Deine Suche ergab leider keine Ergebnisse. Bitte ändere die zuletzt verwendeten Filter und versuche es erneut.
Anzeige
Angebote unserer Partner-Shops
"
Celan
"
Filtern
Sortieren:
Beste Treffer
Beste Treffer
Preis: niedrig bis hoch
Preis: hoch bis niedrig
Ansicht:
Europa Verlag Geheimes, Sachbücher von Rüdiger Sünner
Wenn es uns in den kommenden zehn Jahren nicht gelingt, Europa eine Seele zu geben, es mit einer Spiritualität und einer tieferen Bedeutung zu versehen, dann wird das Spiel zu Ende sein, warnte Jacques Delors, ehemaliger Präsident der EU-Kommission. Der Filmemacher Rüdiger Sünner ist seit drei Jahrzehnten auf der Suche nach spirituellen Traditionen Europas. In seinem Buch schildert er Begegnungen mit wichtigen Vorbildern und Inspiratoren. Dabei beschäftigt er sich mit den spirituellen Visionen der Romantik, dem Mythenmissbrauch der Nazis, den Friedensmissionen des Schweden Dag Hammarskjöld, der Tiefenpsychologie des Schweizers C. G. Jung, der Anthroposophie des Österreichers Rudolf Steiner, der Mystikerin Dorothee Sölle, dem Schamanen Joseph Beuys und dem aus Rumänien stammenden Dichter Paul Celan. Mystik und Mythologie, die Traditionen der Gnosis, Kabbala, Alchemie, die Welt.
Frölich und Kaufmann Otto Schauer. »Das Leben hat sich direkt vor mich gestellt«. 1502506
Otto Schauers Werk ist stark von französischen Landschaften wie der Umgebung von Paris, dem Tal der Loire oder der Provence sowie der kanadischen Wildnis bei Québec geprägt. Mit allen subtilen Finessen im Kolorit bewegt er sich an den Grenzlinien realistischer Darstellung. Anlässlich des 100. Geburtstags entdeckt die Monografie das Werk dieses lyrischen Landschaftsmalers neu. 1950 reist Otto Schauer (1923-1985) mit einem Empfehlungsschreiben seines Lehrers Willi Baumeister an Fernand Léger von Stuttgart nach Paris. Gegen die vorherrschende Abstraktion setzt er sich aber eigenwillig mit figurativer Malerei durch. Sein Freund Heinrich Maria Ledig-Rowohlt bringt ihn in Kontakt mit Sammlern und Schriftstellern wie Paul Celan. Der Band spürt Schauers künstlerischen Weg im Kontext seines französischen Freundeskreises nach. Ein Werkverzeichnis dokumentiert sein Schaffen.
Dieser Sammelband erschien im Original 1928 als letzte Publikation des Dichters, der 1934 den Stalinistischen »Säuberungen« zum Opfer fiel. Er vereint die Bände ›DerStein‹ ( 1913), ›Tristia‹ (1922) sowie alle nach der Oktoberrevolution entstandenen Gedichte. In seiner ›Notiz‹ zur deutschen Erstausgabe schrieb Paul Celan über diese Verse: »Wie bei kaum einem seiner dichtenden Zeit- und Schicksalsgenos-sen in Rußland ... ist bei Ossip Mandelstam das Gedicht der Ort, wo das über die Sprache Wahrnehmbare und Erreichbare um jene Mitte versammelt wird, von der her es Gestalt und Wahrheit gewinnt: um das die Stunde, die eigene und die der Welt, den Herzschlag und den Äon befragende Dasein des Einzelnen. Damit ist gesagt, in welchem Maße das Mandelstamsche Gedicht, das aus seinem Untergang wieder zutage tretende Gedicht eines Untergegangenen, uns Heutige angeht.«
Im Wintersemester 1959/60 hielt Ingeborg Bachmann im Rahmen einer Vortragsreihe an der Frankfurter Universität fünf Vorlesungen zu Fragen der Poetik. Diese essayistischen Arbeiten sind ein integraler Bestandteil ihres dichterischen Schaffens. In den Vorlesungen zu »Problemen zeitgenössischer Dichtung« formuliert Ingeborg Bachmann die Quintessenz ihrer ästhetischen Grundüberzeugungen, ihre Sprachmoral. Die Fragen »Warum schreiben? Wozu?« und »Warum wollen wir Veränderung durch Kunst?« beantwortet sie mit dem Postulat eines »moralischen, erkenntnishaften Rucks«, eines »neuen Geistes«, der die neue Sprache bewohnen müsse. Sie untersucht Gedichte von Eich, Celan, Enzensberger, Kaschnitz und anderen, befasst sich mit der Problematik des »schreibenden Ichs«, dem »Umgang mit Namen« und der Aufgabe der »Literatur als Utopie«. Es sind Schlüsseltexte für das literarische Selbstverständnis der Autorin sowie der deutschsprachigen Literatur des 20. Jahrhunderts.
