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Insel Denken mit Kant
Anläßlich des 200. Todestages von Immanuel Kant liegt nun eine Neuausgabe des philosophischen Lesebuchs von Wilhelm Weischedel vor, die sich die Vermittlung von Philosophie und aktuellen Fragen des Lebens zum Vorbild nimmt. Der Denker und Diskutant Kant wird interessierten Lesern – über den Kreis der Fachgelehrten hinaus – in faßlicher Form vorgestellt. Wilhelm Weischedel hat eine repräsentative und lesbare Auswahl getroffen, die Themengebiete von »Metaphysik« bis »Frauenzimmer«, von »Sittengesetz« bis »Lachen und Weinen« umfaßt. Im Mittelpunkt der Sammlung steht der Mensch als erkennendes, sittliches, ästhetisches, politisches, transzendierendes, geschichtliches und physisches Wesen. Diese Themenvielfalt lädt zu einem intellektuellen Abenteuer ein, das ganz im Sinne von Kants berühmtestem Ausspruch liegt: »Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!«
Scheherezades Geschichten wecken Vorstellungen eines Märchenparadieses mit fliegenden Teppichen und Pferden, Wunderlampen und Flaschengeistern. Mehr als 300 Erzählungen gehören zum Umkreis von Tausendundeiner Nacht , die im arabischen Raum nie ein abgeschlossenes literarisches Werk darstellten, sondern sich in zahlreichen Varianten wiederfinden. Durch eine französische Übersetzung wurden die Erzählungen von Tausendundeiner Nacht im Europa des 18. Jahrhunderts unglaublich populär. Sie prägten damals wie wohl kein anderes Werk die Vorstellungen des Abendlandes vom Orient. Während Orientalisten eine Jagd nach authentischen arabischen Handschriften begannen, inspirierten die Geschichten unzählige Autoren und Buchkünstler zu phantasievollen Interpretationen. Der große Erfolg von Tausendundeiner Nacht in Europa führte schließlich zu einer neuen Wahrnehmung dieser Erzählungen im Orient selbst. Der Band stellt die Überlieferung dieses Klassikers der Weltliteratur vor: von kostbaren islamischen Handschriften und historischen Druckausgaben über illustrierte Prachtbände und Kinderbücher bis hin zur Gebrauchsgrafik.
Weitsuechtig Eine Reise nach der Robinson-Crusoe-Insel
Der Autor Alexander Ermel schwärmt: Ein wonniger Schauer des Entzücken strahlte aus den Augen der Passagiere. Der Zauber, den die Insel Juan Fernandez seit ihrer Entdeckung auf alle, die sich ihr genähert haben, ausgeübt hat, liegt ja eben darin, dass hier auf dieser einsamen Insel, die aber mit allen Herrlichkeiten: Dem immer gemäßigten Klima, dem ewig blauen Meer, der üppigen Vegetation, der reineren Luft der Wälder und Berge, dem Gesang der Vögel... beim Anblick der Insel glitt ein Lächeln der Befriedigung über ihre Gesichter. Sorgfältig bearbeiteter Nachdruck der Originalausgabe von 1889.
Brot riecht nach Heimkommen, nach Familie und Liebe. Brot stiftet Religionen und Revolutionen – und verursacht Zöliakiepanik und Weizenwampenangst. Brot ist Grundnahrungsmittel – und essbare Sehnsucht. Brot ist eine Metapher. Brot ist universell. Was erzählt Brot über die Menschen, die es essen, und über die Verhältnisse, in denen es gebacken wird? Was findet man, wenn man dem Duft des Brotes folgt? Walter Mayer macht sich auf die Suche danach, was sich hinter der Universalie Brot verbirgt: Er schreibt über Gluten und gierige Saatgutkonzerne, über liebevoll gehegte Sauerteigkulturen und die wundersame Brotvermehrung im Neuen Testament. Er lässt sich von Sarah Wiener die Grundlagen des handwerklichen Backens erklären, spricht mit dem Ernährungsminister Christian Schmidt und interviewt den Brotmilliardär Heiner Kamps. Er fährt zu Bäckerinnen und Bäckern in die Berge von Albanien, in die Medina von Marrakesch, in die moorige Landschaft um Edinburgh und in die österreichischen Alpen. Und am Ende führt ihn seine Entdeckungsreise in die Küche seiner Mutter, der Bäckerstochter – immer auf der Suche nach dem Duft des Lebens. Dieses wunderbar illustrierte Geschenkbuch ist eine fein abgewogene Mischung aus Reportage, Kulturgeschichte und Familienmemoir und eine Liebeserklärung an das Brot. Wie das duftet! »Meine Nase nahm aufs Intensivste einen ganz besonderen Duft wahr. Etwas kümmelig Feines, etwas Roggen-Kräftiges, etwas staubig Warmes und zugleich etwas umfassend Zufriedenstellendes. Ein Geruch setzt sich, wenn er die Nasenzellen schwingen lässt, ja aus mindestens 400 Komponenten zusammen. Carsten hatte frisches Brot gebracht.«
Gibt es einen besseren Weg, sich an Ihren indonesischen Urlaub zu erinnern, als dieses Komodo Design? Es ist ein erstaunliches Komodo-Insel Souvenir, das Sie Ihren Freunden und Ihrer Familie nach Hause bringen. Komodo wird von einer Bevölkerung von rund 5.700 Rieseneidechsen bewohnt. Aufgrund ihres Aussehens und aggressiven Verhaltens werden sie "Komodo-Drachen" genannt. Klassisch geschnitten, doppelt genähter Saum.
