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C.H. Beck Paul Celan A1034780902
John Felstiners Annäherung an Leben und Werk Paul Celans hat durch ihre Sensibilität und Behutsamkeit Aufsehen erregt. Er folgt dem Lebensweg Celans von der Kindheit in der deutsch-jüdischen Bukowina bis zum Freitod am 20. April 1970 in Paris. Zugleich führt er den Leser in das Werk Celans ein, schärft sein Gehör für den einzigartigen Ton der Gedichte und seine Aufmerksamkeit für ihren Bedeutungsreichtum.
Springer Berlin Paul Celan in Russland A1062703360
Paul Celans Status in Russland hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten stark verändert: Von einem Autor, der noch in den 1990er-Jahren bloß in literarischen Kreisen bekannt war, ist er zu einer Figur des breiten künstlerischen Kanons geworden. Dabei ist die russische Übersetzungslandschaft in Bezug auf Celan von Pluralität geprägt. An diese Beobachtung knüpft die vorliegende Studie an: Sie befasst sich mit den unterschiedlichen Übersetzungsstrategien der russischsprachigen ‚Dichterinnen-Übersetzerinnen‘ Ol’ga Sedakova und Anna Glazova sowie Aleša Prokop’evs. Im Anschluss daran wird Celans poetische und poetologische Wirkung auf ihr eigenes dichterisches Werk untersucht sowie die Bedeutung der kabbalistischen Numerik in Celans Gedichten herausgearbeitet.
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Freie Universität Berlin (Institut für Deutsche und Niederländische Philologie), Veranstaltung: Adornos Schriften zur Literatur, Sprache: Deutsch, Abstract: In den 1958 bis 1961 erschienenen Bänden der ¿Noten zur Literatur¿ wendet Adorno Überlegungen aus der ¿Negativen Dialektik¿, der ¿Dialektik der Aufklärung¿ und anderer seiner Werke auf Literaturphänomene der Moderne an. Zahlreiche von ihm geschätzte Autoren wie Kafka, Beckett und Thomas Mann, unterzieht er auf diese Weise einer kritischen Analyse. Ein Beitrag zu Paul Celan ist jedoch, obwohl dies denkbar wäre, nicht vorhanden. Adorno ist dabei durchaus unter die Bewunderer Celans zu rechnen: für ihn vollbrachte Celan auf dem Gebiet der Lyrik das, ¿was Beckett auf dem Gebiet des Theaters und Romans leistete¿. So trug er sich lange Zeit mit Plänen zur Niederschrift eines Essays über Sprachgitter, worüber Celan, gerade vor dem Hintergrund der Goll-Affäre, äußerst erfreut war. Zu einer Umsetzung des Aufsatzprojektes kam es jedoch nicht mehr: ein Fragment in der Ästhetischen Theorie sowie einige Anstreichungen und Kommentare in Adornos Sprachgitter-Exemplar bleiben die einzigen Zeugnisse seiner Beschäftigung mit Celan. Der engere Kontakt zu dem Dichter entwickelte sich 1959 nach der Publikation von dessen viertem Gedichtband Sprachgitter - dem einzigen Gedichtband, den Celan Adorno persönlich zukommen ließ. Gleichzeitig ist es neben dem ¿Meridian¿ das einzige Buch Celans, das nach Adornos Tod in dessen Bibliothek zu finden war. Umgekehrt stellten für Celans Poetik die Werke Adornos neben denen Heideggers einen wichtigen Bezugspunkt dar. Zahlreiche Werke des Philosophen waren in Celans Besitz und ihre vielfachen Lektürespuren lassen auf eine intensive Auseinandersetzung schließen. Insbesondere die, im Vergleich zu den vorherigen Gedichtbänden stark veränderte Ästhetik des Sprachgitter-Bandes, ist auch als ein Resultat der Auseinandersetzung mit den Texten Adornos zu sehen. Aus diesem Grund bezeichnet es Joachim Seng nicht als Zufall ¿[¿], daß der Dichter gerade nach der Publikation des neuen Gedichtbandes »Sprachgitter« die Begegnung mit dem Philosophen sucht.¿ Mit dem Begriff Involution hat Celan selbst ein entscheidendes Stichwort zum Verständnis der Lyrik des Sprachgitters aufgebracht. Inwieweit Celan diese Gedankenfigur in derfruchtbaren Auseinandersetzung mit Adornos Kafka-Aufsatz gewann und in welcher Form Adorno wiederum auf ein Verfahren der Rückbildung ins Anorganische zur Analyse von Celans Lyrik in der Ästhetischen Theorie zurückgriff, versucht diese Arbeit aufzuhellen.
