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Hofenberg Nach dem Tode / Die Poesie des Unbewussten A1037844786
Marie von Ebner-Eschenbach: Nach dem Tode / Die Poesie des Unbewussten. Zwei Erzählungen Nach dem Tode: Erstdruck: In: Neue Erzählungen, Berlin (Ebhardt) 1881. Die Poesie des Unbewussten: Erstdruck: In: Deutsche Rundschau, Berlin, 29. Bd., 1881; erste Buchausgabe in: Dorf- und Schloßgeschichten, Berlin (Gebrüder Paetel) 1883. Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie der Autorin. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2015. Textgrundlage ist die Ausgabe: Marie von Ebner-Eschenbach: [Gesammelte Werke in drei Bänden.] [Bd. 1:] Das Gemeindekind. Novellen, Aphorismen, [Bd. 2:] Kleine Romane, [Bd. 3:] Erzählungen. Autobiographische Schriften. Herausgegeben von Johannes Klein, München: Winkler, 1956-1958. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Edvard Munch, Mutter und Tochter, 1897. Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt. Über die Autorin: 1830 als Freiin von Dubsky auf Schloß Zdislavic bei Kremsier in Mähren geboren, genießt Marie eine klassische geistige Bildung, bereits mit siebzehn unternimmt sie erste literarische Versuche. Nach der Heirat mit ihrem Vetter Moritz Freiherr von Ebner-Eschenbach lebt sie bis 1856 in Klosterbruck in Mähren, danach bis zu ihrem Lebensende in Wien, wo sie 1879 eine Ausbildung als Uhrmacherin absolviert. Nach erfolglosen dramatischen Versuchen, veröffentlicht sie 1876 - ermutigt von Franz Grillparzer - den heute als eines ihrer Hauptwerke bekannten Roman über die Magd "Bozena", der jedoch zunächst nur zögerlich Anerkennung findet. Ihren Durchbruch erreicht sie 1880 mit "Lotti, die Uhrmacherin", der die größeren Erzählungen "Das Gemeindekind" und "Unsühnbar", sowie die "Dorf- und Schloßgeschichten" (darin u.a. "Krambambuli") folgen. Humanitär gesinnt schildert sie Adel wie Kleinbürgertum in so scharfsinniger wie kritischer Detailtreue. Marie von Ebner-Eschenbach ist als bedeutende Vertreterin des kritischen Realismus eine der großen Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Von der Universität Wien zum Ehrendoktor der Philosopie ernannt und als erste Frau überhaupt mit dem Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet, stirbt sie am 12. März 1916 im Alter von 85 Jahren in Wien.
Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH, Berlin Krambambuli / Der Kreisphysikus A1033383338
Marie von Ebner-Eschenbach: Krambambuli / Der Kreisphysikus. Zwei Erzählungen Krambambuli: Erstdruck: In: Die Dioskuren, Wien, 12. Jg., 1883; erste Buchausgabe in: Dorf- und Schloßgeschichten, Berlin (Gebrüder Paetel) 1883. Der Kreisphysikus: Erstdruck: In: Dorf- und Schloßgeschichten, Berlin (Gebrüder Paetel) 1883. Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie der Autorin. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2014. Textgrundlage sind die Ausgaben: Marie von Ebner-Eschenbach: [Gesammelte Werke in drei Bänden.] [Bd. 1:] Das Gemeindekind. Novellen, Aphorismen, [Bd. 2:] Kleine Romane, [Bd. 3:] Erzählungen. Autobiographische Schriften. Herausgegeben von Johannes Klein, München: Winkler, 1956¿1958. Die Paginierung obiger Ausgaben wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Wilhelm Leibl, Der Jäger, 1876. Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt. Über die Autorin: 1830 als Freiin von Dubsky auf Schloß Zdislavic bei Kremsier in Mähren geboren, genießt Marie eine klassische geistige Bildung, bereits mit siebzehn unternimmt sie erste literarische Versuche. Nach der Heirat mit ihrem Vetter Moritz Freiherr von Ebner-Eschenbach lebt sie bis 1856 in Klosterbruck in Mähren, danach bis zu ihrem Lebensende in Wien, wo sie 1879 eine Ausbildung als Uhrmacherin absolviert. Nach erfolglosen dramatischen Versuchen, veröffentlicht sie 1876 - ermutigt von Franz Grillparzer - den heute als eines ihrer Hauptwerke bekannten Roman über die Magd »Bozena«, der jedoch zunächst nur zögerlich Anerkennung findet. Ihren Durchbruch erreicht sie 1880 mit »Lotti, die Uhrmacherin«, der die größeren Erzählungen »Das Gemeindekind« und »Unsühnbar«, sowie die »Dorf- und Schloßgeschichten« (darin u.a. »Krambambuli«) folgen. Humanitär gesinnt schildert sie Adel wie Kleinbürgertum in so scharfsinniger wie kritischer Detailtreue. Marie von Ebner-Eschenbach ist als bedeutende Vertreterin des kritischen Realismus eine der großen Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Von der Universität Wien zum Ehrendoktor der Philosopie ernannt und als erste Frau überhaupt mit dem Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet, stirbt sie am 12. März 1916 im Alter von 85 Jahren in Wien.
Henricus - Edition Deutsche Klassik Lotti, die Uhrmacherin (Großdruck) A1062982558
Marie von Ebner-Eschenbach: Lotti, die UhrmacherinLesefreundlicher Großdruck in 16-pt-Schrift1880 erzielt Marie von Ebner-Eschenbach mit »Lotti, die Uhrmacherin« ihren literarischen Durchbruch. Die Erzählung entsteht während die Autorin sich in Wien selbst zur Uhrmacherin ausbilden lässt.Großformat, 210 x 297 mmBerliner Ausgabe, 2022Durchgesehener Neusatz mit einer Biografie der Autorin bearbeitet und eingerichtet von Theodor BorkenErstdruck: In: Deutsche Rundschau, Berlin, Bd. 22, 1880; erste Buchausgabe in: Neue Erzählungen, Berlin (Franz Ebhardt) 1881.Textgrundlage ist die Ausgabe:Marie von Ebner-Eschenbach: [Gesammelte Werke in drei Bänden.] [Bd. 1:] Das Gemeindekind. Novellen, Aphorismen, [Bd. 2:] Kleine Romane, [Bd. 3:] Erzählungen. Autobiographische Schriften. Herausgegeben von Johannes Klein, München: Winkler, 1956-1958.Umschlagabbildung: Giuseppe Maria Crespi, Frau mit einer Taube, 1728Gesetzt aus der Minion Pro, 16 pt.Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbHÜber die Autorin:1830 als Freiin von Dubsky auf Schloss Zdislavic bei Kremsier in Mähren geboren, genießt Marie eine klassische geistige Bildung, bereits mit siebzehn unternimmt sie erste literarische Versuche. Nach der Heirat mit ihrem Vetter Moritz Freiherr von Ebner-Eschenbach lebt sie bis 1856 in Klosterbruck in Mähren, danach bis zu ihrem Lebensende in Wien, wo sie 1879 eine Ausbildung als Uhrmacherin absolviert. Nach erfolglosen dramatischen Versuchen veröffentlicht sie 1876 - ermutigt von Franz Grillparzer - den heute als eines ihrer Hauptwerke bekannten Roman über die Magd »Bozena«, der jedoch zunächst nur zögerlich Anerkennung findet. Ihren Durchbruch erreicht sie 1880 mit »Lotti, die Uhrmacherin«, der die größeren Erzählungen »Das Gemeindekind« und »Unsühnbar«, sowie die »Dorf- und Schlossgeschichten« (darin u.a. »Krambambuli«) folgen. Humanitär gesinnt schildert sie Adel wie Kleinbürgertum in so scharfsinniger wie kritischer Detailtreue. Marie von Ebner-Eschenbach ist als bedeutende Vertreterin des kritischen Realismus eine der großen Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Von der Universität Wien zum Ehrendoktor der Philosopie ernannt und als erste Frau überhaupt mit dem Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet, stirbt sie am 12. März 1916 im Alter von 85 Jahren in Wien.
