Big Beltie Cabernet Sauvignon - 2023 - Les Producteurs Réunis - Französischer Rotwein
Das Besondere an diesem Wein Wenn es darum geht, Steak oder anderes rotes Fleisch mit einem Wein perfekt zu begleiten, lässt sich in jeder Hinsicht auf diesen Cabernet Sauvignon verlassen. Das Etikett des Weines wurde passenderweise von einer Herde Belted Galloway Rinder inspiriert – eine Rasse, die dafür bekannt ist, besonders hochwertiges und schmackhaftes Fleisch zu liefern. Winemaker Frédéric Garrabou erntet für den Big Beltie Cabernet Sauvignon ausschließlich perfekt ausgereifte Beeren, um einen besonders konzentrierten und dichten Wein zu erschaffen. Die Trauben werden im Keller sorgfältig entrappt, angequetscht und zwei Wochen lang in Betontanks mazeriert. Den anschließenden Ausbau des Cabernet Sauvignons hat Frédéric Garrabou besonders gekonnt ausgeklügelt: Zunächst wird der Wein drei Monate lang in französischer Eiche gereift, um subtile Gewürznoten und seidige Tannine zu erhalten. Anschließend wird der Wein für weitere drei Monate in amerikanischer Eiche ausgebaut, was ihm kräftige Aromen von dunkler Schokolade und Vanille verleiht. Durch seine harmonische Stilistik, die von einer dezenten Restsüße geprägt ist, eignet sich der Big Beltie besonders gut zu Grillgerichten mit Röstaromatik. Doch auch nachdem der Grillgenuss ein Ende gefunden hat, lässt sich dieser Cabernet Sauvignon in vollen Zügen genießen. Auch durch den typischen Charakter der beliebten Rebsorte vergeht der Weinspaß nie. Wie der Wein schmeckt: samtig & weich Tiefes Rubinrot im Glas. Dem Glas entsteigen intensive Aromen von Schwarzen Johannisbeeren, Pflaumenmus, Tabakblättern und dunkler Schokolade. Am Gaumen vollmundig und konzentriert, mit feinkörnigen Tanninen, leichter Süße und gut dosierten Vanillenoten im lang anhaltenden Abgang.
Big John Cuvée Reserve - 2024 - Scheiblhofer - Österreichischer Rotwein
Das Besondere an dem Wein Das Burgenland ist nicht Kalifornien. Doch das lässt die Cuvée aus Zweigelt, Cabernet Sauvignon und Pinot Noir von Scheiblhofer nicht gelten. Dieser Wein geht in die Vollen und trumpft unverblümt mit allem auf, was er zu bieten hat – 12 Monate Reife in neuen Barriques aus amerikanischer Eiche eingeschlossen. Dass es bei einer simplen Pose nicht bleibt, unterstreicht der unzweifelhafte Ruf des Big John als international bekanntes Aushängeschild des Weinguts aus Andau. Eine Rotwein-Cuvée, die Eindruck hinterlassen will und ohne Scham Eindruck hinterlässt: Mächtige Tannine, großes Volumen und dichte Aromenvielfalt machen den Big John zu einem großen Weinmoment mit überschaubarem Preis aus der Kategorie „muss man unbedingt getrunken haben“. Wie der Wein schmeckt Das dichte, dunkle Violett gibt sich sehr geheimnisvoll im Glas, verrät aber noch wenig über diese Menage à trois der Rebsorten Cabernet Sauvignon, einer Spur Pinot Noir und dem österreichischen Zweigelt. An der Nase zeigt der Big John einen intensiven Strauß an Fruchtaromen: dunkle Kirschen und dunkle Waldbeeren dominieren. Dazu gesellen sich, stärker noch am Gaumen ausgeprägt, feinschichtige Noten von Holzreife – insbesondere Röstaromen und Karamell. Im Mund brilliert der Big John mit aller Pracht und Fülle, dabei wirkt er ausgesprochen vielschichtig und samtig. Ein Abenteurer und echter Kracher, Nachdrücklich und eindringlich bis zum Ende.
