Das Besondere an diesem Rum Der Don Papa Baroko ist das philippinische Wunderkind in der Rum-Welt und der lautliche Anklang an den Kunststil Barock deutet bereits an, dass hier eine aromatisch üppig ausgestattete Spirituose ihren Auftritt hat. Der Don Papa Baroko steht für die große Verführungskunst im Rum-Metier, obgleich er gemäß der strengen Regeln der EU-Spirituosenverordnung sich „nur“ eine Spirituose auf Rum-Basis nennen darf. Doch diese Formalia mindert keinesfalls das opulente Genusserlebnis. Die Heimat des Don Papa Baroko liegt fernab der üblichen Verdächtigen in der Karibik. Doch wohin das spanische Weltreich einst hinreichte und vor allem, wo Zuckerrohr wächst, dorthin gelangt der Rum allemal. Das erklärt das Ursprungsland Philippinen im allgemeinen und die Insel Negros im Besonderen. Von dort stammt die besonders reiche Melasse für den Rum, auch Black Gold genannt. Welch wichtige Rolle das Zuckerrohr auf Negros spielt, zeigt der Name „Sugarlandia“, den die Einheimischen für ihre Insel gefunden haben. Auf der Insel gibt es zudem einen Vulkan, den Kanlaon. Seine Asche sorgt für die sehr fruchtbaren Böden der Region. In der Nähe stehen auch die Lagerhäuser, in denen der Don Papa Baroko seine Reife erfährt. Dafür wandert er in Fässer aus amerikanischer Eiche, die besonders intensive Aromen an das Destillat abgeben und so für spürbare Noten von trockenen Früchten und Vanille sorgen. Die genaue Reifezeit des Papa Baroko wird nicht genannt. Der ungeheuer körperreiche und weiche Don Papa Baroko empfiehlt sich für den puren Genuss, setzt aber auch seine Akzente in den bekannten Rum-Cocktails. Seine Zugänglichkeit macht ihn zudem zur ersten Wahl für ambitionierte Rum-Neulinge. Wie der Rum schmeckt Im Glas glänzt der Don Papa Baroko bernsteinfarben und dicht. Der Duft signalisiert bereits, um welche Aromen und welche Üppigkeit es geht: Süße, getrocknete und kandierte Früchte, Fass-Töne wie Eichenholz, etwas Waldhonig und viel Vanille. Im Mund sehr füllig und mit etwas Schmelz. Dicht und verführerisch wiederholt sich das Spektakel der Aromen. Im Finale, das lang und entspannt wirkt, lässt der Baroko etwas Würzigkeit ahnen.
Das Besondere an diesem Wein Die Casa Vinicola Botter zählt nicht umsonst zu den großen Weinnamen Italiens. Nur ein Grund von vielen ist die große Leidenschaft, mit der sich das Familienunternehmen den traditionellen Methoden der italienischen Weinerzeugung widmet, um diese einem größeren Publikum zu eröffnen. Beispielhaft führt dies der Doppio Passo Appassimento vor. Mit dem Appassimento-Verfahren bringt der Weinmacher viel Intensität, Extrakt und aromatische Dichte in den Wein, indem er auf einen einfach klingenden, aber nur mit viel Mühe und Sorgfalt gelingenden Kniff zurückgreift. Dafür werden die gelesenen Trauben vor dem Pressen in einer offenen, aber geschützten Halle getrocknet. Dadurch verlieren die Beeren an Flüssigkeit, sprich Wasser, ohne jedoch an Aromen und Zucker einzubüßen. So gewinnt der Önologe einen sehr extraktreichen und aromatischen Most mit einem besonders hohen Zuckeranteil für die Vinifizierung. Der Appassimento von Casa Vinicola Botter ist eine genussreiche Einladung, der eigenen Stilistik eines Appassimento nachzuschmecken. Beim Doppio Passo Appassimento zudem zu einem besonders guten Preis-Genuss-Verhältnis. Wie der Wein schmeckt: samtig & weich Bereits der Blick ins Glas verrät, dass auch die Farbstoffe beim Appassimento konzentriert werden. Dichtes, leuchtendes Rubinrot mit violetten Reflexen präsentiert sich dem Auge. Der Duft reiht vielschichtige Aromen von roten und dunklen Beerenfüchten und reifer Pflaume auf. Intensiv und verlockend, charmant und eindrucksvoll. Ein Spur von Vanille gesellt sich hinzu und Röstaromen. Seine ganze Pracht offenbart der Appassimento im Mund, wenn er mit großer Fülle aufwartet, sich samten und sanft zeigt und durch die Fruchtsüße absolute Rundung gewinnt. Perfect Match zum rotbeerigen Dessert. Oder ein Wein zum Philosophieren.
