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Literaricon Koptische Grammatik
Der Ägyptologe, Keltologe und Koptologe Ludwig Stern (1846 - 1911) beherrschte "zahlreiche orientalische Sprachen. Er beschäftigte sich speziell mit der jüngsten Sprachstufe des Ägyptischen, dem Koptischen, und verfasste seine einflussreiche 'Koptische Grammatik', ...die einen erheblichen Fortschritt im Verständnis der Sprache bedeutete, lange als die detaillierteste koptische Grammatik galt und noch heute fallweise benutzt wird." (Wikipedia) Nachdruck der Originalausgabe aus dem Jahr 1880.
In den letzten Jahrzehnten hat die linguistische Theorie viele entscheidende Neuerungen und Entwicklungen erfahren. Eine besondere Stellung unter all diesen Entwicklungen nehmen die sogenannten funktionalen Sprachbeschreibungen ein. Das Lehrbuch stellt die wichtigsten Theorien der funktionalen Grammatik der letzten 40 Jahre in komprimierter Form vor: die Funktionale Grammatik, die Systemisch-funktionale Grammatik, die Kognitive Grammatik, die Konstruktionsgrammatik und die Grammatikalisierungstheorie.
Die kognitive Grammatik ist ein Beitrag zu den Kognitionswissenschaften, insofern die Kategorisierungsleistung und Systemorganisation der Sprache einen Zugang zum menschlichen Denken eröffnet; sie erneuert aber auch die Linguistik, indem sie die in den Grammatiken beschriebenen Regularitäten mit Begriffen der Psychologie, der Anthropologie und der Neurologie einer Erklärung zuführt. Da verschiedene Paradigmen entstanden sind, wird die Darstellung in den Hauptkapiteln nach Ansätzen und ihren Initiatoren (Lakoff, Talmy, Langacker, Fillmore/Kay/Goldberg, Fauconnier/Turner) getrennt. Dadurch wird eine detaillierte Bewertung der Fortschritte und Problemzonen der kognitiven Grammatik ermöglicht. Die Grundidee, eine semantisch motivierte Grammatik, die zu Einsichten in das (sprachliche) Denken führt, bleibt dabei identisch. Der Ausgangspunkt: Was heißt Denken und wie kategorisiert die Sprache Erfahrung?, wird in den beiden Anfangskapiteln präzisiert, so dass der Weg, den die kognitive Grammatik seit etwa 1970 zurückgelegt hat, deutlich wird. Ziel des Studienbuches ist die Darstellung der Forschungsmethoden und ihrer Resultate. Dies öffnet Perspektiven für die Zukunft einer interdisziplinären Grammatikforschung.
Die Grammatiken der Hauptreihe A sind als „Referenzgrammatiken“ angelegt, die meist nur die Laut- und Formenlehre, teils aber auch die Syntax behandeln. Sie informieren vornehmlich über die abgesicherten grammatischen Befunde, aber auch über Forschungslücken und-kontroversen, beides mit reichen Literaturangaben, und ermöglichen so eine vertiefte Beschäftigung. Die „Abrisse“ der Reihe C beschränken diese Informationen auf das elementar Nötige. In derErgänzungsreihe B erscheinen Bücher grammatischen, sprachhistorischen und hilfswissenschaftlichen Inhalts.
"Grammatiken im Vergleich" ist in mehrfacher Hinsicht beeindruckend und einzigartig. Es ist die einzige Grammatik, die einen systematischen Vergleich von vier Schulsprachen vornimmt. Das Werk geht über die meisten einzelsprachlichen und auch kontrastiv angelegten Grammatiken hinaus, indem formale Strukturen, Bedeutungen und auch Verstehensprozesse in die Beschreibung einbezogen werden. Ein besonderes Verdienst liegt darin, dass es nicht bei der linguistischen Analyse und Kodifizierung "stehenbleibt", sondern einen weiteren Schritt zur unterrichtlichen Anwendung tut.« Praxis des neusprachlichen Unterrichts (1998)
Abriss der althochdeutschen Grammatik: Mit Berücksichtigung des Altsächsischen (Sammlung kurzer Grammatiken germanischer Dialekte. C: Abrisse, 1, Band 1) 3484106433
Abriss der althochdeutschen Grammatik: Mit Berücksichtigung des Altsächsischen (Sammlung kurzer Grammatiken germanischer Dialekte. C: Abrisse, 1, Band 1)
Die Buchreihe Linguistische Arbeiten hat mit über 500 Bänden zur linguistischen Theoriebildung der letzten Jahrzehnte in Deutschland und international wesentlich beigetragen. Die Reihe wird auch weiterhin neue Impulse für die Forschung setzen und die zentrale Einsicht der Sprachwissenschaft präsentieren, dass Fortschritt in der Erforschung der menschlichen Sprachen nur durch die enge Verbindung von empirischen und theoretischen Analysen sowohl diachron wie synchron möglich ist. Daher laden wir hochwertige linguistische Arbeiten aus allen zentralen Teilgebieten der allgemeinen und einzelsprachlichen Linguistik ein, die aktuelle Fragestellungen bearbeiten, neue Daten diskutieren und die Theorieentwicklung vorantreiben.,Over the past few decades, the book series Linguistische Arbeiten [Linguistic Studies], comprising over 500 volumes, has made a significant contribution to the development of linguistic theory both in Germany and internationally. The series will continue to deliver new impulses for research and maintain the central insight of linguistics that progress can only be made in acquiring new knowledge about human languages both synchronically and diachronically by closely combining empirical and theoretical analyses. To this end, we invite submission of high-quality linguistic studies from all the central areas of general linguistics and the linguistics of individual languages which address topical questions, discuss new data and advance the development of linguistic theory.
Grammatik gilt als eine langweilige, verknöcherte Angelegenheit. Fragen wie diejenige, ob man downgeloadet oder gedownloadet sagt, werden jedoch nicht nur von professionellen Linguisten leidenschaftlich diskutiert. Robert Stockhammers Buch legt den Schwerpunkt auf die Geschichte des Wissens der Grammatik, das solche Entscheidungen zu fällen beansprucht. Dieses Wissen ist seit der Antike auch Macht, die vor allem in der Regulierung des Fremden mit den Mitteln der Schrift ausgeübt wird. Stockhammers faszinierende Studie hält nicht nur für Literatur- und Kulturwissenschaftler spannende Einsichten bereit.