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Chronos: Before the Ashes (Switch)
Adventure-RPG - Eine erfrischende Kombination aus Adventure-Elementen und RPG-Spielmechaniken Wilde Kämpfe - Dem Spieler steht bei seiner Aufgabe eine Vielzahl an Waffen, Fähigkeiten und Mächten zur Verfügung Einmalige Alterungsmechanik - Jedes Mal, wenn der Spieler stirbt, altert er ein Jahr Die Spieler müssen sich ans fortschreitende Alter anpassen, während sie ihren Charakter voranbringen
Ich wollte aber wissen, warum sie in einem Loch versank und verlöschte. Warum aus dieser sinnlichen, sprühenden Frau die Greisin wurde, die an ihren Seelenschmerzen zerbrach. Ich wollte wissen, was aus der Liebe geworden war, die ich als Kind spürte, wenn ich meine Grosseltern wie ein Wesen auf dem schmalen Sofa fand, schlafend.' Susanna Schwager führt uns zurück in die Kindheit und Jugend einer Generation, die daran ist, uns zu verlassen. Dort, in einer armen Grossfamilie aus dem Solothurnischen, beginnt die Geschichte von Hildi Meister, der Frau des Metzgers. Zu ihr, der Schweigsamen, die vor fünfzehn Jahren starb, führt uns ein Geflecht von Stimmen, die sich erinnern, wie sie als Kind mitten in einer Schar von Geschwistern aufwuchs, wie sie als Jugendliche in der Fabrik arbeitete, um den dringend benötigten Lohn nach Hause zu bringen. Von der Unwissenheit beim Erwachsenwerden ist die Rede, vom Tändeln und von der ersten Liebe, vom Kinderkriegen und vom Heiratenmüssen. Und dann kam das Leben an der Seite von Hans Meister, dem jungen Metzgerburschen, der ganz unten anfing und sie, als es bergauf ging, vom Dorf in die Stadt verpflanzte. Eine Familie wurde gegründet, ein eigenes Geschäft. Wer war diese Frau und wer wurde sie? Unter dem Erzählen der Stimmen, die sich überkreuzen und verknoten, formen sich die zeitgeschichtlichen Bilder, die Person scheint uneinholbar.
Wohin gehen Technologien, wenn sie verschwinden und weder Zukunft noch Anwendung haben? Lässt sich ihr Verschwinden überhaupt erzählen? Vielleicht als eine Geschichte im Rückwärtsgang? Oder bloss als grosse Aufräumaktion, bei der Abriss, Demontage und Entsorgung die Hauptrolle spielen? Die hier zusammengestellten Versuche zeigen, wie sich starke Verbindungen wieder auflösen können, warum sogar höchst prominente Technologien plötzlich obsolet werden, während andere erst nach langer Wartezeit in einem überfüllten Museumskeller als kurioses Ausstellungsobjekt entdeckt werden.
Chronos Medizinische Behandlungen bei Pflegekindern A1077791513
Pflegekinder leben ausserhalb des Elternhauses, beispielsweise in einer Pflegefamilie oder in einem Heim. Sie befinden sich in einer Ausnahmesituation, weshalb ihr Recht auf Partizipation von besonderer Bedeutung ist. Dabei ist die Mitwirkung von Pflegekindern bei medizinischen Behandlungen als einem zentralen Lebensbereich besonders wichtig, was in der Praxis aber oft unzureichend umgesetzt wird. Die Arbeit analysiert die medizinische Unterversorgung von Pflegekindern aus rechtlicher Perspektive und skizziert Lösungsmöglichkeiten, wie ihre medizinische Versorgung verbessert werden kann. Sie zeigt die bestehenden Unsicherheiten bei Entscheidungszuständigkeiten und Informationsflüssen zwischen Herkunftseltern, Pflegeeltern respektive Heimerziehenden, Ärzt*innen und weiteren Beteiligten auf. Wer darf über eine Behandlung entscheiden? Wer erhält welche Informationen? Und vor allem: Wie können Pflegekinder mitwirken? Durch die Verbindung rechtlicher Analyse mit den Bedürfnissen der Praxis liefert die Arbeit konkrete Ansätze, wie die Rechte von Pflegekindern gestärkt, ihre Mitwirkung gefördert und eine kontinuierliche Gesundheitsversorgung sichergestellt werden können. Damit leistet sie einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung des schweizerischen Kindesschutzrechts.