Henricus - Edition Deutsche Klassik Meine Kinderjahre (Großdruck) A1078612256
Marie von Ebner-Eschenbach: Meine Kinderjahre. Biographische Skizzen Lesefreundlicher Großdruck in 16-pt-Schrift Großformat, 210 x 297 mm Berliner Ausgabe, 2026 Durchgesehener Neusatz mit einer Biografie der Autorin bearbeitet und eingerichtet von Theodor Borken Erstdruck: In: Deutsche Rundschau, Berlin, Bd. 123 und 124, 1904/05; erste Buchausgabe: Berlin (Gebrüder Paetel) 1906. Textgrundlage ist die Ausgabe: Marie von Ebner-Eschenbach: [Gesammelte Werke in drei Bänden.] [Bd. 1:] Das Gemeindekind. Novellen, Aphorismen, [Bd. 2:] Kleine Romane, [Bd. 3:] Erzählungen. Autobiographische Schriften. Herausgegeben von Johannes Klein, München: Winkler, 1956-1958. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Victor Borisov-Musatov, Gutshaus, 1903. Gesetzt aus der Minion Pro, 16 pt. Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH Über die Autorin: 1830 als Freiin von Dubsky auf Schloss Zdislavic bei Kremsier in Mähren geboren, genießt Marie eine klassische geistige Bildung, bereits mit siebzehn unternimmt sie erste literarische Versuche. Nach der Heirat mit ihrem Vetter Moritz Freiherr von Ebner-Eschenbach lebt sie bis 1856 in Klosterbruck in Mähren, danach bis zu ihrem Lebensende in Wien, wo sie 1879 eine Ausbildung als Uhrmacherin absolviert. Nach erfolglosen dramatischen Versuchen veröffentlicht sie 1876 - ermutigt von Franz Grillparzer - den heute als eines ihrer Hauptwerke bekannten Roman über die Magd 'Bozena', der jedoch zunächst nur zögerlich Anerkennung findet. Ihren Durchbruch erreicht sie 1880 mit 'Lotti, die Uhrmacherin', der die größeren Erzählungen 'Das Gemeindekind' und 'Unsühnbar', sowie die 'Dorf- und Schlossgeschichten' (darin u.a. 'Krambambuli') folgen. Humanitär gesinnt schildert sie Adel wie Kleinbürgertum in so scharfsinniger wie kritischer Detailtreue. Marie von Ebner-Eschenbach ist als bedeutende Vertreterin des kritischen Realismus eine der großen Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Von der Universität Wien zum Ehrendoktor der Philosopie ernannt und als erste Frau überhaupt mit dem Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet, stirbt sie am 12. März 1916 im Alter von 85 Jahren in Wien.
Frommann-holzboog Nicodemus Frischlin: Sämtliche Werke / Band IV,1: Deutsche Dichtungen und Entwürfe A1071498220
Frischlins deutsche Dichtungen nehmen eine Sonderstellung in dessen Werk ein. So verfasste Frischlin die Mehrzahl seiner Texte auf Latein, der humanistischen Bildungssprache seiner Zeit; das Deutsche hingegen betrachtete er als niedere Volkssprache und empfand seine Verwendung vor allem als Zugeständnis an ein vermeintlich ungebildetes Publikum. Dazu zählte für Frischlin nicht nur das einfache Volk, sondern auch der Großteil des Adels. Es ist vor diesem Hintergrund kein Zufall, dass sich ›Fraw Wendelgard‹ (1580), Frischlins einziges zu Lebzeiten veröffentlichtes deutschsprachige Drama und zugleich eines seiner bekanntesten Werke, in dem er einen historischen Stoff aufgriff, an ein höfisches Publikum richtete. Außer der ›Wendelgard‹ schrieb Frischlin auch Entwürfe für drei Bibelkomödien (›Hochzeit zu Kana‹, ›Joseph‹, ›Ruth‹), die, auf bereits früher gefasste Pläne zurückgehend, während seiner Haft auf der Burg Hohenurach (1590) entstanden, jedoch unvollendet blieben und erst mehrere hundert Jahre später im Druck erschienen. Frischlins letztes volkssprachliches Werk, ›Vom Leben/ Raisen/ Wanderschafften vnd zustaͤnd Des Grossen S. Christoffels‹ (1591), erschien erst nach seinem Tod und obwohl seine alleinige Urheberschaft an dem Text nicht völlig gesichert ist, wird er gemeinhin als Arbeit Frischlins angesehen. Als gereimte Satire auf die Missstände der Welt stellt ›S. Christoffel‹ dabei noch heute eine ebenso kurzweilige wie unterhaltsame Lektüre dar. Neben den poetischen Schriften im engeren Sinn enthält der Band auch die ›Kurtze Abfertigunge‹ (1589), eine gegen den Melanchthon-Anhänger Sebastian Gobler gerichtete Polemik, in der Frischlin für den mit ihm befreundeten Theologen Polykarp Leyser Partei ergriff. Im auffälligen Kontrast zu Frischlins eigener Geringschätzung seiner volkssprachlichen Produktionen waren es gerade diese, die im 19. Jahrhundert wesentlich zu seiner Wiederentdeckung beitrugen und ein neuerliches Interesse an seinem Werk begründeten. Mit der kritischen Edition der ›deutschen Dichtungen und Entwürfe‹ im Rahmen des IV. Bandes der ›Sämtlichen Werke‹ werden diese also um einen Schriftenkomplex erweitert, der sowohl für das Verständnis von Frischlins Gesamtwerk wie auch dessen Rezeption von zentraler Bedeutung ist.
