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E-Bässe günstig kaufen: Verbrauchertipps
Vor dem Kauf eines Basses sollte klar sein, welche Art von Musik gespielt werden soll. Damit korrespondiert auch die Spielweise. So gibt es z.B. Bässe, die sich besonders für die Slap-Technik eignen. Bässe gehören zu den Instrumenten, die sehr stark von ihrem Zubehör abhängig sind. Kaufkriterien sind unter anderem das Material, die Verarbeitung der einzelnen Komponenten und die Ausstattung. Beim Material geht es vor allem darum, ob Sperrholz oder Massivholz bzw. welches Massivholz zur Herstellung verwendet wurde. Zwar besitzt ein E-Bass keinen Akustikkörper, dennoch ist die Verarbeitung des Korpus von Bedeutung.
Was ist ein E-Bass?
Eine elektrische Bassgitarre, oft auch einfach E-Bass genannt, ist ein elektrisch verstärktes Saiteninstrument, das in vielen Musikstilen eine wichtige Rolle spielt. Der E-Bass ähnelt optisch der E-Gitarre, hat aber einen längeren Hals und eine tiefere Stimmung. Typischerweise hat ein E-Bass vier Saiten, die auf E, A, D und G gestimmt sind, wobei E die tiefste Saite ist. Es gibt auch Modelle mit fünf oder sechs Saiten. In der Musik dient der E-Bass hauptsächlich dazu, das harmonische Fundament und den Rhythmus einer Band oder eines Musikstücks zu unterstützen. Bassisten verwenden verschiedene Spieltechniken wie Zupfen, Slappen oder Spielen mit einem Plektrum, um unterschiedliche Klänge und Stile zu erzeugen. Der elektrische Bass wurde in den 1930er Jahren entwickelt und hat seitdem den traditionellen Kontrabass in vielen Musikrichtungen weitgehend ersetzt. In unserer Kaufberatung für E-Bässe ab 100 Euro erklären wir, worauf es beim Kauf ankommt.
Wieviele Saiten hat ein E-Bass?
Die Anzahl der Saiten auf einem E-Bass variiert je nach Modell und Einsatzzweck. Viersaitige E-Bässe sind am weitesten verbreitet und eignen sich für eine Vielzahl von Musikgenres, von Rock und Pop bis hin zu Jazz und Funk. Es gibt jedoch auch E-Bässe mit mehr Saiten, die Bassisten, die eine größere harmonische und melodische Bandbreite suchen, zusätzliche Möglichkeiten bieten. Fünfsaitige Bässe haben eine zusätzliche tiefe Saite, die normalerweise auf H (oder B) gestimmt ist. Dies erweitert den Tonumfang des Instruments und ermöglicht es dem Bassisten, tiefer in die Harmonie einzutauchen. Sechssaitige E-Bässe sind ebenfalls erhältlich und erweitern das fünfsaitige Modell um eine zusätzliche hohe Saite, die normalerweise auf C gestimmt ist. Sechssaitige Bässe eignen sich besonders für fortgeschrittene Bassisten, die in Genres wie Jazz, Fusion oder Progressive Rock arbeiten und sowohl hohe Melodielinien als auch tiefe Basslinien spielen möchten.
Aus welchem Material besteht ein E-Bass?
- Der Korpus besteht in der Regel aus massivem Holz, wobei verschiedene Holzarten für ihre ästhetischen und klanglichen Eigenschaften ausgewählt werden. Häufig verwendete Hölzer sind Erle, Esche, Mahagoni und Linde. Jede Holzart hat einen Einfluss auf den Klang des Instruments, wobei dichtere Hölzer wie Mahagoni oft einen wärmeren, volleren Ton erzeugen, während leichtere Hölzer wie Erle und Esche einen helleren, klareren Klang liefern.
- Der Hals besteht normalerweise aus Ahorn, Mahagoni oder anderen stabilen Harthölzern. Ahorn ist für seinen hellen Klang und Sustain bekannt, während Mahagoni einen wärmeren Ton erzeugt. Einige Bässe verfügen auch über mehrschichtige oder laminierte Hälse, die aus einer Kombination von Hölzern bestehen, um Stabilität und Klangvielfalt zu erhöhen.
- Das Griffbrett kann aus einer Vielzahl von Hölzern hergestellt werden, darunter Palisander, Ebenholz, Ahorn und Pau Ferro. Die Wahl des Griffbrettholzes beeinflusst das Spielgefühl und den Klang des Instruments. Palisander hat beispielsweise einen warmen, weichen Klang, während Ahorn einen helleren, klaren Ton erzeugt.
