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Hofenberg Krambambuli / Der Kreisphysikus A1037837489
Marie von Ebner-Eschenbach: Krambambuli / Der Kreisphysikus. Zwei Erzählungen Krambambuli: Erstdruck: In: Die Dioskuren, Wien, 12. Jg., 1883; erste Buchausgabe in: Dorf- und Schloßgeschichten, Berlin (Gebrüder Paetel) 1883. Der Kreisphysikus: Erstdruck: In: Dorf- und Schloßgeschichten, Berlin (Gebrüder Paetel) 1883. Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie der Autorin. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2015. Textgrundlage sind die Ausgaben: Marie von Ebner-Eschenbach: [Gesammelte Werke in drei Bänden.] [Bd. 1:] Das Gemeindekind. Novellen, Aphorismen, [Bd. 2:] Kleine Romane, [Bd. 3:] Erzählungen. Autobiographische Schriften. Herausgegeben von Johannes Klein, München: Winkler, 1956-1958. Die Paginierung obiger Ausgaben wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Wilhelm Leibl, Der Jäger, 1876. Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt. Über die Autorin: 1830 als Freiin von Dubsky auf Schloß Zdislavic bei Kremsier in Mähren geboren, genießt Marie eine klassische geistige Bildung, bereits mit siebzehn unternimmt sie erste literarische Versuche. Nach der Heirat mit ihrem Vetter Moritz Freiherr von Ebner-Eschenbach lebt sie bis 1856 in Klosterbruck in Mähren, danach bis zu ihrem Lebensende in Wien, wo sie 1879 eine Ausbildung als Uhrmacherin absolviert. Nach erfolglosen dramatischen Versuchen, veröffentlicht sie 1876 - ermutigt von Franz Grillparzer - den heute als eines ihrer Hauptwerke bekannten Roman über die Magd "Bozena", der jedoch zunächst nur zögerlich Anerkennung findet. Ihren Durchbruch erreicht sie 1880 mit "Lotti, die Uhrmacherin", der die größeren Erzählungen "Das Gemeindekind" und "Unsühnbar", sowie die "Dorf- und Schloßgeschichten" (darin u.a. "Krambambuli") folgen. Humanitär gesinnt schildert sie Adel wie Kleinbürgertum in so scharfsinniger wie kritischer Detailtreue. Marie von Ebner-Eschenbach ist als bedeutende Vertreterin des kritischen Realismus eine der großen Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Von der Universität Wien zum Ehrendoktor der Philosopie ernannt und als erste Frau überhaupt mit dem Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet, stirbt sie am 12. März 1916 im Alter von 85 Jahren in Wien.
BoD - Books on Demand Lotti, die Uhrmacherin A1030902657
Marie von Ebner-Eschenbach: Lotti, die Uhrmacherin 1880 erzielt Marie von Ebner-Eschenbach mit »Lotti, die Uhrmacherin« ihren literarischen Durchbruch. Die Erzählung entsteht während die Autorin sich in Wien selbst zur Uhrmacherin ausbilden lässt. Erstdruck: In: Deutsche Rundschau, Berlin, Bd. 22, 1880; erste Buchausgabe in: Neue Erzählungen, Berlin (Franz Ebhardt) 1881. Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie der Autorin. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2013. Textgrundlage ist die Ausgabe: Marie von Ebner-Eschenbach: [Gesammelte Werke in drei Bänden.] [Bd. 1:] Das Gemeindekind. Novellen, Aphorismen, [Bd. 2:] Kleine Romane, [Bd. 3:] Erzählungen. Autobiographische Schriften. Herausgegeben von Johannes Klein, München: Winkler, 1956-1958. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Giuseppe Maria Crespi, Frau mit einer Taube, 1728. Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt. Über die Autorin: 1830 als Freiin von Dubsky auf Schloß Zdislavic bei Kremsier in Mähren geboren, genießt Marie eine klassische geistige Bildung, bereits mit siebzehn unternimmt sie erste literarische Versuche. Nach der Heirat mit ihrem Vetter Moritz Freiherr von Ebner-Eschenbach lebt sie bis 1856 in Klosterbruck in Mähren, danach bis zu ihrem Lebensende in Wien, wo sie 1879 eine Ausbildung als Uhrmacherin absolviert. Nach erfolglosen dramatischen Versuchen, veröffentlicht sie 1876 - ermutigt von Franz Grillparzer - den heute als eines ihrer Hauptwerke bekannten Roman über die Magd »Bozena«, der jedoch zunächst nur zögerlich Anerkennung findet. Ihren Durchbruch erreicht sie 1880 mit »Lotti, die Uhrmacherin«, der die größeren Erzählungen »Das Gemeindekind« und »Unsühnbar«, sowie die »Dorf- und Schloßgeschichten« (darin u.a. »Krambambuli«) folgen. Humanitär gesinnt schildert sie Adel wie Kleinbürgertum in so scharfsinniger wie kritischer Detailtreue. Marie von Ebner-Eschenbach ist als bedeutende Vertreterin des kritischen Realismus eine der großen Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Von der Universität Wien zum Ehrendoktor der Philosopie ernannt und als erste Frau überhaupt mit dem Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet, stirbt sie am 12. März 1916 im Alter von 85 Jahren in Wien.
BoD - Books on Demand Das Gemeindekind (Großdruck) A1056388264
Marie von Ebner-Eschenbach: Das Gemeindekind Lesefreundlicher Großdruck in 16-pt-Schrift Großformat, 210 x 297 mm Berliner Ausgabe, 2019 Durchgesehener Neusatz mit einer Biographie der Autorin bearbeitet und eingerichtet von Theodor Borken Erstdruck: In: Deutsche Rundschau, Berlin, Bd. 50¿51, 1887; erste Buchausgabe in zwei Bänden: Berlin (Gebrüder Paetel) 1887. Textgrundlage ist die Ausgabe: Marie von Ebner-Eschenbach: [Gesammelte Werke in drei Bänden.] [Bd. 1:] Das Gemeindekind. Novellen, Aphorismen, [Bd. 2:] Kleine Romane, [Bd. 3:] Erzählungen. Autobiographische Schriften. Herausgegeben von Johannes Klein, München: Winkler, 1956¿1958. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Georges Seurat, Auf einer Wiese sitzender Knabe, 1882-1883. Gesetzt aus der Minion Pro, 16 pt. Henricus Edition Deutsche Klassik UG (haftungsbeschränkt) Über die Autorin: 1830 als Freiin von Dubsky auf Schloß Zdislavic bei Kremsier in Mähren geboren, genießt Marie eine klassische geistige Bildung, bereits mit siebzehn unternimmt sie erste literarische Versuche. Nach der Heirat mit ihrem Vetter Moritz Freiherr von Ebner-Eschenbach lebt sie bis 1856 in Klosterbruck in Mähren, danach bis zu ihrem Lebensende in Wien, wo sie 1879 eine Ausbildung als Uhrmacherin absolviert. Nach erfolglosen dramatischen Versuchen, veröffentlicht sie 1876 - ermutigt von Franz Grillparzer - den heute als eines ihrer Hauptwerke bekannten Roman über die Magd »Bozena«, der jedoch zunächst nur zögerlich Anerkennung findet. Ihren Durchbruch erreicht sie 1880 mit »Lotti, die Uhrmacherin«, der die größeren Erzählungen »Das Gemeindekind« und »Unsühnbar«, sowie die »Dorf- und Schloßgeschichten« (darin u.a. »Krambambuli«) folgen. Humanitär gesinnt schildert sie Adel wie Kleinbürgertum in so scharfsinniger wie kritischer Detailtreue. Marie von Ebner-Eschenbach ist als bedeutende Vertreterin des kritischen Realismus eine der großen Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Von der Universität Wien zum Ehrendoktor der Philosopie ernannt und als erste Frau überhaupt mit dem Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet, stirbt sie am 12. März 1916 im Alter von 85 Jahren in Wien.