Das Besondere an diesem Wein Die Stichworte Apulien, Salento und Primitivo genügen bei diesem Wein nicht, um sich eine rechte Vorstellung zu machen. Denn was den Wein der Casa Vinicola Botter darüber hinaus auszeichnet, ist sein besonderes Herstellungsverfahren, denn die Lese für diesen Wein erfolgt in zwei Schritten. Zunächst zum normalen Erntezeitpunkt, um voll ausgereifte Beeren zu erhalten. Einen Teil der Trauben lassen die Weinmacher aber an der Rebe, damit die Trauben noch weiter an Flüssigkeit verlieren und auf diese Art die Aromen konzentrieren und für mehr Extrakt sorgen. Diese bereits leicht rosinierten Trauben werden dann in einem zweiten Lesedurchgang geerntet. Zwei Durchgänge gibt es auch bei der Vinifizierung, entsprechend der unterschiedlichen Lesezeitpunkten. Erst nach der Maischegärung werden die zwei Weine zusammengeführt und gemeinsam ausgebaut. Dabei ist wieder das feine Händchen des Weinmachers gefragt, der den Wein zwischen intensiver Frucht und Restsüße, zwischen Körper und Alkoholgehalt fein austarieren muss. Wie der Wein schmeckt: samtig & weich Tiefes Rubinrot mit noch dunkleren Reflexen offenbart sich im Glas. Ein eindringlicher, markanter Duft von dunklen Beeren und reifen schwarzen Kirschen schließt sich an. Ein würziger Grundton gesellt sich dazu sowie Noten von Kakao und dunkler Schokolade. Im Mund zeigt der Doppio Passo Primitivo überragende Fülle und Präsenz. Wunderbare Extrakteindrücke, fruchtig dabei und in sanftes Tannin eingekleidet, das von der Restsüße noch sanfter geschmirgelt wird. Ein charmanter, samtiger Rotwein einerseits, andererseits ein echter Charakter, der sich vor allem zu gegrilltem Fleisch bestens macht.
Das Besondere an diesem Wein Das VDP-Weingut Kruger-Rumpf hat das Privileg, Parzellen in einigen der besten Weinlage an der Nahe zu besitzen. So auch im Burgberg in Dorsheim – ein vom Verband Deutscher Prädikatsweingüter (VDP) als Große Lage eingestufter Weinberg. Die Spitze der Qualitätspyramide und als trockener Weißwein mit der Bezeichnung Großes Gewächs (GG) versehen. Diese ultimative Klassifizierung hat der nur knapp fünf Hektar große Burgberg zu Recht erhalten, denn die bis zu 60 Prozent geneigte Steillage zwischen Münster-Sarmsheim und der Burg Layen ist wirklich etwas Besonderes: Ihre Kesselform schützt die Reben vor Winden aus Norden, Westen und Osten, zudem sorgen die einrahmenden Felsen für die Wahrung der Wärme des Tages. Der lehmige Boden im Burgberg ist fruchtbar, besitzt durch einen hohen Eisengehalt sowie Taunusquarzit, Schiefer und Kieselsteine zudem aber eine ausgeprägte Mineralität. Die perfekte Grundlage für einen Riesling der Extraklasse. Kruger-Rumpf präsentiert aus dem Dorsheimer Burgberg ein GG mit intensiver gelber Frucht und einer geradezu pulsierenden Spannung am Gaumen. Der Trinkfluss ist von großer Reinheit bestimmt und die Komplexität der Aromatik ist ein Spiegelbild des vielschichtigen Terroirs. Die straffe Säure bietet im Zusammenspiel mit der guten Struktur das Rüstzeug für eine lange Lebensdauer. Einen zusätzlichen Beitrag leistet der Ausbau im großen, gebrauchten Stückfass aus Eichenholz, das keinerlei aromatische Prägung in den Wein einbringt. Internationale Kritiker sind von dem Wein Jahrgang für Jahrgang hingerissen. Und durch die überschaubare Größe der Lage ist dieser Riesling von der Nahe eine limitierte Kostbarkeit, die es lohnt, ohne Umschweife im heimischen Keller zu bevorraten. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Im Glas mit einem blassen Zitronengelb. Der Duft des Rieslings ist von gelbem Steinobst und Limettenschalen geprägt, dabei setzt ein subtiler Rauchton einen interessanten Kontrapunkt. Im Mund ist der Wein spannungsreich, mit beeindruckendem Druck. Die Kombination von Aromatik und kräftiger Salzigkeit sorgt für einen extremen Zug am Gaumen, der im Abgang lange nachwirkt. Was Kritiker zu dem Wein sagen 96 Punkte von James Suckling „Was für faszinierende und komplexe Aromen von Zitrusfrüchten und Steinobst besitzt dieses atemberaubende GG, und eine subtile Würzigkeit ist geschickt mit ihnen verwoben. Große Spannung und Mineralität von zerkleinertem Gestein. Eine wunderbare Kombination aus Konzentration und Feinheit bis hin zum sehr langen, tadellos ausgewogenen Abgang. Aus biologisch angebauten Trauben. Trinken oder lagern“.