Das Besondere an diesem Wein Penfolds goes Rhône! Und zwar so richtig. Mit Shiraz, Grenache und Mourvèdre (heißt in Australien Mataro). Doch das Beste: Die Trauben stammen alle aus dem Barossa Valley und wachsen teilweise an über 100 Jahre alten Rebstöcken. Zum ersten Mal wurde der Wein 1992 auf die Flasche gezogen. Ein wahnsinnig originelles Reb-Material aus Down Under, das an die jahrhundertealte und außergewöhnliche Wein-Kultur aus Down Under erinnert. Die Cuvée aus 65 % Shiraz, 20 % Grenache und 16 % Mataro reifte 12 Monate zu 66 % in französischen und zu 34 % in amerikanischen Eichenfässern, die ungefähr 286 Liter fassen. In Australien trägt dieser Fasstyp den Namen Hogshead. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Im Glas zeigt sich tiefes Purpurrot. In die Nase steigt ein feiner Duft von Kirschen und Pflaumen, exotischen Gewürzen und schwarzem Pfeffer, sowie Zedernholz. Am Gaumen ist dieser australische GSM saftig, exotisch würzig und fruchtig konzentriert, gleichzeitig üppig strukturiert, unterlegt von seidigen Tanninen. Das Finale zieht sich lange hin, mit sehr dezenten Noten von Zimt und Pfeffer. Ein subtiler Wein mit viel Körper! Was Kritiker zu dem Wein sage 93 Punkte von James Suckling „Die Trauben aus einem großen Jahrgang heben diesen Wein auf eine neue Qualitätsstufe. Es ist der beste Bin 138 bis heute. In der Nase herrscht ein klares Zwischenspiel mit Brombeeren- und Himbeeren, der Shiraz führt das Spektakel an und der Grenache tanzt. Am Gaumen dreht sich alles um Mataro. Die kräftigen, seidigen und lockeren Tannine strukturieren diesen großzügigen und sehr lebendigen Wein. Hält lange an. Ein großer Wein-Wert. Trinken Sie den Wein jetzt und bis 2030.“ 91 Punkte von Robert Parkers Wine Advocate „Der 2015er GSM Bin 138 ist granatrot und zeigt Kirsch-, getrocknete Maulbeer- und chinesische Gewürznoten, mit einem Hauch Lavendel- und provenzalischen Gräsern. Am Gaumen ist der Wein mittelkräftig bis vollmundig, mit weichen Tanninen und sehr geballt mit exotisch gewürzter Frucht, die zu einem lange Finale führt, das von Pfeffer und Zimt begleitet wird.“ – Maryann Worobiec
Das Besondere an diesem Wein Das australische Weingut Penfolds dürfte jedem Weinfreund bekannt sein. Ihm eilt ein geradezu ikonischer Ruf voraus. Bei der Erfolgsgeschichte von Penfolds spielt die Rebsorte Shiraz (franz. Syrah) eine entscheidende Rolle. So sind es vor allem die australischen Rotweine dieser Sorte, die schon früh internationales Aufsehen erregten. Doch kommt bei dem Bin 2 von Penfolds noch eine zusätzliche Rebsorte zum Einsatz und die ist weder in Australien noch auf dem alten Kontinent sonderlich bekannt: Mataro ist die australische Bezeichnung für Mourvèdre – eine Rebsorte, die heutzutage vor allem in Cuvées von der südlichen Rhône Frankreichs zum Einsatz kommt. Der Penfolds Bin 2 Shiraz Mataro ist daher eine ungewöhnliche Kreation der Penfolds-Weinmacher. Allerdings wird seine hohe Qualität schon sehr lange geschätzt – bereits 1962 wurde der Wein erstmalig veröffentlicht und war damit der erste Penfolds-Wein aus der heute so populären Bin-Serie. Nur in den 1970er Jahren fiel der Wein zwischenzeitlich dem großen Weißwein-Boom zum Opfer. Interessant ist vor allem die Stilistik des Bin 2: Sowohl Shiraz als auch Mataro sind vergleichsweise kräftige Rebsorten, dennoch bezeichnet Penfolds diesen Wein als „australischen Burgunder“. Und in der Tat: Die Feinheit und der charmante Körper des Bin 2 überraschen sofort. Mit ein Grund dafür ist sicherlich der Ausbau in kleinen Eichenholzfässern. Acht Monate reifte der Wein in einem Mix aus vorwiegend gebrauchtem, französischen und amerikanischen Holz. Wer Australien bisher nur als Weinland für Shiraz und Cabernet Sauvignon kennengelernt hat, sollte den hochwertigen Bin 2 unbedingt probieren. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Der Wein besitzt ein undurchsichtiges Dunkelrot. Der Duft des Weines mutet sehr mediterran an: getrockneten Tomaten, Oliventapenade und Gewürze gehen eine gelungene Partnerschaft mit Aromen von Blaubeeren, roten Früchte, Preiselbeeren und frischen Granatapfel ein. Im Mund sehr harmonisch und weich. Die Fruchtaromen sind hier im Vordergrund und erhalten durch gute strukturierte Tannine festen Halt. Der Abgang ist lang und durch eine wohltuende Frische gekennzeichnet.
Das Besondere an diesem Wein Penfolds erzeugte den Bin 389 zum ersten Mal unter der Regie des legendären Weinmachers Max Schubert. Der Jungfern-Jahrgang wurde 1960 auf die Flasche gezogen. Seitdem mauserte sich die Cuvée, die sich Dank des Ausbaus in ehemaligen Grange-Fässern den Ruf eines „Baby Grange“ einheimste, zu einem weiteren berühmten Rotwein-Juwel aus dem Hause Penfolds. Das Geheimnis: Der Bin 389 zeigt eindrucksvoll, zu welchen erhabenen Vermählungen Cabernet Sauvignon und Shiraz fähig sind. Dieser Wein wurde demnach im Jahrgang 2015 mit 53 % Cabernet Sauvignon und mit 47 % Shiraz assembliert. Die Trauben stammen aus mehreren Regionen Südaustraliens – McLaren Vale, Barossa Valley und Coonawarra um die wichtigsten zu nennen. Die Assemblage reifte 12 Monate in 285 L-Fässern aus amerikanischer Eiche. Gut 32 % der Fässer waren neu, 37 % sowie 31 % stammten aus erster, beziehungsweise aus zweiter Belegung. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Dichtes Purpurrot und violette Reflexe im Glas. Das Bouquet zeichnet den Wein als großen Klassiker von Penfolds aus: dicht, intensiv, komplex, mit dunklen Früchten (Blaubeere, Schwarze Johannisbeere, Feige, Pflaume) und Vanille-Tönen, Karamell, Lavendel sowie Gewürzen. Am Gaumen ist der Wein verführerisch, saftig konzentriert und begleitet von einer frischen lebendigen Säure, die gemeinsam mit seidigem Tannin auf ein großes Lagerpotenzial weisen. Im Finale lange anhaltend, harmonisch und mit feiner Kräuterwürze.
