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Frölich und Kaufmann Ins Bild geschlichen. Bd. 3. 7168480
Längst sind die Bildmontagen von Reinhold Löffler kein Geheimtipp mehr. Wer die Kombination aus geistreichem Spott und genialer Bildmanipulation liebt, wartet bereits sehnsüchtig auf einen neuen Band. Abermals wurden 60 Persönlichkeiten aus Politik, Fernsehen, Sport und der Welt des Adels so genial in die Werke alter Meister montiert, dass man meinen könnte, es hätte so manchen Unterhaltungsmoderator, Fußballer oder Politiker schon im 19. Jahrhundert gegeben. Autorenporträt: Reinhold Löffler, geboren 1941, zeichnet seit 1980 Cartoons, die in vielen deutschen und ausländischen Tageszeitungen, Illustrierten und Schulbüchern veröffentlicht wurden. Die typischen Figuren seiner Cartoons werden immer wieder mit den Problemen des täglichen Lebens konfrontiert. Für seine Bildmontagen begibt er sich auf intensive Suche nach berühmten und gänzlich unbekannten Malern. Er lebt mit seiner Familie im mittel-fränkischen Dinkelsbühl an der Romantischen Straße. Autorenporträt: Ulrich Kühne: Erst dank Google ist es möglich, sich über die außergewöhnliche Vielseitigkeit von Dr. Ulrich Kühne einen ungefähren Überblick zu verschaffen. Anscheinend veröffentlichte er als Althistoriker schon 1935 ein maßgebliches Werk über die Kameralakten des Konstanzer Konzils (1414?-1418) und gerade erst vergangenes Jahr eine wohl ebenso bedeutende Entdeckung über den Himmelsglobus des Archimedes. Obwohl er auch regelmäßig politische Kommentare für linke Zeitungen schreibt und scheinbar mühelos auch mal eine Gebrauchsanweisung für die »Probenahme nach der Klärschlamm-, Bioabfall-, Dünge- und Altholzverordnung«, arbeitet er offenbar hauptberuflich als angesehener Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten im Taunus, unterhält aber auch eine Anwaltskanzlei für Mietrecht in Berlin und forscht zusätzlich als Professor für Informatik an der Universität Passau über die Schaltkreislogik von Mikroprozessoren. All das wäre nicht der Rede wert, wenn ihn nicht gelegentlich seine kunsthistorische Leidenschaft packen würde, um die von Reinhold Löffler aus verborgenen Quellen aufgefundenen Meisterwerke der Malerei zu erforschen und als wissenschaftlicher Beirat diese einzigartige Buchreihe im Elisabeth Sandmann Verlag zu betreuen.
Die Freiheitsbewegung der Salpeterer im Hotzenwald, die im 18. und 19. Jahrhundert, von sich reden machten. Es handelt sich dabei um die freie Grafschaft Hauenstein, die an die 1000 Jahre bestand und erst 1806, durch die Willkür Napoleons, aufhörte zu existieren. Es handelt sich dabei um ein Gebiet von ca. 30x 20km im südlichen Schwarzwald. Es war in acht Einungen (Art Kantone) aufgeteilt. Jedes Jahr wählten die Männer unter freiem Himmel ihre 8 Volksvertreter und die wiederum einen Redmann. Sie waren keine Leibeigene, sondern freie Leute, die frei jagen und fischen durften, auch die Steuer wurde jedes Jahr von ihnen festgelegt, auch verfügten sie über eine kleine Armee, von ca. 2000 Mann, dem Hauensteiner Landfahnen. Sie waren nur dazu da, um das eigene Gebiet zu verteidigen. Thomas Lehner, Autor und damals Dramaturg am SWR in Freiburg, produzierte 2 Hörspiele zu diesem Thema, das ein breites Echo fand. Roland Kroell vertonte die Salpetererlieder und schrieb zur erweiterten Neuauflage ein Nachwort. Gerade in der heutigen Zeit wird dieses Thema der Selbstbestimmung wieder aktuell. Über alle Jahrhunderte mussten sich die Menschen gegen Obrigkeiten, wie Adel und Kirche, zur Wehr setzen und ihre Rechte einfordern. Das ging lange Zeit gut in Hauenstein. Doch nach dem 30jährigen Krieg versuchte das damals mächtige Kloster St. Blasien, das im Norden an das Hauensteiner Freibauernland grenzte, die Bauern zu ihren Leibeigenen zu erklären. Dagegen wehrte sich als erster der Einungsmeister, Hans Friedle Albietz aus Buch. Er wollte auf dipolmatischem Wege die Angelegenheit für die Bauern retten. Er wurde zu ihrem Sprecher. Von Beruf war er Salpetersieder, ein Gewerbe, das für die Herstellung von Schiesspulver gebraucht wurde. So wurde er auch "Salpeter Hans" genannt. Nachdem die Obrigkeit ihm kein Gehör schenkte und er in Freiburg arrestiert wurde und kurze Zeit darauf im Gefängnis starb, wurde er zum Maertyrer der neuen Freiheitsbewegung. Bis 1934 ging dieser Freiheitskampf.