Drei Dörfer Chardonnay trocken - 2023 - Franz Keller - Deutscher Weißwein
Das Besondere an diesem Wein Fritz Keller und sein Sohn Friedrich haben schon lange erkannt, dass ihre Lagen rund um Vogtsburg im Kaiserstuhl besonders gute Voraussetzungen für Burgunderrebsorten besitzen. Dies gilt in besonderem Maße für Chardonnay und Pinot Noir, die mittlerweile Priorität bei Neupflanzungen des Weinguts Franz Keller genießen. Bei Spätburgunder verwundert dies kaum, ist es doch die meist angebaute Rebsorte im Anbaugebiet Baden. Chardonnay hingegen ist im Vergleich zu Grauburgunder, Weißburgunder und selbst Riesling noch immer ein Außenseiter. Doch nicht ohne Grund stieg die Rebsorte bei Franz Keller in die Ränge eines VDP Ersten und Großen Gewächses auf. Der Drei Dörfer Chardonnay mit seinem wunderschönen Künstleretikett vereint direkt drei Herkünfte, die für Chardonnay auf Top-Niveau stehen: Die Trauben für diesen Ortswein stammen aus den renommierten Lagen Jechtinger Eichert (VDP Erste Lage), Achkarrer Schlossberg (VDP Große Lage) und Schelinger Ohrberg. Jeder dieser Weinberge wird seinen vulkanischen Untergrund geprägt, wobei die dunklen Böden des Eichert und Schlossberg im Kontrast zum helleren, rötlichen Boden des Ohrbergs stehen. Diese geologische Vielfalt verleiht dem Drei Dörfer Chardonnay eine rauchig-würzige Mineralität und spiegelt in Kombination mit der frischen, klaren Säure seine Herkunft auf beeindruckende Weise wider. Der Weißwein reift zunächst 12 Monate im Barrique-Fass, was ihm Tiefe, Struktur und Eleganz verleiht, bevor er weitere sechs Monate im Edelstahltank auf der Feinhefe zusätzliche Feinheit und Vielschichtigkeit erlangt. Das Ergebnis ist ein Ortswein mit hervorragendem Alterungspotenzial, der mit Fug und Recht als Terroirwein bezeichnet werden kann. Ein Vergleich mit dem Burgund muss erst gar nicht angestellt werden; der Drei Dörfer Chardonnay von Franz Keller beeindruckt mit ganz und gar eigener Identität. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Der Wein präsentiert sich in einem hellen Strohgelb. In der Nase entfaltet der Chardonnay ein großes Aromaspektrum: Frische Zitrusfrüchte, begleitet von floralen Noten und einem Hauch frischer Kräuter. Zarte Anklänge von Butter und hellen Nüssen gesellen sich hinzu, abgerundet durch feine Tabak- und Rauchnuancen. Dezente Anklänge von Vanille zeugen vom vorsichtigen Einsatz der Holzfässer. Am Gaumen zeigt sich der Wein kühl und präzise, mit einer geradezu vibrierenden Säure, die die frische Zitrusfrucht wunderbar komplettiert. Pflanzliche und leicht herbe Noten ergänzen das Geschmacksbild, während nussige und buttrige Töne für zusätzliche Tiefe sorgen. Der Abgang ist lang, fein und kalkig, mit einem kristallklaren Kern.
Drei Gesteine Weißburgunder trocken - 2025 - Jakob Schneider - Deutscher Weißwein
Das Besondere an diesem Wein Die Weißburgunder-Reben für diesen Wein wachsen auf drei unterschiedlichen Terroir-Typen: auf Lehm-Löss, Kieselstein und Schieferkonglomerat. Der „Aufsteiger des Jahres 2017“ (Gault & Millau) Jakob Schneider macht aus diesen drei Gesteinen einen komplexen, dichten und tiefgründigen Weißwein, den er im großen Holzfass reifen lässt. Wie der Wein schmeckt: harmonisch & mild Kräftiges Zitronengelb im Glas, aus dem ein verführerischer Duft nach Blüten- und Honignoten aufsteigt, gepaart mit leichten mineralischen Tönen. Am Gaumen saftig, frisch und wohlkonzentriert, gleichzeitig sehr vielschichtig und mit einem hervorragenden Schmelz versehen, der dem Weißburgunder eine besondere Harmonie verpasst, welche auch im Finale sehr anregend wirkt. Ein Weißburgunder, der sich auch sehr gut als Speisebegleiter eignet.
