Sauvignon Blanc trocken - 2024 - Düringer - Deutscher Weißwein
Wie der Wein schmeckt Die zitronengelbe Robe leuchtet mit leichten grünen Reflexen im Glas. Aus dem Glas strömt ein intensiver Duft nach Stachelbeeren, exotischen Früchten (Papaya, Ananas) und reifen Äpfeln hervor. Am Gaumen ist der Wein wundervoll konzentriert, eingespannt von einem präzisen Weinsäurebogen, der einen Sauvignon Blanc nun mal so unwiderstehlich macht. Und das Finale ist auch schön, es hallt lange mit Aromen exotischer Früchte nach. Ein sehr saftiger Weißwein! Das Besondere an diesem Wein Thomas Düringer ist unser Lieblings-Winzer aus Baden. Mit seinen weißen und roten Burgunder-Weinen hat er schon viele unserer Kunden glücklich gemacht. Nun probiert er das gleiche mit seinem neuen Sauvignon Blanc. Dazu pflanzte er als einer der ersten in der Region diese überaus beliebte Rebe. Zunächst zum reinen Vergnüngen, denn Thomas trinkt diesen Weißwein selbst gerne, wie er uns jüngst verriet. Als er uns schließlich nach einiger Zeit seinen Sauvignon Blanc zeigte, waren wir sofort Feuer und Flamme. Denn nach dem ersten Schluck wussten wir sofort: Dieser Wein wird die Liebhaber dieser Sorte begeistern! Der Sauvignon Blanc trocken wurde komplett im Edelstahltank vinifiziert und für kurze Zeit ausgebaut.
Das Besondere an diesem Wein Der Name dieses Rosés lässt es bereits erahnen: Sauvignon spielt in dem Wein eine zentrale Rolle, und zwar direkt im doppelten Sinne. Sauvignon-Blanc-Experte Diemersdal führt 97 Prozent dieser Rebsorte mit drei Prozent rotem Cabernet Sauvignon zusammen. Dabei handelt es sich um eine Art Eltern-Kind-Beziehung, denn durch DNA-Analysen weiß man mittlerweile, dass Sauvignon Blanc – neben Cabernet Franc – ein Elternteil von Cabernet Sauvignon ist. Kein Wunder also, dass diese Kombination so gut passt. Anders ausgedrückt: In dem Diemersdal Sauvignon Rosé trifft spritzige Frische auf charaktervoll kräftige Beerenaromen. Im Durbanville Valley findet der Weinbau ideale Voraussetzungen. Die Lagen von Diemersdal befinden sich auf sanften Hängen, die dem Mikroklima des Atlantiks ausgesetzt sind. Kühle Luftströme und Morgennebel sorgen für ein maritimes Klima und im Sommer weht ein kräftiger Südostwind, der eine langsame Reife der Beeren sicherstellt. Zusammen mit den Böden aus zersetztem Granit mit hohem Lehmanteil liefern die Reben geschmacksintensive Früchte, die zu Weinen mit Eleganz, Charakter und Struktur führen. Der Sauvignon Rosé ist das beste Beispiel dafür. Erst drei Wochen vor der Abfüllung wird dem Wein frischer, fruchtintensiver Cabernet Sauvignon zugesetzt, der für eine Extraportion Aroma sorgt und einen korallenfarbenen Ton entstehen lässt. Ein Rosé, der eine gelungene Harmonie besitzt: Einerseits viel Frische und Trinkfluss, andererseits eine feine Beerenaromatik, die bei jedem Schluck begeistert. Der Sauvignon Rosé eignet sich zudem bestens als vielseitiger Begleiter von Speisen vom Grill. Wie der Wein schmeckt: harmonisch & mild Glänzender Roséton von mittlerer Tiefe. Bereits der Duft wirkt vornehm: Die zart wirkende Frucht erinnert an Passionsfrucht und Limette sowie an knackige Kirschen und Walderdbeeren. Im Mund mit straffer Säure, die wunderschön durch feine Fruchtaromen unterlegt wird.
Scharzhofberger Pergentsknopp Riesling Großes Gewächs trocken - 2022 - Van Volxem - Deutscher Weißwein
Das Besondere an diesem Wein Der Wiltinger Scharzhofberg wurde vom altehrwürdigen Verband der deutschen Prädikatsweingüter (VDP) als Große Lage eingestuft. Das macht ihn nicht nur zu einer der besten Lagen an der Saar, sondern in ganz Deutschland. Doch es geht noch besser: Der Pergentsknopp ist eine Parzelle innerhalb des Scharzhofbergs, die zum einen mit einer Hangneigung von bis zu 60 Prozent aufwartet und zum anderen den ältesten Rebbestand der Lage beheimatet. Hier ist der Boden von blauem und auch etwas rotem Schiefer geprägt. Dies sorgt für eine unvergleichlich grazile und dennoch strukturgebende Mineralität im fertigen Wein. Van Volxem darf sich wahrlich glücklich schätzen Reben im Pergentsknopp zu besitzen und daraus dieses außergewöhnliche Große Gewächs entstehen lassen zu können. Kellermeister Dominik Völk und Weingutsbesitzer Roman Niewodniczanski sind sich bewusst, dass damit auch eine große Verantwortung verbunden ist. Daher wird der Scharzhofberger Pergentsknopp Riesling nach allen Regeln der Kunst hergestellt. Das Große Gewächs entsteht in vollkommener Handarbeit. Die Bewirtschaftung der Rebreihen erfolgt so naturnah wie möglich und eine Ertragsreduzierung im Sinne einer Qualitätssteigerung ist selbstverständlich. Auch die Lese der Trauben erfolgt nochmals hoch selektiv – nur die besten Beeren schaffen es in diesen Wein. Die alkoholische Gärung beginnt spontan, also ganz ohne den Zusatz von Reinzuchthefen. Man verlässt sich auf die natürlich vorkommenden Hefen auf den Traubenschalen und in der Luft. Auch das gehört zu einem naturnahen Vorgehen und verleiht dem Wein einen ganz eigenen Charakter. Der Scharzhofberger Pergentsknopp Riesling Großes Gewächs von Van Volxem stellt eine ganz besondere Weinerfahrung dar. Nationale und internationale Weinkritiker sind von diesem Riesling Jahrgang für Jahrgang begeistert und überschütten ihn mit Lobeshymnen. Mit Recht. Vielleicht der beste Riesling von der Saar. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Ein tief leuchtendes Hellgelb im Glas. Der komplexe Duft offenbart eine Symbiose aus mineralischer Schiefer-Würze und feinen Noten von Pfirsichen und Weißdorn. Im Mund extrem vital, klar, präzise, saftig und elegant. Mit seidiger Geschmeidigkeit in dem langen, leicht salzigen Abgang. Was Kritiker zu dem Wein sagen 96 Punkte von James Suckling „Dies ist ein kühner, ehrgeiziger Wein mit einer ernsthaften Tanninstruktur hinter den recht delikaten Aromen von Weißpfirsich und Weißdorn. Die Konzentration ist beeindruckend und tragend für diesen gewagten Stil. So viel Potenzial! Besser nach 2021.“ 95–96 Punkte vom Wine Advocate „Der Scharzhofberger Riesling GG 2019 öffnet sich kühl, präzise, frisch und flintig in der Nase, zeigt aber auch reife und konzentrierte Früchte, die perfekt den Sommer wiedergeben, der zeitweise extrem trocken, heiß und sonnig war. Am Gaumen ist es ein eleganter, saftiger, perfekt runder und nahtloser, ausgewogener, aber auch reiner, enorm salziger und angespannter Riesling mit Kraft und Nachhaltigkeit. Der Abgang ist angespannt und griffig, aber auch super-attraktiv, mit seiner reifen, üppigen, raffinierten und eleganten Rieslingfrucht. Dieser verführerische Scharzhofberger ist wahrscheinlich der beste, den ich in den letzten 15 Jahren von van Volxem probiert habe. Von 2025 bis 2040 zu trinken“.