Plötzlich ist einer da. Niemand weiss, woher er gekommen ist. Er scheint keinen Namen zu haben, kein Vorleben, kann weder schreiben noch sprechen und versteht keine der Fragen, die man ihm stellt. Ein solcher Mensch ist im September 1844 auf Alp Selun im oberen Toggenburg aufgetaucht. Er war vielleicht sechzehnjährig, fast nackt, stumm. Weil sich trotz steckbrieflicher Ausschreibung keine Angehörigen meldeten, wurde er im Armenhaus interniert. Seinen Namen erhielt er vom Fundort, dem Selun und dem Schutzpatron der Gemeinde Alt St. Johann. Von diesem Johannes Seluner und den Geschichten um seine Person erzählt Rea Brändle in ihrem Buch. Sie tut es aus verschiedenen Perspektiven: Für die Behörden war Johannes Seluner ein Kostenfaktor, den man so schnell wie möglich loswerden wollte. Für die Wissenschaft war er, mit seinen Behinderungen, ein nützlicher Idiot. Und für die Leute wurde er, weit über die Region hinaus, ein gefundenes Fressen für fantastische Geschichten – bis heute.
Chronos, die Personifikation der Zeit, fand in der Kunst des 17. und 18. Jahrhunderts weite Verbreitung – sei es in Tafelbildern, in Deckengemälden, in der Druckgraphik oder der Skulptur. Das weite Einsatzspektrum dieser äußerst komplexen Figur bildet den Schwerpunkt der vorliegenden Untersuchung. Die Konfrontation mit der Erkenntnis des befristeten Lebens und der Fragilität jeder Existenz machte die Menschen im 17. und 18. Jahrhundert empfänglich für das Thema der Vergänglichkeit, das die destruktive Seite von Chronos in den Vordergrund stellt. Auf vielfältige Weise wird die Personifikation der Zeit als Zerstörer dargestellt: von menschlichem Leben, von Liebe, von materiellen Errungenschaften. Parallel zeigen Kunstwerke die positive Seite von Chronos, bei denen sich die Zeit als Helferfigur offenbart. In der Allegorie trägt so die Zeit den Ruhm des Herrschers über dessen Tod hinaus in die Zukunft. Ebenso bewahrt Chronos die Schöpfungen der neuzeitlichen Künstler vor dem Verfall und sichert deren Andenken in ihren bleibenden Werken. Im Buch wird eine bisher fehlende Systematik entwickelt, die von der Herkunft und Genese der Zeitfigur ausgeht und anhand von ausgewählten Beispielen die facettenreiche Verwendung der Zeitfigur in den Blick nimmt.
Chronos «Und das nennt sich Grenzbesetzung!» A1073872290
Als der Erste Weltkrieg sich dem Ende zuneigte, hofften einige Deutschschweizer Offiziere auf Aufstände und Unruhen in der Schweiz. Nicht weil sie die protestierende Arbeiterschaft unterstützt hätten, im Gegenteil: Die Unruhen niederzuschlagen, hätte es ihnen erlaubt, ihren Ruf zu polieren und am Ende der ereignisarmen Grenzbesetzung doch noch etwas zu erleben. Gestützt auf bisher wenig beachtete Briefe und Tagebücher zeigt die Studie, wie Deutschschweizer Offiziere den Aktivdienst im Ersten Weltkrieg erfahren haben. Tatendrang und Bewährung standen nach einer Phase der Unsicherheit im August 1914 im Vordergrund. Dies waren Bedürfnisse; die die Offiziere während der oft als ereignisarm und sinnfrei erfahrenen Grenzbesetzung und angesichts lauter werdender Kritik an der Armee kaum befriedigen konnten. Erst der Ordnungsdienst während des Landesstreiks sollte ihnen die Möglichkeit dazu bieten. Die Studie bietet ein Panorama wesentlicher Elemente der Aktivdiensterfahrung der Offiziere. Damit erschliesst sie in zweierlei Hinsicht Neuland: Sie füllt eine Lücke – die Erfahrung der sogenannten Grenzbesetzung ist noch kaum erforscht – und sie knüpft an kultur- und erfahrungsgeschichtliche Forschung an, die in der Schweiz in den vergangenen fünfzig Jahren oft nur verzögert und unvollständig rezipiert wurde.