Musaicum Books Glanz und Elend der Kurtisanen A1046706440
Honoré de Balzacs "Glanz und Elend der Kurtisanen" ist ein meisterhaftes Werk der französischen Literatur des 19. Jahrhunderts. Das Buch bietet eine detaillierte Darstellung des Pariser Gesellschaftslebens und erzählt die Geschichte der Kurtisane Esther, die zwischen Macht, Geld und Liebe gefangen ist. Balzacs literarischer Stil zeichnet sich durch eine präzise Beschreibung der Charaktere und eine realistische Darstellung der sozialen Umgebung aus. Mit diesem Werk schuf Balzac ein eindrucksvolles Porträt des französischen Adels und der Bourgeoisie seiner Zeit. Durch die Verknüpfung von Liebesgeschichte und Gesellschaftskritik gelang es Balzac, die Leser in den Bann zu ziehen und zum Nachdenken anzuregen. Mit "Glanz und Elend der Kurtisanen" setzte Balzac neue Maßstäbe in der literarischen Darstellung gesellschaftlicher Konflikte und menschlicher Leidenschaften. Honoré de Balzac, selbst ein Kenner der Pariser Gesellschaft, schöpft aus seinen eigenen Erfahrungen und Beobachtungen, um ein eindrucksvolles Bild der Gesellschaft seiner Zeit zu zeichnen. Seine detailgenauen Beschreibungen und scharfen Beobachtungen zeugen von seinem tiefen Verständnis für die menschliche Natur und die Abgründe der Gesellschaft. "Glanz und Elend der Kurtisanen" ist ein fesselnder Roman, der sowohl Liebhaber der französischen Literatur als auch Leser, die an Gesellschaftskritik interessiert sind, begeistern wird. Durch die meisterhafte Verknüpfung von Intrigen, Leidenschaft und Sozialkritik bietet das Buch eine faszinierende Lektüre, die noch lange nachhallt. In dieser bereicherten Ausgabe haben wir mit großer Sorgfalt zusätzlichen Mehrwert für Ihr Leseerlebnis geschaffen: - Eine prägnante Einführung verortet die zeitlose Anziehungskraft und Themen des Werkes. - Die Synopsis skizziert die Haupthandlung und hebt wichtige Entwicklungen hervor, ohne entscheidende Wendungen zu verraten. - Ein ausführlicher historischer Kontext versetzt Sie in die Ereignisse und Einflüsse der Epoche, die das Schreiben geprägt haben. - Eine Autorenbiografie beleuchtet wichtige Stationen im Leben des Autors und vermittelt die persönlichen Einsichten hinter dem Text. - Eine gründliche Analyse seziert Symbole, Motive und Charakterentwicklungen, um tiefere Bedeutungen offenzulegen. - Reflexionsfragen laden Sie dazu ein, sich persönlich mit den Botschaften des Werkes auseinanderzusetzen und sie mit dem modernen Leben in Verbindung zu bringen. - Sorgfältig ausgewählte unvergessliche Zitate heben Momente literarischer Brillanz hervor. - Interaktive Fußnoten erklären ungewöhnliche Referenzen, historische Anspielungen und veraltete Ausdrücke für eine mühelose, besser informierte Lektüre.
BoD - Books on Demand Krambambuli / Der Kreisphysikus (Großdruck) A1056027009
Marie von Ebner-Eschenbach: Krambambuli / Der Kreisphysikus. Zwei Erzählungen Lesefreundlicher Großdruck in 16-pt-Schrift Großformat, 210 x 297 mm Berliner Ausgabe, 2019 Durchgesehener Neusatz mit einer Biographie der Autorin bearbeitet und eingerichtet von Theodor Borken Krambambuli: Erstdruck: In: Die Dioskuren, Wien, 12. Jg., 1883; erste Buchausgabe in: Dorf- und Schloßgeschichten, Berlin (Gebrüder Paetel) 1883. Der Kreisphysikus: Erstdruck: In: Dorf- und Schloßgeschichten, Berlin (Gebrüder Paetel) 1883. Textgrundlage sind die Ausgaben: Marie von Ebner-Eschenbach: [Gesammelte Werke in drei Bänden.] [Bd. 1:] Das Gemeindekind. Novellen, Aphorismen, [Bd. 2:] Kleine Romane, [Bd. 3:] Erzählungen. Autobiographische Schriften. Herausgegeben von Johannes Klein, München: Winkler, 1956-1958. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Wilhelm Leibl, Der Jäger, 1876. Gesetzt aus der Minion Pro, 16 pt. Henricus Edition Deutsche Klassik UG (haftungsbeschränkt) Über die Autorin: 1830 als Freiin von Dubsky auf Schloß Zdislavic bei Kremsier in Mähren geboren, genießt Marie eine klassische geistige Bildung, bereits mit siebzehn unternimmt sie erste literarische Versuche. Nach der Heirat mit ihrem Vetter Moritz Freiherr von Ebner-Eschenbach lebt sie bis 1856 in Klosterbruck in Mähren, danach bis zu ihrem Lebensende in Wien, wo sie 1879 eine Ausbildung als Uhrmacherin absolviert. Nach erfolglosen dramatischen Versuchen, veröffentlicht sie 1876 - ermutigt von Franz Grillparzer - den heute als eines ihrer Hauptwerke bekannten Roman über die Magd »Bozena«, der jedoch zunächst nur zögerlich Anerkennung findet. Ihren Durchbruch erreicht sie 1880 mit »Lotti, die Uhrmacherin«, der die größeren Erzählungen »Das Gemeindekind« und »Unsühnbar«, sowie die »Dorf- und Schloßgeschichten« (darin u.a. »Krambambuli«) folgen. Humanitär gesinnt schildert sie Adel wie Kleinbürgertum in so scharfsinniger wie kritischer Detailtreue. Marie von Ebner-Eschenbach ist als bedeutende Vertreterin des kritischen Realismus eine der großen Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Von der Universität Wien zum Ehrendoktor der Philosopie ernannt und als erste Frau überhaupt mit dem Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet, stirbt sie am 12. März 1916 im Alter von 85 Jahren in Wien.
Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH, Berlin Meine Erinnerungen an Grillparzer A1030910317
Marie von Ebner-Eschenbach: Meine Erinnerungen an Grillparzer Autobiografisches aus dem besonderen Verhältnis der Autorin zu Franz Grillparzer, der sie vor ihrem großen Erfolg immerwieder zum weiteren Schreiben ermutigt hatte. Erstdruck: In: Westermanns deutsche Monatshefte, Braunschweig (Westermann), Bd. 119, 1915/16; erste Buchausgabe: Berlin (Gebrüder Paetel) 1916. Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie der Autorin. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2013. Textgrundlage ist die Ausgabe: Marie von Ebner-Eschenbach: [Gesammelte Werke in drei Bänden.] [Bd. 1:] Das Gemeindekind. Novellen, Aphorismen, [Bd. 2:] Kleine Romane, [Bd. 3:] Erzählungen. Autobiographische Schriften. Herausgegeben von Johannes Klein, München: Winkler, 1956¿1958. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Moritz Michael Daffinger, Franz Grillparzer, 1827. Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt. Über die Autorin: 1830 als Freiin von Dubsky auf Schloß Zdislavic bei Kremsier in Mähren geboren, genießt Marie eine klassische geistige Bildung, bereits mit siebzehn unternimmt sie erste literarische Versuche. Nach der Heirat mit ihrem Vetter Moritz Freiherr von Ebner-Eschenbach lebt sie bis 1856 in Klosterbruck in Mähren, danach bis zu ihrem Lebensende in Wien, wo sie 1879 eine Ausbildung als Uhrmacherin absolviert. Nach erfolglosen dramatischen Versuchen, veröffentlicht sie 1876 - ermutigt von Franz Grillparzer - den heute als eines ihrer Hauptwerke bekannten Roman über die Magd »Bozena«, der jedoch zunächst nur zögerlich Anerkennung findet. Ihren Durchbruch erreicht sie 1880 mit »Lotti, die Uhrmacherin«, der die größeren Erzählungen »Das Gemeindekind« und »Unsühnbar«, sowie die »Dorf- und Schloßgeschichten« (darin u.a. »Krambambuli«) folgen. Humanitär gesinnt schildert sie Adel wie Kleinbürgertum in so scharfsinniger wie kritischer Detailtreue. Marie von Ebner-Eschenbach ist als bedeutende Vertreterin des kritischen Realismus eine der großen Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Von der Universität Wien zum Ehrendoktor der Philosopie ernannt und als erste Frau überhaupt mit dem Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet, stirbt sie am 12. März 1916 im Alter von 85 Jahren in Wien.
GRIN Sind Noten fair? Eine Beurteilung der Leistungsbewertung von Schülern durch Lehrkräfte A1036114729
Essay aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Pädagogik - Allgemein, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen, Sprache: Deutsch, Abstract: Die heute bekannte Form der Notengebung entstand zu Beginn des 19. Jahrhundert. Als Vorläufer der Zensuren gilt das Benefizienzeugnis, das Schülern von mittellosen Eltern ausgestellt wurde, die sich eines Stipendiums als würdig erwiesen haben. Im Vordergrund standen hier weniger Lernerfolge, sondern vielmehr Fleiß, Wohlverhalten und Gottesfürchtigkeit. Allmählich setzte sich dann das Zeugnis in seiner heutigen Form durch. Jeder Schüler bekam nun individuelle Rückmeldung über die schulischen Leistungen auf einem amtlichen Dokument attestiert. Der Grund hierfür lag in der Erkenntnis Preußens, dass der Adel alleine nicht mehr in der Lage sei, die Leistungspositionen eines modernen Staates angemessen zu besetzen. Genau hier setzte sich das Leistungsprinzip durch. Anstelle von Geburt, Religion, Geschlecht, etc. bestimmt nun individuelle Leistung die Position in der Gesellschaft (vgl. Wengert 2004, S. 295). Und genau diese Leistung spiegelt sich in den Noten wider. Um 1850 etablierten sich zunächst drei Bewertungsstufen, die dann allmählich erweitert wurden. Die heute bekannte Notenskala von eins bis sechs wurde erst 1938 eingeführt (vgl. Kuss 2003). Im Zuge der Demokratisierung hat die individuelle Leistung heute noch viel größere Bedeutung als früher. "Nie zuvor hat sich eine Gesellschaft so bewußt darum bemüht, die Fähigkeiten und Eigenschaften ihrer Mitglieder zu bewerten und zu beurteilen" (Tewes 1976, S. 89). Die Schule als Institution basiert auf einem leistungsorientierten System. Die Noten werden zur Entscheidung über die Chancenzuweisung für den Schüler herangezogen. Dies beschreibt bereits eine erste Funktion der Notengebung.Mit der hier vorliegenden Arbeit möchte ich die Leistungsbewertung von Schülern durch die Lehrkräfte beurteilen. Hierzu sollen zunächst einige Funktionen der Notengebung erläutert und dann kritisch betrachtet werden. Anschließend werden Bezugssysteme und deren Einfluss auf Noten vorgestellt. Weiterhin sollen die Gütekriterien einer jeder Leistungsbewertung erläutert und dann Störfaktoren in der Benotung bezüglich der Objektivität aufgezeigt werden. Zum Schluss soll im Fazit eine endgültige Einschätzung hinsichtlich der Fairness von Noten gegeben werden.
Marie von Ebner-Eschenbach: Lotti, die Uhrmacherin 1880 erzielt Marie von Ebner-Eschenbach mit "Lotti, die Uhrmacherin" ihren literarischen Durchbruch. Die Erzählung entsteht während die Autorin sich in Wien selbst zur Uhrmacherin ausbilden lässt. Erstdruck: In: Deutsche Rundschau, Berlin, Bd. 22, 1880; erste Buchausgabe in: Neue Erzählungen, Berlin (Franz Ebhardt) 1881. Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie der Autorin. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2015. Textgrundlage ist die Ausgabe: Marie von Ebner-Eschenbach: [Gesammelte Werke in drei Bänden.] [Bd. 1:] Das Gemeindekind. Novellen, Aphorismen, [Bd. 2:] Kleine Romane, [Bd. 3:] Erzählungen. Autobiographische Schriften. Herausgegeben von Johannes Klein, München: Winkler, 1956-1958. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Giuseppe Maria Crespi, Frau mit einer Taube, 1728. Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt. Über die Autorin: 1830 als Freiin von Dubsky auf Schloß Zdislavic bei Kremsier in Mähren geboren, genießt Marie eine klassische geistige Bildung, bereits mit siebzehn unternimmt sie erste literarische Versuche. Nach der Heirat mit ihrem Vetter Moritz Freiherr von Ebner-Eschenbach lebt sie bis 1856 in Klosterbruck in Mähren, danach bis zu ihrem Lebensende in Wien, wo sie 1879 eine Ausbildung als Uhrmacherin absolviert. Nach erfolglosen dramatischen Versuchen, veröffentlicht sie 1876 - ermutigt von Franz Grillparzer - den heute als eines ihrer Hauptwerke bekannten Roman über die Magd "Bozena", der jedoch zunächst nur zögerlich Anerkennung findet. Ihren Durchbruch erreicht sie 1880 mit "Lotti, die Uhrmacherin", der die größeren Erzählungen "Das Gemeindekind" und "Unsühnbar", sowie die "Dorf- und Schloßgeschichten" (darin u.a. "Krambambuli") folgen. Humanitär gesinnt schildert sie Adel wie Kleinbürgertum in so scharfsinniger wie kritischer Detailtreue. Marie von Ebner-Eschenbach ist als bedeutende Vertreterin des kritischen Realismus eine der großen Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Von der Universität Wien zum Ehrendoktor der Philosopie ernannt und als erste Frau überhaupt mit dem Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet, stirbt sie am 12. März 1916 im Alter von 85 Jahren in Wien.