Hofenberg Das Schädliche / Maslans Frau A1037840880
Marie von Ebner-Eschenbach: Das Schädliche / Maslans Frau. Zwei Erzählungen Das Schädliche: Erstdruck: In: Die Romanwelt, 1. Jg., 1894, Nr. 36-37; erste Buchausgabe: Berlin (Gebrüder Paetel) 1894. Maslans Frau: Erstdruck: In: Deutsche Rundschau, Berlin, 93. Bd., 1897; erste Buchausgabe in: Gesammelte Schriften, 7. Bd., Berlin (Gebrüder Paetel) 1901. Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie der Autorin. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2015. Textgrundlage ist die Ausgabe: Marie von Ebner-Eschenbach: [Gesammelte Werke in drei Bänden.] [Bd. 1:] Das Gemeindekind. Novellen, Aphorismen, [Bd. 2:] Kleine Romane, [Bd. 3:] Erzählungen. Autobiographische Schriften. Herausgegeben von Johannes Klein, München: Winkler, 1956-1958. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Carl Larsson, Karin im Herbst, um 1900. Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt. Über die Autorin: 1830 als Freiin von Dubsky auf Schloß Zdislavic bei Kremsier in Mähren geboren, genießt Marie eine klassische geistige Bildung, bereits mit siebzehn unternimmt sie erste literarische Versuche. Nach der Heirat mit ihrem Vetter Moritz Freiherr von Ebner-Eschenbach lebt sie bis 1856 in Klosterbruck in Mähren, danach bis zu ihrem Lebensende in Wien, wo sie 1879 eine Ausbildung als Uhrmacherin absolviert. Nach erfolglosen dramatischen Versuchen, veröffentlicht sie 1876 - ermutigt von Franz Grillparzer - den heute als eines ihrer Hauptwerke bekannten Roman über die Magd "Bozena", der jedoch zunächst nur zögerlich Anerkennung findet. Ihren Durchbruch erreicht sie 1880 mit "Lotti, die Uhrmacherin", der die größeren Erzählungen "Das Gemeindekind" und "Unsühnbar", sowie die "Dorf- und Schloßgeschichten" (darin u.a. "Krambambuli") folgen. Humanitär gesinnt schildert sie Adel wie Kleinbürgertum in so scharfsinniger wie kritischer Detailtreue. Marie von Ebner-Eschenbach ist als bedeutende Vertreterin des kritischen Realismus eine der großen Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Von der Universität Wien zum Ehrendoktor der Philosopie ernannt und als erste Frau überhaupt mit dem Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet, stirbt sie am 12. März 1916 im Alter von 85 Jahren in Wien.
Es ist die Stunde nach Mitternacht. Die Gäste haben sich längst verabschiedet. Nur der Hausherr und zwei Freunde sitzen noch zusammen und ihre Gespräche schweifen weit in die Vergangenheit, in die Zeit ihrer ersten Liebe ... Erste Liebe ist eine wunderbare Erzählung. Ein Mann erzählt im Rückblick seine erste Liebe, die er mit 16 Jahren erfahren hat. Tief greifend ist die Beschreibung der Gefühle und Eindrücke des jungen Mannes, die in der kurzen Zeit auf ihn einstürzen. Facettenreich werden die auftretenden Charaktere beschrieben. Ein Wechselbad zwischen Bewunderung, Unterwerfung, Verzweiflung und Glückseligkeit. Iwan S. Turgenjew wurde am 9. November 1818 als Sohn eines Adeligen auf dem Gut Spasskoje in Orel geboren. Er studierte in Moskau, Sankt Petersburg und Berlin (1838-1841), wo er mit dem Philosophie Georg Wilhelm Friedrich Hegels in Berührung kam. Bevor er sich der Literatur zuwandte, war Turgenjew kurzzeitig als Staatsbeamter in Sankt Petersburg tätig. Sein literarischer Erstling, das Gedicht Paraša (1843), wurde von der Kritik gut aufgenommen. In den nächsten Jahren tat sich Turgenjew als Verfasser von Erzählungen hervor. Dabei wurde das Leid der in Leibeigenschaft lebenden Bauern, wie er es auf dem elterlichen Gut hatte beobachten können, zum zentralen Thema. Turgenjew beteiligte sich auch an der ideologischen Kontroverse zwischen zwei Gruppen der russischen Intelligenzija, die sich in Befürworter einer Verwestlichung des Landes nach europäischem Vorbild (Westler) und in eine Gruppe von Orthodoxen (Slawophile) spaltete. Er selbst ergriff Partei für die Westler, was eine scharfe Kontroverse mit Fjodor Michailowitsch Dostojewski zur Folge hatte. Seit 1855 hielt Turgenjew sich zumeist in Frankreich und Deutschland auf: Nach Frankreich zog es ihn nicht zuletzt wegen seiner Liebe zu der berühmten Opernsängerin Pauline Viardot. In Deutschland lernte Turgenjew Theodor Storm und Gustav Freytag kennen. In Paris, wo er sich nach 1871 niederließ, traf er u. a. mit George Sand, Gustave Flaubert, Émile Zola, Prosper Mérimée und Henry James zusammen. Er starb am 3. September 1883 in Bougival bei Paris. Einer der bedeutendsten russischen Autoren des 19. Jahrhunderts. Seine Romane, Erzählungen und Dramen sind von großer atmosphärischer Dichte und stilistischer Meisterschaft.
