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E-artnow Effi Briest: Eine Geschichte nach dem Leben
E-artnow Effi Briest: Eine Geschichte nach dem Leben
Theodor Fontanes "Effi Briest: Eine Geschichte nach dem Leben" zählt zu den vollkommensten Romanen des poetischen Realismus. In der Geschichte der jungen Effi, die in eine standesgemäße, aber gefühlsarme Ehe mit Baron von Innstetten gedrängt wird, entfaltet Fontane ein präzises Bild preußischer Gesellschaft, ihrer Ehrbegriffe und ihrer zerstörerischen Konventionen. Der Stil ist von scheinbarer Leichtigkeit, diskreter Ironie und psychologischer Genauigkeit geprägt; gerade im Ungesagten offenbart sich die Tragik. Fontane, 1819 geboren, war Journalist, Theaterkritiker, Kriegsberichterstatter und später einer der bedeutendsten deutschen Romanciers des 19. Jahrhunderts. Seine genaue Kenntnis märkischer Landschaften, adeliger Milieus und gesellschaftlicher Rituale fließt in den Roman ein. Zugleich sensibilisierten ihn seine journalistische Beobachtungsgabe und seine Skepsis gegenüber starren Normen für jene Konflikte zwischen Individuum und Gesellschaft, die Effis Schicksal bestimmen. Dieses Buch empfiehlt sich allen Leserinnen und Lesern, die Literatur nicht nur als Erzählung, sondern als Erkenntnisform begreifen. "Effi Briest" ist ein stilles, doch unerbittliches Meisterwerk über Schuld, Urteil und soziale Kälte. Wer verstehen will, wie große Prosa mit wenigen Gesten eine ganze Epoche sichtbar macht, findet hier einen unverzichtbaren Text.
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E-artnow Effi Briest
E-artnow Effi Briest
Theodor Fontanes "Effi Briest" entfaltet die Geschichte einer jungen Frau, die in eine standesgemäße, aber gefühlsarme Ehe mit Baron von Innstetten gedrängt wird und an den starren Ehr- und Moralvorstellungen des preußischen Adels zerbricht. In unaufdringlich präziser, dialogisch nuancierter Prosa verbindet der Roman psychologische Beobachtung mit gesellschaftlicher Analyse. Als Spätwerk des poetischen Realismus steht er neben "Madame Bovary" und "Anna Karenina" als große europäische Ehebruchtragödie, doch Fontanes Kunst liegt in der leisen Andeutung, im Schweigen und in der Ironie. Fontane, 1819 geboren, war Apotheker, Journalist, Kriegsberichterstatter und unermüdlicher Chronist der Mark Brandenburg, bevor er zu einem der bedeutendsten Romanciers des 19. Jahrhunderts wurde. Seine genaue Kenntnis preußischer Milieus, seine Skepsis gegenüber Konventionen und seine Erfahrung als Beobachter politischer wie sozialer Umbrüche prägen "Effi Briest". Der Roman ist daher weniger Anklage als sorgfältige Diagnose einer Gesellschaft, die Menschlichkeit dem Ansehen opfert. Dieses Buch empfiehlt sich allen Leserinnen und Lesern, die literarische Subtilität, historische Tiefenschärfe und moralische Komplexität schätzen. "Effi Briest" bleibt erschütternd aktuell, weil es zeigt, wie soziale Normen individuelle Lebensmöglichkeiten formen und zerstören.
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Henricus - Edition Deutsche Klassik 500 Schwänke A1080454712
Henricus - Edition Deutsche Klassik 500 Schwänke A1080454712
Alexander Roda Roda: 500 Schwänke. Satiren auf Stand, Ehe und Eitelkeit Erstdruck: Berlin, Schuster und Loeffler, 1912. Hier nach der 19.-24. Auflage, Berlin, Dr. Eysler und Co. AG, 1922, Paul Busson gewidmet. Neuausgabe, herausgegeben von Karl-Maria Guth, Berlin 2026. Der Text dieser Ausgabe wurde behutsam an die neue deutsche Rechtschreibung angepasst. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt. Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH In »500 Schwänke« versammelt Alexander Roda Roda ein Feuerwerk kurzer, scharf zugespitzter Szenen aus Militär, Kaffeehaus, Ehe, Adel, Bürokratie, Literaturbetrieb und bürgerlichem Alltag. Mit trockenem Witz, Dialektfärbung und sicherem Gespür für menschliche Schwächen entlarvt er Dünkel, Amtsstolz, Bildungsgehabe, gesellschaftliche Heuchelei und absurde Autoritäten. Die einzelnen Schwänke funktionieren wie literarische Momentaufnahmen: Ein Satz, eine Verwechslung, ein Missverständnis oder eine unerwartete Wendung genügt, um ganze Milieus bloßzustellen. Das Buch ist keine fortlaufende Erzählung, sondern eine Sammlung pointierter Miniaturen, die den Ton der untergehenden k. u. k. Welt ebenso einfangen wie den großstädtischen Witz Berlins, Wiens und Münchens.
