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Mohr Siebeck Ethik als Gütertheorie
Alle Verwirrungen und Irrtümer der ethischen Theoriebildung können nach G. E. Moore beseitigt werden, wenn nur der Gegenstand der Ethik klar erfasst wird. Dieser aber steht jedem vor Augen, wenn er auf die Frage antworten muss: "Was ist 'gut'?" Mit der Besinnung auf das, was "in sich gut" ist, hat G. E. Moore mit seinem Werk Principia Ethica den Vorstoß zu einer Ethik als Gütertheorie unternommen. Sung Hyun Kim zeigt, dass, wenn dieser prolegomenarische Anspruch ernst genommen wird, die Frage nach Gewissheit die Grundfrage einer jeden Ethik darstellt.
Alfred North Whitehead (1861-1947) ist vor allem als Autor der »Principia Mathematica« bekannt, die er zusammen mit seinem Schüler Bertrand Russell verfasste. Whiteheads eigentliche Leistung besteht jedoch in seinen umfangreichen Schriften zur Naturphilosophie. Zwar begann er als Mathematiker und Physiker, doch richteten sich seine Interessen später immer stärker auf Theologie und Kosmologie. Sein Anspruch war es, ein die gesamte Wirklichkeit umfassendes System zu entwickeln, das der naturwissenschaftlichen Erfahrung ebenso Rechnung trägt wie der ästhetischen, religiösen und ethischen.
Junius Alfred North Whitehead zur Einführung A1000290677
Alfred North Whitehead (1861-1947) ist vor allem als Autor der »Principia Mathematica« bekannt, die er zusammen mit seinem Schüler Bertrand Russell verfasste. Whiteheads eigentliche Leistung besteht jedoch in seinen umfangreichen Schriften zur Naturphilosophie. Zwar begann er als Mathematiker und Physiker, doch richteten sich seine Interessen später immer stärker auf Theologie und Kosmologie. Sein Anspruch war es, ein die gesamte Wirklichkeit umfassendes System zu entwickeln, das der naturwissenschaftlichen Erfahrung ebenso Rechnung trägt wie der ästhetischen, religiösen und ethischen.
Emilie du Châtelet wurde 1706 geboren, sie übersetzte erstmals Newtons »Principia«, veröffentlichte eine Schrift zu Leibniz und setzte sich in ihrer Korrespondenz mit den großen Denkern ihrer Zeit – Voltaire, Euler und Cramer – mit Fragen der Mathematik und Physik auseinander. In ihrer Rede vom Glück schrieb sie 1746, für das Glück sei es unerlässlich, vernünftig und tugendhaft zu sein, und für Illusionen empfänglich. Zwei Jahre später verliebt sie sich in einen Gardeoffizier, in der Liebe zu ihm schlug sie leidenschaftlich ihre Maximen in den Wind. Kurz darauf starb sie 43-jährig bei der Geburt der gemeinsamen Tochter.
Alle Verwirrungen und Irrtümer der ethischen Theoriebildung können nach G. E. Moore beseitigt werden, wenn nur der Gegenstand der Ethik klar erfasst wird. Dieser aber steht jedem vor Augen, wenn er auf die Frage antworten muss: "Was ist 'gut'?" Mit der Besinnung auf das, was "in sich gut" ist, hat G. E. Moore mit seinem Werk Principia Ethica den Vorstoß zu einer Ethik als Gütertheorie unternommen. Sung Hyun Kim zeigt, dass, wenn dieser prolegomenarische Anspruch ernst genommen wird, die Frage nach Gewissheit die Grundfrage einer jeden Ethik darstellt.
Emilie du Châtelet wurde 1706 geboren, sie übersetzte erstmals Newtons »Principia«, veröffentlichte eine Schrift zu Leibniz und setzte sich in ihrer Korrespondenz mit den großen Denkern ihrer Zeit – Voltaire, Euler und Cramer – mit Fragen der Mathematik und Physik auseinander. In ihrer Rede vom Glück schrieb sie 1746, für das Glück sei es unerlässlich, vernünftig und tugendhaft zu sein, und für Illusionen empfänglich. Zwei Jahre später verliebt sie sich in einen Gardeoffizier, in der Liebe zu ihm schlug sie leidenschaftlich ihre Maximen in den Wind. Kurz darauf starb sie 43-jährig bei der Geburt der gemeinsamen Tochter.
