1,0 von 5 Sternen
Viel zu klein!
Der Helm ist mind. eine Nummer kleiner als gewohnt. Ich trage immer XL und dieser Helm drückt einfach überall! Keine Anhang was sich der Hersteller dabei gedacht hat. Ich habe auch der Vorgänger Sena Econo genutzt und dieser passt mit XL ohne Probleme. Schade weil der Helm an sich einen sehr guten Eindruck macht.
4,0 von 5 Sternen
Ab sich guter Helm, Sound nur ausreichend
Ich bin von einem X-Lite 403GT auf den Sena Outstar S umgestiegen, da ich auf dem Großroller wieder einen Jet-Helm wollte.
=>Achtung! Es gibt auch noch den Vorgänger Sena Outstar ohne S mit schlechterem Comm-System.
Klar, der X-Lite spielt qualitativ ein paar Klassen höher, der Sena hat aber ein integriertes Kommunikationssystem. Welches genau, wird leider nirgendwo beschrieben. Von den technischen Daten dürfte es aber vergleichbar sein mit einem Sena 10S.
Für den X-Lite (Nolan-Gruppe) gibt es zwar das N-Com (auch von Sena), dies ist aber nur mit Einschränkungen über den Universal Intercom-Standard mit den Sena-Geräten koppelbar, wie Geräte anderer Hersteller auch. Da Bekannte bereits Sena-Geräte hatten, war für mich auch Sena die erste Wahl. Da ich aber kein so klobiges Teil am Helm haben wollte, blieb nur ein bereits integriertes System, also der Outstar S.
Der Helm an sich fällt von der Größenangabe ein wenig merkwürdig aus. Normalerweise ist Größe "S" eine 55-56, hier wird jedoch S als 57-58 ausgegeben, was bei mir auch passte. Normalerweise trage ich M (57-58).
Der Helm trägt sich soweit ganz gut, ich bin mittlerweile ca. 300km damit gefahren. Hier und da musste ich das Styropor im Ohrenbereich ein wenig durch eindrücken anpassen, aber jeder Kopf ist halt aenders.
Visier und Sonnenvisier sind okay, die Arretierung des Visiers an der linken Seite ist etwas gewöhnungsbedürftig, funktioniert aber.
Die Kopfbelüftung ist leider nicht wirklich spürbar, hier wäre etwas mehr wünschenswert.
Der Kinnriemen ist sehr lang und wird mit einem Ratschenverschluß geschlossen, was problemlos funktioniert.
Die Windgeräusche empfinde ich als normal, der Helm knarzt, quietsch oder klappert nicht.
Nun zum Comm-System:
Ich habe als allererstes die aktuelle Firmware (R 1.1.2) über die Sena-Software vom PC aus aufgespielt, was problemlos funktioniert hat.
Auf meinem Ssmsung S21 5G habe ich die Sena-App installiert und darüber den Helm per Bluetooth gekoppelt.
Danach habe ich darüber noch ein paar individuelle Einstellungen vorgenommen, u.a. auch die 3 Direktwahl-Rufnummern eingegeben. Die Sound-Boost-Option sollte man aus lassen, sonst klingt es übersteuert.
Hier wurde von der Klangqualität leider etwas zu viel gespart. Die Lautsprecher klingen flach und etwas blechern. Die Lautstärke ist ausreichend.
Laut Sena-Support lassen sich keine besseren HD- oder Harman Kardon-Lautsprecher (HK) von den größeren Systen nachrüsten. Angeblich würde das System sogar Schaden nehmen. Ich kenne mich mit Elektronik aus und weiß ehrlich keinen Grund, warum das Sena Schaden nehmen könnte, solange die Impendanz der Lautsprecher identisch ist (wovon ich mal ausgehe). Ich schaue mir das auf jeden Fall mal an und werde die HK nachrüsten, sofern diese von den Abmessungen passen. Wahrscheinlich ist dazu aber wohl löten notwendig, falls keine kompatiblen Steckverbindungen vorhanden sind.
Die Sprachübertragung ist gut, auch Telefonieren bei 120km/h hat problemlos und gut verständlich funktioniert (mit Tourenscheibe am Roller).
Die Bedienung über die nur 3 Knöpfe muss allerdings erlernt werden, da diese mehrfach belegt sind mit einfach drücken, mehrfach drücken und länger gedrückt halten. Lauter und leiser sind aber direkt verfügbar, ein und aus mit 2 Tasten gleichzeitig drücken. Hat man dies erstmal verinnerlicht, funktioniert es sogar mit (Sommer-) Handschuhen gut, da die Tasten recht gut fühlbar sind und einen spürbaren Druckpunkt haben.
Alles in allem kann man für den Preis nicht meckern, aktuell bekommt man diesen bereits für unter 200€.
Meine Tochter hat sich den Sena Outrush mit dem gleichen Komm-System gekauft. Als Klapphelm für 230€ auch ein guter Preis.
5,0 von 5 Sternen
Gutes Preis Leistungsverhältnis
Ein Helm ideal für Chopper fahren. Gute Trageeigenschaften und das Interkomm hat gute Klangqualität
2,0 von 5 Sternen
Helm okay, Verbindung ist eine Katastrophe
Ich habe den Helm über Biker Outfit gekauft, Beratung am Telefon war gut, so dass ich gleich die richtige Größe erhalten habe, Größe L bei Kopfumfang 59cm.
Ein Handy einrichten habe ich auch nach einer halben Stunde geschafft. Sprache ist englisch. Angeblich kann man die mit dem Device Manager auf deutsch ändern.
Da ich nicht weitergekommen bin, um mein Navi, also ein 2.Gerät zu verbinden, wollte ich das mit Device Manager machen. Egal ob ich das original Kabel verwende, oder ein anderes, der Helm wird nicht erkannt. Also Schrott, hier komme ich nicht weiter. Also habe ich es mit der Rideconnect App versucht. Diese App bekomme ich nicht mal auf mein Handy, angeblich ist das Handy zu neu!!! 3 Jahre altes Galaxy S9!! Auch mit dem Handy meiner Frau Samsung M31 funktioniert es nicht.
Die Beschreibung ist nicht 100% verständlich.
"Drücken Sie den Drehkopf 5 Sekunden und drehen dann das Rad im Uhrzeigersinn"
Sehr witzig gewesen bei der Entwicklung, nach 3 Sekunden schaltet sich das Radio ein und schreit mich voll, wie soll ich da auf 5 Sekunden kommen????
Ich sitze jetzt den 2. Tag schon 2 Stunden an dem Helm und bekomme es nicht hin, die Sprache auf deutsch zu ändern oder ein weiteres Gerät hinzuzufügen. Ich möchte nicht wissen, was das für eine Katastrophe wird, wenn ich mich mal mit meinen Kumpels verbinden möchte.
Das ist kein Spass, stundenlang auf der Couch zu hocken und dabei den Helm aufzuhaben!
Desweiteren, das Visier:
Es gibt nur 3 Positionen um das Visier einstellen zu können. Auf oder zu und nur eine Stellung in der Mitte. Das finde ich ziemlich dürftig. Mal sehen was der Praxistest zeigt. Positiv ist, das das Visier recht stabil wirkt.
Ich geb nur 2 Sterne, weil der Helm als Helm brauchbar ist und man sich die ganze Fummelei erspart, ein Headset zu verbauen. Die Anwendung ist mies und ziemlich schwer.
Das scheint aber ein Sena Problem zu sein, ich konnte schon des öfteren auf Parkplätzen beobachten, wie einige Fahrer fast 15 Minuten an ihren Helmen gefummelt haben, bevor sie untereinander überhaupt verbinden waren.
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