Testurteil: "Bronze-Award"
Test: Einzeltest: NZXT Sentry Mix
Zitat: Power-Award
Pro: + ordentliche Verarbeitung
+ einfache Bedienung
+ kann bis zu 50 Watt pro Kanal regeln...
Contra: - ... benötigt deswegen aber auch zwei 4-Pin-Molex-Anschlüsse
- nur 3-Pin-Lüfter anschließbar
- keine konstante Ausgabe von zwölf Volt
- keine normierten Anschlüsse an der Platine für Lüfter
Mit der Sentry Mix bietet NZXT eine grundsolide Lüftersteuerung an, welche aber ein paar kleinere "Unschönheiten" aufweist. Aber gehen wir der Reihe nach vor. Bei der Verpackung und dem Lieferumfang legt NZXT alles bei was zum Betrieb benötigt wird, nicht mehr aber auch nicht weniger. Die Verarbeitung der Steuerung ist ordentlich, ein wenig hochwertigere Materialien, z.B. Regler aus Metall, würden die Sentry Mix aber deutlich aufwerten. Die Bedienung geht leicht von der Hand, da die Regler sich leicht bewegen lassen und nahezu kein Spiel besitzen. Die maximale Belastbarkeit von 50 Watt pro Kanal sind natürlich nichts alltägliches und sicher für einige Anwender sehr interessant, lassen sich so problemlos einige Lüfter pro Kanal steuern. Dafür muss die Sentry Mix aber auch zwingend mit zwei 4-Pin-Molex-Anschlüssen mit Strom versorgt werden. Apropo Lüfter, an die vorhandenen Anschlüsse lassen sich ohne Modifikationen nur 3-Pin-Lüfter anschließen, wer PWM-Lüfter einsetzt und auch regeln will, muss entweder die Buchsen modifizieren oder aber zusätzliche Verlängerungen nutzen, wir empfehlen letzteres. Der Regelbereich der NZXT Sentry Mix beginnt bei rund 4,6 Volt und reicht bis auf 12,2 Volt hinauf, da unser Netzteil diese Spannung ausgibt. Leider schwankt die Maximalspannung periodisch zwischen rund zehn und zwölf Volt. Einen Startboost besitzt die Steuerung nicht, was aber auch nicht ungewöhnlich ist. Erhältlich ist die NZXT Sentry Mix ab rund 40 Euro.