Im Jahr 2013 fanden drei Gemeinden zusammen, die zwar durch gemeinsame Geschichte und Geschichten verbunden waren, seit dem Spätmittelalter aber als separate Verwaltungseinheiten existiert hatten. 2025 schaut die neue Gemeinde Eschenbach SG auf über 1250 Jahre Geschichte seit der ersten Erwähnung und auf mehr als zwölf Jahre seit der Gemeindevereinigung zurück. In acht reich bebilderten Kapiteln spannt das Buch einen Bogen von den ersten archäologischen Funden aus der Hallstattzeit über die Ankunft keltischer Gruppen, römischer Heere und alemannischer Siedler und Siedlerinnen im Seebezirk bis in die Gegenwart. Die katholische Kirche bestimmte das Leben in Eschenbach bis zum Ende des Ancien Régime. Vor dem Einmarsch Napoleons in die Schweiz 1798 gehörten Eschenbach, Goldingen und St. Gallenkappel als je eigene Tagwen zur Landvogtei Uznach unter der Herrschaft von Schwyz und Glarus. Während der Helvetik lenkten Schlüsselfiguren wie der Landammann Johann Ulrich Custor aus Eschenbach die Geschicke der Region. Ab dem 19. Jahrhundert sind die Kapitel thematisch geordnet. Sie beleuchten das soziale und kulturelle Leben, zeigen die wirtschaftliche Entwicklung auf und befassen sich mit dem Bau von Infrastrukturen wie Verkehrswegen sowie Strom- und Wasserversorgung in den damaligen Gemeinden. Die allmähliche Annäherung der drei Gemeinden auf schulischer und administrativer Ebene seit den 1950er-Jahren fand in der Gemeindevereinigung von 2013 ihren Abschluss.
Die am Bodensee geprägten Münzen sind wichtige Quellen und Zeugen der Kultur- und Wirtschaftsgeschichte und heute gesuchte Objekte für Wissenschaft und Sammler. Der Katalog fasst erstmals alle Münzstätten der Bodenseeregion und alle heute bekannten Typen von Münzprägungen bis 1800 zusammen. In 22 Kapiteln zu den Prägeherrschaften werden die Münzen detailliert beschrieben und vollständig abgebildet. Harald Derschka führt in die regionale Münzgeschichte ein. Der Katalog enthält 675 detaillierte Beschreibungen zu allen bekannten Münzen, Abbildungen, Angaben zum Wert von über 1500 Münztypen sowie zu öffentlichen und privaten Sammlungen. Er erschliesst die ältere Standardliteratur und ergänzt diese um die in den letzten Jahrzehnten stark erweiterten Kenntnisse zur Numismatik des Bodensees. Die Prägungen von Konstanz, St. Gallen, Schaffhausen und der Grafschaft Montfort sind am umfangreichsten und werden vervollständigt durch diejenigen der kleineren Münzstätten wie Friedrichshafen, Ravensburg, Überlingen, Wangen oder Lindau. Als Referenz- und Nachschlagewerk wendet sich dieses Buch an Numismatiker, Geschichtsinteressierte und Sammler gleichermassen.
