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Suhrkamp, Hammer, Grammatik
Grammatik gilt als eine langweilige, verknöcherte Angelegenheit. Fragen wie diejenige, ob man downgeloadet oder gedownloadet sagt, werden jedoch nicht nur von professionellen Linguisten leidenschaftlich diskutiert. Robert Stockhammers Buch legt den Schwerpunkt auf die Geschichte des Wissens der Grammatik, das solche Entscheidungen zu fällen beansprucht. Dieses Wissen ist seit der Antike auch Macht, die vor allem in der Regulierung des Fremden mit den Mitteln der Schrift ausgeübt wird. Stockhammers faszinierende Studie hält nicht nur für Literatur- und Kulturwissenschaftler spannende Einsichten bereit.
Die 25. Auflage stellt einen Paradigmenwechsel in der Bearbeitung der Paulschen Grammatik dar. Es wird versucht, durch vorsichtigen Rückschnitt, durch Ausdünnung und moderate Modernisierung den Band wieder benutzerfreundlich zu gestalten, so dass auch Studierende ohne spezielle sprachhistorische Vorkenntnisse wieder in der Lage sind, die Grammatik zu verstehen. Gegenüber der 23./24. Aufl. besteht der große Vorteil, dass parallel zu den Arbeiten an dieser Auflage die Arbeiten zu einer neuen großen wissenschaftlichen Grammatik auf der Basis mhd. Handschriften fortschreiten. So konnte nicht nur Inhaltliches korrigiert werden, sondern der Band konnte auch um Einiges, das sich in der großen Grammatik finden wird, entlastet werden. Die Eingrifftiefe ist je nach Kapitel und Paragraph unterschiedlich. In der Formenlehre wurde insbesondere die Deklination der Substantive gründlich revidiert. In der Lautlehre wurde wenigstens im Bereich des Konsonantismus, stellenweise auch im Vokalismus, damit begonnen, die schreibsprachlichen Verhältnisse des in Handschriften und Urkunden überlieferten Mhd. genauer zu beschreiben als bisher. Weitergehend neu bearbeitet wurde das Kapitel über Unterschiede der mhd. Landschaftssprachen. Auch der Syntaxteil unterscheidet sich erheblich von den entsprechenden Teilen der vorangegangenen Auflagen. Ganz oder fast ganz neu sind der Abschnitt über die Struktur der Nominalphrase, der Beginn des Kapitels zu den Satzarten sowie die Kapitel zur Wortstellung und zu den komplexen Sätzen.
Die vorliegenden Beiträge, in denen sprachliche Strukturen im Kontext ihrer interaktiven Funktionen und Gebrauchsweisen studiert werden, widmen sich grammatischen Konstruktionen der Selbst- und Fremdpositionierung. Anhand empirischer Analysen von Positionierungs-Konstruktionen zeigen die Beiträge, dass Formen und Funktionen grammatischer Strukturen in Alltagsinteraktionen eng mit den Produktions- und Rezeptionsbedingungen gesprochener Sprache verwoben sind. Methodologisch hat dies zur Konsequenz, dass sprachliche Phänomene ‑ verstanden als Konstruktionen unterschiedlicher Komplexität ‑ nicht dekontextualisiert, sondern im jeweiligen konkreten Interaktionszusammenhang betrachtet werden; die Medialität und Handlungsbezogenheit sprachlicher Phänomene wird in den vorliegenden Analysen daher ebenso berücksichtigt wie die Dialogizität, die Sequenzialität und die Zeitlichkeit der Entfaltung sprachlicher Konstruktionen. Um dem Spannungsverhältnis zwischen der Verfestigung grammatischer Konstruktionen und ihrer prozessualen Aktualisierung in der Interaktion Rechnung zu tragen, verknüpfen die Beiträge Methoden der Interaktionalen Linguistik mit Erkenntnissen gebrauchsorientierter („usage-based“) Positionen der Construction Grammar sowie der Cognitive Grammar.
Heute verstehen wir unter Literatur alles schriftlich Aufgezeichnete: von Belletristik über Lyrik hin zur Sach- und Fachliteratur. Bis in das 20. Jahrhundert hinein galt jedoch eine andere Prämisse: Literatur war ein ästhetisch wertvolles Spachkunstwerk, das bestimmten Kriterien folgt und sich durch eine hohe Qualität auszeichnet. So kam es zur Kanonisierung einiger Werke. Diese Auswahl an allgemeingültigen Klassikern haben bis heute nicht an Aktualität verloren, spiegeln die damaligen Verhältnisse und lassen uns ebenso die Gegenwart erkennen. Literatur verdichtet die Welt, während sie gleichzeitig die Wirklichkeit vertieft. Daher haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, klassische Romane in Originalform verfügbar zu machen und so die vom Schriftsteller erschaffene Welten wieder aufleben zu lassen. Lernen Sie auch unsere anderen Verlage kennen: mv-history mv-military mv-wirtschaft mv-naturalscience mv-medizin mv-pädagogik mv-socialscience mv-technik mv-philosophy mv-religion mv-kochen mv-literatur mv-arts mv-musik mv-travel
Mit der Übersetzung der »Spaanse Spraakkunst« von Jacques de Bruyne wurde 1993 erstmals eine deskriptive spanische Grammatik in deutscher Sprache vorgelegt, die in 15 Kapiteln einen umfassenden Überblick über das moderne Spanisch gibt. Die flämische Originalausgabe (3. Auflage 1989) wurde für die deutsche Übersetzung gründlich überarbeitet und erweitert. Ein detailliertes Inhaltsverzeichnis und ein ausführliches Sachregister ermöglichen dem Benutzer einen raschen Zugriff zu einzelnen grammatischen Problemen. Bei der »Spanischen Grammatik« handelt es sich um eine beschreibende Grammatik. Sie erläutert die Formen und Strukturen der spanischen Sprache anhand von Beispielen aus der modernen Literatur und aus Zeitungstexten. In geringem Umfang werden auch mündliche Zeugnisse herangezogen. Die Beispiele sind so gewählt, daß möglichst unterschiedliche Textsorten berücksichtigt und alle Regionen Spaniens und Hispanoamerikas vertreten sind. Ziel ist es, dem Benutzer die ganze Bandbreite des modernen Spanisch zu präsentieren. Die »Spanische Grammatik« wendet sich an alle Hispanophilen, in besonderem Maße aber an Studierende der Hispanistik und Spanischlehrer. Romanisten werden davon profitieren, daß nicht nur die Unterschiede des Spanischen zum Deutschen, sondern auch die zum Französischen immer wieder hervorgehoben werden. Die 2. Auflage bezieht auch solche sprachliche Phänomene mit ein, die typisch sind für die Weiterentwicklung des Spanischen in den letzten zehn Jahren, ergänzt durch neues Beispielmaterial.