Frontmatter -- Inhaltsverzeichnis -- Vorwort -- Zeitschriftensigel -- Verzeichnis der Literatur -- Einleitung -- 1. Johann Tetzel: Widerlegung eines vermessenen Sermons -- 2. Augustin Alveldt: Ein gar fruchtbares und nützliches Büchlein von dem päpstlichen Stuhl und von St. Peter -- 3. Augustin'Alveldt: Ein Sermon, darin er sich über die Schmähungen Martin Luthers beklagt -- 4. Die verdeutschte Bulle wider Martin Luther -- 5. Johann Eck: Des heiligen Konzils zu Konstanz Entschuldigung, daß ihnen Bruder Martin Luther mit Unwahrheit aufgelegt, sie haben Johannes Hus und Hieronymus von Prag wider Geleit und Eid verbrannt -- 6. Thomas Murner: Von Dr. Martin Luthers Lehren und Predigen -- 7. Thomas Murner: An den großmächtigsten und durchlauchtigsten Adel deutscher Nation, daß sie den christlichen Glauben beschützen wider den Zerstörer des Glaubens Christi, Martin Luther -- 8. Hieronymus Emser: An den Stier zu Wittenberg -- 9. Hieronymus Emser: Wider das unchristliche Buch Martin Luthers an den deutschen Adel -- 10. Determinatio oder Verurteilung der lutherischen Lehre durch die Doktoren Heiliger Schrift in Paris -- 11. Wolfgang Wulffer: Wider die unseligen Aufruhre Martin Luthers -- 12. Hieronymus Emser: Antwort auf Karlstadts Buch von Abtuung der Bilder -- 13. Heinrich VIII.: Schutz und Handhabung der sieben Sakramente wider Martin Luther -- 14. Paul Bachmann: Martin Luther, wie es ein Mann sei und was er führt im Schilde -- 15. Matthias Siegel: Was Nutzen entspringt von den falschen lutherischen Katzen als Franz von Sickingen und seinem teuflischen Bündnis, die das Evangelium mit Rauben, Morden, Brennen verfechten wollen -- 16. Johannes Cochläus: Glosse und Kommentar auf 154 Artikel, gezogen aus einem Sermon Dr. Martin Luthers -- 17. Wolfgang Redorffer: Arzneibüchlein von den Früchten des neuen evangelischen Lebens -- 18. Matthias Blochinger/Balthasar Hartzer: Klage an königliche Majestät von Ungarn und Böhmen wider einen lutherischen Mönch -- 19. Hieronymus Emser: Wider den falsch genannten Ecclesiasten und wahrhaftigen Erzketzer Martin Luther -- 20. Heinrich VIII./Herzog Georg: Ein Brief des edlen Königs aus England; Herzog Georgs aus Sachsen Antwort -- 21. Johannes Freiberger: Eine brüderliche Ermahnung zu denen, die sich evangelisch nennen -- 22. Hieronymus Emser: Aus was Grund und Ursach Luthers Dolmetschung über das Neue Testament dem gemeinen Mann verboten worden sei -- 23. Johannes Dietenberger: Antwort, daß Jungfrauen die Klöster und klösterliche Gelübde nimmer göttlich verlassen mögen -- 24. Johannes Dietenberger: Der Laie. Ob der Glaube allein selig macht -- 25. Johannes Dietenberger: Ob die Christen durch ihre guten Werke das Himmelreich verdienen mögen -- 26. (Johannes Cochläus:) Ein Spiegel der evangelischen Freiheit -- 27. Johannes Cochläus: Ob St. Peter zu Rom gewesen sei, verdeutscht durch J. Dietenberger -- 28. Johannes Cochläus: Eine christliche Vermahnung der heiligen Stadt Rom an Deutschland, verdeutscht durch J. Dietenberger -- 29. Ein christlicher Abschied der Eidgenossenschaft wider den Luther -- 30. Simon/Wolfgang Blick: Verderben und Schaden der Lande und Leute an Gut, Leib, Ehre und der Seelen Seligkeit aus Luthers und seines Anhangs Lehre -- 31. Hugo von Hohenlandenberg: Christliche Unterrichtung, die Bildnisse und das Opfer in der Messe betreffend -- 32. Entschließung der Fürsten zu Regensburg zu Handhabung christlichen Glaubens und evangelischer Lehre -- 33. Ordnung und Reformation zur Abstellung der Mißbräuche und Aufrichtung eines ehrbaren Wesens und Wandels der Geistlichkeit, zu Regensburg aufgerichtet -- 34. Kaspar Schatzgeyer: Wahre Erklärung und Unterrichtung die Ehescheidung betreffend -- 35. Matthias Kretz: Von der Messe und wer der rechte Priester sei -- 36. Paul Bachmann: Wider das wild geifernde Eberschwein Luther -- 37. Paul Bachmann: Zu Errettung den schwachen Ordenspersonen eine tröstliche Rede -- 38. Henricus P. V. H. (Pseud.): Antwort wider das
Hofenberg Der Vorzugsschüler / Der Herr Hofrat A1038237875
Marie von Ebner-Eschenbach: Der Vorzugsschüler / Der Herr Hofrat. Zwei Erzählungen Zwei späte Novellen der Autorin, die feststellte: "Eine gescheite Frau hat Millionen geborener Feinde: alle dummen Männer." Der Vorzugsschüler: Erstdruck: In: Deutsche Rundschau, Berlin, 97. Bd., 1898; erste Buchausgabe in: Gesammelte Schriften, 8. Bd., Berlin (Gebrüder Paetel) 1901. Der Herr Hofrat: Entstanden: 1912. Erstdruck: In: Stille Welt. Erzählungen, Berlin (Gebrüder Paetel) [1915]. Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie der Autorin. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2015. Textgrundlage sind die Ausgaben: Marie von Ebner-Eschenbach: [Gesammelte Werke in drei Bänden.] [Bd. 1:] Das Gemeindekind. Novellen, Aphorismen, [Bd. 2:] Kleine Romane, [Bd. 3:] Erzählungen. Autobiographische Schriften. Herausgegeben von Johannes Klein, München: Winkler, 1956-1958. Die Paginierung obiger Ausgaben wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Gustave Caillebotte, Porträt eines Schuljungen, 1879. Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt. Über die Autorin: 1830 als Freiin von Dubsky auf Schloß Zdislavic bei Kremsier in Mähren geboren, genießt Marie eine klassische geistige Bildung, bereits mit siebzehn unternimmt sie erste literarische Versuche. Nach der Heirat mit ihrem Vetter Moritz Freiherr von Ebner-Eschenbach lebt sie bis 1856 in Klosterbruck in Mähren, danach bis zu ihrem Lebensende in Wien, wo sie 1879 eine Ausbildung als Uhrmacherin absolviert. Nach erfolglosen dramatischen Versuchen, veröffentlicht sie 1876 - ermutigt von Franz Grillparzer - den heute als eines ihrer Hauptwerke bekannten Roman über die Magd "Bozena", der jedoch zunächst nur zögerlich Anerkennung findet. Ihren Durchbruch erreicht sie 1880 mit "Lotti, die Uhrmacherin", der die größeren Erzählungen "Das Gemeindekind" und "Unsühnbar", sowie die "Dorf- und Schloßgeschichten" (darin u.a. "Krambambuli") folgen. Humanitär gesinnt schildert sie Adel wie Kleinbürgertum in so scharfsinniger wie kritischer Detailtreue. Marie von Ebner-Eschenbach ist als bedeutende Vertreterin des kritischen Realismus eine der großen Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Von der Universität Wien zum Ehrendoktor der Philosopie ernannt und als erste Frau überhaupt mit dem Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet, stirbt sie am 12. März 1916 im Alter von 85 Jahren in Wien.
GRIN Die Familienstrukturen in Heinrich von Kleists Novelle "Die Marquise von O..." im Vergleich zum Familienbild um 1800 A1033394223
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Didaktik für das Fach Deutsch - Literatur, Werke, Note: 1,0, Universität Bayreuth (Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät), Veranstaltung: Literatur und Literaturverfilmung, Sprache: Deutsch, Abstract: "Über das historisch-empirische Familienleben sagen die bürgerlichen Trauerspiele, Rührstücke und Familiengemälde des 18. und 19. Jahrhunderts freilich ebensowenig [sic] aus, wie die als Familiendrama apostrophierten Spielfilme und Seifenopern des ausgehenden 20. Jahrhunderts über den familiären Alltag unserer Zeit. Allerdings geben sie Einblick in die einschlägigen Ordnungsvorstellungen und kulturellen Imaginationen der Menschen in einer Epoche." Ist das tatsächlich so? Lassen sich aus literarischen Werken nur so wenige Informationen über das Leben in einer bestimmten Epoche ziehen? In der vorliegenden Arbeit soll dieser nüchternen und resignierten Ansicht Anke Vogels ein anschaulicher Vergleich zwischen dem Familienbild um 1800 und dem dargestellten Familienleben in einer Novelle dieser Zeit entgegengesetzt werden. M. E. lassen sich aus diesem Vergleich nicht nur Rückschlüsse über die 'einschlägigen Ordnungsvorstellungen' innerhalb der Lektüre ziehen, sondern dem gegenüber kann sich ebenfalls herauskristallisieren, welche zeitgenössischen Gesellschaftsspezifika ein Autor nicht in seinem Werk verarbeitet hat - aus welchen Gründen auch immer.Grundlage des nachfolgenden Vergleichs wird die Novelle Die Marquise von O... des damals 30-jährigen Heinrich von Kleist sein, die im Jahre 1808 erschienen ist. Die Handlung der Geschichte spielt sich größtenteils im Rahmen der adeligen Familie von G... ab, wodurch die Familienthematik hier einen besonderen Stellenwert einnimmt.Der Vergleich mit dem zu Kleists Zeit gängigen Familienbild der Realität wirft diverse Fragen auf: Welche Familienstrukturen gab es um 1800, welche waren vorherrschend? Entspricht die Familie von G... genau diesem Familienbild? Oder hat Kleist in seinem Werk eine für die damalige Zeit veraltete oder aber zukunftsweisende Form des Familienlebens aufgezeigt? Welchen Einfluss hatte die Gesellschaft auf das Familienleben? Die Basis dieser Arbeit soll demnach eine intensive Auseinandersetzung sowohl mit der damals gültigen Familiennorm als auch mit den Moral- und Wertvorstellungen zu Kleists Zeit bilden. Zentral ist hier eine Beschäftigung mit dem familialen Patriarchalismus.Neben diesem literatursoziologischen Zugang zur dargestellten Familie sollen zum anderen auch die familieninternen Strukturen textanalytisch beleuchtet werden. Welche Rolle spielt der Zusammenhalt innerhalb der Familie? Welche Verhaltensweisen legen die einzelnen Familienmitglieder an den Tag? (...)
