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GRIN Die Konsolidierung von Zweckgesellschaften nach HGB A1030963731
Wissenschaftliche Studie aus dem Jahr 2010 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1.3, Universität Hamburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Hauptaufgabe der Konzernrechnungslegung besteht in der Informationsvermittlung für unterschiedlichen Adressaten. Hierfür bietet sich die Möglichkeit, die Perspektive des gesamten Konzerns zu betrachten aber auch die in den Einzelabschlüsse von Konzernunternehmen möglichen Verzerrungen aufgrund wirtschaftlicher Abhängigkeiten transparent zu machen und zu eliminieren (Vgl. Petersen/ Zwirner, 2009, S. 11.). Die Verpflichtung zur Konzernrechnungslegung in Deutschland ist abhängig von der Rechtsform, von Größenmerkmalen und auch von geschäftsspezifischen Besonderheiten. Außerdem beziehen sich die nationalen Regelungen nur auf inländische Gesellschaften (Vgl. Küting/ Weber, 2008, S. 91.). Die Einheitstheorie geregelt in 297 Abs. 3 HGB besagt, dass im Konzernabschluss die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der einbezogenen Unternehmen so darzustellen sind, als ob diese Unternehmen insgesamt ein einziges Unternehmen wären. Im Rahmen der Finanzmarktkrise im Jahr 2007 sind die Vorschriften zur Konsolidierung von Zweckgesellschaften, Diskussionsgegenstand von Regierungen und Aufsichtsbehörden. Denn Zweckgesellschaften wurden von den Initiatoren in der Vergangenheit so ausgestaltet, dass die Kriterien für ihre Einbeziehung im Konzernabschluss nicht erfüllt waren (Vgl. Kümpel/ Piel, 2009, S. 14.). So waren die Konzernabschlüsse unvollständig und haben ihre Informationsfunktion nicht mehr gewährleistet. Die vorliegende Arbeit befasst sich also überwiegend mit den Vorschriften zur Einbeziehung von Zweckgesellschaften im Konzernabschluss vor und nach dem BilMoG. Abschnitt 2 beschäftigt sich mit dem Begriff Zweckgesellschaft und deren Eigenschaften. Abschnitt 3 stellt kurz die alte Regelung des 290 HGB dar und auch die Gründe, die zur Bilanzrechtsreform im diesem Zusammenhang geführt haben. In Abschnitt 4 werden die neuen Regelungen des BilMoG im Bezug auf die Konzernrechnungslegung dargestellt und diese werden dann in Abschnitt 5 kritisch gewürdigt. Abschnitt 6 fasst die vorliegende Arbeit zusammen und stellt gleichzeitig ihre Erkenntnisse dar.
GRIN Rechnungslegung nach IFRS und HGB A1066138682
Studienarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1,3, Beuth Hochschule für Technik Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Arbeit thematisiert die Rechnungslegung nach IFRS und HGB. Um im weiteren Verlauf der Arbeit auf die gegebenen Fragestellungen mit dem Schwerpunkt der Rechnungslegung einzugehen, soll ein kurzer Überblick über Gegenstand des Begriffs geschaffen werden. In diesem Kontext wird die externe Rechnungslegung herangezogen. So umfasst die Rechnungslegung im weitesten Sinne die geordnete Zusammenstellung der Einnahmen und Ausgaben unter Beifügung der Belege. Präziser gesagt umfasst die Rechnungslegung die Erstellung und Bekanntmachung eines Abschlusses, welcher das Verhältnis des Vermögens und der Schulden zu Beginn des Handelsgewerbes und am Schluss jeden Geschäftsjahres darstellt, um herauszustellen, wie das Unternehmen im Geschäftsjahr gewirtschaftet hat. Der Jahresabschluss ist demnach als die situative monetäre Darstellung eines Unternehmens zu verstehen.
