allgemeinen und den Winzerberuf im Besonderen mitbrachten. Nach einer dieser Familien ist wohl auch der Gebirgspass benannt, der wiederum dem Weingut den Namen gegeben hat. Du Toit war der französische Name, die Schlucht heißt auf Afrikaans Kloof und zusammen ergibt das Du Toitskloof. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Die Aromen sind typisch für südafrikanischen Chenin Blanc: exotische Früchte wie Kiwi, etwas Mandarine aber auch süßer Blütenduft wie Jasmin. Am Gaumen eher schlank, mit Frische und Frucht sowie einer würzigen Note. Ein unaufdringlicher Speisenbegleiter, etwa für raffinierte Fischgerichte.
Das Besondere an diesem Wein Danie Steytler von Kaapzicht stellt mit diesem Chenin Blanc einen Wein vor, der den ganzen Reiz eines südafrikanischen Weißweins in die Flasche bringt. Gleichsam steht er für den wunderschönen Landstrich Bottelary im südafrikanischen Weinbaugebiet Stellenbosch. Dort wachsen die Trauben für den Wein an alten Buschreben, die tief in den verwitterten Granit-Oberboden und bröckeligen Lehmunterboden verwurzelt sind. Diese Pflanzen sind trotz ihres Alters äußerst robust, liefern aber nur einen Ertrag von etwa vier Tonnen pro Hektar. Für Weinfreunde eine gute Nachricht, denn dadurch sind die wenigen Beeren hoch konzentriert und zeigen eine intensive Fruchtaromatik. Die Weinherstellung des Kaapzicht Chenin Blancs erfolgt mit größter Sorgfalt, um das Potenzial im fertigen Wein zu bewahren: Die Trauben werden per Hand gelesen, entrappt, sanft gepresst und über Nacht in Edelstahltanks abgesetzt. Diese schonende Verarbeitung und die anschließende Vergärung mit ausgewählten Hefestämmen betonen die charakteristischen Aromen und den unverfälschten Ausdruck der Rebsorte. Durch den Ausbau auf der Feinhefe erhält der Wein zusätzliche Tiefe und Struktur. Was letztlich am meisten zählt: Der Kaapzicht Chenin Blanc ist perfekt für gesellige Momente geeignet. Dabei passt er eigentlich zu jeder Gelegenheit, besonders aber zu einem traditionellen südafrikanischen Braai – dem traditionellen südafrikanischen Grillen, bei dem der Weißwein vor allem vegetarische Gerichte sowie Fisch und Meeresfrüchte hervorragend begleitet. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Der Chenin Blanc präsentiert sich im Glas mit einer klaren, goldgelben Farbe. In der Nase zeigt er eine Aromenvielfalt, die von reifer Quitte, saftiger Ananas und süßer Birne dominiert wird. Mit mehr Luft lassen sich auch weiße Blüten, Steinobst und eine mineralische Würze entdecken. Am Gaumen strukturiert, mit einer angenehmen Textur, die durch einen Hauch von Süße betont wird. Eine knackige Säure sorgt für Frische und Balance, während die Fruchtaromen von Quitte, Steinobst und Ananas harmonisch im Vordergrund bleiben.
Das Besondere an diesem Wein Der Chianti Classico der Fattoria di Dievole steht im Zentrum des Gutes und spiegelt dessen lange Geschichte ebenso wie die heutige Ausrichtung wider. Er entsteht in den Hügeln nordöstlich von Siena, in einer Landschaft aus Weinbergen, Olivenhainen und Wäldern, die seit Jahrhunderten bewirtschaftet wird. Die Arbeit im Weinberg ist heute biologisch geprägt und folgt dem Anspruch, die Eigenart des Ortes sichtbar zu machen, ohne sie zu formen oder zu glätten. Im Keller wird entsprechend zurückhaltend gearbeitet, mit dem Ziel, Struktur und Klarheit zu bewahren, ohne dem Wein eine dominante Handschrift aufzudrücken. So versteht sich der Chianti Classico von Dievole weniger als Interpretation eines Trends, sondern als ruhiger, zeitgemäßer Ausdruck eines traditionsreichen Ortes im Chianti Classico. Sehr traditionell ist auch die Zusammensetzung der Rebsorten, wo neben der Sangiovese (zu 90 Prozent) auch kleinere Anteile von Colorino und Canaiolo ihren Platz finden. Diese Sorten werden immer seltener, auch wenn sie einem echten Chianti erst Schliff und die richtige Tiefe geben. Wie der Wein schmeckt: samtig & weich Die Aromen sind rotfruchtig und auf der frischen Seite. Etwas rote Johannisbeere und Granatapfel, auch Blutorange. Ein leichtes Aroma von Grafit zeigt die typische Mineralität eines echten Chianti. Am Gaumen ist er frisch, wird durch die feine Säure immer länger. Die Aromen bleiben deutlich wie in der Nase. Ein linearer Wein, der sich fantastisch zum Essensbegleiter eignet.
