Deine Suche ergab leider keine Ergebnisse. Bitte ändere die zuletzt verwendeten Filter und versuche es erneut.
Anzeige
Angebote unserer Partner-Shops
"
Nomos
"
Filtern
Sortieren:
Beste Treffer
Beste Treffer
Preis: niedrig bis hoch
Preis: hoch bis niedrig
Ansicht:
Nomos Die Erfolgszurechnung bei der Untreue
Das Werk zeigt, dass die Lehre von der objektiven Zurechnung einen wirksamen Restriktionsansatz für den Untreuetatbestand bietet und ist daher sowohl für Praxis als auch Wissenschaft von Interesse. Es betritt hinsichtlich der objektiven Zurechnung und der Untreue Neuland. Kernstück der Arbeit ist die Entwicklung einer eigenen Lehre der Risikoschaffung. Im Zentrum der Risikoschaffung steht die Erkenntnis, dass nur ein das Grundrisiko überschreitendes Risiko strafrechtlich relevant sein kann. Ob eine Überschreitung vorliegt, ist über das Kriterium der planmäßigen Vermeidbarkeit zu prüfen. Zudem bespricht das Werk Fragen der rechtlichen Missbilligung, der Risikorealisierung, der Abgrenzung von Verantwortungsbereichen und der Unmittelbarkeit.
Das Spannungsverhältnis von elterlichen und kindlichen Rechten und Pflichten hält nicht nur die juristische Fachliteratur und Rechtsprechung seit Jahrzehnten in Atem. Mit der Sichtbarkeit des Kindes als eigenständiges und eigenverantwortliches Rechtssubjekt in Gesetz und Alltag nehmen auch die Bemühungen zu, Kindesrechten in der Praxis zur Durchsetzung zu verhelfen. Unter besonderer Berücksichtigung des ärztlichen Eingriffs an Minderjährigen reflektiert das vorliegende Werk die derzeitigen Meinungsstränge und versucht, die sich gegenüberstehenden Rechts- und Interessenpositionen in einen Einklang im Innenverhältnis zu bringen, der weder den Schutz des Kindes noch des Rechtsverkehrs vernachlässigt.
Nomos Informationsprozesse im Infektionsschutzrecht
Die Autorin untersucht aus rechtlicher Perspektive, warum in Deutschland wichtige Informationen für ein effektives Pandemiemanagement fehlen. Am Beispiel der COVID-19-Pandemie zeigt sie, dass die Informationsprozesse im deutschen Infektionsschutzrecht unzureichend digitalisiert sind. Während die Digitalisierung auf europäischer Ebene weit fortgeschritten ist, führen nationale Defizite zu erheblichen Effektivitäts- und Effizienzproblemen. Zur Analyse der Mängel nutzt die Autorin Methoden einer interdisziplinär informierten, steuerungsorientierten Verwaltungsrechtswissenschaft. Sie entwickelt primärrechts- sowie verfassungskonforme Lösungsvorschläge, um den Umgang mit künftigen Infektionskrankheiten von überregionaler Bedeutung zu verbessern.
Die Digitalisierung hinterlässt ihre Spuren im Recht, etwa in der Vertragsgestaltung, bei Fragen der Strafzumessung oder im Verwaltungshandeln und ist damit Gegenstand der juristischen Ausbildung. Ausgehend von einer begrifflichen Klärung erörtert das Lehrbuch anhand der drei großen Hauptrechtsgebiete (Öffentliches Recht, Zivilrecht und Strafrecht) die Schnittstellen, an denen Recht und Digitalisierung sich treffen, etwa Grundrechte mit Digitalisierungsbezug Fragen des Datenschutzes Digitalisierung des Verwaltungshandelns Automatisierter Vertragsschluss Digitale Inhalte und (Rechts-)Dienstleistungen Eigentum an Daten und digitalen Token Strafrechtlicher Schuldbegriff und Straftatenahndung. Zahlreiche Beispiele sowie Wiederholungs- und Vertiefungsfragen am Ende eines jeden Kapitels erleichtern das Verständnis.
