Im Ausgang und entlang der Frage »Wie über Natur reden?« werden in diesem Sammelband die vielgestaltigen Orientierungsbemühungen um ein zeitgemäßes Verständnis von Natur erkundet und zusammengeführt. In ihren Beiträgen verknüpfen die Autorinnen und Autoren philosophische Reflexion und Technikanalyse, philologische Studie und mathematische Untersuchung, pädagogisch-didaktische Leitideen, ästhetische Perspektiven und naturethische Bezugspunkte, Kulturtheorie und Zeitdiagnose. Der Band macht somit die Mehrsprachigkeit eines erweiterten naturphilosophischen Diskurses sichtbar und vereint die sachliche Auseinandersetzung mit neuartigen methodischen Zugängen zum Phänomen und Begriff der Natur.
Wer war der Mann, der immer wieder Quadrate malte? Der bis zum Ende seines Lebens nach dem rigoros gleichen Prinzip über 2000 Homages to the Square schuf und dabei nur die Farben variierte? Josef Albers (1888–1976) stammte aus einer Handwerkerfamilie. Er wuchs in Bottrop auf und sollte in den USA zu einem der einflussreichsten Künstler des 20. Jahrhunderts werden. Der englische Kunstkritiker Charles Darwent taucht in seiner Biografie in das Werk und in die Persönlichkeit eines Mannes ein, der voller Widersprüche steckte und dabei ein OEuvre von großer Klarheit, Stringenz und Schönheit schuf. Am Bauhaus lernt Albers seine künftige Frau Anni, die begnadete Textilkünstlerin kennen. Er ist ein streitbarer Geist, er sagt, was er denkt. Mit Wassily Kandinsky freundet er sich rasch an, doch Johannes Itten bleibt für ihn ein »Quatschkopf« und László Moholy-Nagy ein rotes Tuch. 1933 ziehen die Albers nach Amerika. Gruppen und Kollektivdenken sind ihm verhasst, dennoch pflegt er ein Leben lang sorgsam seine Freundschaften. Er hat zahllose Affären, wobei stets klar ist, dass er sich Anni zugehörig sieht. Er zählt unbestritten zu den bedeutenden Kunstlehrern des 20. Jahrhunderts; viele seiner amerikanischen Schüler erlangten als Künstler Weltruhm. Eine Homage to the Square zu malen sei so einfach wie ein Sandwich zu schmieren, behauptete er. Tatsächlich sind diese Bilder in ihrer Art komplexe Werke. Was macht ihr Geheimnis aus? Weshalb sind sie Kunst – und nicht bloß ein auf Leinwand übertragenes Farbsandwich? Charles Darwent geht diesen Fragen auf unterhaltsame, kluge, ebenso einfühlsame wie spannende Weise nach. Damit liegt endlich die längst fällige Hommage an und Biografie über einen der wichtigsten deutschen Künstler und Kunstlehrer des 20. Jahrhunderts vor! Mit einem eigens für die deutsche Ausgabe verfassten Nachwort von Heinz Liesbrock (Direktor, Josef Albers Museum Quadrat Bottrop) zum Thema »Albers und Deutschland«.
Das Buch ringt um Elemente einer Neuinterpretation der Adornoschen „Ästhetischen Theorie“. Wurde diese bislang vor allem mit Blick auf seine kritische Gesellschaftstheorie und Motive wie der Liquidation des Subjekts, der mimetischen Anverwandlung des Leidens, der antihermeneutischen „Rätselgestalt“ des Kunstwerks sowie konkreter Deutungen von Musik und Literatur gelesen, zielen die verschiedenen Untersuchungen mit einem Schwerpunkt auf die Musikphilosophie auf den Kern dessen, was man die besondere Erkenntniskraft der Kunst nennen könnte. Diese erkennt Adorno in der „urteilslosen Synthesis“; die nicht propositional verfährt, sondern im Wortsinn „kompositorisch“; das heißt in Form ästhetischer Konstellationen, die zeigen, was sich nicht sagen lässt.
