in allen Kategorien
in Computer
in Telekommunikation
in Hifi | Audio
in TV | Video | Foto
in Haushalt
in Freizeit
in Mode & Accessoires
in Haus & Garten
in Beauty & Gesundheit
in Auto & Motorrad
Suche verfeinern
Kategorie
Lautsprecher
40
Lautsprecherboxen
22
Subwoofer
13
Center
5
Buch
2
Romane
2
Filme & Serien
2
Dokumentationen
2
Preis
-
Versand
Kostenloser Versand
Marke
Heco
40
Diverse
4
Verkäufer
osiander.de
374
buecher.de
230
galaxus.de
158
amazon.de
78
froelichundkaufmann.de
39
amazon marktplatz
31
elektrowelt24.de
28
otto.de
11
hugendubel.de
7
ebay.de deals
4
thalia.de
4
reinigungsberater.de
1
Filtern
Alles löschen
Kategorie
Preis
Versand
Marke
0
Verkäufer
0
Kategorie
Lautsprecher
40
Lautsprecherboxen
22
Subwoofer
13
Center
5
Buch
2
Romane
2
Filme & Serien
2
Dokumentationen
2
Preis
-
Versand
Kostenloser Versand
Marke
Heco
40
Diverse
4
Verkäufer
osiander.de
374
buecher.de
230
galaxus.de
158
amazon.de
78
froelichundkaufmann.de
39
amazon marktplatz
31
elektrowelt24.de
28
otto.de
11
hugendubel.de
7
ebay.de deals
4
thalia.de
4
reinigungsberater.de
1
Deine Suche ergab leider keine Ergebnisse. Bitte ändere die zuletzt verwendeten Filter und versuche es erneut.
Anzeige
Angebote unserer Partner-Shops
"
Celan
"
Filtern
Sortieren:
Beste Treffer
Ansicht:
Traugott Bautz Mircea Eliade interkulturell gelesen
Traugott Bautz Mircea Eliade interkulturell gelesen
Für den rumänischen Religionsphilosophen Mircea Eliade (1907-1986), der zugleich durch seine phantastischen Erzählungen und Romane literarischen Weltruhm erlangte, stellt die Entdeckung des nichteuropäischen Menschen und seiner geistigen Welt das wichtigste Phänomen des 20. Jahrhunderts dar. Namentlich die wissenschaftliche Erforschung exotischer (Natur-)Religionen ermöglicht dem Abendland eine geistige Horizonterweiterung ohnegleichen - und damit eine beträchtliche Relativierung und dringend notwendige Korrektur der eigenen eurozentristischen Denkweisen. In diesem Sinne umfassen Eliades wissenschaftliche Untersuchungen zur Religionsgeschichte sowohl zeitlich als auch räumlich weit auseinander liegende Kulturen und Völker: von den "primitiven" magischen Welten der Steinzeit über die sakralen Vorstellungen der antiken Hochkulturen und der monotheistischen Offenbarungsreligionen (Judentum, Christentum und Islam) bis hin zu den kryptoreligiösen Phänomenen säkularer Industriegesellschaften, von Indien über Australien bis nach Nord- und Südamerika. Dabei kreist Eliades Auffassung vom Wesen des Heiligen, Mythischen und Religiösen um wiederkehrende Themen und Begriffe wie jene von der Dialektik des Sakralen und Profanen und der Remythisierung des (post)modernen Menschen. Besonderes Augenmerk verdienen hierbei Eliades Arbeiten zu den Weisheitslehren und spirituellen Praktiken Indiens - zu Hinduismus und Buddhismus sowie zu Schamanismus, Tantrismus und Yoga: eine Pionierleistung Eliades im interkulturellen und interreligiösen Dialog zwischen West und Ost, die nicht nur von fächerübergreifender Gelehrsamkeit und philologischer Akribie, sondern vor allem durch ein "empathiebefrachtetes Verstehen" geprägt ist, d.h. durch die psychologische Bereitschaft und Gabe, sich in die Einstellungen anderer Menschen einzufühlen. Zum Autor: Richard Reschika: geb. 1962 in Kronstadt/Rumänien; Studium der Germanistik, Kunstgeschichte und Philosophie in Freiburg i.Br. und Heidelberg; 1988 M.A.; 1990 Promotion zum Dr. phil. über die Spätlyrik Paul Celans; 1991-94 Lektor beim Herder-Verlag; seit 1995 tätig als freier Lektor, (Rundfunk-)Autor und Übersetzer aus dem Rumänischen und Englischen. Publikationen, u.a. über E.M. Cioran, Mircea Eliade und Friedrich Nietzsche.
Sofort lieferbar
10,00
Versand: frei!
Jüdischer Verlag Jüdisches Städtebild Czernowitz A1059800816
Jüdischer Verlag Jüdisches Städtebild Czernowitz A1059800816
Als ein Schwarzwalddorf, ein podolisches Ghetto, eine kleine Wiener Vorstadt, ein Stück tiefstes Rußland und ein Stück modernstes Amerika hat Karl Emil Franzos im vergangenen Jahrhundert die Stadt Czernowitz charakterisiert, und Vielfalt wie Widersprüchlichkeit in Sprache und Kultur, in Architektur, Kunst und Literatur, in Tradition und Neuerung hat die Vielvölkerstadt in der Bukowina, dem Buchenland, von jeher ausgezeichnet. Geographisch als Grenzland der Hegemonie und dem Einfluß der polnischen, russischen, osmanischen Nachbarn ausgesetzt, wurde die Stadt im 18. Jahrhundert Teil des habsburgischen Reichs, und mit den neuen Herren kamen jüdische Siedler in die Stadt und ihre Umgebung. Sie stifteten in der wechselvollen Stadtgeschichte Kontinuität und waren zugleich Protagonisten der Neuerung. Die Sprache des jüdischen Mittelstandes war Deutsch, und auf deutsch haben sie Bilder von Czernowitz gezeichnet, die der rumänische Germanist Andrei Corbea-Hoisie in diesem Band versammelt. Ferdinand Zieglauer berichtet über »Lage und Schicksale der Juden in der Bukowina vom Jahre 1776 bis zum Jahre 1785«. Mit Joseph Rohrer und Julius Barasch unternehmen wir eine Reise ins Czernowitz am Ende des 18. Jahrhunderts. Leopold von Sacher-Masoch und Martin Buber lassen die Welt der Chassidim wiedererstehen, wie auch die Gegenwelt der Maskilim, der jüdischen Aufklärung, zu Wort kommt. Hermann Sternberg zeichnet die Topographie der Stadt zur Jahrhundertwende nach, Texte von Arthur Kolnik und Itzik Manger zeugen von der Präsenz des Jiddischen in Czernowitz. Edith Silbermann erinnert an Paul Celan und an das Czernowitz der rumänischen Jahre, lsak Weißglas erzählt von der Errichtung des Ghettos im Jahr 1941 und von der furchtbaren Deportation der Juden aus Czernowitz, der Zerstörung einer ganzen Lebenswelt. Der heute in Czernowitz lebende jiddische Dichter Josef Burg hat den Text »Am Fenster« verfaßt. Das Fenster zeigt auf das vergangene wie gegenwärtige Czernowitz, das die begleitenden Fotografien zeigen.
2 - 3 Wochen
25,00
Versand: frei!