Der Band beleuchtet in drei Abschnitten die Wechselwirkungen der Wissenszirkulation zwischen Europa und Brasilien im 19. Jahrhundert am Beispiel der Kontaktnetzwerke des brasilianischen Rechtsgelehrten Tobias Barreto, des Zoologen Ernst Haeckel und des Rechtswissenschaftlers Rudolf von Jhering.
Kahneman, Gigerenzer, Sunstein und Thaler haben mit ihren Forschungen zur Entscheidungsfindung in den Wirtschaftswissenschaften für Furore gesorgt. Mansdörfer überträgt diese Erkenntnisse in das Wirtschaftsstrafrecht und macht sie dort für die Bestimmung vorsätzlichen Verhaltens fruchtbar. Dazu werden unterschiedliche Entscheidungssituationen herausgearbeitet und ein differenziertes System von Beweisanzeichen für und gegen die vorsätzliche Verletzung eines strafrechtlich geschützten Gutes entwickelt. Mit seiner Auseinandersetzung mit der Rechtsprechung und herrschenden Vorsatzlehre steht das Werk einerseits für sich, ergänzt andererseits aber Überlegungen, die 2011 in dem Buch „Zur Theorie des Wirtschaftsstrafrechts“ veröffentlicht wurden.
Seit 10 Jahren setzt sich der VFS Hannover für die Förderung der Steuerrechtswissenschaft an der Leibniz Universität Hannover und am Standort Hannover ein. Aus Anlass dieses Jubiläums beleuchten zahlreiche hochkarätige Autorinnen und Autoren in dieser Festschrift nicht nur die umfangreichen Bemühungen des Vereins um die Legalisierung der Tax Law Clinic, sondern greifen auch die Themen der von dem Verein in seinem ersten Jahrzehnt veranstalteten Symposien auf und betrachten sie aus aktueller Perspektive. Autor:innen der Festschrift sind Prof. Dr. Heiko Ahlbrecht | Prof. Dr. Heribert Anzinger | Prof. Dr. Kay Blaufus | Jacques Blum | PD Dr. Christian Deckenbrock | Dr. Jörg Grune | Fritz Güntzler | Prof. Dr. Joachim Hennrichs | Prof. Dr. Johanna Hey | Prof. Dr. David Hummel | Ernst Hüdepohl | Prof. Dr. Joachim Jahn | Nils König | Dr. Helmut Kramer | Dr. Roland Krüger | Oliver Mattern | Katharina Petra Mayer | Prof. Dr. Rudolf Mellinghoff | Dr. Rolf Möhlenbrock | Lukas Münch | Dr. Armin Pahlke | Jens Röhrbein | Dr. Thomas Sendke | Dr. Zacharias-Alexis Schneider | Henning Schröder | Lennart Sindermann | Alexander Stein
Von der industriellen in die mediale Moderne: Diesen Denkweg mit seinen verschlungenen Pfaden rekonstruiert der Philosoph Claus-Artur Scheier. Die Aufsatzsammlung mit Werken aus drei Jahrzehnten fokussiert die phänomenologischen, zeit- und geschichtsphilosophischen Arbeiten, die zum Teil erstmals veröffentlicht werden. Ihre Protagonisten reichen von Husserl bis Derrida, von Simone Weil bis Carl Schmitt, und zeigen Scheier, den ausgewiesenen Kenner des 19. Jahrhunderts, als anregenden Interpreten des 20. Jahrhunderts, das auch sein eigenes ist. Der Band erscheint zum 80. Geburtstag. Die Einführung von Nicole C. Karafyllis liefert Werkhintergründe und versammelt biographische Zeugnisse Scheiers, ergänzt um Bildmaterial und persönliche Texte des Jubilars.
