










































Anstatt auf einer analogen Waage das Gewicht zu erraten, kann man dieses von einer elektronischen Waage genau ablesen. Dabei geht es mittlerweile nicht mehr um das bloße Körpergewicht, sondern um eine genauere Analyse der Zusammensetzung. Hierfür lassen sich die Waagen programmieren und die Ergebnisse bei Bedarf auswerten. Welche Personenwaage wird der neue Favorit?
In den meisten Fällen blickt man bei einer modernen Personenwaage auf ein flaches Gerät aus Milchglas oder festem Kunststoff, an dessen Stirnseite ein Display eingelassen ist. Im Innern des Geräts sorgen Micro-Batterien oder Knopfzellen für die Energieversorgung. Wo einst ein Zeiger nach rechts kletterte, erscheinen nun Zahlen auf dem kleinen Bildschirm. Diese machen Vermutungen über das eigene Gewicht überflüssig. Man erhält eine konkrete Anzeige zum Körpergewicht. Dafür ist es natürlich auch weiterhin wichtig, dass man sich zu einer festen Tageszeit wiegt. Am besten wählt man hierfür den Morgen, gern direkt nach dem Aufstehen. Am besten stellt man sich in Unterwäsche oder unbekleidet auf die Waage. Das ist vor allem dann wichtig, wenn es sich um eine spezielle Analysewaage handelt, die weitere Werte misst.
Körperfettwaagen von Beurer oder Tanita sind spezielle elektronische Personenwaagen. Sie ermitteln nicht nur das Gewicht mit einer Einteilung von 100 Gramm, sondern messen auch den Körperfettgehalt. Die Messung erfolgt über längliche oder runde Metallflächen auf der Oberseite der Waage. Wünscht man sich ein möglichst genaues Ergebnis, stellt man das Gerät eben auf und betritt es barfuß. Sobald die Füße die Metallflächen berühren und die Messung beginnt, leiten die Dioden einen schwachen Wechselstrom von einem Fuß zum anderen. Dieses Verfahren nennt sich bioelektrische Impendanzanalyse. Fett leitet Strom schlechter als Muskelmasse. Der Widerstand ist demnach im Fettgewebe höher. Nach der Messung zeigt das Display dasKörpergewicht und den Körperfettabteil abwechselnd an.
Mithilfe der Widerstandsmessung können einige Personenwaagen auch den Anteil der Muskelmasse bestimmen. Der Körpermuskelanteil (KMA) sowie der Körperfettanteil (KFA) stehen in Relation zueinander. Um die Messungen überhaupt durchführen zu können, muss man sein Geschlecht und die Körpergröße angeben. Um auch den Body-Mass-Index (BMI) auszurechnen, benötigt die Waage auch das Alter. Zudem kann man den allgemeinen Aktivitätslevel angeben, der bei der Berechnung als Koeffizient berücksichtigt wird. So erhält man binnen weniger Augenblicke eine Übersicht über das derzeitige Fitnesslevel. Damit auch andere Familienmitglieder die Waage neben dem Wiegen zur Analyse verwenden können, sind die Geräte oftmals mit mehreren Speicherplätzen ausgestattet.
Einige smarte Personenwaagen beherrschen nicht nur die Ermittlung von Gewicht und weiteren Werten. Sie sind Bluetooth oder WLAN versehen, sodass man die Werte anschließend auf dem Smartphone auswerten kann. Mittels Software und Fitnessapps kann man die Ergebnisse online auswerten und beobachten. Das ist praktisch, wenn man nicht nur abnehmen, sondern auch den Anteil an Muskelmasse erhöhen will. Wir haben folgenden Ratgeber zum Thema parat: Schlau und gesund: Smarte Personenwaagen im Vergleich.