Blechstahlfeststeller L-ALB-FI, Raddurchmesser x Breite 125 x 40 mm, Tragfähigkeit 175 kg. Hergestellt aus verzinktem Blechstahl, blau passiviert und Cr6-frei. Die Reifen bestehen aus hochwertigem elastischem Vollgummi. Der Radkern besteht aus hochwertigem Polyamid 6, bruchsicher und schwarz. Er hat eine hohe chemische Beständigkeit gegenüber vielen aggressiven Medien, jedoch nicht gegenüber Ölen. Die Temperaturbeständigkeit reicht von -20 °C bis +80 °C, mit reduzierter Tragfähigkeit über +35 °C. Dies ist ein Blechstahlfeststeller mit mittlerer Belastbarkeit, mit einer verschraubbaren Platte, ausgestattet mit Blickle SoftMotion-Weichgummireifen und einem nicht abfärbenden grauen Polyamid-Radkern, komplett mit einem Kunststoffgewindeschutz.
Blechstahl-Drehgelenkrolle LK-ALB-FI, Raddurchmesser 125 mm, Tragfähigkeit 350 kg, Plattenmasse 100 x 85 mm. Hergestellt aus dickem Blechstahl, verzinkt, blau passiviert und Cr6-frei. Verfügt über doppelte Kugellager im Drehkopf und eine robuste Mittelachse (ab Raddurchmesser 125 x 50 mm). Enthält eine Drehscheibendichtung, minimales Spiel im Drehkopf, ruhigen Lauf und lange Lebensdauer dank dynamischer Blickle-Rivettierung. Die Lauffläche besteht aus hochwertigem Blickle Besthane® Polyurethan-Elastomer, das keine Spuren hinterlässt. Der Radkern ist aus silbergrauem Druckguss-Aluminium gefertigt und bietet hohe chemische Beständigkeit gegenüber vielen aggressiven Medien. Die Temperaturbeständigkeit reicht von -20 °C bis +70 °C, mit reduzierter Tragfähigkeit über +40 °C. Diese robuste Blechstahl-Drehgelenkrolle hat eine verschraubte Platte und eine Feststellbremse, ausgestattet mit einem strapazierfähigen Rad mit Blickle Besthane® Polyurethan-Lauffläche und einem Aluminium-Radkern.
Blechstahl-Drehgelenkrollen LK-ALBS, Raddurchmesser 200 mm, Tragfähigkeit 600 kg, Plattenmasse 140 x 110 mm. Hergestellt aus dickem Blechstahl, galvanisiert, blau passiviert und Cr6-frei. Verfügt über doppelte Kugellager im Drehkopf und eine robuste Mittelachse (ab Raddurchmesser 125 x 50 mm). Enthält eine Drehbühnenabdichtung, minimales Spiel im Drehkopf und einen reibungslosen Lauf für eine lange Lebensdauer dank dynamischer Blickle-Rivettierung. Die Lauffläche besteht aus hochwertigem Polyurethan-Elastomer Blickle Besthane® Soft, das keine Spuren hinterlässt. Der Radkern besteht aus druckgegossenem Aluminium in silbergrau. Er hat eine hohe chemische Beständigkeit gegenüber vielen aggressiven Medien und eine Temperaturbeständigkeit von -20 °C bis +70 °C, mit reduzierter Tragfähigkeit über +40 °C. Diese robuste Blechstahl-Drehgelenkrolle wird mit einer verschraubbaren Platte geliefert.
Blechstahl-Drehgelenkrolle L-ALB-FI, Raddurchmesser x Breite 200 x 50 mm, Tragfähigkeit 400 kg. Hergestellt aus Blechstahl, verzinkt, blau passiviert, Cr6-frei. Ausgestattet mit doppelten Kugellagern im Drehkopf und einer robusten Mittelbolzen (ab Raddurchmesser 150 mm). Enthält eine Drehscheibendichtung und minimales Spiel im Drehkopf für einen reibungslosen Lauf und eine lange Lebensdauer, dank dynamischer Blickle-Rivettierung. Die Lauffläche besteht aus hochwertigem Blickle Besthane® Polyurethan-Elastomer, das keine Spuren hinterlässt. Der Radmittelteil ist aus silbergrauem Druckguss-Aluminium gefertigt und bietet eine hohe chemische Beständigkeit gegenüber vielen aggressiven Medien. Die Temperaturbeständigkeit reicht von -20 °C bis +70 °C, mit reduzierter Tragfähigkeit über +40 °C. Diese mittelschwere Blechstahl-Drehgelenkrolle hat eine Schraubplatte und eine Feststellbremse, ausgestattet mit einem robusten Rad mit Blickle Besthane® Polyurethan-Lauffläche und einem Aluminium-Radmittleteil.