Edition Noack & Block Celan und die Anderen A1068337359
Paul Celans Todesfuge ist das vielleicht berühmteste Gedicht des 20. Jahrhunderts. Ganz sicher ist es das ultimative Shoah-Gedicht in deutscher Sprache. Weniger bekannt ist, dass es zwar einzigartig ist in seiner Sprach- und Bildkraft, aber keineswegs isoliert. Es ist vielmehr Teil eines faszinierenden Metapherngeflechts, dessen mehrsprachiges Zentrum bis 1945 Czernowitz in der Bukowina war. Diese Anthologie versammelt Texte, die mit Celans Jahrhundert-Gedicht bildverwandt sind, ebenso Übersetzungen der Todesfuge in neun Sprachen, die Paul Celan sprach, bzw. aus denen er übersetzte. Über QR-Codes kann man Sprechfassungen aller Gedichte hören.
Konkursbuch Paul Celan und der chinesische Engel A1058267485
Ein etwas verwirrter, junger Celan-Forscher aus Berlin in einer Lebenskrise. Oft geht er in ein Café, liest dort. Eines Tages steht ein Mann vor seinem Tisch, der transtibetanisch auf ihn wirkt. Der Mann weiß beunruhigend viel über ihn. Das ist dem Protagonisten etwas unheimlich, trotzdem entwickelt sich eine Freundschaft. Im Hintergrund lauert ein Rätsel. Der Großvater des chinesischen Freundes hat in Paris in den 1950er und 60er Jahren chinesische Medizin praktiziert. Mit seiner Hilfe kommt der Forscher auf eine neue Deutungsmöglichkeit von Begriffen wie Meridian oder Fadensonnen. Und es geht um viel mehr. Ein vielschichtiger Roman über Freundschaft, Krankheit und Sprache und über Begegnungen, die einen Faden spinnen zwischen den Welten. (Auch die Einschränkungen der jüngsten Vergangenheit und die Gegenwart kommen unaufdringlich vor). Celan-Gedichtzeilen sind anregend in den Text verwoben. Wie in allen Büchern der Autorin tauchen untergründig viele erhellende Alltags-Beobachtungen auf, Sätze und Gedankengebilde wirken nach, regen zum Denken an.