GRIN Die Bilanzierung von Wandelschuldverschreibungen nach HGB A1043073703
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 3,0, Hochschule RheinMain, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Inanspruchnahme der Kapitalmärkte hat für die Unternehmensfinanzierung im Laufe der Zeit immer mehr an Bedeutung gewonnen. Aufgrund der Globalisierung und der daraus folgenden Vernetzung der Wirtschafts- und Finanzmärkte entwickelte sich eine Vielzahl von Finanzinstrumenten. Die Emission von Wandelschuldverschreibungen ist eine von vielen Möglichkeiten, sich über den Kapitalmarkt zu finanzieren. Hierbei handelt es sich nicht um eine neue Entwicklung, sondern eher um eine Wiederentdeckung, da diese Art der Finanzierung bereits im 19. Jahrhundert genutzt wurde. Die Bilanzierung von Finanzinstrumenten gehört aufgrund ihrer Komplexität zu den anspruchsvollsten Themenbereichen in der handelsrechtlichen Rechnungslegung. In der Bilanz lassen sich nur die Positionen Eigen- oder Fremdkapital ausweisen. Die Wandelschuldverschreibung kann jedoch, je nach Ausgestaltungsform, in Bezug auf ihre Eigenschaften so variieren, dass sie zwischen Eigen- und Fremdkapital ausgewiesen werden kann. Hieraus resultiert die in dieser Thesis zu behandelnde Problematik: Die Bilanzierung von Wandelschuldverschreibungen nach dem Handelsgesetzbuch (HGB). Die Bachelorarbeit gliedert sich in vier Kapitel. Nach dem einleitenden ersten Kapitel stellt das zweite Kapitel den theoretischen Bezugsrahmen dar. Dabei sollen die Begriffsbestimmungen im Hinblick auf die rechtlichen Grundlagen und Voraussetzungen definiert werden. Das anschließende dritte Kapitel behandelt die Rechnungslegung nach dem HGB. Dabei wird explizit auf den Ansatz und die Bewertung der Wandelschuldverschreibung eingegangen. Aufgrund des Umfangs der Bachelorarbeit wird, nach der Unterscheidung zwischen der einheitlichen und getrennten Bilanzierung, speziell auf die klassische Wandelschuldverschreibung, die Pflicht- und Umtauschanleihe eingegangen. Das abschließende vierte Kapitel fasst die Ergebnisse dieser Bachelorarbeit zusammen.
Dieser Crashkurs eignet sich ausgezeichnet für die kompakte Wiederholung und die zielgerichtete Prüfungsvorbereitung. Das Buch ist aufgrund seiner fallbezogenen Ausrichtung sowohl für Anfänger als auch für fortgeschrittene Studierende als kompakte Wiederholung hervorragend geeignet. Einfache Merksätze, Fälle, Übersichten, Definitionen und kurze Zusammenfassungen lassen sich leicht einprägen und geben Sicherheit für die Prüfung. Das wichtigste HGB-Know-how als Repetitorium vor der Prüfung: Aufbau, Begriffe und Aufgaben des Handelsrechts; Darstellung der einzelnen Handelsgesellschaften; Grundzüge des Gesellschaftsrechts; Grundzüge des Wirtschaftsrechts Mit erprobten Merksätzen und kurzen Zusammenfassungen zum Privatrecht Fall für Fall sicher durch die Prüfung
GRIN Die Bilanzierung von Pensionsrückstellungen nach HGB A1060411821
Studienarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1,7, Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese wissenschaftliche Arbeit verfolgt das Ziel, den Einfluss des aktuellen Niedrigzinsumfelds auf Pensionsrückstellungen nach HGB zu untersuchen. Dazu werden zuerst die für die Arbeit relevanten konzeptionellen Grundlagen der handelsrechtlichen Rechnungslegung beschrieben. Im darauffolgenden Kapitel werden die Grundlagen der Bilanzierung von Pensionsrückstellungen dargestellt. Anschließend erfolgt auf Basis der beiden Grundlagenteile die Analyse und kritische Würdigung der Bilanzierung von Pensionsrückstellungen vor dem Hintergrund des aktuellen Niedrigzinsumfelds. Hierbei liegt der wesentliche Schwerpunkt in der kritischen Analyse des Glättungsmechanismus des Diskontierungszinses, der Bilanzierung des Deckungsvermögens sowie der relevanten Ausschüttungssperren vor den handelsrechtlichen Jahresabschlusszwecken und ausgewählten GoB.
