HDD Festplatten überzeugen mit hohen Speichervolumen zum günstigen Preis – ideal für die Datensicherung daheim. Eine Verschlüsselung der gespeicherten Daten auf dem Speichermedium ist ebenfalls möglich. HDD Festplatten sind im Vergleich zu SSD Festplatten sehr günstig zu erwerben. Sie sind zwar recht empfindlich gegenüber äußeren Einflüssen, dieser Makel macht sich jedoch im Heimgebrauch selten bis gar nicht bemerkbar. Sehr gute HDDs haben die beliebten Hersteller Toshiba, Western Digital, Seagate und Intenso im Sortiment.
Was ist eine externe HDD?
Die Abkürzung HDD steht für Hard Disk Drive. Auf dieser Festplatte werden Daten nicht-flüchtig gespeichert. Das bedeutet, dass die Daten nicht verloren gehen, wenn das Gerät ausgeschaltet wird. Das Speichermedium besitzt einen Motor, der die magnetisch beschichteten Platten in Rotation versetzt. Mithilfe des beweglichen Lese- und Schreibkopfes werden die Platten entweder beschrieben oder ausgelesen. Das Haupteinsatzgebiet von portablen 5 TB HDDs ist die Datensicherung. Mit dieser lassen sich Fotos, Videos und jegliche andere Dateiformate zuverlässig sichern.
Worin unterscheiden sich SSD und HDD Festplatten?
HDDs und SSDs unterscheiden sich in ihrer Bauart. SSD steht für Solid State Disc. In dieser sind viele einzelne Speicherchips fest verbaut, womit die SSD eher einem USB-Stick ähnelt. In der HDD befinden sich hingegen bewegliche Bauteile, welche empfindlicher sind. Durch Stürze sind so Beschädigungen und ein Verlust von gespeicherten Daten möglich.
Aufgrund der unterschiedlichen Bauart unterscheiden sich die beiden Festplatten-Typen ebenfalls in der Lese- und Schreibgeschwindigkeit. Während externe HDDs eine Geschwindigkeit von etwa 160 MB/s aufweisen, kommen SSDs auf 550 MB/s. Ein weiterer Unterschied liegt in der Größe der Festplatten. HDDs sind schwerer und größer als SSDs. Der Punkt für die Haltbarkeit geht ebenfalls an die SSD.
Die HDD hat aber in zwei entscheidenden Punkten die Nase vorn. Zum einen gibt es Modelle mit einer deutlich höheren maximalen Speicherkapazität. Zum anderen sind diese erheblich günstiger. Bei gleichem Preis sind HDDs mit einem höheren Speichervolumen ausgestattet.
Welche Kaufkriterien gibt es?
Ein Kriterium beim Kauf einer HDD ist der Einsatzzweck der Festplatte. Wer große Datenmengen speichern will, greift auf Modelle mit einer hohen Speicherkapazität wie beispielsweise 5 TB zurück.
Eine portable HDD hat unterschiedliche Anschlüsse. Dabei sollten die richtigen Ports vorhanden sein, um das Speichermedium an den Desktop-PC oder an das Notebook anzuschließen. Am meisten verbreitet sind dabei die USB-Anschlüsse. In aktuellen Modellen sind dabei USB 3.0 und 3.1 verbaut. Diese sind kompatibel mit USB 2.0, wobei das Lesen und Schreiben dann deutlich langsamer wird. Die maximale Übertragungsgeschwindigkeit von USB 2.0 Anschlüssen liegt bei 35 MB/s, wohingegen USB 3.0 Anschlüsse 350 MB/s und USB 3.1 Anschlüsse 890 MB/s erreichen.
Die Art des USB-Anschlusses hat ebenfalls Auswirkungen auf die Stromversorgung der externen HDD. Bei USB 2.0 liegt die maximale Stromstärke bei 500 mA. Die USB 3.0 Generation überträgt 900 mA und die 3.1 Generation sogar 5 A. Da das Speichermedium aufgrund des vorhandenen Anschlusses nicht ausreichend mit Strom versorgt werden kann, liefern einige Hersteller ein separates Y-Kabel mit.
Wer nur einen USB 2.0 Anschluss zur Verfügung hat, kann das Speichermedium mittels SATA-Anschlusses an das Gerät anschließen. Hierbei sind erheblich schnellere Lese- und Schreibgeschwindigkeiten möglich. Die Stromversorgung findet nicht über diesen Anschluss statt, hierfür wird ein zusätzliches Netzteil oder ein USB-Anschluss genutzt.
HDDs sind in zwei Größen verfügbar. Die 3,5-Zoll-großen Modelle sind etwa 15 cm lang, 10 cm breit und 2,5 cm hoch. Zudem weisen diese einen sehr hohen Stromverbrauch auf und sind mit einem separaten Netzteil ausgestattet, da der Stromverbrauch nicht über den USB-Anschluss gedeckt werden kann. Die 2,5-Zoll-Formate sind deutlich handlicher. Diese sind circa 10 cm lang, 7 cm breit und 0,5 bis 1,5 cm hoch. Aufgrund der kompakten Bauweise ist der Stromverbrauch deutlich geringer.
Grundsätzlich lassen sich alle vorformatierten HDDs im gewünschten Format neu formatieren. Einige portablen Speichermedien befinden sich mit einer NTFS-Formatierung im Handel. Diese eignen sich für den Einsatz unter Windows. Mac-Computer sind in der Lage, die Daten auf der Festplatte zu lesen. Für das Beschreiben benötigen diese eine weitere Software. Probleme mit der NTFS-Formatierung haben zudem Receiver und Fernseher. Für diese Geräte ist die FAT32-Formatierung das Richtige. Bei dieser besteht das Problem mit der maximalen Dateigröße von 4 GB nicht. Wer die Festplatte einzig an Mac-Geräten nutzt, greift auf die Formatierung HFS+ oder APFS zurück.
Fazit
HDDs sind bekanntermaßen empfindlich gegenüber äußeren Einflüssen. Aus diesem Grund befinden sich Modelle mit einem robusten Gehäuse im Sortiment der Hersteller. Je nach persönlichem Bedarf in puncto Speicherplatz und Geschwindigkeit sollte hier aber jeder Nutzer das passende Modell finden können, wenn die genannten Kaufkriterien berücksichtigt werden.



















































