Benjamin, Mitte 40, ist seit über vier Jahren mit seiner jungen Freundin Jane liiert. Obwohl ihre Beziehung sehr stabil und fest ist, fährt Jane in diesem Sommer alleine mit ihrer Familie in den Urlaub auf die idyllische Balearen-Insel Menorca. Benjamin ist sehr traurig, dass er sie nicht begleiten kann – gerade, weil Menorca doch der Ort ist, an dem Benjamin in der Kindheit und Jugend viele Sommer verbracht hat. So gerne hätte er seiner Freundin alle Orte, Strände und geheimen Plätze gezeigt. Während des Urlaubs stellt Jane jedoch fest, dass ihr die gemeinsame Zeit mit der Familie bald zu viel wird und beklagt sich zunehmend in Nachrichten und Anrufen bei Benjamin. Durch ihre Berichte erinnert sich Benjamin selbst an seine vergangenen Urlaube auf Menorca – aber bald schon erkennt er, dass diese Zeit nicht nur von schönen Erinnerungen geprägt war... Der gefühlvolle, emotionale Roman ist eine Hommage des Autors Elias J. Connor an die paradiesische Mittelmeer-Insel Menorca, die auf Tatsachen beruht und als eine Fortsetzung des Romans BENJAMIN angesehen werden kann.
In den Ferien bei Oma Sylvie gibt es so viel zu entdecken: Auf der Frühlingswiese huschen Haselmäuse vorbei, summen Insekten und in der Dämmerung beeindruckt die Fledermaus mit ihren Flugkünsten. Doch ein paar Monate später sieht die Wiese ganz verändert aus. Alles liegt unter einer dichten Schneeschicht und von den vielen Tieren ist nichts mehr zu sehen. Wohin sind sie verschwunden? Oma Sylvie weiß, wo die Tiere sich versteckt haben. Im Boden eingegraben oder warm eingekuschelt in kleinen Höhlen warten sie auf die ersten Sonnenstrahlen. Sie alle schlummern friedlich, bis die Frühlingswärme sie weckt. Eine wunderbar warmherzige Geschichte über die verborgenen Zauber der Natur und gleichzeitig ein spannendes Sachbuch über die vielfältigen Techniken, die Tiere entwickelt haben, um den Winter sicher zu überstehen. Empfohlen ab 5 Jahren
Die Katze und ihr Mensch drehen gerne eine Runde durch die Nachbarschaft. Und immer sagt der Mensch, wo es langgeht. Für das Spielen und Sich-Streicheln-Lassen bleibt da gar keine Zeit. »Warum bestimmst eigentlich immer du?«, fragt deshalb die Katze. Beim nächsten Spaziergang sind die Rollen also einmal umgekehrt und die Katze entscheidet. Den Eichhörnchen nachjagen, auf Bäume klettern, viele Umwege machen – ihr Mensch trottet dabei zunächst gelangweilt hinterher. Und entdeckt doch auf den Wegen der Katze die erstaunlichsten Dinge, die man nur sieht, wenn man die Welt einmal aus der Sicht des anderen betrachtet. Eine wundervolle Geschichte über zwei ganz unterschiedliche Freunde, den Mut, gemeinsam neue Wege einzuschlagen und die Abenteuer und Überraschungen, die dabei auf sie warten. • Ausgezeichnet mit dem The New York Times/New York Public Library Best Illustrated Children’s Books Award 2024 • Eine Geschichte über Freundschaft und das Finden von Kompromissen
Die Schildbürger waren einst brave und sesshafte Ackerbürger. Aber ihr Rat war in der ganzen Welt gefragt. Die Frauen mussten deshalb das Tagwerk in Schilda allein bewältigen, Kinder aufziehen, das Vieh und die Felder versorgen. Da platzte ihnen eines Tages der Kragen und sie stellten ihren Ehemännern ein Ultimatum: Sie kämen bitte sofort zurück nach Hause oder sie mögen künftig bleiben, wo der Pfeffer wächst… Die erschrockenen Schildbürger eilten heim und taten den Schwur, sich fortan als Narren auszugeben, um in Frieden leben zu können. Ob man das einfach so beschließen kann? Der Originaltext dieses Erfolgsbuches erschien erstmals 1597, die vorliegende Ausgabe erzählt die originalen Schildbürgerstreiche nach, Katrin Stangl hat sie eindrucksvoll farbig illustriert. Und Schilda? Ist heute überall… »Diese natürliche Narrheit wird nicht leicht zu erreichen sein.«
»Es geht so ein nachdenklicher, welker Duft umher wie von Blumen, die die Sonne getrocknet und die der Wind gepreßt hat, und es ist Herbst.« Rainer Maria Rilke war ein genauer Beobachter der ihn umgebenden Natur. Und der Herbst ist die Jahreszeit, die er liebt und feiert wie keine andere. Immer wieder zelebriert er in seinen Werken und Briefen den kraftvollen Sturm, die schillernden Farben und die mystisch nebelverhangenen Felder. Wer den Herbst liebt, wird sich bei Rilke festlesen. Zum großen Jubiläum des herausragenden Dichters Rainer Maria Rilke: Seine schönsten Texte und bewegendsten Gedichte über den Herbst – liebevoll neu gestaltet. Das edle Cover, kunstvoll illustriert von Burkhard Neie, machen diese Ausgabe zum perfekten Geschenk für alle, die Poesie und große Gefühle lieben.
