Prinz Friedrich von Homburg ist ein unveränderter, hochwertiger Nachdruck der Originalausgabe. Hansebooks ist Herausgeber von Literatur zu unterschiedlichen Themengebieten wie Forschung und Wissenschaft, Reisen und Expeditionen, Kochen und Ernährung, Medizin und weiteren Genres. Der Schwerpunkt des Verlages liegt auf dem Erhalt historischer Literatur. Viele Werke historischer Schriftsteller und Wissenschaftler sind heute nur noch als Antiquitäten erhältlich. Hansebooks verlegt diese Bücher neu und trägt damit zum Erhalt selten gewordener Literatur und historischem Wissen auch für die Zukunft bei.
Hansebooks Prinz Friedrich von Homburg A1047685341
Prinz Friedrich von Homburg ist ein unveränderter, hochwertiger Nachdruck der Originalausgabe. Hansebooks ist Herausgeber von Literatur zu unterschiedlichen Themengebieten wie Forschung und Wissenschaft, Reisen und Expeditionen, Kochen und Ernährung, Medizin und weiteren Genres. Der Schwerpunkt des Verlages liegt auf dem Erhalt historischer Literatur. Viele Werke historischer Schriftsteller und Wissenschaftler sind heute nur noch als Antiquitäten erhältlich. Hansebooks verlegt diese Bücher neu und trägt damit zum Erhalt selten gewordener Literatur und historischem Wissen auch für die Zukunft bei.
"Prinz Friedrich von Homburg" ist ein Schauspiel von Heinrich von Kleist, das die Themen Ehre, Pflicht und persönliche Träume im Kontext des Brandenburg des 17. Jahrhunderts behandelt. Die Handlung beginnt mit dem Prinzen von Homburg, der in einem Garten schlafwandelt und von einem Kranz träumt, den er sich selbst aufsetzt. Der Kurfürst von Brandenburg und seine Begleiter beobachten ihn heimlich und spielen ihm einen Streich, indem sie ihm den Kranz entwenden. Der Prinz erwacht und ist verwirrt über die Realität und seine Träume. Im Verlauf des Stücks wird der Prinz von Homburg mit der Führung der Reiterei in der Schlacht von Fehrbellin beauftragt. Trotz eines klaren Befehls, auf weitere Anweisungen zu warten, greift er eigenmächtig an und erringt einen entscheidenden Sieg gegen die Schweden. Doch dieser Ungehorsam führt zu seiner Verhaftung und einem drohenden Todesurteil. Der Kurfürst, der die Disziplin und den Gehorsam über alles stellt, sieht sich gezwungen, ein Exempel zu statuieren. Das Stück untersucht die inneren Konflikte des Prinzen, der zwischen seinen persönlichen Ambitionen und den strengen Anforderungen der militärischen Disziplin hin- und hergerissen ist. Die dramatische Spannung erreicht ihren Höhepunkt, als der Prinz um Gnade bittet und schließlich seine Verantwortung anerkennt. Die Frage nach der Balance zwischen individueller Freiheit und gesellschaftlicher Pflicht bleibt bis zum Ende zentral.