Bin No.27 Reserve Ruby Port - Fonseca - Portwein aus Portugal
Das Besondere an diesem Wein Der Fonseca Bin No. 27 erfreut sich weltweit hohe Beliebtheit, da er stilistisch wie ein hochwertiger Vintage Port daherkommt, aber nur einen Bruchteil davon kostet. Fonseca Bin No. 27 wurde vor 40 Jahren in Großbritannien auf den Markt gebracht. Zu dieser Zeit erlebte der Markt für Port eine tiefgreifende Veränderung. Sie begnügten sich nicht mehr mit den einfachen jungen Ports, auf die bis dahin ein Großteil des Verbrauchs entfiel, sondern suchten nach raffinierteren und unverwechselbareren Weinen, die sie sowohl zu Hause als auch beim Essen genießen konnten. Die Komplexität des Geschmacks und die reichhaltige Frucht von Vintage Port erfreute sich zwar großer Beliebtheit, doch war dieser Port-Stil für ein ungezwungenes Gläschen zwischendurch schlichtweg zu teuer. Das Schwesterhaus von Fonseca, Taylor Fladgate, reagierte mit der erfolgreichen Einführung von Late Bottled Vintage (LBV), einem von der Firma entwickelten Port-Stil, der den Charakter eines Vintage Ports einfing, ohne ganz so tiefgründig zu sein oder ein vergleichbares Reifepotential mitzubringen. Fonseca ging allerdings einen anderen Weg: Das Haus erkannte, dass kein anderer Hersteller in der Lage war, die opulente Fruchtigkeit zu erreichen, durch die die Vintage Ports von Fonseca so beliebt wurden. So wurde mit dem Bin No. 27 im Jahre 1972 ein Portwein kreiert, der die großartige Fruchtqualität in Kombination mit einer frühen Trinkreife präsentiert. Der Bin No. 27 war ein sofortiger Erfolg. Fünf Jahre nach seiner Einführung wurde er in fast dreißig Ländern auf der ganzen Welt verkauft. Heute wird der Bin No. 27 weiterhin aus ausgewählten Reserve-Ports komponiert. Einige dieser Trauben stammen aus Fonsecas eigenem Besitz, andere aus Trauben unabhängiger Landwirte, zu denen das Unternehmen enge Beziehungen unterhält. Die Weine werden in großen, gebrauchten Eichenfässern ausgebaut, um ihnen Geschmeidigkeit und Komplexität zu verleihen und gleichzeitig ihren intensiven und lebendigen Fruchtcharakter zu bewahren. Noch heute steht der Bin No. 27 einem Vintage Port in kaum etwas nach. Wie der Wein schmeckt: samtig & weich Im Glas schimmert eine dunkle, rubinrote Farbe. Der Geruch wirkt intensiv und seine Aromen erinnern an reife Brombeeren, Cassis, Kirschen und Pflaumen – verwoben mit Noten von Gewürzen. Im Mund sehr voll und rund mit einer klaren, samtigen Textur, die durch feste, mundfüllende Tannine gekontert wird. Die saftigen Aromen schwarzer Früchte sind im langen Abgang noch lange zu schmecken. Der Fonseca Bin No. 27 eignet sich hervorragend für die klassische Portwein-Käse-Kombination. Er schmeckt aber auch zu Desserts aus dunkler Schokolade oder Beerenobst.
Biqueirão Branco Bag-in-Box - 5,0 L - Adega Cooperativa de Carvoeira - Portugiesischer Weißwein
Das Besondere an diesem Wein Ein Weißwein, so harmonisch & mild, dass Ihre Party-Gäste begeistert sein werden. Mit der praktischen 5-Liter-Bag-in-Box geht das Tröpfchen auch nicht so bald zur Neige. Die fruchtige Leichtigkeit mit einem Hauch von Säure macht diesen Wein zu einem unkomplizierten Begleiter leichter Speisen.
Biqueirão tinto Bag-in-Box - 5,0 L - Adega Cooperativa de Carvoeira - Portugiesischer Rotwein
Das Leben ist kompliziert genug, der Wein muss es nicht sein! Der Biqueirão ist leicht, duftet nach Pflaume, Lakritz und Leder, hat einen feinen würzigen Geschmack. Alles easy! Das ist Bag-in-Box-Qualität, die Respekt macht.