GRIN Eine neue Macht: Franken als Politiker in München im 19. Jahrhundert A1005653217
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte - Sonstiges, Note: 1,0, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Institut für Landesgeschichte), Veranstaltung: Die Entstehung eines Königreichs - Das Königreich Bayern im 19.Jhd., Sprache: Deutsch, Abstract: 1. EinleitungMit der Entstehung des Königreichs Bayern ist vor allem eine enorme Gebietsvergrößerung verbunden. Der Reichsdeputationshauptschluss von 1803, Napoleons Bemühungen Bayern als schlagkräftigen Mittelstaat im europäischen Machtkosmos zu etablieren und der Wiener Kongress im Jahre 1814 ließ Bayerns Fläche in beträchtlichem Maße anwachsen. Dabei entstand ein Gebiet mit erheblichem Strukturgefälle und mit sehr gegensätzlichen Traditionen. Die sogenannte " Revolution von oben", angeführt durch den allmächtigen Minister Montgelas, nahm zunächst keinerlei Rücksicht auf althergebrachte Rechte, Privilegien, Mentalitäten, Befindlichkeiten, auf kommunale Autonomien oder konfessionelle Verhältnisse, wenn es darum ging die altbayerischen mit den neubayerischen Gebieten zu vereinen. Es war jedoch offensichtlich, dass dem äußeren Zusammenschluss auch eine politische und soziale Integration der neuen Untertanen folgen musste, wollte man die Stabilität und den Frieden im Königreich dauerhaft erhalten. Im Folgenden soll es vor allem um die Einbindung der Franken in das politische Geschehen Bayerns gehen. Einer der Schwerpunkte dieser Arbeit liegt hierbei beim Beamtentum. Erstens soll untersucht werden in welchem Maß die fränkischen Beamten in den Dienst des bayerischen Königs übernommen wurden. Zweitens gilt es zu erklären, warum sich im Laufe der Zeit sogar eine Art fränkische Dominanz innerhalb der Verwaltung einstellte. Während bei dieser Betrachtung der gesamte Existenzzeitraum des bayerischen Königreichs, also von 1806 bis 1918, einbezogen wird, soll es im zweiten Abschnitt der Hausarbeit nur um die Zeit von 1818 bis 1848 gehen. Hierbei soll die Rolle Frankens in der Ständeversammlung betrachtet werden. Die Verfassung von 1818 eröffnete der bayerischen Bevölkerung erstmals politische Partizipationsmöglichkeiten und dem mediatisierten Adel ein neues Betätigungsfeld. Besonders fränkische Abgeordnete verstanden dieses Forum für sich und für ihre Anliegen zu nutzen. Im Folgenden soll der Anteil der fränkischen Landtagsmitglieder dargestellt und ihr Einfluss auf die Arbeit im Parlament untersucht werden.
GRIN Elfenbeinturmgelehrsamkeit und Geldsackgesinnung? Gesellschaftskritik in Fontanes "Frau Jenny Treibel" A1021207765
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Freie Universität Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: In seinem 1892 erstmals erschienenen Roman "Frau Jenny Treibel oder 'Wo sich Herz zum Herzen findt'"1 stellt Fontane die deutsche, im speziellen die Berliner, Gesellschaft vor dem Hintergrund der Veränderungen im Bewußtsein des Bürgertums und seiner Lebensart, als Folge der sozialen und wirtschaftlichen Einflüsse der Gründung des Deutschen Reiches, dar. Innerhalb des Bürgertums kam es mit der fortschreitenden Industrialisierung zu einer Gewichtsverschiebung der verschiedenen Gruppierungen. War es vorher das Bildungsbürgertum, das das Bild des deutschen Bürgertums geprägt hatte, so waren es nun Wirtschaftbürger, die sowohl zahlenmäßig als auch bezüglich ihrer ökonomischen Macht an Bedeutung zunahmen.Im Machtgefüge des neu vereinten Staates blieb das Bürgertum allerdings von der Teilnahme an politischen Entscheidungen ausgeschlossen. Während sich das Bildungsbürgertum von der Politik fernhielt2, sehnte sich das Wirtschaftsbürgertum nach politischer Macht und es versuchte dies zu erreichen, indem es sich verstärkt in seinen Denk- und Lebensformen dem Adel anpaßte. Durch diese "Aristokratisierung" wollte man den neuen Führungsfunktionen, auf die man ja hoffte, gewachsen sein.3 [...]1 Fontane, Theodor: Frau Jenny Treibel oder "Wo sich Herz zum Herzen findt", in: ders.: Werke in fünf Bänden, Bd. 3, Berlin und Weimar 1977.2 "Corinna, wenn ich nicht Professor wäre, so würd ich am Ende Sozialdemokrat." (Fontane, S. 342f.) Dieser Ausspruch Schmidts zeigt, daß er sich aufgrund seiner Zugehörigkeit zum Bildungsbürgertum keiner politischen Partei anschließt, ganz so, als könne man nur eines sein: Professor oder Sozialdemokrat. 3 Die Folge diese Anpassung war, daß die Neureichen sich noch stolzer und standesbewußter aufführten als die adligen Familien. (Roch, Herbert: Fontane. Berlin und das 19. Jahrhundert, Düsseldorf 1985 [= Nachdruck der 1. Ausgabe von 1962], S. 256.)
Calvendo Kurzhaarcollies (hochwertiger Premium Wandkalender 2026 DIN A2 hoch), Kunstdruck in Hochglanz A1075370958