Wie der Wein schmeckt Im Glas zeigt der Wein eine helles Strohgelb. Ein feiner, sehr expressiver Duft von Aprikosen und Pfirsich dominiert die Nase. Am Gaumen klingen diese sanfte Fruchtaromen an, getragen von einer zurückhaltenden Säurestruktur, die dem Wein trotzdem viel Saftigkeit verleiht. Leicht salzige Tönen sind ebenso präsent und treten besonders im schönen Finale zum Vorschein! Ein toller Vermentino! Das Besondere an diesem Wein Sie zählt zu den spannendsten Weißwein-Reben Italiens: Vermentino. Die Cantina Vecchia hat daraus einen hervorragenden Terrassenwein gekeltert, der sich auch als Speisebegleiter zu Fisch und vegetarischen Gerichten eignet.
El Andén de la Estación - 2021 - Bodegas Muga - Spanischer Rotwein
Das Besondere an diesem Wein Der El Andén de la Estación (deutsch: Bahnsteig) ist eine Komposition aus 70 Prozent Tempranillo, 20 Prozent Garnacha sowie 10 Prozent Mazuelo und Graciano. Die Trauben stammen aus Weinbergen, die auch für den teureren Reserva genutzt werden, jedoch von Reben, die noch nicht älter als 15 Jahre sind. Dadurch entsteht ein Wein, der sich wunderbar zugänglich gibt und mit einigen Jahren Reifezeit eine beeindruckende Vielschichtigkeit offenbart. Dies gelingt nicht zuletzt durch den kennerhaften Einsatz von Holz. Bereits der Gärprozess findet in großen Holzbottichen statt und den darauf folgenden Reifeprozess verbringt der Rioja in Eichenholzfässern aus der weingutseigenen Küferei – eine Einrichtung, die sich bei fast keinem anderen Weingut auf der Welt finden lässt. Der El Andén de la Estación ist trotzdem kein Rotwein, der übermäßig durch den Ausbau in Holzfässern vereinnahmt wird. Aromatisch repräsentiert er voll und ganz die eingesetzten Rebsorten und sein frischer, zugänglicher Charakter machen den Wein zu einem wahrlich modernen Rioja. Wie so viele Weine, die nicht den Anspruch hegen der beste Wein des Weinguts zu sein, bietet der El Andén de la Estación einen unwahrscheinlich guten Gegenwert. Und das ist einfach erklärt: Es ist ein Wein, der vergleichsweise günstig die Möglichkeit bietet die Bodegas Muga kennenzulernen. So ein Wein muss unbedingt überzeugen, um das Interesse von Weinfreunden auch für das übrige Sortiment zu wecken. Misión cumplida! Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Im Glas mit einem strahlenden Rubinrot. Der Duft wird von Süßkirschen, Feigen und reifen Brombeeren geprägt. Im Hintergrund auch würzige Noten, die vor allem an Vanille und Kokosnuss erinnern. Insgesamt ein sehr vielschichtiges Aromenbild. Am Gaumen setzt sich dieser Eindruck fort und der Ausbau im Holz wirkt sehr gut eingebunden. Die Tannine sind zwar kräftig, doch sehr fein und ausgewogen. Im langen Abgang mit vitaler Säure, die dem Wein eine exzellente Frische verleiht.
El Sierro Reserva Cabernet Sauvignon - Tempranillo - 2019 - Bodega La Viña - Spanischer Rotwein
Das Besondere an diesem Wein Im Vall des Alforins, auf der Hochebene vor den Toren Valencias, wachsen die Reben dieser Cuvée in einer einmaligen mediterranen Landschaft. Seit dem Mittelalter bauen Weinbauern und Winzer hier Reben an, es ist eine Region, die vor traditioneller Winzer-Handwerkskunst nur so strotzt. Die Bodega La Viña assembliert El Sierro jeweils zur Hälfte aus Cabernet Sauvignon und Tempranillo. Der Wein reifte einige Zeit in Barriques aus Eichenholz. Der Wein ruhte daraufhin noch eine längere Zeit auf der Flasche, bis er schließlich zum Verkauf freigegeben wurde. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Die Robe zeigt rubinrote Farben, der Saum hellt im leichten Ziegelrot auf. In der Nase reife Aromen von Cherry-Kirschen, Erdbeerkompott, exotische Gewürze und etwas Leder. Am Gaumen ist auch die Struktur wunderbar gereift, noch mit quicklebendiger Frucht-Fass-Balance und einem feinen Weinsäure-Nerv. Im langen Finale paaren sich Kräuter- und edle Schokolade-Aromen, sowie das sagenhafte verwobenen Tannin. Einfach delicioso! Unbedingt eine halbe Stunde vor dem Genuss öffnen und dekantieren!