Black Print - 1,5 L-Magnum - 2023 - Markus Schneider - Deutscher Rotwein
Das Besondere am Black Print Der Pfälzer Markus Schneider ist schon längst eine deutsche Weinlegende. Das hört er zwar nicht gerne, doch hat er das Image deutscher Weine nachhaltig saniert. Seit 1994 überrascht Schneider nicht nur mit einer modernen Gestaltung seiner Weinetiketten und einer ausgefallenen Namensgebung, er beeindruckt vor allem mit hochwertigen Rotweinen. Dabei sind ihm Traditionen ziemlich egal sofern sie guter Qualität im Wege stehen. Der Black Print ist das beste Beispiel dafür. Der Wein ist eine wahrhaft ungewöhnliche Cuvée aus Merlot, Cabernet Dorsa, Cabernet Sauvignon, Blaufränkisch und Syrah. Das Ergebnis ist ein Rotwein, den man ohne Markus Schneider heute in Deutschland so nicht finden würde. Der Black Print begeistert bereits mit seiner tiefdunklen Farbe. Dann folgen reife, offene Fruchtaromen an der Nase, die nur gefallen können. Im Mund zeigt sich der Wein enorm konzentriert und geradezu wuchtig. Wahrlich „undeutsch“ ist dieser Eindruck. Doch die Kraft hat der Wein nicht nur der Wahl der Rebsorten zu verdanken, sondern auch dem Ausbau in neuen und gebrauchten Eichenholzfässern. Diese bringen sich mit feinen Würznoten ein und verleihen dem Wein zusätzlichen Tiefgang. Nicht ohne Grund sind Black Print und Ursprung die beliebtesten Rotweine aus dem Hause Markus Schneider. Nur gut, dass beide Weine im Weinfreunde Shop zu finden sind. Wie der Wein schmeckt: samtig & weich Der Wein zeigt sich in einem dunklen, kaum durchsichtigen Purpur. Ihm entsteigt ein intensiver Duft von Kirschen und etwas schwarzer Johannisbeere sowie eine blumig-florale Note. Im Hintergrund auch Anklänge von Gewürzen und Kräutern. Am Gaumen ist der Black Print ebenfalls fruchtig, aber gleichzeitig auch saftig, kraftvoll und gut strukturiert. Der Tannineindruck ist spürbar und verleiht dem Wein etwas Rustikales. Im Abgang mit vollem Körper und hervorragender Dichte.
Black Print - 2023 - Markus Schneider - Deutscher Rotwein
Das Besondere am Black Print Der Pfälzer Markus Schneider ist schon längst eine deutsche Weinlegende. Das hört er zwar nicht gerne, doch hat er das Image deutscher Weine nachhaltig saniert. Seit 1994 überrascht Schneider nicht nur mit einer modernen Gestaltung seiner Weinetiketten und einer ausgefallenen Namensgebung, er beeindruckt vor allem mit hochwertigen Rotweinen. Dabei sind ihm Traditionen ziemlich egal sofern sie guter Qualität im Wege stehen. Der Black Print ist das beste Beispiel dafür. Der Wein ist eine wahrhaft ungewöhnliche Cuvée aus Cabernet Dorsa, Merlot, Cabernet Sauvignon und Syrah. Das Ergebnis ist ein Rotwein, den man ohne Markus Schneider heute in Deutschland so nicht finden würde. Der Black Print begeistert bereits mit seiner tiefdunklen Farbe. Dann folgen reife, offene Fruchtaromen an der Nase, die nur gefallen können. Im Mund zeigt sich der Wein enorm konzentriert und geradezu wuchtig. Wahrlich „undeutsch“ ist dieser Eindruck. Doch die Kraft hat der Wein nicht nur der Wahl der Rebsorten zu verdanken, sondern auch dem Ausbau in neuen und gebrauchten Eichenholzfässern. Diese bringen sich mit feinen Würznoten ein und verleihen dem Wein zusätzlichen Tiefgang. Nicht ohne Grund sind Black Print und Ursprung die beliebtesten Rotweine aus dem Hause Markus Schneider. Nur gut, dass beide Weine im Weinfreunde Shop zu finden sind. Wie der Wein schmeckt: samtig & weich Der Wein zeigt sich in einem dunklen, kaum durchsichtigen Purpur. Ihm entsteigt ein intensiver Duft von Kirschen und etwas schwarzer Johannisbeere sowie eine blumig-florale Note. Im Hintergrund auch Anklänge von Gewürzen und Kräutern. Am Gaumen ist der Black Print ebenfalls fruchtig, aber gleichzeitig auch saftig, kraftvoll und gut strukturiert. Der Tannineindruck ist spürbar und verleiht dem Wein etwas Rustikales. Im Abgang mit vollem Körper und hervorragender Dichte.
Das Besondere an diesem Wein Dieser Weißwein zeigt, wofür Macià Batle steht: die Kombination aus bekannten, internationalen Sorten mit eingeborenen Rebsorten der Insel Mallorca. Hier sind es Chardonnay und Prensal Blanc, die den Löwenanteil der Cuvée ausmachen. Prensal - Was? Keine Sorge, selbst ausgewiesene Wein-Experten kennen die Sorte nur dann, wenn sie zugleich auch Experten für mallorquinischen Wein sind. Die Sorte wird so gut wie ausschließlich auf Mallorca angebaut, die Fläche umfasst rund 100 Hektar. Tatsächlich ist die Vermählung mit bekannteren Sorten wie zum Beispiel Chardonnay nicht ungewöhnlich. Insofern folgt Macià Batle darin den Traditionen. Die Sorte Prensal Blanc verleiht auch Weinen von der heißen Insel eine angenehme Frische und relative Leichtigkeit. Die Aromen zeigen exotische Früchte, während der Körper schlank bleibt. In Kombination mit einer voluminöseren Sorte gleicht Prensal somit die klimatischen Herausforderungen Mallorcas aus. Für diesen Wein hat das Önologen-Team des Weinguts alles darauf ausgerichtet, dass der Blanc de Blancs möglichst frisch und fruchtig erscheint. Der Chardonnay und der Moscatel (nur 2% in der Cuvée) werden früh gelesen, bereits im August. Im Keller werden ausgesuchte Hefen und eine geringe Temperatur bei der Gärung eingesetzt, um möglichst fruchtige Aromen zu erzielen. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch In der Nase zeigt sich eine intensive Aromatik von exotischen Früchten wie Ananas und Melone, begleitet von Banane und einem Hauch Fenchel. Am Gaumen präsentiert sich der Wein saftig und lebendig, mit einer charaktervollen, bitteren Note, die zwischen Frucht und Würze changiert – fast wie ein erfrischender Cocktail. Dieser Wein ist die perfekte Begleitung zu Meeresfrüchten wie Hummer oder gegrilltem Fisch, macht aber auch solo als Aperitif eine hervorragende Figur.