Die Vision eines Europa, das sich einer humanen Idee verpflichtet weiß, seine Spaltung überwunden hat und in dem Geschichte und Geographie endlich miteinander versöhnt sind, gilt es zu verwirklichen, und zwar durch die Festigung und Vertiefung des europäischen Integrationsprozesses in der Union – so Valéry Giscard d’Estaing in seiner Eröffnungsrede vor dem Konvent zur Zukunft Europas. Dabei kommt der im europäischen Einigungsprozess lange vernachlässigten Kultur eine zentrale Rolle zu. In dem Wissen um ihre integrative Bedeutung ist vor 15 Jahren mit dem Maastrichter Vertrag durch Art. 151 EGV ein neuer Politikbereich der Union geschaffen worden. Grund genug, um einmal näher hinzuschauen: Was kann diese Norm leisten – oder anders: Was soll sie leisten dürfen? Welche praktischen Wirkungen hat sie durch die sekundärrechtlichen Programme entfaltet? Bezieht sich die aktuelle europäische Kulturpolitik auf die kulturellen Herausforderungen unserer Zeit, und wie ist das der Norm zugrundegelegte Kulturverständnis im historischen Kontext zu bewerten? Diesen Fragestellungen geht die Untersuchung auf den Grund. In einem interdisziplinären Ansatz werden die Themen kultursoziologisch, kulturphilosophisch und europarechtlich analysiert und in die Zukunft weisende Lösungsansätze in umfangreichen Expertengesprächen mit Kulturpolitikern, Künstlern und Wissenschaftlern mit der Realität abgeglichen.
Die praxisnahe Arbeit beleuchtet anhand konkreter Fallbeispiele Möglichkeiten und Grenzen der Gestaltung von Zusatzgremien in der GmbH. Sie entwickelt Kriterien zur Einordnung von Beiräten, Aufsichtsräten und Verwaltungsräten als Organe und untersucht die Rechtsfolgen der Organqualität. Schwerpunkte bilden die Anforderungen an Öffnungsklauseln zur Errichtung von Organen sowie die Frage, ob Organrechtsfolgen mit Errichtung schuldrechtlicher Beiräte vermieden werden können. Diese Gestaltungen erweisen sich im Einzelfall als unwirksame, da fehlerhafte Errichtung von Organen. Die Grundsätze zur Errichtung und Ausgestaltung von Organen sowie Leitfragen zur Einordnung existenter Zusatzgremien kommen Wissenschaft und Praxis gleichermaßen zugute.
Das übersichtliche Essay nimmt seine Leser:innen auf eine faszinierende Entdeckungsreise durch die Kulturen der Gegenwart und Vergangenheit mit, in der die Herkunft der Einsamkeit, ihr Bedeutungswandel und ihre Herausforderung offengelegt werden. In einem streckenweise kritischen Gegenwartsdiskurs wird deutlich gemacht, dass unsere Gesellschaft die herrschenden Probleme mit der Einsamkeit größtenteils selbst verursacht hat. Man kann der Einsamkeit nicht entrinnen: Wir müssen wieder lernen, sie zu beherrschen und uns nutzbar zu machen. Das geht nur, wenn wir sie als zentralen Bestandteil unseres Daseins annehmen und uns in ihrem Gebrauch üben. Ein Blick auf die Einsamkeitsfähigkeiten vergangener Generationen kann uns dabei helfen.
Was sind die Pflichten eines deutschen Unternehmers bei der Anwerbung von Lieferanten? Was ist üblich? Welchen Einfluss nehmen welche Regelwerke? Gibt es auch strafrechtliche Pflichten? Diesen Fragen geht der Autor nach, indem er dogmatisch grundlegend die Entstehung strafrechtlicher Sorgfaltspflichten erforscht. Es wird ein Modell erarbeitet, mit dem sich strafrechtliche Sorgfaltspflichten begründet herleiten lassen. Der Autor geht der Idee des Verantwortungsprinzips nach und bezieht zur Lehre vom Regressverbot Stellung. Schließlich werden Auswirkungen auf die Garantenpflichtdogmatik erwogen. Mit Hilfe des erarbeiteten Modells wird die dynamische Thematik des Lieferkettenmanagements erschlossen.