Amor Verlag GmbH Ingeborg Bachmann (1926-1973) - Leben, Werk, Bedeutung - Basiswissen A1062427864
Amor Verlag GmbH Ingeborg Bachmann (1926-1973) - Leben, Werk, Bedeutung - Basiswissen A1062427864
Wer Literatur als Zeitkritik und Erinnerungsarbeit verstehen will, der sollte Leben und Werke Ingeborg Bachmanns kennen. Der erfahrene Autor und Herausgeber Bert Alexander Petzold nimmt uns mit auf eine faktenreiche Kulturreise und erläutert verständlich, unterhaltsam und strukturiert Basiswissen zu Ingeborg Bachmann. Seit ihrer Geburt am 25. Juni 1926 wuchs Ingeborg Bachmann (1926-1973) im österreichischen Klagenfurt auf. Im Herbst 1945 begann Bachmann ein Studium der Germanistik, Psychologie und Philosophie in Innsbruck, welches sie anschließend in Graz und Wien fortführte. Wien wurde zu Bachmanns neuem Lebenszentrum, hier traf sie auch den jüdischen Dichter Paul Celan mit dem sie bis zu seinem Tod in enger Verbindung stand - bis hin zu einer Liebesbeziehung. Am 23. März 1950 schloss sie erfolgreich ihre Promotion ab. Hans Werner Richter lud sie zu einem Treffen des Literaturkreises "Gruppe 47" ein. Für den Komponisten Hans Werner Henze schrieb sie Opern-Libretti. Mit Max Frisch entwickelte sich ab 1958 schnell eine leidenschaftliche aber auch schmerzhafte Beziehung. Der Bruch 1962 mit Frisch stürzte Bachmann in eine schwere Lebenskrise. Das sogenannte "Todesarten"-Projekt stand von nun an im Mittelpunkt von Bachmanns Schaffen - erst in Berlin und dann in Rom. Ihre Auszeichnungen mit dem Georg-Büchner-Preis 1964 und mit dem Großen Österreichischen Staatspreis für Literatur 1968 machten Bachmann endgültig zu einer der bekanntesten Autorinnen ihrer Zeit. Gesundheitlich stand es in den folgenden Jahren immer schlechter um Bachmann. Nach einem Brandunfall in ihrer Wohnung in Rom starb drei Wochen später, am 17. Oktober 1973. Ingeborg Bachmann wurde 47 Jahre alt. Ihr Werk gilt bis heute als eines der bedeutendsten Beiträge zum Schreiben nach dem Ende des nationalsozialistischen Terrors. Das Hörbuch liest die erfahrene Sprecherin Cora Hillekamp mit gewohnt angenehmer Stimme. Herausgeber: Bert Alexander Petzold, Amor Verlag
Sofort per Download lieferbar
15,99
Versand: frei!
Insel Gesammelte Werke in sieben Bänden A1000521922
Insel Gesammelte Werke in sieben Bänden A1000521922
Menschen und Dinge 1945. Zwölf Essays: Vom Ich. Von der Friedrich Hölerlin "Hälfte des Lebens". Schwierigkeiten, heute Lebenserinnerungen von Ludwig Curtius. Einigen Schalen und Natur. Von den Dingen. Vom Wiedererwecken. Von der Gotteserfahrung. Von unserer Krankheit. Vom Wandern in der Tiefe. Von der Stille. Von unserern Kindern. Vom Hunger. Von der Schuld. Von der Verwandlung. Zwischen immer und nie. Gestalten und Themen der Dichtung: Engidu. Daniel und die Könige. Das Ärgernis. Tobias. Sappho. Lysistrata. Romeo und Julia. Prospero. Diotima. Mignon. Egmont und Klärchen. Werther. Wozzek. Undine. Brigitta. Anna Karenina. Die Frau ohne Schatten. La bête humaine. Zu Peer Gynt. Die Wildente. Fuhrmann Henschel. Mutter Courage. Lucky. Der Fremde. Liebeslyrik heute. Das Tagebuch. Gedächtnis, Zuchtrute, Kunstform. Georg Trakl. Eduard Mörike. Mein Gedicht. die Wahrheit zu schreiben. Rede auf den Preisträger Paul Celan. Georg-Büchner-Preis. Einzeln veröffentlichte und nachgelassene Prosa: Villa Borghese. Archaischer Apoll. Die Vigna. Wege durch Danzig. Aufzeichnungen. Das Gesicht der Heimat. Die schöne Melusine. Mythos. Friedrich Hölderlin. Frankfurt 1796-1798. Tagebuch 1945. Theatrum Sanitatis. Gedanken zur Gestaltenwelt Goyas. Rom. Die Kriegsjahre 1944/45. Linolschnitte von Getrud Sentke. Tagebuchblätter. Weg aus der Entfremdung. Blick aus dem Fenster. Der Wanderer und die Heimat. Rembrandt 1948. Was kann das heutige Schrifttum der Welt geben? - Was kann es vom Ausland aufnehmen?. Betrachtungen zum Deckengemälde der Cappella Sistina. Filippp Lippi und sein Meisterwerk. Die Frauen im "Gösta Berling". Der Freiburger Hochaltar des Meisters Hans Baldung Grien. Vom Wortschatz der Poesie. Vom Ausdruck der Zeit in der lyrischen Dichtung. Der Wunsch nach Verpflichtung. Harmonie und Widerspruch. Zu den Gefäßen des alten Orients. Neujahrsansprache 1951. Das Leben einer Rebellin. Joyce Cary neuer Roman "A Fearful Joy". Von der Unverdorbenheit des Menschen. Colettes jüngster Rom...
Sofort lieferbar
51,00
Versand: frei!
Hentrich & Hentrich Neues Judentum - altes Erinnern?, Sachbücher von Dmitrij, Hensch Belkin
Hentrich & Hentrich Neues Judentum - altes Erinnern?, Sachbücher von Dmitrij, Hensch Belkin
Dmitrij Belkin, Eva Lezzi - Dialog aus zwei Ecken. Rückblick und Ausblick Micha Brumlik - Postgedächtnis und transgenerationales Trauma Eva Lezzi - Brüche. Individuelles Gedächtnis und öffentliche Erinnerung Uffa Jensen - Von alten Jungen und jungen Alten. Wie Gedächtnis generationale Gemeinschaften schafft Rachel de Boor - "Sich selbst zu betrachten, als wäre man persönlich aus Mitzraim herausgezogen worden" - als Jude durch Wahl, gemacht in Deutschland Evgenia Gostrer - Deiner Oma geht es gut. Karen Körber - Konfliktierende Erinnerungen Lyudmila Belkin - "Gedanken leiten das Gedächtnis". Gedächtnis und Migration Alissa Maxman - Ein stiller Ort der Erinnerung Hannah Peaceman - Wer sind "wir"? Jüdische Kollektivität in Deutschland - Heterogenität als Potenzial für den Gemeinschaftsaufbau Dmitrij Belkin, Anna Schapiro - Gedächtnismuseum und Gedächtnisraum. Zur Medialität des Gedächtnisses Vivian Liska - Verwundete Psalmen. Paul Celan und Robert Schindel Layla Zami - Zuckerman Tanz Kunst als lebendiges Gedächtnis: Oxana Chis performatives Gedächtnis von Tatjana Barbakoff Stefanie Höpfner - Dani Karavan - Kunst im Dialog zwischen Gedächtnis und Gegenwart Avi Feldman - Willkommen in der Hölle: Zum jüdischen Turn in Yael Bartanas jüngster Videokunst Jelena Jeremejewa - Irgendwo dazwischen - Von der Praxis zur Reflexion Yair Haendler - Ein Gefängnis der Vergangenheit oder ein Schlüssel zur Zukunft? Rabbinische Einstellungen zum Gedächtnis Hartmut Bomhoff - Gedächtnis gestalten: Eine Herausforderung für angehende Rabbiner und Kantoren am Beispiel des christlich-jüdischen Dialogs Yana Lemberska - "Dieser Krieg ist dein Ursprung, deine Geschichte, deine Antike": Post-Holocaust-Diskurs und traditionelle Gedächtniserzählungen in Publikationen post-sowjetischer jüdischer Autoren in Deutschland Max Czollek - #Auschwitz. Gedächtnistheater und neue Juden Oleg Pronichev - Der Preis der Sichtbarkeit. Mythen, Normen und Geschichten des Jüdischseins in der medialen Darstellung von Konflikten David Kowalski - Nationale Selbstverständnisse und ihre Erinnerungen. Der Holocaust in der polnischen Erinnerungskultur Igor Mitchnik - Im Schatten anderer: Erinnerung an die Shoah in der europäischen Einwanderungs- und Migrationsgesellschaft.
