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Heckenscheren günstig kaufen: Verbrauchertipps
Eine mechanische Heckenschere ist bis zu 60 cm lang, wobei die Schneiden etwa 30 cm lang sind. Sie hat einen Zangengriff und die Schneide ist nach innen gebogen. Durch die langen Griffe entfaltet sich eine günstige Hebelwirkung und die Pflanzenteile lassen sich sauber und mit einem Zuschnitt durchtrennen. Die elektrische Heckenschere besitzt ein 40 bis 70 cm langes Schwert, an dem eine Reihe Messer befestigt sind. Hierdurch kürzen die Schneiden die Hecke sehr präzise. Mit der Kettensäge lassen sich Obstbäume beschneiden, oder ganze Bäume fällen, die das Landschaftsbild des Gartens stören oder einfach nur morsch geworden sind.
Welche Heckenscheren-Typen gibt es?
Weit über 150 Heckenscheren-Typen gibt es auf dem Markt. Die Arten werden grundsätzlich in manuelle und motorisierte Heckenscheren unterschieden, die entweder mit der Hand oder via Motor betrieben werden. Weiter unterscheiden sie sich durch Schnittlängen- und Ausstattungsvarianten. Heckenscheren mit verlängerten Stielen werden „Stabheckenscheren“ genannt. Darüber hinaus gibt es sogenannte "Teleskop-Heckenscheren", die mit einem in der Länge verstellbaren Griff ausgestattet sind. Mit ihnen können hohe Hecken ohne Gerüst oder Leiter geschnitten werden. Hier können die Messerbalken meist in mehreren Positionen bis zu 90 Grad abgewinkelt werden. Neben den manuellen und mechanischen Heckenscheren gibt es Heckenscheren mit Akku-, Elektro- oder Benzinmotor: Akkugeräte sind nur für kurze Einsätze geeignet oder es werden Wechselakkus und Schnellladegeräte benötigt, um kontinuierlich arbeiten zu können. Die stärksten Heckenscheren mit Elektromotor schaffen zwischen 500 und 750 Watt Leistung, also 0,5 bis 0,75 kW. Die leichtesten Typen wiegen knapp 2 kg, vorwiegend spielt es sich aber im Bereich zwischen 3 und 4 kg ab. Benzinmotor-Heckenscheren bringen es auf eine Leistung von um die 1 kW. Das Gewicht liegt bei diesen Geräten dafür in der Regel zwischen 4 und 5 kg. Vorteil der benzinbetriebenen Geräte ist die eingebaute Antriebsquelle und die stärkere Leistung. Nachteilig ist ihr hoher Lärmpegel, der Ausstoß an Verbrennungsgasen, der etwas höhere Aufwand für die Winterpflege und ihr durchweg höheres Gewicht.
Was sind die Unterschiede zwischen Benzin-, Akku- und Elektroheckenschere?
- Benzinbetriebene Heckenscheren eignen sich besonders für das Schneiden größerer Hecken, da sie die höchste Leistung bieten und auch dickere Äste problemlos durchtrennen können. Sie sind ausdauernder als elektrisch betriebene Heckenscheren mit Akku, und wenn der Tank leer ist, wird er einfach wieder mit Benzin aufgefüllt. Der Akku muss nicht erst aufgeladen werden und die Heckenschere ist sofort wieder einsatzbereit. Durch die kabellose Bauweise ist man mit der Heckenschere mobil und unabhängig. Gerade wer viel mit der Heckenschere arbeitet, profitiert von der Bein- und Armfreiheit. Die besten Modelle mit Benzinantrieb gibt es in unserem Kaufberater zu sehen.
- Kabelgebundene Heckenscheren mit Elektroantrieb sind unabhängig von Akkus, permanent einsetzbar und können mit einem Verlängerungskabel in ihrem Arbeitsradius erweitert werden. Sie haben eine Leistung von 400 bis 700 Watt und sind für die meisten Anwendungen völlig ausreichend. Durch ihr geringes Gewicht von 3,5 bis 4,5 kg liegen sie gut in der Hand. Die Bedienung ist einfach und dank Zweihand-Sicherheitsschalter sicher. Sie eignen sich für den Hausgarten mit Zugang zu einer Steckdose und für längere Einsätze. Allerdings sollte darauf geachtet werden, dass das Stromkabel nicht im Arbeitsbereich liegt. Die beliebtesten Heckenscheren mit Kabel zeigen wir in unserem Vergleich.