Scheurebe halbtrocken - 2025 - Juliusspital - Deutscher Weißwein
Das Besondere an diesem Wein Das Juliusspital in Würzburg setzt vor allem auf die Rebsorte Silvaner – ganz wie es sich im Anbaugebiet Franken gehört. Doch diese Scheurebe beweist, dass die Kompetenz der Spitalwinzer weit über die Fokussierung auf eine Rebsorte hinausgeht. Die Scheurebe halbtrocken ist ein faszinierend guter Weißwein, der es leicht macht dieser Rebsorte etwas positives abzugewinnen. Vor allem das hervorragende Zusammenspiel zwischen Säure und Süße macht diese Scheurebe so besonders. Würde man nicht wissen, dass es sich um einen halbtrockenen Wein handelt, würde man es auch nie vermuten. Die Säure liegt durchaus auf Riesling-Niveau und so kleidet sie den Restzucker bestens in wohlige Frische ein. Dadurch wirkt der Wein weder süß noch sauer, sondern wunderbar harmonisch und erfrischend. Diese Stilistik passt wunderbar zu den intensiven Fruchtaromen, die Scheurebe-typisch an Ananas und Stachelbeeren erinnern. Als VDP Gutswein wird diese Scheurebe halbtrocken nur aus Trauben hergestellt, die von gutseigenen Weinbergen stammen. Dabei wird eine Rebsorte wie Scheurebe nur in Weinlagen des Juliusspitals kultiviert, die optimal zu ihren Anforderungen passen. Gutsweine werden eigentlich für den sofortigen Genuss gemacht, doch wird sich dieser Wein ohne Weiteres noch zwei Jahre bestens trinken lassen. Die Trauben für die Scheurebe halbtrocken werden nach der Lese schonend gepresst und dann bei vergleichsweise niedriger Temperatur vinifiziert. Nach der Gärung verbringt der Wein noch eine Zeit auf seiner Feinhefe in Edelstahltanks, um einen schönen Schmelz und weitere Komplexität zu erhalten. Wer bisher noch keine oder nur wenig Erfahrung mit Scheurebe sammeln konnte, sollte diesen Wein vom Juliusspital unbedingt probieren. Seine moderne Machart und zugängliche Stilistik kann Weißwein-Fans nur überzeugen. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Die Scheurebe funkelt in einem blassen Gold im Glas. Der Duft des Weines beginnt mit gelbfruchtigen Aromen, die schnell durch exotische Aromen von Stachelbeeren und Ananas ergänzt werden. Im Mund ebenfalls mit einem schönen Fruchteindruck, vor allem aber mit einem sehr gelungenen Zusammenspiel zwischen frischer Säure und harmonisch wirkender Süße.
Scheurebe Spätlese - 2024 - Hauck - Deutscher Weißwein
Das Besondere an diesem Wein Die Scheurebe vom Weingut Hauck wurde aus einer der aromatischsten Rebsorten Deutschlands gekeltert: Die Scheurebe wurde 1916 von Dr. Georg Scheu in Alzey gezüchtet und ist eine Kreuzung aus Riesling und der Bukettrebe. Diese Rebsorte eignet sich besonders für die Herstellung von Dessertweinen, kann aber auch trocken oder halbtrocken ausgebaut werden. In letzter Zeit ist sie etwas in Vergessenheit geraten. Das ist schade, denn sie bringt hervorragende Weine mit intensivem Bukett hervor. Diese Scheurebe stammt aus der Lage Bermersheimer Klosterberg mit ihren kalkhaltigen Lössböden. Der Klosterberg liegt in der Gemeinde Bermersheim im Anbaugebiet Rheinhessen und gehört zur Region Adelberg. Neben der Scheurebe werden hier vor allem Rotweine angebaut. Mit seiner feinen Restsüße ist die Scheurebe von Hauck ein idealer Begleiter zu Käse und zudem optimal als Aperitif geeignet. Wie der Wein schmeckt: harmonisch & mild Im Glas zeigt diese Scheurebe eine goldgelbe Farbe. Sie entfaltet ein intensives Aroma von Schwarzen Johannisbeeren, Stachelbeeren, Grapefruit und Honig. Am Gaumen ist der Wein vollmundig, weich und harmonisch, mit lebendiger Säure und fruchtigem Abgang. Er besitzt einen moderaten Alkoholgehalt und eine deutlich spürbare Restsüße.
