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Chronos Im Paradies der Gelehrten, Fachbücher von Rudolf Mumenthaler
Er reise 'ins Paradies der Gelehrten', gab 1727 der berühmte Christian Wolff dem frisch an die Kaiserliche Akademie der Wissenschaften zu St. Petersburg berufenen jungen Basler Mathematikgenie Leonhard Euler als Glückwunsch mit auf den Weg. Das Zarenreich - ein Gelehrtenparadies? Ausgerechnet dieses aus abendländischer Sicht rückständige, despotisch regierte, von der Leibeigenschaft breiter Kreise seiner Bevölkerung gezeichnete Land? Aber was heisst in diesem Zusammenhang überhaupt 'Gelehrte'? Und warum hat ausgerechnet die kleine Schweiz, die doch bis zum Anfang des 18. Jahrhunderts in ihren Nachbarländern selber als ein Ausbund an Wildheit und Unzivilisiertheit galt, für das riesige Zarenreich als Zulieferant von Wissenschaftlern eine so erstaunliche Rolle gespielt? Die Schweizer Wissenschaftler im Zarenreich des 18. bis 20. Jahrhunderts bildeten grossenteils unzweifelhaft die Crème de la Crème unter den dortigen Landsleuten. Mumenthaler hat darauf verzichtet, wissenschaftliche Koryphäen ausführlich zu würdigen, deren Oeuvre und Wirken an der Akademie bereits gut untersucht ist wie dasjenige Leonhard Eulers. Stattdessen bietet er etwa eine Gesamtschau der in Petersburg präsenten und miteinander vielfach verflochtenen Basler Gelehrtendynastien Euler, Bernoulli und Fuss über mehrere Generationen hinweg. Er konzentriert sich auf die bislang weniger erforschten Wissenschaftler und er präpariert auf Grund eines reichhaltigen unpublizierten Quellenmaterials den Alltag und die Lebensumstände der in Russland lebenden Wissenschaftler und ihrer Familien heraus.
Chronos Die häusliche Ordnung schulischer Pädagogik, Sachbücher
An den Zürcher Seminaren Küsnacht, Unterstrass und der Höheren Töchterschule wirkten zwischen 1900 und 1950 zahlreiche Hauswarte und Hausmütter in vergleichbarer und doch diverser Arbeits- und Lebenspraxis. Ihre Untersuchung erlaubt neue Einblicke in vergangene Schulkulturen. Durch ihr individuelles und allgemeines, praktisches und diskursives Handeln bringen diese kaum erforschten Akteur:innen zum Ausdruck, wie der physische Raum und die darin Anwesenden in der Verwobenheit des täglichen Geschehens Schule als bedeutungsvolle gesellschaftliche Organisation formierten. Die Aufgaben der Hauswarte und Hausmütter umfassten die Regulierung des Zugangs und Takts sowie die Reinigung, Heizung, Beleuchtung und Wartung der Schulanlagen. Ausserdem beaufsichtigten, betreuten und verpflegten sie die Schüler:innen und unterstützten die Lehrer:innen. Omnipräsenz und eine tiefe persönliche Involviertheit ins örtliche Sozialgefüge zeichneten sie aus. Als Verkörperung programmatischer Werte und des Hidden Curriculums wirkten Hauswarte und Hausmütter pädagogisch. Die Studie erzählt zuweilen persönliche Geschichten, zeigt aber vor allem, wie sich gesellschaftliche, häusliche und pädagogische Ordnungen im Schulalltag verknüpften.
**Die Magie der Zeit** Inori hätte nie gedacht, dass ein Familiengeheimnis ihr ganzes Leben auf den Kopf stellen würde. Sie soll magische Fähigkeiten besitzen und wird als Schülerin an der sagenumwobenen Chronos Academy aufgenommen. Doch damit sich ihre Gabe zeigt, muss sie eine lebenslange Verbindung mit einem anderen Menschen eingehen. Für Inori undenkbar! Bis sie auf den charmanten Cestian trifft, in dessen smaragdgrünen Augen sie sich ganz und gar verlieren könnte, dessen Herz aber verschlossen ist. Dabei braucht Inori ihre Fähigkeiten so schnell wie möglich, denn im Inneren der Schule gibt es ein verborgenes Portal, das nur mit Hilfe von Magie geöffnet werden kann … Academy-Fantasy, die dich die Zeit vergessen lässt! Erlebe eine fesselnde Welt voller Magie, tiefer Gefühle und ungeahnter Abenteuer. Pflichtlektüre für alle, die gern packende Fantasy mit einer großen Portion Herzklopfen lesen. //Dies ist der erste Band der magischen Fantasy-Buchserie »Chronos Academy«. Alle Bände der Reihe: -- Chronos Academy 1: Eiswächter -- Chronos Academy 2: Feuerpakt -- Sammelband der packend-romantischen Fantasy-Dilogie »Chronos Academy« // Diese Reihe ist abgeschlossen.