Olivier Zschokke (1826–1892) kennt man bislang nur aus Randnotizen: als jüngsten Sohn des Schriftstellers, Pädagogen und Politikers Heinrich Zschokke oder als – vermeintlichen – Juniorpartner des Bergbahnpioniers Niklaus Riggenbach beim Bau der Rigibahnen. Nach drei Semestern Naturwissenschaftsstudium an der Universität Zürich und einem Vermessungspraktikum bei der Nordbahn (Zürich–Baden) wechselte Zschokke für ein Bauingenieurstudium nach Berlin, wo er sich aktiv an den Barrikadenkämpfen der Märztage 1848 beteiligte. Ab 1853 leitete er den Bau der Strecke Herzogenbuchsee–Solothurn–Biel der Schweizerischen Centralbahn. Danach war er bis an sein Lebensende als selbständiger Ingenieur und Bauunternehmer im Eisenbahn-, Hoch- und Wasserbau tätig. Zusammen mit Niklaus Riggenbach und Adolf Naeff baute Zschokke die Vitznau-Rigi-Bahn als erste Zahnradbahn Europas. Zur internationalen Vermarktung des Zahnradsystems gründete er mit Riggenbach die Internationale Gesellschaft für Bergbahnen. 1877 wurde Zschokke als aargauischer Ständerat gewählt und beschäftigte sich namentlich mit dem Reformbedarf der Schweizer Eisenbahnen. Mit seiner fundierten Sichtweise und seinem umfassenden Verständnis eisenbahnökonomischer Zusammenhänge trieb er den politischen Prozess zur Verstaatlichung der grossen Privatbahngesellschaften voran, ab 1890 auch im Nationalrat. Beruflich wandte er sich in seinem letzten Lebensjahrzehnt dem Bau von Flusskraftwerken zu und war Mitinitiant und -erbauer der Kraftwerke Rheinfelden und Ruppoldingen.
Chronos Anleitung zur Unternehmung von Bergreisen A1080048650
Im Zuge der Napoleonischen Kriege war der Bündner Benediktinermönch, Naturforscher und Pionier des Alpinismus Placidus Spescha als politische Geisel nach Innsbruch gebracht worden. Während dieses Aufenthalts im Jahr 1800 schrieb er einige seiner zentralsten Werke. Dieser vierte Band der Schriften von Placidus Spescha vereint eine Auswahl dieser Texte und eröffnet einen einzigartigen Blick auf einen der faszinierendsten Grenzgänger zwischen klösterlicher Gelehrsamkeit, früher Wissenschaft und der Entdeckung der Alpen. Die «Anleitung zur Unternehmung von Bergreisen» zählt zu den frühesten alpinistischen Lehrschriften überhaupt. Sie bietet praxisnahe Hinweise zu Themen wie Routenwahl, dem Finden geeigneter Gefährten, dem sicheren Umgang mit Schnee, Eis und Geröll sowie der richtigen Ausrüstung. Anschaulich beschreibt Spescha auch die Gefahren und Herausforderungen des Bergsteigens zu einer Zeit, als dieses noch ein Wagnis für wenige Pioniere war. Zwei ergänzende Wanderberichte aus Tirol vermitteln ein lebendiges Bild seiner Erkundungen während des Exils. Mit den «Bemerkungen über den Krystall» legt Spescha ausserdem einen Text zur frühen naturkundlichen Kristallforschung vor. Nachdem seine einst mehrere Tausend Stücke umfassende Kristallsammlung in den Wirren der Kriegsjahre verloren gegangen war, widmete er sich schreibend der Erinnerung an die Schönheit der alpinen Kristallklüfte und dem Festhalten seines naturkundlichen Wissens. Dieses Werk ist somit zugleich ein bedeutendes wissenschaftshistorisches Dokument und ein poetisches Zeugnis seiner grossen Leidenschaft für die Mineralogie.
