Test: Die beliebtesten Gaming-Tastaturen im Test
Zitat: Bei der Razer Black Widow Chroma setzt der Hersteller auf selbstentwickelte, giftgrüne Mechanik-Schalter, die von Kaihua gefertigt werden. Von der Optik her erinnern die Schalter sehr an die Cherry-MX-Modelle, allerdings verfügen sie über andere Eigenschaften: Die Anschlagsdistanz beträgt 1,9 Millimeter, womit die Tasten schneller auslösen.
Am ehesten lassen sie sich mit der Cherry-MX-Blue-Variante vergleichen, die aufgrund ihres taktilen Feedbacks besonders bei Vielschreibern beliebt sind. Razer verspricht eine Haltbarkeit von 60 Millionen Anschlägen. Getreu der Chroma-Serie beherrscht die Black Widow eine RGB-Beleuchtung. Die Verarbeitung ist einwandfrei, bei der Oberfläche setzt Razer auf Soft-Touch. Sehr schön: ein gesleevtes Anschlusskabel!
Die fünf Makro-Tasten befinden sich an der linken Seite der Tatstatur, sind aber recht nah an platziert – und damit haben wir sie im Test oft aus Versehen ausgelöst. Weiterhin ist es nur möglich, die gespeicherten Einstellungen der Tastatur in der Razer-Cloud zu speichern, da es kein Onboard-Memory gibt. Des Weiteren müssen Sie auf eine Handballenauflage verzichten, allerdings ist das ein Punkt persönlichen Geschmacks.
Zum Preis von aktuell rund 162 Euro wäre es schön gewesen, dem Spieler die Wahl zu lassen und einfach eine Auflage mit in den Lieferumfang zu legen. Doch das ist Kritik auf hohem Niveau, denn die Razer Black Widow Chroma ist ein wahres Gaming-Flaggschiff, das so ziemliche alle Ansprüche erfüllen dürfte!