Chronos Chantai rumantsch!, Sachbücher von Laura Decurtins
Für die Bündnerromanen ist die musica rumantscha viel mehr als eine Kunstform, sie ist Identität. Denn die musica rumantscha klingt nicht nur, sie lebt auch von der Sprache, vermittelt den soziohistorischen Kontext und erschafft die Imagination einer kulturellen Gemeinschaft. Diese musikalische Selbstfindung Romanischbündens, die ebenso eine ständige Erfindung ist, verdichtet sich im oft gehörten Appell: «Chantai rumantsch.» Das vorliegende Buch gibt erstmals einen umfassenden Einblick in die Geschichte und Bedeutung der musica rumantscha. Es spannt einen weiten Bogen vom ersten gedruckten Gesangbuch von 1562 bis heute und zeigt dabei, wie in Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche die musica rumantscha als Ausdruck einer «bündnerromanischen Seele» ideologisch aufgeladen wurde und wie sie noch heute als Stifterin von Gemeinschaft und Identität wahrgenommen wird.
Chronos Frömmigkeit in der Kleinstadt, Sachbücher von Dorothee, Rippmann
Am Beispiel des Stiftungswesens und der Praxis der Jenseitsfürsorge in der Diözese Konstanz wird ersichtlich, wie Stifterinnen und Stifter aller Stände finanziell in ihr künftiges Seelenheil investierten. Die untersuchten Seelenheilstiftungen berührten nahezu sämtliche Lebensbereiche in der Kleinstadt und auf dem Land. Ein reichhaltiger Quellenbestand zu den kirchlichen Verhältnissen in der Diözese Konstanz und zur Region Bischofszell bezeugt die dortige Praxis der Heilsökonomie bis zur Reformation. Stifterinnen und Stifter hatten vorausschauend rechtliche, ökonomische und spirituelle Umstände ihrer guten Werke zu bedenken. Ungleiche finanzielle Möglichkeiten und Interessenlagen begründeten vielfältige Formen des Stiftungsverhaltens. Als Empfänger und Verwalter von Seelenheilstiftungen traten insbesondere die Chorherren des Stifts St. Pelagius in Bischofszell und das städtische Spital in Erscheinung. Es ging um Kirche und Kommerz, Finanzkapital, Renten und Kredite. Säkularklerus und Laiengesellschaft standen in einem Austausch- und Spannungsverhältnis zueinander. Die Kumulation von Kaplanei- und Altarstiftungen trug einerseits zur Intensivierung religiösen Lebens, andererseits zum Wandel der Gesellschaft, insbesondere des Stadt-Land-Verhältnisses, bei.
Chronos Geplante Altstadt, Sachbücher von Melchior Fischli
Auf den ersten Blick werden Altstädte meist als Hort der Tradition und Rückzugsort angehaltener Geschichte verstanden, als authentischer Überrest vergangener Zeiten, deren Spuren anderswo längst getilgt sind. Gleichzeitig gibt es in Westeuropa wohl kaum mehr ein zusammenhängendes Altstadtquartier, das während der letzten hundert Jahre nicht Ziel von Sanierungskampagnen gewesen wäre, in dem nicht Ersatzneubauten errichtet oder eingreifende Restaurierungen durchgeführt worden wären. Dies gilt auch für die Zürcher Altstadt. Seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert und noch bis in die 1950er Jahre hinein war der mittelalterlich geprägte Kern der Stadt Ziel von Sanierungsprojekten, die einen weitgehenden Ersatz der bestehenden Bausubstanz vorsahen. Im Lauf der 1930er Jahre ist dabei ein Wandel in der Haltung gegenüber der Altstadt festzustellen: Waren zuvor immer wieder Planungen für eine Neubebauung angedacht.
