Top-Artikel zum Top-Preis
Folgende Komponenten sind verbaut: Intel i5 2500 Boxed, Corsair Vengeance Arbeitsspeicher (PC1600, 8GB) DDR3-RAM Kit, Grafikkarte Radeon HD 5800.Die Instalation geht problemlos, nur die SATA-Buchsen sind in engen Gehäusen etwas schwer zu erreichen.SATA 3 und die Slotblende für 7.1-Ton fehlen, aber für den Preis ist das bei einem Z68-Board verständlich und nachvollzierbar.Ansonsten ist alles da was man braucht, incl. vier SATA-Anschlußkabel.Wer nicht zuviel "überflüssige" Software auf seinem Rechner haben will, installiert am besten benutzerdefiniert nur die Treiber von der beiliegenden CD.Obwohl ein für heutige Verhältnisse schwächliches 350 Watt-Netztei im Einsatz ist läuft das Board absolut stabil und problemlos.Für die User mit ausgeprägtem Spieltrieb gibt es noch diverse BIOS-Einstellungen, alle anderen wählen "Optimized Defaults", das Board ist damit ideal konfiguriert und läuft stabil.Obwohl ich ASUS-Fan bin und (noch) nichts zu der Haltbarkeit diese Boards sagen kann, zählt Gigabyte ab sofort zu meinen Favoriten.Ich mag nun mal Komponenten die von Anfang an problemlos funktionieren!
Da ich eigentlich ein "Fan" von Asus bin komme ich selten dazu andere Produkte zu testen. Da mich aber das "Asus P8H67 Rev3.0" dermaßen enttäuscht hat, habe ich es mal mit GigaByte probiert. Der Ruf der Firma ist nicht besonders gut unter den "PC-Freaks", aber jede Firma entwickelt sich weiter. Man darf nicht von 1995 ausgehen...Ein Board muss für mich ein paar wenige Kriterien erfüllen damit es in Frage kommt. Dazu gehören folgende:- ATX Bauweise- 2x PCI-Express II für Grafikkarten- 1x PCI (Erreichbar)- 1x PCIe (Erreichbar)- Einfacher EinbauFangen wir mit dem Einbau an:Durch die ATX Form ist ja ein gewisser Standard gesetzt was die Positionen der Befestigung angeht. Allerdings kommt es auch immer auf die Verarbeitung an wie präzise die Löcher auf die Gewinde passen. Hier passt es hervorragend. Was aber viel wichtiger ist sind Steckplätze aller Art. Der LGA 1155 Sockel ist genormt und funktioniert auf diesem Board auch sehr gut. Die RAM-Steckplätze sind in einem vernünftigen Abstand zum CPU. So kommt man auch noch an den RAM wenn man einen großen Lüfter verbaut! Die RAM-Steckplätze halten den RAM sicher und sind leichtgängig zu bedienen. Die beiden PCI-Express-Plätze für die Grafikkarten funktionieren leichtgängig. Durch einen Druckknopf ist die Karte leicht wieder lösbar. Allerdings sitzt die obere Grafikkarte etwas blöd. Verbaut man zwei Grafikkarten verzichtet man automatisch auf einen PCIe und einen PCI Steckplatz. Das habe ich schon besser gesehen. So hat man zwar theoretisch von jedem Steckplatz zwei zur Verfügung, kann aber niemals alle nutzen. Das ist schade, aber auch teilweise der ATX-Bauform geschuldet.Die SATA-Steckplätze kosten dem Board allerdings einen Stern. Hier hat man zwar 4x6GBps Ports und 2x3GBps Ports, aber man kommt praktisch nicht ran weil diese zur Seite weggeknickt sind. Bei mir befindet sich hier das Case für die Festplatten, und das baue ich nicht jedesmal aus wenn ich ein Kabel anstecken will. So sollte man möglichst am Anfang alle Steckplätze mit Kabeln vollstecken da man nachher immer wieder die Grafikkarte ausbauen muss um überhaupt ranzukommen.Anschlüsse und ähnliches:Über die Steckplätze habe ich oben bereits geschrieben. Genauso die SATA-Plätze und den RAM. Viel interessanter ist aber was man hier nicht hat. Es gibt z.B. 6 USB-Ports (extern) aber keinen eSATA! Zwar habe ich einen am Gehäuse, aber der nimmt dann auch einen Port auf dem Board weg. Das ist schade, aber noch kein KO. Was ich wirklich