- Akkubetriebene Heckenscheren sind wie kabelgebundene Geräte leise und erzeugen keine Abgase. Der große Vorteil gegenüber diesen ist aber, dass sie genauso flexibel wie eine Heckenschere mit Benzinmotor überall und ohne Kabel eingesetzt werden können. Gerade wenn man ein großes Grundstück hat oder die Heckenschere auch mal woanders einsetzen möchte, ist das ein echter Vorteil. Da die meisten Akkus heute mit Lithium-Ionen-Akkus ausgestattet sind, haben sie keinen Memory-Effekt und eine lange Lebensdauer. Da die Betriebsdauer und Leistungsfähigkeit einer Akku-Heckenschere jedoch begrenzt ist, eignet sie sich nicht für den Dauereinsatz. Einen Vergleich der flexiblen Trimmgeräte bieten wir in unserem Kaufberater.
Welche Schwertlänge braucht man?
Die Schwertlänge gibt die Länge des Messers einer Heckenschere an. Die tatsächliche Schnittlänge ist immer etwas kürzer als die Schwertlänge, da das Schwert konstruktionsbedingt teilweise im Gerät steckt. Wie viel man auf einmal schneiden kann, hängt also auch von der Schnittlänge ab. Welche Schwertlänge die richtige ist, hängt davon ab, ob man nur einen kleinen Strauch in Form schneiden will oder eine hohe Hecke. Je länger das Schwert, desto mehr Gestrüpp kann auf einmal geschnitten werden, allerdings wirkt sich ein langes Schwert negativ auf die Ergonomie und die Handhabung aus. Gerade wenn man auf einer Leiter steht und über Kopf arbeiten muss, kann man schnell das Gleichgewicht verlieren. Kurze Schwerter sind handlicher und wendiger und eignen sich für präzises Arbeiten mit der Heckenschere. Bei Motorheckenscheren sind Schwertlängen zwischen 40 und 70 cm üblich, bei mechanischen Heckenscheren zwischen 20 und 40 cm.
Was ist die richtige Schnittstärke?
Die Schnittstärke gibt den Abstand zwischen den einzelnen Zähnen der Heckenschere an und damit die maximale Dicke der Äste, die geschnitten werden können. Wer seine Hecke zweimal im Jahr schneidet, kommt mit einer Schnittstärke von 20 mm aus. Wer dickere Äste schneiden muss, weil die Hecke unregelmäßig geschnitten wurde, braucht eine Schnittstärke von 26 mm oder mehr. Aber nicht nur die Schnittstärke muss höher sein, auch die Motorleistung muss entsprechend Reserve haben, da mehr Kraft aufgewendet werden muss.
Was muss man beim Kauf beachten?
Kaufkriterien sind in jedem Fall ein Anstoßschutz, ein Sicherheitsmesser, die Zweihandbedienung und ein schneller Messerstopp. Bei den Elektrogeräten sollte zudem auf eine vernünftige Kabelzuleitung, einen FI-Schalter (Fehlerstromschutzschalter) und ein spezielles Kabel mit einer Ummantelung aus flexiblem Spiralschlauch (gegen unbeabsichtigtes Durchtrennen) geachtet werden. Des Weiteren sind zweiseitig schneidende Geräte von Vorteil, weil man so auch ohne Verrenkungen die hintersten Ecken und Kanten der Hecke beschneiden kann.
Was ist bei Handhabung und Lagerung zu beachten?
Es ist wichtig, dass Heckenscheren regelmäßig gewartet werden, damit sie sicher und effizient arbeiten. Es muss für ausreichend Schutz für Finger, Hände und Beine gesorgt werden! Man führt die Heckenschere unbedingt mit beiden Händen und vor Wartungs- sowie Reinigungsarbeiten sollte immer der Netzstecker oder den Zündkerzenstecker gezogen werden. Außerdem sollte die technisch bedingte Nachlaufzeit bedacht werden, bis die Messerbewegung vollständig zum Stillstand gekommen ist. Nach dem Schneiden sollten die Schneidmesser abgetrocknet und mit einem Pflegespray eingesprüht werden, bevor sie wieder im Köcher verschwinden. Bei längerer Lagerung von Geräten mit Benzinmotor sollten Vergaser und Tank geleert werden. Die Lebensdauer der Messer wird bei unsachgemäßem Gebrauch, wie dem Schneiden in Erde, Steine oder Draht, reduziert. Ein Nachschliff lohnt sich in der Regel nur für hochwertige Geräte. Manchmal muss aber auch nur das Obermesser ausgetauscht oder neu justiert werden.













