Enoteca von Zwiesel 1872 im Geschenkkarton - Schott-Zwiesel -
Zwei brillante, mundgeblasene Gläser von Zwiesel 1872 im Schmuckkarton, die keine Wünsche offenlassen. Bei ihrer Filigranität sind sie dennoch robust und spülmaschinengeeignet. So bieten Ihnen die Gläser den perfekten Rahmen für die besten Weine der Welt!
Das Entdeckerpaket Sommer ohne Alkohol bringt unbeschwerte Genussmomente ins Glas. Enthalten sind prickelnder Mousseux Rosé, frischer Sauvignon Blanc und aromatischer Estandon Virgin. Drei alkoholfreie Entdeckungen, die für Abwechslung sorgen und hervorragend zu warmen Tagen und entspannten Anlässen passen.
Das Besondere an diesem Wein Das Rheingauer Weingut Künstler präsentiert mit diesem VDP Großen Gewächs (GG) einen Riesling aus einer der berühmtesten Weinlagen Deutschlands. Der Marcobrunn, oft als „Montrachet des Rheingaus“ bezeichnet, ist seit Jahrhunderten ein Synonym für Riesling auf Spitzenniveau. Bereits im Jahr 1726 fand die nur sieben Hektar große Lage zwischen den Ortschaften Erbach und Hattenheim auf Flaschenetiketten Erwähnung. Die Südausrichtung des Marcobrunns oberhalb des Rheins sorgt für eine ideale Sonneneinstrahlung, die die vollständige Reife der Trauben begünstigt. Ganz typisch ist die ganz eigene Mineralik, die den Marcobrunn Riesling GGs prägt. Sie ist dem tiefgründigen Boden der Lage zu verdanken, der reich an Kalk, Ton und Lösslehm ist. In Kombination mit der Nähe zum temperaturregulierenden Fluss erhält der Wein eine einzigartige Struktur und Klarheit. Durch viel Erfahrung und Können hat es Gunter Künstler geschafft, diese Balance zwischen kraftvoller Fülle und mineralischer Eleganz in dem Wein herauszuarbeiten. Dabei setzt der Winzer auf eine naturnahe Bewirtschaftung und selektive Handlese, um nur die besten Trauben für den Marcobrunn Riesling GG zu verwenden. Die schonende Verarbeitung des Leseguts sowie die schonende Vinifikation spiegeln das Bestreben wider, den Charakter der VDP Großen Lage Marcobrunn in seiner reinsten Form in den Wein zu übertragen. Die Lage Marcobrunn gilt nicht nur aufgrund ihrer Geschichte, sondern auch wegen ihrer Fähigkeit, Weine von außerordentlicher Langlebigkeit zu erzeugen, als eine der besten des Rheingaus. Der Marcobrunn Riesling GG vom Weingut Künstler ist ein Wein, der das Erbe dieser berühmten Lage in sich trägt und gleichzeitig die Vision und das handwerkliche Können von Gunter Künstler verkörpert. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Der Riesling präsentiert sich im Glas mit einem klaren, intensiven Goldgelb. Die Nase offenbart eine komplexe und vielschichtige Aromatik. Neben gelbfruchtigen Noten von Pfirsich, Aprikose und gelbem Apfel zeigen sich feine Nuancen von frischem Tabak und Pfeffer. Eine dezente Rauchigkeit und hefige Anklänge verleihen dem Wein zusätzliche Tiefe. Im Hintergrund finden sich florale Noten, die an Jasmin erinnern, sowie eine subtile, mineralische Frische, die an nassen Stein und Kreide denken lässt. Am Gaumen offenbart sich der Wein mit saftiger, kraftvoller Frucht, die von einer lebendigen Säure getragen wird. Die gelben Früchte stehen aromatisch im Vordergrund, werden aber von nussigen Anklängen und einem Hauch Fenchelgrün ergänzt. Die Mineralik verleiht dem Wein Struktur und sorgt für einen griffigen, langen Abgang. Was Kritiker zu dem Wein sagen 99 Punkte von James Suckling „Willkommen in der vergessenen Welt des deutschen trockenen Rieslings, der jetzt aus dem Abgrund aufsteigt und so hoch vor uns steht wie jeder burgundische Grand Cru! Titanische Struktur und Konzentration am vollmundigen und doch sehr fokussierten und unverfälschten Gaumen. Endloser Abgang mit einer Komplexität von Kräutern, Mineralien und getrockneten Zitrusschalen. Enormes Alterungspotenzial. Nachhaltig mit Fair’n Green-Zertifizierung. Ab der Veröffentlichung trinken“.