Blanc de Blancs Prestige Sekt Brut - Reichsrat von Buhl - Deutscher Winzersekt
Das Besondere an diesem Wein Ein Blanc de Blancs steht in der Champagne für einen Schaumwein, der nur aus weißen Trauben hergestellt wird. Bei diesem Prestige-Sekt aus dem Hause von Buhl sind es allerbeste Weißburgunder- und Chardonnay-Trauben, die aus einer streng selektiven Handlese stammen. Der von Buntsandstein, Löss und Kalkstein geprägte Boden bietet beste Voraussetzungen für Schaumweine, da er für viel Feinheit und Frische in den Trauben sorgt. Das VDP-Weingut Reichsrat von Buhl ist ohne Zweifel ein Top-Weingut, doch in den vergangenen 10 Jahren hat es sich vor allem auch zu einer der besten Adressen in Sachen Sekt in Deutschland entwickelt. Dabei sind die Weine aus der Champagne ganz klare Vorbilder. Kein Wunder, denn der von 2013 bis 2019 tätige Chefwinzer bei von Buhl war zuvor viele Jahre für das prestigeträchtige Champagnerhaus Bollinger tätig. Der Grundwein für den Blanc de Blancs Prestige Sekt Brut wurde sowohl in Edelstahltanks als auch in gebrauchten, 500 Liter fassenden Eichenholzfässern vinifiziert. Im Rahmen der traditionellen Flaschengärung verbrachte der Sekt anschließend beeindruckende 80 Monate auf der Vollhefe – das sind fast sieben Jahre! Das Ergebnis ist ein Schaumwein mit großer Vielschichtigkeit und feinen Noten einer ersten Reife, auch wenn sich der Sekt in den nächsten 10 Jahren noch bestens entwickeln wird. Mit ein Grund dafür ist seine trockene und auf maximale Frische ausgelegte Stilistik. Dem Sekt wird nach dem Degorgieren kein Zucker („liqueur de tirage“) zugesetzt, so dass er sich theoretisch auch als „Zero Dosage“ oder „Brut Nature“ bezeichnen dürfte. Streng genommen ist der Blanc de Blancs Prestige aber vor allem eines: ein hervorragender und vielseitiger Essensbegleiter. Nicht nur für Fisch und Meeresfrüchte, sondern auch zu leichten Fleischgerichten macht er eine tolle Figur. Aufgrund seines kräftigen Körpers und der großen Frische hält er selbst intensiveren Gerichten stand. Dennoch ist dieser Blanc de Blancs auch als Aperitif ein Hochgenuss – besondere Momente erhalten mit diesem Sekt von Reichsrat von Buhl eine noch größere Bedeutung. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Mit einem satten, strahlenden Goldton im Glas. Die Perlage wirkt sehr fein und steigt schnell an die Oberfläche. Durch das lange Hefelager mit einer typischen Briochenote an der Nase. Fruchtige Zitrusaromen, Anklänge von Honigmelone und ein Hauch Holunderblüte sowie feine Röstaromen und zarte Mandelnoten sorgen für große aromatische Vielschichtigkeit. Im Mund sehr schlank und elegant, zartcremig und mit feinperliger Textur. Im lang anhaltenden Abgang mit äußerst frischer Säure und Aromen von weißen Blumen und Honig. Jetzt schon reif wirkend, aber mit großem Alterungspotential
Blanc de Noir trocken (Bio) - 2024 - Kesselring - Deutscher Weißwein
Das Besondere an diesem Wein Weiß gekelterte Rotweintrauben kennen Weinfreunde am ehesten aus der Champagne. Hier ist es üblich, dass Pinot Noir in den weißen Edel-Schaumweinen zum Einsatz kommt. Doch ein Blanc de Noir – französisch für „weißes aus schwarzem“ – ist auch als Stillwein sehr beliebt, wenn auch selten zu finden. Die Herstellung dieser Weine ist recht aufwendig: Um nur den weißen Fruchtsaft aus den Beeren zu gewinnen, muss die Pressung äußerst vorsichtig erfolgen und der Most dann schnellstmöglich von den farbgebenden Schalen getrennt werden. Vom Bio-Weingut Kesselring aus der Pfalz stammt dieser Blanc de Noir, für den 100 Prozent Spätburgunder-Trauben verwendet werden. Da die Reben auf einem Boden wachsen, der durch eine Mischung aus Lehm und Sand geprägt ist, kommt der Wein sowohl frisch als auch körperreich ins Glas. Charaktereigenschaften, die bestens zu der leicht würzigen Stilistik eines Blanc de Noirs passen. Auch wenn das Herstellungsverfahren aufwendig ist und Geschick erfordert, ist dieser Wein nicht nur etwas für Kenner. Im Gegenteil: Er bietet unkomplizierten Weißweingenuss und zeigt auch als Begleiter von herzhaften Speisen echte Stärken. Ein rustikales Vesper mit frischem Bauernbrot, Hausmacher-Wurst sowie Radieschen und Gurken könnte kaum besser begleitet werden. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Im Glas zeigt der Wein einen blassen Gelbton mit rötlichen Reflexen. Der Duft erinnert an grüne Äpfel, Aprikosen, Grapefruit und Sauerkirschen. Im Hintergrund auch eine würzige Note von gebrannten Mandeln. Am Gaumen dann mit einer lebendigen Säure, die von einer zarten Restsüße harmonisch abgefedert wird. Der Abgang zeigt eine gute Struktur sowie ein cremig wirkendes Mundgefühl.