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E-artnow Frühlingsstürme A1067670895
E-artnow Frühlingsstürme A1067670895
In "Frühlingsstürme" entfaltet Nataly von Eschstruth einen Gesellschafts- und Liebesroman, in dem das Erwachen der Gefühle mit den Verwerfungen sozialer Erwartungen zusammenstößt. Der Titel wird zum Leitbild: Frühling verheißt Erneuerung, doch seine Stürme prüfen Charaktere, Bindungen und moralische Gewissheiten. In klarer, empfindsamer Prosa verbindet der Roman psychologische Beobachtung mit den Konventionen der populären Erzählkunst des späten 19. Jahrhunderts und steht damit im Kontext jener Literatur, die häusliche Sphäre, Standesordnung und weibliche Selbstbehauptung erzählerisch verhandelt. Nataly von Eschstruth, eine vielgelesene deutsche Schriftstellerin ihrer Zeit, war besonders für Romane bekannt, die adelige und bürgerliche Lebenswelten, Herzenskonflikte und Fragen gesellschaftlicher Anerkennung miteinander verschränkten. Ihre Herkunft und ihr Blick auf die Milieus der wilhelminischen Gesellschaft ermöglichten ihr eine sichere Gestaltung von Etikette, Pflichtgefühl und verborgenem Begehren. "Frühlingsstürme" lässt sich als Ausdruck dieses literarischen Interesses an innerer Reifung unter äußerem Druck verstehen. Empfohlen sei dieses Buch Leserinnen und Lesern, die historische Unterhaltungsliteratur nicht nur als sentimentales Dokument, sondern als Spiegel gesellschaftlicher Normen lesen möchten. Es bietet Gefühl, Konflikt und zeitgeschichtliche Anschaulichkeit in einer Form, die zugleich zugänglich und kulturhistorisch aufschlussreich ist.
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Musaicum Books Die wichtigsten Gesellschaftsromane von Theodor Fontane A1067405745
Musaicum Books Die wichtigsten Gesellschaftsromane von Theodor Fontane A1067405745
Diese Ausgabe versammelt Fontanes zentrale Gesellschaftsromane und eröffnet ein Panorama des preußisch-deutschen Bürgertums und Adels im späten 19. Jahrhundert. In Werken wie Irrungen, Wirrungen, Frau Jenny Treibel oder Effi Briest zeigt sich ein Realismus, der weniger durch dramatische Handlung als durch präzise Gesprächsführung, soziale Beobachtung und feine Ironie wirkt. Fontane untersucht Ehe, Stand, Geld, Ehre und weibliche Handlungsspielräume als Kräfte, die individuelles Glück formen und begrenzen. Theodor Fontane, 1819 in Neuruppin geboren, war Apotheker, Journalist, Kriegsberichterstatter, Theaterkritiker und Reisender, bevor er zum großen Romancier des deutschen Realismus wurde. Seine Kenntnis Berlins, der Mark Brandenburg und der europäischen Kultur, verbunden mit politischer Nüchternheit und Menschenfreundlichkeit, befähigte ihn, gesellschaftliche Konventionen nicht anklagend, sondern analytisch erzählend sichtbar zu machen. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die den deutschen Realismus in seiner reifsten Form kennenlernen möchten. Fontanes Romane bieten keine bloßen Sittenbilder, sondern subtile Studien sozialer Macht, moralischer Ambivalenz und moderner Individualität. Ihre leise Kunst bleibt erstaunlich gegenwärtig.