Das Besondere an diesem Wein Das Familienhaus Pfaffl stellt hier klipp und klar unter Beweis, wieso es 2016 vom renommierten Magazin Wine Enthusiast zum besten Weingut des Jahres ernannt wurde. Die Excellent Reserve wurde aus den Rebsorten Zweigelt (60 %), Merlot und Cabernet Sauvignon (beides 20 %) assembliert. Während der Fermentation im Edelstahltank fand ein regelmäßiges Überfluten und Belüften des Mostes statt – so gelang eine stete Aromen- und Tannin-Extraktion. Der Wein reifte schließlich komplett 18 Monate in Barriques. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Die Cuvée öffnet das Spektakel mit einer dichten, dunklen purpurroten Farbe. Das Bouquet zeigt eine faszinierende Breite an Aromen – Brombeeren, Edelschokolade und dunkle Himbeeren, sowie eingekochte Pflaumen. Am Gaumen ist diese köstliche Komplexität ebenso zu verkosten, die Fruchtigkeit wird durch eine gut eingebunden Holznote begleitet sowie seidigem Tannin. Gleichzeitig bereichert eine sanfte Mineralik das Erlebnis, sowie auch im langen Finale, das zudem feinwürzigem Aromen zeigt. Wirklich imposant, dieser Rotwein!
Das Besondere an diesem Wein Dirk Niepoort hob mit seinen Fabelhaft-Weinen vor über 16 Jahren die Qualität in der Probier-Kategorie portugiesischer Rotweine auf ein beachtenswertes Niveau. Die Erfolgsformel – fein abgestimmte Assemblage von Douro-Reben und ein behutsamer Ausbau in Eichenfässern – wiederholt dieser deutsch-portugiesische Ausnahmewinzer mit der Reserva. Die Reserva, die nur in besten Jahrgängen auf die Flasche kommt, wird aus den Sorten Tinta Roriz, Touriga Franca, Tinta Amarela, Rufete und anderen typischen Rebsorten aus der Douro-Region gekeltert. Nach der Fermentation im Edelstahltank mit 30-tägiger Maischestandzeit findet der biologische Säureabbau in Barriques aus französischer Eiche statt. Der Wein reift dann über 15 Monate in den 228 Liter fassenden Holzfässern. Wie der Wein schmeckt: samtig & weich Purpurrot leuchtet der Wein im Glas. Das delikate Bouquet duftet nach Himbeeren, fein abgestimmt mit exotischen Gewürzen und einem Hauch Holz sowie etwas Mineralik. Am Gaumen verführt diese leise, intensive Cuvée mit seidigem Tannin, einer wohlbalancierten Weinsäure, die dem Wein eine besondere Frische verpasst und sich im Finale mit zartbitterer Schwarzschokolade vermengt. Ein wirklich edler Wein!
Feine Fruchtnoten von roten und schwarzen Beeren beeindrucken in der Nase. Dank der reifen Tannine präsentiert sich der Portugiese äußerst harmonisch und begeistert mit ansprechender Länge. Eine “fabelhafte” Cuvée für Genießer.
Falco da Raza Arinto Vinho Verde - 2024 - Quinta da Raza - Portugiesischer Weißwein
Das Besondere an diesem Wein Glück ist nicht laut, Glück fordert keine ständigen Sensationen. Glück ist, wenn alles auf magische Weise zueinander findet. So wie beim Arinto. Wie der Wein schmeckt: harmonisch & mild Die frischen Aromen gelber Früchte sind wie ein Lächeln, der feine Duft von Wiesenblumen setzt sonnige Momente, der Hauch Gärkohlensäure erhebt in den Schwebezustand. Ein toller Wein aus der Region Vinho Verde.
Falco da Raza Vinho Verde Rosé - 2025 - Quinta da Raza - Portugiesischer Roséwein
Das Besondere an diesem Wein Vinho Verde steht für spritzige Weißweine mit Frischegarantie aus dem Norden Portugals. Dass es den Vinho Verde auch in Rosé gibt, ist insbesondere an heißen Sommertagen eine richtig gute Nachricht. Der Rosé besticht mit toller Fruchtaromatik und saftigem Mundgefühl. Einladend, verführerisch, animierend, was Mafalda Teixeira Coelho vom Weingut Quinta da Raza in den biologisch bewirtschafteten Weinbergen und seinem Keller gezaubert hat. Sein Rosé ist eine Cuvée aus den drei typischen nordportugiesischen Rebsorten Vinhão (60%), Padeiro (20%) und Espadeiro (20%), was den großen Aromenfächer des Weines erklärt. Die etwas längere Zeit auf den Schalen verleiht dem Falco da Raza seinen mittleren Rosaton und kitzelt noch mehr Frucht hervor. Der Wein ist als DOC Vinho Verde klassifiziert. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Leuchtendes Rosa von mittlerer Dichte mit schönen Reflexen zeigt sich im Glas. Sofort steigt der Duft von frischen roten Beeren und Waldfrüchten auf. In diese Fruchtfülle mengen sich Nuancen von Kräutern und etwas grünes Gras ein. Mit saftiger Präsenz fahren die Fruchtaromen im Mund auf. Der Rosé gewinnt dabei auch eine feine, herbe Note, die den extrem frischen Schwung – der auch das Finale des Weines bestimmt – noch zusätzlich unterstreicht.