4-7 Werktage
29,00
Versand: frei!
Beck Belletristik Wildwuchs Erzählungen aus Wolhynien Chaim Nachman Bialik
Beck Belletristik Wildwuchs Erzählungen aus Wolhynien Chaim Nachman Bialik
Komisch, tragisch, poetisch: Bialiks Erzählungen aus einer untergegangenen Welt Chaim Nachman Bialik gehört zu den bedeutendsten modernen Autoren des Hebräischen, aber seine meisterhaften Erzählungen wurden bisher noch nie ins Deutsche übertragen. Der Band versammelt drei Geschichten vom jüdischen Leben in Wolhynien, das Bialik mit der gleichen Zärtlichkeit beschreibt, die Siegfried Lenz seinem Suleyken entgegenbrachte. Doch die Erzählungen bieten viel mehr als Blicke in eine versunkene Welt, sie handeln in unvergesslichen tragischen und urkomischen Szenen von Feindschaft und verbotener Liebe, Stolz und Scham eines Heranwachsenden, von der Macht der Tradition und dem Traum vom verlorenen Paradies. Das dörfliche Leben der jüdischen Holzhändlerfamilie ist für die Kinder ein festgefügter Kosmos, doch für die Obrigkeit illegal, und so bahnt sich langsam die Katastrophe an ... Zwei Nachbarskinder, Noah und Marinka, können sich jahrelang nur durch Löcher im Zaun verständigen. Am Ende siegt die Liebe über den Hass der Eltern, aber nur scheinbar ... Ein Junge entzieht sich durch Nichtstun dem strengen Vater und erträumt sich eine ganz eigene Welt, in der Dorf, Felder und Wälder zum gelobten Land werden ... Wie Kafka gelingt es Bialik, Unsicherheiten, Ängste, innere und äußere Konflikte in unvergesslichen, geradezu parabelhaften Geschichten zu bannen. Der Band enthält außerdem Bialiks berühmtes Langgedicht In der Stadt des Tötens über die russischen Pogrome in Kischinew: ein hebräisches Klagelied in mittelalterlicher Tradition, das in seinem modernen Duktus auf Paul Celan vorausweist. Die Übersetzung aus dem Hebräischen wurde gefördert von Litprom e.V. in Kooperation mit dem Goethe-Institut. Bialik befreite die hebräische Sprache aus ihren Banden und versetzte ihr einen kräftigen Klaps. Und schon galoppierte sie los. Ayelet Gundar-Goshen Der Pionier der hebräischen Literatur erstmals in deutscher Sprache Drei Meistererzählungen aus dem versunkenen Wolhynien Mit dem berühmten Gedicht In der Stadt des Tötens Kongenial aus dem Hebräischen ins Deutsche übertragen von Ruth Achlama
lieferbar - in 2-3 Werktagen bei dir
26,00
Versand: 3,99
Unnamed Press Story of a Poem A1066708343
Unnamed Press Story of a Poem A1066708343
Matthew Zapruder had an idea: to write a poem as slowly and intentionally as possible, to preserve its drafts, and record the painstaking, elusively transcendent stuff of its construction. It would be the end cap to a new collection of poetry, and a means to process modern American life in a time of political turmoil, mega fires, and sobriety. What Zapruder didn't anticipate was that this literary project would reveal a deeply personal aspect as well: a way to resolve the unexplored pain and unexpected joys he was confronting in the wake of his son's diagnosis with autism. The result is a remarkable piece of writing, one that explores not just what it means to be a poet and father, but also what it means to be alive on this planet during this turbulent and extraordinary time. By comparing the writing of a poem with his own tangled evolution as a son, husband and father, Zapruder unfolds moments of his own life in the reflection of an increasingly uncanny world. With a wide range of reference points -- from Celan, Li Bai and Frank O'Hara to Whitman, Merwin and Rupi Kaur -- we join Zapruder on a poet's journey; that in some alchemy of literature, becomes a journey of our own.
Sofort lieferbar
24,99
Versand: frei!
C.H. Beck Wildwuchs A1073233935
C.H. Beck Wildwuchs A1073233935
Komisch, tragisch, poetisch: Bialiks Erzählungen aus einer untergegangenen Welt Chaim Nachman Bialik gehört zu den bedeutendsten modernen Autoren des Hebräischen, aber seine meisterhaften Erzählungen wurden bisher noch nie ins Deutsche übertragen. Der Band versammelt drei Geschichten vom jüdischen Leben in Wolhynien, das Bialik mit der gleichen Zärtlichkeit beschreibt, die Siegfried Lenz seinem Suleyken entgegenbrachte. Doch die Erzählungen bieten viel mehr als Blicke in eine versunkene Welt, sie handeln in unvergesslichen tragischen und urkomischen Szenen von Feindschaft und verbotener Liebe, Stolz und Scham eines Heranwachsenden, von der Macht der Tradition und dem Traum vom verlorenen Paradies. Das dörfliche Leben der jüdischen Holzhändlerfamilie ist für die Kinder ein festgefügter Kosmos, doch für die Obrigkeit illegal, und so bahnt sich langsam die Katastrophe an ... Zwei Nachbarskinder, Noah und Marinka, können sich jahrelang nur durch Löcher im Zaun verständigen. Am Ende siegt die Liebe über den Hass der Eltern, aber nur scheinbar ... Ein Junge entzieht sich durch Nichtstun dem strengen Vater und erträumt sich eine ganz eigene Welt, in der Dorf, Felder und Wälder zum gelobten Land werden ... Wie Kafka gelingt es Bialik, Unsicherheiten, Ängste, innere und äußere Konflikte in unvergesslichen, geradezu parabelhaften Geschichten zu bannen. Der Band enthält außerdem Bialiks berühmtes Langgedicht In der Stadt des Tötens über die russischen Pogrome in Kischinew: ein hebräisches Klagelied in mittelalterlicher Tradition, das in seinem modernen Duktus auf Paul Celan vorausweist. Die Übersetzung aus dem Hebräischen wurde gefördert von Litprom e.V. in Kooperation mit dem Goethe-Institut. Bialik befreite die hebräische Sprache aus ihren Banden und versetzte ihr einen kräftigen Klaps. Und schon galoppierte sie los. Ayelet Gundar-Goshen Der Pionier der hebräischen Literatur erstmals in deutscher Sprache Drei Meistererzählungen aus dem versunkenen Wolhynien Mit dem berühmten Gedicht In der Stadt des Tötens Kongenial aus dem Hebräischen ins Deutsche übertragen von Ruth Achlama
Sofort lieferbar
26,00
Versand: frei!
