Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften Kultur(en) der regionalen Mehrsprachigkeit / Culture(s) du plurilinguisme régional / Cultura(s) del plurilingüismo regional A1067129121
Der Band thematisiert Theorien und Methoden zur Untersuchung der Kulturen regionaler Mehrsprachigkeit. Hierbei stehen das Verhältnis der Sprecher:innen zu ihren Regionalsprachen sowie deren Bewertung im mehrsprachigen Kontexten im Vordergrund. Die Beiträge leisten eine wissenschaftliche Einordnung der verschiedenen Gegenstandsbereiche der Kultur regionaler Mehrsprachigkeit. Dazu zeigen sie eine Vielzahl an Verfahren auf, wie diese theoretisch zu fassen und methodisch zu analysieren sind. Auf dieser Grundlage wird zu Beginn ein Überblicksmodell zur Sprachkultur erarbeitet. Der Ansatz des Bandes ist sprecher:innenzentriert, da die Perspektiven der Konzeptualisierung von Sprache, der Bewertung der Sprachkonstellationen sowie des Sprachgebrauchs den zentralen Fokus bilden.
Das Buch "Regional Intelligence" von Eric Vaz bietet eine umfassende Analyse des aufstrebenden Fachgebiets der Regionalintelligenz, das auf den Erkenntnissen der Regionalwissenschaft basiert. Es verbindet räumliche Analysen mit quantitativen Methoden und beleuchtet die Herausforderungen und Chancen, die sich im Anthropozän ergeben. Durch verschiedene empirische Studien wird ein tiefgehendes Verständnis regionaler Themen gefördert, das sich auf Politik, Governance, Landnutzung und territoriale Entscheidungen konzentriert. Das Buch richtet sich an Wissenschaftler, Studierende der Regional- und Raumwissenschaften sowie Praktiker und Entscheidungsträger im Bereich der regionalen Planung und Politikgestaltung. Es bietet innovative methodische Ansätze zur Förderung nachhaltiger Entwicklung, regionaler Prosperität und Lebensqualität und stellt die bestehenden Paradigmen in Frage, um komplexe räumliche Probleme auf internationaler Ebene und in unterschiedlichen Massstäben zu verstehen.
Diplomarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich VWL - Innovationsökonomik, Note: 2,7, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, Veranstaltung: Volkswirtschaftslehre, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit behandelt den ökonomischen Begriff der Region unter Heranziehung geographischer und soziologischer Aspekte. Nicht nur die Ökonomie spielt bezüglich der Region eine wesentliche Rolle, sondern gerade die geographischen und soziologischen Bedingungen bilden den entsprechenden Rahmen und dürfen keineswegs unberücksichtigt bleiben. So bildet aus geographischer Sicht die Historie einer Region ein wesentliches Fundament zur Erklärung des Begriffes. Auch die Soziologie in Verbindung mit Disparitäten, räumlicher Mobilität und Migration gibt eine Grundlage zum Verständnis der Region. Der ökonomische Begriff der Region ist darüber hinaus sehr facettenreich. Schlagworte wie Strukturwandel, Standortfaktoren, Stärken und Schwächen sowie Chancen und Risiken einer Region bilden dessen Grundlage. Auch das Regional-marketing ist als ein aktuell diskutierter ökonomischer Aspekt zu berücksichtigen. Aus der Verschmelzung dieser Perspektiven ist ersichtlich, dass die drei Komponenten nicht verbindungslos betrachtet werden können. Aktivitäten in einem Bereich können sich positiv als auch negativ auf die anderen auswirken. Vielmehr muss daher versucht werden, eine gleichmäßige Berücksichtigung zu finden und die Komponenten in Einklang zu bringen. Auf die Konzepte der Innovationssysteme haben die drei Ansichten von Region ebenfalls einen bedeutenden Einfluss. Die Innovationssysteme werden als Instrument zur Untersuchung einer Region benutzt und bilden den wesentlichen und umfangreichsten Teil der Arbeit, wobei die Theorie des Diamant-Konzeptes mit den Aspekten der Wettbewerbsfähigkeit eine Grundlage dazu darstellt. Nationale bzw. regionale Innovationssysteme werden zur Steigerung der Innovationsfähigkeit von Volkswirtschaften und Regionen benutzt, wofür die Aktivitäten der Hauptakteure konzentriert werden müssen. Die nationalen Innovationssysteme bilden dabei die Grundlage für die regionalen Innovationssysteme, wobei Baden-Württemberg als Paradebeispiel für ein regionales Innovationssystem betrachtet wird. Weiterhin ist es relativ gesehen das Bundesland mit den besten Ausgangsbedingungen sowohl aus geographischer und soziologischer als auch aus ökonomischer Perspektive.