Im Jahre 1849 schreibt Charlotte Bronte den Roman Shirley, der vor einem bewußt gewählten historischen Hintergrund spielt: der Kontinentalsperre, die Napoleon 1806 gegen England errichten ließ und deren Auswirkungen zwar das Wirtschaftsleben des Landes schädigten, die aber letztlich die Mechanisierung bzw. die Industrialisierung förderten. Für die Betroffenen, etwa in den Webereien und Spinnereien, bedeutete dies den Verlust von Arbeitsplätzen.
Die Menschen, von denen Marie Luise Kaschnitz hier erzählt, finden sich scheinbar mühelos in dem ihnen zugewiesenen Leben zurecht, sie tun, was von ihnen verlangt wird, nicht weniger und nicht mehr, bis eines Tages das Unvorhergesehene geschieht und sie aus der gewohnten Bahn wirft - ob sie es wahrhaben wollen oder vor sich selber verbergen, Unschuld oder Lebenslüge mit der verzweifelten Kraft von Verurteilten niederzureden versuchen.
Der Buchhändler und Antiquar Giacomo lebt zurückgezogen in einer stillen Gasse in Barcelona. Seine Liebe gilt allein den Büchern. Er berauscht sich am Geruch ihres Papiers, dem Einband, der Vergoldung der Lettern und der Druckerschwärze. Sein Traum: der Aufbau einer eigenen Bibliothek. Bei dem Erwerb bibliophiler Schätze steht ihm allerdings sein Rivale Baptisto im Weg, der Buchhändler vom Königsplatz. Allmählich steigert sich Giacomos Leidenschaft zum verbrecherischen Wahn ...
»Am meisten liegt mir Lyrik«, hat der Autor der »Blechtrommel« bekannt. Die lyrischen Miniaturen des Literaturnobelpreisträgers aus dem Alltagsleben, Gelegenheitsgedichte im besten Wortsinne, heißen »Meine alte Tasche« oder »Ehe«, »Geöffneter Schrank« oder »Lamento bei Regen«. »Lebenslang« versammelt Günter Grass' schönste Gedichte aus sechs Jahrzehnten.
Cambridge 1912: Ein harmloser Fahrradunfall bringt die wohlgeordnete Welt des jungen Wissenschaftlers Fred durcheinander. Er verliebt sich in eine unbekannte junge Frau – und das lässt sich mit den Gesetzen der Physik nicht erklären … Fred ist Physiker, er hat sich ganz der Wissenschaft verschrieben und fuhrt den Statuten gemas ein Junggesellendasein – bis er eines sturmischen Abends in einen Fahrradunfall verwickelt wird. Er findet sich in einem fremden Bett wieder, an seiner Seite eine junge Frau: Daisy, eine Krankenschwester aus dem Londoner Armenviertel. Sie ist charmant, pragmatisch und bildhubsch. Fur Fred ist es Liebe auf den ersten Blick! Doch so unerwartet, wie Daisy in sein Leben getreten ist, so schnell verschwindet sie wieder. Und wahrend ganz Cambridge heftig die entstehende Nuklearforschung und das Frauenwahlrecht diskutiert, nimmt Fred die Suche nach Daisy auf ...
Lyrik für Inselliebhaber und Weltenbummler. Von Norderney und den westfriesischen Inseln bis hinunter nach Mallorca reimt und dichtet die Autorin fantastische Gedichte über alles, was mit den Inseln in Zusammenhang zu sehen und zu erleben ist.
Max Dreyer: Die Insel. Geschichten aus dem Winkel Erstdruck: Leipzig, Staackmann, 1920 Inhaltsverzeichnis Die Insel Martin Overbeck und seine hundert Tage Die Insel Müte und sein Freund Der Stammhalter Der Dichter und die Revolution Bob Die Turmhochzeit Neuausgabe. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2018. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Nel Grönland, Warnemünde, 1898. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt.