GRIN Der Risikobericht zum Konzernabschluss nach HGB A1014708167
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich BWL - Controlling, Note: 1,7, Technische Universität Ilmenau, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Hauptseminararbeit mit dem Thema "Die Risikoberichterstattung zum Konzernabschluss nach HGB - Darstellung und kritische Würdigung der gesetzlichen Anforderungen" hat zur Aufgabe, die Form und den Inhalt des Konzernrisikoberichts darzustellen, zu analysieren und dabei kritisch zu würdigen. Als Basis dieser kritischen Würdigung dienen die verschiedenen Lageberichtsadressaten mit ihren jeweiligen Interessen, woraus sich Anforderungen an die Berichterstattung ergeben. Im Hauptteil werden diese Anforderungen mit den aktuellen Vorschriften des HGB und Empfehlungen des DRSC verglichen und kritisch gewürdigt. Als Ergebnis der Analyse und kritischen Würdigung wird deutlich, dass den Konzernen durch die gesetzlichen Vorschriften und Empfehlungen ein geschlossener Rahmen zur Verfügung gestellt wird, wonach der Risikobericht aufgestellt werden kann. Jedoch sind innerhalb der Rahmenbedingungen noch zu große Spielräume in der Risikoberichterstattung vorhanden, wodurch die Aufstellung des Risikoberichts in der Praxis unternehmensindividuell sehr unterschiedlich gehandhabt wird.
GRIN Forderungsbilanzierung nach RechKredV und HGB A1005937434
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1,7, Universität Paderborn (Lehrstuhl für internes und externes Rechnungswesen), Sprache: Deutsch, Abstract: Kreditinstitute nehmen aufgrund ihrer großen volkswirtschaftlichen Bedeutung und ihrer Art der Geschäftstätigkeit eine besondere Stellung ein und haben deshalb spezielle, zum Teil von anderen Branchen unterschiedliche, handelsrechtliche Rechnungslegungsvorschriften zu beachten. Die vorliegende Seminararbeit beschäftigt sich mit der Forderungsbilanzierung von Kredit- und Finanzdienstleistungsinstituten nach dem deutschen Handelsrecht. Durchschnittlich ca. 74 % der Aktiva deutscher Kreditinstitute besteht aus Forderungen. Dementsprechend kommt der Forderungsbilanzierung von Kreditinstituten ein hohes Gewicht zu. Das Verständnis des Zustandekommens der Art und Höhe des Forderungsausweises von Kreditinstituten ist nicht nur für das rechnungslegende Kreditinstitut wichtig, sondern auch für jeden externen Leser von Bankbilanzen unumgänglich. Zur Erschließung des Themas werden in Kapitel 2 zunächst die Forderungen von Kreditinstituten charakterisiert, gegenüber Wertpapieren abgegrenzt und der Bilanzausweis angeführt. In Kapitel 3, das den Hauptteil dieser Arbeit darstellt, wird die Erst- und Folgebewertung von Forderungen detailliert abgebildet. Dabei werden auch zwei ausgewählte Sonderfragen der Forderungsbilanzierung erläutert. In Kapitel 4 werden schließlich noch bilanzpolitische Gestaltungsspielräume im Bereich der Forderungsbewertung aufgezeigt. Durch die 6. KWG-Novelle hat das KWG auch für Finanzdienstleistungsinstitute Gültigkeit erlangt ( 1 Abs. 1a KWG). Neben dem KWG mussten in diesem Zusammenhang auch eine Reihe anderer gesetzlicher Bestimmungen geändert werden, so auch der Abschnitt ¿Ergänzende Vorschriften für Kreditinstitute¿ des HGB und die ¿Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute (kurz: RechKredV)¿. In der folgenden Arbeit wird von Kreditinstituten oder einfach nur von Instituten die Rede sein; gemeint sind damit allerdings auch immer Finanzdienstleistungsinstitute.
