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Weidler Buchverlag Berlin Lenz und die Folgen
Werbetext Jakob Michael Reinhold Lenz (1751-1792) ist einer der Wegbereiter des deutschen Dramas. In kaum mehr als fünf Jahren hat er mit „Der Hofmeister“ und „Die Soldaten“ zwei gesellschaftskritische Musterdramen geschrieben, die großen Einfluss auf Büchner, Gerhart Hauptmann, Frank Wedekind und dann vor allem auf Brecht und viele Dramatiker der Nachkriegszeit ausübten. An Lüge und Gewalt in der Gesellschaft zerbrach er. Schon vor seinem dreißigsten Lebensjahr war er nicht mehr in der Lage, aus seiner Schizophrenie herauszufinden. In der kurzen Zeit, die ihm blieb, bewährte er sich wie nur wenige als human Denkender und Handelnder. Seine Aktualität ist ungebrochen. Theo Buck, 1930 in Tübingen geboren, war bis zu seiner Emeritierung Universitätsprofessor zunächst an der Georg-August-Universität Göttingen, dann an der RWTH Aachen. Er arbeitet vor allem über Goethe, Büchner, Brecht sowie Celan, Johnson, Heiner Müller und Schädlich.
Verlagshaus Jacoby & Stuart Die Bachmann A1079206779
Gute Literatur ist stets Ausdruck eines reichen Lebens – wobei reich nicht immer schön bedeutet. »Die Bachmann« – so pflegte man von ihr zu sprechen – hat ihre Beziehungen zu anderen wichtigen Menschen ihrer Zeit genossen, durchlitten und sprachlich verarbeitet, vor allem die Beziehungen zu ihren »Lebensmännern«; wie sie sie nannte, zu dem Schriftsteller Hans Weigel, dem Lyriker Paul Celan, dem Komponisten Hans Werner Henze, und zu Max Frisch. Dazu kommen Freunde wie Heinrich Böll oder Henry Kissinger, die anregende Runde der Gruppe 47. Bachmann wird berühmt; wie kaum eine Autorin vor ihr, zur Ikone als weibliche Intellektuelle. Aber es ist wohl nicht zuletzt ihre Berühmtheit; der Druck, sich dauernd bewähren zu müssen und die Eifersucht der anderen, der sie in die Sucht und ins Unglück treibt. Und so beginnt diese illustrierte Biographie mit ihrem tragischen Tod in Rom.
Wallstein Descartes der Metapher, Fachbücher von Michael Eskin
Michael Eskins Essays spüren dem Dichter als Menschen und dem Menschen als Dichter nach. In den hier versammelten Essays, die das bisherige Gesamtwerk Durs Grünbeins umfassen, taucht Michael Eskin in das Dichterdasein eines der bedeutendsten zeitgenössischen Wortkünstler ein und macht das von ihm beschworene Ineinander von Poesie und Leben zugänglich. Das lebendige Schaffen des Dichters ersteht vor den Augen der Leserinnen und Leser in seiner dynamischen Verflechtung mit den sich stets im Wandel befindlichen physiologischen, historischen, politischen und literarischen Gegebenheiten und Prozessen seiner Existenz. Wir erleben Grünbein in regem Dialog mit Vorgängern und Zeitgenossen, unter anderem mit René Descartes, Aleksandr Puschkin, Paul Celan, Joseph Brodsky und Terrance Hayes, als Geschichts- und Sterblichkeitsreisenden, als exemplarischen Denker in Bildern, als Dichter von Alter und Kindheit, der sich poetisch dem Politischen stellt und die Ästhetik der Gaumenfreuden besingt.
Weidler Buchverlag Berlin Lenz und die Folgen A1038162800
Werbetext Jakob Michael Reinhold Lenz (1751-1792) ist einer der Wegbereiter des deutschen Dramas. In kaum mehr als fünf Jahren hat er mit „Der Hofmeister“ und „Die Soldaten“ zwei gesellschaftskritische Musterdramen geschrieben, die großen Einfluss auf Büchner, Gerhart Hauptmann, Frank Wedekind und dann vor allem auf Brecht und viele Dramatiker der Nachkriegszeit ausübten. An Lüge und Gewalt in der Gesellschaft zerbrach er. Schon vor seinem dreißigsten Lebensjahr war er nicht mehr in der Lage, aus seiner Schizophrenie herauszufinden. In der kurzen Zeit, die ihm blieb, bewährte er sich wie nur wenige als human Denkender und Handelnder. Seine Aktualität ist ungebrochen. Theo Buck, 1930 in Tübingen geboren, war bis zu seiner Emeritierung Universitätsprofessor zunächst an der Georg-August-Universität Göttingen, dann an der RWTH Aachen. Er arbeitet vor allem über Goethe, Büchner, Brecht sowie Celan, Johnson, Heiner Müller und Schädlich.
