Besser als gedacht/befürchtet ... :-)
Nach den etlichen kritischen Rezensionen hier, hatte ich keine hohen Erwartungen, auch wenn bei YouTube die Kundenvideos überwiegend positiv sind und zu den (technisch einfacheren) Vorgängermodellen von Hobot etliche gute Tests vorliegen. Da kann das neuere und verbesserte Modell ja eigentlich nicht schlechter sein.
Ist es zum Glück auch nicht.
Allerdings hängt es davon ab welche Erwartung man hat. Für wenn der Roboter der Ersatz für die penible Handreinigung der Fenster durch die Diplomhausfrau sein soll, der wird es schwer haben.
Wie für Saug- und/oder Wischroboter (bei uns Saugen Roborock S5 und Wischen Moneual Everybot RS700) gilt:
Sie sind nicht perfekt und ersetzen die Handreinigung nur zu 80%. Schwingstühle und hochflorige Teppiche sind die Feinde des Saugroboters. An Teppichleisten kommt er gar nicht ran. Der Rest wird aber gut erledigt. Das lässt man jede Woche machen und braucht nur noch einmal im Monat per Hand saugen. Wenn man es 10 mal gemacht hat, weiß man wo die Knackpunkte sind und dann läuft es auch gut. Die Geduld sollte man mitbringen.
So ist es auch beim Hobot S2.
Er ist kein 100%iger Ersatz, aber eine 80%ige Erleichterung.
Logo, Fensterrahmen muss man selber machen.
Man muss ihn auch von Fenster zu Fenster setzen.
Wenn man die Fenster 1/2 Jahr nicht gereinigt hat oder Vogelkot o.ä. drauf ist - auch das wird schwierig. Da wird man vorreinigen müssen, was ich persönlich nicht überraschend finde. Wenn z.B. der Hund einen Haufen auf den Boden setzt, ist weder ein Wisch- noch ein Saugroboter eine gute Idee. Ich weiß leider wovon ich spreche. Ist auch ein Beziehungstest.
Es braucht auch ein paar Durchläufe, bis man das richtige Feeling für zusätzliches Reinigungsmittel gefunden hat. Wir nehmen Frosch Spiritusreiniger, wurde in anderen Rezensionen empfohlen. Damit kann man die Pads zusätzlich vorher ein wenig benetzen und auch ein wenig zusätzlich auf die Scheibe geben. Insbesondere dann, wenn Wind weht (also bei uns in SH immer :-), denn dann kann der sehr feine Sprühnebel des Roboters verweht werden. Und nur trocken Wischen ist natürlich nicht so der Bringer.
Es darf nicht zu viel Reinigungsmittel sein, denn dann rutschen die Antriebsketten durch. Die Erfahrung für die richtige Menge hat man aber bald raus. Streifen waren bei uns kaum ein Thema. Das hängt wie geschrieben von der möglichen Vorreinigung und der Menge des zusätzlichen Reinigungsmittels ab. (Übrigens haben die Vorgängermodelle gar keine Tanks. Da hieß es also stets höllisch aufpassen mit dem Reinigungsmittel. Das ist jetzt viel besser.)
Wenn diese Anlaufphase durchlaufen ist, wird es genial:
1. Roboter aufsetzen, ihn seinen Job machen lassen. Nicht daneben stehen, sondern was anderes machen, z.B. die Fensterrahmen der weiteren Fenster säubern oder im Garten rumpusseln oder sonstwas. Nach ein paar Minuten andere Fensterseite oder nächstes Fenster.
Das alle 2 Wochen oder so und die Fenster sind immer gut in Schuss. Und alle paar Monate mal per Hand,für den, der den letzten Schliff unbedingt braucht. Er kommt auch recht gut in die Ecken, was sein Vorteil gegenüber den Robotern mit zwei runden Pads ist.
Wir haben im Wohnzimmer 4 doppelflügelige Terrassentüren. Zwei davon habe ich letztes Wochenende mit dem Hobot gereinigt. Ich kann gar nicht genau sagen wie lange das gedauert hat: Ich hab ihn bei der ersten Tür angesetzt, dann zack zack alle Rahmen, dann über die Außenfenster gehuscht - dann habe ich an meinem Fahrrad die Kette gewechselt und die Schaltung eingestellt. Immer, wenn der Hobot mit einem Fenster fertig war, habe ich ihn auf das nächste gesetzt zzgl. Nach 3 Scheiben neues Pad. Für die 8 Scheiben hat das jedenfalls keine 1h gedauert. Mehr kann ich von einem Fensterputzroboter nicht erwarten, finde ich.