"Prinz Friedrich von Homburg" ist ein Schauspiel von Heinrich von Kleist, das die Themen Ehre, Pflicht und persönliche Träume im Kontext des Brandenburg des 17. Jahrhunderts behandelt. Die Handlung beginnt mit dem Prinzen von Homburg, der in einem Garten schlafwandelt und von einem Kranz träumt, den er sich selbst aufsetzt. Der Kurfürst von Brandenburg und seine Begleiter beobachten ihn heimlich und spielen ihm einen Streich, indem sie ihm den Kranz entwenden. Der Prinz erwacht und ist verwirrt über die Realität und seine Träume. Im Verlauf des Stücks wird der Prinz von Homburg mit der Führung der Reiterei in der Schlacht von Fehrbellin beauftragt. Trotz eines klaren Befehls, auf weitere Anweisungen zu warten, greift er eigenmächtig an und erringt einen entscheidenden Sieg gegen die Schweden. Doch dieser Ungehorsam führt zu seiner Verhaftung und einem drohenden Todesurteil. Der Kurfürst, der die Disziplin und den Gehorsam über alles stellt, sieht sich gezwungen, ein Exempel zu statuieren. Das Stück untersucht die inneren Konflikte des Prinzen, der zwischen seinen persönlichen Ambitionen und den strengen Anforderungen der militärischen Disziplin hin- und hergerissen ist. Die dramatische Spannung erreicht ihren Höhepunkt, als der Prinz um Gnade bittet und schließlich seine Verantwortung anerkennt. Die Frage nach der Balance zwischen individueller Freiheit und gesellschaftlicher Pflicht bleibt bis zum Ende zentral.
Heinrich von Kleist: Prinz Friedrich von Homburg. Ein Schauspiel Entstanden um 1809/10, Erstdruck in: Schriften, Berlin (Reimer) 1821. Uraufführung am 3.10.1821 in Wien. Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie des Autors. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2016. Textgrundlage ist die Ausgabe: Heinrich von Kleist: Werke und Briefe in vier Bänden. Herausgegeben von Siegfried Streller in Zusammenarbeit mit Peter Goldammer und Wolfgang Barthel, Anita Golz, Rudolf Loch, Berlin und Weimar: Aufbau, 1978. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Anthony van Dyck, Portrait eines jungen Generals, 1627. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt. Über den Autor: 1777 in Frankfurt an der Oder als Offizierssohn geboren, tritt Bernd Wilhelm Heinrich von Kleist 1792 selbst in den Militärdienst und nimmt am Rheinfeldzug gegen die französische Republik teil. Zum Leutnant befördert, quittiert er 1799 den Militärdienst und studiert Rechtswissenschaften in Frankfurt an der Oder. Die Lektüre von Kants Schriften lässt sein rationalistisches Weltbild zerbrechen und löst eine Lebenskrise aus. Nach zahlreichen Reisen lebt er längere Zeit in Paris und in der Schweiz, wo u.a. sein populärstes Stück "Der zerbrochene Krug" entsteht. Nach Stationen in Leipzig und Dresden und Weimar tritt er in Berlin in den preußischen Staatsdienst ein. Mit dem militärischen Zusammenbruch Preußens gerät Kleist 1806 in mehrmonatige französische Gefangenschaft. 1808 beginnt er mit der Herausgabe der Monatsschrift "Phöbus. Ein Journal für die Kunst". Die Uraufführung des "zerbrochenen Kruges" in einer Bearbeitung von Goethe am Hoftheater in Weimar wird zu einem Misserfolg. Kleist begeistert sich für die patriotischen Schriften von Ernst Moritz Arndt, scheitert mit dem Plan, unter dem Namen "Germania" eine politische Wochenzeitschrift mit nationaler Tendenz in Österreich herauszugeben und wird 1810 Herausgeber der Tageszeitung "Berliner Abendblätter", die im März 1811 eingestellt wird. Nach Jahren von wiederkehrender Krankheit und Misserfolgen, in denen er mehrfach Selbstmordabsichten äußert, nimmt sich Heinrich von Kleist am 21.11.1811 gemeinsam mit seiner Freundin Henriette Vogel, die er ein paar Tage zuvor kennengelernt hatte, am Kleinen Wannsee bei Berlin das Leben.
