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Sutton Die Bucklige Welt
Mit ihrer endlos dahinfließenden Hügellandschaft gleicht die Bucklige Welt einem grünen Meer. Im Dreiländereck zwischen Niederösterreich, Burgenland und Steiermark gelegen, wird sie im Westen durch den Semmering, im Osten durch das Rosaliengebirge und im Süden durch den Wechsel begrenzt. Zum Land der tausend Hügel zählen Gemeinden wie Wiesmath, Krumbach und Schwarzenbach. Die Grenzregion war lange Zeit umkämpft, viele Wehrkirchen erinnern daran. Die Malerin und Grafikerin Elfriede Maria Klepoch, deren familiäre Wurzeln in der Buckligen Welt liegen, hat rund 200 historische Fotografien ausgewählt, die einen authentischen Einblick in das Alltagsleben der Buckligen Welt zwischen 1880 und 1970 geben. Die bisher größtenteils unveröffentlichten Aufnahmen zeigen nicht nur die Dörfer und Städte, sondern vor allem ihre Bewohner. Sie illustrieren das Arbeitsleben, die Vereine, das kirchliche Leben sowie fröhliche Feiern und Feste. Mit diesem eindrucksvollen Bildband präsentiert die Autorin ein öffentliches Fotoalbum, das Erinnerungen aufleben lässt.
"Andere Städte", heißt es in Marburg, "haben eine Universität, Marburg ist eine Universität". Dieser Slogan entstammt zwar dem 19. Jahrhundert, doch er gilt bis heute unverändert. 1527 als erste protestantische Universität gegründet, feierte die Philipps-Universität 2002 ihr 475-jähriges Bestehen. Der Bildband über die traditionsreichste Hochschule Hessens erinnert mit rund 200 Aufnahmen an ihre wechselvolle Geschichte.
Dieser Bildband enthält mehr als 210 Abbildungen, die schwerpunktmäßig aus der Zeit zwischen 1890 und 1945 stammen. Sie beleuchten das Leben, den Wandel und die Besonderheiten einer Kultur- und Industriestadt und skizzieren ein Bild Mannheims, wie es sich heute nur noch vereinzelt darstellt. Zu sehr änderten sich die Zeiten, verwandelten Kriegszerstörungen, aber auch blinde Abrisswut das Stadtbild. Die abgebildeten Szenen versetzen den Betrachter in die vom Barock und von der Gründerzeit geprägte Stadtlandschaft hinein. Er bewegt sich dabei vorwiegend in der Innenstadt und in den zentralen Stadtteilen Mannheims, erfährt von den Wohnverhältnissen, vom Berufsleben, von den Festen der Städter, von den Verkehrsverhältnissen und von der städtischen Organisation im Wandel der Jahre. Der vorliegende Band ist ebenso für Ortsfremde als auch für Kenner der Stadt gedacht. Er ist keine lückenlose Dokumentation, sondern eine Art Fotoalbum mit subjektiv ausgewählten Momentaufnahmen, das Geschichte und Geschichten aus der Vergangenheit Mannheims, der badisch-pfälzischen Metropole erzählt.
Im Jahr 2012 feiert Ratzeburg sein 950. Jubiläum, ein geeigneter Anlass für eine Rückschau auf die Geschichte der Inselstadt. Über 220 historische Fotografien laden auf eine spannende Zeitreise in das Ratzeburg der Jahre 1880 bis 1970 ein. Autor Horst Otto Müller erinnert mit den einzigartigen Aufnahmen an Ereignisse wie den Dombrand 1893 und illustriert eindruckvoll das Alltagsleben der Bewohner und den Wandel der Architektur in Ratzeburg.
Die Ostsee – das „mare balticum“ – spielt für Eckernförde seit jeher eine wichtige Rolle. Sie ist Lebensraum und Arbeitsplatz. Den Touristen spendet sie Freude, den Einheimischen gibt sie Nahrung, aber mit Hochwasser und Sturmfluten auch Anlass zur Sorge. Welchen Einfluss nahm das Meer auf die „italische Stadt“; wie der Dichter Wilhelm Lehmann Eckernförde in einem Gedicht nannte? Dieser Frage geht Uwe Beitz, Leiter des Stadtmuseums und des Stadtarchivs Eckernförde, anhand von etwa 140 historischen Fotografien aus der Zeit vom Ende des 19. Jahrhunderts bis in die Sechzigerjahre des 20. Jahrhunderts nach. Die bisher zumeist unveröffentlichten Aufnahmen zeigen die Ostsee als Handelsweg und Kriegsschauplatz, als Arbeitsplatz für Fischer und Reeder, als Freizeitparadies und Quelle von Gefahren. Das Meer ist in Eckernförde immer präsent. Bildende Künstler und Fotografen konnten sich dieser Faszination nicht entziehen. Ihre interessantesten Aufnahmen legen in diesem liebevoll zusammengestellten Bildband hiervon beredtes Zeugnis ab.