Einst waren Collies Hütehunde im schottischen Hochland, doch nachdem sie im 19. Jahrhundert vom Adel entdeckt wurden, entwickelten sie sich im Laufe der Zeit zu Begleitern in allen Lebenslagen. Für einen Collie ist es das Größte, seine Menschen zu begleiten. Während der Langhaarcollie zeitweise zu großer Popularität gelangte, blieb sein kurzhaariges Gegenstück weitgehend unbekannt. Der Kurzhaarcollie begeistert durch sein Erscheinungsbild von großer Eleganz und Schönheit und sein sanftes und dennoch temperamentvolles Wesen Liebhaber in aller Welt. Dieser Terminplaner begleitet Sie mit Fotografien wunderschöner Rassevertreter durch das Jahr. Premium Kunstdruck in Hochglanz in Museumsqualität. Damit die Papierbogen glatt an der Wand hängen, hat dieser hochwertige Kalender innovative Einstecktaschen. Sie schützen die großen Blätter vor Luftfeuchte-Effekten. Papier ist ein natürliches Material. Die Fasern reagieren auf Raumklimaschwankungen. Die Einsteckecken sollten daher nicht entfernt werden. Unsere Umwelt liegt uns am Herzen, daher setzen wir auf Einzelfertigung in Deutschland (Made in Germany) mit hochwertigen Materialien. 14 Seiten bestehend aus 1 Cover 12 Monatsseiten 1 Indexseite stabiler Papprücken hinten 1 transparente Schutzfolie Dieser erfolgreiche Kalender wurde dieses Jahr mit gleichen Bildern und aktualisiertem Kalendarium wiederveröffentlicht. Abbildungen: Januar: Felan Februar: Jack Mack's Welpe März: Finn und Felan April: Mila Mai: Loki Juni: Felan Juli: Finn August: Anton und Mila September: Amy und Charlotte Oktober: Lane November: Sam Dezember: Felan PREMIUM-LINIE - Brillanter Fotokalender mit 12 wunderschönen Motiven, Kunstdruck in Hochglanz in Museumsqualität. QUALITÄT - edle Materialien, stabile Rückwand mit 2 innovativen Einstecktaschen für eine optimale Präsentation an der Wand. PERFEKTES GESCHENK – Kalender für Freunde und Familie, für Kinder und Erwachsene, jung und alt, zu Weihnachten, Geburtstag oder zwischendurch. Mit Kurzhaarcollies durch das Jahr! von Autor(in): Laura Längsfeld
Marie von Ebner-Eschenbach: Das Gemeindekind Erstdruck: In: Deutsche Rundschau, Berlin, Bd. 50-51, 1887; erste Buchausgabe in zwei Bänden: Berlin (Gebrüder Paetel) 1887. Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie der Autorin. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2015. Textgrundlage ist die Ausgabe: Marie von Ebner-Eschenbach: [Gesammelte Werke in drei Bänden.] [Bd. 1:] Das Gemeindekind. Novellen, Aphorismen, [Bd. 2:] Kleine Romane, [Bd. 3:] Erzählungen. Autobiographische Schriften. Herausgegeben von Johannes Klein, München: Winkler, 1956-1958. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Georges Seurat, Auf einer Wiese sitzender Knabe, 1882-1883. Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt. Über die Autorin: 1830 als Freiin von Dubsky auf Schloß Zdislavic bei Kremsier in Mähren geboren, genießt Marie eine klassische geistige Bildung, bereits mit siebzehn unternimmt sie erste literarische Versuche. Nach der Heirat mit ihrem Vetter Moritz Freiherr von Ebner-Eschenbach lebt sie bis 1856 in Klosterbruck in Mähren, danach bis zu ihrem Lebensende in Wien, wo sie 1879 eine Ausbildung als Uhrmacherin absolviert. Nach erfolglosen dramatischen Versuchen, veröffentlicht sie 1876 - ermutigt von Franz Grillparzer - den heute als eines ihrer Hauptwerke bekannten Roman über die Magd "Bozena", der jedoch zunächst nur zögerlich Anerkennung findet. Ihren Durchbruch erreicht sie 1880 mit "Lotti, die Uhrmacherin", der die größeren Erzählungen "Das Gemeindekind" und "Unsühnbar", sowie die "Dorf- und Schloßgeschichten" (darin u.a. "Krambambuli") folgen. Humanitär gesinnt schildert sie Adel wie Kleinbürgertum in so scharfsinniger wie kritischer Detailtreue. Marie von Ebner-Eschenbach ist als bedeutende Vertreterin des kritischen Realismus eine der großen Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Von der Universität Wien zum Ehrendoktor der Philosopie ernannt und als erste Frau überhaupt mit dem Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet, stirbt sie am 12. März 1916 im Alter von 85 Jahren in Wien.
Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH, Berlin Das Gemeindekind A1033871979
Marie von Ebner-Eschenbach: Das Gemeindekind Erstdruck: In: Deutsche Rundschau, Berlin, Bd. 50-51, 1887; erste Buchausgabe in zwei Bänden: Berlin (Gebrüder Paetel) 1887. Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie der Autorin. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2014. Textgrundlage ist die Ausgabe: Marie von Ebner-Eschenbach: [Gesammelte Werke in drei Bänden.] [Bd. 1:] Das Gemeindekind. Novellen, Aphorismen, [Bd. 2:] Kleine Romane, [Bd. 3:] Erzählungen. Autobiographische Schriften. Herausgegeben von Johannes Klein, München: Winkler, 1956-1958. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Vincent van Gogh, Junger Mann mit Kornblume, 1890. Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt. Über die Autorin: 1830 als Freiin von Dubsky auf Schloß Zdislavic bei Kremsier in Mähren geboren, genießt Marie eine klassische geistige Bildung, bereits mit siebzehn unternimmt sie erste literarische Versuche. Nach der Heirat mit ihrem Vetter Moritz Freiherr von Ebner-Eschenbach lebt sie bis 1856 in Klosterbruck in Mähren, danach bis zu ihrem Lebensende in Wien, wo sie 1879 eine Ausbildung als Uhrmacherin absolviert. Nach erfolglosen dramatischen Versuchen, veröffentlicht sie 1876 - ermutigt von Franz Grillparzer - den heute als eines ihrer Hauptwerke bekannten Roman über die Magd »Bozena«, der jedoch zunächst nur zögerlich Anerkennung findet. Ihren Durchbruch erreicht sie 1880 mit »Lotti, die Uhrmacherin«, der die größeren Erzählungen »Das Gemeindekind« und »Unsühnbar«, sowie die »Dorf- und Schloßgeschichten« (darin u.a. »Krambambuli«) folgen. Humanitär gesinnt schildert sie Adel wie Kleinbürgertum in so scharfsinniger wie kritischer Detailtreue. Marie von Ebner-Eschenbach ist als bedeutende Vertreterin des kritischen Realismus eine der großen Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Von der Universität Wien zum Ehrendoktor der Philosopie ernannt und als erste Frau überhaupt mit dem Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet, stirbt sie am 12. März 1916 im Alter von 85 Jahren in Wien.