Essay aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Wirtschaftsgeographie, Note: sehr gut, Justus-Liebig-Universität Gießen, Veranstaltung: Seminar zur Einführung in die Anthropogeographie , Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende schriftliche Ausarbeitung beschäftigt sich mit dem Thema ¿Regionale Unternehmenscluster: Begriffsbestimmung und Theorien der Entstehung¿. Die Wortschöpfung der regionalen Clusterung zählt vor allem seit den 90er Jahren zu den wichtigsten Modebegriffen in den Bereichen Wirtschaftsgeographie, Wirtschaftsförderung sowie Regionalpolitik. Durch die theoretische Untersuchung von wirtschaftlichen Ballungsräumen, in denen sich Netzwerke von eng zusammen arbeitenden Firmen gebildet haben, versucht die angewandte Forschung neue Erkenntnisse für die Praxis zu entwickeln. Allerdings weisen diese neuentwickelten Theorien unter den Wirtschaftsexperten viel Diskussionsstoff auf, weil viele abgeneigt sind, komplexe wirtschaftliche Wirkungsweisen in einem relativ statischen Modell zur Wirtschaftsförderung und langfristigen Erfolg zu komprimieren. Daher ist es sicherlich sehr interessant zu erfahren was man genau unter dem Begriff der ¿Regionale Unternehmenscluster¿ und den Theorien der Entstehung versteht. Diese Ausarbeitung beginnt daher zunächst mit einer Begriffsbestimmung, die zu einem besseren Verständnis führen soll, um danach die Ziele und Visionen genauer zu erfassen. Darauf aufbauend wird das Stufenmodell regionaler Clusterung sehr detailliert beschrieben, welches die theoretische Untersuchung der Wirtschaftsforschung entwickelt hat. Anschließend wird die wechselseitige Beziehung zwischen regionalen Clustern und Unternehmensgründungen analysiert, welche von sehr zentraler Bedeutung für das gesamte Konzept ist. Aus diesen Arbeitsschritten resultiert am Ende der Ausarbeitung ein abschließendes Fazit, welches noch einmal die wichtigsten Fakten aufgreift und das Konzept der regionalen Unternehmenscluster bewertet.
De Gruyter Regionale Auxiliarvariation A1058343177
Obgleich die Auxiliarselektionsforschung eine umfassende Tradition aufweist, sind Studien zu arealer, funktionaler und verarbeitungsbedingter Auxiliarvariation ein nach wie vor aktuelles Desiderat. Forschungsgegenstand der Untersuchung ist daher die synchrone Variation telischer Auxiliarkonstruktionen mit 'angefangen' im Repertoire autochthoner westfälischer (Niederdeutsch-)SprecherInnen. Im Zentrum des theoretischen Interesses steht die Frage nach der konstruktionsgrammatischen Rekonstruktion medialitäts- und sprachverarbeitungsbedingter syntaktischer Variation im Sprachwissen. Methodisch bedient sich die Untersuchung eines kombinierten Ansatzes aus korpuslinguistischen Sprachgebrauchsanalysen und einem Sprachverarbeitungsexperiment (Eye-Tracking). Die Ergebnisse der Arbeit verdeutlichen die Vorteile eines varietäten- und medialitätsbasierten Zugangs für die Untersuchung syntaktischer Konstruktionen im Rahmen der Konstruktionsgrammatik. Schließlich eröffnet die Untersuchung Herausforderungen und Chancen im Zusammenhang von gebrauchsbasierter Methodik und theoriegesättigter Rekonstruktion von regionalsyntaktischen Konstruktionen im Sprachwissen.
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Politik - Sonstige Themen, Note: 1,3, Friedrich-Schiller-Universität Jena (Institut für Politikwissenschaft), Veranstaltung: HS Neue Regionale Führungsmächte, Sprache: Deutsch, Abstract: Was soll eigentlich unter einer regionalen Führungsmacht verstanden werden? Die Forschung gibt auf diese Frage eine ganze Vielzahl von Antworten. In dieser Arbeit wird ein anderer Entwurf dargestellt, der sich kritisch mit den bisherigen auseinandersetzt, die hauptsächlich so gestaltet sind, dass sie ein Land oder eine Gruppe von Ländern einbeziehen. Diese Arbeit geht anders vor - nämlich begrifflich. Wenn man sich dem Konzept der "Regionale Führungsmacht" in den Internationalen Beziehungen auf begriffliche Weise nähert, so findet man drei semantische Bestandteile vor: Region, Führung und Macht. Von dieser Basis aus betrachtet diese Arbeit das Konzept auf seine Schwierigkeiten hin. Dabei wird versucht, eine schlüssige Definition davon zu liefern, was unter dem Begriff "Regionale Führungsmacht" heute zu verstehen ist.