2. Wir nehmen häufig den "2x Modus". Dann reinigt er zwei mal hintereinander. Ist ja ziemlich egal, ob es zwei Minuten länger dauert.
Durch die überlappenden Bahnen wird jede Stelle ca. 6 x horizontal und 6 x vertikal gewischt. Im 2x Modus also 24 mal. Er schafft halt so viel Schmutz weg, wie man bei 24x mehr oder weniger leichtem Wischen erwarten kann.
3. Gerade jetzt in der grauen und kühlen Jahreszeit ist es cool für die Außenseite das Fenster wieder anlehnen zu können, damit nicht das ganze Haus auskühlt.
4. Das Sicherungsseil brauchen auch wir nicht wirklich. Wenn man es benutzen möchte, dann hat sich eine günstige (Klemm-)Schraubzwinge aus dem Baumarkt bewehrt. Am besten weiter oben am Fensterrahmen ruckzuck anbringen, dann kann man das ellenlange Seil praktisch auf Fensterlänge+X kürzen.
5. Frosch Spiritusreiniger geht problemlos mit dem Roboter und ist weit deutlich günstiger als das Originalmittel.
6. Mehr Reinigungspads kann man immer gebrauchen. Mit Bastellei gehen auch die günstigeren vom Hobot 298. Die haben aber keine Löcher für die Sensoren. Mit Stanzeisen oder Lötkolben kann man sie gut selber machen. Ich hab's gemacht, würde aber zukünftig wohl die passenden holen. Ich glaube die 5 Euro oder so ist mir die Bequemlichkeit wert.
7. Die Pads kann man auch entgegen der Anleitung in der Maschine waschen, zumindest bei uns im Woll-/Handwäscheprogramm bei 40 Grad und 600 Umdrehungen.
8. Für den Notfall hat der Roboter einen Akku, damit er nicht bei Stromunterbrechung einfach runterfällt. Hält ca. 20 min. Dann wird aber nicht gereinigt. Ersatz: 14,8 V, 800mAh. Z.B. 25 Euronen in der Bucht.
9. Eine Quelle im Netz hat statt des Netzteils mit Kabel einen passenden Akku mit passendem Ladestecker gebastelt. Beeindruckend. Ein Akkuroboter. Auch recht ungefährlich, da im Fehlerfall der Notakku einspringt. Vielleicht versuche ich das auch mal.
10. Die Roboter gibt es auch hin und wieder als Versandrückläufer ("Refurbished") auch hier bei Amazon.
Kinder Spielzeug aber kein Haushalt hilfe
Habe es ausführlich getestet weil ich es brauche habe Sehr viele Fenster. Dieses roboter reinigt nicht wenn überhaupt dann kann es gutgereinigten Fenster polieren aber wenn feschmiert dan schmiert der nur noch mehr.
Hier kann ich ein von Vorwerk Akkus fensterreiniger mit Stil empfehlen für halben Preis.
Also Nullpunkten von mir
Überkopf funktioniert er nicht
Das Produkt soll laut Beschreibung auch überkopf arbeiten. Nun, er fällt nicht runter, aber er arbeitet die Fläche nicht ab, sondern fährt nur Teilbereiche ab.
Zieht Schlieren, verschiedenste Reinigungsmittel getestet. Empfohlene zusätzliche Reinigungspads sind nicht geeignet, verdecken die Sensoren.
Es ist nicht möglich dieses Gerät zurück zu senden. FAZIT: Nicht zu empfehlen. Teurer Schrott.
Roboter für leichte Verunreinigungen
Er putzt die Fenster gut am Terrassendach funktioniert die automatische Funktion nicht so wirklich man muss da manuell Steuern (zumindest auf meinem Glasdach)!Wichtig der Roboter ersetzt keine Grundreinigung ,bei starken Verschmutzungen muss man vorreinigen! Ich bin trotzdem ganz zufrieden
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