Cambridge University Press The Mathematical Principles of Natural Philosophy A1045612726
Newton's Principia is perhaps the second most famous work of mathematics, after Euclid's Elements. Originally published in 1687, it gave the first systematic account of the fundamental concepts of dynamics, as well as three beautiful derivations of Newton's law of gravitation from Kepler's laws of planetary motion. As a book of great insight and ingenuity, it has raised our understanding of the power of mathematics more than any other work. This heavily annotated translation of the third and final edition (1726) of the Principia will enable any reader with a good understanding of elementary mathematics to easily grasp the meaning of the text, either from the translation itself or from the notes, and to appreciate some of its significance. All forward references are given to illuminate the structure and unity of the whole, and to clarify the parts. The mathematical prerequisites for understanding Newton's arguments are given in a brief appendix.
Cambridge University Press The Mathematical Principles of Natural Philosophy A1045612726
Newton's Principia is perhaps the second most famous work of mathematics, after Euclid's Elements. Originally published in 1687, it gave the first systematic account of the fundamental concepts of dynamics, as well as three beautiful derivations of Newton's law of gravitation from Kepler's laws of planetary motion. As a book of great insight and ingenuity, it has raised our understanding of the power of mathematics more than any other work. This heavily annotated translation of the third and final edition (1726) of the Principia will enable any reader with a good understanding of elementary mathematics to easily grasp the meaning of the text, either from the translation itself or from the notes, and to appreciate some of its significance. All forward references are given to illuminate the structure and unity of the whole, and to clarify the parts. The mathematical prerequisites for understanding Newton's arguments are given in a brief appendix.
Meiner, F De summo bono. Liber VI, Tractatus 1–3,6
Dieser Teilband thematisiert zunächst den Zustand der Menschheit vor dem Sündenfall. Ulrich entwickelt darin in Nachfolge von Albert dem Großen eine philosophische Lehre des vollkommenen Menschen. Es folgt sodann eine ausführliche Tugendlehre, die sich streng an der Systematik der "Nikomachischen Ethik" des Aristoteles orientiert und die der Verfasser in ständiger und punktueller Auseinandersetzung mit der klassischen griechischen Moralphilosophie untersucht. Dabei verfährt Ulrich ausdrücklich per principia philosophica und hebt die Rolle der natürlichen Vernunft hervor. In diesem rationalen und systematischen moralphilosophischen Rahmen beschäftigt er sich außerdem mit aktuellen kirchenrechtlichen Problemen, wie z.B. dem des Wuchers.
Meiner, F De summo bono. Liber VI, Tractatus 1–3,6 A1019438756
Dieser Teilband thematisiert zunächst den Zustand der Menschheit vor dem Sündenfall. Ulrich entwickelt darin in Nachfolge von Albert dem Großen eine philosophische Lehre des vollkommenen Menschen. Es folgt sodann eine ausführliche Tugendlehre, die sich streng an der Systematik der "Nikomachischen Ethik" des Aristoteles orientiert und die der Verfasser in ständiger und punktueller Auseinandersetzung mit der klassischen griechischen Moralphilosophie untersucht. Dabei verfährt Ulrich ausdrücklich per principia philosophica und hebt die Rolle der natürlichen Vernunft hervor. In diesem rationalen und systematischen moralphilosophischen Rahmen beschäftigt er sich außerdem mit aktuellen kirchenrechtlichen Problemen, wie z.B. dem des Wuchers.
Diese Bände mit sog. »Kleinen Schriften« enthalten Aufsätze und Briefe René Descartes’; die die Zeiten zwischen den zentralen Werken – »Le Monde«, »Discours«, »Meditationen«, »Principia« und »Passions de l’Âme« – beleuchten helfen. Eingerahmt werden sie von den beiden einzigen in diesen Bänden enthaltenen Texten, die nicht direkte Diskussionsbeiträge Descartes’ darstellen, sondern einen gewissen Anspruch erheben können, in die Reihe der Zentralwerke aufgenommen zu werden: das »Compendium musicae« von 1618 und der undatierbare Dialog »La Recherche dela Vérité par la Lumière naturelle«. Das »Compendium musicae« ist, abgesehen von seiner juristischen Examensarbeit von 1616, das älteste erhaltene Werk Descartes’. Es enthält eine noch unausgearbeitete, frühe Erkenntnistheorie, die sich im Spiegel einer Musiktheorie schemenhaft abzeichnet. Über die »Untersuchung der Wahrheit durch das natürliche Licht« gibt es im 20. Jahrhundert eine rege Forschungskontroverse, einerseits zur Datierung, andererseits über die Bedeutung dieses unabgeschlossenen Dialogs, in dem Descartes seine Position in pädagogisierter Form darstellt und der in eine Ethik mündet. Zu den sonstigen enthaltenen Schriften zählen u.a. die frühe Korrespondenz mit Isaac Beeckman, Briefe im thematischen Zusammenhang mit dem Erscheinen des »Discours«, der »Meditationen« und der »Principia«, Kontroversen zur Optik, zur Metaphysik und über die Willensfreiheit sowie die Briefe an Regius und Dinet im Kontext der ersten Auseinandersetzung um den Cartesianismus in den Niederlanden, den sog. »Streit von Utrecht«. Ergänzt werden die Texte durch erläuternde Anmerkungen des Herausgebers und Übersetzers Christian Wohlers und ausführliche Register.