Das Besondere an diesem Wein Der Novecento Chianti Classico Riserva der Fattoria di Dievole wurde erstmals zum 900. Jubiläum des Weinguts gefüllt. Der Novecento ist damit Ausdruck eines historischen Bewusstseins in dem Weingut mit Geschichte seit dem 11. Jahrhundert. Die 1990er Jahre waren eine Zeit, in der sich das Gut entscheidend entwickelte und neu positionierte. Damals wurde die Grundlage gelegt für den heutigen Erfolg. Der Riserva entsteht aus ausgewählten Weinbergen rund um das Anwesen bei Siena und steht für eine ruhige, auf Dauer angelegte Interpretation der Landschaft des Chianti Classico. Die biologische Bewirtschaftung der Reben und eine zurückhaltende Arbeit im Keller bilden die Grundlage für einen Wein, der auf Klarheit und innere Struktur setzt. Der Ausbau über zwei Jahre zielt nicht auf vordergründige Holz-Effekte, sondern lässt Zeit und Herkunft im Wein intakt. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Die Aromen sind vor allem von frischen, roten Beeren und Granatapfel bestimmt, auch mineralisches Grafit und tiefe Lakritze sind wahrnehmbar. Die Nase ist ein deutliches Zeichen für die Verwandtschaft mit dem Chianti Classico. Am Gaumen wird dann klar, wieviel mehr Eleganz und gleichzeitig wieviel mehr Kraft dieser Wein hat. Er wirkt kühler, aber hat auch sehr viel Frucht, Kirsche und wieder Granatapfel, dazu ein vielschichtiges Spiel aus Mandel, Orangenzeste und etwas Rauch. Sehr lang und elegant.
Das Besondere an diesem Wein Als kleinstes Chianti-Untergebiet liefert die DOCG Rufina – in der Nähe von Florenz gelegen – einige der besten Weine der Region. Die Fattoria Grignano liefert mit ihrem Rotwein einen ganz typischen Vertreter aus dieser Premiumklasse. Der Wein besteht zu 80 Prozent aus der Toskana-Stammsorte Sangiovese. 10 Prozent entfallen auf die ebenfalls in der Gegend häufig verwendeten Rebsorte Canaiolo. Sie verleiht dem Wein vor allem eine kräftige Farbe sowie einen kräftigen Körper. Die restlichen 10 Prozent bestehen aus roten Rebsorten, die ebenfalls im Rahmen der offiziellen Statuten im Chianti-Gebiet zugelassen sind. Die Trauben für den Chianti Rufina von Grignano werden zunächst in Edelstahltanks vergärt, um die typischen Fruchtnoten ganz unverfälscht herauszustellen. Der Ausbau des Weines findet anschließend in großen französischen Eichenholzfässern statt, die ein Fassungsvermögen von 1.800 Litern besitzen. Durch die Größe der Fässer erhält der Wein zwar mehr Struktur und Eleganz, doch ist der aromatische Einfluss des Holzes eher gering. Bevor dieser Chianti in den Handel gelangt, durchläuft er dann zunächst noch eine dreimonatige Reifezeit in der Flasche. Das Angebot von Chiantis ist in Deutschland sehr groß. Gut, wenn man die feinen Unterschiede kennt, die das Qualitätsniveau des jeweiligen Weines beeinflussen. So zum Beispiel die Herkunft aus einem renommierten Gebiet, wie der Denominazione di Origine Controllata e Garantita (DOCG) Rufina. Das macht diesen Wein der Fattoria Grignano zu einem sicheren Kauf für alle Chianti-Liebhaber und die, die es werden möchten. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Der Wein besitze ein strahlendes Rubinrot mit hellen Reflexen am Rand. Der intensive Duft offenbart Kirsch- und schwarze Beerennoten. Im Hintergrund auch Gewürzaromen sowie etwas Leder und Rauch. Im Mund mit sehr gut eingebundenen Tanninen und einer exzellenten Frische. Auch hier wieder mit lebendiger Frucht. Im Abgang wirken die Fruchtaromen in Kombination mit der feinen Würze lange nach.