Das Besondere an diesem Wein Die Rebfläche von Scheurebe entwickelte sich in den vergangenen 25 Jahren stark rückläufig, doch nun erlebt sie eine kleine Renaissance. Hauptgrund dafür ist, dass ambitionierte Winzerinnen und Winzer heute wissen, wie sie das ganze Potenzial aus dieser Neuzüchtung von Julius Georg Scheu herausholen. Das Ergebnis sind bezaubernde Weißweine, die mit exotischem Fruchtaroma verführen und die Bodeneigenschaften ihrer Herkunft unverfälscht widerspiegeln. Genau diese Kombination zeichnet auch diese Scheurebe vom Fürstlich Castell’schen Domänenamt in Franken aus. Der von Gipskeuper geprägte Boden steuert würzige Noten bei, die an Schwarze Johannisbeere erinnern. Diese harmonieren hervorragend mit der Scheurebe-typischen Exotik und den frischen Zitrusanklängen. Selbstverständlich spielt dem Wein der hohe Qualitätsanspruch des Vorzeigeweinguts aus Castell in die Karten. Vollreifes Lesegut, eine schonende Verarbeitung in Edelstahltanks sowie die Zeit auf der Hefe stellen sicher, dass diese Scheurebe durch ihre animierende Frische und Saftigkeit für einen grandiosen Trinkfluss sorgt. Diese Charakteristik passt nicht nur ideal zu lauen Sommerabenden, sie ist auch ein kongenialer Begleiter der asiatischen sowie indischen Küche – selbst, wenn etwas Schärfe mit ins Spiel kommt. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Blasses Goldgelb im Glas. Sehr aromatischer Duft mit Blutorangen und Limette, exotischen Anklängen, Schwarzer Johannisbeere und Sternfrucht. Am Gaumen mit viel Frische und einem leicht floralen Einschlag. Abermals eine feine Limetten-Note. Im Abgang auch etwas steinige Mineralität spürbar.
Schiefer Riesling trocken - 2023 - Ludwig - Deutscher Weißwein
Das Besondere an diesem Wein Der Zusatz „Schiefer“ lässt bei einem Riesling unweigerlich an die Mosel denken. Zwar gibt es auch anderswo in Deutschland schiefergeprägten Riesling, doch ist die Trefferwahrscheinlichkeit hoch, denn kein anderes Anbaugebiet steht so sehr für Schieferlagen wie die Mosel. Das Weingut Ludwig befindet sich in Thörnich, einer idyllischen Weinbaugemeinde, die für ihre steilen Schieferhänge und das einzigartige Mikroklima bekannt ist. So spielt der Schieferboden in diesem Riesling konsequenterweise eine zentrale Rolle und verleiht ihm eine unverwechselbare Mineralität, die durch gekonnte Weinbereitungstechniken weiter hervorgehoben wird. Die Trauben für den Schiefer Riesling stammen aus den Seitenteilen der Thörnicher Ritsch, einem renommierten Weinberg, der sich durch seine Schieferböden auszeichnet. Dieser Untergrund speichert die Wärme des Tages und gibt sie in der Nacht an die Reben ab, was zu einer optimalen Reife der Trauben beiträgt. Zudem ist Riesling dafür bekannt, die Bodeneigenschaften seiner Herkunft sehr ausdrucksstark in den Wein zu übertragen. Die selektive Handlese der Trauben gewährleistet, dass nur die besten und reifsten Beeren verwendet werden. Diese sorgfältige Auswahl ist der erste Schritt in einem Prozess, der darauf abzielt, die Qualität und den Charakter des Weins zu maximieren. Nach der Ernte werden die Trauben schonend verarbeitet und abgepresst, um die Frische und die Aromen zu bewahren. Der spontane Start der alkoholischen Gärung untermauert das naturnahe Vorgehen vom Weingut Ludwig: Die Hefen dafür stammen aus der Umgebung der Weinberge, befinden sich in der Luft und/oder auf den Beerenschalen. Die spontane Gärung kann unvorhersehbare, aber oft sehr interessante Aromen erzeugen, die die Einzigartigkeit des Weins unterstreichen. Nach der Gärung wird der Wein möglichst lange auf der Hefe gelagert. Diese Praxis, im Französischen bekannt als Sur Lie, trägt erheblich zur Fülle und Komplexität des Weins bei. Während der Hefelagerung finden verschiedene autolytische Prozesse statt, bei denen die Zellwände der Hefen zerfallen und Stoffe freisetzen, die den Wein geschmacklich abrunden und ihm eine cremige Textur verleihen. Nach dem Abziehen von der Hefe wird der Wein gefiltert und abgefüllt. Dieser letzte Schritt sorgt dafür, dass der Wein klar und stabil ist, während seine Aromen und die strukturelle Integrität erhalten bleiben. Die Filtration ist besonders wichtig, um sicherzustellen, dass der Wein lange lagerfähig ist und seine Qualität über die Zeit bewahrt. Der Schiefer Riesling von Ludwig zeichnet sich durch eine harmonische Kombination von Mineralität und attraktiver Aromatik aus. Die Mineralität, die direkt vom Schieferboden stammt, verleiht dem Wein eine steinige, fast salzige Note, die von der natürlichen Säure des Rieslings perfekt ergänzt wird. Diese Mineralität wird durch eine lebendige Fruchtigkeit ausbalanciert, die an reife Zitrusfrüchte und grüne Äpfel erinnert. Zudem sorgt ein gut dosierter Süßeeindruck für eine Balance, die den Wein nicht nur komplex und interessant, sondern auch äußerst „trinkig“ macht. Insgesamt ist der Schiefer Riesling vom Weingut Ludwig ein zugängliches Beispiel die Besonderheit der Moselregion. Der Wein verkörpert die Philosophie des Weinguts, das Mikroklima und den Boden so weit wie möglich zum Ausdruck zu bringen, während gleichzeitig moderne Techniken genutzt werden, um die besten Eigenschaften der Trauben zu bewahren und hervorzuheben. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Mittleres Zitronengelb mit hellen Reflexen. Der Duft wirkt jugendlich, mit Hefe-Anklängen sowie Aromen von Zitrusfrüchten, grünem Apfel und gelbem Steinobst. Im Hintergrund eine zarte Schieferwürze. Im Mund sind Süße und Säure ausgezeichnet balanciert. Gute Saftigkeit. Energiereicher Säurezug im Abgang, der durch eine dezente Salzigkeit äußerst trinkanimierend wirkt.