Marie von Ebner-Eschenbach: Die Aufrichtigkeit. Parabeln und Dialoge Inhaltsverzeichnis Die Aufrichtigkeit Etwas Mythologie Egeria Die Begleiterin Die Freunde Die Halben Altweibersommer Naturerscheinung Offenbarung und Wissenschaft Auf dem Wege Seherauge Was die Götter nicht wissen Mütterliches Bedenken Jenny Geddes Die angenehme Eigenschaft Die Unüberwindlichen Große Ähnlichkeit Vertrauen Der traurige Engel Der Schüler Spricht die Stufe Tageskritik Ein Dunkeltier Berühmt sein Ewig neu Die Überlebenden Justine Der Schatten Nach besten Kräften Der Erstgeborene Der Vergötterte Lysipp Unbewußt Erziehungsresultate Im Alter Ein Traum im Traume König Ahmed Die Pygmäen Zwei Feindinnen Mein Freund Tully Sklavengedächtnis Eine Erinnerung Ein Lichtstrahl Der Rätselstein Die Tafel der ReichenEin Idealist Das Unkraut Grillengezirpe Sie Erfüllung Der Lastträger Verstiegen Frau Gutmütigkeit Plato nennt die Verwunderung die Mutter alles Schönen und Guten Eine Schweigsame So vielleicht ... Gleichnis Ein anderes Die Philosophin Der Maler Gegenstück Vox populi Der Mittelpunkt Zwei Ungläubige Der Bildhauer Bettelbriefe Ohne Liebe Vollständige Neuausgabe. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2015. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Joshua Reynolds, Cupido als kleiner Junge, 1773. Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt. Über die Autorin: 1830 als Freiin von Dubsky auf Schloß Zdislavic bei Kremsier in Mähren geboren, genießt Marie eine klassische geistige Bildung, bereits mit siebzehn unternimmt sie erste literarische Versuche. Nach der Heirat mit ihrem Vetter Moritz Freiherr von Ebner-Eschenbach lebt sie bis 1856 in Klosterbruck in Mähren, danach bis zu ihrem Lebensende in Wien, wo sie 1879 eine Ausbildung als Uhrmacherin absolviert. Nach erfolglosen dramatischen Versuchen, veröffentlicht sie 1876 - ermutigt von Franz Grillparzer - den heute als eines ihrer Hauptwerke bekannten Roman über die Magd "Bozena", der jedoch zunächst nur zögerlich Anerkennung findet. Ihren Durchbruch erreicht sie 1880 mit "Lotti, die Uhrmacherin", der die größeren Erzählungen "Das Gemeindekind" und "Unsühnbar", sowie die "Dorf- und Schloßgeschichten" (darin u.a. "Krambambuli") folgen. Humanitär gesinnt schildert sie Adel wie Kleinbürgertum in so scharfsinniger wie kritischer Detailtreue. Marie von Ebner-Eschenbach ist als bedeutende Vertreterin des kritischen Realismus eine der großen Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Von der Universität Wien zum Ehrendoktor der Philosopie ernannt und als erste Frau überhaupt mit dem Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet, stirbt sie am 12. März 1916 im Alter von 85 Jahren in Wien.
Baker Street Audio Christoph Hackenbergs Sherlock Holmes Klassiker-Box 4 A1080946730
Christoph Hackenbergs Sherlock Holmes Klassiker-Box 4:Sherlock Holmes ist eine 1886 vom britischen Schriftsteller Arthur Conan Doyle geschaffene Kunstfigur, die in seinen im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert spielenden Romanen als Detektiv tätig ist.Besondere Bedeutung für die Kriminalliteratur erlangten Doyles Werke durch die beschriebene forensische Arbeitsmethode, die auf detailgenauer Beobachtung und nüchterner Schlussfolgerung beruht. Dabei dient zumeist Holmes' Freund und Begleiter Dr. Watson als Chronist der Ermittlungen und Vermittler für die Leser. Holmes gilt bis heute weithin als Symbol des erfolgreichen, analytisch-rationalen Denkers und als Stereotyp des Privatdetektivs.Der adelige Junggeselle: Lord Robert St Simon, der zweite Sohn des Herzogs von Balmoral, sagt sich brieflich für den Nachmittag bei Holmes und Watson an. Aus den Zeitungen rekapitulieren sie, dass sich der 41jährige am Vortag mit Hatty Doran, der einzigen Tochter eines US-Millionärs aus San Francisco, verheiraten wollte. Nach der kirchlichen Trauung im engsten Familienkreis verschwand die Braut allerdings spurlos von der Hochzeitstafel am Lancaster Gate.Die Beryll-Krone: An einem verschneiten Februar-Morgen erblickt Dr, Watson vom Fenster aus einen etwa 50-jährigen, gut gekleideten Herrn im Anmarsch, der mit seinen Bewegungen den Eindruck eines Wahnsinnigen macht, Es handelt sich aber um Alexander Holder, den Teilhaber der zweitgrößten Londoner Privatbank Holder & Stevenson, für den eilige Fußmärsche einfach nur ungewohnt sind, Gestern ersuchte ihn im Büro eine der prominentesten Personen Englands, um ein kurzfristiges Darlehen über 50,000 Pfund, das schon am Montag wieder zurückgezahlt werden soll, Als Sicherheit überreichte die Berühmtheit mit der Bitte um höchste Diskretion die mindestens doppelt so wertvolle Beryll-Krone.Die Blutbuchen: Der arbeitslosen Miss Violet Hunter wird ein verlockendes und gleichzeitig seltsamens Arbeitsangebot gemacht: Für 120 Pfund im Jahr soll sie als Gouvernante auf das Anwesen The Copper Beeches (Die Blutbuchen) ziehen, allerdings ihr üppiges, kastanienbraunes Haar kurz und, wenn man es von ihr verlangt, ein spezielles Kleid tragen. Da sie aus ökonomischen Erwägungen das Angebot von Mr. Jephro Rucastle annimmt, konsultiert sie vor ihrer Abreise Sherlock Holmes. Dieser gibt ihr sein Versprechen, sollten sich irgendwelche Gefahren ergeben, sofort zu helfen. Tatsächlich trifft kurz darauf ein Telegramm von Miss Hunter ein. Holmes und Watson machen sich unverzüglich auf den Weg, um das schreckliche Geheimnis der Familie Rucastle aufzudecken.