Königshausen u. Neumann Das Spektrum der modernen Poesie A1000800066
Der vorliegende Teil II des Spektrums der modernen Poesie erörtert u. a. Gedichte von Günter Eich, Ilse Aichinger, Ingeborg Bachmann, Paul Celan, Erich Fried, Hans Magnus Enzensberger, Peter Rühmkorf, Rolf Dieter Brinkmann, Wolf Wondratschek, Günter Kunert, Reiner Kunze, Hans-Ulrich Treichel, Helmut Heißenbüttel, Eugen Gomringer, Franz Mon, H. C. Artmann, Friederike Mayröcker und Ernst Jandl. Auch auf die Rezeption der außerdeutschen Moderne nach 1945 wird eingegangen, auf Eliot, Pound, W. C. Williams, E. E. Cummings, Apollinaire, Cendrars, Prévert, García Lorca, Ungaretti, Beckett und andere. Wie Teil I stellt auch Teil II „exorbitante“ Texte der modernen Lyrik in Form einer Abfolge textnaher Interpretationen vor; Reflexionen auf die Charakteristika der modernen Poesie begleiteten diese ‚Anthologie‘ von Einzelinterpretationen.
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften Exterritorialitaet A1000820128
Die Begriffe «Landlosigkeit» – «Exterritorialität» werden in diesem Sammelband unter einem literaturwissenschaftlich-philosophischen Blickwinkel einer Sichtung hinsichtlich ihrer theoretischen Produktivität unterzogen. Der kategoriale Rahmen geht dabei über bisherige Verwendungen hinaus, insofern Exterritorialität nicht auf ein sprachlich-geografische Faktum reduziert, sondern in einem umfassenderen Sinne als intellektuelle und ästhetische Freisetzung von den Verbindlichkeiten kulturell-ideeller und materieller Inklusion transparent gemacht wird. In Fallstudien, die von den Anfängen der europäischen Weltreisen über die Konstruktion von Nationalliteraturen bis zur literarischen Bewältigung der problematischen Individualitäten im 20. Jahrhundert reichen, wird ein erweitertes topisches Bedeutungsfeld umrissen, innerhalb dessen die literarische Produktivität von Landlosigkeit ebenso aufgezeigt wird wie die Versuche, ihrer literarisch Herr zu werden. Das Spektrum der berücksichtigten Autoren reicht von Marco Polo über Moses Mendelssohn, Christoph Martin Wieland, Jacob Michael Reinhold Lenz, Joseph Eichendorff und Heinrich Mann bis zu Paul Celan und Thomas Bernhard.
Katholisches Bibelwerk Altes Testament und moderne Literatur
Das Alte Testament enthält nicht nur phantastische Stoffe, sondern auch reizvolle sprachliche Impulse, die Schriftstellerinnen und Schriftsteller seit Jahrhunderten inspirieren. Im vierten Band der Reihe „Bibel & Literatur" untersucht Prof. Dr. Georg Langenhorst die Beziehung von Altem Testament und zeitgenössischer Literatur. Es geht um neue Entdeckungen, Entfaltungen und Spiegelungen der biblischen Stoffe, Motive, Figuren und Formen. Georg Langenhorst lädt mit diesem Buch dazu ein, die gegenwärtige Produktivkraft der Bibel zu erkunden. Dabei werden Motive und Stoffe wie Noach und die Sintflut, Israels Könige, Hiob, literarische Psalmen uvm. in den Blick genommen. Mit Texten von: Rose Ausländer, Gottfried Benn, Max, Brod, Paul Celan, Hilde Domin, Hans Magnus Enzensberger, Günter Grass, Ulla Hahn, Stefan Heym, Andreas Knapp, Christian Lehnert, SAID, Franz Werfel, Stefan Zweig uvm.