Guggolz Schwärmer und Schnaken, Belletristik von Klaus-Jürgen Liedtke, Harry Martinson
Guggolz Schwärmer und Schnaken, Belletristik von Klaus-Jürgen Liedtke, Harry Martinson
Harry Martinson (1904-1978), Sohn eines ehemaligen Kapitäns und eines bankrotten Kaufmanns, wuchs in Jämshög in Blekinge auf und verlor seinen Vater im Alter von sechs Jahren. Während seine Mutter nach Kalifornien auswanderte, wurden Martinson und seine Geschwister von Jahr zu Jahr als "Verdingkinder" auf Bauernhöfe geschickt. Mit 16 Jahren trat Martinson als Matrose in den Dienst und kehrte 1927 mit einer Lungenerkrankung nach Schweden zurück. Sein erster Gedichtband, "Das Gespensterschiff", wurde 1929 veröffentlicht, im selben Jahr, in dem er Helga Maria Swartz heiratete, die 1933 ihr literarisches Debüt als Moa Martinson gab. Martinsons Gedichte, Romane und Reiseberichte waren besonders bei der jüngeren Generation erfolgreich. Er liess sich in der Nähe von Stockholm nieder, doch der nomadische Drang blieb ihm erhalten – er reiste weiterhin. Ende der 1930er Jahre schrieb er drei unkonventionelle Textbände über die Natur. 1974 wurde er zusammen mit Eyvind Johnson mit dem Nobelpreis für Literatur als Mitglied der Schwedischen Akademie ausgezeichnet. Trotz seiner grossen Beliebtheit beim Publikum waren viele seiner Werke umstritten. Martinson, ein bekennender Buddhist, beging schliesslich während eines Krankenhausaufenthalts mit einer Schere Selbstmord. Klaus-Jürgen Liedtke, 1950 in Südtondern geboren, hat Gedichtbände veröffentlicht und zuletzt den Roman aus Dokumenten "Nachkrieg und Die Trümmer aus Ostpreussen". 2018 veröffentlichte er "Die Ostsee. Berichte und Geschichten aus 2000 Jahren." Als Übersetzer von Gunnar Ekelöf, Henry Parland, Edith Södergran und vielen anderen wurde er 2005 mit dem Paul Celan Preis und 2014 mit dem Gerard Bonnier Preis ausgezeichnet. Fredrik Sjöberg, 1958 in Västervik (Schweden) geboren, studierte Biologie und Geologie und arbeitet als Journalist, Schriftsteller und Übersetzer. Sein Roman "Die Fliegenfalle" wurde 2008 für den Augustpreis nominiert, und seine Sammlung von Schwebfliegen wurde 2009 auf der Biennale in Venedig ausgestellt. Zuletzt erschien 2018 "Vom Aufhören" auf Deutsch. Sjöberg lebt auf der Insel Runmarö in der Nähe von Stockholm.
Sofort lieferbar, 1-2 Werktage
22,00
Versand: frei!
GRIN Das "Denkmal für die ermordeten Juden Europas" von Peter Eisenman. Ein "Counter-Monument"? A1034540210
GRIN Das "Denkmal für die ermordeten Juden Europas" von Peter Eisenman. Ein "Counter-Monument"? A1034540210
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Kunst - Architektur, Baugeschichte, Denkmalpflege, Note: 1,0, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Veranstaltung: Der Versuch das Undarstellbare darzustellen: Künstlerische Auseinandersetzung mit dem Holocaust, Sprache: Deutsch, Abstract: Hannah Arendt ist eine der wenigen Intellektuellen, die bereits wenige Jahre nach Kriegsende das Ausmaß des Holocaust erkannte. Als beispielloses Ereignis in der Geschichte stellt Auschwitz einen Wendepunkt dar: ein "Krieg ohne Hass", in dem die Tötung von Menschen zu einem "methodische[n], technisch-administrativen" Akt wurde. Die Pflicht zur Erinnerung geht einher mit der Aneignung einer neuen Ethik, einem, mit Adornos Worten, "neuen kategorischen Imperativ": die Menschen müssten so denken und handeln, dass eine Wiederholung von Auschwitz ausgeschlossen werden könne. In der Literatur gilt Celan als einer der ersten, die versuchten für den Zivilisationsbruch Worte zu finden. Auf der Suche nach neuen Ausdrucksmitteln entwickelte er eine bis dahin nicht existente "Sprache der Trauer" . Wie positionier(t)en sich dagegen die bildenden Künste zum "Unvorstellbaren"? Welcher Mittel bedien(t)en sich die "memory-artists" um dem "Unsagbaren" Ausdruck zu verleihen und mit welcher Intention? James E. Young, der sich als Professor für "Judaic Studies" und Direktor der "Association of Jewish Studies" intensiv mit der Erinnerung an den Holocaust und mit künstlerischen Verarbeitungsformen beschäftigt hat, beschreibt mit seiner These des "Counter-Monument" eine Form der Auseinandersetzung, welche er vor allem in den 1980er Jahren in Deutschland beobachtet hat. Diesen "Gegen-Denkmälern" liegt der Skeptizismus der Künstler zugrunde, die jede Verknüpfung von Erlösung und Vernichtung, ob religiöser, ästhetischer oder politischer Art, ablehnen. Doch wie sieht das kontemporäre Denkmal aus? Am Beispiel des "Denkmal für die ermordeten Juden Europas" soll diese Frage erörtert werden. Handelt es sich auch hier um ein "Counter-Monument"? Zur Beantwortung der Frage soll in der vorliegenden Arbeit zunächst die Bezeichnung "Counter-Monument" definiert und anhand von Beispielen näher erläutert werden. Im Anschluss wird das "Denkmal für die ermordeten Juden Europas" in seiner Entstehung von der Bürgerinitiative 1988, über die Wettbewerbe 1995 und 1997 bis zur Fertigstellung 2005 in stark komprimierter Form vorgestellt, um das Monument anschließend unter dem Gesichtspunkt des "Counter-Monument" zu betrachten und zu bewerten.
3 - 5 Tagen
17,95
Versand: frei!
Der HörVerlag Hörspiel Lyrikstimmen
Der HörVerlag Hörspiel Lyrikstimmen
Die deutschsprachige Lyrik im Originalton - ein Standardwerk Hier sind sie alle versammelt, von Hugo von Hofmannsthal bis Helga M. Nowak, von Franz Werfel bis Friederike Mayröcker: deutschsprachige Lyrikerinnen und Lyriker im Originalton in Aufnahmen von den ersten Tonaufzeichnungen von 1908 bis heute. Das große Panorama der Lyrik entfaltet sich im gesprochenen Wort, in Reim, Rhythmus und Klang, vom Raunen und Rauschen des Jahrhundertauftakts zum Sound und Slam an dessen Ende. Ein akustisches Lyrikfestival. Mit Friedrich Achleitner . Ilse Aichinger . Erich Arendt . Hans Arp . H.C. Artmann . Rose Ausländer . Wolfgang Bächler . Ingeborg Bachmann . Johannes R. Becher . Jürgen Becker . Gottfried Benn . Werner Bergengruen . Thomas Bernhard . Marcel Beyer . Johannes Bobrowski . Elisabeth Borchers . Nicolas Born . Bas Böttcher . Volker Braun . Bertolt Brecht . Rolf Dieter Brinkmann . Georg Britting . Christine Busta . Hans Carossa . Paul Celan . Heinz Czechowski . Franz Josef Czernin . Theodor Däubler . Hilde Domin . Kurt Drawert . Albert Ehrenstein . Günter Eich . Adolf Endler . Hans Magnus Enzensberger . Elke Erb . Erich Fried . Günter Bruno Fuchs . Franz Fühmann . Peter Gan . Robert Gernhardt . Elfriede Gerstl . Eugen Gomringer . Günter Grass . Ludwig Greve . Durs Grünbein . Michael Guttenbrunner . Michael Hamburger . Peter Handke . Rolf Haufs . Raoul Hausmann . Manfred Peter Hein . Helmut Heißenbüttel . Günter Herburger . Stephan Hermlin . Hermann Hesse . Hugo von Hofmannsthal . Walter Höllerer . Ricarda Huch . Peter Huchel . Richard Huelsenbeck . Steffen Jacobs . Ernst Jandl . Mascha Kaléko . Marie Luise Kaschnitz . Norbert C. Kaser . Erich Kästner . Alfred Kerr . Rainer Kirsch . Sarah Kirsch . Wulf Kirsten . Thomas Kling . Barbara Köhler . Alfred Kolleritsch . Werner Kraft . Theodor Kramer . Karl Kraus . Karl Krolow . Johannes Kühn . Günter Kunert . Reiner Kunze . Elisabeth Langgässer . Christine Lavant . Wilhelm Lehmann . Michael Lentz . Hermann...
lieferbar - in 2-3 Werktagen bei dir
29,40
Versand: frei!