Buchschmiede Johann Strauss - Die Ära des Donauwalzers A1074939815
Johann Strauss Sohn trat nach dem Tod seines gefeierten Vaters aus dessen Schatten, um als Komponist etwas Neues, Atemberaubendes zu schaffen. In seiner Jugend präsentierte er sich als perfekte Kopie des Vaters. Immer fesch herausgeputzt in Frack und weißem Hemd mit Stehkragen, posierte er mit seiner Geige am Kinn. Schon Vater Strauss wusste, dass er glamourös wie ein Adeliger auftreten müsse, wenn er mehr erreichen wollte, als Geld mit dem Hut abzusammeln oder für ein warmes Essen zu spielen. Er ging das Wagnis ein, Eintrittsgeld für seine Konzerte zu verlangen. Ein revolutionärer Schritt für einen Unterhaltungskünstler, der sich damit auf die gleiche Ebene stellte wie die großen Musiker seiner Zeit. Die beiden Autorinnen Schramm und Glatzer entwickelt das Leben von Vater und Sohn erzählerisch aus den geschichtlichen Hintergründen der Habsburger Monarchie. Sie lüften das Geheimnis, wie es Johann Strauss Sohn gelungen ist, über seinen Vater hinauszuwachsen, um zum Komponisten der meistgespielten Musik der Welt zu werden. Gralshüter der Originalnoten des „Donauwalzers“ ist der Wiener Männergesang-Verein, der in der Monarchie eine Eliterolle spielte. Kaiser Franz Joseph nannte sie „seine lieben Hofsänger“. Professor Dr. Eduard Strauss, der Urenkel von Eduard Strauss, rückt höchst spannend einige Anekdoten aus dem Familienfundus in ein neues Licht. Eine Ärztin geht in der Anthologie der Frage nach, warum Johann Strauss kinderlos blieb, und stellt einen katastrophalen Gesundheitsbefund für das 19. Jahrhundert aus. Als Folge einer harmlosen Einmischung von Johann Strauss brach in seinem Haushalt ein „Krieg in der Küche“ los. Auch nach seinem Tod blieb Strauss eine schillernde Figur, die als Filmheld die Herzen der Kinobesucher eroberte. Aus diesem Grund schreckten die Nationalsozialisten in ihrem Rassenwahn auch nicht vor einer Urkundenfälschung zurück, um ihn zu einem Arier zu machen. Johann Strauss spielte eine große Rolle als Wegbereiter des Operettenfestivals in Mörbisch. Die Frage, ob die Strauss-Musik noch zeitgemäß ist, beantwortet Univ. Prof. Dr. Johannes Wildner gut begründet mit einem lauten "Ja".
DK Verlag Dorling Kindersley Das offizielle Downton-Abbey-Kochbuch A1054789577
Das ultimative Kochbuch für alle Downton-Abbey-Fans! Holen Sie sich jetzt die britische Kult-Serie und damit echtes Downton-Abbey-Feeling in Ihre Küche! Denn auf dem Anwesen in Yorkshire spielt das Essen eine große Rolle: Bei Trüffel-Rührei, Scones oder Ginger Beer werden die wichtigsten Themen besprochen, Intrigen gesponnen und manch ein Skandal aufgedeckt. Ein Kochbuch mit vielen Hintergrundinfos zur Serie, Szenenfotos aus allen Staffeln sowie aus dem Kinofilm! Das ERSTE offizielle Kochbuch zur beliebten Adels-Serie: Downton Abbey ist eine mehrfach prämierte britische Serie, die zahlreiche Fans in sechs TV-Staffeln begeisterte und nun auch mit einem eigenen Film auf die große Kino-Leinwand kommt. Dieses Kochbuch nimmt Sie pünktlich zum Kinostart mit in die Welt von Lord Grantham, Mary Crawley, John Bates und Co.! Essen wie zu Gast auf Downton Abbey: Egal ob herrschaftlich gedeckter Tisch oder bodenständige Speisen im Esszimmer der Bediensteten: Hier finden Sie 125 Rezepte aus der Ära der berühmten Adelsfamilie – aus den Jahren 1875 bis 1930. Es erwarten Sie die Gerichte der feinen Herrschaften wie Madeleines und Scones zum Nachmittagstee, Christmas Pudding an Feiertagen, Hors d’oeuvres wie gratinierte Austern, Hauptgerichte wie Ente mit Apfel-Calvados-Sauce oder Himbeer-Meringue als Zwischengang. Lassen Sie sich außerdem Gerichte aus dem Essbereich der Dienstboten im unteren Stockwerk schmecken – Lammeintopf, Porter Cake oder Überbackener Blumenkohl. Exklusives Hintergrundwissen: Mit Fotos vom Set und Fakten zu den Hintergründen – das Kochbuch ist perfekt für jeden, der nebenbei auch noch mehr über seine Lieblingsserie und -Charaktere erfahren will. Very British: Autorin Annie Gray ist als Food- und Kulturhistorikerin Expertin für die Kulinarik Großbritanniens. Sie verrät Ihnen Interessantes über das Dinieren zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Speisen Sie mit diesem Kochbuch wie der Lord von Grantham. Hier finden Sie tolle Rezepte für ein waschechtes Downton-Abbey-Dinner, für feierliche Angelegenheiten und Ideen für einfache, aber gleichzeitig köstliche britische Speisen!
Schlossgarten Neustrelitz (Wandkalender 2027 DIN A4 quer), CALVENDO Monatskalender A1080316560
Der Neustrelitzer Schlosspark, auch Neustrelitzer Schlossgarten genannt, wurde 1731/1732 von Julius Löwe nach Fertigstellung des Residenzschlosses der 1733 gegründeten Stadt Neustrelitz als Barockgarten angelegt, dann aber im 19./20 Jhd. mehrfach tiefgreifend umgestaltet und zu einer mehrteiligen Parkanlage erweitert. Die erhaltene barocke Sichtachse, der im Stil englischer Landschaftsgärten gestaltete „Englische Garten“, der dort zum Gedenken an die preußische Königin Luise von Mecklenburg-Strelitz auf einem Hügel errichtete Luisentempel, der von Friedrich Wilhelm Buttel entworfene Hebetempel, eine Reihe von Kopien antiker und klassizistischer Bildwerke sowie die am östlichen Rand des Parks gelegene Neustrelitzer Orangerie, zeugen noch heute vom Kunstgeschmack des Adels in der Zeit des Klassizismus. Hochwertiger Wandkalender mit 12 wunderschönen Bildern. Weil uns unsere Umwelt am Herzen liegt, setzen wir auf bedarfsgerechte Einzelfertigung in Europa. So vermeiden wir Überproduktion, reduzieren Abfall und halten Transportwege möglichst kurz – für eine klimabewusste und ressourcenschonende Herstellung. 