Das Besondere an diesem Wein Badische Weingüter wie Hiss sind vor allem für eine Art von Spätburgunder bekannt, die hier mit besonderer Leichtigkeit entstehen: frischespendende Blanc de Noirs mit viel Charme. Und Hiss hat einen sehr charmanten und frischen Blanc de Noirs gemacht. Der Most dieses sogenannte Weißen von schwarzen (oder roten) Trauben bleibt nach der Pressung sehr kurze Zeit mit den Schalen in Kontakt und wird dann davon getrennt. So erhält der Weine seine leichte orangene Farbe. Der Wein wird dann temperaturkontrolliert im Edelstahltank fermentiert. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Der Wein zeigt eine rötlich gelbe Farbe. Die Nase ist fruchtbetont, mit Eindrücken von Mandarine, reifer Birne, Pfirsich und etwas Honigmelone. In den Mund fließt der Blanc de Noirs mit einer wunderschön konzentrierten Frucht, die sich lebendig und mit üppiger Struktur auf die Zunge legt und dank einer lebendigen Weinsäure eine gute Saftigkeit entwickelt. Im Ausklang gewinnt man den Eindruck von weißer Schokolade. Wundervoll, der Wein bietet sich als Speisebegleiter an oder zum Aperitif mit Häppchen.
Blanquette de Limoux Réserve Extra Brut - 2023 - Maison Antech Limoux - Französischer Crémant
Das Besondere an diesem Wein Blanquette de Limoux ist eine Appellation innerhalb des traditionsreichen Schaumweingebiets Limoux im südfranzösischen Languedoc. Namensgebend ist ein Synonym der weißen Rebsorte Mauzac – Blanquette. Wenig überraschend spielt sie eine zentrale Rolle bei der Herstellung von Crémant in diesem Anbaugebiet. Zu 90 Prozent müssen die Schaumweine von hier aus Blanquette bestehen. Der Réserve Brut aus dem Hause Antech wird durch 5 % Chardonnay und 5 % Chenin Blanc gekonnt ergänzt. Der Jahrgangs-Crémant wird aus Trauben gewonnen, die auf Hängen und Terrassen gedeihen, die von Lehm und Kalkstein geprägt sind. Nach der Lese per Hand wird nur der Saft aus der ersten Pressung weiterverarbeitet. Wie bei einem Champagner auch, wird der Schaumwein dann mithilfe der traditionellen Flaschengärung hergestellt. Vor dem Degorgieren verbringt der Crémant 18 Monate in Kontakt mit der Hefe. Eine komplexe Aromatik sowie eine feine Perlage sind das erfreuliche Ergebnis. Die Appellation Blanquette de Limoux wurde bereits 1938 klassifiziert und gehört heute zu der Kategorie „Grands Vins du Languedoc“. Im Bereich Limoux wird aber schon viel länger Schaumwein hergestellt. Historische Dokumente weisen darauf hin, dass Benediktiner-Mönchen bereits im Jahr 1531 in der Abtei Saint-Hilaire einen schäumenden Wein erzeugt haben. Also lange vor dem vermeintlichen Schaumwein-Erfinder in der Champagne, Mönch Dom Pierre Pérignon. So lange ist die Maison Georges & Roger Antech zwar noch nicht im Geschäft, doch kann sie auf sechs Generationen in Familienbesitz zurückblicken. Ein beeindruckender Beleg für die Expertise und Tradition in Sachen Schaumweinherstellung. Der Blanquette de Limoux Réserve Brut unterstreicht dies nachdrücklich. Er ist ein Crémant, der durch seine intensive Frucht das warme Klima der Region widerspiegelt und dennoch eine ungemein wohltuende Frische besitzt. Ein südfranzösisches Schaumwein-Erlebnis für einen erstaunlich günstigen Preis. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Mit einer blassgelben Farbe und goldenen Reflexen im Glas. Die feine Perlage steigt schnell an die Oberfläche. Der zugängliche Duft erinnert an Zitronenschale, Sternfrucht, grünen Apfel und zerstoßene Fenchelsamen. Am Gaumen sehr frisch mit lebhafter Perlage und knackiger Säure. Im Abgang mit einer feinen Kräuterwürze nachwirkend. Zwischen 7 und 8 Grad Celsius gut gekühlt servieren.