Château Amandiers Grand Cuvée Corbières - 2023 - Vignerons de Cascastel - Französischer Rotwein
Das Besondere an diesem Wein Das Weinbaugebiet Corbières liegt im Languedoc und ist grob gesagt deckungsgleich mit dem gleichnamigen mediterranen Mittelgebirge Corbières. Die Grand Cuvée wird dominiert von den beiden wichtigsten Rebsorten der Region: Grenache und Carignan. Der kleine Anteil von der Syrah-Traube sorgt für mehr Struktur und eine gewisse Eleganz. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig In der Nase erwartet uns ein frischer Duft nach Eukalyptus und Minze, gepaart mit Noten von roten Früchten. Am Gaumen zeigt sich der Wein charmant, mit seidigen Tanninen, Kirschmarmeladearomen und angenehmer Würze. Ein tolles Mittelgewicht für den täglichen Genuss.
Château Angélus 1er Cru A Saint-Émilion - 2009 - Angélus - Französischer Rotwein
Das Besondere an diesem Wein In der ersten Dekade des neuen Jahrtausends sind gleich drei große Jahrgänge im Bordeaux zu verzeichnen. 2000 gilt dabei als sehr gut, 2005 als der noch bessere Jahrgang, aber 2009 soll selbst diesen noch einmal übertrumpfen. Das Château Angélus berichtet von idealen Bedingungen: Das Frühjahr brachte genügend Niederschläge, der Sommer fiel nicht so trocken aus, wie beispielsweise 2005, dafür schuf ein warmer, trockener Spätsommer beste Voraussetzungen für die aromatische Reife der Trauben und ließ Zeit bei der Bestimmung des optimalen Lesezeitpunkts. Die Lese für den 2009er Angélus erfolgt zwischen dem 25. September und dem 14. Oktober. Der Saint-Émilion Grand Cru Classé A von Château Angélus variiert seine typische Cuvée aus dominierendem Merlot (60 Prozent) und dem Cabernet Franc (40 Prozent), der für die vielschichtigen Weihen sorgt, nur wenig von Jahrgang zu Jahrgang. Ein trockener Sommer-Ausklang lässt den Merlot im 2009er mit aller fruchtaromatischen Dichte auffahren, die die Rebsorte zu bieten hat. Wie üblich, trägt der Cabernet Franc filigrane Fruchtnoten bei, die warme Vegetationsperiode dankt er mit kräuterigem Zusatzspiel. Die Vinifikation des Merlot erfolgt teilweise in Eichenfässern, um für Struktur zu sorgen, und teilweise im Edelstahltank, um die Frische der Fruchtaromen zu unterstreichen. Dem Cabernet Franc lässt Önologe in Hubert de Boüard de Laforest die Gärung in Betontanks angedeihen. Der geringere Sauerstoffaustausch hält den Wein in Spannung, was insbesondere in warmen Jahrgängen wichtig ist. Die alkoholische Gärung erfolgt bei bis zu maximal 28 Grad Celsius. Die Rebsorten erfahren vor dem Vermählen auch eine unterschiedliche Reife. Der Merlot sowie ein Teil des Cabernet Franc durchlaufen die Reife in neuen Barriques aus französischer Eiche. Der Rest des Cabernet Francs wandert in große Foudres von 3000 Litern, was für einen wesentlich dezenteren Holzeindruck sorgt, dem Wein aber Struktur und Komplexität einhaucht. Die Reife beträgt zwischen 20 und 22 Monaten. Erst 2012 ist Château Angélus in den Olymp der höchsten Saint-Émilion Klassifikation aufgestiegen. Doch die enormen Qualitätsanstrengungen, die man seit Jahrzehnten auf dem Weingut unternimmt, haben für ein Selbstverständnis und ein Selbstbewusstsein gesorgt, das auf solche Klassifizierungen verzichten kann. Umso besitzt der Saint-Émilion Grand Cru Classé A von Château Angélus einen Ausnahmestatus – und zwar bei fachgerechter Lagerung noch mehr als 30 Jahre lang. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Ein Wein, der wie dunkle Tinte im Glas erscheint. Tiefes, fast opakes Granat. Überwältigender Duft von dunklen Beeren, Waldfrüchten und dunklen Kirschen. Die Frucht triumphiert an der Nase dicht, opulent und reif, aber dennoch animierend und lockend. Dazu bietet er einen Strauß von Schokoladenpudding und Lakritze, Vanille und Waldkräutern an. Im Mund breitet der Angélus ein weiten, samtenen Teppich von Tanninen aus, auf dem Beeren- und Kirscharomen daher schreiten. Mit grandiosem Nachhall ausgestattet, der in den kommenden Jahren sicherlich noch an Raffinesse und Eleganz gewinnen wird. Jetzt schon Weltklasse! Was Kritiker zu dem Wein sagen 99 Punkte von Robert Parker „Aus 60 Merlot und 40 Prozent Cabernet Franc vermählt, besingt der tief granatrote 2009er Angélus Brombeermarmelade, reife Schwarzkirschen, Pflaumenkompott und getrocknete Kräuter mit einem Hauch von chinesischen Gewürzen, duftender Erde, Trüffeln und neuem Leder. Dicht, reich, würzig und dekadent im Mund, hat er eine plüschige, samtige Textur und gute Frische und endet in lang anhaltender würziger Vielschichtigkeit. 2019 bis 2055 zu trinken.“
Château Ausone 1er Cru A Saint-Émilion - 2018 - Ausone - Französischer Rotwein
Das Besondere an diesem Wein Die Wetterbedingungen im Jahr 2018 waren im gesamten Bordelais recht ähnlich, so auch für das Château Ausone: Der Winter entpuppte sich als sehr nass und feucht. Rekordniederschläge und Wärme führten zu einem explosionsartigen Anstieg von Mehltau und damit zu einem signifikanten Ertragsrückgang. Im Juli wechselte das Wetter zu einer lang anhaltenden Trockenheit. Kurz vor der Ernte Anfang Oktober gab es dann den lang ersehnten, aber moderaten Regen. Die Aktivitäten in den Beeren starteten durch und die Ernte verlief bei Ausone perfekt. Das Ergebnis war ein bestens ausgereiftes Lesegut. Der als Premier Grand Cru Classé A ausgezeichnete Grand Vin von Château Ausone besteht zu 60 % aus Cabernet Franc und zu 40 % aus Merlot. Während die Merlot-Trauben am 25. und 27. September geerntet wurden, erfolgte die Handlese des Cabernet Franc erst am 3., 8. und 9. Oktober. Nach der Kaltmazeration erfolgte die malolaktische Gärung – seit dem Jahrgang 1995 nicht mehr in großen Stahltanks, sondern in traditionellen französischen Eichenfässern durchgeführt. Der Wein wurde anschließend für 20 Monate in neuen französischen Barriques ausgebaut. Die gleichbleibend temperierten unterirdischen Steinbrüche, die im 18. Jahrhundert zu Kellern umgebaut worden waren, dienten dabei als Lagerstätte für diesen monumentalen Rouge. Ein Meisterwerk von subtiler Eleganz, Finesse und Frische, das lange am Gaumen verbleibt und mit einer exquisiten Ausgewogenheit nachwirkt. Der Wein beweist, dass Ausone zu Unrecht häufig im Schatten von Premier Grand Cru Classé Weingütern wie etwa Cheval Blanc steht. Saint-Émilion ist die angesehenste Appellation am rechten Ufer von Bordeaux. Mit ungefähr 1000 Weingütern erstreckt sie sich über eine Größe von ca. 5.000 Hektar. Das Klima ist kontinentaler als auf der gegenüberliegenden Seite der Dordogne. Die Hauptrebsorte ist daher auch nicht der wärmeliebende Cabernet Sauvignon, sondern Merlot, der mit dem etwas kühleren Klima hier bestens zurechtkommt. Das Château Ausone liegt auf einem Kalksteinhang in der Nähe des Dorfes Saint-Émilion. Die Weinberge des Weinguts sind von einem nach Süden geöffneten Gürtel von Felswänden umgeben, wodurch die Reben eine optimale Sonneneinstrahlung erhalten. Schon die Römer sollen hier im 4. Jahrhundert Wein angebaut haben. Auf einer Anbaufläche von gerade einmal sieben Hektar werden vor allem Merlot (45 %) und Cabernet Franc (55 %) kultiviert. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Der Château Ausone 2018 steht tief violett-schwarz im Glas. Zu Beginn etwas verschlossen wirkend verströmt er nach und nach einen atemberaubenden Duft von reifen schwarzen Kirschen, wilden Blaubeeren und Pflaumenkonfitüre, flankiert von subtilen Aromen kandierter Veilchen, geschmolzener Schokolade, Lakritze und Zedernholz. Am Gaumen dann vollmundig, fruchtig und dicht. Dazu feine Tannine, eine herrliche Frische und schließlich ein episch langer Abgang. Was Kritiker zu dem Wein sagen 100 Punkte von Robert Parker „Der Ausone 2018 ist ein Verschnitt aus 60 % Cabernet Franc und 40 % Merlot. Tief granat-violett in der Farbe. Beim ersten Schnuppern wirkt die Nase fast völlig verschlossen und braucht eine beträchtliche Belüftung, um seinen atemberaubenden Duft von reifen schwarzen Kirschen, wilden Blaubeeren und Pflaumenkonfitüre zu enthüllen, was zu Andeutungen von kandierten Veilchen, geschmolzener Schokolade, Lakritze und zerkleinerten Steinen mit subtilen Nuancen von Zedernholz und Bleistiftminen führt. Der mittel- bis vollmundige Gaumen (14,5 % Alkohol) ist in diesem Stadium so dicht gewoben und nuanciert, dass man sich sehr konzentrieren muss, um all das zu entschlüsseln, was hier vor sich geht. Kurz gesagt: eine Menge. Die reifen, reichhaltigen, schwarzen und blauen Fruchtschichten weichen schließlich dem wunderbar zerebralen, erdig-mineralischen Subtext, der von einer fantastisch gut gestrickten Spannung getragen wird und einen unglaublich langen, fundamentalen Abgang liefert. Wenn
Château Bel Air Perponcher - 2025 - Château Bel Air Perponcher - Französischer Weißwein
Das Besondere an diesem Wein Zu den am besten gehüteten Geheimnissen der Weinwelt gehören sicherlich die Weißweine der herausragenden Rotweingebiete. Ob Toskana, Rioja, Apulien oder eben Bordeaux - warum sollten hervorragende Winzer ihre Fähigkeiten nicht von Rot auf Weiß übertragen können? Wir haben einen hervorragenden Bordeaux Blanc entdeckt, der keine Wünsche offen lässt. Die typische Cuvée aus Sauvignon Blanc und Sémillon ergänzt sich hier auch trocken ganz hervorragend. Im eher kühlen Bordeaux gerät die Sauvignon Blanc sehr frisch und direkt. Reinsortigen Weinen fehlt da oft die Struktur. Die Sémillon, die hier cremig und würzig ausfällt, gibt dem Wein das Rückgrat. Das Ergebnis ist ein Wein, der genau auf der Schneide zwischen klassisch Bordeaux und modern und frisch balanciert. Er ist frisch und direkt genug, um unmittelbar zugänglich zu sein, hat aber auch genug Üppigkeit, um Freunde eines traditionelleren Bordeaux-Blanc-Stils zu überzeugen. Wie der Wein schmeckt: harmonisch & mild Die Aromen erinnern an Aprikosen, Honigmelone und reife Zitronen. Dazu kommen ein Hauch Frühlingswiese und Lindenblüte. Am Gaumen spielt sich der Honig weiter in den Vordergrund. Die Balance aus cremiger Sanftheit und feiner Frische ist herrlich.