Blechstahl-Drehgelenkrolle L-ALB, Raddurchmesser x Breite 160 x 50 mm, Tragfähigkeit 400 kg. Hergestellt aus Blechstahl, verzinkt, blau passiviert und Cr6-frei. Verfügt über doppelte Kugellager im Drehkopf und eine robuste Mittelachse (ab einem Raddurchmesser von 150 mm). Enthält eine Drehkranzdichtung und minimales Spiel im Drehkopf für einen reibungslosen Lauf und eine lange Lebensdauer, dank dynamischer Blickle-Rivettierung. Die Lauffläche besteht aus hochwertigem Blickle Besthane® Polyurethan-Elastomer, das nicht abfärbt. Der Radkörper ist aus silbergrauem Druckguss-Aluminium. Er hat eine hohe chemische Beständigkeit gegenüber vielen aggressiven Medien und eine Temperaturbeständigkeit von -20 °C bis +70 °C, mit reduzierter Tragfähigkeit über +40 °C. Dies ist eine mittelschwere Blechstahl-Drehgelenkrolle mit einer Schraubplatte und einem schweren Rad mit einer Lauffläche aus Blickle Besthane® Polyurethan und einem Radkörper aus Aluminium.
Blechstahl-Drehgelenkrolle LH-ALB-FI, Raddurchmesser 200 mm, Tragfähigkeit 800 kg, Plattenmasse 140 x 110 mm. Hergestellt aus dickem Blechstahl, verzinkt, blau passiviert und Cr6-frei. Verfügt über eine schwere Gabel und Grundplatte, doppelte Kugellager im Drehkopf und einen sehr stabilen Mittelbolzen, der verschraubt und gesichert ist. Speziell geformte, gehärtete Lagerhülsen machen sie besonders stoss- und schlagfest. Die Lauffläche besteht aus hochwertigem Blickle Besthane® Polyurethan-Elastomer, das keine Spuren hinterlässt. Der Radkörper ist aus silber-grauem Druckguss-Aluminium. Er hat eine hohe chemische Beständigkeit gegenüber vielen aggressiven Medien und eine Temperaturbeständigkeit von -20 °C bis +70 °C, mit reduzierter Tragfähigkeit über +40 °C. Diese robuste Blechstahl-Drehgelenkrolle wird mit einer verschraubbaren Platte und einer Stopfi-Bremse geliefert und verfügt über ein schweres Rad mit Blickle Besthane® Polyurethan-Lauffläche und einem Aluminium-Radkörper.
Der Mensch ist das Wesen, das sich zu seiner Vergänglichkeit, seiner Sterblichkeit und Endlichkeit verhält. Das führt ihn zu Selbstdeutungen unterschiedlichster Art, aber die Frage, die der Mensch sich in Anbetracht von Geburt, Liebe und Tod selbst ist, bleibt letztlich offen. Rainer Marten zeigt, wie literarische, theologische und philosophische Entwürfe, die Seins- und Lebensfrage zu beantworten, kritisch besehen Gestaltungen ihrer Unbeantwortbarkeit sind. Von der Antike bis in die Gegenwart haben Dichter, Theologen und Philosophen kraft ihrer poetischen Selbstauslegung an das Geheimnis endlichen menschlichen Lebens gerührt. Es ist der Mensch, der sich zum einen auf seine Endlichkeit zu besinnen vermag und der zum anderen anfängt zu verstehen, dass er mehr ist, als er weiß und wissen kann. Inhalt: 1. Pandora 2. Adam und Eva 3. Buddha 4. Muhammad 5. Paulus 6. Martin Heidegger: 'ursprünglich schuldig' 7. Karl Barth: 'Todeskrankheit' 8. Franz Kafka: 'Ruhen im Absoluten' 9. Giovanni Boccaccio - Gotthold Ephraim Lessing: Die Ringparabel 10. Mit Gott - ohne Gott 11. Mysterium fidei - Geheimnis des Lebens 12. Endlichkeit
Jochen Fischer präsentiert in diesem reich bebilderten Band schlaglichtartig 50 Höhepunkte aus der wechselvollen Geschichte der Region. Im Mittelpunkt dieser kurzweiligen Reise in die Vergangenheit stehen Menschen, Orte und Ereignisse, die das Leben vor Ort nachhaltig prägten und Spuren hinterließen. Ein Muss für alle, die sich für die Geschichte der Schwäbischen Alb interessieren.