GRIN Goodwill-Bilanzierung nach HGB und IFRS A1037659054
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation, Note: 1,7, Hochschule Heilbronn Technik Wirtschaft Informatik, Sprache: Deutsch, Abstract: "Der Bilanzposten, der derzeit die größte Gefahr für das Vermögen der Aktionäre an ihrem Unternehmen in sich birgt, heißt Goodwill, im Deutschen auch Firmenwert genannt." Diese Schlagzeile eines renommierten Wirtschaftsmagazins kann stellvertretend für das aktuelle Pressebild der Rechnungslegung angesehen werden. Dabei wird weiter ausgeführt: "Nach den aktuellen Bilanzierungsregeln lässt sich ohne Übertreiben von einer Goodwill-Blase sprechen, die stetig wächst." Um die Brisanz zu verstärken wird darin eine Parallele zu vergangenen Börsenblase geschaffen, um die aktuelle Dringlichkeit zu verdeutlichen. Demgegenüber entwickelt sich eine rechtliche Aktualität immer auf Grundlage von Veränderungen durch Reformen, die Neuerungen und Streitfragen mit sich bringen. Hierbei gilt die Goodwill-Bilanzierung nach nationalen und internationalen Recht wohl als Präzedenzfall, für eine stetige und umfassende Neugestaltungen, die mit diametralen Meinungen einhergeht. Denn insbesondere in den letzten Jahren hat die bilanzielle Behandlung des Goodwill in der nationalen und internationalen Rechnungslegung eine grundlegende Änderung erfahren. Die vorliegende Ausarbeitung verfolgt das Ziel, die Goodwill-Bilanzierung nach den nationalen und internationalen Bilanzierungsnormen darzustellen und dabei stets kritisch zu hinterfragen. Darüber hinaus sollen auf potenzielle Anwendungsprobleme in diesem Kontext eingegangen werden. Die Untersuchung ist dabei insgesamt in vier Kapitel strukturiert. Im Anschluss zu diesem Kapitel soll, um dem Leser die speziellen bilanzrechtlichen Überlegungen darstellen zu können, zunächst die betriebswirtschaftlich relevante Grundlagen über den Goodwill als Basis vermittelt werden. Hierin wird erläutert was unter dem Begriff Goodwill zu verstehen ist, woraus er sich abgeleitet hat und wie er i.S. dieser Ausarbeitung definiert werden soll. Daneben werden die verschiedenen Arten des Goodwill erörtert und kategorisiert, welches für das bilanzielle Verständnis von immenser Bedeutung ist. Darüber hinaus sollen innerhalb des Grundlagenteils die möglichen Ansätze einer Aufteilung des Goodwill in seine Komponenten betrachtet, und die Bedeutung des Goodwill in der Rechnungslegungspraxis verdeutlicht werden.
GRIN Firmenwert nach IAS/IFRS und HGB im Vergleich A1009270298
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1,3, AKAD-Fachhochschule Pinneberg (ehem. Rendsburg), Sprache: Deutsch, Abstract: Wer in den vergangenen Monaten und Jahren die Entwicklung an den Börsen weltweit verfolgt hat, konnte feststellen, dass die Zahl von Unternehmenskäufen und ¿zusammenschlüssen deutlich zugenommen hat. Es vergeht inzwischen nicht eine Woche, in der neue Übernahmespekulationen und ¿gerüchte verbreitet und Übernahme- und Fusionsgespräche im Fokus des Interesses stehen. Auch heute, am 10.04.2007, konnte man dies wieder beobachten, als am deutschen Aktienmarkt die geplante Übernahme des deutschen Sportartikelherstellers Puma durch das französische Konglomerat Pinault-Printemps-Reedoute (PPR) das beherrschende Thema war. Vor diesem Hintergrund haben die Gestaltungsmöglichkeiten bei der Bilanzierung der übernehmenden Geschäfts- oder Firmenwerte in den letzten Jahren einen immer höheren Stellenwert erlangt. Unterscheiden muss man hierbei nach den verschiedenen Rechnungslegungsvorschriften. Denn die Bilanzierung und Bewertung des Goodwills, so wie der Geschäfts- oder Firmenwert (GoF) auch oft genannt wird, weisen nach dem deutschen