He Xun: Politische Ikonografie des Bürgertums: Daniel Chodowieckis Werke während der Französischen Revolution – Lei Lei: Natur als Idee in ,Heinrich von Ofterdingen’ von Novalis unter besonderer Betrachtung der ›blauen Blume‹ und der Traumlandschaft – Chen Yuzhong: Von Stufen des Schönen herab: Platonische Ästhetik in Thomas Manns ,Der Tod in Venedig’ – Shen Chong: Ästhetik des Augenblicks: Nach- und Neudichtungen von Charles Baudelaires ,À une passante’ beim jungen Stefan George – Xu Shuang: »Sprechen kann man mit den Nomaden nicht.« Körpereinschreibung und affektive Grenzerfahrung der Gemeinschaft bei Kafka und Celan – Ding Junjun: Mimesis des Gartens. Über die Gartensymbolik in ;Pfaueninsel’ von Thomas Hettche – Zheng Mengya: Das landschaftliche Auge und die Zivilisationsszenerie in Ernst Jüngers Roman ,Auf den Marmorklippen’
Otto Schauers Werk ist stark von französischen Landschaften wie der Umgebung von Paris, dem Tal der Loire oder der Provence sowie der kanadischen Wildnis bei Québec geprägt. Mit allen subtilen Finessen im Kolorit bewegt er sich an den Grenzlinien realistischer Darstellung. Anlässlich des 100. Geburtstags entdeckt die Monografie das Werk dieses lyrischen Landschaftsmalers neu.1950 reist Otto Schauer (1923–1985) mit einem Empfehlungsschreiben seines Lehrers Willi Baumeister an Fernand Léger von Stuttgart nach Paris. Gegen die vorherrschende Abstraktion setzt er sich aber eigenwillig mit figurativer Malerei durch. Sein Freund Heinrich Maria Ledig-Rowohlt bringt ihn in Kontakt mit Sammlern und Schriftstellern wie Paul Celan. Der Band spürt Schauers künstlerischen Weg im Kontext seines französischen Freundeskreises nach. Ein Werkverzeichnis dokumentiert sein Schaffen.
Königshausen u. Neumann Literaturstraße A1072520396
He Xun: Politische Ikonografie des Bürgertums: Daniel Chodowieckis Werke während der Französischen Revolution – Lei Lei: Natur als Idee in ,Heinrich von Ofterdingen’ von Novalis unter besonderer Betrachtung der ›blauen Blume‹ und der Traumlandschaft – Chen Yuzhong: Von Stufen des Schönen herab: Platonische Ästhetik in Thomas Manns ,Der Tod in Venedig’ – Shen Chong: Ästhetik des Augenblicks: Nach- und Neudichtungen von Charles Baudelaires ,À une passante’ beim jungen Stefan George – Xu Shuang: »Sprechen kann man mit den Nomaden nicht.« Körpereinschreibung und affektive Grenzerfahrung der Gemeinschaft bei Kafka und Celan – Ding Junjun: Mimesis des Gartens. Über die Gartensymbolik in ;Pfaueninsel’ von Thomas Hettche – Zheng Mengya: Das landschaftliche Auge und die Zivilisationsszenerie in Ernst Jüngers Roman ,Auf den Marmorklippen’
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften Fremde Arme – arme Fremde A1037510309
Der Band dokumentiert die Forschungsergebnisse der Tagung ‘Zigeuner’ als Arme und Fremde , die in Timişoara (Rumänien) von dem Projekt Fremde im eigenen Land. Zur Semantisierung der ‘Zigeuner’ von 1850 bis zur Gegenwart des Sonderforschungsbereichs 600 Fremdheit und Armut. Wandel von Inklusions- und Exklusionsformen von der Antike bis zur Gegenwart an der Universität Trier in Zusammenarbeit mit dem Exzellenzzentrum Paul Celan an der Universität Bukarest und der Gesellschaft der Germanisten Rumäniens veranstaltet wurde. Fremdheit und Armut der ‘Zigeuner’ werden in diesem Band im Kontext sozialer Praktiken und historischer Semantiken sowie deren literarischer Inszenierung und Reflexion untersucht. Die Beiträge befassen sich mit Formen und Funktionen sozialer Inklusion und Exklusion, die sich, so eine leitende Hypothese, erkennbar einem Diskursraum Mittel- und Osteuropa zuordnen lassen.