Shakespeare, der »Mann des Jahrtausends« ( Time Magazine ), hat die berühmtesten Liebespaare und die spannendsten Liebesgeschichten der Weltliteratur erfunden, die, obwohl schon 400 Jahre alt, selbst im heutigen Medienzeitalter ihr Publikum in den Bann ziehen. Wie kein anderer Dichter schildert Shakespeare die Verstrickungen der Liebe in all ihren erfahrbaren Aspekten und in allen Schattierungen. Ihm ist ihre seelenvolle und glückliche Seite ebenso nah wie ihre Nachtseite: die rein sexuelle und berechnende Liebe; der Betrug, Krankheit und Wahnsinn. In seinen Protagonisten oder dem lyrischen Ich der Sonette unterwirft er sich bedingungslos auch den leidvollen Folgen, nimmt sie als Prüfung an und wendet die Wunde: Die Liebe erfährt eine Wiederbelebung und Erneuerung durch Transformation der Gestalten oder durch Veränderung der Verhältnisse. Die Liebe überdauert den Tod. Der Band versammelt die Verserzählungen Venus und Adonis , Der Liebenden Klage , Der Phönix und die Taube , eine großzügige Auswahl der schönsten Sonette, einzelne Gedichte aus Der liebende Pilger und verstreut in den Stücken erschienene Lieder und Gedichte, ergänzt durch poetische Liebesszenen. Dieses Buch ist Teil der Reihe Die schönsten Liebesgedichte im insel taschenbuch . Ohne Liebe geht es nicht. Nicht im Leben und nicht in der Literatur.
Bis heute haben Mythen nichts von ihrer Faszination verloren, im Gegenteil: Sie sind aktueller denn je; davon zeugt nicht zuletzt die mit sagenhaftem Staraufgebot gedrehte dreistündige Verfilmung des Trojanischen Kriegs von Wolfgang Petersen, die am 20. Mai in die deutschen Kinos kommt. In den Hauptrollen sind neben Brad Pitt, Peter O'Toole auch Orlando Bloom und Julie Christie zu sehen. Wer mehr über den Raub der schönen Helena, die List mit dem hölzernen Pferd, den Zweikampf zwischen Achilles und Hektor wissen will, sollte Gustav Schwabs Troja lesen.
Otto Bürgers "Die Robinson-Insel" ist eine vielschichtige literarische Auseinandersetzung mit dem klassischen Motiv des einsamen Inselabenteuers, die weit über eine einfache Nacherzählung hinausgeht. Der Roman folgt der Exilgemeinschaft Schiffbrüchiger, die in ihrer Isolation existenzielle, soziale und ethische Fragen aushandelt. Mit präziser Sprache, klarer Struktur und deutlichem Bezug zur gesellschaftlichen Realität der Entstehungszeit gelingt es Bürger, den Mythos Robinsonade zu hinterfragen und neu zu deuten. Die erzählerische Konstruktion verbindet Realismus mit symbolistischen Elementen und verortet das Werk im Kontext der literarischen Moderne des frühen 20. Jahrhunderts. Otto Bürger, ein deutscher Schriftsteller mit tiefem sozialkritischem Bewusstsein, bringt in "Die Robinson-Insel" eigene Erfahrungen und zeitgenössische Reflexionen ein. Sein Interesse an individuellen Schicksalen unter extremen Bedingungen spiegelt die Umbrüche seiner Epoche wider. Bürgers biografischer Hintergrund - geprägt durch politische Turbulenzen, Erfahrungen im Exil und eine intensive Beschäftigung mit philosophischen und soziologischen Fragen - schärft den analytischen Blick auf das menschliche Verhalten in Ausnahmesituationen. Das Buch empfiehlt sich allen Lesern, die an einer fundierten Neuinterpretation bekannter Stoffe und an gesellschaftskritischen Narrativen interessiert sind. "Die Robinson-Insel" beleuchtet auf herausragende Weise das Spannungsfeld zwischen Individuum und Gemeinschaft und bietet eine faszinierende Grundlage für weiterführende Diskussionen in Literaturwissenschaft und Sozialphilosophie.
Nach dem grandiosen Erfolg seines Bestsellers »Der Turm« führt Uwe Tellkamp uns erneut in seine Heimatstadt Dresden. Auf den Stationen dieser Reise wartet eine Fülle von Geschichten, die sich zu einer einzigartigen Erzählung der Stadt zusammenfügen: Wir begegnen der Klavierlehrerin Adolzaide und dem Vorsitzenden der Quittengesellschaft, hören Gesprächen über die Frauenkirche, Dresdner Maler und Architektur zu. Wir lernen Q. kennen, die in der Bunten Republik Neustadt lebt, Brombeeren und die Zahl 19 liebt. Dresden ist ein Stück Italien, und eine Laufmaschenreparatur ist in Wahrheit eine Filiale des Amts zur Wiederherstellung der Schönheit … Die Schwebebahn wird zum Bild des Lebens in seiner sinnlichen Vielfalt, poetisch und humorbegabt. Mit den »Aufzeichnungen eines Rüsselkäfers«.