Universitätsverlag Winter GmbH Heidelberg Jahrbuch Literatur und Medizin
2018 feiert das ‚Jahrbuch Literatur und Medizin‘ sein zehnjähriges Bestehen. Den Auftakt bildet ein Originalbeitrag zu einem Klassiker der Weltliteratur: Heike Hartung untersucht die Sprache des Schmerzes in Jane Austens ‚Sense and Sensibility‘. Christiane Vogels Originalbeitrag widmet sich dem literarischen Einfluss auf das Problem der Organknappheit. Mit einer Reihe von Essays, die u.a. Leben und Werk von Ärzteliterat*innen in Ägypten und China sowie den Einfluss von Krankheit auf Paul Celans Werk behandeln, liegt ein Schwerpunkt auf dem Verhältnis von Lyrik und Medizin. Als Quellen werden die Podagra-Briefe des Ulmer Stadtarztes Wolfgang Reichardt, die Briefgedichte des Psychiaters Kurt Schneider, ein Auszug aus dem Werk des sizilianischen Ärzteliteraten Giuseppe Bonaviri und eine lyrische Patientenperspektive von Petra Hoffmann Zschocher vorgestellt. Den Abschluss bildet eine Reihe von Rezensionen, darunter eine Auseinandersetzung mit der Kulturgeschichte der Schwindsucht und der Poetologie medizinischer Fallgeschichten.
Königshausen u. Neumann Das Spektrum der modernen Poesie
Der vorliegende Teil II des Spektrums der modernen Poesie erörtert u. a. Gedichte von Günter Eich, Ilse Aichinger, Ingeborg Bachmann, Paul Celan, Erich Fried, Hans Magnus Enzensberger, Peter Rühmkorf, Rolf Dieter Brinkmann, Wolf Wondratschek, Günter Kunert, Reiner Kunze, Hans-Ulrich Treichel, Helmut Heißenbüttel, Eugen Gomringer, Franz Mon, H. C. Artmann, Friederike Mayröcker und Ernst Jandl. Auch auf die Rezeption der außerdeutschen Moderne nach 1945 wird eingegangen, auf Eliot, Pound, W. C. Williams, E. E. Cummings, Apollinaire, Cendrars, Prévert, García Lorca, Ungaretti, Beckett und andere. Wie Teil I stellt auch Teil II „exorbitante“ Texte der modernen Lyrik in Form einer Abfolge textnaher Interpretationen vor; Reflexionen auf die Charakteristika der modernen Poesie begleiteten diese ‚Anthologie‘ von Einzelinterpretationen.
Die Geschichtswissenschaft hat in den letzten Jahrzehnten – angeregt durch Hayden White – eine intensive Diskussion über die Narrativität von Geschichte geführt. Insbesondere die tropologische Analyse von Geschichtsdarstellungen wurde von der Literaturwissenschaft aufgegriffen. Im Spannungsfeld von Diskursanalyse/ Dekonstruktion und Hermeneutik werden in diesem Band für die Literatur relevante Geschichtstheorien sowie historische Dramen und Romane neu analysiert. Die Beiträge erörtern unter den damit angedeuteten Fragestellungen Werke von Lessing, Schiller, Heine, Stifter, Fontane bis Musil und Brecht. Einen besonderen Schwerpunkt bildet die literarische Beschäftigung mit der Shoah, deren Existenz traditionelle Geschichtsdeutungen ebenso in Frage stellt wie konventionelle Darstellungsverfahren. Auch hier wird ein weiter Bogen gezogen von der Adorno-Celan-Debatte über Werke von Améry und Tabori bis zu Texten der jüngsten Generation jüdischer Schriftstellerinnen und Schriftsteller. Der Band enthält Beiträge eines Kolloquiums im Deutschen Literaturarchiv Marbach, das 2001 zu Ehren von Norbert Oellers stattfand.
Das Jahrbuch, das bislang im Volksliteratur Verlag (Beijing) erschien, dient dem Dialog zwischen der chinesischen und der deutschen Germanistik. Es macht deutschsprachige Literatur- und Sprachwissenschaftler, Sinologen oder Lektoren mit den Interessen, Fragestellungen und Forschungsergebnissen einer jungen, nach Qualität und Quantität rasch expandierenden chinesischen Wissenschaft bekannt und eröffnet der deutschen Seite die Möglichkeit, den eigenen Kultur- und Wissenschaftsbetrieb auf die Erwartungen einer anderen Welt hin zu überdenken und mit eigenen Publikationen auf die Erfahrungen des Andren zu reagieren. Schwerpunkte des Jahrbuchs bildeten und bilden Arbeiten zu chinesisch-deutschen Kulturbeziehungen, zur literarischen Übersetzung und zur Relektüre klassischer und moderner deutschsprachiger Dichtung aus chinesischer und deutscher Sicht. Der Band wird unter anderem Untersuchungen zur Theorie der Übersetzung, zu Goethe, Schiller, Heine, Schnitzler, Stefan Zweig, zur expressionistischen Lyrik, zu Klaus Mann, Paul Celan, Ingeborg Bachmann oder zur sprachlichen Negation enthalten.