E-artnow Anna Karenina + Krieg und Frieden (Kommentiert) A1034504975
Diese Ausgabe vereint mit Anna Karenina und Krieg und Frieden zwei Gipfelwerke des europäischen Realismus, in denen Leo Tolstoi private Schicksale mit den großen Bewegungen der Geschichte verschränkt. Anna Karenina entfaltet das Drama von Liebe, Ehebruch, gesellschaftlicher Ächtung und moralischer Selbstprüfung im Russland des 19. Jahrhunderts; Krieg und Frieden verbindet Familienchronik, Schlachtengemälde und philosophische Geschichtskritik vor dem Hintergrund der Napoleonischen Kriege. Tolstois Stil zeichnet sich durch psychologische Genauigkeit, epische Weite und eine nüchterne, zugleich tief mitfühlende Beobachtung menschlicher Widersprüche aus. Leo Tolstoi, 1828 in Jasnaja Poljana geboren, war Aristokrat, Offizier, Gutsbesitzer, Pädagoge und religiöser Denker. Seine Erfahrungen im Kaukasus und im Krimkrieg, seine Kenntnis des russischen Adels sowie seine lebenslange Suche nach moralischer Wahrheit prägten sein Werk entscheidend. Aus persönlicher Krise, sozialer Beobachtung und historischer Reflexion entstand eine Literatur, die nicht bloß erzählt, sondern das Fundament menschlichen Handelns befragt. Dieses Doppelwerk empfiehlt sich Lesern, die den Roman als Erkenntnisform ernst nehmen. Wer politische Geschichte, seelische Intimität und ethische Fragestellung in höchster künstlerischer Verdichtung sucht, findet hier eine unvergleichliche Schule des Sehens, Urteilens und Mitfühlens. Diese erweiterte Ausgabe wurde mit großer Sorgfalt gestaltet, um Ihr Leseerlebnis zu bereichern. - Eine umfassende Einführung skizziert die verbindenden Merkmale, Themen oder stilistischen Entwicklungen dieser ausgewählten Werke. - Die Autorenbiografie hebt persönliche Meilensteine und literarische Einflüsse hervor, die das gesamte Schaffen prägen. - Ein Abschnitt zum historischen Kontext verortet die Werke in ihrer Epoche - soziale Strömungen, kulturelle Trends und Schlüsselerlebnisse, die ihrer Entstehung zugrunde liegen. - Eine knappe Synopsis (Auswahl) gibt einen zugänglichen Überblick über die enthaltenen Texte und hilft dabei, Handlungsverläufe und Hauptideen zu erfassen, ohne wichtige Wendepunkte zu verraten. - Eine vereinheitlichende Analyse untersucht wiederkehrende Motive und charakteristische Stilmittel in der Sammlung, verbindet die Erzählungen miteinander und beleuchtet zugleich die individuellen Stärken der einzelnen Werke. - Reflexionsfragen regen zu einer tieferen Auseinandersetzung mit der übergreifenden Botschaft des Autors an und laden dazu ein, Bezüge zwischen den verschiedenen Texten herzustellen sowie sie in einen modernen Kontext zu setzen. - Abschließend fassen unsere handverlesenen unvergesslichen Zitate zentrale Aussagen und Wendepunkte zusammen und verdeutlichen so die Kernthemen der gesamten Sammlung.
Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH, Berlin Der Vorzugsschüler / Der Herr Hofrat A1030763414
Marie von Ebner-Eschenbach: Der Vorzugsschüler / Der Herr Hofrat. Zwei Erzählungen Zwei späte Novellen der Autorin, die feststellte: »Eine gescheite Frau hat Millionen geborener Feinde: alle dummen Männer.« Der Vorzugsschüler: Erstdruck: In: Deutsche Rundschau, Berlin, 97. Bd., 1898; erste Buchausgabe in: Gesammelte Schriften, 8. Bd., Berlin (Gebrüder Paetel) 1901. Der Herr Hofrat: Entstanden: 1912. Erstdruck: In: Stille Welt. Erzählungen, Berlin (Gebrüder Paetel) [1915]. Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie der Autorin. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2013. Textgrundlage sind die Ausgaben: Marie von Ebner-Eschenbach: [Gesammelte Werke in drei Bänden.] [Bd. 1:] Das Gemeindekind. Novellen, Aphorismen, [Bd. 2:] Kleine Romane, [Bd. 3:] Erzählungen. Autobiographische Schriften. Herausgegeben von Johannes Klein, München: Winkler, 1956¿1958. Die Paginierung obiger Ausgaben wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Marie von Ebner-Eschenbach (Gemälde von Karl Blaas, 1873). Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt. Über die Autorin: 1830 als Freiin von Dubsky auf Schloß Zdislavic bei Kremsier in Mähren geboren, genießt Marie eine klassische geistige Bildung, bereits mit siebzehn unternimmt sie erste literarische Versuche. Nach der Heirat mit ihrem Vetter Moritz Freiherr von Ebner-Eschenbach lebt sie bis 1856 in Klosterbruck in Mähren, danach bis zu ihrem Lebensende in Wien, wo sie 1879 eine Ausbildung als Uhrmacherin absolviert. Nach erfolglosen dramatischen Versuchen, veröffentlicht sie 1876 - ermutigt von Franz Grillparzer - den heute als eines ihrer Hauptwerke bekannten Roman über die Magd »Bozena«, der jedoch zunächst nur zögerlich Anerkennung findet. Ihren Durchbruch erreicht sie 1880 mit »Lotti, die Uhrmacherin«, der die größeren Erzählungen »Das Gemeindekind« und »Unsühnbar«, sowie die »Dorf- und Schloßgeschichten« (darin u.a. »Krambambuli«) folgen. Humanitär gesinnt schildert sie Adel wie Kleinbürgertum in so scharfsinniger wie kritischer Detailtreue. Marie von Ebner-Eschenbach ist als bedeutende Vertreterin des kritischen Realismus eine der großen Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Von der Universität Wien zum Ehrendoktor der Philosopie ernannt und als erste Frau überhaupt mit dem Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet, stirbt sie am 12. März 1916 im Alter von 85 Jahren in Wien.
Hofenberg Der Vorzugsschüler / Der Herr Hofrat A1038237879
Marie von Ebner-Eschenbach: Der Vorzugsschüler / Der Herr Hofrat. Zwei Erzählungen Zwei späte Novellen der Autorin, die feststellte: "Eine gescheite Frau hat Millionen geborener Feinde: alle dummen Männer." Der Vorzugsschüler: Erstdruck: In: Deutsche Rundschau, Berlin, 97. Bd., 1898; erste Buchausgabe in: Gesammelte Schriften, 8. Bd., Berlin (Gebrüder Paetel) 1901. Der Herr Hofrat: Entstanden: 1912. Erstdruck: In: Stille Welt. Erzählungen, Berlin (Gebrüder Paetel) [1915]. Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie der Autorin. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2015. Textgrundlage sind die Ausgaben: Marie von Ebner-Eschenbach: [Gesammelte Werke in drei Bänden.] [Bd. 1:] Das Gemeindekind. Novellen, Aphorismen, [Bd. 2:] Kleine Romane, [Bd. 3:] Erzählungen. Autobiographische Schriften. Herausgegeben von Johannes Klein, München: Winkler, 1956-1958. Die Paginierung obiger Ausgaben wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Gustave Caillebotte, Porträt eines Schuljungen, 1879. Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt. Über die Autorin: 1830 als Freiin von Dubsky auf Schloß Zdislavic bei Kremsier in Mähren geboren, genießt Marie eine klassische geistige Bildung, bereits mit siebzehn unternimmt sie erste literarische Versuche. Nach der Heirat mit ihrem Vetter Moritz Freiherr von Ebner-Eschenbach lebt sie bis 1856 in Klosterbruck in Mähren, danach bis zu ihrem Lebensende in Wien, wo sie 1879 eine Ausbildung als Uhrmacherin absolviert. Nach erfolglosen dramatischen Versuchen, veröffentlicht sie 1876 - ermutigt von Franz Grillparzer - den heute als eines ihrer Hauptwerke bekannten Roman über die Magd "Bozena", der jedoch zunächst nur zögerlich Anerkennung findet. Ihren Durchbruch erreicht sie 1880 mit "Lotti, die Uhrmacherin", der die größeren Erzählungen "Das Gemeindekind" und "Unsühnbar", sowie die "Dorf- und Schloßgeschichten" (darin u.a. "Krambambuli") folgen. Humanitär gesinnt schildert sie Adel wie Kleinbürgertum in so scharfsinniger wie kritischer Detailtreue. Marie von Ebner-Eschenbach ist als bedeutende Vertreterin des kritischen Realismus eine der großen Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Von der Universität Wien zum Ehrendoktor der Philosopie ernannt und als erste Frau überhaupt mit dem Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet, stirbt sie am 12. März 1916 im Alter von 85 Jahren in Wien.