Schiefer VV - 2024 - Van Volxem - Deutscher Weißwein
Das Besondere an diesem Wein Dieser von Schieferböden stammende Riesling VV fängt die Stilistik eines leichten Riesling wunderbar ein: Er besitzt eine herrliche Mineralität, die in Kombination mit einer Frische spendenden Säure für einen tollen Trinkfluss sorgt. Der moderate Alkoholgehalt und die aromatischen Fruchtnoten lassen diesen Riesling zudem besonders harmonisch wirken. Der Wein ist ein besonders gelungener Einstieg in das beeindruckend gute Portfolio von Van Volxem. Wie alle anderen Weine des Guts, versteht sich auch der Schiefer VV als „Naturwein“, denn auf chemische Weinbehandlungsmittel wird gänzlich verzichtet. Bei Van Volxem prägen immer die Rebsorte und die spezifische Bodenbeschaffenheit den Charakter des Weines. Diese Unverfälschtheit sorgt in Kombination mit dem kompromisslosen Qualitätsanspruch bei Van Volxem für international viel beachtete Weine – und dies bereits bei Weinen im niedrigen Preissegment. So ist der Schiefer VV eine gelungene Visitenkarte für einen Wein mit beeindruckendem Preis-Genuss-Verhältnis. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Der Wein besitzt ein helles Gelb. Der Duft erinnert an Zitrusfrüchte, gelbes Steinobst und weiße Blumen. Zudem ein steinig-würziges Aroma, das auf den Schieferboden hinweist. Im Mund dann sehr klar und präzise, saftig und gleichermaßen elegant. Im Abgang mit einem feinen Säure-Süße-Spiel und einer guten Struktur.
Das Besondere an diesem Wein Die Einzellage Schieferlay wurde vom prestigeträchtigen VDP als Große Lage eingestuft – die höchstmögliche Qualitätsstufe. Wenn man nun zusätzlich weiß, dass die Ahr für hochqualitative Weine der Rebsorte Spätburgunder bekannt ist, hat man bereits eine grobe Vorstellung davon, wie gut der Schieferlay Spätburgunder vom Weingut Burggarten sein muss. Kommt er dann ins Glas und in den Mund, wird völlig klar, dass dieser Spätburgunder wahrhaft großes deutsches Weinkino zeigt. So muss sich der Schieferlay selbst vor zigfach teureren Pinot Noirs aus dem Burgund keineswegs verstecken. Das Wort Lay steht übrigens für Fels und unterstreicht somit die Herkunft von einem schiefergeprägten Boden. Der Schieferlay-Weinberg erstreckt sich von Süden nach Südwesten und ist mit 45 Grad Steigung extrem steil. Durch die vergleichsweise hohe Lage auf 150 bis 160 Meter erhalten die Weine neben der ausgezeichneten Mineralik auch noch eine wunderbare Frische. Das Ergebnis ist ein Wein aus einer Großen Lage, der kühl und rein wirkt und gleichzeitig unwahrscheinlich konzentriert und vielschichtig daherkommt. Ein Wein, der jetzt schon zeigt was er kann, aber wahrscheinlich erst in 10 Jahren sein wahres Potential offenbart. Ganz hervorragend! Übrigens: Da Burggarten erst im Jahr 2019 Mitglied im VDP wurde, tragen Flaschen aus Jahrgängen zuvor noch nicht die offiziellen Bezeichnungen des VDPs. Wie der Wein schmeckt: samtig & weich In einem mittleren Rubinrot zeigt sich der Wein im Glas. Der Duft ist extrem vielschichtig und präsentiert Aromen von roten Johannisbeeren, Preiselbeeren und Himbeeren. Würzige Noten tragen zu der enormen Komplexität bei: getrockneter Wacholder, Nelken, Lorbeerblätter, Pfeffer, frischer Tabak und Arabica-Kaffee. Am Gaumen sehr saftig und gleichzeitig klar und frisch. Die Säure ist extrem vital und wirkt im langen Abgang geradezu aufputschend. In Kombination mit dem Tannineindruck das Rüstzeug für eine lange Reifezeit mit weiterem Verbesserungspotential. Erst nach 10 Jahren auf dem Höhepunkt.
Das Besondere an diesem Wein Das VDP-Weingut Dönnhoff ist ein Leuchtturm an der Nahe und zweifelsfrei einer der besten Weinproduzenten des Landes. Das liegt zum einen an der Hingabe und Leidenschaft von Helmut und Cornelius Dönnhoff, zum anderen sind es die Spitzenlagen, die das Weingut mit viel Hingabe bewirtschaftet. Eine davon ist der knapp 10 Hektar große Felsenberg in Schloßböckelheim, in dem Dönnhoff die besten Parzellen rund um das Felsentürmchen besitzt. Aus dieser Steillage stammt der sagenhaft gute Riesling VDP Großes Gewächs. Porphyr und Melaphyr nennen sich die Bestandteile des roten vulkanischen Hartsteins, der hier vorherrscht. Dieses von Geröll geprägte und dunkel gefärbte Terroir wärmt sich in dem nach Süden ausgerichteten Weinberg tagsüber sehr stark auf und gibt die Wärme in lauen Nächten an die 25 bis 40 Jahre alten Riesling-Reben ab. Nicht zuletzt dadurch wird eine perfekte Ausreifung der Früchte begünstigt. Zudem sorgt die Bodenbeschaffenheit für einen sehr straffen und mineralisch geprägten Weißwein, der sich mit einer ganz typischen Feuersteinnote von anderen Riesling-Weinen abhebt. Eine Stilistik, die weltweit verehrt wird – insbesondere, wenn der Name Dönnhoff das Etikett ziert. Der Ertrag von nur 40 Hektoliter pro Hektar macht deutlich, dass das Vater-Sohn-Gespann Dönnhoff in Hinblick auf Qualität keine Kompromisse eingeht. Dies spiegelt sich auch in der strengen Selektion des Traubenmaterials während der händischen Ernte wider. Vergoren wird der Wein schließlich in temperaturkontrollierten Edelstahltanks und großen Holzfässern aus einheimischer Eiche. Das Ergebnis ist ein besonders vielschichtiger Riesling, der mit seinem kristallinen Mundgefühl und der tiefgründigen Rauchigkeit Jahr für Jahr Weinkritiker zu Höchstbewertungen motiviert. Der Felsenberg GG vom Weingut Dönnhoff beweist einmal mehr, dass Riesling von der Nahe Weltklasse-Niveau besitzen kann. Ein Wein, der die Sinne betört und für jeden Riesling-Liebhaber nicht nur eine lohnende Anschaffung darstellt, sondern die seltene Möglichkeit bietet, einen großen Weißwein über die nächsten Jahrzehnte bei seiner glanzvollen Entwicklung zu begleiten. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Im Glas mit hellem Zitronengelb und goldenen Reflexen am Rand. Der Duft des Weines ist eine frische und vielschichtige Melange aus gelbem Steinobst und Zitrusfrüchten. Aber auch frische Kräuter, Hefe, Rauch, feuchter Waldboden und etwas Ingwer drängen mit mehr Luft in Richtung Nase. Im Mund saftig und reif wirkend, mit einer aromatischen Dominanz der Kräuter-Eindrücke. Die wunderbar präzise Säure wird von einem dezenten Tannineindruck getragen. Sehr dicht und mineralisch kündigt der Wein bereits sein Alterungspotenzial an. Was Kritiker zu dem Wein sagen 95 Punkte von James Suckling „Reif und konzentriert, aber auch ziemlich karg, mit viel Würze und Grapefruit Charakter – alles vom Saft bis zum Mark und der Schale! Ein sehr trockener Riesling, aber mit moderater Säure. Langer Abgang mit zerkleinertem Gestein. Aus biologisch angebauten Trauben mit Fair’n Green-Zertifizierung. Trinken oder warten“.