Chronos Fürsorge finanzieren und regulieren A1080048934
Missstände im schweizerischen Heimwesen für Minderjährige, insbesondere Gewalt, Unterversorgung und fehlende Förderung der Platzierten, lassen sich vor allem durch eine langjährige Unterfinanzierung der stationären Fürsorge erklären. Der Heimsektor war traditionell weitgehend der privaten und kommunalen Kontrolle überlassen. Erst im Jahr 1942 erkannte der Bund die gravierenden Mängel und rief zu umfassenden Reformen auf. Vor diesem Hintergrund untersucht die vorliegende Studie den Ausbau der Steuerung des Heimwesens für zivilrechtlich platzierte Minderjährige durch Finanzierung und Regulierung in den Kantonen St. Gallen, Uri und Genf in der Zeitspanne von 1942 bis 2012. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts verbesserten der Bund und die Kantone zwar die Finanzierung und Regulierung des Heimsektors, jedoch verlief der Ausbau der staatlichen Steuerung nicht ohne Schwierigkeiten. Dieser Prozess war von Verzögerungen und Widersprüchen geprägt, wobei ökonomische Überlegungen oftmals dominierten und die Bedürfnisse der platzierten Minderjährigen während langer Zeit nur unzureichend berücksichtigt wurden. Trotz bestehender struktureller Probleme wurden Minderjährige weiterhin in qualitativ ungenügenden Institutionen untergebracht und die Kontrolle dieser Einrichtungen erfolgte meist nur punktuell. Der politische Wille, viele Aufgaben im Heimwesen an Private sowie an häufig finanzschwache Gemeinden zu delegieren, führte nicht nur zu ungenügenden Platzierungssituationen, sondern auch zu einer heterogenen Heimlandschaft.
Löse ein theoretisch unmögliches Verbrechen in diesem spannenden Sci-Fi-Krimi Spiele alle drei Episoden des Science-Fiction-Krimis im Anime-Stil. Die Episoden I und II sind ab sofort spielbar, Episode III folgt später im Jahr 2023. Dein Name ist Hal Sci
Chronos «… von olympischen Höhen lachen» A1071982436
Sie hätten nicht unterschiedlicher sein können, von ihrer Herkunft und ihrer gesellschaftlichen Position her gesehen: der gut situierte, studierte Poet Carl Spitteler und der freie Schriftsteller Carl Albert Loosli, der in ärmlichen Verhältnissen aufwuchs und lebte. Doch sie verstanden sich ausgezeichnet, debattierten in den Jahren 1908–1924 über Philosophie und Poetik, Erziehung und Schule, über Politik und allerhand Zeitgenössisches. Beide waren sie sich einig darin, dass Geist und Macht schwerwiegende Gegensätze darstellten. In den Jahren unmittelbar vor und während des Ersten Weltkriegs sahen sich Spitteler wie Loosli in ihren Auffassungen des Gegensatzes zwischen «Machtmensch/Täter» und dem einsamen, autonom handelnden Denker auf unheilvolle Weise bestätigt. Nicht Politiker sind es, sondern mit Spitteler und Ferdinand Hodler zwei Kulturschaffende, welche die richtigen Worte und Zeichen finden, um die Schweiz aus ihrer Lähmung zu lösen und ihr neue Wege aufzuzeigen. Loosli war dabei einer der wichtigsten Gesprächspartner Spittelers und spielte eine bedeutende, bisher in der Grössenordnung unterschätzte Rolle in dessen Leben und Werk. Das zeigt allein schon der Umfang der erhalten gebliebenen Korrespondenz, die jetzt einem breiteren Publikum zugänglich gemacht wird.
Bookmundo Zeitenwandler - Die Chronos Akademie A1076400670
Emilia Chen ist eine ganz normale Studentin - bis sie in der Universitätsbibliothek ein geheimnisvolles Artefakt findet, das sie in die Vergangenheit katapultiert. An der Chronos Akademie, einer geheimen Schule für Zeitenwandler, entdeckt sie, dass sie die Gabe besitzt, die Zeit zu manipulieren. Zwischen aufregenden Abenteuern, gefährlichen Feinden und einer verbotenen Liebe muss Emilia lernen, ihre Kräfte zu kontrollieren, um das Schicksal aller Zeitlinien zu retten. Doch je mehr sie über die Zeit erfährt, desto klarer wird: Manche Geheimnisse sind gefährlicher, als sie je gedacht hätte. Ein fesselnder Romantasy-Roman für alle, die Magie, Zeitreisen und Herzklopfen lieben.