Blaufränkisch Hochäcker - 2022 - Paul Kerschbaum - Österreichischer Rotwein
Das Besondere an diesem Wein Das Mittelburgenland keltert Blaufränkisch in 3 Stilistiken. Klassisch fruchtbetont, mit Riedencharakter und als Reserve. Der Blaufränkisch Hochäcker ist ein balancierter Wein und eignet sich damit ideal zu Rindfleisch und Lamm. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Der Riedenwein zeigt feine Frucht, reife Brombeere, Heidelbeere, zarte Würze am Gaumen, dichte Struktur, feines Tanninfinish.
Das Besondere an diesem Wein Auf den ersten Blick mutet es sonderbar an, dass ein so nördlich gelegenes Anbaugebiet wie die Ahr vor allem für Rotwein bekannt ist. Doch die steilen, meist nach Süden ausgerichteten Weinberge profitieren von einer idealen Sonnenexposition und der klimaregulierenden Wirkung des Flusses. Zudem speichern die von Schiefer und Grauwacke geprägten Böden hervorragend Wärme, die den Reben in kühlen Nächten zugute kommt. Genau diese Voraussetzungen sind es, die der Rebsorte Spätburgunder in idealer Weise entgegenkommt. Der VDP-Ortswein Blauschiefer aus dem Bereich Dernau unterstreicht wie wichtig die Mineralität des Bodens ist, um einen filigranen und eleganten Spätburgunder entstehen zu lassen, der die Region auf ganz typische Weise transportiert. Bei Meyer-Näkel weiß man aber auch, dass die guten Bedingungen noch kein Garant für einen guten Wein sind. Erst eine vollständige Reife der Trauben sowie eine strenge Selektion bei der Ernte bringen das ideale Gleichgewicht zwischen typischer Aromatik, frischer Säurestruktur und elegantem Tannineindruck. Der Blauschiefer Spätburgunder entsteht aus Traubenmaterial sehr alter Spätburgunder Reben, die auf schiefergeprägten Steillagen wurzeln. Nach der Lese per Hand beträgt die Maischestandzeit lediglich 18 Tage, um den feinen Charakter des Weines zu bewahren. Das Gleiche gilt auch für den Ausbau im Holz: Es kommen nur gebrauchte Fässer zum Einsatz, die während der zehnmonatigen Reifezeit dem Wein zwar ein gutes Gerbstoffgerüst mit auf den Weg geben, aber die mineralische, finessenreiche Prägung des Weines nicht überdecken. Dieser Spätburgunder mach einmal mehr deutlich, dass das Weingut Meyer-Näkel einer der ganz großen Namen an der Ahr ist. Bereits seit 1994 ist es Mitglied im renommierten Verband der deutschen Prädikatsweingüter (VDP). Senior-Chef Werner Näkel hat das Weingut zu einem der besten Spätburgunder-Produzenten Deutschlands gemacht und das Frauen-Gespann Meike und Dörte Näkel ruhen sich auf diesen Lorbeeren mitnichten aus, sondern führen den Betrieb genauso qualitätsbesessen fort wie einst der Grand Signeur. Wie der Wein schmeckt: samtig & weich Im Glas präsentiert sich dieser Spätburgunder in einem zarten Kirschrot. Sein Duft mutet sehr rebsortentypisch an und zeigt einen intensiven Fruchteindruck – Brombeere, Blaubeere, rote Johannisbeere und dunkle Kirsche lassen sich ausmachen. Im Hintergrund auch florale Noten sowie schöne Röstaromen, die vom Holzausbau stammen und würzige Anklänge des Schieferbodens. Im langen Abgang mit einem eleganten Mundgefühl, perfekter Frische und einem sanftem Tannineindruck.
Blauschiefer Riesling trocken - 2025 - Dr. Loosen - Deutscher Weißwein
Das Besondere an diesem Wein Der Blauschiefer Riesling ist der Gutswein von Dr. Loosen, man könnte auch sagen deren Einstiegswein. Er wird aus Trauben produziert, die auf den typischen Blauschieferböden der Mittel-Mosel reifen. Dadurch verkörpert dieser Weine das ganz typische Terroir der Region und auch die ureigene DNA von Dr. Loosen. Es ist ein ganz klassischer Riesling mit schmeichelnder Frucht, der durch die Schieferprägung geradezu rassig daherkommt und über einen erstaunlich kräftigen Körper verfügt. Weinfreunde, die „Mosel-Weinen“ noch kritisch gegenüber stehen, erhalten mit diesem Wein eine Lehrstunde, die ihre Wahrnehmung völlig verändert wird. Ein Riesling aus renommiertem Hause, der für den günstigen Preis einen erstaunlichen Gegenwert bietet. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch In einem hellen Gelb strahlt der Wein aus dem Glas. Der Duft liefert Aromen von gelbem Steinobst, aber auch von Johannisbeeren und Limettenschale. In Kombination mit dem steinigen Schieferton wirkt dies bereits an der Nase geradezu ätherisch. Im Mund mit schöner Fruchtaromatik, aber vor allem mit einer präzisen und aufrüttelnden Säure. Im Abgang wirkt diese in Eintracht mit einer fast salzig anmutenden Mineralität sowie einem dezenten Süßeeindruck lange nach.