Springer Russell's Unknown Logicism, Sachbücher von Sebastien Gandon
"Russell's Unknown Logicism" von Sebastien Gandon bietet eine tiefgehende Analyse von Bertrand Russells bedeutenden Werken, insbesondere "Principia Mathematica" und "Principle of Mathematics". Gandon untersucht die komplexen Details dieser Texte und präsentiert eine neue Interpretation sowohl der mathematischen als auch der philosophischen Inhalte. Das Buch ist nicht nur eine kritische Auseinandersetzung mit Russells Ideen, sondern auch ein wertvoller Beitrag zur Philosophie der Mathematik. Es wurde mit dem Bertrand Russell Society Book Award 2013 ausgezeichnet, was seine Relevanz und Qualität unterstreicht. Die sorgfältige Analyse und die klaren Argumente machen dieses Werk zu einer wichtigen Lektüre für alle, die sich für die Schnittstelle von Mathematik und Philosophie interessieren.
Springer Meanest Foundations and Nobler Superstructures, Fachbücher von Ofer Gal
"Meanest Foundations and Nobler Superstructures" ist eine umfassende historische und epistemologische Untersuchung eines der bedeutendsten Durchbrüche in der Geschichte der Himmelsmechanik. Das Buch beleuchtet Robert Hookes Vorschlag zur Komposition der planetarischen Bewegungen, der Isaac Newton in einer entscheidenden Korrespondenz herausforderte. Diese Diskussion, die im Winter 1679-80 stattfand, war der Ausgangspunkt für Newtons bahnbrechendes Werk "Principia" von 1687. Hookes Programm stellte die Vorstellung von stabilen und unveränderlichen Himmelsbewegungen in Frage und argumentierte, dass die Bewegungen der Planeten durch eine kontinuierliche Veränderung geprägt sind. Das Werk bietet tiefgreifende Einblicke in die Entwicklung der Himmelsmechanik und die damit verbundenen philosophischen Implikationen, die die Auffassung von planetarischen Bahnen revolutionierten.
F. Meiner Kleine Schriften 1618-1649, Fachbücher von René Descartes, Christian Wohlers
Diese Bände mit sogenannten "Kleinen Schriften" enthalten Aufsätze und Briefe René Descartes', die die Zeiten zwischen den zentralen Werken - "Le Monde", "Discours", "Meditationen", "Principia" und "Passions de l'Âme" - beleuchten helfen. Eingerahmt werden sie von den beiden einzigen in diesen Bänden enthaltenen Texten, die nicht direkte Diskussionsbeiträge Descartes' darstellen, sondern einen gewissen Anspruch erheben können, in die Reihe der Zentralwerke aufgenommen zu werden: das "Compendium musicae" von 1618 und der undatierbare Dialog "La Recherche de la Vérité par la Lumière naturelle". Das "Compendium musicae" ist, abgesehen von seiner juristischen Examensarbeit von 1616, das älteste erhaltene Werk Descartes'. Es enthält eine noch unausgearbeitete, frühe Erkenntnistheorie, die sich im Spiegel einer Musiktheorie schemenhaft abzeichnet. Über die "Untersuchung der Wahrheit durch das natürliche Licht" gibt es im 20. Jahrhundert eine rege Forschungskontroverse, einerseits zur Datierung, andererseits über die Bedeutung dieses unabgeschlossenen Dialogs, in dem Descartes seine Position in pädagogisierter Form darstellt und der in eine Ethik mündet. Zu den sonstigen enthaltenen Schriften zählen unter anderem die frühe Korrespondenz mit Isaac Beeckman, Briefe im thematischen Zusammenhang mit dem Erscheinen des "Discours", der "Meditationen" und der "Principia", Kontroversen zur Optik, zur Metaphysik und über die Willensfreiheit sowie die Briefe an Regius und Dinet im Kontext der ersten Auseinandersetzung um den Cartesianismus in den Niederlanden, den sogenannten "Streit von Utrecht". Ergänzt werden die Texte durch erläuternde Anmerkungen des Herausgebers und Übersetzers Christian Wohlers und ausführliche Register.