GRIN Paul Celan und das hermetische Gedicht A1019225892
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Didaktik - Germanistik, Note: 2,3, Universität Koblenz-Landau, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Thema meiner Hausarbeit lautet "Paul Celan und das hermetische Gedicht". Somit verweist bereits der Titel auf die besondere Sprache Paul Celans, die gleichzeitig von vielen als schwer zugänglich oder sogar als kryptisch bis hin zu berüchtigt empfunden wird, gleichzeitig aber auch gerade deshalb so berühmt geworden ist. "Die Gedichte Celans üben eine Faszination aus, die auch dadurch nicht getrübt wird, dass sie in ihrer Gesamtheit, als Gefüge der vereinzelten Lektüre oftmals unverständlich bleiben." Krieg und Nachkriegszeit liegen Jahrzehnte zurück und sind für viele Menschen bereits "weit abgerückte Vergangenheit" . Die Autoren der Literatur nach 1945, zu denen auch Paul Celan gehörte, gingen unterschiedlich mit den damaligen Geschehnissen um. Dennoch lassen sich "einzelne Phasen, Entwicklungslinien und Themenschwerpunkte erkennen und beschreiben, auch wenn die Zuordnung und Einschätzungen - in der literaturgeschichtlichen Forschung ebenso wie unter denen , die diese Zeit miterlebt haben- unterschiedlich, zum Teil sogar gegensätzlich sind." Paul Celan schrieb dazu in einem 1958 von der Pariser Buchhandlung veröffentlichten "Almanach", in dem sich verschiedene deutsche Schriftsteller zu ihrer Arbeit äußerten: "Die deutsche Lyrik geht, glaube ich, andere Wege als die französische. Düsteres im Gedächtnis, Fragwürdiges um sich her, kann sie, bei aller Vergegenwärtigung der Tradition, in der sie steht, nicht mehr die Sprache sprechen, die manches geneigte Ohr immer noch von ihr zu erwarten scheint... Dieser Sprache geht es, bei aller unabdingbaren Vielstelligkeit des Ausdrucks, um Präzision. Sie verklärt nicht, "poetisiert" nicht, sie nennt und setzt, sie versucht, den Bereich des Gegebenen und des Möglichen auszumessen." Im Folgenden beschäftige ich mich nun mit der Frage: "Wie man sich hermetischer Lyrik im Unterricht nähern kann". Danach werde ich auf die "Todesfuge", eines der am häufigsten interpretierten Celan-Gedichte, näher eingehen.
Suhrkamp Werke. Tübinger Ausgabe, Belletristik von Paul Celan
Lichtzwang erschien kurz nach Paul Celans Tod 1970 im Suhrkamp Verlag. Die 81 Gedichte entstanden in rascher Folge zwischen Juni und Dezember 1967, ein enger zeitlicher und inhaltlicher Zusammenhang verbindet sie mit dem 1968 publizierten Band Fadensonnen. Lichtzwang erscheint nun in einer kritisch edierten Studienausgabe, die, ergänzend zur bereits vorliegenden historisch-kritischen Edition, die Vorstufen der einzelnen Gedichte graphisch aufbereitet und synoptisch zum Vergleich darbietet. Den Texten sind ausser Worterklärungen und Zitatnachweisen auch Anmerkungen zu den Textzeugen und zur Entstehung beigegeben. Ein Anhang enthält Faksimiles sowie Daten zur Entstehungschronologie und zu den Vorabdrucken.
Massimo Pizzingrilli (Bologna/Osnabrück): "Votre aide qui est/m'est si précieuse". Paul Celans Mitarbeit an der Zeitschrift 'Botteghe Oscure' und sein Briefwechsel mit Marguerite Caetani. - Arno Barnert (Frankfurt/M.) / Hans-Michael Speier (Berlin): "Hier kommen zehn Gedichte". Paul Celans Gedichtzyklus in den Berliner 'Speichen 70' und sein Briefwechsel mit Johannes Hübner. - Wolfgang Emmerich (Bremen): Rudolf Alexander Schröder, Paul Celan und der Bremer Literaturpreis. Ein Lehrstück zur Literaturgeschichte der 50er Jahre. - Marlies Janz (Berlin): "Judendeutsch". Paul Celans 'Gespräch im Gebirg' im Kontext der 'Atemwende'. - Barbara Wiedemann (Tübingen): Zwischen Pestkreuz und Bocklemünd - Paul Celan in Köln. - Axel Gellhaus (Aachen): Höllensterne. Anmerkungen zum Gedicht 'Zu beiden Händen' aus Paul Celans Gedichtband 'Die Niemandsrose'. - Klaus Bruckinger (Tübingen): "bis auf den Sänger und den Sternenraum". Überlegungen zum zyklischen Zusammenhang der 'Niemandsrose'. - Ralf Zschachlitz (Lyon): Erotische "Tiefen" der 'Niemandsrose'. - Christine Ivanovi? (Tokio): "Urnen-Mond". Rilke, Schmerz und Gedächtnis im Werk Paul Celans - Yoshihiko Hirano (Tokio) Huchel und Berlin. Nomina incognita in Celans Gedicht 'Ein Blatt'. - Mona Zaraza-Troubat (Clermont-Ferrand): Sehhilfe für Sinn-Blinde. Eine Interpretation von Pauls Celans Gedicht 'Ein Leseast'. - Ludwig Lehnen (Paris): George und Celan als Übersetzer Shakespeares. - Martin A. Hainz (Wien): Übertragen - Überführen. Celan als Übersetzer Ciorans. - Larissa Naiditsch (Jerusalem): Celans Rezeption in Rußland. - Thomas Strässle: Zu Anja Lemke: 'Konstellation ohne Sterne' (Rezension) - Jerry Glenn (Cincinnati) / Jeffrey M. Packer (San Angelo): Paul Celan. Eine Auswahlbibliographie 2001 - 2005.