Hentrich & Hentrich Margarete Susman, Sachbücher von Elisa Klapheck
Margarete Susman (1872-1966) gehört zu den grossen Vordenkern der jüdischen Renaissance im frühen 20. Jahrhundert. Ihre Auseinandersetzung mit dem Judentum richtet sich vor allem auch auf die Bedeutung, die Religion für die Politik haben kann. Die Rabbinerin Elisa Klapheck bietet mit diesem Buch eine erstmalige, umfassende Auseinandersetzung mit dem Gesamtwerk Susmans. Dabei zeichnet sie die geistige Biographie einer zu Unrecht vergessenen religiösen Denkerin und Philosophin nach, die in einer Reihe mit ihren Freunden Georg Simmel, Martin Buber, Gustav Landauer, Ernst Bloch, Franz Rosenzweig oder Paul Celan zu nennen ist. Susmans Gedanken zur geistigen Bedeutung des Judentums für Europa, über die Revolution, die Frauenemanzipation, das Verhältnis von Religion und Staat und nicht zuletzt über die Beziehung zwischen Judentum und Christentum enthalten wichtige Anstösse für aktuelle Diskussionen.
Peter Lang Logics of Separation, Fachbücher von Michael Stone-Richards
"Logics of Separation" ist ein Fachbuch, das sich mit den komplexen Themen der Trennung und deren Bedeutung in der ästhetischen Moderne auseinandersetzt. Der Autor, Michael Stone-Richards, bietet innovative Analysen und Reflexionen über die psychischen Prozesse, die zur Identitätsbildung führen. Diese Prozesse werden sowohl aus hegelianischer als auch aus psychoanalytischer Perspektive betrachtet, wobei der Fokus auf der Selbstteilung und Entfremdung liegt, die mit der Entstehung von Subjektivität und sozialer Identität verbunden sind. Das Buch untersucht die Konzepte der Unterwerfung, die seit den Arbeiten von Melanie Klein im Zentrum psychoanalytischer Lesarten stehen. Es werden verschiedene Werke von bedeutenden Autoren wie W.E.B. Du Bois, Frantz Fanon und Paul Celan analysiert, wobei die Momente der Passivität und die verschiedenen Trennungsmodi als Konfliktherde betrachtet werden. Die psychischen, ethischen und politischen Spannungen, die diese Erfahrungen prägen, werden in detaillierten Fallstudien beleuchtet.
Königshausen u. Neumann LWU Literatur in Wissenschaft und Unterricht A1076205435
M. Goyette: »Is There Something You’ve Been Avoiding?« Social Optimization and Surveillance in The Rehearsal – C.-U. Viol: Invasion, Spy, and Future-War Stories in Britain before the Great War: From the Manufacturing of Consent to Psychoanalysis – A. Schwarck: ›Martha’s Loss‹-Teaching Narrative and Reflected Diegetic Reading with Julian Barnes’ England, England – O. Petras: Operationen am offenen Lied. Grundzüge der Popmusikanalyse am Beispiel von Marterias »Mein Rostock« – S. Schenk-Haupt: Die Entwicklung des Liebesverhältnisses zwischen Mann und Frau in den Gedichten Paul Celans: »Corona«, »Sprachgitter«, Gedichte aus Fadensonnen, »Largo« – M. Braun: Arbeit am Mythos: Kafkas Prometheus – Buchbesprechungen/Book Reviews
Frommann-holzboog Das Problem des absoluten Anfangs A1060460006
Der Begriff des Ungrunds, von Böhme nicht neu geprägt, aber mit einer völlig neuen Bedeutung unterlegt, zählt zu jenen, die sich mit seiner Lehre vom Werden und Aufbau der Welt unmittelbar verbinden. In einer das Vorstellungsvermögen übersteigenden Paradoxie steht er für das unveränderlich immerwährende Nichts des Anfangs und doch gleichzeitig auch für jenes Reservoir, aus dem sich alles Seiende – Gott, Mensch, Zeit und Materie – heraus entwickelt. Dass sich Celan mit Böhme gründlicher beschäftigt hat, ist nicht bekannt. Umso bemerkenswerter erscheint von daher, dass in einem seiner späten Gedichte das Wort nicht nur an exponiertester Stelle, nämlich als Schlusswort begegnet, sondern überdies noch als ein Du vom Verfasser angeredet wird. Vor dem Hintergrund der Böhme’schen Konzeption unternimmt die vorliegende Studie den Versuch, dieser Celan’schen Verwendung in ihren diversen Implikationen auf die Spur zu kommen.