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Klostermann, Vittorio Fürstenrecht und Staatsrecht im 19. Jahrhundert
Klostermann, Vittorio Fürstenrecht und Staatsrecht im 19. Jahrhundert
Unter "Fürstenrecht" verstand man das Standesrecht des hohen Adels. Es wurde von den hochadeligen Familien ohne Mitwirkung des Staates geschaffen und umfasste vor allem Regeln des Familien- und Erbrechts. Das Fürstenrecht des 19. Jahrhunderts galt bisher als rückwärtsgewandt, als ein Relikt der Ständegesellschaft des Alten Reichs – zu Unrecht, denn die Wissenschaft vom Fürstenrecht war juristisch auf der Höhe ihrer Zeit. Sie antwortete auf die politischen und gesellschaftlichen Veränderungen und auf die dogmatischen Herausforderungen durch die "juristische Methode" und die Lehre vom Gesetzgebungsmonopol des Staates mit einem neuen dogmatischen Instrumentarium. Zentral waren die Konzepte der "Autonomie" und der "Genossenschaft", die auf neuartige Weise mit einem abstrakten Staatsbegriff verbunden wurden. Rechtspolitisch zielte dies nicht unbedingt auf die Bewahrung der Vorrechte des Hochadels. Die einzige Lehre, die sich über längere Zeit durchsetzen konnte, die des Heidelberger Staatsrechtlers Hermann Schulze, verfolgte im Gegenteil die Unterordnung des Hochadels unter den Staat und die Integration des Fürstenrechts in das egalitäre Rechtssystem der bürgerlichen Gesellschaft. Die Untersuchung der wissenschaftlichen Behandlung dieses traditionalen nichtstaatlichen Rechts im Zeitalter des staatsrechtlichen Positivismus eröffnet darüber hinaus auch neue Perspektiven auf Entstehung und Funktion der Genossenschaftstheorie und der Lehre von der Autonomie sowie den Stellenwert der "juristischen Methode".
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GRIN Bildnisse russischer Adliger des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts
GRIN Bildnisse russischer Adliger des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts
Studienarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Kunst - Bildende Künstler, Note: 2,3, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Arbeit befasst sich mit der Frage, wie genau und durch welches Mittel die vorliegenden Aspekte (Standbewusstsein, Bildung, Gefühl) die Maler Levickij, Borovikovskij und Rokotov wiedergegeben haben und durch welches Bildkonzept (Intimität und Parade) es möglich sein könnte. Die Hausarbeit fängt mit der Erläuterung der politischen und alltäglichen Situationen der Adliger im 18. und 19. Jahrhundert an. Die Rechte und Aufgaben des Adels werden ausführlich vorgestellt und zusammengefasst. Die historischen Aspekte ergeben wichtige Gründe über die Entstehung des Porträts als selbstständige Gattung. Die folgenden Kapitel beschäftigen sich mit der Porträtgeschichte, und zwar die Besonderheiten des russischen Porträts und warum es in der Weltkunst eingenommen und akzeptiert wird. Außerdem wird es überlegt, welchen westlichen Einfluss das russische Porträt hatte und wie es im Folgenden als zur russischen Besonderheit geworden ist. Das Wissen über die Porträtcharakteristik und die Regel für das Porträtmalen dieser Epoche werden zusätzlich dargestellt. Die Unterkapitel des zweiten Kapitels dienen der Zwecke der Bildbeschreibung der Porträts. Hinzu werden die drei vorragenden Maler, die die Geschichte des russischen Porträts geschrieben haben, dargestellt.
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Musaicum Books George Sand: Geschichte meines Lebens
Musaicum Books George Sand: Geschichte meines Lebens
George Sands Geschichte meines Lebens ist weit mehr als eine Autobiographie: ein groß angelegtes Selbstporträt, das Familienchronik, Bildungsroman, politische Erinnerung und poetologische Reflexion verbindet. Von der Kindheit in Nohant über die Pariser Jahre bis zur Herausbildung einer unabhängigen Schriftstellerexistenz entfaltet Sand eine Prosa von bemerkenswerter Klarheit, moralischer Energie und romantischer Empfindsamkeit. Im Kontext der französischen Literatur des 19. Jahrhunderts steht das Werk zwischen Rousseaus Bekenntnistradition und moderner sozialer Selbstanalyse. George Sand, geboren 1804 als Amantine Aurore Lucile Dupin, schrieb unter männlichem Pseudonym, um literarische und gesellschaftliche Grenzen zu überschreiten. Ihre Herkunft zwischen Adel, Bürgertum und republikanischer Sensibilität, ihre Erfahrungen als Frau, Mutter, Liebende und öffentliche Intellektuelle prägten diesen Rückblick. Begegnungen mit Künstlern und Denkern ihrer Zeit, darunter Musset und Chopin, treten nicht als bloße Anekdoten auf, sondern als Teil einer umfassenden Erkundung von Freiheit, Arbeit und Identität. Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die Autobiographie als historische Erkenntnisform schätzen. Es bietet einen privilegierten Zugang zu einer der kühnsten Stimmen Europas und zeigt, wie persönliches Leben zur Literatur und Literatur zur gesellschaftlichen Intervention werden kann.