Hofenberg Meine Erinnerungen an Grillparzer A1037840858
Marie von Ebner-Eschenbach: Meine Erinnerungen an Grillparzer Autobiografisches aus dem besonderen Verhältnis der Autorin zu Franz Grillparzer, der sie vor ihrem großen Erfolg immerwieder zum weiteren Schreiben ermutigt hatte. Erstdruck: In: Westermanns deutsche Monatshefte, Braunschweig (Westermann), Bd. 119, 1915/16; erste Buchausgabe: Berlin (Gebrüder Paetel) 1916. Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie der Autorin. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2015. Textgrundlage ist die Ausgabe: Marie von Ebner-Eschenbach: [Gesammelte Werke in drei Bänden.] [Bd. 1:] Das Gemeindekind. Novellen, Aphorismen, [Bd. 2:] Kleine Romane, [Bd. 3:] Erzählungen. Autobiographische Schriften. Herausgegeben von Johannes Klein, München: Winkler, 1956-1958. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Moritz Michael Daffinger, Franz Grillparzer, 1827. Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt. Über die Autorin: 1830 als Freiin von Dubsky auf Schloß Zdislavic bei Kremsier in Mähren geboren, genießt Marie eine klassische geistige Bildung, bereits mit siebzehn unternimmt sie erste literarische Versuche. Nach der Heirat mit ihrem Vetter Moritz Freiherr von Ebner-Eschenbach lebt sie bis 1856 in Klosterbruck in Mähren, danach bis zu ihrem Lebensende in Wien, wo sie 1879 eine Ausbildung als Uhrmacherin absolviert. Nach erfolglosen dramatischen Versuchen, veröffentlicht sie 1876 - ermutigt von Franz Grillparzer - den heute als eines ihrer Hauptwerke bekannten Roman über die Magd "Bozena", der jedoch zunächst nur zögerlich Anerkennung findet. Ihren Durchbruch erreicht sie 1880 mit "Lotti, die Uhrmacherin", der die größeren Erzählungen "Das Gemeindekind" und "Unsühnbar", sowie die "Dorf- und Schloßgeschichten" (darin u.a. "Krambambuli") folgen. Humanitär gesinnt schildert sie Adel wie Kleinbürgertum in so scharfsinniger wie kritischer Detailtreue. Marie von Ebner-Eschenbach ist als bedeutende Vertreterin des kritischen Realismus eine der großen Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Von der Universität Wien zum Ehrendoktor der Philosopie ernannt und als erste Frau überhaupt mit dem Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet, stirbt sie am 12. März 1916 im Alter von 85 Jahren in Wien.
Familienplaner 2027 - Schlossgarten Neustrelitz mit 5 Spalten (Wandkalender, 21 x 45 cm) CALVENDO A1080991374
Der Neustrelitzer Schlosspark, auch Neustrelitzer Schlossgarten genannt, wurde 1731/1732 von Julius Löwe nach Fertigstellung des Residenzschlosses der 1733 gegründeten Stadt Neustrelitz als Barockgarten angelegt, dann aber im 19./20 Jhd. mehrfach tiefgreifend umgestaltet und zu einer mehrteiligen Parkanlage erweitert. Die erhaltene barocke Sichtachse, der im Stil englischer Landschaftsgärten gestaltete „Englische Garten“, der dort zum Gedenken an die preußische Königin Luise von Mecklenburg-Strelitz auf einem Hügel errichtete Luisentempel, der von Friedrich Wilhelm Buttel entworfene Hebetempel, eine Reihe von Kopien antiker und klassizistischer Bildwerke sowie die am östlichen Rand des Parks gelegene Neustrelitzer Orangerie, zeugen noch heute vom Kunstgeschmack des Adels in der Zeit des Klassizismus. CALVENDO bietet Ihnen eine große Auswahl an Familienplanern mit den unterschiedlichsten Motiven - so findet jeder einen geeigneten Familienkalender! 14 Seiten bestehend aus 1 Cover 12 Monatsseiten 1 Indexseite Papprücken hinten Dieser erfolgreiche Kalender erscheint in neuer Auflage – mit denselben beliebten Motiven und aktualisiertem Kalendarium. Abbildungen: Januar: Schlosskirche Neustrelitz Februar: Blick zum Hebetempel März: Südwestlicher Parkblick April: Unterer Brunnen Mai: Skulptur: Ildefonso Gruppe Juni: Orangerie Juli: Nordöstlicher Parkblick August: Luisentempel September: Oberer Brunnen Oktober: Skulptur: Victoria von Leuthen November: Vorgarten der Orangerie Dezember: Blick zur Schlosskirche PRAKTISCH - übersichtlicher Familienkalender mit 5 Spalten für bis zu 5 Personen für mehr Struktur im Alltag - so bleiben alle Termine im Blick! ÜBERSICHTLICH – mit farblich getrennten Wochen- und Feiertagen. Die einzelnen Felder bieten genügend Platz für Eintragungen. So macht Organisieren Spaß! FANTASTISCHE BILDER - Dieser Planer ist nicht nur eine nützliche Hilfe im Alltag, sondern schmückt gleichzeitig Ihr Zuhause. FÜR ALLE STIFTE GEEIGNET – ganz egal, ob Sie lieber mit Kugelschreiber oder Bleistift schreiben. NACHHALTIG - deutliche Abfallreduzierung durch bedarfsgerechte Einzelstückfertigung, Produktion in Europa und klimabewusste Logistik. Ein Barockgarten nach englischem Vorbild. von Autor(in): Andreas Berger
Fernsehjuwelen Balzac - Ein Leben voller Leidenschaft [2 DVDs] A1050351995
Honoré de Balzac war ohne Frage einer der produktivsten und interessantesten Autoren im Frankreich des 19. Jahrhundert. Seine Besessenheit als Schriftsteller, der ungezügelte Kaffeekonsum mit bis zu 50 Tassen pro Tag, ein luxuriöses Leben trotz Schulden sowie zahlreiche Affären und Liebschaften mit den besseren Damen der feinen Gesellschaft sind legendär. Eine Biographie, wie gemacht für ausdrucksstarke Unterhaltung. Die europäische Koproduktion aus Frankreich, Italien und Deutschland von Regisseurin Josée Dayan erinnert in ihrer Ton- und Machart an die gute alte Kinozeit. Nicht die Effekte stehen im Vordergrund, sondern gut erzähltes und gemachtes Fernsehen. Nach dem Tod seines Freundes und Mitstreiters wirft Victor Hugo (Gert Voss), selbst renommierter Romancier, einen Blick auf das ereignisreiche Leben von Honoré de Balzac (Gérard Depardieu), den die frühe Zurückweisung seiner Mutter (Jeanne Moreau) bedrückt und anspornt. In der deutlich älteren Madame de Berny (Virna Lisi) findet er eine Förderin und Geliebte zugleich. Zuneigung empfindet er eine gewisse Zeit auch für die Herzogin Laure d'Abrantès (Katja Riemann), bevor er sich unsterblich in die polnische Adelige Ève Hanska (Fanny Ardant) verliebt, die aber mit dem Grafen Hanski (Gottfried John) verheiratet ist. Pressezitate: - mit "durchweg großartigen Schauspielerleistungen", feiert das Lexikon des internationalen Films den Zweiteiler und ergänzt: "Ein opulenter Bilderbogen, der nicht nur das zähe Ringen um literarische Anerkennung beinhaltet, sondern auch Schlaglichter auf das ausschweifende Leben des Bonvivants wirft". - "Ein ebenso glaubwürdiger wie unterhaltsamer Film über das Abenteuer eines Künstlerlebens.“ Brillant besetztes Historiendrama mit opulenten Bildern und einer mitreißenden Story“ - (PRISMA) - "Bilder, Kostüme und Dialoge sind ein Genuss. Der Film ist prächtig inszeniert und souverän gespielt.“ - (TV Spielfilm) "...auf große Schauspieler und die Kraft der Dialoge“ wurde gesetzt. „Wie Obelix erwatschelt sich Depardieu den Balzac-Part, schelmisch, täppisch, aber voller Ehrfurcht für den großen Poeten“. Dabei werde Balzac „konterkariert von seiner kalten Mutter, die die Moreau souverän hinlegt“. - Diese habe ihre Rolle so gespielt, „als schaute das alte Europa voller Skepsis, aber auch mit liebender Weisheit auf seine großen Dichter“, so Nikolaus von Festenberg (DER SPIEGEL).