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Wirtschaftsgeographie, Note: Sehr Gut, Wirtschaftsuniversität Wien (Wirtschaftsgeographie, Regionalentwicklung und Umweltwirtschaft), Veranstaltung: Regionalentwicklung und Innovation, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit zeigt auf wie regionale Unterschiede im Bereich der Innovationstätigkeit gemessen werden können. Zudem werden die regionalen Innovationsunterschiede in der Europäischen Union dargestellt. Die Arbeit fügt sich damit in den größeren Rahmen der regionalen Innovationsforschung, welcher in den letzten Jahren einen enormen Popularitätszuwachs, sowohl in der wissenschaftlichen Forschung als auch auf der gesellschaftspolitischen Ebene verzeichnen konnte. Unter anderem wird argumentiert, dass es sich bei Innovation überhaupt um einen der wichtigsten Faktoren zur Bestimmung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit einer wissensbasierten Wirtschaft handelt. Es sind vor allem Regionen und nicht Staaten, die den (innovativen) Erfolg oder Misserfolg determinieren. Wird nicht gegengelenkt, so werden sich die regionalen Unterschiede und die damit verbundene Kluft zwischen armen und reichen Regionen in Zukunft weiter verstärken. Es ist daher nicht verwunderlich, dass die EU seit einigen Jahren (vor allem unterentwickelte) Regionen bei ihren Anstrengungen zugunsten einer stärkeren Innovationstätigkeit unterstützt. Um diesen Prozess gezielt steuern zu können sind aussagekräftige Daten über die Verhältnisse in den jeweiligen Regionen unumgänglich. Wie diese Informationen beschafft werden können und wie die einzelnen Regionen im Bereich der Innovationstätigkeit abschneiden soll hier behandelt werden. Die Fragestellung unterteilt sich somit in zwei Hauptbereiche: a. Wie können Innovationsunterschiede gemessen werden? b. Wie sind diese Unterschiede in den europäischen Regionen ausgeprägt? In ähnlicher Weise ist auch die Arbeit gegliedert. Kapitel zwei behandelt die Datenverfügbarkeit sowie die am häufigsten verwendeten Messmethoden, welche gemeinhin Anwendung finden. In Kapitel drei werden die gebräuchlichsten Indikatoren und deren Ausprägungen in den europaäischen Regionen dargestellt und kritisch beleuchtet. Zum Abschluss werden in Kapitel vier die wichtigsten Punkte und Ergebnisse noch einmal übersichtlich zusammengefasst.
Nomos Neue Impulse in der regionalen Industriepolitik
Von den Gewerkschaften initiierte und umgesetzte regionale industriepolitische Initiativen haben eine lange Tradition, in den Jahren nach der Wirtschaftskrise 2008/9 aber eine neue Dynamik erhalten. Ausgehend von einem Rückblick auf regionale industriepolitische Initiativen in den 1980er und 1990er Jahren und der aktuellen wissenschaftlichen und politischen Debatte um Industriepolitik erfolgt zunächst eine umfassende und durch Fallstudien vertiefte Bestandsaufnahme derartiger arbeitsorientierter regionaler Initiativen. Strukturpolitische Entwicklungskonzepte, innovationspolitische Initiativen und Strategien zur Umsetzung der Energiewende, Elektromobilität und Industrie 4.0 stehen hierbei neben den alltäglichen Aktivitäten im Rahmen regionaler Gremien im Mittelpunkt. Bestimmungsfaktoren gewerkschaftlichen industriepolitischen Handelns auf regionaler Ebene werden herausgearbeitet und in Form einer Stärken-Schwächen Analyse zusammengefasst.