GRIN Das "Denkmal für die ermordeten Juden Europas" von Peter Eisenman. Ein "Counter-Monument"?
GRIN Das "Denkmal für die ermordeten Juden Europas" von Peter Eisenman. Ein "Counter-Monument"?
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Kunst - Architektur, Baugeschichte, Denkmalpflege, Note: 1,0, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Veranstaltung: Der Versuch das Undarstellbare darzustellen: Künstlerische Auseinandersetzung mit dem Holocaust, Sprache: Deutsch, Abstract: Hannah Arendt ist eine der wenigen Intellektuellen, die bereits wenige Jahre nach Kriegsende das Ausmaß des Holocaust erkannte. Als beispielloses Ereignis in der Geschichte stellt Auschwitz einen Wendepunkt dar: ein "Krieg ohne Hass", in dem die Tötung von Menschen zu einem "methodische[n], technisch-administrativen" Akt wurde. Die Pflicht zur Erinnerung geht einher mit der Aneignung einer neuen Ethik, einem, mit Adornos Worten, "neuen kategorischen Imperativ": die Menschen müssten so denken und handeln, dass eine Wiederholung von Auschwitz ausgeschlossen werden könne. In der Literatur gilt Celan als einer der ersten, die versuchten für den Zivilisationsbruch Worte zu finden. Auf der Suche nach neuen Ausdrucksmitteln entwickelte er eine bis dahin nicht existente "Sprache der Trauer" . Wie positionier(t)en sich dagegen die bildenden Künste zum "Unvorstellbaren"? Welcher Mittel bedien(t)en sich die "memory-artists" um dem "Unsagbaren" Ausdruck zu verleihen und mit welcher Intention? James E. Young, der sich als Professor für "Judaic Studies" und Direktor der "Association of Jewish Studies" intensiv mit der Erinnerung an den Holocaust und mit künstlerischen Verarbeitungsformen beschäftigt hat, beschreibt mit seiner These des "Counter-Monument" eine Form der Auseinandersetzung, welche er vor allem in den 1980er Jahren in Deutschland beobachtet hat. Diesen "Gegen-Denkmälern" liegt der Skeptizismus der Künstler zugrunde, die jede Verknüpfung von Erlösung und Vernichtung, ob religiöser, ästhetischer oder politischer Art, ablehnen. Doch wie sieht das kontemporäre Denkmal aus? Am Beispiel des "Denkmal für die ermordeten Juden Europas" soll diese Frage erörtert werden. Handelt es sich auch hier um ein "Counter-Monument"? Zur Beantwortung der Frage soll in der vorliegenden Arbeit zunächst die Bezeichnung "Counter-Monument" definiert und anhand von Beispielen näher erläutert werden. Im Anschluss wird das "Denkmal für die ermordeten Juden Europas" in seiner Entstehung von der Bürgerinitiative 1988, über die Wettbewerbe 1995 und 1997 bis zur Fertigstellung 2005 in stark komprimierter Form vorgestellt, um das Monument anschließend unter dem Gesichtspunkt des "Counter-Monument" zu betrachten und zu bewerten.
Sofort lieferbar
17,95
Versand: frei!
De Gruyter Der deutsche Wortschatz nach Sachgruppen
De Gruyter Der deutsche Wortschatz nach Sachgruppen
Thomas Mann benutzte ihn ebenso wie Lion Feuchtwanger, Paul Celan ebenso wie Hermann Kasack: den Dornseiff. Peter Hacks schrieb: "Zwei Schriftsteller, die sich zusammentäten, hätten zwei Zimmer, zwei Schreibtische und den Dornseiff doppelt." Den "Reichtum der deutschen Ausdrucksmittel" wollte Franz Dornseiff (1888-1960) dokumentieren, als er 1933 sein großes Wörterbuch zum ersten Mal vorlegte. Die Dichter haben sich dieser Schatztruhe der deutschen Sprache gerne bedient, und nicht nur sie. Denn mit seinem einzigartigen Strukturierungsprinzip stellt der Dornseiff ein unverzichtbares Hilfsmittel für jeden Schreibenden dar, der bedeutungsverwandte Wörter (Synonyme) sucht, um seine Texte präziser und abwechslungsreicher zu formulieren. Über die stilistische Praxis hinaus ermöglicht der Dornseiff dem Sprachwissenschaftler differenzierte Wortschatzanalysen. Der Dornseiff bildet den gesamten deutschen Wortschatz nach Sachgruppen geordnet ab, d. h. nicht alphabetisch. So präsentiert jeder Eintrag eine Fülle von Wörtern aller Wortarten, die zur jeweiligen Sache bzw. einem Begriff gehören, und bietet so Information, Dokumentation und Inspiration in einem. Die umfassende Neubearbeitung des traditionsreichen Standardwerks zeichnet sich unter anderem aus durch die Erweiterung um wichtige neue Sachgebiete (Medien, Informatik, Börse, Raumfahrt, Sport und Freizeit usw.), die grundlegende Revision und Aktualisierung des abgebildeten Wortschatzes mithilfe des Wortkorpus des Projekts "Deutscher Wortschatz" an der Universität Leipzig, die Verbesserung der Artikelstruktur, eine ausführliche lexikographische Einführung von Herbert Ernst Wiegand, die Beigabe einer leistungsfähigen CD-ROM für die schnelle, gezielte Recherche (gebundene Ausgabe) , ein völlig neues, benutzerfreundliches Layout. Die 8. Auflage des Dornseiff ist die konsequente, erstmals auch elektronisch erschlossene Weiterführung des berühmten Wörterbuchs in die Gegenwart der deutschen Sprache. Systemvoraussetzungen (CD-ROM gebundene Ausgabe): PC mit 80486er Prozessor (Pentium Prozessor empfohlen), mindestens 16 MB RAM, 32 MB RAM empfohlen, mindestens 18 MB freier Speicherplatz (nur Softwareinstallation), mindestens 40 MB freier Speicherplatz (Vollinstallation) Windows 95/98/ME/2000/NT4.0/XP. Unter Windows 7 und Windows 8/8.1 ist die Virtualisierung einer XP-Umgebung nötig (z.B. XP Mode, VirtualBox)
Sofort lieferbar
104,95
Versand: frei!
Little, Brown Book Group Spontaneous Acts A1070385599
Little, Brown Book Group Spontaneous Acts A1070385599
The highly anticipated new novel from award-winning, critically acclaimed novelist Yoko Tawada. Patrik is a literary researcher living in Berlin, a city just coming back to life after lockdown. Though his beloved opera houses are open again, Patrik cannot leave the house and hardly manages to get out of bed. He is supposed to give a paper at a conference in Paris, on the poetry collection Threadsuns by Paul Celan, but he can't get past the first question on the registration form: 'What is your nationality?' As Patrik attempts to find a connection in a world that constantly overwhelms him, he meets a mysterious stranger. The man's name is Leo-Eric Fu, and somehow he already knows Patrik . . . Yoko Tawada's mesmerizing new novel unfolds like a lucid dream in which the solace of friendship, reading, conversation, music - of seeing and being seen - is examined and celebrated. Spontaneous Acts reaches out to all of us who find meaning and even obsession in the words of those before us. Previous praise for Tawada: 'Every Yoko Tawada novel pulls the ground out from under us, but gives us new senses in return.' Madeleine Thien, author of Do Not Say We Have Nothing 'Something about the way Tawada writes . . . allows the reader to take the most surreal and fantastical elements of the work completely seriously.' Lucy Scholes 'Tawada writes beautifully about unbearable things.' Sara Baume, author of Spill Simmer Falter Wither
Sofort lieferbar
22,99
Versand: frei!