BoD - Books on Demand Das Gemeindekind (Großdruck) A1056388292
Marie von Ebner-Eschenbach: Das Gemeindekind Lesefreundlicher Großdruck in 16-pt-Schrift Großformat, 210 x 297 mm Berliner Ausgabe, 2019 Durchgesehener Neusatz mit einer Biographie der Autorin bearbeitet und eingerichtet von Theodor Borken Erstdruck: In: Deutsche Rundschau, Berlin, Bd. 50-51, 1887; erste Buchausgabe in zwei Bänden: Berlin (Gebrüder Paetel) 1887. Textgrundlage ist die Ausgabe: Marie von Ebner-Eschenbach: [Gesammelte Werke in drei Bänden.] [Bd. 1:] Das Gemeindekind. Novellen, Aphorismen, [Bd. 2:] Kleine Romane, [Bd. 3:] Erzählungen. Autobiographische Schriften. Herausgegeben von Johannes Klein, München: Winkler, 1956-1958. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Georges Seurat, Auf einer Wiese sitzender Knabe, 1882-1883. Gesetzt aus der Minion Pro, 16 pt. Henricus Edition Deutsche Klassik UG (haftungsbeschränkt) Über die Autorin: 1830 als Freiin von Dubsky auf Schloß Zdislavic bei Kremsier in Mähren geboren, genießt Marie eine klassische geistige Bildung, bereits mit siebzehn unternimmt sie erste literarische Versuche. Nach der Heirat mit ihrem Vetter Moritz Freiherr von Ebner-Eschenbach lebt sie bis 1856 in Klosterbruck in Mähren, danach bis zu ihrem Lebensende in Wien, wo sie 1879 eine Ausbildung als Uhrmacherin absolviert. Nach erfolglosen dramatischen Versuchen, veröffentlicht sie 1876 - ermutigt von Franz Grillparzer - den heute als eines ihrer Hauptwerke bekannten Roman über die Magd »Bozena«, der jedoch zunächst nur zögerlich Anerkennung findet. Ihren Durchbruch erreicht sie 1880 mit »Lotti, die Uhrmacherin«, der die größeren Erzählungen »Das Gemeindekind« und »Unsühnbar«, sowie die »Dorf- und Schloßgeschichten« (darin u.a. »Krambambuli«) folgen. Humanitär gesinnt schildert sie Adel wie Kleinbürgertum in so scharfsinniger wie kritischer Detailtreue. Marie von Ebner-Eschenbach ist als bedeutende Vertreterin des kritischen Realismus eine der großen Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Von der Universität Wien zum Ehrendoktor der Philosopie ernannt und als erste Frau überhaupt mit dem Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet, stirbt sie am 12. März 1916 im Alter von 85 Jahren in Wien.
GRIN Sind dauerhafte Partnerbeziehungen noch möglich? Liebe und Parternschaft zwischen alten Leitbildern und neuen Lebensformen A1005543014
Diplomarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Soziologie - Beziehungen und Familie, Note: 1,5, Katholische Fachhochschule Norddeutschland Vechta, Sprache: Deutsch, Abstract: In den ersten beiden Jahrzehnten der Nachkriegsjahre galt für die Beziehung von Mann und Frau ein Leitbild, welches von der gesamten westdeutschen Bevölkerung mitgetragen, bejaht und gelebt wurde. Ein Leitbild, welches jedem Mann und jeder Frau die eigene Lebensbiographie vorzeichnete, nämlich: "...die legale, lebenslange, monogame Ehe zwischen Mann und Frau, die mit ihren Kindern in einem Haushalt leben und in der der Mann der Haupternährer und Autoritätsperson und die Frau primär für den Haushalt und die Erziehung der Kinder zuständig ist."Entwickelt wurde dieses Leitbild bereits im 19. Jh. vom damaligen Bürgertum in Abgrenzung zu den Gepflogenheiten des Adels und in Abgrenzung zum "Pöbel". Verknüpft wurde das Leitbild im Bürgertum mit dem Ideal der romantischen Liebe.Infolge des zweiten Weltkrieges waren viele Familien durch Tod, Vertreibung und Gefangenschaft auseinander gerissen. Viele hatten Hunger, Not- und Angstsituationen erlebt. So lag nach dem Krieg auf der Familie die Hoffnung vieler, neue Sicherheiten zu erlangen, Lebenswertes neu zu erleben und in der Familie Geborgenheit erfahren zu dürfen (vgl. Nave-Herz 1988, S.65). Im Zuge des Wiederaufbaus waren die Familien dementsprechend auch die Basis für den Neubeginn, und die herrschende gesellschaftliche Struktur war (ist) angewiesen auf das "Humanvermögen", welches die Familien produzier(t)en.Mit zunehmendem Wohlstand war die Familie als "Bewahrerin der Traditionen" gedacht, ein Schonraum des Privaten, in dem sowohl die Regeneration der Berufstätigen (Männer) stattfinden konnte, als auch die Erziehung und Sozialisation der Kinder. Nachdem die Schrecken der Kriegsjahre überwunden waren und Wohlstand und Sicherheit ins Bewusstsein des Volkes einzog, vollzog sich Mitte der 60er Jahre eine Art "Kulturelle Revolution", die auch vor den alten Leitbildern von Ehe und Familie nicht Halt machte. So sind Ehe und Familie nicht mehr per se aneinander gekoppelt und für Partnerschaft braucht man nicht mehr zwingend die Ehe. Die Art der Aufgabenverteilung obliegt der Vereinbarung der Partner und die Scheidungszahlen zeigen, dass die Ehe nicht mehr eine Paarbeziehung von Dauer sein muss. Peukert, Rüdiger: Familienformen im Wandel. 4.Aufl. Opladen, 2002, S.29.