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E-artnow Frühlingsstürme A1067670895
E-artnow Frühlingsstürme A1067670895
In "Frühlingsstürme" entfaltet Nataly von Eschstruth einen Gesellschafts- und Liebesroman, in dem das Erwachen der Gefühle mit den Verwerfungen sozialer Erwartungen zusammenstößt. Der Titel wird zum Leitbild: Frühling verheißt Erneuerung, doch seine Stürme prüfen Charaktere, Bindungen und moralische Gewissheiten. In klarer, empfindsamer Prosa verbindet der Roman psychologische Beobachtung mit den Konventionen der populären Erzählkunst des späten 19. Jahrhunderts und steht damit im Kontext jener Literatur, die häusliche Sphäre, Standesordnung und weibliche Selbstbehauptung erzählerisch verhandelt. Nataly von Eschstruth, eine vielgelesene deutsche Schriftstellerin ihrer Zeit, war besonders für Romane bekannt, die adelige und bürgerliche Lebenswelten, Herzenskonflikte und Fragen gesellschaftlicher Anerkennung miteinander verschränkten. Ihre Herkunft und ihr Blick auf die Milieus der wilhelminischen Gesellschaft ermöglichten ihr eine sichere Gestaltung von Etikette, Pflichtgefühl und verborgenem Begehren. "Frühlingsstürme" lässt sich als Ausdruck dieses literarischen Interesses an innerer Reifung unter äußerem Druck verstehen. Empfohlen sei dieses Buch Leserinnen und Lesern, die historische Unterhaltungsliteratur nicht nur als sentimentales Dokument, sondern als Spiegel gesellschaftlicher Normen lesen möchten. Es bietet Gefühl, Konflikt und zeitgeschichtliche Anschaulichkeit in einer Form, die zugleich zugänglich und kulturhistorisch aufschlussreich ist.
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E-artnow Denise de Montmidi A1067670880
E-artnow Denise de Montmidi A1067670880
Denise de Montmidi entfaltet sich als psychologisch grundierter Gesellschaftsroman um eine weibliche Gestalt, deren französisch-aristokratischer Name bereits ein Spannungsfeld von Herkunft, Haltung und gesellschaftlicher Erwartung eröffnet. Omptedas Prosa verbindet elegante Beobachtung mit realistischer Milieuschilderung; sie steht im Kontext der europäischen Gesellschaftsliteratur des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts, in der Standesbewusstsein, Moral, Leidenschaft und Selbstbehauptung miteinander ringen. Georg von Ompteda, aus hannoverschem Adel stammend und mit Erfahrungen als Offizier, Reisender und Schriftsteller ausgestattet, kannte jene vornehmen Kreise, deren Codes und Widersprüche er literarisch gestaltete. Seine Herkunft vermittelte ihm Nähe zum aristokratischen Lebensgefühl, zugleich aber auch Distanz genug, um dessen Brüchigkeit zu erkennen. Diese doppelte Perspektive dürfte die feine soziale Sensibilität des Romans wesentlich geprägt haben. Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die nicht bloß Handlung, sondern Atmosphäre, Charakterstudie und historische Mentalität suchen. Denise de Montmidi bietet einen Zugang zu einer untergehenden Welt kultivierter Formen, in der persönliche Entscheidungen stets gesellschaftliche Bedeutung gewinnen. Wer Fontane, Bourget oder die europäische Salonkultur schätzt, wird Omptedas nuancierte Erzählkunst mit Gewinn lesen.