Die Stadt Kloten wird heute in erster Linie mit dem Flughafen verbunden. Die Eröffnung dieses «Tors zur Welt» unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg war auch für die Gemeinde ein Meilenstein. Bevölkerungswachstum und wirtschaftlicher Aufschwung veränderten das eher beschauliche Dorf innert kürzester Zeit und machten aus Kloten eine eigenständige Stadt. Doch welche Orte, Personen und Geschehnisse prägten die 2000-jährige Geschichte Klotens ausserdem? Das Buch nähert sich in 25 Kapiteln der Ortschaft und ihrer Geschichte an und greift dabei zentrale Themen und Orte in der Vergangenheit von Kloten auf: von der römischen Befestigung über das Grafschaftsgericht und die markante Kirche bis zum Künstler Johann Heinrich Lips, der Nationalbahn, dem Waffenplatz, dem Eishockeyclub oder dem Stadtparlament. Die reich bebilderte Publikation öffnet auf lockere Art und Weise Fenster in die Geschichte und lädt dazu ein, sich näher mit dem Werdegang der Flughafenstadt zu beschäftigen.
Der Begriff der wirtschaftlichen Dependenz wurde in den 1960er- Jahren populär, um die ungleichen Wirtschaftsbeziehungen zwischen Industrieländern und «Entwicklungsländern» anzuprangern. Obwohl die Dependenztheorien eine kritische Lesart der Globalisierung anregten, indem sie asymmetrische Machtbeziehungen in den Mittelpunkt der Analyse stellten, beschränkten sie sich häufig auf das Verständnis makroökonomischer Phänomene. Nach dem Zusammenbruch der UdSSR und dem Aufkommen des Washington Consensus in den 1990er-Jahren verlor das Konzept der Dependenz an Bedeutung. Diese Ausgabe versteht sich als Einladung an Historiker*innen, das Konzept wieder aufzugreifen, um eine kritische Reflexion über die Folgen der wirtschaftlichen Integration in verschiedenen Epochen anzuregen. Die Beiträge hinterfragen und erweitern die traditionelle Verwendung des Dependenzbegriffs, indem sie die komplexen Interdependenzen zwischen mikro- und makroökonomischen Phänomenen aufzeigen oder die teleologische Sicht wirtschaftlicher Entwicklung nuancieren. Das Konzept der Dependenz wird auf eine Vielzahl von Regionen und historischen Kontexten angewandt.
Vor einigen Jahren sind im Haus an der Brunngasse 8 in Zürich Wandmalereien von einzigartiger Bedeutung zum Vorschein gekommen. Sie entstanden um 1330 und schmückten einen grossen, repräsentativen Saal mit Motiven aus der höfischen Welt des Minnesangs. Auftraggeberin und Besitzerin des Hauses war Frau Minne, eine vornehme Zürcher Jüdin. Sie und ihre beiden Söhne Mosche und Mordechai ben Menachem waren im Geldleihgeschäft tätig, Mosche war zudem Rabbi und Autor einer bedeutenden Sammlung von Talmudkommentaren. Im mittelalterlichen Europa waren die Juden zunehmend Verfolgungen ausgesetzt; so auch während der grossen Pestpandemie 1347–1353. In Zürich wurden am 23. Februar 1349 die männlichen Mitglieder der jüdischen Gemeinde ermordet, die Frauen und Kinder vertrieben. Zu den Opfern gehörte auch Rabbi Mosche ben Menachem. Die in diesem Buch versammelten Beiträge von dreizehn Autorinnen und Autoren kreisen um die Malereien und ihren Kontext. Wie stehen diese zum biblischen Bilderverbot? Wie war die Stellung der jüdischen Frau in einer von Männern dominierten, christlichen Gesellschaft? Wie kam es zum Geldgeschäft als Gewerbe und zum Zerrbild des «geldgierigen Juden»? Stand ein wütender Mob hinter dem Pogrom von 1349 oder letztlich eine Oberschicht, welche vom Tod der jüdischen Gläubiger profitierte?