Schöffling & Co. zertanzte schuhe, Belletristik von Ines Berwing
In "Zertanzte Schuhe" versammelt Ines Berwing Gedichte und Zyklen gegen die Angst. Sie speisen sich aus unheimlichen Märchen und Liedern, handeln von Spukschlössern, Kartonkindern, der Geisterbahn des Lebens und der Tränenfabrik des Körpers. Sie fragt darin, wie sich ihr Schreiben zu dem von "Silbenabwicklern" verhält und ob es wirklich "Vitaminstempel" braucht. In Versen voller Binnenreime spielt sie mit Brüchen, enttäuscht gewitzt Erwartungen und stellt fest, dass man sich in der Dichtung einem "Windhaus" aussetzt: "Vor welchen Himmel spannt man sein Zelt." Ihre Inspirationen reichen von Herta Müller über Paul Celan bis hin zu Dagobert Duck oder Alice im Wunderland. Für den Erfahrungsraum vom Kindsein bis zum schmerzhaften Kinderwunsch findet Ines Berwing eindringliche Bilder. Voller leidenschaftlichem Ernst und zugleich verspielt erhebt sie ihre starke lyrische Stimme.
Hentrich & Hentrich Margarete Susman, Fachbücher von Elisa Klapheck
Margarete Susman (1872–1966) gehört zu den grossen Vordenkern der jüdischen Renaissance und des säkularen Messianismus im frühen 20. Jahrhundert. Ihre Auseinandersetzung mit dem Judentum richtet sich vor allem auch auf die Bedeutung, die Religion für die Politik haben kann. Die Rabbinerin Elisa Klapheck bietet mit diesem Buch eine erstmalige, umfassende Auseinandersetzung mit dem Gesamtwerk Susmans. Dabei zeichnet sie die geistige Biographie einer zu Unrecht vergessenen religiösen Denkerin und Philosophin nach, die in einer Reihe mit ihren Freunden Georg Simmel, Martin Buber, Gustav Landauer, Ernst Bloch, Franz Rosenzweig oder Paul Celan zu nennen ist. Susmans Gedanken zur geistigen Bedeutung des Judentums für Europa, über die Revolution, die Frauenemanzipation, das Verhältnis von Religion und Staat und nicht zuletzt über die Beziehung zwischen Judentum und Christentum enthalten wichtige Anstösse für aktuelle Diskussionen.
Königshausen u. Neumann LWU Literatur in Wissenschaft und Unterricht
M. Goyette: »Is There Something You’ve Been Avoiding?« Social Optimization and Surveillance in The Rehearsal – C.-U. Viol: Invasion, Spy, and Future-War Stories in Britain before the Great War: From the Manufacturing of Consent to Psychoanalysis – A. Schwarck: ›Martha’s Loss‹-Teaching Narrative and Reflected Diegetic Reading with Julian Barnes’ England, England – O. Petras: Operationen am offenen Lied. Grundzüge der Popmusikanalyse am Beispiel von Marterias »Mein Rostock« – S. Schenk-Haupt: Die Entwicklung des Liebesverhältnisses zwischen Mann und Frau in den Gedichten Paul Celans: »Corona«, »Sprachgitter«, Gedichte aus Fadensonnen, »Largo« – M. Braun: Arbeit am Mythos: Kafkas Prometheus – Buchbesprechungen/Book Reviews
Frölich und Kaufmann Lesen Sprechen Schreiben (Kritzeln). 7322113
Die drei in diesem Band versammelten Versuche (zu einem Gedicht Paul Celans, zu Charles Baudelaire als Übersetzer Edgar Allan Poes, zu schriftlichen - und gekritzelten - Spuren eines Drogenversuchs von Walter Benjamin) sind unabhängig voneinander entstandene Gelegenheitsarbeiten. Was sie im nachhinein verbindet, sind ihre ersten Sätze: 'Wer liest, liest jetzt', 'Wer spricht, spricht unter Druck' und: 'Schreiben geht von der Hand'. Die drei Sätze bilden keinen Dreisatz, eine vierte - unbekannte - Größe zu ermitteln. Das Verhältnis der drei Essays zueinander stiftet keinen verbindlichen, weder erkenntnistheoretisch noch terminologisch ausgerichteten Zusammenhang zwischen Lesen, Sprechen, Schreiben (Kritzeln), sondern skizziert eine bewegliche Gegend (aus Gegenden), das Ineinanderspiel der drei - +n -, im Lesen, Sprechen, Schreiben angerissenen Erfahrungen genauer, unvoreingenommen wahrzunehmen.