3 - 5 Tagen
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Kampa Verlag Der Romantiker A1068442846
Kampa Verlag Der Romantiker A1068442846
Mit sechzehn Jahren erfährt Cashel Greville, dass er nicht ist, wer er glaubte zu sein. 1799 im irischen Cork geboren, hätte er seine Eltern früh bei einem Schiffsunglück verloren, hat seine Tante Elspeth ihm gesagt. Jetzt eröffnet sie ihm: Sie selbst ist seine Mutter, er der uneheliche Sohn eines Adeligen. Sein ganzes Dasein eine himmelschreiende Lüge! Immerhin, sagt er sich, gehört sein Schicksal jetzt ihm, und keiner kann ihn daran hindern, sich neu zu erfinden. Und das tut er nicht zu knapp im Lauf seines Lebens, das das gesamte 19. Jahrhundert währt und Cashel um den ganzen Erdball treibt. Als Trommler der britischen Armee wird er bei der Schlacht von Waterloo verwundet, als Soldat der East India Company Zeuge eines Massakers in Sri Lanka, in Pisa trifft er auf die Shelleys und Byron, in Ravenna verliebt er sich unsterblich. Cashel wird Reisender, Schriftsteller, Gefangener, Farmer, Bierbrauer, Konsul, Liebhaber, Ehemann, Vater und vieles mehr. Bösewichte und Betrüger kommen ihm in die Quere, doch immer eilt ihm auch ein treuer Freund zu Hilfe. Cashels Lebensgeschichte ist abenteuerlich, romanhaft, ja romantisch, und doch ist sie wahr - oder nicht? Ein lebenspraller, weltumspannender, funkelnder Roman, der uns tief in die Epoche der Romantik eintauchen lässt.
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Henricus - Edition Deutsche Klassik 500 Schwänke A1080454966
Henricus - Edition Deutsche Klassik 500 Schwänke A1080454966
Alexander Roda Roda: 500 Schwänke. Satiren auf Stand, Ehe und Eitelkeit Erstdruck: Berlin, Schuster und Loeffler, 1912. Hier nach der 19.-24. Auflage, Berlin, Dr. Eysler und Co. AG, 1922, Paul Busson gewidmet. Neuausgabe. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2026. Der Text dieser Ausgabe wurde behutsam an die neue deutsche Rechtschreibung angepasst. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt. Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH In '500 Schwänke' versammelt Alexander Roda Roda ein Feuerwerk kurzer, scharf zugespitzter Szenen aus Militär, Kaffeehaus, Ehe, Adel, Bürokratie, Literaturbetrieb und bürgerlichem Alltag. Mit trockenem Witz, Dialektfärbung und sicherem Gespür für menschliche Schwächen entlarvt er Dünkel, Amtsstolz, Bildungsgehabe, gesellschaftliche Heuchelei und absurde Autoritäten. Die einzelnen Schwänke funktionieren wie literarische Momentaufnahmen: Ein Satz, eine Verwechslung, ein Missverständnis oder eine unerwartete Wendung genügt, um ganze Milieus bloßzustellen. Das Buch ist keine fortlaufende Erzählung, sondern eine Sammlung pointierter Miniaturen, die den Ton der untergehenden k. u. k. Welt ebenso einfangen wie den großstädtischen Witz Berlins, Wiens und Münchens.
5 - 7 Tagen
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E-artnow Reichsgräfin Gisela
E-artnow Reichsgräfin Gisela
Reichsgräfin Gisela entfaltet im Milieu des alten Adels eine Handlung, in der Herkunft, Erziehung, Pflichtgefühl und weibliche Selbstbehauptung miteinander ringen. Marlitt verbindet das Spannungsmuster des Familiengeheimnisses mit präziser Milieubeobachtung und einer moralisch pointierten Figurenführung. Der Roman steht im Kontext der populären realistischen Unterhaltungsliteratur des 19. Jahrhunderts: gefühlvoll, dramatisch, doch zugleich aufmerksam für soziale Schranken und die verborgene Gewalt standesbewusster Ordnungen. Eugenie Marlitt, eigentlich Friederieke Henriette Christiane Eugenie John, kannte die höfische Welt aus eigener Erfahrung als Gesellschafterin am schwarzburgischen Hof. Ihre Bildung, ihre frühe musikalische Laufbahn, der Verlust des Gehörs und ihre spätere Arbeit für Die Gartenlaube schärften ihren Blick für Abhängigkeit, Rang und weibliche Bildungschancen. Aus dieser Perspektive gestaltet sie Gisela nicht bloß als romantische Heldin, sondern als Prüfstein gesellschaftlicher Normen. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die den deutschen Familien- und Gesellschaftsroman jenseits des Kanons entdecken möchten. Reichsgräfin Gisela bietet erzählerische Spannung, historische Atmosphäre und eine bemerkenswert klare Analyse jener Konflikte, in denen Gefühl, Stand und Gewissen unversöhnlich aufeinandertreffen.
