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Welchen Dampfgarer kaufen? - Verbrauchertipps
Prinzipiell dauert die Zubereitung der Speisen etwas länger als beim konventionellen Kochen. Eine Zeiteinsparung ist mit dem klassischen Dampfgarer also nicht verbunden. Der Energieverbrauch liegt leicht über dem einer Mikrowelle. Für alle, die wegen der Strahlenbelastung Vorbehalte gegen eine Mikrowelle haben, ist ein Dampfgarer jedoch ideal, weil auch Lebensmittel aufgetaut oder erwärmt sowie Babyfläschchen sterilisiert werden können. Insgesamt gilt das Garen im Dampf weltweit als die gesündeste Garmethode. Dabei liegen die Lebensmittel nicht im Wasser, sondern werden vom Wasserdampf gleichmäßig umschlossen. So bleiben wertvolle wasserlösliche Vitamine und Mineralstoffe erhalten, das Gemüse zart und bissfest, Geflügel saftig und Fisch zerfällt nicht. Des Weiteren trocknet im Dampf nichts aus, brennt nichts an, die Farbe von Gemüse wird sogar noch verstärkt und die Speisen behalten ihren intensiven Eigengeschmack. Fett und Salz können daher bei gedämpften Gerichten sehr sparsam verwendet werden. Eine Geschmacksübertragung findet im Dampf nicht statt, sodass verschiedene Speisen wie Fisch, Gemüse und Kartoffeln gleichzeitig zubereitet werden können. Bei leichter Bedienung und ohne Aufwand und Mühe können also ganze Menüs zubereitet werden. Dämpfen eignet sich für alles, was nicht scharf angebraten oder knusprig werden muss.
Welche Unterschiede gibt es?
Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Kleingeräten, die man anschließend wegräumen kann, Großgeräten mit Dampfgarfunktion entweder als Stand oder Einbaugeräte und Kombinationsgeräten mit Mikrowelle, Heißluft oder Grill. Dabei sollte man Dampfgarer nicht mit Dampfbacköfen verwechseln, welche mit Dampf und Heißluft arbeiten, aber keine Dampfgarfunktion beinhalten. In elektronischen Dampfgarern finden sich meist bis zu drei Ebenen, auf denen verschiedene Zutaten zeitgleich zubereitet werden können. Je nach Dauer werden die Speisen nacheinander in die Schalen gelegt und gegart. In Kombinationsgeräten kann man mit Heißluft und Grill auch Bräunen und Backen. Der Dampf wird dabei jedoch nur sehr sparsam eingesetzt. Durch die Heißluft bei diesen Kombinationsgeräten lässt sich allerdings etwas Zeit einsparen.
Worauf sollte man beim Kauf achten?
Bevorzugen Sie Geräte, für die man keinen fest installierten Wasserzu- und -ablauf benötigt. Wichtig sind eine Nachfüllmöglichkeit für Wasser von außen und eine Wasserstandsanzeige. Das Gerät sollte insgesamt standfest, das Material robust und der Stromverbrauch gering sein. Eine hohe Wattzahl verkürzt zwar die Garzeiten, erhöht aber den Stromverbrauch. Besonders die Großgeräte verbrauchen auch Strom im Stand-by-Betrieb. Die einzelnen Schalen sollten genau aufeinander passen und möglichst spülmaschinengeeignet sein. Praktisch sind eine stufenlos einstellbare Zeitschaltuhr und ein akustisches Signal am Ende der Garzeit.




