Das Besondere an diesem Wein Trollinger erhält in Deutschland leider nicht immer die Anerkennung, die diese Rebsorte verdient – und andernorts auch erfährt. In Südtirol ist der Trollinger unter dem Namen Vernatsch bekannt und wird deutlich mehr geschätzt – auch von deutschen Alpin-Touristen. Dabei liegt das Gute viel näher: Der Top-Winzer Jürgen Ellwanger weiß, das Potenzial von Trollinger auf beeindruckende Art und Weise zu heben. Sein Ortswein präsentiert die Rebsorte von ihrer besten Seite: fruchtbetont, würzig und elegant. Mit ihren mineralreichen Böden und dem milden Klima bieten die Weinberge rund um Schorndorf ideale Bedingungen für den Anbau von Trollinger. Die Lagen sind geprägt von Keuper- und Muschelkalkböden, die für ihre gute Wasserspeicherung bekannt sind und dem hier angebauten Wein eine feine Mineralität verleihen. Die sonnigen Tage und kühlen Nächte lassen die Trollinger-Trauben besonders langsam und gleichmäßig zu aromatischer Ausdruckskraft reifen. Der vergleichsweise leichte Rotwein, der aus Trollinger entsteht, besitzt eine lange Tradition in Württemberg. Das Weingut Jürgen Ellwanger legt großen Wert darauf, die Fruchtigkeit und Eleganz der Rebsorte herauszuarbeiten und dem Wein dabei gleichzeitig eine prägnante Struktur mitzugeben. Der Ausbau im großen Holzfass ist hierfür ideal geeignet und ergänzt den fruchtigen Charakter durch eine leichte Würze. Das Resultat ist ein Rotwein mit Tiefe und Charakter, der Skeptiker der Rebsorte Trollinger mühelos überzeugen wird. Wie der Wein schmeckt: samtig & weich Im Glas mit einem hellen Rubinrot. Das Bouquet ist geprägt von Himbeer- und Johannisbeeraromen, ergänzt durch Brombeere, Herzkirsche und Brombeere. Am Gaumen zeigt sich der Wein saftig und klar – die Fruchtnoten stehen deutlich im Vordergrund. Ein feiner Hauch von Hagebutte sorgt für eine besondere Note und harmoniert perfekt mit der dezenten Tanninstruktur. Der Abgang wird von einer zarten Würze begleitet.
Schweigen Pinot Noir trocken - 2019 - Friedrich Becker - Deutscher Rotwein
Das Besondere an diesem Wein Wer die großen Spätburgunder von Friedrich Becker kennt, weiß genau, dass spätestens auf Ortswein-Niveau das ganz große Weinkino beginnt. Der aus der Ortslage des Heimatdörfchens Schweigen kommende Spätburgunder stammt von besonders kalkhaltigen Böden und wird bereits im Weinberg per Hand streng selektioniert. Diese hochwertigen Trauben bringen so viel Vielschichtigkeit und Frische mit, dass sie sich bestens für den Ausbau im Holz eignen. Und hierauf versteht sich Friedrich Becker besonders gut. Geduldige 18 Monate verbringt der Spätburgunder Schweigen in französischen und deutschen Eichenholzfässern. Immer mit dem Ziel den aromatischen Einfluss dezent zu halten und stattdessen dem Wein mehr Komplexität, Struktur, Eleganz und Langlebigkeit mit auf den Weg zu geben. Mit Erfolg, denn dieser Ortswein läuft erst nach 10 Jahren zu richtiger Topform auf – auch wenn er bereits nach fünf Jahren einen sensationellen Rotweingenuss darstellt. Dass wir mit diesem Wein noch nicht auf Erste Lage oder Grosses Gewächs Niveau unterwegs sind ist eigentlich unglaublich und zeigt die wahre Größe der Arbeit von Friedrich Becker und seinem Junior. Wie der Wein schmeckt: samtig & weich Ein helles Rubinrot mit einem dunklen Kern zeigt sich im Glas. Der Duft verströmt Gewürz- und Kräuternoten, wird aber vor allem von dem Aroma reifer Kirschen, roter Johannisbeeren und Brombeeren geprägt. Auch eine mineralische, steinige Komponente zeigt sich. Insgesamt wirkt die Nase sehr reichhaltig und vielschichtig. Am Gaumen mit einer beeindruckenden Kombination aus Struktur und feinster Eleganz. Der Säureeindruck lässt den Spätburgunder zu keinem Zeitpunkt schwer wirken. Im Gegenteil: die vitale Kraft des Weines wirkt im Abgang lange und belebend nach. Was Kritiker zu dem Wein sagen Falstaff „Sauerkirsche, Kräuterwürze, etwas Zimt und Pflaume – ein ungemein saftiger, straffer Spätburgunder mit präsenter Säure und Gerbstoffen, die langsam mürbe werden. Kompakter Körper mit genug Power, um kräftiges Fleisch zu begleiten. Reifepotential“.