GRIN Schuld und Versöhnung bei Nelly Sachs A1005549940
GRIN Schuld und Versöhnung bei Nelly Sachs A1005549940
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Universität Potsdam (Institut für Germanistik), Veranstaltung: Historischer Augenblick. Begegnungen. Nelly Sachs ¿ Paul Celan ¿ Ingeborg Bachmann, Sprache: Deutsch, Abstract: Versöhnung wird als ein zentraler Begriff in der Dichtung und im Leben der Nelly Sachs gesehen. Nelly Sachs wird der Versuch zu Versöhnen von unterschiedlichen Seiten unterstellt. Es ist schwer zu sagen, inwieweit sie selbst die Rolle als Versöhner zwischen Deutschem und Jüdischem anstrebte. Schwierig ist die Deutung der Person und des Werkes als ¿Symbol der Versöhnung¿ auch deshalb, weil dies nicht frei vom Anschein einer Instrumentalisierung der Dichterin durch die deutsche Politik und Gesellschaft zur Beruhigung schlechter Gewissen und zur Verbesserung der deutsch-jüdischen Beziehungen ist. Ziel dieser Arbeit ist es in einem ersten Schritt, sich ein allgemeines Verständnis von ¿Schuld¿ und ¿Versöhnung¿ zu verschaffen, um sich mit diesem Grundwissen an die Bedeutung der Begriffe im Leben und in der Dichtung der Nelly Sachs vorzutasten. Dabei wird zu beachten sein, dass Nelly Sachs mit Angaben zu ihrer eigenen Person und zur Entstehung ihrer Dichtung immer recht sparsam umgegangen ist oder aber widersprüchliche Angaben machte, was zur Folge hatte, dass Interpreten und Biographen zum Teil Wissenslücken mit Spekulationen ersetzten. Solchen anscheinend in voller Überzeugung als Fakten präsentierten Halbwahrheiten wird kritisch zu begegnen sein, was angesichts der übersichtlichen Forschungslage nicht immer einfach sein wird. Relevant für diese Arbeit wird erst ihr Schaffen nach 1943 sein, da Nelly Sachs selbst jegliche Dichtung davor für ungültig erklärt hat und weil ja das Thema dieser Arbeit ¿Schuld und Versöhnung¿ ist, wobei eben der Holocaust die schon angesprochene unermessliche Schuld darstellt. Dies macht auch eine weitere Einschränkung notwendig. So wird die späte Dichtung, welche nicht mehr so stark vom Holocaust geprägt ist, weniger intensiv betrachtet werden müssen. Im Zentrum der Betrachtung stehen also die Gedichtbände ¿In den Wohnungen des Todes¿ und teilweise ¿Sternverdunkelung¿ sowie der dramatische Erstling ¿Eli. Ein Mysterienspiel vom Leiden Israels¿. Nach der Betrachtung der Dichtung selbst wird dann mit Blick auf die dafür verliehenen Preise ein Teil der Reaktion der Öffentlichkeit ins Auge gefasst. Abschließend wird dann vielleicht festzustellen sein, inwieweit Sachs mit ihrer Dichtung versöhnt oder warum sie dies eben nicht tut.
3 - 5 Tagen
17,95
Versand: frei!
GRIN Schuld und Versöhnung bei Nelly Sachs
GRIN Schuld und Versöhnung bei Nelly Sachs
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Universität Potsdam (Institut für Germanistik), Veranstaltung: Historischer Augenblick. Begegnungen. Nelly Sachs ¿ Paul Celan ¿ Ingeborg Bachmann, Sprache: Deutsch, Abstract: Versöhnung wird als ein zentraler Begriff in der Dichtung und im Leben der Nelly Sachs gesehen. Nelly Sachs wird der Versuch zu Versöhnen von unterschiedlichen Seiten unterstellt. Es ist schwer zu sagen, inwieweit sie selbst die Rolle als Versöhner zwischen Deutschem und Jüdischem anstrebte. Schwierig ist die Deutung der Person und des Werkes als ¿Symbol der Versöhnung¿ auch deshalb, weil dies nicht frei vom Anschein einer Instrumentalisierung der Dichterin durch die deutsche Politik und Gesellschaft zur Beruhigung schlechter Gewissen und zur Verbesserung der deutsch-jüdischen Beziehungen ist. Ziel dieser Arbeit ist es in einem ersten Schritt, sich ein allgemeines Verständnis von ¿Schuld¿ und ¿Versöhnung¿ zu verschaffen, um sich mit diesem Grundwissen an die Bedeutung der Begriffe im Leben und in der Dichtung der Nelly Sachs vorzutasten. Dabei wird zu beachten sein, dass Nelly Sachs mit Angaben zu ihrer eigenen Person und zur Entstehung ihrer Dichtung immer recht sparsam umgegangen ist oder aber widersprüchliche Angaben machte, was zur Folge hatte, dass Interpreten und Biographen zum Teil Wissenslücken mit Spekulationen ersetzten. Solchen anscheinend in voller Überzeugung als Fakten präsentierten Halbwahrheiten wird kritisch zu begegnen sein, was angesichts der übersichtlichen Forschungslage nicht immer einfach sein wird. Relevant für diese Arbeit wird erst ihr Schaffen nach 1943 sein, da Nelly Sachs selbst jegliche Dichtung davor für ungültig erklärt hat und weil ja das Thema dieser Arbeit ¿Schuld und Versöhnung¿ ist, wobei eben der Holocaust die schon angesprochene unermessliche Schuld darstellt. Dies macht auch eine weitere Einschränkung notwendig. So wird die späte Dichtung, welche nicht mehr so stark vom Holocaust geprägt ist, weniger intensiv betrachtet werden müssen. Im Zentrum der Betrachtung stehen also die Gedichtbände ¿In den Wohnungen des Todes¿ und teilweise ¿Sternverdunkelung¿ sowie der dramatische Erstling ¿Eli. Ein Mysterienspiel vom Leiden Israels¿. Nach der Betrachtung der Dichtung selbst wird dann mit Blick auf die dafür verliehenen Preise ein Teil der Reaktion der Öffentlichkeit ins Auge gefasst. Abschließend wird dann vielleicht festzustellen sein, inwieweit Sachs mit ihrer Dichtung versöhnt oder warum sie dies eben nicht tut.
Sofort lieferbar
17,95
Versand: frei!