Sophie Scholl ist eine Ikone der deutschen Geschichte. Mit Flugblättern wagte sie es, die verbrecherische Politik Adolf Hitlers anzuklagen und bezahlte dafür am 22. Februar 1943 mit ihrem Leben. Doch ihr Weg von der behüteten Kindheit über die Jahre im NS-Bund Deutscher Mädel bis zur mutigen Widerstandskämpferin der Weißen Rose war länger, widersprüchlicher und differenzierter als bisher dargestellt. Barbara Beuys hat Hunderte bis dahin unbekannte Dokumente gesichtet und entwirft ein menschliches Porträt, das diese Widersprüche und Spannungen offenlegt. Sie erzählt von Sophie Scholls Familie, dem »Grund ihres Lebens«, ihrem Engagement als »Jungscharführerin« und ihrer Entwicklung zur radikalen Gegnerin des Nationalsozialismus – und lässt so das wahre Bild der Sophie Scholl hinter der Legende sichtbar werden.
Am 14. Juli 1914 verließ der Dichter Rainer Maria Rilke seinen Wohnort Paris. Eine kurze Reise nach Deutschland wollte er machen und dann wieder in die französische Hauptstadt zurückkehren. Doch der Weltkrieg, der im August ausbrach, durchkreuzte seine Pläne. Nach Paris konnte der gebürtige Prager als österreichischer Staatsbürger nicht mehr zurück. Fast fünf Jahre lang verbrachte er, mit Unterbrechungen, in München. In dieser Zeit des Krieges und der nachfolgenden Revolutionen versiegte seine dichterische Kraft fast vollkommen. Immer wieder beklagte er, dass seine »voix intérieure«, seine innere Stimme, verstummt sei. Dieses Verstummen war keine zufällige Schreibblockade, sondern für Rilke die angemessene und einzig mögliche Antwort auf den Wahnsinn des Krieges. Dichtung und Krieg schlossen sich für ihn gegenseitig aus. Diese Unvereinbarkeit regte ihn dazu an, in Abgrenzung zum Krieg sein Selbstverständnis als Dichter und seine Auffassung von Poetik schärfer zu erfassen und gleichzeitig seine Einstellung zum Krieg deutlich zu machen. Insofern war Rilke keinesfalls der weltfremde Schöngeist, als den man ihn oft darstellt. Hunderte Briefe beweisen, dass er ein genauer Beobachter seiner Zeit war und seine politischen Ansichten, die er in einen größeren Zusammenhang stellte, erhellender waren als die vieler seiner Zeitgenossen. Ausgehend vom »politischen Rilke« werden auch seine traumatischen Kindheits- und Jugenderfahrungen, sein Verhältnis zu seiner Familie und seine Freundschaften zu Frauen verständlicher.
Eine Geschichte der emanzipation, die so noch nie erzählt wurde Sexismus und Emanzipation, Frauenquote und Vereinbarkeit von Familie und Beruf – die Wurzeln der heutigen Diskussion liegen in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg. Im deutschen Kaiserreich gewinnen die Frauen an Einfluss und werden allmählich zu einem wichtigen Teil des öffentlichen Lebens. Sie sind erstmals berufstätig, sind Ärztinnen und Künstlerinnen, arbeiten in Büros und Postämtern und setzen sich für das Wahlrecht ein. Frauenvereine bringen selbstbewusst Themen wie Sexualität und Scheidung an die Öffentlichkeit. Barbara Beuys schildert eine Geschichte der Emanzipation, die so noch nie erzählt wurde. In einem breiten Panorama aus Lebensbildern – von Clara Zetkin bis Else Lasker-Schüler, von Helene Lange bis Karen Horney und Asta Nielsen – zeigt Barbara Beuys, wie eng der Kampf um Emanzipation und die Politik im Kaiserreich miteinander verwoben sind.
Kaufen Sie Cool Shirts kümmert sich darum, was Sie tragen Heben Sie sich mit diesem tollen Gesprächsstarter aus der Menge hervor! Klassisch geschnitten, doppelt genähter Saum.
Auf der Insel der Schlaraffenaffen hat die Erntesaison für die heißgeliebten Bananen begonnen. Jeder will die schmackhaftesten Schalenfrüchte im eigenen Inselreich vernaschen - aber nicht jeder krumm gewachsene Leckerbissen ist schon reif dafür. In drei aufregenden Spielrunden - einer Erntesaison nach der anderen - geht es darum, so viele köstliche Bananen wie möglich zu ergattern. Daher finden pro Saison mehrere Raufereien statt, bei denen sich um die Stauden mit den reifsten Früchten gestritten wird. Man muss klug überlegen, welche nicht minder wertvollen Kokosnüsse man "verschleudert", um sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen. Doch nicht nur die Affen machen sich gegenseitig zu schaffen. Auch hinterlistige Papageien sind auf den Geschmack gekommen und versuchen, sich etwas für den eigenen Schnabel abzuzweigen. Gerauft wird so lange, bis auch die letzte - manchmal schon pechschwarze und matschige - Banane einen meistbietenden Abnehmer gefunden hat. Sobald alle Spieler ihre Vorräte zusammengerauft haben, wird geschlemmt. Allerdings dürfen in der ersten Runde nur überreife Früchte verspeist werden. Gelbe und grüne Bananen werden als Vorräte eingelagert und dürfen erst nach den Raufereien der zweiten und dritten Erntesaison gegessen werden. Nach den Raufereien der dritten und letzten Erntesaison sind dann auch die grünen Bananen zu echten Delikatessen herangereift. Jetzt steht fest, wem es gelungen ist, sich zu viele unreife Früchte vom Hals zu halten und stattdessen nur die besten, siegbringenden Bananenstauden zu ergattern. Spielmaterial: 98 Bananenplättchen 55 Karten 6 Inseltafeln 1 Baumwollsäckchen 1 Spielanleitung