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Verlag Anton Pustet Salzburg Linz auf Sommerfrische A1070361524
Verlag Anton Pustet Salzburg Linz auf Sommerfrische A1070361524
Landlust auf oberösterreichisch Das Phänomen der Sommerfrische entwickelte sich im 19. Jahrhundert zunächst nach dem Vorbild der adeligen Urlaubsresidenzen für das aufkommende Bürgertum, bis sich die Tradition des sommerlichen Aufenthaltes auf dem Land in allen Bereichen der urbanen Gesellschaft durchsetzte. In Oberösterreich wurden vor allem das Salzkammergut mit dem kaiserlichen Bad Ischl und das Mühlviertel dafür besonders geschätzt. In fünf größeren Kapiteln werden die Themen Sommerfrische und Tourismus, Bewegungungsradien der Sommerfrischler*innen, Landschaft in Kunst und Fotografie, Erholung für alle (Erholungsheime) und auch die zeitgenössische Sommerfrische im Mühlviertel behandelt. Darüber hinaus geben einzelne Beiträge Einblick in die Sommerfrische, beginnend um 1850 bei der Linzer Familie Schwabenau über autobiografische Erzählungen und Berichte von Künstler*innen (Adalbert Stifter, Klemens Brosch, Helene Clodi-Titze) bis in die Gegenwart in Form des slow tourism. Ausstellungsdauer im Nordico Stadtmuseum Linz: 8. Mai bis 25. August 2024 Mit Texten von Andrea Bina, Nikolaus Benke, Berthold Ecker, Tobias Hagleitner, Klaudia Kreslehner, Michaela Nagl, Herta Neiss, Elisabeth Nowak-Thaller, Johanna Rachinger, Lisa Schmidt, Martin Sturm, Thomas Pauli und Georg Wilbertz
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C.H. Beck De Sade A1033695598
C.H. Beck De Sade A1033695598
War der Marquis de Sade (1740 - 1814) ein Sadist, Verbrecher und Geisteskranker oder ein Aufklärer, ja ein Vorkämpfer gegen Triebunterdrückung und scheinheilige Moral? Der Historiker Volker Reinhardt legt in dieser ersten seriösen De-Sade-Biographie seit Jahrzehnten das wahre Leben des südfranzösischen Adeligen hinter den zahlreichen Mythen und Bildern frei. Er beschreibt auf der Grundlage zahlreicher Quellen aus dem 18. und 19. Jahrhundert die freigeistige, ausschweifende Jugend des schönen Marquis, seine ersten Experimente mit unschuldigen Opfern, die lange Zeit der Flucht und Gefangenschaft, sein Engagement in der Französischen Revolution und schließlich seine letzten Jahre in einem Irrenhaus. Besonderes Augenmerk gilt dabei den philosophischen Romanen de Sades, in denen Männer und Frauen auf abgelegenen Schlössern sexuelle Konstellationen testen, auf grausamste Weise die moralische Widerstandskraft ihrer Opfer auf die Probe stellen, dabei über die Natur des Menschen räsonieren und so in Wort und Tat das Böse vermessen. Am 2. Dezember 1814 starb de Sade, aber die Erinnerung an ihn ließ sich nicht auslöschen. In einem eindrucksvollen Schlusskapitel zeigt Volker Reinhardt, wie der "göttliche Marquis" von der Psychoanalyse über Nietzsche und die Kritische Theorie bis hin zu Surrealismus und Existentialismus zu einer Schlüsselgestalt der Moderne geworden ist.