Angesichts der schrumpfenden Mitgliederbasis von Parteien spielen die Gründe für diese Entwicklung eine immer größere Rolle. Wichtige Ursache ist die Überalterung des Mitgliederstamms vieler Parteien, die in steigendem Umfang zu altersbedingten Mitgliederverlusten führt. In der Regel entscheiden sich aber auch mehr Mitglieder für einen willentlichen Austritt aus den Parteien als neu eintreten. Dies wirft die Frage auf, weshalb Parteien für Mitglieder zunehmend unattraktiv erscheinen. Die Ergebnisse zweier Befragungen von SPD-Mitgliedern zeigen, dass der Mitgliederschwund zum Teil selbst verschuldet ist und damit bei angemessener Reaktion auf die Ergebnisse dieser Studie durchaus eingedämmt werden kann. Entsprechende Handlungsempfehlungen werden am Schluss der Studie formuliert.
Diplomarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung, Social Media, Note: 1,7, Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg in Sankt Augustin (Wirtschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe:Zusammenfassung: In den letzen Jahren haben sich die Rahmenbedingungen für Urlaubsdestinationen tendenziell geändert. Ein verstärkter Verdrängungswettbewerb untereinander und steigender Kosten- und Ertragsdruck aufgrund austauschbarer Leistungen und Produkte sowie der Wertewandel der Gesellschaft machen es den Urlaubsregionen immer schwerer sich am Markt zu etablieren. Um dem zu begegnen, ist eine strategische Neuausrichtung hin zu einer individuellen Gästeorientierung erforderlich. Die Kundenkarte soll dabei Touristen an eine bestimmte Destination mit seinen Dienstleistungen binden. Zu diesem Zwecke werden ihm Anreize in Form von Rabatten, Boni oder Serviceleistungen angeboten. Im Gegenzug erhält der touristische Anbieter Informationen über das Kauf- und Konsumverhalten der Touristen, mit denen er zukünftig sein Angebot entsprechend anpassen kann. Als Zielsetzung dieser Arbeit soll ein fachlicher Überblick über die verschiedenen touristischen Kartensysteme und deren plurale Anwendung zwischen Kundenzufriedenheit und Marketinginstrument gegeben werden. Im Rahmen dieser Arbeit wird zunächst das Kundenbindungsmanagement touristischer Destinationen erläutert. In diesem Zusammenhang werden die einzelnen Maßnahmen aufgeführt und beschrieben, die seitens der Tourismusorganisationen zur Kundenbindung angewendet werden. Im folgenden Kapitel wird explizit die Kundenkarte als Instrument der Kundenbindung im Tourismus analysiert. Es werden verschiedene Erscheinungsformen, Vor- und Nachteile, sowie Chancen und Risiken die in Verbindung mit der Kundenkarte stehen, aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Im Anschluss daran folgt im vierten Teil dieser Arbeit die Auswertung einer durchgeführten empirischen Untersuchung deutscher Kundenkartenmodelle. Diese empirische Untersuchung stellt einen Schwerpunkt der vorliegenden Arbeit dar. Die Ergebnisse werden in einem detaillierten Überblick veranschaulicht und analysiert. Um zu einer qualitativen Beurteilung der einzelnen Kundenkarten zu gelangen, wird eine Bewertung der einzelnen touristischen Kundenkarten anhand eines selbst entwickelten Scoring-Modells durchgeführt. Der fünfte Teil der Arbeit beschäftigt sich mit einem Vergleich ausgewählter Kundenkartenkonzepte, bevor zum Abschluss ein Ausblick auf das Potential der Kundenkarte der Region Bonn gegeben wird. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: AbbildungsverzeichnisIV TabellenverzeichnisVI AbkürzungsverzeichnisVIII 1.Kundenkarten - Ein Marketing- und Kundenbindungsinstrument für die Tourismusbranche1 2.Kundenbindungsmanagement zur Steigerung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit von Destinationen4 2.1Begriff des Destinationsmanagements6 2.2Begriffsklärung: Kundenbeziehung - Kundenzufriedenheit - Kundenbindung7 2.3Kundenbindungsmanagement9 2.4Kundenbindungsmaßnahmen im Tourismus10 2.4.1Kundenzeitschriften11 2.4.2Kundenclubs13 2.4.3Electronic Marketing15 2.4.4Telefonmarketing16 2.4.5Direct-Mailing18 2.4.6Beschwerdemanagement19 2.4.7Kundenkarten21 3.Touristische Kundenkarten als Möglichkeit der Kundenbindung im Tourismus23 3.1Vorteile von touristischen Kundenkarten für den Karteninhaber25 3.2Ziele der Destinationen in Verbindung mit dem Einsatz touristischer Kundenkarten27 3.3Formen touristischer Kundenkarten29 3.3.1City Card31 3.3.2All-Inclusive Card31 3.3.3Rabattkarte/Bonuskarte32 3.3.4Miles and More33 3.4Entwicklungsstufen bei der Einführung eines touristischen Kundenkartensystems34 3.5Möglichkeiten der inhaltlichen Gestaltung von touristischen Kundenkarten37 3....