Epubli Wilfried Ihrig - Aufsätze / Über Paul Celan und ... A1055526517
Eine kleine Festschrift mit Aufsätzen und Gedichten zum 100. Geburtstag von Paul Celan. Zwei mit Erfolg früher publizierte Aufsätze, ergänzt durch zwei bisher unpublizierte Aufsätze, einen über Landschaftsentwürfe in Dichtung, Musik und Kunst, einen über Paul und die Dichter der Sinti, Roma und Jenischen. Außerdem unpublizierte und wenigefrüher publizierte Gedichte für und über Paul Celan zu den behandelten Themen.
Epubli Wilfried Ihrig - Aufsätze / Über Paul Celan und ... A1055526517
Eine kleine Festschrift mit Aufsätzen und Gedichten zum 100. Geburtstag von Paul Celan. Zwei mit Erfolg früher publizierte Aufsätze, ergänzt durch zwei bisher unpublizierte Aufsätze, einen über Landschaftsentwürfe in Dichtung, Musik und Kunst, einen über Paul und die Dichter der Sinti, Roma und Jenischen. Außerdem unpublizierte und wenigefrüher publizierte Gedichte für und über Paul Celan zu den behandelten Themen.
GRIN Paul Celan - Interpretation des Gedichts "Psalm"
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, einseitig bedruckt, Note: 1,7, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Sprache: Deutsch, Abstract: Bei der vorliegenden Arbeit handelt es sich um eine Gedichtinterpretation des Gedichtes "Psalm" von Paul Celan. Es stammt aus dem fünften Gedichtband "Die Niemandsrose". Dieser Titel war zuerst nur Bestandteil des Gedichtes "Psalm". Erst am 31.01.1961 ersetzte er die ursprünglich erwogene Überschrift "Nouveaux Poèmes" bzw. Stationen. Paul Celan kombinierte zunehmend zwei im Grunde nicht kompatible Begriffe zu einem Neologismus (z.B. Atemwende, Fadensonne und Lichtzwang). Auf den Neologismus Niemandsrose soll später bei der Gedichtinterpretation noch genauer eingegangen werden, da Paul Celan diese Art der Kompositumbildung nicht nur für die Titel aller späteren Zyklen benutzt, sondern auch in dem Gedicht "Psalm" mit dem Neologismus arbeitet. Die Gliederung der Hausarbeit ist so gestaltet, dass zuerst auf den Dichter eingegangen werden soll, da seine Biografie im sehr engen Verhältnis zu seinen Gedichten steht. Anschließend wird die Poethologie Celans näher erläutert, um ein Verständnis der Gedanken Celans in Hinsicht auf die dann folgende Gedichtinterpretation des Gedichtes "Psalm" zu gewährleisten. Die Hausarbeit findet ihren Abschluss in einem Versuch einer Gesamtdeutung und in einer Darstellung der Ergebnisse in der Schlussbetrachtung.