- Relevant: Einbezug des nonverbalen Ausdrucks und körperlichen Verhaltens wird in der Psychotherapie immer wichtiger - Praktisch: Gezielte Anleitungen für Bewegungsanalysen und 60 praxiserprobte Übungen sowie 20 meditative Tänze mit Praxisanleitung - Online: Alle Übungskataloge zum Download Immer mehr Psychotherapeuten, Pädagogen, Berater und Coaches machen sich die Körpersprache zunutze, um das innere Erleben des Gegenübers zu verstehen und damit zu arbeiten. Denn die Körpersprache ist ein eigenständiges komplexes Kommunikationssystem und kann das Gesprochene be-, aber auch widerlegen. Die 3., aktualisierte und ergänzte Auflage bietet erneut zusätzliche Hilfestellungen, um Verkörperungen von psychischen Dispositionen – Embodiment – erkennen und deuten zu können. Die renommierten Autoren dieses Bandes beziehen sich hierbei auf aktuelle Erkenntnisse aus unterschiedlichsten Forschungsrichtungen und bieten zahlreiche Fallbeispiele für die Praxis. Neu in der 3. Auflage: - 20 meditative Tänze, ihre Symbolik und Rituale in gezielter Anwendung in stationärer und ambulanter Psychotherapie - Body Movement Mind Analysis – ein Vorschlag zur Erweiterung der OPD-2-Achse Dieses Buch richtet sich an: - Psychologische PsychotherapeutInnen - Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen - Coaches, PädagogInnen, BeraterInnen, Supervisoren, Tanz-, Bewegungs-, Ausdrucks- und KörpertherapeutInnen, TraumatherapeutInnen
Griechische Grammatik ist ein unveränderter, hochwertiger Nachdruck der Originalausgabe aus dem Jahr 1880. Hansebooks ist Herausgeber von Literatur zu unterschiedlichen Themengebieten wie Forschung und Wissenschaft, Reisen und Expeditionen, Kochen und Ernährung, Medizin und weiteren Genres. Der Schwerpunkt des Verlages liegt auf dem Erhalt historischer Literatur. Viele Werke historischer Schriftsteller und Wissenschaftler sind heute nur noch als Antiquitäten erhältlich. Hansebooks verlegt diese Bücher neu und trägt damit zum Erhalt selten gewordener Literatur und historischem Wissen auch für die Zukunft bei.
Vergleichende Grammatik - des Sanskrit, Send, Armenischen, Griechischen, Lateinische, Altslavischen, Gothischen und Deutschen - Dritter Band ist ein unveränderter, hochwertiger Nachdruck der Originalausgabe aus dem Jahr 1861. Hansebooks ist Herausgeber von Literatur zu unterschiedlichen Themengebieten wie Forschung und Wissenschaft, Reisen und Expeditionen, Kochen und Ernährung, Medizin und weiteren Genres. Der Schwerpunkt des Verlages liegt auf dem Erhalt historischer Literatur. Viele Werke historischer Schriftsteller und Wissenschaftler sind heute nur noch als Antiquitäten erhältlich. Hansebooks verlegt diese Bücher neu und trägt damit zum Erhalt selten gewordener Literatur und historischem Wissen auch für die Zukunft bei.
Frontmatter -- Vorwort -- Verzeichnis der benutzten Literatur -- Weitere Hilfsmittel zum Studium der Ewe-Sprache -- Abkürzungen -- Inhaltsverzeichnis -- Erster Hauptteil. Lautlehre -- Erstes Kapitel. Die Vokale -- Zweites Kapitel. Die Konsonanten -- Zweiter Hauptteil. Tonlehre -- I. Allgemeines -- II . Tonveränderungen -- Dritter Hauptteil. Formenlehre -- Vorbemerkungen -- I. Das Substantiv -- II. Das Pronomen -- III. Das Verbum -- IV. Das Adjektiv -- V. Das Zahlwort -- VI. Das Adverb -- VII. Die Konjunktion -- VIII. Die Interjektion -- Vierter Hauptteil. Satzlehre (Syntax) -- Erstes Kapitel: Syntax einzelner Redeteile -- Zweites Kapitel. Der Satz -- Fünfter Hauptteil. Wortbildungslehre -- Allgemeines -- I. Die Bildung des Substantiv -- II. Die Bildung des Verbum -- III. Die Bildung des Adjektiv -- IV. Die Bildung des Adverb -- V. Die Bildung der Konjunktion -- Anhang. Die Mundarten der Ewesprache -- A. Das westliche Innere -- B. Aneḥo̠ -- C. Dahome -- Texte -- I. Aṅlo̠-Mundart -- II. Das westliche Innere -- III. Aneḥo̠ -- IV. Dahome