Was sind die wichtigsten Unterschiede zwischen Protestantismus und Katholischer Kirche? Hat der historische Jesus das Christentum gegründet? Welche Kirche ist die älteste der Welt? Ausgehend von diesen und ähnlichen Fragen präsentiert das Lehrbuch in kompakter Form Grundwissen zu Geschichte und Gegenwart sämtlicher Strömungen des globalen Christentums, die für das Verständnis der heutigen konfessionellen Landschaft relevant sind. Zielgruppen sind insbesondere Studierende der Religions-, Kultur- und Geschichtswissenschaften sowie alle Interessierten, die sich Basiswissen zum Christentum aneignen wollen.
Jede Verkörperung enthält den Gegenzug der Entkörperung. Jede Erfüllung von Bedeutung und Sinn riskiert ihre eigene Entleerung, jede Leerform bietet sich für eine neue Sinnschöpfung an. Zwischen diesen beiden Polen entfaltet sich der Geist der Sprache. Das Buch schließt an die Monographien des Autors „Scham und Würde“ sowie „Entkörperungen“ an. Der Schwerpunkt liegt auf dem Verhältnis zwischen Poesie (als sprachlicher Sinnerfüllung) und Tod (als Inbegriff der Sinnentleerung). Die Funktion des Todes für die Geltung von Sinn lässt sich vor dem Hintergrund der sprachlich-geistigen Sphäre näher bestimmen. Das Buch richtet sich an jeden philosophisch Interessierten und lässt sich dem Feld der philosophischen Anthropologie sowie der Sprachphilosophie zuordnen.
Mit dem europäischen Regulierungspaket in Sachen Online-Plattformen ändern sich die rechtlichen Rahmenbedingungen grundlegend. Das Ineinandergreifen der neuen Verordnungen wie dem Digital Services Act und dem Digital Markets Act ist hochkompliziert, zumal die Vorgaben der P2B-VO und künftig weiterer EU-Sekundärrechtsakte wie dem Data Governance Act, Data Act oder Artificial Intelligence Act auch für Plattformen Beachtung verdienen. Das neue Plattformrecht Das Handbuch erläutert verständlich das Zusammenspiel der unionalen Rechtsakte und erklärt Punkt für Punkt die praktischen Auswirkungen für Anbieter digitaler Dienste, die betroffenen Unternehmen sowie die gewerblichen und privaten Nutzer:innen. Die Vorteile des Handbuchs lotst auch nichtjuristische Leser:innen durch die komplizierten Regelungen erscheint zu einem frühestmöglichen Zeitpunkt, um sich rechtzeitig vorzubereiten gibt konkrete Handlungsempfehlungen für die Praxis. Schwerpunkte Verantwortlichkeit und Haftung von Intermediären Transparenzpflichten Inhaltekontrolle Spezifika für „systemrelevante“ Plattformen European Board for Digital Services Verhaltenspflichten für Gatekeeper Datenintermediäre. Zielgruppen Unternehmensjurist:innen, Unternehmen, Rechtsanwaltschaft, Wettbewerbsbehörden, Aufsichtsbehörden, Wirtschafts- und Verbraucherverbände, Forschungseinrichtungen, Nichtregierungsorganisationen, Europäische Institutionen. Herausgeber und Autor:innen Herausgegeben wird das Werk von Prof. Dr. Björn Steinrötter, Juniorprofessor für IT-Recht und Medienrecht an der Universität Potsdam. Die Autor:innen sind erfahrene Expert:innen aus der Wissenschaft und anwaltlicher Praxis: MMag. Dr. Ranjana Andrea Achleitner, Linz | RA Dominik Arncken, LL.M. (Amsterdam), Berlin | RA Dr. Malek Barudi, M.Jur. (Oxford), Hamburg | Hannes Bastians, Potsdam | RA Dr. Matthias Berberich, LL.M. (Cambridge), Berlin | RA Dr. Albrecht Conrad, LL.M. (Columbia University), Berlin | PD Dr. Michael Denga, LL.M., Berlin | Prof. Dr. Christian Heinze, LL.M. (Cambridge), Heidelberg | Juni.