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Brill | mentis Eine Globalgeschichte der Lyrik
Wo finden wir die älteste Lyrik der Welt? Wann und wo haben die ersten Lyrikerinnen und Lyriker ihre Gedichte geschrieben? Was waren das für Gedichte? Und: Inwiefern war das schon Lyrik? Mit diesen und weiteren Fragen befasst sich der erste Teil des vierbändigen Werks „Eine Globalgeschichte der Lyrik“. Er stellt die Geschichte der Lyrik zwischen ca. 2500 vor unserer Zeit und ca. 1500 unserer Zeit dar. Dabei werden zunächst die Altorientalische Keilschriftlyrik Mesopotamiens und die Altägyptische Hieroglyphenlyrik untersucht, bevor die Altchinesische Lyrik und die Lyrik im chinesischen Schriftkulturkreis Ostasiens in den Fokus gerückt werden. Daneben steht die Geschichte der südasiatischen Sanskrit- und Tamillyriken, der Althebräischen Lyrik, der Altgriechischen Lyrik und die der Römischen Lyrik. Abschließend werden die Anfänge der arabischen, der iranischen und turksprachlichen Lyriken nachgezeichnet, bevor die lateinschriftlichen Lyriken des europäischen Mittelalters untersucht werden – die mittellateinische Lyrik und die Lyriken in den germanischen, romanischen, keltischen und slavischen Vernakularsprachen.
Die Lyrik des Expressionismus eröffnet ein neues Zeitalter der deutschen Literatursprache. Zu den zentralen Themenfeldern der expressionistischen Epoche zwischen 1910 und 1920 gehören: die moderne Großstadt, die Vorahnung und Erfahrung eines Ersten Weltkrieges, die industrielle Arbeitswelt, aber auch die Suche nach politischer und religiöser Neuorientierung sowie nach emotionaler Geborgenheit durch die Poesie und in ihr. Die oft apokalyptische Sprachgewalt der expressionistischen Lyrik ist ein Gradmesser der literarischen Krisenerfahrung der Moderne. Kurze und kompakte Einleitungen führen in die Themenfelder ein. Texte von Georg Simmel, Friedrich Nietzsche, Gustav Landauer, Kurt Pinthus erschließen eingangs den Problemhorizont dieser Epoche. Pluspunkte: Die wichtigsten Gedichte der Epoche nach Themenkreisen zusammengefasst und jeweils kompakt eingeleitet unentbehrlich für Studierende der Germanistik auch für den Schulgebrauch geeignet
Es reicht nicht, Wörter wie auf einer Wäscheleine nebeneinander zu hängen. Musenküsse und Muße bilden die Basis für kreatives Reimen. - B. Boy Gereimte Gedanken über Leben, Lust und Liebe, Natur und Heimat - ergänzt durch Lieder und Aphorismen.
Seit Mai 2013 präsentierte Helmut Barthel in lockerer Lesefolge aus seinem reichen Fundus von über 1000 Gedichten im Kulturcafé Komm du in Hamburg-Harburg eine Auswahl aus der Edition "Dichterstube". Die ersten fünf Lesungen zeichnet der MA-Verlag jetzt mit einer Reihe von fünf Lyrikbändchen nach, die so unterschiedliche Bereiche wie 'Innen- und Umwelt', 'Politik und Soziales', 'Mythisches und Magisches', Sprache und Denken' und nicht zuletzt 'Humoristisches und Satire' umfassen. Jene, die dabei waren, mögen sich so den Eindruck noch einmal wachrufen, den der überzeugende Vortrag hinterließ, aber auch in der reinen Lektüre entfaltet sich Helmut Barthels Wortmagie auf einzigartige Weise.
Der Lakonismus hat in der deutschsprachigen Dichtung nach dem Zweiten Weltkrieg einen neuen lyrischen Ton durchgesetzt, der bis heute aktuell geblieben ist. Für einen großen Teil der Gegenwartslyrik ist er nicht nur eine Form der Abrechnung mit einer klanglich wie stilistisch überholten Sprache der Poesie, sondern auch Ausdruck einer neuen Gefühlskultur der Moderne. Ausgehend von der Begriffsgeschichte seit der Antike beleuchtet die Autorin in diesem Buch die Lakonik als eine Grundform der deutschsprachigen Literaturpraxis, die bis heute als eine „harte Lyrik“ mit komplexer Bedeutungsstruktur ebenso wie als Lyrik der Provokation und der psychologischen Selbstüberwindung fasziniert. Anhand exemplarischer Texte von Günter Eich, Erich Fried und Reiner Kunze unterzieht sie den lyrischen Lakonismus einer eingehenden Analyse und fördert spannende und aufschlussreiche Erkenntnisse über diese Spielart der Dichtung und deren Psychologie zu Tage.
Cervantes, Calderón, Góngora, Miguel de Unamuno, Juan Ramón Jiménez, Federico García Lorca in Spanien, Rubén Dario, Gabriela Mistral, Pablo Neruda, Nicanor Parra in Südamerika sind nur einige der großen Dichter spanischer Sprache, die diese kleine Anthologie versammelt. Jürgen von Stackelberg hat 50 repräsentative Gedichte spanischer und lateinamerikanischer Autoren ausgewählt und neu übersetzt (und kommentiert); seine Übersetzungen sind zugleich genau und bewahren den poetischen Ton des mit abgedruckten Originals, so dass hier ein neuer Zugang zur ganzen Vielfalt der spanischen Lyrik eröffnet wird.
De Gruyter Verwandlungen in Hofmannsthals Lyrik A1000266744
Die Buchreihe Untersuchungen zur deutschen Literaturgeschichte deckt das gesamte Spektrum der germanistischen Literaturforschung ab und umfasst Monographien und Sammelbände über einzelne Epochen vom ausgehenden Mittelalter bis zur Gegenwart. Sie versammelt Beiträge zur Erklärung zentraler Begriffe der Literaturgeschichte, zu einzelnen Autoren und Werken.
Diese kleine Anthologie ist das Ergebnis des am Josef-Effner-Gymnasium Dachau ausgetragenen Lyrik-Wettbewerbs 2021, an dem 150 SchülerInnen teilgenommen haben. Zur Veröffentlichung wurden 33 Gedichte ausgewählt und mit Arbeiten aus verschiedenen Projekten des Kunstunterrichts illustriert.
Diese kleine Anthologie ist das Ergebnis des am Veit-Höser-Gymnasium Bogen ausgetragenen Lyrik-Wettbewerbs 2021, an dem 412 SchülerInnen teilnahmen. Die schönsten 35 Gedichte wurden ausgewählt. Die Bilder entstammen verschiedenen Projekten des Kunstunterrichts.