De Gruyter Der deutsche Wortschatz nach Sachgruppen A1000553459
De Gruyter Der deutsche Wortschatz nach Sachgruppen A1000553459
Thomas Mann benutzte ihn ebenso wie Lion Feuchtwanger, Paul Celan ebenso wie Hermann Kasack: den Dornseiff. Peter Hacks schrieb: "Zwei Schriftsteller, die sich zusammentäten, hätten zwei Zimmer, zwei Schreibtische und den Dornseiff doppelt." Den "Reichtum der deutschen Ausdrucksmittel" wollte Franz Dornseiff (1888-1960) dokumentieren, als er 1933 sein großes Wörterbuch zum ersten Mal vorlegte. Die Dichter haben sich dieser Schatztruhe der deutschen Sprache gerne bedient, und nicht nur sie. Denn mit seinem einzigartigen Strukturierungsprinzip stellt der Dornseiff ein unverzichtbares Hilfsmittel für jeden Schreibenden dar, der bedeutungsverwandte Wörter (Synonyme) sucht, um seine Texte präziser und abwechslungsreicher zu formulieren. Über die stilistische Praxis hinaus ermöglicht der Dornseiff dem Sprachwissenschaftler differenzierte Wortschatzanalysen. Der Dornseiff bildet den gesamten deutschen Wortschatz nach Sachgruppen geordnet ab, d. h. nicht alphabetisch. So präsentiert jeder Eintrag eine Fülle von Wörtern aller Wortarten, die zur jeweiligen Sache bzw. einem Begriff gehören, und bietet so Information, Dokumentation und Inspiration in einem. Die umfassende Neubearbeitung des traditionsreichen Standardwerks zeichnet sich unter anderem aus durch die Erweiterung um wichtige neue Sachgebiete (Medien, Informatik, Börse, Raumfahrt, Sport und Freizeit usw.), die grundlegende Revision und Aktualisierung des abgebildeten Wortschatzes mithilfe des Wortkorpus des Projekts "Deutscher Wortschatz" an der Universität Leipzig, die Verbesserung der Artikelstruktur, eine ausführliche lexikographische Einführung von Herbert Ernst Wiegand, die Beigabe einer leistungsfähigen CD-ROM für die schnelle, gezielte Recherche (gebundene Ausgabe) , ein völlig neues, benutzerfreundliches Layout. Die 8. Auflage des Dornseiff ist die konsequente, erstmals auch elektronisch erschlossene Weiterführung des berühmten Wörterbuchs in die Gegenwart der deutschen Sprache. Systemvoraussetzungen (CD-ROM gebundene Ausgabe): PC mit 80486er Prozessor (Pentium Prozessor empfohlen), mindestens 16 MB RAM, 32 MB RAM empfohlen, mindestens 18 MB freier Speicherplatz (nur Softwareinstallation), mindestens 40 MB freier Speicherplatz (Vollinstallation) Windows 95/98/ME/2000/NT4.0/XP. Unter Windows 7 und Windows 8/8.1 ist die Virtualisierung einer XP-Umgebung nötig (z.B. XP Mode, VirtualBox)
1 - 2 Wochen
104,95
Versand: frei!
Aisthesis Komparatistik (2024)
Aisthesis Komparatistik (2024)
Inhaltsverzeichnis Editorial .................................................................................................................... Dossier Die Internationalität der Literaturen Hg. von Winfried Eckel Winfried Eckel (Mainz) Die Internationalität der Literaturen. Ein Forschungsprogramm ............................................................................... Andreas Solbach (Mainz) Rezeptionsökonomie im internationalen Kulturtransfer. Hermann Bahr und Heinrich Mann lesen die französische Dekadenz-Literatur der 1890er Jahre ........................................................... Alfred Gall (Mainz) Die latente Internationalität des polnischen Messianismus. Adam Mickiewicz und Juliusz Słowacki in der Auseinandersetzung mit Hegel ............................................................................................................. Alexander Nebrig (Düsseldorf ) Die interlinguale Lizenzierung des Exilromans und Anna Seghers’ Inszenierung ortloser Autorschaft in Transit ............................................... Rainer Emig (Mainz) Die Internationalität des Nationalen. Joseph Conrad im Herzen der englischen Literatur .................................. Dieter Ingenschay (Berlin) Die Verwerfung von Magie und Exotik. Zur neuen Trans-/Internationalität des lateinamerikanischen Romans (bei den Gruppen Crack und McOndo) ....................................................... Frank Göbler (Mainz) Aus dem Schatten der ‚multinationalen Sowjetliteratur‘. Der russische Schriftsteller Anatolij Kim ..................................................... Julian Rentzsch (Mainz) Poesie türkischer Popkultur. Lokale Lyrik in globaler Gesellschaft ............................................................ Hans Harder (Heidelberg) Gebrochene Internationalität. Die südasiatischen Regionalliteraturen zwischen lokaler Schließung und weltliterarischer Öffnung ........................................................................ Anja Oed (Mainz) Jenseits von Writing Back. Dimensionen der Internationalität afrikanischer Literatur ...................... Beiträge Mariam Popal (Bayreuth) W*Orte: Decolonial Philologies and Poetical Places. Towards an Understanding of Lyric as (World)Theory? .......................... Jonas Nesselhauf (Saarbrücken) #MeToo und die Literatur. Themen und Tendenzen, 2017-2024 ............................................................ Karsten Klein (Saarbrücken) Accelerando. Inflation und Tanz bei Felix Dörmann und Heinrich Mann ................... Ansgar Mohnkern (Amsterdam) Prousts Algorithmen ........................................................................................ Laura Vordermayer (Saarbrücken) Vom umstrittenen Kindermärchen zum Klassiker des Balletts. E. T. A. Hoffmanns Nußknacker bei Alexandre Dumas, Vasily Vainonen und Christian Spuck .......................................................... Rezensionen Hendrik Birus. Gesammelte Schriften. Bd. 1: Komparatistik im Spannungsfeld von Philologie und Philosophie – Bd. 2: Von Lessing bis Celan – aus komparatistischer Sicht. – Bd. 3: Goethe-Studien (von Carsten Zelle) ................................................................................................ Esther Eidinow/Armin W. Geertz/John North (Hg.). Cognitive approaches to ancient religious experience – Diana Stein/Sarah Kielt Costello/Karen Polinger Foster (Hg.). The Routledge Companion to Ecstatic Experience in the Ancient World – Adeline Grand-Clément. Au plaisir des dieux. Expériences du sensible dans les rituels en Grèce ancienne (von Anna A. Novokhatko) ................................................................ Christoph Petersen/Markus May (Hg.). Heroen – Helden. Eine Geschichte der literarischen Exorbitanz von der Antike bis zur Gegenwart (von Anna Seidel) .................................................................................................. Die Welt der Träume. Eine Reise durch alle Zeiten und Kulturen. Zusammengestellt, kommenti
Sofort lieferbar
40,00
Versand: frei!