Fernsehjuwelen Balzac - Ein Leben voller Leidenschaft [2 DVDs] A1050351995
Honoré de Balzac war ohne Frage einer der produktivsten und interessantesten Autoren im Frankreich des 19. Jahrhundert. Seine Besessenheit als Schriftsteller, der ungezügelte Kaffeekonsum mit bis zu 50 Tassen pro Tag, ein luxuriöses Leben trotz Schulden sowie zahlreiche Affären und Liebschaften mit den besseren Damen der feinen Gesellschaft sind legendär. Eine Biographie, wie gemacht für ausdrucksstarke Unterhaltung. Die europäische Koproduktion aus Frankreich, Italien und Deutschland von Regisseurin Josée Dayan erinnert in ihrer Ton- und Machart an die gute alte Kinozeit. Nicht die Effekte stehen im Vordergrund, sondern gut erzähltes und gemachtes Fernsehen. Nach dem Tod seines Freundes und Mitstreiters wirft Victor Hugo (Gert Voss), selbst renommierter Romancier, einen Blick auf das ereignisreiche Leben von Honoré de Balzac (Gérard Depardieu), den die frühe Zurückweisung seiner Mutter (Jeanne Moreau) bedrückt und anspornt. In der deutlich älteren Madame de Berny (Virna Lisi) findet er eine Förderin und Geliebte zugleich. Zuneigung empfindet er eine gewisse Zeit auch für die Herzogin Laure d'Abrantès (Katja Riemann), bevor er sich unsterblich in die polnische Adelige Ève Hanska (Fanny Ardant) verliebt, die aber mit dem Grafen Hanski (Gottfried John) verheiratet ist. Pressezitate: - mit "durchweg großartigen Schauspielerleistungen", feiert das Lexikon des internationalen Films den Zweiteiler und ergänzt: "Ein opulenter Bilderbogen, der nicht nur das zähe Ringen um literarische Anerkennung beinhaltet, sondern auch Schlaglichter auf das ausschweifende Leben des Bonvivants wirft". - "Ein ebenso glaubwürdiger wie unterhaltsamer Film über das Abenteuer eines Künstlerlebens.“ Brillant besetztes Historiendrama mit opulenten Bildern und einer mitreißenden Story“ - (PRISMA) - "Bilder, Kostüme und Dialoge sind ein Genuss. Der Film ist prächtig inszeniert und souverän gespielt.“ - (TV Spielfilm) "...auf große Schauspieler und die Kraft der Dialoge“ wurde gesetzt. „Wie Obelix erwatschelt sich Depardieu den Balzac-Part, schelmisch, täppisch, aber voller Ehrfurcht für den großen Poeten“. Dabei werde Balzac „konterkariert von seiner kalten Mutter, die die Moreau souverän hinlegt“. - Diese habe ihre Rolle so gespielt, „als schaute das alte Europa voller Skepsis, aber auch mit liebender Weisheit auf seine großen Dichter“, so Nikolaus von Festenberg (DER SPIEGEL).
Schlossgarten Neustrelitz (Wandkalender 2026 DIN A2 quer), CALVENDO Monatskalender A1075050984
Der Neustrelitzer Schlosspark, auch Neustrelitzer Schlossgarten genannt, wurde 1731/1732 von Julius Löwe nach Fertigstellung des Residenzschlosses der 1733 gegründeten Stadt Neustrelitz als Barockgarten angelegt, dann aber im 19./20 Jhd. mehrfach tiefgreifend umgestaltet und zu einer mehrteiligen Parkanlage erweitert. Die erhaltene barocke Sichtachse, der im Stil englischer Landschaftsgärten gestaltete „Englische Garten“, der dort zum Gedenken an die preußische Königin Luise von Mecklenburg-Strelitz auf einem Hügel errichtete Luisentempel, der von Friedrich Wilhelm Buttel entworfene Hebetempel, eine Reihe von Kopien antiker und klassizistischer Bildwerke sowie die am östlichen Rand des Parks gelegene Neustrelitzer Orangerie, zeugen noch heute vom Kunstgeschmack des Adels in der Zeit des Klassizismus. Hochwertiger Wandkalender mit 12 wunderschönen Bildern. Unsere Umwelt liegt uns am Herzen. Wir vermeiden Überproduktion und somit deutliche Abfallmengen, da wir bedarfsgerecht in Einzelfertigung in Deutschland (Made in Germany) produzieren. Wir halten unsere Transportwege kurz und sorgen für eine klimabewusste Logistik. 14 Seiten bestehend aus 1 Cover 12 Monatsseiten 1 Indexseite Papprücken hinten Dieser erfolgreiche Kalender wurde dieses Jahr mit gleichen Bildern und aktualisiertem Kalendarium wiederveröffentlicht. Abbildungen: Januar: Schlosskirche Neustrelitz Februar: Blick zum Hebetempel März: Südwestlicher Parkblick April: Unterer Brunnen Mai: Skulptur: Ildefonso Gruppe Juni: Orangerie Juli: Nordöstlicher Parkblick August: Luisentempel September: Oberer Brunnen Oktober: Skulptur: Victoria von Leuthen November: Vorgarten der Orangerie Dezember: Blick zur Schlosskirche QUALITÄT - Hochwertiger Fotokalender mit 12 wunderschönen Motiven auf lichtbeständigem Bilderdruckpapier, robuste Spiralbindung mit Aufhängebügel. PERFEKTES GESCHENK – Kalender für Freunde und Familie, für Kinder und Erwachsene, jung und alt, zu Weihnachten, Geburtstag oder zwischendurch. VIELFALT – Bildkalender in verschiedenen Formaten, z.B. DIN A5, DIN A4, DIN A3 sowie DIN A2. Ob Naturmotiv, Gemälde oder Fotos, ideal für ein persönliches Wohlfühlambiente. Ein Barockgarten nach englischem Vorbild. von Autor(in): Andreas Berger
GRIN Normen und Dimensionen eines pädagogischen Leistungsbegriffs A1005614520
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Didaktik - Allgemeine Didaktik, Erziehungsziele, Methoden, Note: 1,5, Technische Universität Dresden (Fakultät für Erziehungswissenschaften- Professur für Schulpädagogik), Veranstaltung: Seminar: Leistung und Leistungsbeurteilung in der Schule, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Leistungsproblem wurde im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts zu einem zentralen Faktor des Schulwesens. Der Nachweis bestimmter Leistungen in der Schule, der Abschluss bestimmter Schul-Laufbahnen, wurde dabei immer bedeutsamer für das Einschlagen von bestimmten Berufswegen oder um bestimmte gesellschaftliche Positionen einzunehmen. Der durch das Bürgertum zuerst neu gewonnene Handlungsspielraum, welchen sich dieses gegenüber dem Adel erkämpft hatte, wurde zugleich gegenüber der Arbeiterschaft, als zweite nach Emanzipation strebende gesellschaftliche Klasse, abgegrenzt. Das während dieser Phase neu entstehende Leistungsprinzip etablierte sich als Auswahlinstrument, um den bürgerlichen Teil der Gesellschaft gegenüber dem der Arbeiterklasse abzugrenzen. Bis in die heutige Zeit blieb dieses Prinzip bestehen, was besonders an dem Umstand erkennbar ist, dass die familiären Sozialisations- und Erziehungsbedingungen in der überwiegenden Zahl der Fälle entscheidende Vorbedingung für gute Schulleistungen blieben.1 Um es auf eine Formel zu bringen: Wer aus einem einkommensschwachen Elternhaus kommt, hat keine Chance einen qualitativ hohen Schulabschluss zu erwerben. Die Debatte um dieses Problem ist nicht neu. Diese Arbeit will sich nun mit dem schulischen oder auch pädagogischen Leistungsbegriff beschäftigen. Dazu wird im ersten Kapitel der Versuch unternommen Leistung zu definieren. Im zweiten Kapitel wird Leistung nochmals einer Definition unterzogen, jedoch hier eine Unterscheidung von dynamischer und statischer Leistung vorgenommen, und diese beiden Prinzipien erläutert. Im sich anschließenden Teil wird es um den pädagogischen Leistungsbegriff gehen, wie sich dieser vom allgemeinen Leistungsbegriff abgrenzt und in wieweit dieser Begriff als Verwirklichung des gesellschaftlichen Leistungsprinzips in der Schule bisher umgesetzt wurde und welche Veränderungen eintreten müssen, um einen neuen pädagogischen Prinzip gerecht zu werden. Außerdem werden hier die zentralen inhaltlichen Zielstellungen dieses neuen pädagogischen Leistungsprinzips aufgezeigt, danach auf, die den pädagogischen Leistungsbegriff betreffenden, Normen oder normierten Leistungsforderungen eingegangen und schließlich die vier grundlegenden Prinzipien ausführlich vorgestellt, welche den Kern eines neu konzipierten pädagogischen Leistungsbegriffes und eines neuen schulischen Leistungsprinzips bilden.