-Prof. Dr. Veronica Hoch-Loy, Hamburg | Dr. Stephan Keiler, LL.M., Wien | Tom Kettler, Heidelberg | PD Dr. Carsten König, LL.M. (Harvard), Köln | Prof. Dr. Sarah Legner, Wiesbaden | RA Dr. Sebastian Louven, Detmold | Jun.-Prof. Dr. Juliane Mendelsohn, Ilmenau | RAin Dr. Sarah Milde, München | Philipp Richter, LL.M. (UCL), Bonn | RAin Dr. Fiona Savary, München | Lina Marie Schauer, LL.B., Potsdam | Prof. Dr. Sebastian Schwamberger, LL.M., Rostock | Prof. Dr. Björn Steinrötter, Potsdam | RA Alexander Tribess, Hamburg
Der Geschmack der Freiheit fragt nach dem Zusammenhang von Ästhetik und Politik bei Kant und verschiedener auf ihn aufbauender Theorien (Arendt, Rancière, Rorty u.a.). Mit dem politisch Unbewussten rücken zugleich literarische Texte von Hölderlin bis Proust, Nabokov und Wallace in den Blick. Als Alternative zu Kants Theorie des Schönen entwickelt die Arbeit eine sinnlich orientierte Theorie des Angenehmen, auf deren Grundlage zugleich ein genuin ästhetischer Zugang zu demokratischen Lebensformen der Moderne erschlossen wird. Damit begegnet die Arbeit kritisch dem Unbehagen an der Demokratie in der Gegenwart.
Das strafrechtliche Revisionsrecht zählt für viele Referendare zu den ungeliebten Rechtsmaterien. Während es im Studium allenfalls eine untergeordnete Rolle spielt, gewinnt das Revisionsrecht im Assessorexamen wegen seiner Klausurrelevanz zunehmend an Bedeutung. Illustriert mit zahlreichen Beispielen und Übungsfällen vermitteln die Autoren (ein erfahrener Leiter von Referendararbeitsgemeinschaften und ein Prüfer im Juristischen Staatsexamen) die examensrelevanten Strukturen und Probleme des Revisionsrechts und geben wertvolle Tipps für die Klausur sowie Formulierungshilfen. Anhänge mit Definitionen und Checklisten ermöglichen eine schnelle und zielgerichtete Wiederholung vor der Prüfung. Für die 3. Auflage ist das Lehrbuch durchgehend aktualisiert und überarbeitet worden.
Eingehende Untersuchungen zu dem entstehenden Spannungsfeld unterschiedlicher Disziplinen bei der Frage nach den Auswahlkriterien und einer möglichen Triagesituation im Pandemiefall wurden bisher nicht vorgenommen. Eine Konzeption von Auswahlkriterien fällt schwer: Während etwa das Zufallsprinzip als alleiniges Auswahlkriterium aus verfassungsrechtlicher Sicht verpönt ist und auf eine Auswahl nach Dringlichkeit verwiesen wird, lässt die gegenwärtige Strafrechtsdogmatik Zufälligkeiten im Bereich der (Handlungs-)Pflichtenkollision genügen. Ziel der Arbeit ist es, zur Klärung dilemmatischer Entscheidungen beizutragen. Anna-Lea Wolf studierte und promovierte an der juristischen Fakultät der Ruprecht-Karls-Universität zu Heidelberg.
Gewaltfreie Protestbewegungen und ihre Unterstützung aus dem Ausland sind regelmäßig Gegenstand von zwischenstaatlichen Auseinandersetzungen. Viele Staaten sehen hierin eine Verletzung des völkerrechtlichen Interventionsverbots. Dem stehen jedoch die völkerrechtlich gewährleisteten Menschenrechte und das völkerrechtliche Demokratieprinzip entgegen, die von Protestbewegungen gefordert und gefördert werden. Der Autor untersucht dieses Spannungsfeld anhand von fünf detaillierten Fallstudien zu den Protestbewegungen in Ägypten 2011, Ukraine 2013/14, Sudan 2018/19, Venezuela 2019 und Hongkong 2019/2020 und identifiziert hierdurch die völkerrechtliche Regulierung der staatlichen Unterstützung gewaltfreier Protestbewegungen.