vermisse ist ein IDE-Port. Der Standard ist veraltet, das ist klar. Trotzdem habe ich noch IDE-Geräte die noch funktionieren. Hier wäre ein einzelner Port oben neben dem RAM angebracht. Gar keinen zu liefern bedeutet man braucht eine Steckkarte mit IDE. Das wiederum bedeutet dass man bei der Installationen des Betriebssystems kein DVD-Laufwerk hat da die Treiber der Steckkarte ja nicht auf dem Board sind. Hier muss man sich also ein SATA-Laufwerk besorgen oder Windows über ein externes USB-Gerät installieren. Hat man beide Möglichkeiten nicht ist das sehr ärgerlich! Das verdient leider einen Punkt Abzug!Statt der fehlenden Anschlüsse hat GigaByte nach eigener Aussage ein innovatives System entwickelt. Sie nennen es mSATA. Das ist eine kleine Steckkarte (nicht im Lieferumfang) die unterhalb der CPU sitzt und zwei Anschlüsse für mSATA bietet. mSATA ist ein eigener Standard der kommen soll um Plug&Play im Rechner zu gewährleisten. Mit solchen mSATA-Geräten kann man dann wohl im laufenden Betrieb Laufwerke wechseln... Nutzt man mSATA fallen allerdings zwei normale SATA-Ports weg. Für den privaten Rechner ist das absoluter Schwachsinn, in einem Server mag das allerdings durchaus Sinn machen. Dumm ist nur das man an den mSATA-Steckplatz nicht mehr ran kommt wenn man einen größeren Lüfter auf der CPU hat.Lieferumfang und ähnliches:Am Anfang steht der Einbau. Dieser ist meist recht unkompliziert und hat immer den selben Ablauf. GigaByte versucht daher die Herausforderung etwas zu steigern indem sie die mitgelieferte Anleitung nur in Englisch drucken. Gut, jetzt gibt es zwei Lager von Profis und Freak die meinen dass man entweder ja englisch kann, oder die Anleitung einfach nicht braucht. Diese Leute sollten allerdings nicht vergessen dass dieses Board für das dritte Lager gebaut wurde. Nämlich Menschen die zwar einigermaßen englisch können, aber keine Ahnung haben wo welches Kabel hingehört. Hier braucht man die Online-Anleitung von Gigabyte die einem, logischerweise, nur mit einem zweiten PC zur Verfügung steht. Die wenigsten haben aber mal eben einen Laptop zur Hand.Desweiteren ist eine Treiber-CD mitgeliefert. Diese sollte man auch unbedingt installieren sobald der Rechner das erste mal hochgefahren wurde. Zwar sind da nutzlose Dinge wie die Testversion von "Norton" drauf, aber eben auch so wichtige Dinge wie die Treiber für den Chipsatz ohne die das Board auch unter Windows 7 nicht richtig funktioniert. Windows XP hat sogar noch mehr Probleme, und zwar mit dem Audio-Chipsatz. Hier scheint kein brauchbarer Treiber auf der CD zu sein. Das hießt erstmal online gehen und den aktuellen Realtek-Treiber runterladen. Die restliche Software auf der CD ist ganz nett, aber nicht zwingend erforderlich. Unter anderem hat man ein Overclocking-Programm dabei und die Möglichkeit des "Touch-BIOS" die wohl erst richtig lustig mit einem "Touch-Screen" wird.Sehr positiv zu erwähnen sind die mitgelieferten SATA-Kabel. Es sollen zwei Stück sein, sind aber vier! (4x6GBps)Fazit:Das Board ist leistungsfähig und erfüllt seine Aufgabe sehr gut wenn man es denn erstmal installiert hat. Das BIOS ist leider nur über die Tastatur bedienbar. Das geht anders! Bis es denn läuft braucht es einen Moment und etwas Geduld. Einem Anfänger würde ich das Board nicht empfehlen, man muss aber auch nicht unbedingt ein Profi sein. Unter WinXP gibt es ein paar kleine Problemchen. Unter Win7 sind diese aber schon fast zu vernachlässigen. Die schrägen SATA-Ports sind ärgerlich, aber schießen das Teil nicht ab. Viel schlimmer sind Ports wie IDE oder eSATA die schlichtweg einfach fehlen...