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften Exterritorialitaet
Die Begriffe «Landlosigkeit» – «Exterritorialität» werden in diesem Sammelband unter einem literaturwissenschaftlich-philosophischen Blickwinkel einer Sichtung hinsichtlich ihrer theoretischen Produktivität unterzogen. Der kategoriale Rahmen geht dabei über bisherige Verwendungen hinaus, insofern Exterritorialität nicht auf ein sprachlich-geografische Faktum reduziert, sondern in einem umfassenderen Sinne als intellektuelle und ästhetische Freisetzung von den Verbindlichkeiten kulturell-ideeller und materieller Inklusion transparent gemacht wird. In Fallstudien, die von den Anfängen der europäischen Weltreisen über die Konstruktion von Nationalliteraturen bis zur literarischen Bewältigung der problematischen Individualitäten im 20. Jahrhundert reichen, wird ein erweitertes topisches Bedeutungsfeld umrissen, innerhalb dessen die literarische Produktivität von Landlosigkeit ebenso aufgezeigt wird wie die Versuche, ihrer literarisch Herr zu werden. Das Spektrum der berücksichtigten Autoren reicht von Marco Polo über Moses Mendelssohn, Christoph Martin Wieland, Jacob Michael Reinhold Lenz, Joseph Eichendorff und Heinrich Mann bis zu Paul Celan und Thomas Bernhard.
Universitätsverlag Winter GmbH Heidelberg Bausteine der Moderne - Eine Recherche
Der Band versammelt Beiträge aus Literatur-, und Kultur- und Naturwissenschaft, Philosophie, Ästhetik und Kunstgeschichte. Ihr gemeinsamer Fokus ist die kritische Recherche des Projekts "Moderne" in seinen historischen und gegenwartsbezogenen Aspekten. Neu ist neben der Erweiterung der Perspektive auch die Herangehensweise der Beiträgerinnen und Beiträger; so inszeniert etwa Peter Bürger ein dialogisches Scherbengericht im Kostüm des Idealismus, während Ralf Schnell mit Benn und Celan zwei paradigmatische Autoren als Kronzeugen einer Epoche befragt. Das Spektrum der Studien umfasst so epochale Gestalten wie Adorno, Apollinaire, Arendt, Benjamin, Derrida, Einstein, Freud, Hofmannsthal, V. Klemperer, Le Corbusier, Löwith, Marinetti, Musil, Picasso, Proust, Pynchon, Schrödinger und V. Woolf. Aus diesen Bausteinen entsteht ein faszinierendes Tableau der europäisch-transatlantischen Moderne, das den Glanz der Avantgarde ebenso reflektiert wie ihr Scheitern vor dem katastrophischen Hintergrund des 20. Jahrhunderts.
Wallstein Grenzgänge zwischen Dichtung, Philosophie und Kulturkritik, Fachbücher
Margarete Susman (1872-1966) hat ein ebenso facettenreiches wie zu grossen Teilen noch unerforschtes Werk hinterlassen. Sie ist vor allem bekannt für ihre Essays zu Kafka sowie Stifters "Abdias" und hat die Kategorie des lyrischen Ichs etabliert. Die Philosophie ist mit Susmans Rezensionen der Werke von Georg Lukács und Ernst Bloch vertraut, in den Religionswissenschaften werden ihre Texte zu Franz Rosenzweig gelesen. Darüber hinaus stand Susman mit Georg Simmel, Gustav Landauer, Martin Buber, Gershom Scholem, Erich von Kahler, Karl Wolfskehl und Paul Celan im Briefwechsel. Zu ihren Freundinnen zählten Gertrud Kantorowicz, Gertrud Simmel und Edith Landmann. Der vorliegende Band enthält Beiträge von Forscherinnen und Forschern aus sechs Ländern, die Susmans Grenzgängen folgen: Beginnend mit Texten, in denen sie den Kulturbruch reflektiert, den der Erste Weltkrieg bedeutete, bis hin zu Arbeiten, die fragen, woran nach dem Holocaust überhaupt noch angeknüpft werden kann.