Chronos Falsches Spiel, Fachbücher von Martin Forter
1. Einleitung 2. Ein branchenübliches Ereignis? Schweizerhalle und die Umweltnutzung der Basler chemischen Industrie 3. Der Grossbrand von Schweizerhalle: Das Flammeninferno vom 1. November 1986 und seine Folgen bis heute 3.1. Der Sandoz-Brandplatz: Gefahr für das Trinkwasser von 200.000 Menschen 3.2. Grund- und Trinkwasseruntersuchungen nach Schweizerhalle: Von gesuchten, ignorierten und störenden Schadstoffen 3.3. Die gescheiterte Sanierung: Wie die Schweizerhalle-Deponie entsteht 4. Bis zu 1000 Mal unempfindlicher als vor 25 Jahren: Die Entwicklung der Analysetechnik bei Ciba SC und Novartis 5. Wenn Chemie- und Pharmakonzerne von ihrem Müll eingeholt werden: Die Deponien der Basler chemischen Industrie 5.1. Bis zu 7000 Substanzen in den Deponien: Die ignorierte Schadstoffvielfalt 5.2. Ausgeblendete Schadstoffvielfalt I: Das angeblich saubere Grundwasser beim Letten in Hagenthal-le-Bas 5.3. Ausgeblendete Schadstoffvielfalt II: Datenberge für die Schublade im Fall der Muttenzer Chemiemülldeponie 5.4. Ausgeblendete Schadstoffvielfalt III: Wie in Bonfol die technische Kontrolle des Chemiemülls scheitert 5.5. Ausgeblendete Schadstoffvielfalt IV: Halblösungen für die Hirschackergrube in Grenzach-Wyhlen 5.6. Scheuklappen bei der obersten Umweltbehörde: Der fragwürdige Umgang des BAFU mit Ranglisten, Screenings und unbekannten Substanzen 6. Schlusswort.
Chronos «... so, wie ich bin», Sachbücher von Marxer, Daniella
Der liechtensteinische Anwalt, Bankier und Politiker Peter Marxer war eine facettenreiche Persönlichkeit, die der Öffentlichkeit durch unterschiedlichste Tätigkeiten in Wirtschaft und Politik bekannt und vertraut ist. Die vorliegende Publikation zeigt Peter Marxer von der privaten Seite. Im Erzählton wiedergegebene Gespräche mit seiner Tochter Daniella Marxer bilden die Grundlage. Ergänzt durch kurze Texte des Historikers Christoph Merki und vereinzelte Quellentexte, liefern sie ein individuelles Zeitdokument. 1933 in Vaduz geboren, studierte Marxer Jura und promovierte 1957 in Innsbruck. Nach seiner Zulassung als Rechtsanwalt trat er in die Kanzlei seines Vaters ein, die er nach dessen Tod 1962 weiterführte und mit seinen Partnern zur grössten Anwaltskanzlei Liechtensteins ausbaute. Es folgten die Gründung eines Treuhand- und Revisionsunternehmens sowie die Gründung einer Bank. Parallel zu seiner anwaltlichen Tätigkeit war er viele Jahre politisch aktiv. So war er 1962 Gründer und erster Präsident des Jugendreferats der Fortschrittlichen Bürgerpartei. In der Folgezeit wirkte er als Landtagsabgeordneter, Fraktionssprecher und Parteipräsident. In allen politischen Funktionen lagen ihm die Belange seines Landes, vor allem im übernationalen Kontext, am Herzen, etwa die Rolle Liechtensteins in Europa oder das Frauenstimmrecht.