Die Stadt Bad Schwartau, das Jodsole- und Moorheilbad des Nordens, ist ein dynamisches Mittelzentrum am Großstadtrand Lübecks. Hervorgegangen aus dem Flecken Schwartau, erhielt der Ort im Jahr e 1912 die Stadtrechte verliehen und ein Jahr später die Anerkennung als Kurbad. Wichtige Impulse für die Stadtentwicklung gab es unter anderem durch die Eingliederung der Landgemeinde Rensefeld mit den Ortsteilen Rensefeld, Groß Parin und Cleverbrück im Jahre 1934 und durch die Auswirkungen des Zweiten Weltkriegs, verbunden mit einer Verdoppelung der Einwohnerzahl. Uwe Bremse veröffentlicht in diesem Bildband über 200 historische Fotografien und Postkarten aus den Jahren von 1894 bis 1970 sowie einen Ortsplan von 1934 über das Jodsole- und Moorheilbad des Nordens Bad Schwartau. Tauchen Sie ein in Bad Schwartaus Vergangenheit und verfolgen Sie den Wandel der Stadt vor allem in der ersten Jahrhunderthälfte. Dem Altbürger zeigt das Buch die zum Teil nicht mehr vorhandene Heimat, dem Neubürger vermitteln die Bilder einen lebendigen Eindruck davon wie die Stadt früher einmal ausgesehen hat.
Dieser historische Bildband zeigt eindrucksvoll die Geschichte der Wiener Höhenstraße. Mit über 150 bisher unveröffentlichten Aufnahmen wird die Höhenstraße von den ersten Plänen 1905 über die Eröffnung im Jahre 1935 bis zu den Veränderungen in den 1970er-Jahren dokumentiert. Der Leser wird mitgenommen auf eine Fahrt über die Höhenstraße, durch die er Erinnerungen hervorrufen und Wien in einer neuen Perspektive entdecken kann.
Dieser Bildband spiegelt die wechselvolle Geschichte des damals größten deutschen Sportvereins Wuppertaler SV in über 240 lebendigen Aufnahmen wider. Dieses Buch zeigt die Teams, die Vereinsverantwortlichen und nicht zuletzt die Fans, die ihrem Verein durch alle Höhen und Tiefen treu geblieben sind. Die Athmosphäre im Stadion am Zoo ist in packenden Fotos und Texten eingefangen.
Spittal an der Drau ist das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Oberkärntens. Im Schnittpunkt alpiner Täler gelegen, entwickelte sich die Ansiedlung seit dem 12. Jahrhundert unter dem herrschaftlichen Einfluß von Adelsgeschlechtern aus ganz Europa. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts hatten Handwerk und Landwirtschaft wie die Anfänge der Industrie fast einen Stellenwert. Der Entwicklung vom Markt zur Stadt von 1900 bis etwa 1960 spüren die Autoren anhand von Momentaufnahmen aus dem Alltag der Bewohner nach. Die Entwicklung des Lebensraumes Stadt, das Schicksal ihrer Bewohner sowie die notwendige Anpassung an neue technische Entwicklungen und Bedingungen bedingten einen raschen gesellschaftlichen Wandel, dem neben der kulturellen Entwicklung das besondere Augenmerk gilt. Hartmut Prasch und Jörg Wolfgang Herzog haben aus privater Hand und öffentlichen Archiven eine Fülle von Bildern und Informationen zusammengetragen, die es ermöglichen, Bekanntes wiederzufinden, aber auch längst Vergessenes neu zu entdecken.
Eimsbüttel entwickelte sich von einem kleinen Dorf vor den Toren Hamburgs zum beliebten Stadtteil im Westen der Hansestadt. Joachim Grabbe lädt den Leser auf einen Spaziergang durch Eimsbüttel und seine Geschichte ein. Spannend schildert er, wie sich das Bild Eimsbüttels zwischen 1905 und 2008 gewandelt hat. Über 140 bisher meist unveröffentlichte Fotografien runden das Bild dieses liebenswerten Hamburger Stadtteils ab.
Erfolgsautor Hans-Georg Kohnke präsentiert 50 Bildpaare, die eindrucksvoll den Wandel der Stadt Brandenburg an der Havel in den letzten hundert Jahren dokumentieren. Faszinierenden historischen Fotografien stellt er brillante aktuelle Aufnahmen aus derselben Perspektive gegenüber. Dieser liebevoll gestaltete Bildband ist ein Muss für alle Freunde der Stadt.