Peter Lang At the Threshold of Mystery: Poetic Encounters with Other(ness), Fachbücher von Ewa Borkowska
"At the Threshold of Mystery: Poetic Encounters with Other(ness)" ist ein Fachbuch, das sich mit dem literarischen Dialog in den philosophischen, poetischen und ästhetischen Diskursen der letzten zwei Jahrhunderte auseinandersetzt. Im Mittelpunkt steht die Idee der Freundschaft als Begegnung mit dem Anderen, sei es ein Individuum, Gott oder eine andere Kultur. Die ethische Philosophie von Emmanuel Levinas und Merleau-Pontys Konzept der Intersubjektivität spielen eine entscheidende Rolle in der kreativen Konstruktion der Dialogphilosophie. Das Buch untersucht, wie man die hermetisch abgeschottete historische Vergangenheit mit der modernen Zeit versöhnen kann, um eine authentische Philosophie des Dialogs zu etablieren. Durch poetische Werke, die oft als prophetische Stimmen fungieren, wird das Zeugnis einer grundlegenden Erfahrung gegeben, die für die Entstehung der Poesie von wesentlicher Bedeutung ist. Die Auswahl der poetischen Beispiele umfasst Werke von Gerard Manley Hopkins, Rainer Maria Rilke, Paul Celan, Seamus Heaney und Zbigniew Herbert, die jeweils auf ihre eigene Weise die geheimnisvollen Begegnungen mit dem Anderen thematisieren.
Penguin Hardcover Kaltfront, Belletristik von Selahattin Demirtaş
Autor: Selahattin Demirtas Selahattin Demirtas, Jahrgang 1973, war bis Februar 2018 Co-Vorsitzender der Oppositionspartei HDP, der Demokratischen Partei der Völker, die sich für eine pluralistische Türkei einsetzt. Der kurdische Politiker ist einer der wichtigsten Gegenspieler Erdogans und wird seit November 2016 festgehalten. Im Hochsicherheitsgefängnis von Edirne hat Demirtas angefangen zu schreiben. "Morgengrauen", sein erster Erzählungsband, wurde zum Bestseller. Das Buch war für den renommierten französischen Prix Médicis étranger nominiert und mit dem PEN Translates Preis sowie dem Montluc Resistance and Liberty Preis ausgezeichnet. Selahattin Demirtas wurde im Frühjahr 2019 für den Friedensnobelpreis nominiert. 2021 erhielt er den Menschenrechtspreis der Stadt Weimar. Übersetzung: Gerhard Meier Gerhard Meier, geboren 1957, lebt seit 1986 in Lyon und übersetzt literarische Werke aus dem Türkischen und Französischen, unter anderem von Orhan Pamuk, Zülfü Livaneli, Amin Maalouf, Henri Troyat und Sait Faik. 2014 erhielt er für sein Gesamtwerk den Paul-Celan-Preis.
Deutsches Kulturforum östliches Europa Bukowina A1077202340
Die Bukowina, heute aufgeteilt zwischen Rumänien und der Ukraine, war seit dem späten 18. Jahrhundert ein österreichisches Kronland. In der multiethnisch geprägten Region entstand ein mindestens sechssprachiges »Europa im Kleinen«. Ihr plurikulturelles Erbe inspiriert bis heute Künstler, Schriftsteller und Filmemacher. Durch die Literatur von Karl Emil Franzos, Rose Ausländer, Paul Celan oder Manfred Winkler ist die Landschaft und ihr geistiges Zentrum Czernowitz (ukr. Tscherniwzi, rum. Cernăuţi) weltweit bekannt geworden. Seit Jahrzehnten forscht die Historikerin Mariana Hausleitner über die Bukowina. Hier zeichnet sie die historischen Grundzüge der Region unter besonderer Berücksichtigung der deutschen und jüdischen Bevölkerung nach. Der Bogen wird über die Eingliederung ins Habsburgerreich, als Deutsche und Juden einwanderten, und die Zwischenkriegszeit, als die Region an Rumänien kam, bis zu den Verheerungen des Zweiten Weltkriegs mit der Aufteilung zwischen der Sowjetunion und Rumänien gespannt. Die Umsiedlung der Deutschen sowie die Deportation und Ermordung Zehntausender Jüdinnen und Juden bilden dabei die tragischen Tiefpunkte.