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CALVENDO Puzzle Kurzhaarcollie-Welpe 1000 Teile Lege-Größe 64x48cm Foto-Puzzle für glückliche Stunden A1043712959
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Ein Motiv aus dem Kalender "Smooth Collies" von Laura Längsfeld: Einst waren Collies Hütehunde im schottischen Hochland, doch nachdem sie im 19. Jahrhundert vom Adel entdeckt wurden, entwickelten sie sich im Laufe der Zeit zu Begleitern in allen Lebenslagen. Für einen Collie ist es das Größte, seine Menschen zu begleiten. Während der Langhaarcollie zeitweise zu großer Popularität gelangte, blieb sein kurzhaariges Gegenstück weitgehend unbekannt. Der Kurzhaarcollie begeistert durch sein Erscheinungsbild von großer Eleganz und Schönheit und sein sanftes und dennoch temperamentvolles Wesen Liebhaber in aller Welt. Abbildungen: PREMIUM - QUALITÄT - hochwertige Passform, präzise Stanzung und hervorragende Druckqualität aus Europa sorgen für Langlebigkeit Ihres Puzzles. WUNDERSCHÖNES BILD als Puzzle-Motiv mit einzigartiger Farbgebung bietet ein abwechslungsreiches Puzzle-Vergnügen. PERFEKTES GESCHENK - für die ganze Familie, für Erwachsene, Jugendliche und Kinder ab 14 Jahren, für Anfänger und Fortgeschrittene. MEHR ALS NUR EIN SPIEL - Puzzles sind unterhaltend, fördern das Wohlbefinden und gleichzeitig Konzentration und Gedächtnis. Lege-Größen: 1000 Teile: 64 x 48 cm, 2000 Teile: 90 x 67 cm. Bildautor: Laura Längsfeld
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Copycat Quer durch Patagonien A1076122011
Copycat Quer durch Patagonien A1076122011
In "Quer durch Patagonien" nimmt Florence Dixie ihre Leserschaft mit auf eine eindrucksvolle Expedition durch das wenig erforschte und mysteriöse Patagonien des 19. Jahrhunderts. Mit einem einzigartigen literarischen Stil, der dokumentarische Präzision mit erzählerischer Lebendigkeit verbindet, schildert sie die rauen Landschaften, die kulturellen Begegnungen und die Herausforderungen ihrer Reise. Dieses Werk ist nicht nur eine chronistische Darstellung der Erlebnisse, sondern fügt sich nahtlos in die Reiseliteratur der viktorianischen Epoche ein und besticht durch eine bemerkenswerte Mischung aus Empirie, Reflexion und Abenteuerlust. Florence Dixie, eine britische Adelige und Pionierin weiblicher Reiseliteratur, wurde durch ihre gesellschaftliche Stellung, ihr humanitäres Engagement und ihren Wunsch nach Unabhängigkeit geprägt. Ihr Leben im viktorianischen England motivierte sie, traditionelle Geschlechterrollen herauszufordern und eigene Wege zu gehen. Die Erfahrungen auf ihren ausgedehnten Reisen, ihr Interesse an fremden Kulturen und eine kritische Haltung gegenüber kolonialen Konventionen spiegeln sich intensiv im Buch wider. Dieses Werk empfiehlt sich allen, die ein Faible für Entdeckungen, kulturhistorische Zusammenhänge und Perspektiven jenseits der eurozentristischen Sichtweise haben. "Quer durch Patagonien" eröffnet nicht nur faszinierende Einblicke in eine entlegene Region, sondern inspiriert durch Dixies Mut und analytischen Scharfsinn - ein unverzichtbares Buch für alle, die Reiseliteratur und Gender Studies schätzen.
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Kampa Verlag Der Romantiker A1068442846
Kampa Verlag Der Romantiker A1068442846
Mit sechzehn Jahren erfährt Cashel Greville, dass er nicht ist, wer er glaubte zu sein. 1799 im irischen Cork geboren, hätte er seine Eltern früh bei einem Schiffsunglück verloren, hat seine Tante Elspeth ihm gesagt. Jetzt eröffnet sie ihm: Sie selbst ist seine Mutter, er der uneheliche Sohn eines Adeligen. Sein ganzes Dasein eine himmelschreiende Lüge! Immerhin, sagt er sich, gehört sein Schicksal jetzt ihm, und keiner kann ihn daran hindern, sich neu zu erfinden. Und das tut er nicht zu knapp im Lauf seines Lebens, das das gesamte 19. Jahrhundert währt und Cashel um den ganzen Erdball treibt. Als Trommler der britischen Armee wird er bei der Schlacht von Waterloo verwundet, als Soldat der East India Company Zeuge eines Massakers in Sri Lanka, in Pisa trifft er auf die Shelleys und Byron, in Ravenna verliebt er sich unsterblich. Cashel wird Reisender, Schriftsteller, Gefangener, Farmer, Bierbrauer, Konsul, Liebhaber, Ehemann, Vater und vieles mehr. Bösewichte und Betrüger kommen ihm in die Quere, doch immer eilt ihm auch ein treuer Freund zu Hilfe. Cashels Lebensgeschichte ist abenteuerlich, romanhaft, ja romantisch, und doch ist sie wahr - oder nicht? Ein lebenspraller, weltumspannender, funkelnder Roman, der uns tief in die Epoche der Romantik eintauchen lässt.