14 Seiten bestehend aus 1 Cover 12 Monatsseiten 1 Indexseite verstärkte Rückwand Dieser erfolgreiche Kalender erscheint in neuer Auflage – mit denselben beliebten Motiven und aktualisiertem Kalendarium. Abbildungen: Januar: Schlosskirche Neustrelitz Februar: Blick zum Hebetempel März: Südwestlicher Parkblick April: Unterer Brunnen Mai: Skulptur: Ildefonso Gruppe Juni: Orangerie Juli: Nordöstlicher Parkblick August: Luisentempel September: Oberer Brunnen Oktober: Skulptur: Victoria von Leuthen November: Vorgarten der Orangerie Dezember: Blick zur Schlosskirche QUALITÄT - Hochwertiger Bilderkalender mit 12 wunderschönen Motiven auf lichtbeständigem Bilderdruckpapier, robuste Spiralbindung mit Aufhängebügel. NACHHALTIG - deutliche Abfallreduzierung durch bedarfsgerechte Einzelstückfertigung, Produktion in Europa und klimabewusste Logistik. VIELSEITIG – Kalender für Freunde und Familie, für Kinder und Erwachsene, jung und alt, zu Weihnachten, Geburtstag oder zwischendurch. Ein Barockgarten nach englischem Vorbild. von Autor(in): Andreas Berger
Schlossgarten Neustrelitz (Wandkalender 2027 DIN A2 quer), CALVENDO Monatskalender A1080316737
Der Neustrelitzer Schlosspark, auch Neustrelitzer Schlossgarten genannt, wurde 1731/1732 von Julius Löwe nach Fertigstellung des Residenzschlosses der 1733 gegründeten Stadt Neustrelitz als Barockgarten angelegt, dann aber im 19./20 Jhd. mehrfach tiefgreifend umgestaltet und zu einer mehrteiligen Parkanlage erweitert. Die erhaltene barocke Sichtachse, der im Stil englischer Landschaftsgärten gestaltete „Englische Garten“, der dort zum Gedenken an die preußische Königin Luise von Mecklenburg-Strelitz auf einem Hügel errichtete Luisentempel, der von Friedrich Wilhelm Buttel entworfene Hebetempel, eine Reihe von Kopien antiker und klassizistischer Bildwerke sowie die am östlichen Rand des Parks gelegene Neustrelitzer Orangerie, zeugen noch heute vom Kunstgeschmack des Adels in der Zeit des Klassizismus. Hochwertiger Wandkalender mit 12 wunderschönen Bildern. Weil uns unsere Umwelt am Herzen liegt, setzen wir auf bedarfsgerechte Einzelfertigung in Europa. So vermeiden wir Überproduktion, reduzieren Abfall und halten Transportwege möglichst kurz – für eine klimabewusste und ressourcenschonende Herstellung. 14 Seiten bestehend aus 1 Cover 12 Monatsseiten 1 Indexseite verstärkte Rückwand Dieser erfolgreiche Kalender erscheint in neuer Auflage – mit denselben beliebten Motiven und aktualisiertem Kalendarium. Abbildungen: Januar: Schlosskirche Neustrelitz Februar: Blick zum Hebetempel März: Südwestlicher Parkblick April: Unterer Brunnen Mai: Skulptur: Ildefonso Gruppe Juni: Orangerie Juli: Nordöstlicher Parkblick August: Luisentempel September: Oberer Brunnen Oktober: Skulptur: Victoria von Leuthen November: Vorgarten der Orangerie Dezember: Blick zur Schlosskirche QUALITÄT - Hochwertiger Bilderkalender mit 12 wunderschönen Motiven auf lichtbeständigem Bilderdruckpapier, robuste Spiralbindung mit Aufhängebügel. NACHHALTIG - deutliche Abfallreduzierung durch bedarfsgerechte Einzelstückfertigung, Produktion in Europa und klimabewusste Logistik. VIELSEITIG – Kalender für Freunde und Familie, für Kinder und Erwachsene, jung und alt, zu Weihnachten, Geburtstag oder zwischendurch. Ein Barockgarten nach englischem Vorbild. von Autor(in): Andreas Berger
Marie von Ebner-Eschenbach: Das Gemeindekind Erstdruck: In: Deutsche Rundschau, Berlin, Bd. 50-51, 1887; erste Buchausgabe in zwei Bänden: Berlin (Gebrüder Paetel) 1887. Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie der Autorin. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2015. Textgrundlage ist die Ausgabe: Marie von Ebner-Eschenbach: [Gesammelte Werke in drei Bänden.] [Bd. 1:] Das Gemeindekind. Novellen, Aphorismen, [Bd. 2:] Kleine Romane, [Bd. 3:] Erzählungen. Autobiographische Schriften. Herausgegeben von Johannes Klein, München: Winkler, 1956-1958. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Georges Seurat, Auf einer Wiese sitzender Knabe, 1882-1883. Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt. Über die Autorin: 1830 als Freiin von Dubsky auf Schloß Zdislavic bei Kremsier in Mähren geboren, genießt Marie eine klassische geistige Bildung, bereits mit siebzehn unternimmt sie erste literarische Versuche. Nach der Heirat mit ihrem Vetter Moritz Freiherr von Ebner-Eschenbach lebt sie bis 1856 in Klosterbruck in Mähren, danach bis zu ihrem Lebensende in Wien, wo sie 1879 eine Ausbildung als Uhrmacherin absolviert. Nach erfolglosen dramatischen Versuchen, veröffentlicht sie 1876 - ermutigt von Franz Grillparzer - den heute als eines ihrer Hauptwerke bekannten Roman über die Magd »Bozena«, der jedoch zunächst nur zögerlich Anerkennung findet. Ihren Durchbruch erreicht sie 1880 mit »Lotti, die Uhrmacherin«, der die größeren Erzählungen »Das Gemeindekind« und »Unsühnbar«, sowie die »Dorf- und Schloßgeschichten« (darin u.a. »Krambambuli«) folgen. Humanitär gesinnt schildert sie Adel wie Kleinbürgertum in so scharfsinniger wie kritischer Detailtreue. Marie von Ebner-Eschenbach ist als bedeutende Vertreterin des kritischen Realismus eine der großen Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Von der Universität Wien zum Ehrendoktor der Philosopie ernannt und als erste Frau überhaupt mit dem Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet, stirbt sie am 12. März 1916 im Alter von 85 Jahren in Wien.