GRIN "Polnisches Piemont"? Die Autonomie Galiziens innerhalb Cisleithaniens und das polnisch-ruthenische Verhältnis in Galizien A1005661050
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Note: sehr gut (1), Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (Institut für Geschichte), Veranstaltung: Zwischen Zentralisierung und Föderalisierung - Verfassungsgeschichte des Habsburger Reichs 1848-1918, Sprache: Deutsch, Abstract: Als das Kronland Galizien im Zuge des österreichisch-ungarischen Ausgleichs von 1867 eine weitgehende Autonomie erlangte, markierte diese den Endzustand eines über zwei Jahrzehnte andauernden Prozesses, in dem sich die Beziehungen zwischen der politischen Führung der Provinz und der Wiener Zentralregierung erheblich gewandelt hatten. Die galizischen konservativen Adligen, die noch während der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts das Ziel der polnischen staatlichen Selbstständigkeit auch um den Preis einer Konfrontation mit den habsburgischen Monarchen verfolgt hatten, schwenkten im Laufe der 1860er Jahre auf einen nahezu servilen kaisertreuen Kurs um, durch den sie im Gegenzug von der Regierung Zugeständnisse hinsichtlich einer weitgehenden Selbstverwaltung der Provinz zu erhalten hofften. Mit der Gewährung dieser Konzessionen im Zuge des österreichisch-ungarischen Ausgleichs von 1867 sollten sie schließlich einige ihrer Ziele erreichen und der österreichisch okkupierte Teil Polens von einer ähnlichen Germanisierungs- respektive Russifizierungspolitik verschont bleiben, wie sie in den anderen zwei polnischen Teilungsgebieten vorherrschte.Im ersten Abschnitt dieser Arbeit wird der von Spannungen zwischen dem galizischen Adel und der Wiener Regierung geprägte Zeitabschnitt der Regierungszeit Metternichs geschildert, der seinen gewaltsamen Höhepunkt im Bauernaufstand des Jahres 1846 in Westgalizien fand. Im zweiten Abschnitt wird daran anschließend der Prozess geschildert, in dessen Verlauf die führenden galizischen Konservativen während der Zeit des Neoabsolutismus und der Verfassungsexperimente die Ausrichtung ihrer Politik vollkommen änderten und schließlich die Gewährung der Autonomierechte erlangen sollten. Abschließend werden die Verhandlungen über die Ausgestaltung dieser Autonomie dargestellt sowie diskutiert, worauf der während dieser Zeit entstandene Vergleich Galiziens als ein Polnisches Piemont basiert. Alle drei Abschnitte werden durch Exkurse über die Entwicklungen ergänzt, die sich im behandelten Zeitabschnitt in den Beziehungen der polnischen Bevölkerungsmehrheit zur ruthenischen Minderheit vollzogen. Weiterhin wird im dritten dieser Exkurse der Prozess geschildert, in denen sich die ruthenischen Kleriker, Politiker und Intellektuellen zunehmend nicht mehr als Teil einer großen russischen Nation, sondern als eigenständiges ukrainisches Volk definierten.
BoD - Books on Demand Verstand schafft Leiden A1068576669
In der Reihe »Klassiker in neuer Rechtschreibung« gibt Klara Neuhaus-Richter die 10.000 wichtigsten Bücher der Weltliteratur in der empfohlenen Schreibweise nach Duden heraus. Alexander Gribojedow: Verstand schafft Leiden. Komödie in vier Akten Der junge Tschatzki kehrt von seinen ausgedehnten Reisen zurück nach Moskau und trifft seine Jugendliebe Sophie wieder, zu der er sich immernoch hingezogen fühlt. Diese allerdings ist in Moltschálin, den servilen Sekretär ihres Vaters, ein hoher Beamter, verliebt. Moltschálin wiederum stellt Sophies Zofe Lisette nach. Die Verskomödie ist ein satirisches Pamphlet gegen das Moskau des frühen 19. Jahrhunderts. Sie lebt von der exakten Darstellung gesellschaftlicher Stereotypen und karrikiert überkommene Misswirtschaft und gesellschaftlichen Reformstau. Der Autor hat den Druck des zunächst verbotenen Textes nicht mehr erlebt, die erste Ausgabe erschien 1833. Heute gilt das Stück als eines der bekanntesten Bühnenwerke in russischer Sprache. Entstanden zwischen 1822 und 1824. Erstdruck 1825. Hier in der Übersetzung von Georg Julius von Schultz unter dem Pdeudonym »Dr. Bertram«, erschienen 1853 bei Brockhaus in Leipzig. Auch erschienen unter dem Titel »Wehe dem Verstand«. Neu herausgegeben von Klara Neuhaus-Richter, Berlin 2023. Umschlaggestaltung von Rainer Richter unter Verwendung einer Porträtzeichnung von Josefine Weinschrott. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt. Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH Über den Autor: Am 15. Januar 1795 in Moskau in eine Familie alten Adels hineingeboren tritt Alexander Sergejewitsch Gribojedow nach einem zweijährigen Studium an der staatlichen Universität Moskau in ein Husarenregiment ein. 1818 wechselt er in den diplomatischen Dienst und wird nach einer Station in Persien nach Georgien versetzt. In Tiflis gewinnt er rasch an politischem Einfluss, gründet eine russisch-georgische Zeitung und heiratet die georgische Prinzessin Nino Tschawtschawadse. Seine frühen literarischen Versuche seit 1816 bleiben weitgehend erfolglos, seine 1824 entstandene Komödie »Verstand schafft Leiden« fällt der Zensur zum Opfer und bleibt zunächst unveröffentlicht, später avanciert sie zu einem der meistgespielten Stücke auf russischen Bühnen. Anfang 1829 kommt es zu muslimischen Aufständen in Teheran, wohin Gribojedow in diplomatischer Mission entsandt war. Als der Mob die Botschaft stürmt und plündert stirbt Alexander Sergejewitsch Gribojedow als eines von 45 Todesopfern.
Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH, Berlin Verstand schafft Leiden A1068576869
In der Reihe »Klassiker in neuer Rechtschreibung« gibt Klara Neuhaus-Richter die 10.000 wichtigsten Bücher der Weltliteratur in der empfohlenen Schreibweise nach Duden heraus. Alexander Gribojedow: Verstand schafft Leiden. Komödie in vier Akten Der junge Tschatzki kehrt von seinen ausgedehnten Reisen zurück nach Moskau und trifft seine Jugendliebe Sophie wieder, zu der er sich immernoch hingezogen fühlt. Diese allerdings ist in Moltschálin, den servilen Sekretär ihres Vaters, ein hoher Beamter, verliebt. Moltschálin wiederum stellt Sophies Zofe Lisette nach. Die Verskomödie ist ein satirisches Pamphlet gegen das Moskau des frühen 19. Jahrhunderts. Sie lebt von der exakten Darstellung gesellschaftlicher Stereotypen und karrikiert überkommene Misswirtschaft und gesellschaftlichen Reformstau. Der Autor hat den Druck des zunächst verbotenen Textes nicht mehr erlebt, die erste Ausgabe erschien 1833. Heute gilt das Stück als eines der bekanntesten Bühnenwerke in russischer Sprache. Entstanden zwischen 1822 und 1824. Erstdruck 1825. Hier in der Übersetzung von Georg Julius von Schultz unter dem Pdeudonym »Dr. Bertram«, erschienen 1853 bei Brockhaus in Leipzig. Auch erschienen unter dem Titel »Wehe dem Verstand«. Neu herausgegeben von Klara Neuhaus-Richter, Berlin 2023. Umschlaggestaltung von Rainer Richter unter Verwendung einer Porträtzeichnung von Josefine Weinschrott. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt. Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH Über den Autor: Am 15. Januar 1795 in Moskau in eine Familie alten Adels hineingeboren tritt Alexander Sergejewitsch Gribojedow nach einem zweijährigen Studium an der staatlichen Universität Moskau in ein Husarenregiment ein. 1818 wechselt er in den diplomatischen Dienst und wird nach einer Station in Persien nach Georgien versetzt. In Tiflis gewinnt er rasch an politischem Einfluss, gründet eine russisch-georgische Zeitung und heiratet die georgische Prinzessin Nino Tschawtschawadse. Seine frühen literarischen Versuche seit 1816 bleiben weitgehend erfolglos, seine 1824 entstandene Komödie »Verstand schafft Leiden« fällt der Zensur zum Opfer und bleibt zunächst unveröffentlicht, später avanciert sie zu einem der meistgespielten Stücke auf russischen Bühnen. Anfang 1829 kommt es zu muslimischen Aufständen in Teheran, wohin Gribojedow in diplomatischer Mission entsandt war. Als der Mob die Botschaft stürmt und plündert stirbt Alexander Sergejewitsch Gribojedow als eines von 45 Todesopfern.
BoD - Books on Demand Der Vorzugsschüler / Der Herr Hofrat A1030763109
Marie von Ebner-Eschenbach: Der Vorzugsschüler / Der Herr Hofrat. Zwei Erzählungen Zwei späte Novellen der Autorin, die feststellte: »Eine gescheite Frau hat Millionen geborener Feinde: alle dummen Männer.« Der Vorzugsschüler: Erstdruck: In: Deutsche Rundschau, Berlin, 97. Bd., 1898; erste Buchausgabe in: Gesammelte Schriften, 8. Bd., Berlin (Gebrüder Paetel) 1901. Der Herr Hofrat: Entstanden: 1912. Erstdruck: In: Stille Welt. Erzählungen, Berlin (Gebrüder Paetel) [1915]. Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie der Autorin. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2013. Textgrundlage sind die Ausgaben: Marie von Ebner-Eschenbach: [Gesammelte Werke in drei Bänden.] [Bd. 1:] Das Gemeindekind. Novellen, Aphorismen, [Bd. 2:] Kleine Romane, [Bd. 3:] Erzählungen. Autobiographische Schriften. Herausgegeben von Johannes Klein, München: Winkler, 1956-1958. Die Paginierung obiger Ausgaben wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Marie von Ebner-Eschenbach (Gemälde von Karl Blaas, 1873). Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt. Über die Autorin: 1830 als Freiin von Dubsky auf Schloß Zdislavic bei Kremsier in Mähren geboren, genießt Marie eine klassische geistige Bildung, bereits mit siebzehn unternimmt sie erste literarische Versuche. Nach der Heirat mit ihrem Vetter Moritz Freiherr von Ebner-Eschenbach lebt sie bis 1856 in Klosterbruck in Mähren, danach bis zu ihrem Lebensende in Wien, wo sie 1879 eine Ausbildung als Uhrmacherin absolviert. Nach erfolglosen dramatischen Versuchen, veröffentlicht sie 1876 - ermutigt von Franz Grillparzer - den heute als eines ihrer Hauptwerke bekannten Roman über die Magd »Bozena«, der jedoch zunächst nur zögerlich Anerkennung findet. Ihren Durchbruch erreicht sie 1880 mit »Lotti, die Uhrmacherin«, der die größeren Erzählungen »Das Gemeindekind« und »Unsühnbar«, sowie die »Dorf- und Schloßgeschichten« (darin u.a. »Krambambuli«) folgen. Humanitär gesinnt schildert sie Adel wie Kleinbürgertum in so scharfsinniger wie kritischer Detailtreue. Marie von Ebner-Eschenbach ist als bedeutende Vertreterin des kritischen Realismus eine der großen Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Von der Universität Wien zum Ehrendoktor der Philosopie ernannt und als erste Frau überhaupt mit dem Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet, stirbt sie am 12. März 1916 im Alter von 85 Jahren in Wien.
Marie von Ebner-Eschenbach: Die Aufrichtigkeit. Parabeln und Dialoge Inhaltsverzeichnis Die Aufrichtigkeit Etwas Mythologie Egeria Die Begleiterin Die Freunde Die Halben Altweibersommer Naturerscheinung Offenbarung und Wissenschaft Auf dem Wege Seherauge Was die Götter nicht wissen Mütterliches Bedenken Jenny Geddes Die angenehme Eigenschaft Die Unüberwindlichen Große Ähnlichkeit Vertrauen Der traurige Engel Der Schüler Spricht die Stufe Tageskritik Ein Dunkeltier Berühmt sein Ewig neu Die Überlebenden Justine Der Schatten Nach besten Kräften Der Erstgeborene Der Vergötterte Lysipp Unbewußt Erziehungsresultate Im Alter Ein Traum im Traume König Ahmed Die Pygmäen Zwei Feindinnen Mein Freund Tully Sklavengedächtnis Eine Erinnerung Ein Lichtstrahl Der Rätselstein Die Tafel der Reichen Ein Idealist Das Unkraut Grillengezirpe Sie Erfüllung Der Lastträger Verstiegen Frau Gutmütigkeit Plato nennt die Verwunderung die Mutter alles Schönen und Guten Eine Schweigsame So vielleicht ... Gleichnis Ein anderes Die Philosophin Der Maler Gegenstück Vox populi Der Mittelpunkt Zwei Ungläubige Der Bildhauer Bettelbriefe Ohne Liebe Vollständige Neuausgabe. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2015. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Joshua Reynolds, Cupido als kleiner Junge, 1773. Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt. Über die Autorin: 1830 als Freiin von Dubsky auf Schloß Zdislavic bei Kremsier in Mähren geboren, genießt Marie eine klassische geistige Bildung, bereits mit siebzehn unternimmt sie erste literarische Versuche. Nach der Heirat mit ihrem Vetter Moritz Freiherr von Ebner-Eschenbach lebt sie bis 1856 in Klosterbruck in Mähren, danach bis zu ihrem Lebensende in Wien, wo sie 1879 eine Ausbildung als Uhrmacherin absolviert. Nach erfolglosen dramatischen Versuchen, veröffentlicht sie 1876 - ermutigt von Franz Grillparzer - den heute als eines ihrer Hauptwerke bekannten Roman über die Magd "Bozena", der jedoch zunächst nur zögerlich Anerkennung findet. Ihren Durchbruch erreicht sie 1880 mit "Lotti, die Uhrmacherin", der die größeren Erzählungen "Das Gemeindekind" und "Unsühnbar", sowie die "Dorf- und Schloßgeschichten" (darin u.a. "Krambambuli") folgen. Humanitär gesinnt schildert sie Adel wie Kleinbürgertum in so scharfsinniger wie kritischer Detailtreue. Marie von Ebner-Eschenbach ist als bedeutende Vertreterin des kritischen Realismus eine der großen Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Von der Universität Wien zum Ehrendoktor der Philosopie ernannt und als erste Frau überhaupt mit dem Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet, stirbt sie am 12. März 1916 im Alter von 85 Jahren in Wien.