Heinrich von Kleist: Prinz Friedrich von Homburg. Ein Schauspiel Entstanden um 1809/10, Erstdruck in: Schriften, Berlin (Reimer) 1821. Uraufführung am 3.10.1821 in Wien. Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie des Autors. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2016. Textgrundlage ist die Ausgabe: Heinrich von Kleist: Werke und Briefe in vier Bänden. Herausgegeben von Siegfried Streller in Zusammenarbeit mit Peter Goldammer und Wolfgang Barthel, Anita Golz, Rudolf Loch, Berlin und Weimar: Aufbau, 1978. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Anthony van Dyck, Portrait eines jungen Generals, 1627. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt. Über den Autor: 1777 in Frankfurt an der Oder als Offizierssohn geboren, tritt Bernd Wilhelm Heinrich von Kleist 1792 selbst in den Militärdienst und nimmt am Rheinfeldzug gegen die französische Republik teil. Zum Leutnant befördert, quittiert er 1799 den Militärdienst und studiert Rechtswissenschaften in Frankfurt an der Oder. Die Lektüre von Kants Schriften lässt sein rationalistisches Weltbild zerbrechen und löst eine Lebenskrise aus. Nach zahlreichen Reisen lebt er längere Zeit in Paris und in der Schweiz, wo u.a. sein populärstes Stück "Der zerbrochene Krug" entsteht. Nach Stationen in Leipzig und Dresden und Weimar tritt er in Berlin in den preußischen Staatsdienst ein. Mit dem militärischen Zusammenbruch Preußens gerät Kleist 1806 in mehrmonatige französische Gefangenschaft. 1808 beginnt er mit der Herausgabe der Monatsschrift "Phöbus. Ein Journal für die Kunst". Die Uraufführung des "zerbrochenen Kruges" in einer Bearbeitung von Goethe am Hoftheater in Weimar wird zu einem Misserfolg. Kleist begeistert sich für die patriotischen Schriften von Ernst Moritz Arndt, scheitert mit dem Plan, unter dem Namen "Germania" eine politische Wochenzeitschrift mit nationaler Tendenz in Österreich herauszugeben und wird 1810 Herausgeber der Tageszeitung "Berliner Abendblätter", die im März 1811 eingestellt wird. Nach Jahren von wiederkehrender Krankheit und Misserfolgen, in denen er mehrfach Selbstmordabsichten äußert, nimmt sich Heinrich von Kleist am 21.11.1811 gemeinsam mit seiner Freundin Henriette Vogel, die er ein paar Tage zuvor kennengelernt hatte, am Kleinen Wannsee bei Berlin das Leben.
Diese Ausgabe der »Suhrkamp BasisBibliothek – Arbeitstexte für Schule und Studium« bietet nicht nur Heinrich von Kleists Schauspiel Prinz Friedrich von Homburg , sondern auch einen Kommentar, der alle für das Verständnis des Stückes erforderlichen Informationen enthält: eine Zeittafel, die Entstehungs-, Text- und Wirkungsgeschichte, einen Überblick über die verschiedenen Deutungsansätze, Literaturhinweise sowie Wort- und Sacherläuterungen.