Diese Bände mit sog. »Kleinen Schriften« enthalten Aufsätze und Briefe René Descartes’; die die Zeiten zwischen den zentralen Werken – »Le Monde«, »Discours«, »Meditationen«, »Principia« und »Passions de l’Âme« – beleuchten helfen. Eingerahmt werden sie von den beiden einzigen in diesen Bänden enthaltenen Texten, die nicht direkte Diskussionsbeiträge Descartes’ darstellen, sondern einen gewissen Anspruch erheben können, in die Reihe der Zentralwerke aufgenommen zu werden: das »Compendium musicae« von 1618 und der undatierbare Dialog »La Recherche dela Vérité par la Lumière naturelle«. Das »Compendium musicae« ist, abgesehen von seiner juristischen Examensarbeit von 1616, das älteste erhaltene Werk Descartes’. Es enthält eine noch unausgearbeitete, frühe Erkenntnistheorie, die sich im Spiegel einer Musiktheorie schemenhaft abzeichnet. Über die »Untersuchung der Wahrheit durch das natürliche Licht« gibt es im 20. Jahrhundert eine rege Forschungskontroverse, einerseits zur Datierung, andererseits über die Bedeutung dieses unabgeschlossenen Dialogs, in dem Descartes seine Position in pädagogisierter Form darstellt und der in eine Ethik mündet. Zu den sonstigen enthaltenen Schriften zählen u.a. die frühe Korrespondenz mit Isaac Beeckman, Briefe im thematischen Zusammenhang mit dem Erscheinen des »Discours«, der »Meditationen« und der »Principia«, Kontroversen zur Optik, zur Metaphysik und über die Willensfreiheit sowie die Briefe an Regius und Dinet im Kontext der ersten Auseinandersetzung um den Cartesianismus in den Niederlanden, den sog. »Streit von Utrecht«. Ergänzt werden die Texte durch erläuternde Anmerkungen des Herausgebers und Übersetzers Christian Wohlers und ausführliche Register.
Peter Lang Wittgenstein und die Geometrische Auffassung des Beweises, Fachbücher von Franz Schörkhuber
Die Arbeit befasst sich mit der Kritik, die Wittgenstein am logizistischen Begründungsprojekt der Mathematik übt, sowie der von ihm daran angeschlossenen kritischen Hinterfragung des eigenen Standpunkts. Dazu sollen seine Einwände gegen die Tauglichkeit des von Russell und Whitehead in den Principia Mathematica entworfenen Kalküls zur Fundierung der Mathematik dargestellt werden. In einer nahe am handschriftlichen Text bleibenden Aufbereitung seiner Gedankenbewegungen werden besonders die gegenläufigen und selbstkritischen Momente hervorgehoben. Als leitendes Paradigma dient das von Wittgenstein oft wiederholte Credo, dass der Philosoph die Tätigkeit des Mathematikers in keiner Weise stören darf, sondern nur unser Interesse für einzelne ihrer Rechnungen einer Prüfung unterziehen kann.
von Markus Fierz Isaac Newton hat in seinem langen Leben zwei Biicher ver6ffentlicht: 1687 erschien "Philo sophiae naturalis Principia mathematica", d. h. "Die mathematischen Grundlagen der Physik". Das Buch ist eine epochemachende Monographie der mathematischen Physik. 1704 hat Newton seine optischen Forschungsergebnisse zusammengefaBt und unter dem Titel "Opticks, or a Treatise of the Reflections, Refractions, Inflections and Colours of Light" herausgegeben. Dieses Buch ist ebenfalls epochemachend, aber es ist eine Monographie iiber Experimentalphysik. Die "Optik" umfaBt drei "Biicher", dessen erstes die Folgerungen aus Newtons Entdeckung von 1666 zieht, daB namlich das weiBe Licht aus Strahlen verschiedener Brechbarkeit besteht, die den Spektralfarben entsprechen. Newton hat seine Entdeckung am 6. Februar 1672 in einem l Briefe ) der Royal Society mitgeteiltl). Er wurde in den "Philosophical Transactions" (6, 1671/72 pg. 3075/87) abgedruckt. In der "Optik" ist die Darstellung viel ausfiihrlicher, vollstandiger und auch mehr systematisch. Diese Ausarbeitung entstand, wie Newton im Vorwort mitteilt, ca. 1687. Er hat sie also unmittelbar nach Vollendung seiner "Principia" geschrieben. Das zweite Buch behandelt Erscheinungen, die wir seit Thomas Young "Interferenzerscheinun gen" nennen. Die beiden ersten Teile und der dritte bis einschlieBlich Prop. VIII sind ein fast unveranderter Abdruck der Abhandlung, die Newton am 7. Dezember 1675 an Oldenburg geschickt hat. Sie wurde an fiinf Sitzungen (Dezember - Februar) in der Royal Society vorgelesen und besprochen. Newton war dabei nicht anwesend; er war in Cambridge. Die Arbeit wurde damals nicht publiziert, aber die Royal Society hat sie "registriert", und das galt als "Publikation" .