Falco da Raza Vinho Verde - 2025 - Quinta da Raza - Portugiesischer Weißwein
Das Besondere an diesem Wein Der Begriff Vinho Verde steht in Portugal allgemein für jungen Wein. Im speziellem sind damit aber die fruchtig frischen Weinen aus der im Norden Portugals gelegenen DOP Vinho Verde gemeint. Um solch ein Original handelt es sich beim weißen Falco da Raza. Er empfiehlt sich damit als Sommerwein par excellence, der mit seiner Frucht, Frische und dem leichten Prickeln ein wahrer Segen an heißen Sonnentagen ist. Darüber hinaus ist der Vinho Verde ein toller Begleiter von Fischgerichten und mediterranen Salaten. Original heißt beim Falco da Raza aber auch, das er aus den autochthonen Rebsorten Arinto, Azul und Trajadura erzeugt wird. Der hohe Anteil von Arinto (50 Prozent) ist jedoch ungewöhnlich. Zwar liefert die Rebsorte wunderbare, vielschichtige Zitrusaromen, doch da sie nur geringe Erträge liefert, wird sie zumeist sparsamer eingesetzt. Die Trauben werden auf der Quinta da Raza von Hand gelesen und traditionell im Steinbottich, dem Lagar, weiterverarbeitet, bevor der Wein kurz im Stahltank reift. Der Wein ist unbedingt gut zu kühlen, um seine Frische perfekt auszuspielen. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Helles, klares Zitronengelb funkelt im Glas zur Begrüßung. Der Duft offenbart Aromen von frischem, gelben Pfirsich und feiner Aprikose, in dem sich weiße Blumen und Zitrusnoten mischen. Im Mund mit überwältigender Frische zur Frucht und einem dezenten Perlen auf der Zunge. Dabei verzichtet der Falco da Raza auf zu spitze Säure, wodurch er an Trinkfreude noch zulegt.
Famiglia Rocca Primitivo Susumaniello Collezione Oro - 1,5 L-Magnum - 2022 - Angelo Rocca - Italienischer Rotwein
Das Besondere an diesem Wein Jahr für Jahr ist es eine große Freude und auch Herausforderung für das Weinfreunde-Einkaufsteam: die Suche nach dem Wein des Jahres. Die eng gesteckten Vorgaben für den Auswahlprozess stehen im Vorfeld fest, denn einerseits muss der Wein ein exzellentes Preis-Genuss-Verhältnis aufweisen und andererseits findet die Suche mit dem Anspruch statt, dass der Wein des Jahres zu den geschmacklichen Präferenzen der Weinfreunde-Kunden passt. In Folge werden dutzende Weine von den Kolleginnen und Kollegen in drei Verkostungsrunden blind probiert. Dabei kristallisieren sich pro Runde drei bis vier Favoriten hinaus, die anschließend wiederum gegeneinander verkostet werden. Schließlich lässt sich die Auswahl auf fünf Lieblingsweine reduzieren, dann auf drei und am Ende steht ein glorreicher Gewinner fest. So auch geschehen für den Wein des Jahres 2023. Dabei war es ein außerordentlich spannender Moment, die Identität des blind verkosteten Gewinnerweins zu enthüllen. Eine angenehme Überraschung war es noch dazu, denn der Susumaniello Primitivo stammt von Angelo Rocca – einem langjährigen Partner von Weinfreunde, dessen Weine immer wieder mit hervorragender Qualität überzeugen. So war auch der obligatorische Besuch der Weinfreunde-Einkäufer vor Ort in Italien durch eine freundschaftliche Stimmung geprägt. Emanuele Rocca freute sich außerordentlich darüber, den Wein des Jahres 2023 liefern zu dürfen. Aber warum konnte sich der Wein überhaupt gegen die zahlreiche Konkurrenz durchsetzen? Zunächst ist festzuhalten, dass es sich bei dem Wein aus Apulien nicht um einen x-beliebigen Primitivo aus dem sonnigen Süditalien handelt. Neben seiner überdurchschnittlichen Qualität ist die außergewöhnliche Rebsortenzusammenstellung hervorzuheben. Denn für den Rotwein kommt nicht nur die beliebte Rebsorte Primitivo zum Einsatz, sondern auch die wenig bekannte Susumaniello-Traube. Sie ist eine autochthone, also einheimische Rebsorte in Apulien, deren Weine in den vergangenen Jahren enorm an Qualität gewonnen haben. Kenner rechnen