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,3, Universität Konstanz, Veranstaltung: Fontane-Seminar, Sprache: Deutsch, Abstract: Wurde das Werk Cécile zu Anfang mit Nichtbeachtung gestraft, behauptete Fontane schon immer, mit diesem Roman etwas ganz Besonderes geschaffen zu haben und sprach von etwas "Neu[em]" , dass er vorgelegt zu haben glaubte. Was den Roman zum Besonderen macht, vermag die Frage zu klären, ob die Figur Cécile wirklich krank ist, oder ob es sich um eine zugeschrieben Krankheit handelt. Viele Interpreten des Textes beschäftigten sich lange mit der Krankheit Céciles und sahen in ihr die Geschichte einer leidenden ehemaligen Fürstengeliebten. Sabina Becker fasst den Stand der Forschung folgendermaßen zusammen: "Man las den Roman als Identitätskrise einer Angehörigen des Adels, analysierte die Handlung als Ausdruck des Konflikts zwischen Individuum und Gesellschaft, deutete Céciles Freitod als das Resultat einer Dreiecksgeschichte oder sah in ihrem Tod ein Opfer 'menschlicher Verfehlung, gesellschaftlicher Unbarmherzigkeiten und der Zeit eigenen Leere'" . Viele Untersuchungen gehen davon aus, dass Cécile der Krankengruppe der Nervösen bzw. Hysterikerinnen angehört. Alle diese nehmen die Krankheit der Protagonistin unhinterfragt hin und sehen nicht das "Neue", von dem Fontane sprach.Gegenstand dieser Arbeit soll es nun sein, genau diese Fragestellung zu untersuchen. Dafür sollen die Figuren genauer betrachtet werden, die Cécile für krank erklären. Außerdem ist es zunächst einmal nötig, sich mit der Geschichte der Hysterie zu beschäftigen. Die Bezeichnung Hysterie hat eine lange Tradition und wird schon in altägyptischen Papyren beschrieben. In der griechischen Antike glaubte man, dass die typischen hysterischen Störungen durch das Austrocknen der Gebärmutter entstünden. Man ging ganz selbstverständlich davon aus, dass nur Frauen von der Krankheit befallen werden können. Auch noch im ausgehenden 19. Jahrhundert glaubten berühmte Neurologen wie Charcot an eine somatische Erkrankung. Erst mit Breuer und Freud kam die Diskussion über eine psychische Entstehung der hysterischen Symptome auf. Sie veröffentlichten die Studien über Hysterie, welche revolutionäre wissenschaftliche Hypothesen enthalten, die besagen, dass die hysterischen Patienten größtenteils an "Reminiszenzen" litten. Glaubt man Sabina Becker, handelt es sich bei der Hysterie um den Bestandteil einer von Männern imaginierten Weiblichkeit. Sie haben ein Bild vor Augen, denen die Frau zu entsprechen hat. Weicht sie davon ab, wird sie als hysterisch bezeichnet.
Weidler Buchverlag Berlin Michael Kongehl (1646-1710) A1072399397
Die erste umfassende Monographie zu Leben und Werk des Königsberger Ratsherren und Bürgermeisters Michael Kongehl erfüllt ein lange gehegtes Desiderat, nicht nur im Sinne eines weiteren biographischen Bausteins zum Autorenpanorama der "Barockzeit". Die zahlreichen Publikationen zum "Preußenjahr" 2001 haben eine Reihe von Aspekten zum Herrschaftsdiskurs im Hohenzollernstaat zur Sprache gebracht und dabei erneut ein fundamentales Manko der historischen Forschung bestätigt: Preußische Geschichte wird stets unter dem Blickwinkel des 18. und 19. Jahrhunderts rekapituliert. Erfolg und Schicksal der brandenburgischen Monarchie finden ihre Deutung immer noch nach dem traditionellen Muster der Einzelbetrachtung dynastischer Exponenten und ihrer Leistungen zwischen 1701 und 1918, ohne die eigentlichen Voraussetzungen, und damit die spezifische Vorgeschichte im namen- und titelgebenden Territorium miteinzubeziehen. An diesem Punkt setzt nun die Studie zu einem bislang völlig unbekannten Protagonisten des Königsberger Gelehrtenwesens an und unternimmt unter methodisch und quellentechnisch völlig neuen Voraussetzungen eine Problematisierung des hohenzollerschen Erhebungsaktes im Jahre 1701. Das poetische Wirken des Zeitzeugen Kongehl, der sich als Pegnitzschäfer in Nürnberg unter Sigmund von Birken ein differenziertes oratorisches Rüstzeug erworben hatte, ermöglicht einen bislang vollkommen außer Acht gelassenen Zugang zu den bedeutungsvollen Ereignissen des späten 17. Jahrhunderts im damaligen Herzogtum Preußen. Hier vollzogen sich nämlich im Vorfeld der Krönung eine Reihe von militärischen, politischen, konfessionellen und sozialen Auseinandersetzungen, in denen die Souveränität des Hohenzollernfürsten, und damit die unabdingbare Voraussetzung für die Königswürde, keineswegs derart gesichert war, wie es die monarchistische Geschichtsschreibung etwa des 19. Jahrhunderts Glauben machen will. Kongehl, den die Forschung bislang völlig zu Unrecht mit dauerhaften Verdikten wie "ostpreußischer Barockepigone" aus den Betrachtungen ausgeschlossen hatte, ist aber als bürgerlicher Autor und städtischer Administrator maßgeblich in die Vorgänge verwickelt. Mit seinen rhetorisch meisterhaft durchkalkulierten Texten betätigt er sich als kluger Diplomat zwischen den politischen Fronten, zwischen Herrschaft, Rittertum, Stadtpatriziat und Theologentum. Er versucht eine vermittelnde Strategie zu realisieren, die zur Festigung der fürstlichen Position zwar beiträgt, dabei aber einen Bedingungskatalog formuliert, der auf eine bürgerlich-konstitutionelle Monarchie ausgerichtet scheint. Um für seine soziale Schicht, für das gelehrte Bürgertum, in der chancenreichen Umbruchsituation eine zukunftsweisende Perspektive der politischen Mitgestaltung und Mitbestimmung zu eröffnen, bedient Kongehl sich einer wohldurchdachten Doppelstrategie: Die nachdrückliche Akzeptanz des brandenburgischen Schutzherrn verbindet er mit der breitenwirksam orientierten Vermittlung einer auf das autonome Individuum bezogenen Erkenntnis-, Empfindungs- und Verantwortungskultur. Mit solcherart lebenspraktischer Schulung hofft der poetische Präzeptor die bürgerliche Schicht zu befähigen, sich schrittweise von dem mit der lutherischen Orthodoxie herrschenden Adel zu emanzipieren und sich in den brandenburgischen Planungen eines kurfürstlichen Absolutismus als selbstbewußter Vertragspartner einzubringen. Anhand minutiöser rhetorischer Analysen der Kongehlschen Dramen, Eklogen, Kasualia und Epen, vor allem auch ihrer allegorischen, emblematischen und metaphorischen Substrukturen und Subtexte, rekonstruiert die Untersuchung das spannungsgeladene Operieren der unterschiedlichen Interessengruppen und beleuchtet somit einen fundamentalen Paradigmenwechsel, der für die preußische, deutsche und europäische Geschichte von weitreichenden Folgen sein sollte. Daß sich die Hoffnungen Michael Kongehls auf eine vom Bürgertum getragene liberale preußische Monarchie nicht erfüllen sollten, bleibt nicht nur