Bockstein Riesling Spätlese - 2023 - Van Volxem - Deutscher Weißwein
Das Besondere an diesem Wein Der Ockfener Bockstein ist eine 53 Hektar große Weinlage direkt am Ockfener Bach, einem Nebenfluss der Saar. Sie ist fast ausschließlich mit Riesling bestockt und das aus gutem Grund: Der Boden im Bockstein ist vor allem durch Devonschiefer geprägt – die perfekte Voraussetzung für klare, filigrane und feinwürzige Riesling-Weine von Weltformat. Fans der Rebsorte sind von der charaktervollen Stilistik besonders angetan. Man könnte auch sagen: Diese mineralische Prägung findet man nirgendwo sonst. Und dann ist da noch das Thema Langlebigkeit. Hochwertige Rieslinge entwickeln ihr volles Potential erst nach Jahren. Bei dieser restsüßen Spätlese fällt diese Positiveigenschaft nochmals extremer aus: Durch das perfekte Zusammenspiel zwischen Restsüße und lebendiger Säure wird die Bockstein Riesling Spätlese von Van Volxem über die kommenden 10 Jahre noch weiter zulegen. Möglich ist diese Reifefähigkeit natürlich nur, wenn der Wein nach höchsten Qualitätsmaßstäben vinifiziert wurde. Bei Van Volxem und seinem Kellermeister Dominik Völk eine absolute Selbstverständlichkeit. Nicht umsonst hat das Weingut in den letzten 20 Jahren den Ruf eines ganzen Weinbaubereichs auf Vordermann gebracht. Nur durch Weingüter wie Van Volxem haben Saar-Weine heute wieder eine so exzellente Reputation. Die Bockstein Riesling Spätlese begeistert aber nicht nur durch ihr schönes Süße-Säure-Spiel. Auch seine betörende Aromatik lässt Weinfreunde nicht unberührt. Die tropischen Früchte an der Nase und am Gaumen machen den Wein zu einem perfekten Begleiter von asiatischer Küche. Und der niedrige Alkoholgehalt lässt auch eine gewisse Schärfe im Essen zu. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Die Farbe ist ein helles Gelb mit grünlichen Reflexen. Der Duft wirkt frisch, elegant und vielschichtig. Der Wein verführt mit Aromen von Ananas und Passionsfrüchten, aber auch ein feiner Zitronenton lässt sich entdecken. Im Mund sehr saftig und mit einem wunderbaren Zusammenspiel von Süße und Säure. Mit großer aromatischer Intensität am Gaumen. Im Abgang sehr lange nachwirkend und mit perfektem Säurezug.
Das Besondere an diesem Wein Bolgheri gehört zu den renommiertesten Weinregionen der Toskana. Berühmt geworden durch die sogenannten „Supertoskaner“, die internationale Rebsorten mit dem maritimen Klima der Küste verbinden. Der Bolgheri DOC der Tenuta Le Colonne steht genau in dieser Tradition, interpretiert sie jedoch mit einem modernen, terroirbetonten Ansatz. Die Weinberge der Tenuta Le Colonne liegen bei Donoratico im südlichsten Teil der Appellation, nur wenige Meter von der Küste entfernt und damit näher am Meer als alle anderen Weinberge der DOC Bolgheri. Der Einfluss des Tyrrhenischen Meeres sorgt hier für ein ausgeglichenes Mikroklima mit moderaten Temperaturen und kühlenden Brisen während der Sommermonate. Diese Bedingungen fördern eine langsame und gleichmäßige Reife der Trauben und verleihen dem Wein Frische, Eleganz und eine charakteristische Mineralität. Die Reben wachsen auf ton- und lehmhaltigen Böden mit fossilen Meeresablagerungen. Diese besonderen geologischen Voraussetzungen prägen die Stilistik des Weins und tragen zur Struktur sowie zur aromatischen Tiefe dieses Bolgheri der Tenuta Le Colonne bei. Typisch für die Stilistik des Weinguts ist die klare Betonung der Rebsorte Cabernet Franc. Die Cuvée wird durch Merlot und Cabernet Sauvignon ergänzt und verbindet damit klassische Bolgheri-Rebsorten mit einer besonders eleganten und aromatischen Ausrichtung. Im Keller folgt die Vinifikation einem minimalistischen, terroirorientierten Ansatz. Die Gärung erfolgt spontan mit natürlichen Hefen in Betonbehältern, wodurch die Fruchtaromen besonders präzise erhalten bleiben. Anschließend reift der Wein rund zwölf Monate in großen französischen Eichenfässern. Der dezente Holzeinsatz sorgt für Struktur und Tiefe, ohne den Charakter des Weins zu überdecken. So entsteht ein Bolgheri, der Kraft und Eleganz verbindet und zugleich einen klaren Ausdruck seiner maritimen Herkunft zeigt. Wie der Wein schmeckt: charakterstark& kräftig Im Glas zeigt sich der Wein in intensivem Rubinrot mit granatroten Reflexen. In der Nase Aromen reifer dunkler Beeren wie Brombeere und schwarze Kirsche, dazu florale Nuancen von Veilchen sowie feine Anklänge von Vanille, Tabak und Röstkaffee. Am Gaumen vollmundig und harmonisch mit geschmeidigen Tanninen und einer frischen, leicht salzigen Mineralität, die in ein langes und elegantes Finale führt.