Peter Lang Group AG, International Academic Publishers Magie und Sprache A1021534030
Im Zeitalter der Globalisierung und nach der kulturwissenschaftlichen Wende verdient eine Auseinandersetzung mit den Bedeutungsdimensionen der Magie und Sprache in der Literatur im Kontext afrikanisch-europäischer Beziehungen erneute Aufmerksamkeit. Untersucht wird deshalb die Wahrnehmung von Praktiken der Magie und sprachlichen Handlungen in verschiedenen Gesellschaften. Unterliegt sie kulturellen Deutungsmustern? Wie interpretiert der nach Afrika reisende Europäer Lebensweisen dortiger Einwohner wie etwa in Texten von Ilija Trojanow (Ostafrika), Olaf Müller (Namibia), Yoko Tawada oder Ruth Weiss (Südafrika)? Wie bewertet er Rituale und magische Praktiken in Kenia (Loesch), wie blutige Auseinandersetzungen in Ruanda (Bärfuss, H.C. Buch) oder sprachliche Handlungen wie die der Namensgebung? Eine andere Umsetzung finden Magie und Sprache im europäischen Kontext, von der Rolle des Sprachmagiers bei Thomas Mann, Joseph Roth und Johannes Bobrowski bis zur Sprachmagie im Sinne Benjamins, als Beschwörung bei Paul Celan, im magischen Denken bei Alissa Walser und als Entzauberung bei Wolfgang Koeppen. Dieser Band präsentiert Ergebnisse der Tagung «Magie und Sprache», die im April 2011 an der Universität Pretoria in Südafrika stattfand.
Peter Lang Group AG, International Academic Publishers Heinz Holliger – Spurensuche eines Grenzgängers A1000693247
Dieses Buch gibt einen einmaligen Überblick über das gesamte Schaffen Heinz Holligers (geb. 1939) – von den Jugendwerken bis zu Kompositionen neuesten Datums. Der gewählte Schwerpunkt «Sprache, Atem, Schweigen», der Holligers Werk in seinem Kern trifft und nicht nur sein Vokal-, sondern auch sein Instrumentalschaffen prägt, ermöglicht intensive Einblicke in dessen Textwahl (wie Hölderlin, Trakl, Walser, Sachs, Celan, Beckett) sowie in dessen Streben nach übergeordneten Zusammenhängen. Die Kompositionen, die ausführlich analysiert werden, sind so gewählt, dass sowohl eine thematische Vielfalt gewährleistet ist, als auch die entsprechenden Entwicklungsphasen ausgewogen vertreten sind. Die facettenreiche Persönlichkeit des Komponisten wird durch die Wiedergabe längerer Interviews sowie die in jedes Kapitel eingebauten Kommentare Holligers deutlich. Die einzelnen Kapitel beginnen zumeist mit einer Einleitung, die möglichst alle Werke des entsprechenden Kontexts vorstellt und zueinander in Beziehung setzt. Die darauf aufbauenden Analysen führen von einer Gesamtpositionierung immer mehr ins Detail.
Passagen Das Echo jeder Verschattung, Sachbücher von Volker Kaiser
Volker Kaiser analysiert die rhetorische Figuration lyrischer Subjektivität und Selbstreferenz. In dem Moment, in dem die Reflexionsmetaphorik der analysierten Gedichte sich einen konstitutiven, einen metapoetischen Status zuschreibt, suspensiert sich allegorisch die semantische Funktion der sprachlichen Zeichen. Das durch diese Suspension artikulierte Dilemma der poetologischen Konstitutionsproblematik stellt die Prämissen ihrer traditionellen Interpretation in Frage. Die Marionette in Rilkes "Marionetten-Theater" wird als fragile Metapher einer undifferenzierten Einheit gelesen, in der sich die aufeinander angewiesenen, doch inkompatiblen Sprachfunktionen der Figuration spiegeln. In der Interpretation von Benns "Abschied" steht die defigurierende und transzendierende Funktion der Metapher in ihrer Allegorisierung und Temporalisierung im Brennpunkt. Aus der mit der Verbuchstäblichung des Metaphorischen verbundenen destruktiven Gewalt bezieht Celans Gedicht "Die Winzer" für Kaiser seine poetische Ausdruckskraft. Daraus ergibt sich für ihn die Frage, ob sich das Paradigma einer in der Figur der Metapher begründeten Selbstreflexivität poetischer Texte und lyrischer Subjektivität nicht überholt hat.