Heinrich von Kleist: Prinz Friedrich von Homburg. Ein Schauspiel Entstanden um 1809/10, Erstdruck in: Schriften, Berlin (Reimer) 1821. Uraufführung am 3.10.1821 in Wien. Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie des Autors. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2016. Textgrundlage ist die Ausgabe: Heinrich von Kleist: Werke und Briefe in vier Bänden. Herausgegeben von Siegfried Streller in Zusammenarbeit mit Peter Goldammer und Wolfgang Barthel, Anita Golz, Rudolf Loch, Berlin und Weimar: Aufbau, 1978. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Anthony van Dyck, Portrait eines jungen Generals, 1627. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt. Über den Autor: 1777 in Frankfurt an der Oder als Offizierssohn geboren, tritt Bernd Wilhelm Heinrich von Kleist 1792 selbst in den Militärdienst und nimmt am Rheinfeldzug gegen die französische Republik teil. Zum Leutnant befördert, quittiert er 1799 den Militärdienst und studiert Rechtswissenschaften in Frankfurt an der Oder. Die Lektüre von Kants Schriften lässt sein rationalistisches Weltbild zerbrechen und löst eine Lebenskrise aus. Nach zahlreichen Reisen lebt er längere Zeit in Paris und in der Schweiz, wo u.a. sein populärstes Stück "Der zerbrochene Krug" entsteht. Nach Stationen in Leipzig und Dresden und Weimar tritt er in Berlin in den preußischen Staatsdienst ein. Mit dem militärischen Zusammenbruch Preußens gerät Kleist 1806 in mehrmonatige französische Gefangenschaft. 1808 beginnt er mit der Herausgabe der Monatsschrift "Phöbus. Ein Journal für die Kunst". Die Uraufführung des "zerbrochenen Kruges" in einer Bearbeitung von Goethe am Hoftheater in Weimar wird zu einem Misserfolg. Kleist begeistert sich für die patriotischen Schriften von Ernst Moritz Arndt, scheitert mit dem Plan, unter dem Namen "Germania" eine politische Wochenzeitschrift mit nationaler Tendenz in Österreich herauszugeben und wird 1810 Herausgeber der Tageszeitung "Berliner Abendblätter", die im März 1811 eingestellt wird. Nach Jahren von wiederkehrender Krankheit und Misserfolgen, in denen er mehrfach Selbstmordabsichten äußert, nimmt sich Heinrich von Kleist am 21.11.1811 gemeinsam mit seiner Freundin Henriette Vogel, die er ein paar Tage zuvor kennengelernt hatte, am Kleinen Wannsee bei Berlin das Leben.
Heinrich von Kleist: Prinz Friedrich von Homburg. Ein Schauspiel Entstanden um 1809/10, Erstdruck in: Schriften, Berlin (Reimer) 1821. Uraufführung am 3.10.1821 in Wien. Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie des Autors. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2016. Textgrundlage ist die Ausgabe: Heinrich von Kleist: Werke und Briefe in vier Bänden. Herausgegeben von Siegfried Streller in Zusammenarbeit mit Peter Goldammer und Wolfgang Barthel, Anita Golz, Rudolf Loch, Berlin und Weimar: Aufbau, 1978. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Anthony van Dyck, Portrait eines jungen Generals, 1627. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt. Über den Autor: 1777 in Frankfurt an der Oder als Offizierssohn geboren, tritt Bernd Wilhelm Heinrich von Kleist 1792 selbst in den Militärdienst und nimmt am Rheinfeldzug gegen die französische Republik teil. Zum Leutnant befördert, quittiert er 1799 den Militärdienst und studiert Rechtswissenschaften in Frankfurt an der Oder. Die Lektüre von Kants Schriften lässt sein rationalistisches Weltbild zerbrechen und löst eine Lebenskrise aus. Nach zahlreichen Reisen lebt er längere Zeit in Paris und in der Schweiz, wo u.a. sein populärstes Stück "Der zerbrochene Krug" entsteht. Nach Stationen in Leipzig und Dresden und Weimar tritt er in Berlin in den preußischen Staatsdienst ein. Mit dem militärischen Zusammenbruch Preußens gerät Kleist 1806 in mehrmonatige französische Gefangenschaft. 1808 beginnt er mit der Herausgabe der Monatsschrift "Phöbus. Ein Journal für die Kunst". Die Uraufführung des "zerbrochenen Kruges" in einer Bearbeitung von Goethe am Hoftheater in Weimar wird zu einem Misserfolg. Kleist begeistert sich für die patriotischen Schriften von Ernst Moritz Arndt, scheitert mit dem Plan, unter dem Namen "Germania" eine politische Wochenzeitschrift mit nationaler Tendenz in Österreich herauszugeben und wird 1810 Herausgeber der Tageszeitung "Berliner Abendblätter", die im März 1811 eingestellt wird. Nach Jahren von wiederkehrender Krankheit und Misserfolgen, in denen er mehrfach Selbstmordabsichten äußert, nimmt sich Heinrich von Kleist am 21.11.1811 gemeinsam mit seiner Freundin Henriette Vogel, die er ein paar Tage zuvor kennengelernt hatte, am Kleinen Wannsee bei Berlin das Leben.