Das Besondere an diesem Wein Der Schweigen Riesling vom VDP-Weingut Jülg ist ein hervorragend gelungener Ortswein, der die Kalkstein-Böden in den Gemarkungen rund um Schweigen unverkennbar macht. Das lässt den Wein mit jedem Schluck zu einem Botschafter seiner Herkunft werden. Die kalkhaltigen Böden verleihen dem Wein eine feine Mineralität und eine straffe Säurestruktur, die seine Eleganz und Komplexität unterstreichen. Das milde Klima der Südpfalz, direkt an der Grenze zum Elsass, sorgt zudem für eine optimale Reife der Trauben. Die Weinbereitung des Schweigen Rieslings beginnt mit der Handlese der Trauben, die im Zuge dessen akribisch selektiert werden. Die schonende Verarbeitung, die Spontangärung im Stückfass sowie der Verzicht auf eine Schönung sind die darauffolgenden Schritte im aufwendigen und minimalistischen Herstellungsprozess. Das macht den Schweigener Riesling nicht nur zu einem herausragenden Ortswein, sondern auch zu einem Vorboten der Jülg-Weine aus VDP Erster und Großer Lage. Seine gelungene Kombination aus Struktur, Eleganz und Ausdruckskraft ist in diesem Preisbereich nur schwer zu finden. Insgesamt ist der Schweigen Riesling ein äußerst gelungenes Beispiel für das Handwerk und die Leidenschaft der Familie Jülg. Die tiefe Verbundenheit mit dem einzigartigen Terroir der Südpfalz ist dem Wein mit jedem Schluck anzumerken. Und nicht zu vergessen: die Saftigkeit und der Säurezug dieses Rieslings bereiten riesengroßen Trinkspaß. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Im Glas mit einem hellen Zitronengelb und einem Hauch von Grün. Der Duft des Rieslings wirkt kühl und ist von gelbem Steinobst sowie floralen und vegetativen Nuancen geprägt. Im Hintergrund etwas Cassis und eine dezent nussige Note. Am Gaumen saftig und geschliffen, mit einer sehr feinen Säurestruktur. Ein zarter, süßlicher Schmelz passt dazu glänzend. Der Wein bietet Tiefe und einen nachhaltigen Eindruck im leicht würzigen Abgang.
Das Besondere an diesem Wein In der Südpfalz finden sich eine ganze Reihe namhafte Weingüter, in dem kleinen Ort Schweigen ist die Dichte besonders hoch. Das seit 2021 im Verband Deutscher Prädikatsweingüter (VDP) organisierte Weingut Jülg ist eines der Vorzeigebetriebe, hier direkt an der Grenze zum französischen Elsass. Die über den Gutsweinen klassifizierten Ortsweine des Hauses stammen konsequenterweise aus Gemarkungen rund um Schweigen und spiegeln die besonders kalkhaltigen Bodeneigenschaften der Weinberge wider. So auch dieser Weißburgunder, der neben Riesling und Grauburgunder fester Bestandteil des Angebots von Johannes Jülg ist. Weißburgunder gewinnt seit vielen Jahren einen immer höheren Stellenwert in Deutschland und mittlerweile kann man Weine in ganz unterschiedlichen Stilistiken käuflich erwerben. Der Schweigen Weißburgunder von Jülg ist ein Vertreter seiner Art, der frisch und mineralisch daherkommt, dabei aber ebenfalls einen saftigen Schmelz sowie leichte Holzanklänge zu einem gut gemachten Ganzen zusammenführt. Nach einer selektiven Handlese wird der schonend gepresste Most spontan vergoren und anschließend in Barriques und Tonneaux ausgebaut. Durch die Zeit in – wohlgemerkt – gebrauchten Holzfässern erhält der Wein zusätzliche Struktur und eine nur leichte Prägung in der Aromatik. Und genau diese Ausgewogenheit macht diesen VDP Ortswein zu einem äußerst gelungenen Weißburgunder. Auch, weil er bereits die Klasse der Jülg-Weine aus Erster und Großer Lage erahnen lässt. Der Schweigen Weißburgunder bietet eine wunderbare Möglichkeit, die ganze Klasse der Südpfalz und vor allem des Weinguts Jülg kennenzulernen. Und das bereits auf einem erstaunlich hohen Niveau. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Im Glas mit einem leuchtenden Gelb. Die Nase ist von kühlen und feinen Aromen geprägt. Zitrusfrüchte, gelbe Äpfel, Birne und Pfirsich, begleitet von floralen Noten. Subtile Nuancen von Kreide ergänzen das Bouquet. Am Gaumen präsentiert sich der Wein saftig und geschliffen, mit feiner Säurestruktur und zarter Salzigkeit. Nussige Töne verraten die Rebsorte und ein Hauch Vanille den Holzkontakt. Im klaren Abgang lange auf der Frucht und Säure nachwirkend.
Das Besondere an diesem Wein Erfolgswinzer Christian Peth kreiert einen Secco der die Genuss-Herzen höher schlagen lässt. Die Besonderheit: Er wird aus roten Spätburgunder-Trauben gewonnen, jedoch wie ein Weißwein hergestellt. Die roten Trauben werden dafür besonders schonend und rasch gepresst, damit der Kontakt mit den Beerenschalen, in denen die Farbpigmente sitzen, so kurz wie möglich ausfällt. Das Ergebnis ist ein Secco, der farblich nur durch einen kaum wahrnehmbaren Rotschimmer an die Spätburgunder-Trauben erinnert. Besonders fruchtbetont kommt er daher, weil die alkoholische Gärung bei kühlen Temperaturen stattfindet und dadurch die volle Aromatik der Beeren erhalten bleibt. Doch damit nicht genug, denn bis zur Filtration wird er auf der Vollhefe gelagert, um dem Wein eine feine und cremige Struktur zu verleihen. Erst nach diesem Vinifikationsschritt wird der Pinot Noir Blanc de Noir mit Kohlensäure versetzt und auf diese Weise zu einem genussreichen Secco erhoben. Das Resultat ist ein Secco mit harmonischer Frucht und feiner Perlage, die den aromatischen Ausdruck des Pinot Noirs wunderbar unterstreicht. Die Balance zwischen dezenter Süße und gut eingebundener Säure macht den Perlwein zu einem unkomplizierten, aber zugleich eleganten Begleiter für unbeschwerte Momente. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Am Auge mit einem zarten Gelb sowie einem leicht rosafarbenen Schimmer. Die Perlage steigt fein, aber lebendig im Glas auf. Der Duft des Seccos erinnert an Quitte, Aprikose und gelbe Früchte, im Hintergrund auch etwas Apfel und Anklänge von Erdbeere. Im Mund mit einem regen Kohlensäurespiel, das von einer gut integrierten Süße gestützt wird. Aprikose, Quitte und Apfel sind am Gaumen aromatisch präsent. Das Zusammenspiel von Säure, Süße und Frucht macht diesen Secco im Abgang sehr trinkanimierend.