Chronos Über den Atlantik, Fachbücher von Lukas Ospelt 9783034014120
Läge doch zwischen Amerika und Liechtenstein nicht dieser Weg, wie wunderbar, wunderschön müsste das sein, hier und da zu Ihnen kommen zu dürfen, Sie erzählen zu hören, schrieb Emma Rheinberger am 19. März 1904 an Alois Rheinberger. Die Korrespondenz zwischen Emma Rheinberger in Vaduz und dem Weinbaupionier in Nauvoo (Illinois) aus den Jahren 1903 bis 1915 stellt ein besonderes Kleinod der hier vorgelegten Sammlung von Auswandererbriefen dar. Die vorliegende Publikation des Historischen Vereins für das Fürstentum Liechtenstein widmet sich der privaten Korrespondenz zwischen liechtensteinischen Auswanderern in den Vereinigten Staaten von Amerika und den Daheimgebliebenen zwischen 1877 und 1925. Die Briefe aus Liechtenstein in die USA eröffnen eine mikrogeschichtliche Sicht auf den liechtensteinischen Alltag. Die Briefschreiber berichten über das Befinden von Verwandten und Bekannten, besondere Ereignisse wie Überschwemmungen und Brände, die Landwirtschaft und speziell den Weinbau, Gerüchte über Liebschaften und Verbrechen sowie allerlei Klatsch und Tratsch aus dem dörflichen Milieu. Immer wieder wird auch die zeitgenössische Politik angesprochen. In Amerika wiederum griffen Menschen zur Feder, die in ihrer alten Umgebung keine Veranlassung gehabt hätten zu schreiben. Sie waren Wanderer zwischen zwei Welten, ihre Aussagen betreffen beide Kontinente. In ihren Briefen spiegeln sich oft die Verhältnisse im fernen Liechtenstein wider.
Chronos Ausweitung der Spielzone, Fachbücher von Yvonne Schmidt
Seit den 1990er Jahren treten vermehrt Darsteller auf den Bühnen des professionellen Theaters auf, die den Kriterien für Berufsschauspieler eigentlich nicht entsprechen. Unter welchen Prämissen tauchen diese Darsteller ohne Schauspielschuldiplom in der Theaterlandschaft auf? Der Bogen reicht vom Spiel mit Authentizität über die Teilhabe marginalisierter Gruppen bis hin zu den "Freaks" bei Christoph Schlingensief und den Darstellern des Theaters Hora, professionellen Darstellern mit einer geistigen Behinderung. Das Buch zeichnet das heterogene Phänomen der Laien im Gegenwartstheater nach: von den Experten des Alltags bis hin zu Bürgerbühnen, die das Theater mit Laien institutionalisierten. In den Fokus rücken auch andere Formen der Theaterpraxis, die in einem spannungsreichen Kontrast zum "Expertentheater" stehen: das lebendige Amateurtheater der Schweiz und Theater.
Chronos Von Notstand und Wohlstand, Fachbücher von Maria Meier
Das Buch "Von Notstand und Wohlstand" von Maria Meier bietet eine umfassende Analyse der städtischen Lebensmittelversorgung und der damit verbundenen Herausforderungen während des Ersten Weltkriegs. Es beleuchtet die Auswirkungen des globalen Wirtschaftskriegs auf die lokale Kriegswirtschaft und das Alltagsleben an der Heimatfront. Die Autorin untersucht die Organisation der Lebensmittelbewirtschaftung, die Preispolitik und die Rationierung in der Schweiz, sowie die Rolle des Schmuggels und der Selbstversorgung in städtischen Gebieten. Mit einem klaren Fokus auf historische Methoden und Quellen bietet das Buch wertvolle Einblicke in die Ernährungsgeschichte und die sozialen Dynamiken dieser Zeit. Es ist sowohl für Fachleute als auch für interessierte Laien geeignet, die sich mit der Thematik der Ernährung und der Gesellschaft im Kontext von Krisen auseinandersetzen möchten.
Chronos Schaffhauser Migrationsgeschichte seit dem Zweiten Weltkrieg
Band 97 der Schaffhauser Beiträge zur Geschichte ist dem Thema Migration in Schaffhausen seit dem Zweiten Weltkrieg gewidmet. Ausgehend vom 50-jährigen Bestehen der Integrationsfachstelle in Schaffhausen untersuchen zehn Autor:innen wichtige Teilbereiche der Schaffhauser Migrationsgeschichte. Sie analysieren die Entwicklung in den vergangenen 80 Jahren unter demografischen, wirtschaftlichen, bildungspolitischen und geschlechtsspezifischen Aspekten. Der Schaffhauser Asylpolitik und der Einwanderung aus Italien, aus (Ex-)Jugoslawien und aus Deutschland sind je eigene Beiträge gewidmet.