In "Prinz Friedrich von Homburg" entfaltet Heinrich von Kleist ein Drama, das im Spannungsfeld zwischen Pflichtbewusstsein und individuellen Wünschen angesiedelt ist. Die komplexe Figur des Prinzen, der zwischen seinen persönlichen Empfindungen und den Anforderungen des Krieges hin- und hergerissen ist, wird durch Kleists charakteristische Sprache und seine präzise Dramaturgie lebendig. Der Text spielt in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges und ergründet die Möglichkeiten und Grenzen von Ehre und Freiheit, was ihn zu einem Schlüsselelement der deutschen Literatur des frühen 19. Jahrhunderts macht. Die philosophischen und psychologischen Aspekte der Charaktere laden den Leser dazu ein, tiefere Fragen über das menschliche Dasein zu reflektieren. Heinrich von Kleist (1777-1811) gilt als einer der wegweisenden Vertreter der deutschen Romantik und ist bekannt für seine tiefgründigen Fragestellungen zu Existenz und Identität. Seine eigene kriegerische und leidenschaftliche Lebensgeschichte sowie die damit verbundenen Konflikte und Enttäuschungen, insbesondere in Bezug auf Autorität und persönliche Freiheit, flossen in die Entstehung von "Prinz Friedrich von Homburg" ein. Kleists Zugang zur Literatur ist stark von der Aufklärung und dem Sturm und Drang geprägt, was sich besonders in der tiefen Emotionalität und Dialektik seiner Werke widerspiegelt. Dieses Meisterwerk gehört in jede Bibliothek eines Literaturbegeisterten. Es bietet nicht nur eine fesselnde Geschichte, sondern fordert den Leser auch auf, sich mit den ebenso faszinierenden wie konfliktbeladenen Themen von Pflicht, Ehre und dem Individuum in der Gesellschaft auseinanderzusetzen. Diese Auseinandersetzung mit zeitlosen Fragen verstärkt seine Relevanz und Einzigartigkeit über die Jahrhunderte hinweg. Lesen Sie Kleists Werk und entdecken Sie die zeitlosen Konflikte, die den Menschen auch heute noch beschäftigen.
Hamburger Lesehefte Prinz Friedrich von Homburg A1000443886
Den Stoff zu diesem Schauspiel fand Kleist in den "Brandenburgischen Denkwürdigkeiten", einer Schrift Friedrichs des Grossen. Er gestaltete die Legende von dem Opfertod Frobens, dem Ungehorsam des Prinzen von Homburg und seiner Versöhnung mit dem Grossen Kurfürsten zu dem "Prinz Friedrich von Homburg", einem politisch-historischen Schauspiel, das jedoch romantische Züge trägt, um.Der Prinz von Homburg hat durch eigenmächtiges Handeln in der Schlacht bei Fehrbellin die Vernichtung der Schweden verhindert, woraufhin er zum Tode verurteilt wird. Nach seinem Flehen um Gnade legt der Kurfürst die Entscheidung über die Rechtmässigkeit des Urteils in des Prinzens eigene Hand und dieser erkennt das Urteil an. So kann der Kurfürst ihn begnadigen. Nach Hebbel "wird durch die blossen Schauer des Todes, durch seinen hereindunkelnden Schatten erreicht, was in allen übrigen Tragödien. nur durch den Tod selbst erreicht wird".Neben einem Nachwort wird auf "Geschichte, und Legende" eingegangen und ein Porträt des Prinz Friedrich von Hessen-Homburg aus Fontanes "Wanderungen durch die Mark Brandenburg" gegeben. Ausführliche Anmerkungen erleichtern das Verständnis der Dichtung.