Aisthesis Komparatistik (2024) A1073872651
Aisthesis Komparatistik (2024) A1073872651
Inhaltsverzeichnis Editorial .................................................................................................................... Dossier Die Internationalität der Literaturen Hg. von Winfried Eckel Winfried Eckel (Mainz) Die Internationalität der Literaturen. Ein Forschungsprogramm ............................................................................... Andreas Solbach (Mainz) Rezeptionsökonomie im internationalen Kulturtransfer. Hermann Bahr und Heinrich Mann lesen die französische Dekadenz-Literatur der 1890er Jahre ........................................................... Alfred Gall (Mainz) Die latente Internationalität des polnischen Messianismus. Adam Mickiewicz und Juliusz Słowacki in der Auseinandersetzung mit Hegel ............................................................................................................. Alexander Nebrig (Düsseldorf ) Die interlinguale Lizenzierung des Exilromans und Anna Seghers’ Inszenierung ortloser Autorschaft in Transit ............................................... Rainer Emig (Mainz) Die Internationalität des Nationalen. Joseph Conrad im Herzen der englischen Literatur .................................. Dieter Ingenschay (Berlin) Die Verwerfung von Magie und Exotik. Zur neuen Trans-/Internationalität des lateinamerikanischen Romans (bei den Gruppen Crack und McOndo) ....................................................... Frank Göbler (Mainz) Aus dem Schatten der ‚multinationalen Sowjetliteratur‘. Der russische Schriftsteller Anatolij Kim ..................................................... Julian Rentzsch (Mainz) Poesie türkischer Popkultur. Lokale Lyrik in globaler Gesellschaft ............................................................ Hans Harder (Heidelberg) Gebrochene Internationalität. Die südasiatischen Regionalliteraturen zwischen lokaler Schließung und weltliterarischer Öffnung ........................................................................ Anja Oed (Mainz) Jenseits von Writing Back. Dimensionen der Internationalität afrikanischer Literatur ...................... Beiträge Mariam Popal (Bayreuth) W*Orte: Decolonial Philologies and Poetical Places. Towards an Understanding of Lyric as (World)Theory? .......................... Jonas Nesselhauf (Saarbrücken) #MeToo und die Literatur. Themen und Tendenzen, 2017-2024 ............................................................ Karsten Klein (Saarbrücken) Accelerando. Inflation und Tanz bei Felix Dörmann und Heinrich Mann ................... Ansgar Mohnkern (Amsterdam) Prousts Algorithmen ........................................................................................ Laura Vordermayer (Saarbrücken) Vom umstrittenen Kindermärchen zum Klassiker des Balletts. E. T. A. Hoffmanns Nußknacker bei Alexandre Dumas, Vasily Vainonen und Christian Spuck .......................................................... Rezensionen Hendrik Birus. Gesammelte Schriften. Bd. 1: Komparatistik im Spannungsfeld von Philologie und Philosophie – Bd. 2: Von Lessing bis Celan – aus komparatistischer Sicht. – Bd. 3: Goethe-Studien (von Carsten Zelle) ................................................................................................ Esther Eidinow/Armin W. Geertz/John North (Hg.). Cognitive approaches to ancient religious experience – Diana Stein/Sarah Kielt Costello/Karen Polinger Foster (Hg.). The Routledge Companion to Ecstatic Experience in the Ancient World – Adeline Grand-Clément. Au plaisir des dieux. Expériences du sensible dans les rituels en Grèce ancienne (von Anna A. Novokhatko) ................................................................ Christoph Petersen/Markus May (Hg.). Heroen – Helden. Eine Geschichte der literarischen Exorbitanz von der Antike bis zur Gegenwart (von Anna Seidel) .................................................................................................. Die Welt der Träume. Eine Reise durch alle Zeiten und Kulturen. Zusammengestellt, kommenti
Sofort lieferbar
40,00
Versand: frei!
Amor Verlag Ingeborg Bachmann – Basiswissen A1062284725
Amor Verlag Ingeborg Bachmann – Basiswissen A1062284725
Ingeborg Bachmann – Bedeutende Schriftstellerin mit Grenzerfahrung Wer Literatur als Zeitkritik und Erinnerungsarbeit verstehen will, der sollte Leben und Werke Ingeborg Bachmanns kennen. Der erfahrene Autor und Herausgeber Bert Alexander Petzold nimmt uns mit auf eine faktenreiche Kulturreise und erläutert verständlich, unterhaltsam und strukturiert Basiswissen zu Ingeborg Bachmann. Seit ihrer Geburt am 25. Juni 1926 wuchs Ingeborg Bachmann (1926–1973) im österreichischen Klagenfurt auf. Im Herbst 1945 begann Bachmann ein Studium der Germanistik, Psychologie und Philosophie in Innsbruck, welches sie anschließend in Graz und Wien fortführte. Wien wurde zu Bachmanns neuem Lebenszentrum, hier traf sie auch den jüdischen Dichter Paul Celan mit dem sie bis zu seinem Tod in enger Verbindung stand – bis hin zu einer Liebesbeziehung. Erste Erfolge als Schriftstellerin erlebte Bachmann 1949, als eine Reihe ihrer Gedichte in der Zeitschrift "Lynkeus" veröffentlicht wurden und die "Wiener Tageszeitung" verschiedene Prosaerzählungen Bachmanns publizierte. Am 23. März 1950 schloss sie erfolgreich ihre Promotion ab. Über eine Anstellung beim Hörfunk lernte Bachmann im April 1952 den Schriftsteller Hans Werner Richter kennen, der von ihren Gedichten fasziniert war und sie zu einem Treffen des Literaturkreises "Gruppe 47" einlud. Im Jahr 1953 erschien ihre erste Buchpublikation, der Gedichtband "Die gestundete Zeit". Mit dem Komponisten Hans Werner Henze begann Bachmann eine langjährige Zusammenarbeit und verfasste u. a. Opern-Libretti. Im Herbst 1956 erschien Bachmanns zweiter Gedichtband, "Anrufung des Großen Bären", der von den Kritikern mit Begeisterung aufgenommen wurde. Im Mai 1958 erhielt ihr Hörspiel "Der gute Gott von Manhattan" den Hörspielpreis der Kriegsblinden, und auch ihren langjährigen Geliebten Max Frisch lernte sie in diesem Jahr kennen. Es entwickelte sich schnell eine leidenschaftliche aber auch schmerzhafte Beziehung. Der Bruch 1962 mit Frisch stürzte Bachmann in eine schwere Lebenskrise. Auf einen Suizidversuch folgten längere Klinikaufenthalte in der Schweiz und schließlich eine Neuausrichtung ihrer literarischen Tätigkeit. Das sogenannte "Todesarten"-Projekt stand von nun an im Mittelpunkt von Bachmanns Schaffen – erst in Berlin und dann in Rom. Ihre Auszeichnungen mit dem Georg-Büchner-Preis 1964 und mit dem Großen Österreichischen Staatspreis für Literatur 1968 machten Bachmann endgültig zu einer der bekanntesten Autorinnen ihrer Zeit. Doch ihr erster und zugleich letzter zu Lebzeiten veröffentlichter Roman "Malina" wurde nach der Veröffentlichung 1971 mit weit weniger Wohlwollen aufgenommen als ihre früheren lyrischen Arbeiten. Gesundheitlich stand es in den folgenden Jahren immer schlechter um Bachmann. Nach einem Brandunfall in ihrer Wohnung in Rom wurde sie mit Verbrennungen ins Krankenhaus eingeliefert und starb drei Wochen später, am 17. Oktober 1973, an den Folgen ihrer starken Entzugserscheinungen. Ingeborg Bachmann wurde 47 Jahre alt und hinterließ einen umfangreichen literarischen Nachlass. Ihr Werk gilt bis heute als eines der bedeutendsten Beiträge zum Schreiben nach dem Ende des nationalsozialistischen Terrors, um die Verflechtungen zwischen gesellschaftlichen Anpassungsdruck, bürgerlicher Moral und offener Zeitkritik aufzuzeigen. Das Hörbuch liest die erfahrene Sprecherin Cora Hillekamp mit gewohnt angenehmer Stimme.
Sofort lieferbar
17,99
Versand: frei!
Angebotsdetails
Gutschein

Code kopiert

Kopieren
Zum Shop
* Die Preise und Versandkosten können sich seit der letzten Aktualisierung beim jeweiligen Händler verändert haben. Alle Preise sind Angaben des jeweiligen Anbieters inklusive Umsatzsteuer, zzgl. Versand - alle Angaben ohne Gewähr. Unser Angebot umfasst nur Anbieter, die für Ihre Weiterleitung an den Shop eine Klick-Provision an uns zahlen. Die Reihenfolge der Produktangebote richtet sich in absteigender Reihenfolge aus Beliebtheit des Angebotes (Weiterleitungen zu Händlern mittels Klick) und Häufigkeit der Suchbegriffe im Produktnamen, in der Beschreibung oder der Kategorienzugehörigkeit.
mozilla/5.0 applewebkit/537.36 (khtml, like gecko; compatible; claudebot/1.0; [email protected])
x-pixel