Marie von Ebner-Eschenbach: Lotti, die Uhrmacherin 1880 erzielt Marie von Ebner-Eschenbach mit "Lotti, die Uhrmacherin" ihren literarischen Durchbruch. Die Erzählung entsteht während die Autorin sich in Wien selbst zur Uhrmacherin ausbilden lässt. Erstdruck: In: Deutsche Rundschau, Berlin, Bd. 22, 1880; erste Buchausgabe in: Neue Erzählungen, Berlin (Franz Ebhardt) 1881. Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie der Autorin. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2015. Textgrundlage ist die Ausgabe: Marie von Ebner-Eschenbach: [Gesammelte Werke in drei Bänden.] [Bd. 1:] Das Gemeindekind. Novellen, Aphorismen, [Bd. 2:] Kleine Romane, [Bd. 3:] Erzählungen. Autobiographische Schriften. Herausgegeben von Johannes Klein, München: Winkler, 1956-1958. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Giuseppe Maria Crespi, Frau mit einer Taube, 1728. Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt. Über die Autorin: 1830 als Freiin von Dubsky auf Schloß Zdislavic bei Kremsier in Mähren geboren, genießt Marie eine klassische geistige Bildung, bereits mit siebzehn unternimmt sie erste literarische Versuche. Nach der Heirat mit ihrem Vetter Moritz Freiherr von Ebner-Eschenbach lebt sie bis 1856 in Klosterbruck in Mähren, danach bis zu ihrem Lebensende in Wien, wo sie 1879 eine Ausbildung als Uhrmacherin absolviert. Nach erfolglosen dramatischen Versuchen, veröffentlicht sie 1876 - ermutigt von Franz Grillparzer - den heute als eines ihrer Hauptwerke bekannten Roman über die Magd "Bozena", der jedoch zunächst nur zögerlich Anerkennung findet. Ihren Durchbruch erreicht sie 1880 mit "Lotti, die Uhrmacherin", der die größeren Erzählungen "Das Gemeindekind" und "Unsühnbar", sowie die "Dorf- und Schloßgeschichten" (darin u.a. "Krambambuli") folgen. Humanitär gesinnt schildert sie Adel wie Kleinbürgertum in so scharfsinniger wie kritischer Detailtreue. Marie von Ebner-Eschenbach ist als bedeutende Vertreterin des kritischen Realismus eine der großen Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Von der Universität Wien zum Ehrendoktor der Philosopie ernannt und als erste Frau überhaupt mit dem Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet, stirbt sie am 12. März 1916 im Alter von 85 Jahren in Wien.
Hofenberg Krambambuli / Der Kreisphysikus A1037837478
Marie von Ebner-Eschenbach: Krambambuli / Der Kreisphysikus. Zwei Erzählungen Krambambuli: Erstdruck: In: Die Dioskuren, Wien, 12. Jg., 1883; erste Buchausgabe in: Dorf- und Schloßgeschichten, Berlin (Gebrüder Paetel) 1883. Der Kreisphysikus: Erstdruck: In: Dorf- und Schloßgeschichten, Berlin (Gebrüder Paetel) 1883. Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie der Autorin. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2015. Textgrundlage sind die Ausgaben: Marie von Ebner-Eschenbach: [Gesammelte Werke in drei Bänden.] [Bd. 1:] Das Gemeindekind. Novellen, Aphorismen, [Bd. 2:] Kleine Romane, [Bd. 3:] Erzählungen. Autobiographische Schriften. Herausgegeben von Johannes Klein, München: Winkler, 1956-1958. Die Paginierung obiger Ausgaben wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Wilhelm Leibl, Der Jäger, 1876. Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt. Über die Autorin: 1830 als Freiin von Dubsky auf Schloß Zdislavic bei Kremsier in Mähren geboren, genießt Marie eine klassische geistige Bildung, bereits mit siebzehn unternimmt sie erste literarische Versuche. Nach der Heirat mit ihrem Vetter Moritz Freiherr von Ebner-Eschenbach lebt sie bis 1856 in Klosterbruck in Mähren, danach bis zu ihrem Lebensende in Wien, wo sie 1879 eine Ausbildung als Uhrmacherin absolviert. Nach erfolglosen dramatischen Versuchen, veröffentlicht sie 1876 - ermutigt von Franz Grillparzer - den heute als eines ihrer Hauptwerke bekannten Roman über die Magd "Bozena", der jedoch zunächst nur zögerlich Anerkennung findet. Ihren Durchbruch erreicht sie 1880 mit "Lotti, die Uhrmacherin", der die größeren Erzählungen "Das Gemeindekind" und "Unsühnbar", sowie die "Dorf- und Schloßgeschichten" (darin u.a. "Krambambuli") folgen. Humanitär gesinnt schildert sie Adel wie Kleinbürgertum in so scharfsinniger wie kritischer Detailtreue. Marie von Ebner-Eschenbach ist als bedeutende Vertreterin des kritischen Realismus eine der großen Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Von der Universität Wien zum Ehrendoktor der Philosopie ernannt und als erste Frau überhaupt mit dem Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet, stirbt sie am 12. März 1916 im Alter von 85 Jahren in Wien.