Das Besondere an diesem Wein Der Secco vom Weingut Meinhard, aus der renommierten Weinbauregion Nahe, ist ein erfrischender und eleganter Perlwein, der durch seine sorgfältig komponierte Cuvée aus Weißburgunder und Grauburgunder überzeugt. Beide Rebsorten ergänzen sich auf harmonische Weise und sorgen für ein ausgewogenes Profil, das sowohl Frische als auch feine Komplexität vermittelt. Der Weißburgunder bringt dabei eine angenehme Leichtigkeit und dezente Fruchtaromen ein, während der Grauburgunder dem Wein Struktur und Tiefe verleiht. Der Ausbau im Edelstahltank trägt maßgeblich dazu bei, den reinen Charakter der Trauben zu bewahren. Durch diese schonende Methode bleiben die frischen, sortentypischen Aromen erhalten, und der Wein gewinnt an Klarheit und Ausdrucksstärke. Der Edelstahltank ermöglicht es zudem, die mineralischen Nuancen des Terroirs der Nahe optimal zur Geltung zu bringen, ohne dass der Wein durch Holzeinflüsse überlagert wird. Die feine Perlage des Secco unterstreicht die Frische und Lebendigkeit, die diesen Perlwein so auszeichnet. Die spritzigen Kohlensäurebläschen fügen eine erfrischende Dimension hinzu, die ihn besonders angenehm am Gaumen macht. Leicht und zugleich elegant, ist dieser Secco ein idealer Begleiter für gesellige Momente, bei denen man ein unbeschwertes, dennoch anspruchsvolles Trinkerlebnis genießen möchte. Sei es als Aperitif vor einem festlichen Essen, bei einer Feier im Freien oder als entspannter Genuss an einem warmen Sommerabend – der Secco des Weinguts Meinhard zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie viel Finesse in einem Perlwein stecken kann. Mit seiner harmonischen Balance aus Frische, feiner Struktur und einem lebendigen Mundgefühl ist er ein vielseitiger Wein, der in jeder Situation für Genuss und Lebensfreude sorgt. Wie der Wein schmeckt: harmonisch & mild Mit viel Frucht, weich, lebhaft und mit feinen Perlen zeigt sich der Secco in bestechender Form. Die moderate Säure und der leichte Süßeeindruck sorgen für ein balanciertes Mundgefühl.
Das Besondere an diesem Wein Alkoholfreier Wein, insbesondere alkoholfreier Secco findet immer mehr treue Anhänger. Nicht nur erfreuen sich viele Menschen an einem unbeschwerten Weingenuss, auch die Qualität von alkoholfreien Weinen ist in den letzten Jahren immer besser geworden. Kein Wunder also, dass nun mit dem Juliusspital auch ein VDP-Weingut mit einem alkoholfreien Angebot aufwartet. Der Secco Zero zeigt: Man hat es sich nicht einfach gemacht. Die Weinmacher im Juliusspital haben viel Zeit und Leidenschaft investiert, um ein Ergebnis zu erzielen, das dem Anspruch des renommierten Weinguts in Würzburg gerecht wird. Dabei spielte auch die Wahl der richtigen Rebsorte eine große Rolle. Nur die geradlinigen und brillanten Fruchtaromen eines Rieslings überzeugten schließlich bei den internen Verkostungen. Sie hielten der Erwärmung auf 28 Grad Celsius stand, die für das moderne Verfahren der Vakuumdestillation benötigt werden, um dem Wein den Alkohol zu entziehen. Zudem spendet die natürliche Säure des Rieslings eine Frische, die dem Secco Zero hervorragend steht. Gekontert durch eine dezente Süße, gelangt hier ein alkoholfreier Wein ins Glas, der mit seiner lebendigen Perlage wunderbar in den Sommer passt. Und das ganz ohne Reue! Der Secco Zero alkoholfrei vom Juliusspital ist daher eine echte Alternative für Weinfreunde, die einen stimmungsvollen Aperitif suchen und auf ausgelassene Feierstimmung nicht verzichten möchten, jedoch auf die Promille sehr wohl verzichten wollen. In Summe ein wirklich gut gemachter Secco aus traditionsreichem Hause. Wie der Wein schmeckt: harmonisch & mild Der Secco Zero zeigt ein blasses Gelb mit lebhafter Kohlensäure im Glas. Der Duft ist geprägt von animierenden gelben Fruchtaromen des Rieslings. Im Hintergrund auch leichte Hefenoten und etwas Würziges. Die Kombination aus Frische, Süße und Kohlensäure wirkt im Abgang harmonisch und klar. Durchschnittliche Nährwerte pro 100 ml Brennwert 59,4 KJ/ 14,2 kcal Kohlenhydrate 3,0 g davon Zucker 3,0 g Enthält geringfügige Mengen von Fett, gesättigten Fettsäuren, Eiweiß und Salz. Hinweis: Produkte mit der Bezeichnung 'alkoholfrei' dürfen laut Gesetzgeber bis zu 0,5 Prozent Alkohol enthalten.