Jean Gebser (1905-1973) hat als Dichter, Übersetzer und Philosoph ein vielschichtiges und beziehungsreiches Werk geschaffen. Seine Philosophie gründet in der eingehenden Beschäftigung mit den Phänomenen Sprache und Dichtung sowie mit einzelnen Dichtern: Eliot, Mallarmé, Valéry, Aragon, Lorca, Guillén, Hölderlin, Trakl und vor allem Rilke sind zu nennen. Picasso, dessen Kunst Gebsers Philosophieren ebenfalls nährte, schenkte ihm die auf dem Cover dieses Bandes abgebildete Zeichnung. "Lass mir diese, meine Stimme", dieser zweite Band der Jean-Gebser-Reihe, versammelt Schriften - "Der grammatische Spiegel", "Rilke und Spanien", "Lorca oder das Reich der Mütter" -, ausgewählte Essays und literarische Übersetzungen, die den poetischen Hintergrund von Gebsers Philosophieren in den Vordergrund rücken. Gebsers Übersetzungstätigkeit ist eine der Hauptquellen für seine Einsichten in die Sprache.
Adventure-RPG - Eine erfrischende Kombination aus Adventure-Elementen und RPG-Spielmechaniken Wilde Kämpfe - Dem Spieler steht bei seiner Aufgabe eine Vielzahl an Waffen, Fähigkeiten und Mächten zur Verfügung Einmalige Alterungsmechanik - Jedes Mal, wenn der Spieler stirbt, altert er ein Jahr Die Spieler müssen sich ans fortschreitende Alter anpassen, während sie ihren Charakter voranbringen 1 Spieler Plattform: Switch und Switch 2 kompatibel Downloadcode in Box enthalten
Chronos Fleisch und Blut, Sachbücher von Susanna Schwager
Er liebte die Tiere mehr als alles andere. Als die Mutter starb, holte er sich die Wärme beim Hofhund. Sein Traum war es, Tierarzt zu werden. Hans M. wurde Metzger, einer bis ins Mark. Noch heute hört er den Kanonendonner, den der Erste Weltkrieg vom Elsass bis ins Emmental trug. Und er erinnert sich an trommelnde Sozialisten, die kurz vor dem Landesstreik mit roten Fahnen am Miststock vorbeimarschierten. Der Bergbauernbub entging knapp dem Schicksal als Verdingkind und der Verzweiflung des Vaters. Das harte Leben im Krachen stählte seinen Willen. Er wollte vor allem eines: weg aus dem Tal. Weg vom Schinden, Hungern und Frieren. Eine Metzgerlehre war seine grosse Chance. So beginnt ein Leben, das ein steinalter Mann erzählt, mit unheimlicher Präzision und grosser Erzählkraft. „Fleisch und Blut“ bricht das 20. Jahrhundert wie ein Prisma und erzählt es wie ein Roman. Susanna Schwager stieg mit ihrem Grossvater in die Vergangenheit, fragte und stellte in Frage. Aus seinen glasklaren Erinnerungen fügte sie eine handfeste, manchmal drastische Geschichte voller poetischer Details.
Chronos Kloten und seine Geschichte(n) A1080073537
Die Stadt Kloten wird heute in erster Linie mit dem Flughafen verbunden. Die Eröffnung dieses «Tors zur Welt» unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg war auch für die Gemeinde ein Meilenstein. Bevölkerungswachstum und wirtschaftlicher Aufschwung veränderten das eher beschauliche Dorf innert kürzester Zeit und machten aus Kloten eine eigenständige Stadt. Doch welche Orte, Personen und Geschehnisse prägten die 2000-jährige Geschichte Klotens ausserdem? Das Buch nähert sich in 25 Kapiteln der Ortschaft und ihrer Geschichte an und greift dabei zentrale Themen und Orte in der Vergangenheit von Kloten auf: von der römischen Befestigung über das Grafschaftsgericht und die markante Kirche bis zum Künstler Johann Heinrich Lips, der Nationalbahn, dem Waffenplatz, dem Eishockeyclub oder dem Stadtparlament. Die reich bebilderte Publikation öffnet auf lockere Art und Weise Fenster in die Geschichte und lädt dazu ein, sich näher mit dem Werdegang der Flughafenstadt zu beschäftigen.
Chronos Monastères et communautés religieuses A1080073569
Seit einigen Jahrzehnten ist in den Alpen und Voralpen ein erneutes Interesse am Thema «Klöster und religiöse Gemeinschaften im Alpenraum» zu beobachten. In einer breiten chronologischen Perspektive, die vom Mittelalter bis in die Gegenwart reicht, werden in diesem Band die Phänomene der alpinen Klöster aus den Blickwinkeln der Wirtschafts-, Sozial-, Kultur- und Ideengeschichte, der politischen Geschichte sowie der Kunst- und Architekturgeschichte beleuchtet.