Böhlau Verlag Brill:Émilie du Châtelet, Schulbücher von Andrea Brill
Das Buch "Émilie du Châtelet" von Andrea Brill bietet einen umfassenden Einblick in das Leben und die Leistungen einer der bedeutendsten Wissenschaftlerinnen des 18. Jahrhunderts. Émilie du Châtelet war nicht nur Mathematikerin und Physikerin, sondern auch eine einflussreiche Philosophin, die in einer Zeit lebte, in der Frauen kaum Zugang zu Bildung hatten. Ihre intellektuelle Partnerschaft mit Voltaire und ihre Arbeit im Château de Cirey sind zentrale Themen des Buches. Brill beleuchtet die Herausforderungen und Errungenschaften von du Châtelet, die als Autodidaktin bedeutende Beiträge zur Wissenschaft leistete, darunter ihre Übersetzung und Kommentierung von Isaac Newtons "Principia". Dieses Schulbuch ist eine wertvolle Ressource für Studierende, die sich mit der Geschichte der Wissenschaft und der Rolle von Frauen in diesem Bereich auseinandersetzen möchten.
von Markus Fierz Isaac Newton hat in seinem langen Leben zwei Biicher ver6ffentlicht: 1687 erschien "Philo sophiae naturalis Principia mathematica", d. h. "Die mathematischen Grundlagen der Physik". Das Buch ist eine epochemachende Monographie der mathematischen Physik. 1704 hat Newton seine optischen Forschungsergebnisse zusammengefaBt und unter dem Titel "Opticks, or a Treatise of the Reflections, Refractions, Inflections and Colours of Light" herausgegeben. Dieses Buch ist ebenfalls epochemachend, aber es ist eine Monographie iiber Experimentalphysik. Die "Optik" umfaBt drei "Biicher", dessen erstes die Folgerungen aus Newtons Entdeckung von 1666 zieht, daB namlich das weiBe Licht aus Strahlen verschiedener Brechbarkeit besteht, die den Spektralfarben entsprechen. Newton hat seine Entdeckung am 6. Februar 1672 in einem l Briefe ) der Royal Society mitgeteiltl). Er wurde in den "Philosophical Transactions" (6, 1671/72 pg. 3075/87) abgedruckt. In der "Optik" ist die Darstellung viel ausfiihrlicher, vollstandiger und auch mehr systematisch. Diese Ausarbeitung entstand, wie Newton im Vorwort mitteilt, ca. 1687. Er hat sie also unmittelbar nach Vollendung seiner "Principia" geschrieben. Das zweite Buch behandelt Erscheinungen, die wir seit Thomas Young "Interferenzerscheinun gen" nennen. Die beiden ersten Teile und der dritte bis einschlieBlich Prop. VIII sind ein fast unveranderter Abdruck der Abhandlung, die Newton am 7. Dezember 1675 an Oldenburg geschickt hat. Sie wurde an fiinf Sitzungen (Dezember - Februar) in der Royal Society vorgelesen und besprochen. Newton war dabei nicht anwesend; er war in Cambridge. Die Arbeit wurde damals nicht publiziert, aber die Royal Society hat sie "registriert", und das galt als "Publikation" .
Wbg Academic in Herder Die Kraft des Robert Hooke A1066908660
Im Jahr 1678 veröffentlichte Robert Hooke „Lectures de Potentia Restitutiva Or of Spring Explaining the Power of Springing Bodies“; in dem er das Verhalten von verschiedenen Federformen beschrieben hat. Das darin formulierte Hookesche Gesetz stellt einen linearen Spezialfall des Elastizitätsgesetzes dar, das das einfache Verhältnis zwischen Belastung und Verformung beschreibt. In einem Zeitalter vor der Veröffentlichung von Newtons Principia, der Differentialrechnung und der Formulierung von physikalischen Größen wie Kraft und Energie, führte Hooke Größen ein, die die Schwingung einer Feder quantitativ beschreiben. Dies tat er mithilfe von geometrischen Verhältnissen, die er in einem Diagramm in Lectures de Potentia Restitutiva mit veröffentlichte. Doch über welche Größen schrieb Hooke da wirklich? In dieser Interpretation wird argumentativ eine mögliche Antwort auf diese Frage hergeleitet.