Peter Lang Fremde Arme - arme Fremde, Fachbücher von Iulia-Karin Patrut, Herbert Uerlings, George Gutu
Der Band dokumentiert die Forschungsergebnisse der Tagung 'Zigeuner' als Arme und Fremde, die in Timisoara (Rumänien) von dem Projekt Fremde im eigenen Land zur Semantisierung der 'Zigeuner' von 1850 bis zur Gegenwart des Sonderforschungsbereichs 600 Fremdheit und Armut veranstaltet wurde. Wandel von Inklusions- und Exklusionsformen von der Antike bis zur Gegenwart an der Universität Trier in Zusammenarbeit mit dem Exzellenzzentrum Paul Celan an der Universität Bukarest und der Gesellschaft der Germanisten Rumäniens. Fremdheit und Armut der 'Zigeuner' werden in diesem Band im Kontext sozialer Praktiken und historischer Semantiken sowie deren literarischer Inszenierung und Reflexion untersucht. Die Beiträge befassen sich mit Formen und Funktionen sozialer Inklusion und Exklusion, die sich, so eine leitende Hypothese, erkennbar einem Diskursraum Mittel- und Osteuropa zuordnen lassen.
Otto Schauers Werk ist stark von französischen Landschaften wie der Umgebung von Paris, dem Tal der Loire oder der Provence sowie der kanadischen Wildnis bei Québec geprägt. Mit allen subtilen Finessen im Kolorit bewegt er sich an den Grenzlinien realistischer Darstellung. Anlässlich des 100. Geburtstags entdeckt die Monografie das Werk dieses lyrischen Landschaftsmalers neu.1950 reist Otto Schauer (1923–1985) mit einem Empfehlungsschreiben seines Lehrers Willi Baumeister an Fernand Léger von Stuttgart nach Paris. Gegen die vorherrschende Abstraktion setzt er sich aber eigenwillig mit figurativer Malerei durch. Sein Freund Heinrich Maria Ledig-Rowohlt bringt ihn in Kontakt mit Sammlern und Schriftstellern wie Paul Celan. Der Band spürt Schauers künstlerischen Weg im Kontext seines französischen Freundeskreises nach. Ein Werkverzeichnis dokumentiert sein Schaffen.
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften Fremde Arme – arme Fremde
Der Band dokumentiert die Forschungsergebnisse der Tagung ‘Zigeuner’ als Arme und Fremde , die in Timişoara (Rumänien) von dem Projekt Fremde im eigenen Land. Zur Semantisierung der ‘Zigeuner’ von 1850 bis zur Gegenwart des Sonderforschungsbereichs 600 Fremdheit und Armut. Wandel von Inklusions- und Exklusionsformen von der Antike bis zur Gegenwart an der Universität Trier in Zusammenarbeit mit dem Exzellenzzentrum Paul Celan an der Universität Bukarest und der Gesellschaft der Germanisten Rumäniens veranstaltet wurde. Fremdheit und Armut der ‘Zigeuner’ werden in diesem Band im Kontext sozialer Praktiken und historischer Semantiken sowie deren literarischer Inszenierung und Reflexion untersucht. Die Beiträge befassen sich mit Formen und Funktionen sozialer Inklusion und Exklusion, die sich, so eine leitende Hypothese, erkennbar einem Diskursraum Mittel- und Osteuropa zuordnen lassen.
S. Fischer Verlag Such nach dem Namen des Windes A1070017590
Gedichte sind Flaschenpost, das wissen wir seit Mandelstam und Celan. Diese Post ist Gesang und Gebet, Protokoll und Analyse. Im Idealfall spricht sie aus, was sonst ungesagt und ausgegrenzt bleibt. Olga Martynova arbeitet als Lyrikerin im Bewusstsein des reichen Erbes, das die avantgardistische Kunst des 20. Jahrhunderts hinterlassen hat. Zugleich gibt sie ältere Traditionen nicht preis und bezieht sich etwa mit Dantes »Commedia« auf eine der Hauptquellen der europäischen Poesie, die aus der Trauer um eine gestorbene Frau entstand. Olga Martynovas Gedichte lassen Raum für Trauer und Krieg, für Befragung und Wut, aber auch für das Alltägliche und die Bewunderung der Welt. Vom Ende der neunziger Jahre an hat sie ihre Prosa auf Deutsch, ihre Gedichte auf Russisch geschrieben. Seit dem Tod ihres Mannes, des Dichters Oleg Jurjew, schreibt sie nicht mehr in russischer Sprache.