In der Arbeitswelt Erfolg zu haben verlangt, sich rational und ehrgeizig zu verausgaben. Die Sinnfragen bleiben zu Hause, Eigensinn und Ideale schleifen sich ab. Die Industriegesellschaft kann Menschen zu charakterlosen Funktionären machen. Sie leiten dann mit derselben stummen Professionalität eine Schule oder eine »Investmentbank«, stellen ebenso fleißig und loyal Bücher oder Bomben her. Wie sind unsere Arbeitswelten entstanden – und wie funktionieren sie? Warum fasziniert, fesselt und verdummt uns der Ehrgeiz? Warum sollten wir uns gegen die Durchformung unseres Daseins durch die Karriere wehren? Und wie ermöglicht es das Philosophieren, sich eine eigene Lebensweise zu bewahren? Das sind die Fragen der Philosophie für die Arbeitswelt.
Unter Bioökonomie versteht man eine Wirtschaftsform, die ein nachhaltiges Modell des Wirtschaftens verfolgt, das auf der effizienten Nutzung biologischer Ressourcen wie Pflanzen, Tieren und Mikroorganismen basiert. Aus ethischer Sicht wird die Bioökonomie einerseits als neues Konzept nachhaltigen Wirtschaftens beworben und gelobt, andererseits aber auch als fortgesetzte Form der Beherrschung und Ausbeutung der Natur kritisiert. Vor diesem Hintergrund betrachtet der vorliegende Sachstandsbericht das Konzept der Bioökonomie aus sozioökonomischer, politikwissenschaftlicher, rechtswissenschaftlicher und ökonomischer Perspektive und analysiert den ethischen Diskurs zum Thema. Mit Beiträgen von Wiltrud Fischer Erik Gawel Christina Pinsdorf Sascha Stark Peter-Tobias Stoll Sandra Venghaus
Verlag Karl Alber ›Die‹ Gewalt und ›wir‹ A1073335828
Wie mit unaufhebbarer Gewalt zu leben ist, ist im Kontext einer Kultur der Sensibilisierung für Gewalt zu verstehen, deren Geschichte vom Krieg bis hin zu jüngsten Desastern ebenso zur Sprache kommt wie die Vielfalt, in der Gewalt widerfährt – verletzend, diskriminierend, in Formen von Missbrauch, aber auch der Legitimation von Gewalt. Dabei wird von der Frage ausgegangen, wie in der Gewaltkritik ein "Wir" im Gegensatz zu Anderen vorausgesetzt wird, die zu allen möglichen Formen von Gewalt greifen. Dieses "Wir" steht im Verdacht, westlicher Selbstgerechtigkeit zu entspringen und sie zu verstärken. Dem wirken diese sozialphilosophischen Beiträge zur Geschichte, zu Widerfahrnissen und aktuellen Brennpunkten der Diskussion um Gewalt entgegen.
Der Sehnsucht nach Heimat in der modernen Welt geht der Verlust von Heimat voraus. Flucht und Vertreibung stehen daher oft am Beginn eines geschärften Heimatverlangens. Die Unmöglichkeit der Rückkehr und die Verhinderung einer Neu-Beheimatung bedeuten daher eine dauerhafte Verletzung für die Entheimateten. Aber auch diejenigen, die die Orte und Landschaften ihrer Kindheit nicht verlassen mussten, haben im Zuge der Industrialisierung, Zersiedlung und Zerstörung der natürlichen Umwelt Heimat verloren. Prof. Dr. Alfred Hirsch lehrt Philosophie an der Universität Witten-Herdecke und ist Vorstand des ‚Instituts für die Europäische Stadt‘. Er absolvierte sein Studium der Philosophie, Germanistik und Politikwissenschaft in Münster, Hamburg, Paris und Bochum und war Forschungsstipendiat an der New York State University. Prof. Dr. Alfred Hirsch lehrte an der Université Paris Sorbonne/IV, der Universität Hildesheim und war Senior Fellow am Kulturwissenschaftlichen Institut in Essen.