Billerbeck, idyllisch im Herzen der Baumberge gelegen, wuchs erst nach dem Zweiten Weltkrieg über den historischen Stadtkern rund um Johanniskirche und Dom hinaus. Bedeutung erlangte der Ort bereits im 9. Jahrhundert, denn hier starb am 26. März 809 St. Liudger, der Missionar des Münsterlandes und erste Bischof von Münster. Stadtarchivar Dieter Nagorsnik und Eugen Dirks, Vorsitzender des Heimatvereins, unternehmen anlässlich des Ludgerusjahres 2009 einen Streifzug durch die jüngere Geschichte von Billerbeck. Anhand von rund 200 bislang meist unveröffentlichten Aufnahmen dokumentieren sie das Alltagsleben zwischen 1910 und 1965. Die lebendigen Fotografien zeigen nicht nur das alte Stadtbild, sondern vor allem die Menschen bei der Arbeit, in der Freizeit, in Vereinen und Verbänden oder bei privaten und öffentlichen Festen. Wer erinnert sich noch an die Zeiten, als sich der gesamte Verkehr durch die Innenstadt drängte? Oder wie Billerbecks Jugend Ende der 1950er-Jahre für ein neues Freibad demonstrierte? Dieser liebevoll gestaltete Bildband lädt ein zu einer spannenden Entdeckungsreise durch über fünf Jahrzehnte bewegter Ortsgeschichte.
Sutton Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, älteste Bildungseinrichtung Sachsen-Anhalts, feierte im Jahre 2002 ihr 500-jähriges Bestehen. Dieser Bildband mit rund 200 Abbildungen aus dem Universitätsarchiv zeichnet anhand historischer und moderner Fotografien das Wachstum der Universität und ihre bauliche Entwicklung, Aspekte des bewegten akademischen Lebens ein faszinierendes Bild, das erinnern lässt, doch auch bis in das Heute reicht.
Durch Beschluss des Wiener Gemeinderates vom 6. Juli 1849 und kaiserliche Sanktion vom 8. März 1850 wurden die Vorstädte Erdberg, Weißgerber und Landstraße - die alte Nikolaivorstadt - in den Verband der kaiserlichen Haupt- und Residenzstadt aufgenommen. In den nunmehr vergangenen 150 Jahren hat sich das Erscheinungsbild des dritten Bezirkes, mehr als es seinen Bewohnern so immer bewusst wird, doch sehr deutlich verändert. Durch den vorliegenden Band sollen nicht nur diese Änderungen im Erscheinungsbild des Bezirkes, sondern auch die darin wohnenden und arbeitenden Menschen im Zeitraum zwischen 1870 und 1970 fotografisch dargestellt werden. Der Autor, der ein profunder Kenner des Bezirkes ist, war jahrelang Mandatar des Bezirkes und zuletzt Landtagsabgeordneter und Gemeinderat, und veröffentlichte bereits in der Vergangenheit zwei Bezirksbände. Die etwa 240 zum Teil bisher unveröffentlichten Aufnahmen dieses Bandes schöpfte der Autor nicht nur aus seinem eigenen reichhaltigem Archiv, sondern auch zu einem nicht unwesentlichen Teil aus den Beständen des Bezirksmuseums Landstraße. Der Rest stammt aus privaten Fotoalben.
Frank Palmowski führt den Leser mitten hinein in das Leben zwischen Petersberg und Anger: Die seltenen farbigen Fotografien vermitteln einen neuen ganz unmittelbaren Zugang zum Erfurt der Fünfziger und Sechziger. Rund 160 Bilder bringen uns die Entwicklung der Stadt und das Lebensgefühl der Zeit nahe und dokumentieren, wie bunt der Alltag in Erfurt auch vor 60 Jahren war.
Die Eröffnung der Montafonerbahn von Bludenz nach Schruns am 18. Dezember 1905 führte zu einer umfassenden Verbesserung der Mobilität im Tal der oberen Ill. Dank mehrerer Kraftwerksbauten und großer Industriebetriebe sowie des rasant wachsenden Wintertourismus wurde die Region verkehrstechnisch immer weiter erschlossen. Die Montafonerbahn bildet seitdem Rückgrat ihres öffentlichen Verkehrs. Peter Strasser, vielen Lesern bereits durch seinen Bildband „Schruns um 1920“ und zahlreiche weitere Publikationen bekannt, dokumentiert mit über 200 großteils bisher unveröffentlichten Fotos aus öffentlichen und privaten Archiven die Geschichte des Verkehrs im Montafon. Sie illustrieren die über 100-jährige Entwicklung der Montafonerbahn, eröffnen aber auch Einblicke in die Werksbahnen, Rollbahnen, Seilbahnen, Aufzüge, Buslinien und sogar die Schifffahrt im Tal. Dieses Buch lässt nicht nur die Herzen der Freunde der Technik höherschlagen – es nimmt alle Leser mit auf eine nostalgische Reise und setzt sowohl der Bahn, als auch der ganzen Region ein Denkmal.
