Motorrad - Motorroller
Es gibt im Wesentlichen drei Kategorien Motorroller, die anhand ihres Hubraums unterschieden werden: 125er, 250er und (ab) 400er.
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1
guenstiger.de Note: 2,5
gut

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Motorroller Verbrauchertipps

Motorroller günstig kaufen: Verbrauchertipps

Motorroller TestDie 125er-Motorroller sind in der unteren Mittelklasse anzusiedeln und leisten eine maximale Geschwindigkeit von 90-110 Kilometer pro Stunde. Sie besitzen zwischen 100 und 125 Kubikzentimeter Hubraum, einen Zwei- oder Viertaktmotor und sind für Kurz- und Mittelstrecken sowie für die Autobahn geeignet. Zudem sind sie recht sparsam im Verbrauch und üblicherweise mit Scheibenbremsen ausgestattet. Die 250er-Roller bieten mehr Platz als die kleineren 125er. Ihr Hubraum ist zwischen 180 und 250 Kubikzentimeter groß. Meistens bieten sie eine automatische Kraftübertragung, Scheibenbremsen und teilweise auch ABS. Diese Mittelklasse ist sowohl für die Stadt, als auch zum Befahren von Land, Autobahn sowie Pässen geeignet. Genauso universal einsetzbar wie die Mittelklasse-Roller sind Großroller mit einer Hubraumgröße zwischen 400 und 839 Kubikzentimetern. Diese verfügen meistens über eine Vollverschalung. Häufig kommen leise und vibrationsarme Viertaktmotoren mit flüssigkeitsgekühltem Zwei-Zylinder zum Einsatz.

Welche Motoren haben Motorroller verbaut?

Früher war es üblich, Motoroller mit Zweitaktmotoren auszustatten. Heute werden stattdessen überwiegend Viertaktmotoren verbaut. Die Zweitakter bieten den Vorteil, dass sie eine höhere Leistung bei niedrigeren Drehzahlen sowie eine bessere Beschleunigung bieten. Das geringere Gewicht und die verminderten Vibrationen gegenüber Viertaktern sind weitere Vorteile. Zudem ist bei ihnen eine simple und kostengünstige Wartung möglich. Nachteil sind die hohen Abgaswerte. Hierbei sind die Viertakter klar im Vorteil, da sie wesentlich umweltfreundlicher sind. Außerdem laufen die Motoren in der Regel insgesamt runder. Elektroroller werden im Gegensatz zu Rollern mit Verbrennungsmotoren über Akkus und einen Elektromotor betrieben. Sie verursachen weder Lärm, noch Abgase oder Feinstaub. Zudem sollen sie wartungsfrei und besonders zuverlässig sein.

Über was für eine Getriebeart verfügen Motorroller?

Die meisten modernen Motorroller verfügen über ein Variomatik-Getriebe. Eine solche Variomatik-Schaltung wird zusammen mit einer Triebsatzschwinge betrieben. Insbesondere der erhöhte Komfort der vollautomatischen Kupplung ist ein Plus. Bei schlechten Straßenverhältnissen führt ein Variomatik-Getriebe jedoch aufgrund der Triebsatzschwingen mitunter zu einem verschlechterten Fahrverhalten. Auch ein erhöhter Verbrauch lässt sich gegenüber einfachen Schaltgetrieben feststellen. Bei den heute selteneren Motorrollern mit Schaltgetriebe wird in der Regel mit der linken Hand und nicht mit dem Fuß geschaltet.

Was sollte beim Kauf eines Motorrollers beachtet werden?

Wer sich einen Motorroller anschaffen will, sollte darauf achten, dass die Karosserie qualitativ verarbeitet und ausreichend groß ist, damit der Roller den gewünschten Wetterschutz bietet. Besonders hochwertig sind Rahmen aus Chromolybdin oder Stahl sowie solche mit einer mehrschichtigen oder pulverisierten Lackierung und Versiegelung. Bei Elektrorollern ist auf hochwertige Akkus wie beispielsweise Li-Ion-Akkus zu achten, die bei gleicher Größe zu herkömmlichen Akkus für die drei- bis vierfache Reichweite ausreichen. Optimalerweise liegt die Ladezeit bei nicht mehr als drei bis acht Stunden. Außerdem sollte auf eine angemessene Wattzahl Wert gelegt werden, normalerweise sind nicht mehr als 2.000 Watt vonnöten. Die Stromversorgungsplantine muss unbedingt ein Qualitätsprodukt und die Batterie auslaufsicher sein. Roller mit Zweitaktmotoren sollten für bessere Abgaswerte am besten mit einer Einspritzanlage und Katalysator ausgerüstet sein. Bei einem Variomatik-Getriebe empfiehlt sich eine Zwangskühlung für den Motor, die zum Beispiel per Lüfterrad oder Gebläsekühlung die Schwächen der Triebsatzschwinge vermindert. Wie bei allen Kraftfahrzeugen achten Sie auch bei Motorrollern darauf, dass erstklassige Bremsen und Reifen verbaut sind. Kleinere Reifen in einer Größe von neun bis zwölf Zoll bieten den Vorteil, dass zumeist mehr Stauraum durch ein größeres Helmfach vorhanden ist und die Roller wendiger sind. Große Räder hingegen können Bodenunebenheiten besser passieren und besitzen eine höhere Kreiselstabilität.

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