Nahörmal Records Krieg und Frieden (Erster Teil) A1071473043
Krieg und Frieden ist ein historischer Roman des russischen Schriftstellers Leo Tolstoy. Er gilt als eines der bedeutendsten Werke der Weltliteratur und wurde mehrfach verfilmt. In seiner Mischung aus historischem Roman und militär-politischen Darstellungen sowie Analysen der zaristischen Feudalgesellschaft während der napoleonischen Ära Anfang des 19. Jahrhunderts in Russland und den Kriegen zwischen 1805 und 1812 mit der Invasion Russlands 1812 nimmt es die Montagetechnik moderner Romane des 20. Jahrhunderts vorweg. Ein Entwurf wurde 1863 fertiggestellt und dessen erster Teil zwei Jahre später in der Zeitschrift Russkiy Vestnik unter dem Titel 1805 seriell veröffentlicht. Weitere Teile folgten bis 1867. Von 1866 bis 1869 schrieb Tolstoy den Roman um und veränderte unter anderem den Schluss. Diese Fassung erschien 1868/69 unter dem Titel Krieg und Frieden in Moskau. Krieg und Frieden (Erster Teil): Der Roman beginnt im Juli 1805 in St. Petersburg und Moskau. Das Land bereitet sich auf den Krieg gegen Napoleon vor und beruft die jungen Männer zum Heer ein. Ihr Abschied von den Familien überschattet die Soireen und Feste und kontrastiert mit der eingehenden Schilderung der luxuriösen Lebensumstände, der Vorbereitung der Bälle, der Präsentation der Garderoben, des Tafelgeschirrs, der Menüfolgen, des großen Stabes der Dienerschaft, der höfischen, floskelhaften Konversation in Französisch. Bei einer der Knüpfung nützlicher Verbindungen dienenden Abendgesellschaft im Adels- und Diplomatenmilieu, zu der Anna Pawlowna Scherer, eine Hofdame und Vertraute der Kaiserin, eingeladen hat, werden einige Hauptcharaktere eingeführt. Neben Annas Bekannten sind dies vor allem zwei die weitere Handlung bestimmende Personen: Pierre (Pjotr Kirillowitsch), der uneheliche, nach dem Tod seiner Mutter in Frankreich erzogene Lieblingssohn des wohlhabenden Grafen Besuchow ist kürzlich vom todkranken Vater nach Russland zurückgeholt worden. Der in Paris zum Napoleon-Anhänger sozialisierte junge Mann ist wegen seiner naiven unkonventionellen Direktheit und gesellschaftlichen Unbeholfenheit in dem Feudalkreis mit seinen ritualisierten Umgangsformen ein von allen belächelter Fremdkörper.
Frölich und Kaufmann Anständige Frauen: Roman. 25012185
Ein verwaistes Schloss. Eine ehrgeizige Kutscherstochter. Und ein Graf mit gefährlichen Launen: Willkommen in Borryán!Es ist (mehr oder weniger) das Jahr 1900, und im Schloss Borryán langweilt sich Christine, die 19-jährige Tochter des Herrschaftskutschers, unsäglich. Ihr Unglück ist groß: Christine möchte reich und vornehm sein, einmal in der Kutsche hinten sitzen, Gräfin sein, zumindest für einen Tag. Stattdessen soll sie sich eine Arbeit suchen: Kammerjungfer, Kindergärtnerin ... Doch dann trifft eine Depesche ein, die alles verändert: Graf Alexander Murány, der seinen Herrensitz seit zwei Jahren nicht mehr bewohnt hat, kündigt die Rückkehr aus Paris an. Da er seine Ehe durch beiläufige Untreue in eine, wie es scheint, irreparable Krise gestürzt hat und sich Christines Avancen - die in dem Grafen die Chance ihres Lebens sieht - als mehr als einladend erweisen, ist die leidenschaftliche Affäre vorprogrammiert. Jane Austens, Downton Abbeys und Bridgertons heimliches Lovechild:Die Situation in Borryán spitzt sich immer weiter zu, bis dann auch noch Muránys Gattin - gänzlich unerwartet - im Schloss auftaucht und die Spielkarten neu gemischt werden ...Emilie Matajas zeitloser Page-Turner aus dem Jahr 1906 liefert nicht nur ein hitziges Beziehungsdrama, sondern auch eine clevere Auseinandersetzung mit Klasse und Geschlecht. Mataja erzählt von Frauen, die sich nicht schuldig fühlen für das, was sie wollen. Von Frauen, die klug, mutig, unbeugsam, skandalös und in keiner Weise anständig sind. Sie erzählt von Adeligen und Dienstboten, die um die Gunst des Grafen buhlen - denn im Spiel um Titel und Prunk sind alle auf sich allein gestellt!Vergessene Autorinnen, wiederentdeckte Literatur: Haymon Her Story'Anständige Frauen' bildet den zweiten Band der Reihe 'Haymon Her Story: Wiederentdeckte Literatur von Frauen', die von Bettina Balàka herausgegeben wird und sich vergessenen deutschsprachigen Autorinnen widmet. Jedes Buch erscheint mit einer literarischen Einordnung der Herausgeberin und einem Beitrag zur historisch-biografischen Auseinandersetzung von der Historikerin Katharina Prager.
BoD - Books on Demand Abendliche Häuser A1060338890
In der Reihe »Klassiker in neuer Rechtschreibung« gibt Klara Neuhaus-Richter die 10.000 wichtigsten Bücher der Weltliteratur in der empfohlenen Schreibweise nach Duden heraus. Eduard von Keyserling: Abendliche Häuser. Roman Der späte Roman des zu Unrecht fast vergessenen Keyserling vermittelt das Lebensgefühl des untergehenden Adels im ausgehenden 19. Jahrhundert. Die Hoffnungslosigkeit und den Niedergang einer dekadenten Gesellschaft schildert der Autor anhand eines schließlich tödlich endenden Dreiecksverhältnis. Thomas Mann sah in Eduard von Keyserling einen großen Vertreter des deutschen Impressionismus. Erstdruck in »Neue deutsche Rundschau«, Nr. 25, 1914. Als Buch: Berlin, S. Fischer, 1914. Textgrundlage ist die Ausgabe: Eduard von Keyserling: Gesammelte Erzählungen in vier Bänden, Berlin: S. Fischer, 1922. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Neu herausgegeben und mit einer Biografie des Autors versehen von Klara Neuhaus-Richter, Berlin 2021. Umschlaggestaltung von Rainer Richter unter Verwendung einer Porträtzeichnung von Josefine Weinschrott. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt. Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH Über den Autor: 1855 im kurländischen Tels-Paddern - heute in Lettland - als zehntes von zwölf Kindern in eine baltische Landadelsfamilie hineingeboren, studiert Eduard von Keyserling zunächst Jura in Dorpat (heute Tartu in Estland) und wechselt nach einem nie aufgeklärten Eklat und seinem Ausschluss aus der studentischen Verbindung »Curonia« nach Wien, wo er sich für Philosophie und Kunstgeschichte einschreibt und für die Wiener Allgemeine Zeitung schreibt. Zurück in Kurland widmet er sich der Verwaltung der mütterlichen Güter. Als Ende 1894 die Mutter stirbt, zieht er mit drei seiner Schwestern nach München. Der an Syphilis Erkrankte erblindet und lebt zurückgezogen in einem Haushalt mit seinen Schwestern, denen er seine Werke diktiert. Seine einfühlsame Schilderung erotischer Konflikte und die feine Ironie seiner oft adligen Figuren bringen ihm den Beinamen der »baltische Fontane« ein. Am 28. September 1918 stirbt mit Eduard von Keyserling ein bedeutender Virtuose der impressionistischen Erzählung.