Secret des Garrigues Vieilles Vignes - 2023 - Vignerons de Cascastel - Französischer Rotwein
Das Besondere an diesem Wein Der Wein Secret des Garrigues Vieilles Vignes ist eine Cuvée aus dem Weinbaugebiet Corbières im Süden Frankreichs. Sein Name bedeutet übersetzt „Geheimnis des Garrigue“. Die Garrigue ist eine typisch mediterrane Vegetation, die die Landschaft im Languedoc-Roussillon prägt. Ihr Duft ist vor allem im Sommer von Kräutern, Gewürzen und trockenem Holz geprägt. Diese Aromen spiegeln sich in dem Wein wider, der aus vier verschiedenen Rebsorten gewonnen wird, die von alten Reben – Vieilles Vignes – stammen. Der Secret des Garrigues Vieilles Vignes stammt aus dem Vallée du Paradis, einem Gebiet östlich von Cascastel. Das Klima ist mediterran, mit heißen, trockenen Sommern und milden Wintern. Die Böden sind sehr unterschiedlich und bestehen aus Schiefer, Sandstein, Kalkstein oder Lehm. Die Rebstöcke, aus denen dieser Wein gewonnen wird, sind zwischen 40 und 100 Jahre alt. Sie wachsen auf steinigen Böden mit Felsabbrüchen und sind von Garrigue umgeben. Die alten Reben erbringen einen geringen Ertrag, aber eine hohe Konzentration an Aromen und Tanninen. Der Wein besteht aus Syrah, Carignan, Grenache und Merlot, wobei der Anteil an Syrah am höchsten ist. Die verschiedenen Rebsorten bringen ihre eigenen Charakteristika in den Wein ein und bilden so ein harmonisches Ganzes mit einer feinen Balance zwischen Struktur, Frucht und Tanninen. Nach der Lese wird der Wein etwa 15 Tage lang in Betontanks vergoren, wobei der Most regelmäßig umgepumpt wird, um die Extraktion von Farbe, Aromen und Tanninen zu fördern. Nach der Gärung wird der Wein in Barriques aus französischer Eiche gefüllt, wo er sechs Monate lang reift. Die Eiche verleiht dem Wein zusätzliche Komplexität, Finesse und feine Vanillenoten. Wie der Wein schmeckt: samtig & weich Dieser leuchtend rubinrote Wein zeigt ein reichhaltiges und komplexes Bouquet von roten und schwarzen Früchten sowie Gewürzen. Hinzu kommen die Aromen der Garrigue, primär Thymian und Rosmarin. Am Gaumen ist der Wein vollmundig, rund und harmonisch, mit einem guten Gleichgewicht zwischen Frucht, Säure und Tanninen. Der Abgang ist lang und aromatisch und zeigt einen Hauch von Lakritz.
Das Besondere an diesem Wein Section 54 mag wie Area 51 klingen, doch dieser Shiraz wird ganz sicher nicht von Außerirdischen produziert, sondern von Tim Follet vom Weingut Lake Breeze in Südaustralien. Sein Shiraz stammt aus der Parzelle mit dem Namen Section 54 im Anbaugebiet Langhorne Creek. Es liegt im Süden Australiens, etwa 70 Kilometer von Adelaide entfernt. Das Klima dort ist mediterran, mit heißen Sommern und kühlen Wintern, die Niederschläge sind gering, weshalb künstliche Bewässerung eingesetzt werden muss. Der Boden ist Schwemmland, reich an Ton und Mineralien. Dies verleiht den Weinen eine besondere Würze und Komplexität. Dieser Shiraz wird aus Trauben von über 40 Jahre alten Rebstöcken hergestellt. Diese Reben wurzeln tief, um viele Nährstoffe aufzunehmen, was zu konzentrierten Aromen in den Trauben führt. Die Lese findet per Hand statt und die anschließende Gärung erfolgt in kleinen, offenen Gärbehältern. Dabei wird der Most regelmäßig aufgerührt, um Farbe und Aromen zu extrahieren. Nach der Gärung reift der Wein 15 Monate in französischen Eichenfässern, von denen ein Teil neu ist. Dadurch erhält der Wein zusätzliche Struktur und Fülle. Die kräftige Würze ist generell ein Markenzeichen australischer Shiraz-Weine, kommt aber im Section 54 besonders gut zur Geltung. Hier hat der Kellermeister von Lake Breeze ganze Arbeit geleistet! Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Dieser australische Shiraz zeigt im Glas eine tief rubinrote Farbe. Er duftet nach dunklen Beeren, Schokolade, Gewürzen und einem Hauch von Eiche. Am Gaumen ist er reichhaltig, samtig und vollmundig, mit reifen Tanninen und einer gut integrierten Säure. Er schmeckt nach Brombeeren, Heidelbeeren, Waldboden, Zimt und Pfeffer und überzeugt mit einem langen, aromatischen Abgang. Dieser kräftige und elegante Rotwein aus Australien kann sofort getrunken oder bis zu 10 Jahren gelagert werden.
Das Besondere an diesem Wein Von der renommierten Kellerei Meran stammt dieser eindrucksvolle Botschafter der autochthonen Rebsorte Lagrein. Der Segen Lagrein Riserva verweist mit seinem Namen auf den Segenbühel, einen besonderen Weinberg entlang des hoch über Meran gelegenen Tappeinerwegs. Dank seiner Steilheit, Wärme und Trockenheit bietet dieser geradezu perfekte Bedingungen für den Weinbau. Der Boden aus Porphyr-Verwitterungsgestein fungiert als natürlicher Wärmespeicher, der die tagsüber aufgenommene Wärme in den kühleren Nachtstunden langsam abgibt. So entsteht ein Mikroklima, das den Trauben eine optimale Reife ermöglicht und die Typizität der Lagrein-Traube voll zur Geltung bringt. Zu diesen Naturgegebenheiten kommt bei der Kellerei Meran die sorgfältige, traditionelle Handarbeit im Weinberg sowie im Keller hinzu. Der Ausbau von mindestens 16 Monaten in Barriques verleiht dem Wein zum einen seine Klassifikation als Riserva und zum anderen viel Tiefe und Struktur, ohne dabei die Frucht mit Holznoten zu überlagern. Sie unterstreicht vielmehr die natürliche Komplexität des Lagreins. So entsteht ein Spitzenvertreter dieser Rebsorte mit ausgesprochenem Lagencharakter. Mit seiner kraftvollen Eleganz ist der Segen Lagrein Riserva ein idealer Begleiter für Wildgerichte, dunkles Fleisch oder gereiften Hartkäse. Solo genossen vermag er in ruhigen Momenten ebenso zu überzeugen und seine komplexe Aromatik in voller Pracht zu entfalten. Durch das Alterungspotential von mindestens fünf Jahren kann man ihn getrost für die nächsten Familienfeiern in den Keller legen. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Im Glas zeigt sich der Segen Lagrein Riserva mit einer tiefen, dunkelgranatroten Farbe. Die Nase offenbart eine komplexe und vielschichtige Aromatik. Fruchtige Noten von reifen Kirschen verschmelzen harmonisch mit würzigen Nuancen von Lakritze und Leder und werden von einem Hauch edler Bitterschokolade begleitet. Am Gaumen überzeugt der Wein mit einer eleganten Balance aus griffigen, gut eingebundenen Tanninen, harmonischen Aromen sowie einer guten Säurestruktur. Der Abgang ist angenehm würzig, langanhaltend und elegant.