Dieses Buch zeigt, wie Fachkräfte und Solo‑Professionals durch Vorträge, Panels und regionale Plattformen eine greifbare, „offline“ verankerte Autorität aufbauen – unabhängig von großen Social‑Media‑Reichweiten. Es erläutert, wie man spannende Vortragsthemen aus dem eigenen Kernwissen ableitet, wie sich Auftritte für Branchentreffen, Chamber‑of‑Commerce‑Events oder lokale Wirtschaftsforen pitchen und wie Panel‑Diskussionen so vorbereitet werden, dass sie nachhaltig im Gedächtnis der Teilnehmerinnen bleiben. Der Fokus liegt auf realistischer, örtlicher Reichweite: Wer sich im regionalen Umfeld als kompetenter Referentin und Diskutant*in etabliert, gewinnt Vertrauen, Empfehlungen und langfristige Projektpartner, ohne sich auf virtuelle Viralität verlassen zu müssen.
Ob ein Schloss, eine Burg oder eine Burgruine – jedes dieser Bauwerke birgt eine Geschichte, etwas, was die Menschheit schon immer fasziniert hat, was viele Gerüchte, Sagen und schöne oder schaurige Geschichten hervorgebracht hat. Spannendes aus der Vergangenheit wechselt sich ab mit mysteriösen Begebenheiten aus der Gegenwart. Einige Gedichte runden unsere Sammlung lyrisch ab.
GRIN Die Türkei als "neue regionale Führungsmacht"
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Sonstige Staaten, Note: 1,3, Friedrich-Schiller-Universität Jena (Politikwissenschaftliches Institut), Veranstaltung: Neue regionale Führungsmächte, Sprache: Deutsch, Abstract: Die internationalen Beziehungen sind von vielfältigen Mächtekonstellationen geprägt. Seit dem Ende der Ost-West Konfrontation gab es eine globale Machtverschiebung, mit der Konsequenz, dass die Vereinigten Staaten von Amerika als die einzige Supermacht verblieben. Parallel dazu gewannen anderen Staaten an Einfluss und wiederum andere verloren an Einfluss. In der Geschichte gab es schon immer eine Differenzierung zwischen Groß- und Mittelmächten sowie das Bestreben danach, Machthierarchien im internationalen System zu deklarieren. Zu Zeiten der Globalisierung kann die USA als einzige Supermacht nicht mehr alle Probleme allein lösen; sie braucht Kooperationspartner in den verschiedenen Regionen der Welt. Findet sie einen diesen Kooperationspartner in der Türkei? Das Ziel der folgenden Arbeit soll darin bestehen, das Konzept der regionalen Führungsmacht vorzustellen, und dieses anhand der Türkei zu prüfen. Dementsprechend habe ich die Arbeit folgendermaßen aufgebaut: der Einleitung folgt eine kurze Darstellung der innenpolitischen Lage in der türkischen Republik seit dem Amtsantritt der AKP-Regierung 2002. Anschließend wird in Kapitel 3 umfassend auf die Außenpolitik eingegangen, vor allem auf aktuelle Entwicklungen. Dazu wird das Konzept der strategischen Tiefe von Außenminister Davutoglu vorgestellt. Zudem werden die Beziehungen mit einzelnen wichtigen Nachbarstaaten, Regionen und anderen wichtigen Akteuren wie den USA und der EU dargestellt. Anschließend prüfe ich in Anlehnung an den Kriterien von Detlef Nolte in Kapitel 5, ob und inwieweit man von der Türkei als regionale Führungsmacht sprechen kann oder ob es noch andere Konzepte gibt, in die die Türkei sich einordnen lässt. Nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 nahm die internationale Debatte über die Rolle der türkischen Republik als zivilisatorisches Entwicklungsmodell für die Modernisierung der Region des Nahen und Mittleren Ostens und als kulturelle Brücke zwischen dem ¿Westen¿ und der ¿islamischen Welt¿ zu. Der Forschungsstand speziell zur Türkei als ¿neuer regionaler Führungsmacht¿ ist jedoch sehr dünn bestückt. Primär ist die Literatur auf die EU oder den Modellcharakter der Türkei ausgerichtet.