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Kettensäge kaufen: Verbrauchertipps
Motorsägen gibt es mit Elektro- oder Benzinmotor. Die Elektrosägen werden mit gewöhnlichem Haushaltsstrom betrieben. Vorteilhaft ist, dass sie nicht gewartet werden müssen und sie damit immer einsatzbereit sind. Ihre Leistung ist allerdings begrenzt und durch das Kabel ist der Arbeitsbereich beschränkt. Fürs Kaminholzsägen oder leichte Entastungsarbeiten vom Boden aus sind sie aber kraftvoll genug. Motorsägen mit Verbrennungsmotoren sind wartungsaufwendiger, können aber dafür überall eingesetzt werden. Akkugeräte sind zwar auch auf dem Markt, doch haben diese nur wenig Bedeutung, weil einfach der Kraftbedarf zu hoch ist. Sie können auch nur für einfaches Auslichten, Entasten oder den Rückschnitt von Obstbäumen eingesetzt werden. Von den vielen Kettentypen kommen für den privaten Anwender nur wenige in Frage: Allerdings sollten nur Originalketten verwendet werden oder bei einem Wechsel nur solche, die man vorher mit dem Fachhändler durchgesprochen hat. Denn meist muss zusätzlich auch noch das Schwert ausgetauscht werden.
Was sollte man beim Kauf beachten?
Mit einem kleinen elektronischen Starter spart man sich das teilweise lange und mühsame Herausziehen der Zündschnur. Es wird zwar nicht völlig ausgeschlossen, aber die Rückschlagkraft ist deutlich gedrosselt und die Gelenke und Muskeln werden nicht ganz so stark belastet. Gegen die gewaltige Rückschlagkraft, den sogenannten Kickback, wurden spezielle Schneidgarnituren entwickelt, welche die Kickback-Gefahr deutlich reduzieren. Äußerst wichtig bei Kettensägen sind der vordere und der hintere Handschutz. Auch der Krallenanschlag ist ein wichtiger Schutz. Für den Transport ist der Kettenschutz wichtig. Bei einer Elektrokettensäge sollten die Griffe nach Möglichkeit mit Vibrationsdämpfern ausgestattet sein. Dadurch wird Durchblutungsstörungen und Ermüdungserscheinungen bei längeren und ungewohnten Arbeiten vorgebeugt. Für geringe Instandhaltungskosten sollte man auf das Filtersystem achten. Vor den eigentlichen Filter installieren mehrere Hersteller einen zusätzlichen, der einfach und günstig gewechselt werden kann und so bei dem eigentlichen Filtersystem längere Austauschintervalle garantiert.
Was ist bei Handhabung und Lagerung zu beachten?
Bei der Arbeit mit einer sollte unbedingt ein Helm mit Gesichts- und Gehörschutz getragen werden. Dieser schützt nicht nur vor herabfallenden Ästen, sondern schützt die Augen auch vor aufgewirbelten Staubkörnchen und Holzsplittern. Des Weiteren sind eine Schnittschutzhose und -jacke sowie feste Arbeitshandschuhe Pflicht. Die Lebensdauer einer Kette wird auf jeden Fall durch Schmutz und Dreck deutlich verkürzt. Sie wirken wie Schmirgelpapier und machen die Kette innerhalb kürzester Zeit stumpf. Als Faustzahl dürfte gelten, dass eine Kette nach drei bis vier Stunden Einsatz nachzuschärfen ist. Deswegen gilt: regelmäßig schmieren (keine Altöle, Motoröle oder Haushaltsöle), spannen (auf Ausdehnung bei Hitze und Zusammenziehen bei Kälte achten) und schärfen (überlassen Sie das lieber einem Fachmann).





