Joachim Puttkammer veranschaulicht in diesem Bildband den Wandel des Seeheilbades Graal-Müritz in den letzten Jahrzehnten. Die direkte Gegenüberstellung von 55 historischen Aufnahmen mit aktuellen Fotos dokumentiert die zahlreichen Veränderungen im Ortsbild und im Alltag der Einwohner. Ein kurzweiliger Spaziergang, der so manche Überraschung birgt und spannende Einblicke in die Vergangenheit eröffnet. Zum Erinnern, Vergleichen und Neuentdecken.
Ein wahres Kleinod ist dieses Oberkassel, ein gewachsener Stadtteil mit unvergleichlichem Charakter und einem wohltuenden Flair. Die Oberkasseler sind seit jeher der Bewahrung ihrer Traditionen verpflichtet und dabei doch stets offen für Neues. Auf ihren Stadtteil lassen sie nichts kommen. Fritz Aurin und Dieter König präsentieren mit diesen Geschichten aus dem Veedel den Stadtteil auf der „angeren Sitt“ aus einer ganz persönlichen Sichtweise. Sie porträtieren die Menschen, die mit ihrer Persönlichkeit Oberkassel nachhaltig prägten und zu dem machten, was es noch heute ist. Unter ihnen finden sich der Industrielle Heinrich Lueg, der Politiker Nikolaus Knopp, der Maler Theo Champion, der Schauspieler Gustaf Gründgens, Monsignore Dr. Carl Klinkhammer, der Künstler Otto Pankok, das bekannte Original Pitter Muggel und viele andere. Dabei schlagen die Autoren einen Bogen vom barocken Kurfürsten Jan Wellem bis heute. Dieses Buch nimmt den Leser mit auf einen Streifzug der ganz besonderen Art durch Oberkassel. Es zeigt die vielfältigen Spuren, die die Bewohner und ihre Gäste hier hinterlassen haben.
Dieser Bildband dokumentiert die Zeit zwischen 1874 und 1960 in Emmerich am Rhein. Die städtebauliche Entwicklung schritt in diesen Jahren so rasant wie nie zuvor voran. Dazu trug vor allem der Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg bei. Nach 1945 dachte man kurz daran, die Stadt komplett zu verlegen, entschied sich dann jedoch, nicht auf die Lage am Strom zu verzichten. Dem Rhein verdanken die Emmericher einen florierenden Handel, wirtschaftliche Stabilität und nicht zuletzt zahlreiche Besucher. Bis vor wenigen Jahren überflutete der mittlerweile gezähmte Fluss regelmäßig Teile der Stadt. Herbert Kleipaß, Stadtarchivar und Leiter des Rheinmuseums, hat aus seinem großen Fundus die schönsten und aussagekräftigsten Aufnahmen ausgewählt. Sie zeigen vor allem den Alltag in Emmerich, die Arbeitswelt in der Stadt und auf dem Fluss, private und öffentliche Feiern sowie das Leben in den Vereinen. Dieser Streifzug durch die Geschichte Emmerichs ruft unvergessene Augenblicke in Erinnerung und lädt dazu ein, die Stadt neu zu entdecken.
Ralf Schmiedecke präsentiert auf mehr als 200 faszinierenden Bildern, die größtenteils aus eigenen Beständen sowie von Privatsammlern stammen, das historische Herz der Großstadt Berlin. Zwischen den Höhenzügen des Barnims und des Teltows wurden um 1237 auf zwei Spreeinseln die Schwesternstädte Cölln und Berlin gegründet. Mit seinen zahlreichen Vorstädten entstand 1920 der Bezirk Mitte, der in diesem Bildband vorgestellt wird und so bis Ende 2000 bestand. Dem alten Stadtkern, dem 1950 abgerissenen Berliner Stadtschloss, den „Linden“ mit seinen Prachtbauten und dem Brandenburger Tor sowie den Vorstädten widmen sich eigene Kapitel. Das durch Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs verschwundene alte Berlin sowie die sozialistische Stadt in der neu gestalteten Mitte finden sich wieder. Dabei liegt das Augenmerk besonders auf den gesellschaftlichen und kulturellen Ereignissen sowie auf sozialen Einrichtungen. Bilder vom pulsierenden Leben auf dem alten Potsdamer Platz, in der Leipziger- und Friedrichstraße runden den Spaziergang durch die Vergangenheit ab und vermitteln dem Leser einen imposanten Eindruck von Berlins Mitte.