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In der Reihe »Klassiker in neuer Rechtschreibung« gibt Klara Neuhaus-Richter die 10.000 wichtigsten Bücher der Weltliteratur in der empfohlenen Schreibweise nach Duden heraus. Eduard von Keyserling: Abendliche Häuser. Roman Der späte Roman des zu Unrecht fast vergessenen Keyserling vermittelt das Lebensgefühl des untergehenden Adels im ausgehenden 19. Jahrhundert. Die Hoffnungslosigkeit und den Niedergang einer dekadenten Gesellschaft schildert der Autor anhand eines schließlich tödlich endenden Dreiecksverhältnis. Thomas Mann sah in Eduard von Keyserling einen großen Vertreter des deutschen Impressionismus. Erstdruck in »Neue deutsche Rundschau«, Nr. 25, 1914. Als Buch: Berlin, S. Fischer, 1914. Textgrundlage ist die Ausgabe: Eduard von Keyserling: Gesammelte Erzählungen in vier Bänden, Berlin: S. Fischer, 1922. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Neu herausgegeben und mit einer Biografie des Autors versehen von Klara Neuhaus-Richter, Berlin 2021. Umschlaggestaltung von Rainer Richter unter Verwendung einer Porträtzeichnung von Josefine Weinschrott. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt. Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH Über den Autor: 1855 im kurländischen Tels-Paddern ¿ heute in Lettland ¿ als zehntes von zwölf Kindern in eine baltische Landadelsfamilie hineingeboren, studiert Eduard von Keyserling zunächst Jura in Dorpat (heute Tartu in Estland) und wechselt nach einem nie aufgeklärten Eklat und seinem Ausschluss aus der studentischen Verbindung »Curonia« nach Wien, wo er sich für Philosophie und Kunstgeschichte einschreibt und für die Wiener Allgemeine Zeitung schreibt. Zurück in Kurland widmet er sich der Verwaltung der mütterlichen Güter. Als Ende 1894 die Mutter stirbt, zieht er mit drei seiner Schwestern nach München. Der an Syphilis Erkrankte erblindet und lebt zurückgezogen in einem Haushalt mit seinen Schwestern, denen er seine Werke diktiert. Seine einfühlsame Schilderung erotischer Konflikte und die feine Ironie seiner oft adligen Figuren bringen ihm den Beinamen der »baltische Fontane« ein. Am 28. September 1918 stirbt mit Eduard von Keyserling ein bedeutender Virtuose der impressionistischen Erzählung.
Marie von Ebner-Eschenbach: Das Gemeindekind Erstdruck: In: Deutsche Rundschau, Berlin, Bd. 50-51, 1887; erste Buchausgabe in zwei Bänden: Berlin (Gebrüder Paetel) 1887. Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie der Autorin. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2015. Textgrundlage ist die Ausgabe: Marie von Ebner-Eschenbach: [Gesammelte Werke in drei Bänden.] [Bd. 1:] Das Gemeindekind. Novellen, Aphorismen, [Bd. 2:] Kleine Romane, [Bd. 3:] Erzählungen. Autobiographische Schriften. Herausgegeben von Johannes Klein, München: Winkler, 1956-1958. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Georges Seurat, Auf einer Wiese sitzender Knabe, 1882-1883. Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt. Über die Autorin: 1830 als Freiin von Dubsky auf Schloß Zdislavic bei Kremsier in Mähren geboren, genießt Marie eine klassische geistige Bildung, bereits mit siebzehn unternimmt sie erste literarische Versuche. Nach der Heirat mit ihrem Vetter Moritz Freiherr von Ebner-Eschenbach lebt sie bis 1856 in Klosterbruck in Mähren, danach bis zu ihrem Lebensende in Wien, wo sie 1879 eine Ausbildung als Uhrmacherin absolviert. Nach erfolglosen dramatischen Versuchen, veröffentlicht sie 1876 - ermutigt von Franz Grillparzer - den heute als eines ihrer Hauptwerke bekannten Roman über die Magd "Bozena", der jedoch zunächst nur zögerlich Anerkennung findet. Ihren Durchbruch erreicht sie 1880 mit "Lotti, die Uhrmacherin", der die größeren Erzählungen "Das Gemeindekind" und "Unsühnbar", sowie die "Dorf- und Schloßgeschichten" (darin u.a. "Krambambuli") folgen. Humanitär gesinnt schildert sie Adel wie Kleinbürgertum in so scharfsinniger wie kritischer Detailtreue. Marie von Ebner-Eschenbach ist als bedeutende Vertreterin des kritischen Realismus eine der großen Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Von der Universität Wien zum Ehrendoktor der Philosopie ernannt und als erste Frau überhaupt mit dem Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet, stirbt sie am 12. März 1916 im Alter von 85 Jahren in Wien.