In "Prinz Friedrich von Homburg" entfaltet Heinrich von Kleist ein Drama, das im Spannungsfeld zwischen Pflichtbewusstsein und individuellen Wünschen angesiedelt ist. Die komplexe Figur des Prinzen, der zwischen seinen persönlichen Empfindungen und den Anforderungen des Krieges hin- und hergerissen ist, wird durch Kleists charakteristische Sprache und seine präzise Dramaturgie lebendig. Der Text spielt in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges und ergründet die Möglichkeiten und Grenzen von Ehre und Freiheit, was ihn zu einem Schlüsselelement der deutschen Literatur des frühen 19. Jahrhunderts macht. Die philosophischen und psychologischen Aspekte der Charaktere laden den Leser dazu ein, tiefere Fragen über das menschliche Dasein zu reflektieren. Heinrich von Kleist (1777-1811) gilt als einer der wegweisenden Vertreter der deutschen Romantik und ist bekannt für seine tiefgründigen Fragestellungen zu Existenz und Identität. Seine eigene kriegerische und leidenschaftliche Lebensgeschichte sowie die damit verbundenen Konflikte und Enttäuschungen, insbesondere in Bezug auf Autorität und persönliche Freiheit, flossen in die Entstehung von "Prinz Friedrich von Homburg" ein. Kleists Zugang zur Literatur ist stark von der Aufklärung und dem Sturm und Drang geprägt, was sich besonders in der tiefen Emotionalität und Dialektik seiner Werke widerspiegelt. Dieses Meisterwerk gehört in jede Bibliothek eines Literaturbegeisterten. Es bietet nicht nur eine fesselnde Geschichte, sondern fordert den Leser auch auf, sich mit den ebenso faszinierenden wie konfliktbeladenen Themen von Pflicht, Ehre und dem Individuum in der Gesellschaft auseinanderzusetzen. Diese Auseinandersetzung mit zeitlosen Fragen verstärkt seine Relevanz und Einzigartigkeit über die Jahrhunderte hinweg. Lesen Sie Kleists Werk und entdecken Sie die zeitlosen Konflikte, die den Menschen auch heute noch beschäftigen.
Fischer E-Books Prinz Friedrich von Homburg A1031253914
Mit dem Werkbeitrag aus Kindlers Literatur Lexikon. Mit dem Autorenporträt aus dem Metzler Lexikon Weltliteratur. Mit Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Redaktion der Zeitschrift für Literatur TEXT + KRITIK. Ein Außenseiter als Held. Blinder Gehorsam in einem feudalistischen Staat. »Prinz Friedrich von Homburg« ist kontrovers. Bismarck befand, der Prinz sei »ein schwaches Rohr - mit seiner Todesfurcht«, eines preußischen Soldaten unwürdig. Die Nazis haben seine Unterwerfung unter das Gesetz als Sieg der Gnadenlosigkeit über die Gnade umgebogen. In den 1970er Jahren wird Kleist selbst zum Prinzen, der als Dichter »seine großen Sehnsüchte und Wunschbilder gegen die herrschenden engen Lebensbedingungen durchsetzt und schließlich, wie im Wunder, ihre paradiesische Erfüllung erlebt« (Botho Strauß).
Der Audio Verlag Prinz Friedrich von Homburg A1034810719
Prinz Friedrich von Homburg ist ein treuer Diener des Brandenburgischen Kurfürsten, der sich auf einem Feldzug gegen die Schweden befindet. Im Kriegslager träumt er von seiner Angebeteten, der Prinzessin von Oranien. Als er aus dem Traum erwacht und ihr Handschuh in seinen Händen liegt, erscheint er verwirrt zur Besprechung des nächsten Angriffs und überhört eine wichtige Order seines Dienstherren. Auf eigene Faust zieht er in die Schlacht - und siegt. Der Kurfürst jedoch stellt Disziplin über alles und verurteilt den Prinzen zum Tode.