Susumaniello bereits das Potenzial von Primitivo und Negroamaro zu. Der Wein des Jahres 2023 macht deutlich, wie gut die beiden Rebsorten miteinander harmonieren. Die Struktur, Frucht und Würzigkeit des Primitivo wird hervorragend durch das Aroma und die Frische des Susumaniello ergänzt. Eine perfekt austarierte Kombination hat das Weingut Angelo Rocca hier in die Flaschen gezaubert. Dabei steht ein besonders harmonisches Mundgefühl im Vordergrund, das mit seidigen Tanninen und einer dezenten Süße begeistert. Es lässt sich nur konstatieren: Gut gemacht, liebes Weinfreunde-Einkaufsteam und noch besser gemacht, lieber Emanuele Rocca! Der Wein des Jahres 2023 ist ein mehr als würdiger Nachfolger der vergangenen Jahressieger. Wahrlich ein Wein „für jeden Tag“ und noch dazu ein idealer Begleiter zur italienischen Küche, zu Fleischgerichten vom Grill oder aus dem Schmortopf. Wie der Wein schmeckt: samtig & weich Der Wein zeigt im Glas ein Rubinrot mit violettfarbenen Reflexen. Sein Duft ist ein Potpourri aus roten und schwarzen Früchten, allen voran Sauerkirschen, Brombeeren und Himbeeren. Im Hintergrund Leder, Vanille, mediterrane Kräuter und Pfeifenrauch. Am Gaumen mit viel Frische, samtigem Mundgefühl und dezentem Süßeeindruck. Der elegante Abgang ist von feinen Tanninen geprägt.
Das Besondere an diesem Wein Angelo Rocca steht für verlässliche Qualität aus dem süditalienischen Apulien, dennoch überrascht dieser Rosso von der Halbinsel Salento: Die vorherrschende Rebsorte ist nicht etwa der hierzulande innig geliebte Primitivo, sondern die weniger bekannte Rebsorte Negroamaro. Doch Kenner wissen es bereits: Beide Rebsorten sind tief in der Kultur und Tradition Apuliens verwurzelt. Dabei weisen sie durchaus Unterschiede auf: Während Primitivo für seine kraftvolle Fruchtigkeit bekannt ist, bringt Negroamaro eine vornehmere Charakteristik ins Glas. Hier trifft würzige Tiefe auf eine ausgeprägte Mineralität, veredelt durch einen feinen Süßeeindruck und ein harmonisches Mundgefühl. Salento erstreckt sich als 100 Kilometer lange Halbinsel im äußersten Südosten Italiens und wird häufig als Stiefelabsatz bezeichnet. Die Bedingungen für den Anbau der autochthonen Rebsorte Negroamaro sind ideal: Das mediterrane Klima mit viel Sonnenschein, milder Seebrise und fruchtbaren Böden lassen fruchtbetonte, zugängliche und hedonistische Weine entstehen. Der Rosso Salento von Angelo Rocca wird halbtrocken ausgebaut, verfügt aber gleichzeitig über ein hohes Maß an Frische. Ebendiese Spannung macht den Reiz des Weins aus. Der zwölfmonatige Ausbau des Negroamaros in Holzfässern sorgt für zusätzliche aromatische Tiefe und eine Extraportion Struktur. So kommt letztlich ein besonders harmonischer Wein ins Glas, der den typischen Apulien-Faktor besitzt, jedoch durch den Negroamaro eine feinere Stilistik zeigt, als ein Primitivo. Eine willkommene Abwechslung mit wunderbarem Trinkfluss, auf den Punkt gereift. Wie der Wein schmeckt: samtig & weich Der Rosso Salento strahlt in einem tiefen Rubinrot. Der Duft des Weins ist vielschichtig und reif: Eingelegte Kirschen und Pflaumen stehen im Vordergrund und werden von feinen Gewürzaromen wie schwarzem Pfeffer sowie mediterranen Kräutern begleitet. Dazu gesellen sich Nuancen von Tabak und Eichenholz, die durch die Reife im Fass beigesteuert werden. Am Gaumen zeigt sich der Wein samtig und weich. Der reife Fruchteindruck setzt sich fort, während die Tannine dem Wein Struktur verleihen, ohne zu dominant zu wirken. Die Frische des Weins lässt ein ausgewogenes Spiel zwischen Süße und Säure entstehen, das für einen guten Trinkfluss sorgt. Würzige Noten, die bereits in der Nase zu spüren sind, entfalten sich auch am Gaumen und münden in aromatischer Tiefe. Der Wein endet in einem lang anhaltenden, harmonischen Abgang.