Ein verwaistes Schloss. Eine ehrgeizige Kutscherstochter. Und ein Graf mit gefährlichen Launen: Willkommen in Borryán! Es ist (mehr oder weniger) das Jahr 1900, und im Schloss Borryán langweilt sich Christine, die 19-jährige Tochter des Herrschaftskutschers, unsäglich. Ihr Unglück ist groß: Christine möchte reich und vornehm sein, einmal in der Kutsche hinten sitzen, Gräfin sein, zumindest für einen Tag. Stattdessen soll sie sich eine Arbeit suchen: Kammerjungfer, Kindergärtnerin … Doch dann trifft eine Depesche ein, die alles verändert: Graf Alexander Murány, der seinen Herrensitz seit zwei Jahren nicht mehr bewohnt hat, kündigt die Rückkehr aus Paris an. Da er seine Ehe durch beiläufige Untreue in eine, wie es scheint, irreparable Krise gestürzt hat und sich Christines Avancen – die in dem Grafen die Chance ihres Lebens sieht – als mehr als einladend erweisen, ist die leidenschaftliche Affäre vorprogrammiert. Jane Austens, Downton Abbeys und Bridgertons heimliches Lovechild: Die Situation in Borryán spitzt sich immer weiter zu, bis dann auch noch Muránys Gattin – gänzlich unerwartet – im Schloss auftaucht und die Spielkarten neu gemischt werden … Emilie Matajas zeitloser Page-Turner aus dem Jahr 1906 liefert nicht nur ein hitziges Beziehungsdrama, sondern auch eine clevere Auseinandersetzung mit Klasse und Geschlecht. Mataja erzählt von Frauen, die sich nicht schuldig fühlen für das, was sie wollen. Von Frauen, die klug, mutig, unbeugsam, skandalös und in keiner Weise anständig sind. Sie erzählt von Adeligen und Dienstboten, die um die Gunst des Grafen buhlen – denn im Spiel um Titel und Prunk sind alle auf sich allein gestellt! Vergessene Autorinnen, wiederentdeckte Literatur: Haymon Her Story „Anständige Frauen“ bildet den zweiten Band der Reihe „Haymon Her Story: Wiederentdeckte Literatur von Frauen“, die von Bettina Balàka herausgegeben wird und sich vergessenen deutschsprachigen Autorinnen widmet. Jedes Buch erscheint mit einer literarischen Einordnung der Herausgeberin und einem Beitrag zur historisch-biografischen Auseinandersetzung von der Historikerin Katharina Prager.
Marie von Ebner-Eschenbach: Meine Kinderjahre Erstdruck: In: Deutsche Rundschau, Berlin, Bd. 123 und 124, 1904/05; erste Buchausgabe: Berlin (Gebrüder Paetel) 1906. Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie der Autorin. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2015. Textgrundlage ist die Ausgabe: Marie von Ebner-Eschenbach: [Gesammelte Werke in drei Bänden.] [Bd. 1:] Das Gemeindekind. Novellen, Aphorismen, [Bd. 2:] Kleine Romane, [Bd. 3:] Erzählungen. Autobiographische Schriften. Herausgegeben von Johannes Klein, München: Winkler, 1956-1958. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Victor Borisov-Musatov, Gutshaus, 1903. Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt. Über die Autorin: 1830 als Freiin von Dubsky auf Schloß Zdislavic bei Kremsier in Mähren geboren, genießt Marie eine klassische geistige Bildung, bereits mit siebzehn unternimmt sie erste literarische Versuche. Nach der Heirat mit ihrem Vetter Moritz Freiherr von Ebner-Eschenbach lebt sie bis 1856 in Klosterbruck in Mähren, danach bis zu ihrem Lebensende in Wien, wo sie 1879 eine Ausbildung als Uhrmacherin absolviert. Nach erfolglosen dramatischen Versuchen, veröffentlicht sie 1876 - ermutigt von Franz Grillparzer - den heute als eines ihrer Hauptwerke bekannten Roman über die Magd »Bozena«, der jedoch zunächst nur zögerlich Anerkennung findet. Ihren Durchbruch erreicht sie 1880 mit »Lotti, die Uhrmacherin«, der die größeren Erzählungen »Das Gemeindekind« und »Unsühnbar«, sowie die »Dorf- und Schloßgeschichten« (darin u.a. »Krambambuli«) folgen. Humanitär gesinnt schildert sie Adel wie Kleinbürgertum in so scharfsinniger wie kritischer Detailtreue. Marie von Ebner-Eschenbach ist als bedeutende Vertreterin des kritischen Realismus eine der großen Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Von der Universität Wien zum Ehrendoktor der Philosopie ernannt und als erste Frau überhaupt mit dem Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet, stirbt sie am 12. März 1916 im Alter von 85 Jahren in Wien.
Marie von Ebner-Eschenbach: Meine Kinderjahre Erstdruck: In: Deutsche Rundschau, Berlin, Bd. 123 und 124, 1904/05; erste Buchausgabe: Berlin (Gebrüder Paetel) 1906. Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie der Autorin. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2015. Textgrundlage ist die Ausgabe: Marie von Ebner-Eschenbach: [Gesammelte Werke in drei Bänden.] [Bd. 1:] Das Gemeindekind. Novellen, Aphorismen, [Bd. 2:] Kleine Romane, [Bd. 3:] Erzählungen. Autobiographische Schriften. Herausgegeben von Johannes Klein, München: Winkler, 1956-1958. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Victor Borisov-Musatov, Gutshaus, 1903. Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt. Über die Autorin: 1830 als Freiin von Dubsky auf Schloß Zdislavic bei Kremsier in Mähren geboren, genießt Marie eine klassische geistige Bildung, bereits mit siebzehn unternimmt sie erste literarische Versuche. Nach der Heirat mit ihrem Vetter Moritz Freiherr von Ebner-Eschenbach lebt sie bis 1856 in Klosterbruck in Mähren, danach bis zu ihrem Lebensende in Wien, wo sie 1879 eine Ausbildung als Uhrmacherin absolviert. Nach erfolglosen dramatischen Versuchen, veröffentlicht sie 1876 - ermutigt von Franz Grillparzer - den heute als eines ihrer Hauptwerke bekannten Roman über die Magd »Bozena«, der jedoch zunächst nur zögerlich Anerkennung findet. Ihren Durchbruch erreicht sie 1880 mit »Lotti, die Uhrmacherin«, der die größeren Erzählungen »Das Gemeindekind« und »Unsühnbar«, sowie die »Dorf- und Schloßgeschichten« (darin u.a. »Krambambuli«) folgen. Humanitär gesinnt schildert sie Adel wie Kleinbürgertum in so scharfsinniger wie kritischer Detailtreue. Marie von Ebner-Eschenbach ist als bedeutende Vertreterin des kritischen Realismus eine der großen Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Von der Universität Wien zum Ehrendoktor der Philosopie ernannt und als erste Frau überhaupt mit dem Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet, stirbt sie am 12. März 1916 im Alter von 85 Jahren in Wien.