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Wer ein Musikinstrument erlernen möchte, für den ist es nie zu spät mit dem Üben anzufangen. So hat es sich die Musikindustrie zur Aufgabe gemacht, Instrumente zu produzieren, die auf die Bedürfnisse von Anfängern zugeschnitten sind und preislich im erschwinglichen Rahmen liegen. Dazu bieten viele Händler Lernmaterial in Form von spezieller Lektüre, Notenbüchern und Lern-DVDs an. Außerdem warten viele Starter-Pakete auf die Profis von morgen. So gibt es Sets, zu denen ein E-Bass, Gigbag und Verstärker gehören – ein anderes besteht aus einer Konzertgitarre, dem Stimmgerät, Tragegurt, passenden Plektren und einer Zubehörtasche. Für den Anfang sind diese Kombipakete sicherlich zu empfehlen und für viele Geldbeutel erschwinglich. Später werden die Musikbegeisterten die Qualität hochwertiger Gitarren und Bässe zu schätzen wissen. Gitarren fangen bei 30 Euro an und können bis zu mehrere Tausend Euro kosten. Musikneulingen, die mit dem Gitarrenspielen beginnen möchten, empfehlen wir Modelle ab 60 Euro. Meistens überzeugen sie durch ihr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Fortgeschrittene werden nicht unter 200 Euro fündig und Profis müssen bei 800 Euro aufwärts anfangen zu suchen. Für E-Gitarren muss außerdem noch ein Verstärker dazugekauft werden, ansonsten wird kein Klang erzeugt. Während E-Gitarren mit 10 bis 50 Watt ausreichend zu hören sind, benötigen tieftönige E-Bässe, Verstärker und Boxen, die 200 bis 1.000 Watt erreichen. Zu den bekannten Marken im Gitarrengeschäft gehören:
Je nach Art des Instruments muss mehr oder weniger Geld investiert werden. Ein angehender Musiker, der unbedingt Schlagzeug lernen möchte, wird nicht umhinkommen und etwas mehr zahlen müssen als sein zukünftiger Bandkollege mit der Gitarre. Ein E-Drum-Set, das die Nachbarn weniger stört, kostet um die 300 Euro bis 2500 Euro. Für ein richtiges Kinderschlagzeug muss der Kunde in etwa das Gleiche zahlen. Ein großes Set mit vielen Becken, drei bis fünf Toms, einem guten Fußpedal etc. kann bis zu 2.000 Euro und mehr kosten. Hier spielen neben dem Geldbeutel die eigenen Vorlieben, der musikalische Style und das Talent eine entscheidende Rolle, ob das Schlagzeug mit zusätzlichen Rhythmushelfern erweitert wird. Drummer empfehlen Instrumente von den Marken:
Wer so richtig in die Tasten hauen will und mit einem E-Piano, Keyboard oder Synthesizer liebäugelt, hat die Qual der Wahl. Je nach Einsatzort sollte gut überlegt sein, welches Instrument es werden soll. Ein Klavier benötigt viel Platz, ist schwer, laut und den meisten auch noch zu teuer. Demnach kostet ein einfaches Piano um die 800 Euro – ein Klavier liegt bei mindestens 1.000 Euro. Klanglich sind die Instrumente dafür unangefochtene Nummer eins ihrer Kategorie. Hat man sein Talent entdeckt, dann sollte schnell ein geübter Lehrer gesucht werden, der einem dabei hilft, die Welt der Klaviere zu erschließen. Zu den begehrten Marken gehören:
Eine sehr gute Alternative zum Klavier ist das Keyboard, das über Strom betrieben wird und in vielen Kinderzimmern zu sehen ist. Dieses kann der Musiker nicht nur nach Belieben lauter oder leiser stellen, sondern auch über seine Kopfhörer nutzen. Dann stört es wahrlich niemanden, ob Bach, Mozart oder der neue Boogie-Woogie geübt werden. Außerdem verfügen die meisten Geräte über zahlreiche Sounds, Filter, integrierte Drummspuren, Metronome etc. Damit machen Keyboards auch experimentierfreudigen Musikern viel Laune. Preislich geht es bei diesen Tasteninstrumenten bereits bei günstigen 60 Euro los. So viel kosten Mini-Modelle mit 25 Tasten. Wer es größer, vielseitiger und vor allem akustisch hochwertiger haben möchte, sollte zu Keyboards greifen, die um die 180 Euro kosten. Auch hier zählt Yamaha zu den begehrten Herstellern – aber auch Casio oder Korg haben sich einen Namen in diesem Segment erarbeitet.
Trompeten, Flöten, Hörner und Querflöten gehören zu den beliebtesten Blasinstrumenten. Im klassischen Bereich kommt auch häufig die Klarinette zum Einsatz. Aus dem Jazz und Blues nicht wegzudenken ist wiederrum das Saxophon. Während Flöten für jeden Anwender erschwinglich sind, kosten die anderen genannten Instrumente deutlich mehr. Hier beginnen die Preise bei um die 200 Euro. Durch die aufwändigere Herstellung von Posaunen oder Querflöten können die Kosten schnell die 1.000-Euro-Marke erreichen. Die beliebten Hersteller heißen:
Fetten Elektrosound garantieren modernste Technik und die richtige Musiksoftware. Mit einem Mischpult, den eigenen Tracks und kreativen Ideen konnte es so manch ein DJ bis ganz nach oben schaffen. Doch auch die Garagenband profitiert von Recording-Geräten, die an den PC angeschlossen werden. So erhalten die frisch aufgenommenen Songs den letzten Schliff. Heutzutage nehmen immer mehr Musikcombos ihre eigenen Lieder auf, ohne den oft teuren Weg ins Tonstudio zu nehmen. Kleinere Mischpulte gibt es bereits ab 50 Euro, größere Versionen mit zahlreichen Eingängen und Einstellungsmöglichkeiten kosten dagegen 500 bis zu 20.000 Euro. Dazu kommen Mikrofonverstärker, ein Audiointerface, Software und andere Endstufen für den richtigen Sound. Hier muss sich jeder einzelne Musikliebhaber vorher genau überlegen, was er benötigt. Am besten mit wenig Equipment beginnen und sich dann langsam vortasten. Zu empfehlen sind zum Beispiel die Kombination aus einer Musiksoftware von Magix oder Cubase für um die 100 Euro und einem Midi-Controller zum Bedienen der DAW für 200 Euro. Damit liegt der Electro-Fan im gleichen Preissegment, wie ein Musiker, der mit Rock, Metal oder Blues beginnen möchte. Bekannte Electro- und Recording-Marken sind unter anderem:
| Musikinstrument | Empfohlene Mindestsumme der Investition |
|---|---|
| Gitarre/Bass (elektrisch) | Ab 200 bis 500 Euro |
| Gitarre/Bass (akustisch) | Ab 60 Euro |
| Schlagzeug | Ab 300 bis 700 Euro |
| Tasteninstrumente (Keyboard, Synthesizer) | Ab 180 Euro |
| E-Piano oder Klavier | Ab 500 Euro |
| Blasinstrumente (Ohne Flöte) | Ab 200 Euro |
| Elektromusik und DJ-Equipment | Ab 300 Euro |