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Sharp Ink Gesammelte Gesellschaftsromane von Theodor Fontane A1070900316
Sharp Ink Gesammelte Gesellschaftsromane von Theodor Fontane A1070900316
Die Gesammelten Gesellschaftsromane von Theodor Fontane eröffnen ein Panorama des preußisch-deutschen Bürgertums und Adels im späten 19. Jahrhundert. In Werken wie Effi Briest, Irrungen, Wirrungen, Frau Jenny Treibel oder Der Stechlin untersucht Fontane Ehe, Stand, Konvention, Geld und moralische Selbsttäuschung mit leiser Ironie und dialogischer Präzision. Sein Realismus verzichtet auf grelle Effekte; er enthüllt gesellschaftliche Gewalt gerade durch Andeutung, Gesprächskunst und psychologische Feinzeichnung. Fontane, 1819 geboren, war Apotheker, Journalist, Kriegsberichterstatter, Theaterkritiker und einer der genauesten Beobachter seiner Epoche. Seine Wanderungen durch die Mark Brandenburg, seine Kenntnis aristokratischer Lebensformen und seine Erfahrung politischer Umbrüche schärften den Blick für soziale Rituale und historische Übergänge. Erst spät zum Romancier geworden, verband er erzählerische Gelassenheit mit skeptischer Modernität und machte die Gesellschaft selbst zur eigentlichen Hauptfigur. Diese Sammlung empfiehlt sich allen Leserinnen und Lesern, die den deutschen Realismus in seiner reifsten Form kennenlernen möchten. Fontanes Romane sind historische Dokumente und literarische Kunstwerke zugleich: elegant, klug, menschenkundig und bis heute überraschend aktuell in ihrer Analyse von Anpassung, Freiheit und Schuld.
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Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften Das Haus Digeon in Frankreich (1096–1856)
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften Das Haus Digeon in Frankreich (1096–1856)
Wenig ist bisher über das Haus Digeon, das vom Hundertjährigen Krieg bis Mitte des 19. Jahrhunderts in Aquitanien ansässig war, bekannt gewesen. Dieses Buch schafft erstmals eine Grundlage dafür, die einzelnen Zweige Autramat, Boisverdun und Monteton in eine ordnende und quellenbasierte Gesamtkohärenz zu bringen. Dabei bietet die Darlegung der genealogischen Beziehungen ein nicht unerhebliches Erklärungspotential für die Entwicklung einer vornehmlich protestantischen Adelsfamilie, welche mit prägenden Ereignissen der französischen Geschichte direkt konfrontiert war. Durch den Besitz verschiedener Herrschaftseinheiten wie Baronie, Grafschaft, Marquisat sowie der kleinen Stadt Francescas in Personalunion mit dem König von Frankreich, welche mit der niederen, mittleren und hohen Gerichtsbarkeit einhergingen, war das Geschlecht fest in das seinerzeitige Feudalsystem eingebunden. Damit bewegten sich die Digeons im Kontext des Adelsrechts des Ancien Régime, welches für ihren Aufstieg und weitere Genese maßgeblich sein sollte. Die Ursprünge und Grundlagen des droit nobiliaire werden neben spezifischen Fragen wie dem Erwerb sowie der Transmission von Adelstiteln und -stand sowie Usurpation und Verlust des Adels systematisch behandelt. Mithin dient dieser Teil nicht allein als Referenzgeber; im Verbund mit der Analyse der familiären Zusammenhänge wird das französische Adelsrecht in seiner unmittelbaren Anwendung illustriert.
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