GRIN Dichtung nach Auschwitz. Sprich auch du von Paul Celan
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2, Universität Wien (Germanistik), Sprache: Deutsch, Abstract: In den Gedichten Paul Celans begegnet dem Leser nicht Stille, sondern bewusstes Schweigen. Im Zentrum steht nicht stumme Passivität, sondern Schweigen selber wird zur Aktivität. Doch lässt sich dieses nicht auf eine bestimmte Form des Schweigens reduzieren und auch nur durch seinen jeweiligen Kontext genauer festlegen. Außerdem ließe sich mit Blick auf Celans Gesamtwerk eine Entwicklung im (Begriff des) Schweigen(s) feststellen, deren Näherbestimmung den Rahmen dieser Arbeit allerdings sprengen würde. Die Differenzierung unterschiedlicher Formen des Schweigens, verdeutlicht den Mitteilungsgehalt dieses Schweigens, das aktive Handlung (z.B. im Gedicht "Engführung"), Richtungsvorgabe (und -vorbild), Ergebnis (eines schmerzvollen Prozesses) oder Veredelung des Redens sein kann. Weitere Formen, wie Schweigen als Ort der Sammlung, als Schlussfolgerung, in Verbindung mit Musik und Natur oder Schweigen im Vergleich zu Stille ließen sich finden. Meine Arbeit muss sich darauf beschränken, nach jenen Formen des Schweigens zu suchen, die in das Gedicht "Sprich auch du" verwoben sind: Schweigen und ausgesprochene Identität, Schweigen in Paradoxie und Negation, Schweigen als Totalität, Begründetes und wiederholtes Schweigen, Wahrheit im Schweigen, Schweigen als Aushalten der Ortlosigkeit, Schweigen aufgrund uneinholbarer Bedeutungsvielfalt, Landschaft des Schweigens, Schweigen als Wende, Selbstbegegnung und Begegnung des Anderen im Schweigen.
Hirmer Malerei und Fotografie zu Gedichten von Paul Celan A1023103268
Wie eine lebhafte Diskussion zwischen Malerei, Lyrik und Fotografie wirkt die Gegenüberstellung der Gedichte von Paul Celan und der Gemälde des Münchner Künstlers Jörg Schmutterer sowie der Schwarz-Weiß-Fotografien von Christoph Lingg. Ein außergewöhnliches Zusammenspiel verschiedener Kunstformen mit einer kenntnisreichen kunsthistorischen Einordnung.Leben und Werk des Lyrikers Paul Celan (1920–1970) waren stets geprägt von seiner Zugehörigkeit zum Judentum, vom Holocaust und vom Tod seiner Eltern während des Holocausts. Seit 1990 beschäftigt sich Jörg Schmutterer (*1938) mit den Gedichten von Paul Celan und setzt sich malerisch mit ihnen auseinander. Entstanden sind oft großformatige Arbeiten auf Zelt- oder Lkw-Planen, die auch deutlich Nähte, Laschen und Ösen aufweisen, was ihnen eine besondere Authentizität verleiht. Die Schwarz-Weiß-Fotografien von Christoph Lingg zeigen in atmosphärischer Dichte Ausschnitte aus dem Leben in Celans Heimatstadt Czernowitz.
Die Aktualität Paul Celans mehr als fünfzig Jahre nach seinem Tod zeigt sich vor allem in seiner anhaltenden Bedeutung als Inspiration für Dichterinnen und Dichter weltweit. Im Zentrum des diesjährigen Bandes der ‚Celan-Perspektiven‘ steht daher die von der Freien Universität Berlin 2021 veranstaltete Ringvorlesung „Paul Celan im weltliterarischen Kontext“; deren Fokus auf den vielfältigen Formen der Auseinandersetzung in der globalen Rezeption des Autors liegt. Einige der interessantesten Beiträge dieser Veranstaltungsreihe sind im vorliegenden Band vertreten und demonstrieren nachdrücklich, wie Celan zu einer weite Echoräume erzeugenden Stimme der Weltliteratur geworden ist.