- Die Saiten bestehen üblicherweise aus Stahl oder Nickel, die um einen Stahlkern gewickelt sind. Stahlsaiten liefern einen hellen, klaren Klang, während Nickelsaiten einen wärmeren, weicheren Ton erzeugen. Es gibt auch beschichtete Saiten, die die Lebensdauer verlängern und die Saiten vor Korrosion schützen.
- Die Hardware, einschließlich Stimmmechaniken, Brücke und Tonabnehmer, besteht normalerweise aus Metalllegierungen wie Messing, Chrom, Nickel oder Gold. Die Wahl der Hardware-Materialien hat einen Einfluss auf das Gesamtgewicht, die Haltbarkeit und den Klang des Instruments.
Was sind die bekanntesten Hersteller und E-Bassmodelle?
- Fender Precision Bass: Das erste kommerziell erfolgreiche Modell, das für seinen präzisen und klaren Klang bekannt ist.
- Fender Jazz Bass: Mit einem schlankeren Hals und einem vielseitigen Ton, der sowohl funkige Slap-Linien als auch tiefe Rock-Grooves liefert.
- Gibson Thunderbird: Ein Bass mit einem unverwechselbaren Design und einem kraftvollen Klang.
- Rickenbacker 4001: Beliebt für seinen scharfen, durchsetzungsstarken Klang und sein ikonisches Design.
- Ibanez SR Series: Bekannt für ihre Spielbarkeit und die große Auswahl an Modellen für alle Preisbereiche.
- Music Man StingRay: Eingeführt in den 1970er Jahren und bekannt für seinen kräftigen, durchsetzungsstarken Ton, der besonders in der Funkmusik beliebt ist.
Wofür steht Fretless im Zusammenhang mit E-Bässen?
Fretless bezieht sich auf E-Bässe, die keine Bünde am Hals haben. Bünde sind Metallstäbe auf dem Griffbrett eines Saiteninstruments, die dem Musiker helfen, die richtigen Töne zu treffen. Ein fretless E-Bass hat stattdessen ein glattes Griffbrett, das es dem Spieler ermöglicht, die Saiten kontinuierlich entlang des Halses zu bewegen und so einen fließenden, singenden Klang zu erzeugen. Sie erfordern jedoch mehr Fingerfertigkeit und Intonationssicherheit als Bässe mit Bünden, da der Spieler ohne die Hilfe der Bünde die genaue Position für die gewünschte Note finden muss.
Wie wählt man den passenden Verstärker für E-Bass?
Es gibt eine Vielzahl von Bassverstärkern auf dem Markt, die in verschiedene Kategorien eingeteilt werden können: Combo-Verstärker, separate Topteile und Lautsprecherboxen, Modeling- und Hybrid-Amps. Combo-Verstärker sind eine praktische Lösung, da sie Verstärker und Lautsprecher in einem Gehäuse vereinen. Sie eignen sich gut zum Üben, kleine Auftritte und Musiker, die Wert auf Portabilität legen. Getrennte Topteile und Lautsprecherboxen bieten mehr Flexibilität und Leistung, sind aber weniger portabel und teurer. Diese Option eignet sich eher für professionelle Musiker, die auf größeren Bühnen auftretenund große Lautstärken benötigen. Modeling-Verstärker verwenden digitale Technologie, um verschiedene Verstärkertypen und Effekte zu emulieren. Sie sind vielseitig und oft leichter als herkömmliche Verstärker. Hybridverstärker kombinieren analoge und digitale Technologien, um die Vorteile beider Welten zu nutzen.
Brauche ich Zubehör?
Das ist sehr wahrscheinlich, denn auch wenn man nur ab und zu Hause spielen möchte, braucht man doch von Zeit zu Zeit neue Saiten. Zu empfehlen ist ebenfalls die Anschaffung eines Stimmgerätes, weil das Stimmen des Instruments erleichtert und beschleunigt. Auch ein Case ist empfehlenswert, weil dies den Bass nicht nur beim Transport, sondern auch bei der Lagerung schützt. Apropos Lagerung: Für das Abstellen der Bassgitarre eignet sich ein Ständer am besten. Die meisten Ausgaben entstehen allerdings durch die Verstärkung und die Effekte. Der Sound eines Basses hängt nicht nur von der eigenen Verarbeitung und Ausstattung ab, sondern ist wesentlich durch die Amps (von eng. Amplifier=Verstärker) geprägt. Hier ist zwischen Kompaktamps und Einzelteilen (Top-Amps und Boxen) zu unterscheiden. Gute Verstärker und gute Boxen können durchaus teurer als der eigentliche Bass sein.



