Château Canon-La-Gaffelière 1er Cru Classé B Saint-Émilion (Bio) - 2020 - Canon-La-Gaffelière - Französischer Rotwein
Das Besondere an diesem Wein Seit 1994 heimst der Grand Vin von Château Canon-La-Gaffelière Jahr für Jahr mindestens 90, in der Regel aber mehr als 95 Parker-Punkte ein. Seit 2012 trägt das hochdekorierte Weingut das Gütesiegel eines Premier Grand Cru – ein Status, der in der jüngsten Klassifizierung in Saint-Émilion aus dem Jahr 2022 wie selbstverständlich bestätigt wurde. Wie ist dieser bemerkenswerte Erfolg zu erklären? Die bewirtschafteten Rebflächen von Canon-La-Gaffelière verteilen sich auf 55 % Merlot, 40 % Cabernet Franc und 5 % Cabernet Sauvignon. Vorbehaltlich nur marginaler Jahrgangsabweichungen ist damit zugleich die traditionelle Cuvée des Hauses definiert, an der man nicht ohne Grund beständig festhält. Deutlich weniger konservativ zeigt man sich bei den Anstrengungen im Weinkeller, um auch in schwierigen Erntejahren höchste Qualität zu sichern. Anders als die praktisch gesetzte Rebsorten-Verteilung werden Vinifikationsphasen und Maischestandzeiten in jedem Jahrgang individuell gesteuert, gleiches gilt für den Ausbau auf den Feinhefen und den Mix zwischen neuen und alten Barriques. Ein immenser Aufwand, der Jahr für Jahr in einem erstklassigen Rouge Ausdruck findet – und ungeteilten Zuspruch bei Bordeaux-Liebhabern auf der ganzen Welt erhält. Die Appellation Saint-Émilion ist eines der ältesten Weinbaugebiete Frankreichs. Schon zur Zeit der römischen Herrschaft wurde in der Gegend Wein angebaut. Im Jahr 1999 wurde der Ort und das umliegende Weinbaugebiet von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Kein Wunder, dass die Appellation in der Weinwelt heute als die berühmteste Appellation am rechten Ufer von Bordeaux gilt. Wie auf dem rechten Ufer üblich, dominiert in den Cuvées zumeist die Rebsorte Merlot. Cabernet Franc ist die zweitwichtigste Rebsorte hier. Das Château Canon-La-Gaffelière liegt am Hangfuß südlich des mittelalterlichen Städtchens Saint-Émilion. Seit dem 18. Jahrhundert wird auf der Domaine Weinbau betrieben, aber erst nach der Übernahme durch die schwäbische Adelsfamilie von Neipperg im Jahre 1971 wurde der heutige Ruf des Châteaus als erstes Bio-Premier-Grand-Cru-Classé-Weingut nach und nach begründet. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Mit seiner extrem tiefen Farbe, violett mit Purpur-Reflexen, ist der Grand Vin von Château Canon-La-Gaffelière schon im Glas ein besonderes Erlebnis. Dörrfrüchte, Amarena-Kirschen, Waldbeeren, Tabak und Zedernholz kennzeichnen seine ganz typische Aromatik. Am Gaumen ist es die einzigartige Balance zwischen beerigem Extrakt, eher wenig Säure und seidigen Tanninen, die seine unverwechselbare Handschrift prägen. Im Finale präsentiert sich der Canon-La-Gaffelière mit großer Länge und charakteristischen Tabaknoten.