Handelsgesetzbuch (HGB), den International Accounting Standards (IAS) / International Financial Reporting Standards (IFRS) oder nach den United States Generally Accepted Accounting Principles (US-GAAP) zum Teil wesentliche Unterschiede auf. Hieraus resultieren dann größtenteils sehr unterschiedliche Darstellungen der Vermögens- und Ertragslagen der betreffenden Unternehmen. Die Ursache für diese unterschiedlichen Bilanzierungsregeln liegt in der Grundausrichtung dieser Systeme. Während für das deutsche HGB die Fremdkapitalgeber (Gläubigerschutz) im Vordergrund stehen, liegt der Fokus bei der Bilanzierung nach IAS/IFRS oder US-GAAP auf den Investoren bzw. Eigenkapitalgebern (Investorenschutz). Um den Gläubigerschutz zu wahren, dürfen demnach nach HGB die Bewertungs- und Abschreibungsvorschriften keine zu positive Darstellung der Vermögens- und Ertragslage zulassen. Im Vergleich dazu weichen die Vorschriften von IAS/IFRS vom Vorsichtsprinzip ab, um den Investoren ein insgesamt realistischeres Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als nach HGB zu vermitteln. 1 Die Darstellung der Besonderheiten und Differenzen, die sich bei der Anwendung der Bilanzierungsregeln für den Goodwill nach dem deutschen HGB und nach IAS/IFRS ergeben, ist das Ziel dieser Hausarbe it. Darüber hinaus werden die unterschiedlichen Bilanzierungsansätze auf ihre bilanzpolitische Bedeutung hin überprüft.
GRIN Wertpapiere nach HGB und IAS/IFRS A1005686734
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 2,0, Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (Fachbereich Wirtschaftswissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Das deutsche HGB folgt dem Konzept des Gläubigerschutzes und führt daher tendenziell eher zu einer vorsichtigen Bewertung des Vermögens und der Schulden eines Unternehmens. Bei den IAS steht dagegen die Information für Investoren im Mittelpunkt, denen es ermöglicht werden soll, auf Basis des Jahresabschlusses Entscheidungen zu treffen. Dies führt im Vergleich zum HGB bei Wertpapieren zu einer zeitnäheren und realistischeren Bewertung. Für den Ansatz und die Bewertung von Wertpapieren gelten im HGB die allgemeinen Vorschriften für Vermögensgegenstände. Sie sind in der Bilanz als einzeln veräußerbares und bewertbares Vermögen anzusetzen und höchstens zu Anschaffungskosten zu bewerten. Diese ergeben sich aus den historischen Kaufkursen. Gesunkene Kurse werden durch außerplanmäßige Abschreibungen berücksichtigt. Dabei ist die Zugehörigkeit der Wertpapiere zum Anlage- oder Umlaufvermögen entscheidend. Bei Wertpapieren des Umlaufvermögens gilt das strenge Niederstwertprinzip. Es verlangt, dass bei einer Wertminderung die Wertpapiere auf den niedrigeren beizulegenden Wert abzuschreiben sind. Gleiches gilt für Wertpapiere des Anlagevermögens bei einer dauerhaften Wertminderung. Ist die Wertminderung dagegen nur von vorübergehender Wirkung besteht das Wahlrecht von einer Abschreibung abzusehen. Dies wird als gemildertes Niederstwertprinzip bezeichnet. Wertpapiere werden in den IAS als Teil der Finanzinstrumente in IAS 39 behandelt. Die IAS unterscheiden drei Arten von Wertpapieren. Handelspapiere wurden erworben, um Gewinne aus kurzfristigen Preisschwankungen zu erzielen. Fälligkeitspapiere werden mit der Absicht erworben, sie bis zur Endfälligkeit zu halten und Veräußerungspapiere sind Wertpapiere, die keiner anderen Kategorie zugeordnet werden können. Bei der Erstbewertung sind alle Wertpapiere mit ihren Anschaffungskosten zu bewerten. Erst bei der Folgebewertung ist die Einteilung in die drei Gruppen ausschlaggebend. Handelspapiere und Veräußerungspapiere sind mit dem beizulegenden Zeitwert zu bewerten. Dadurch wird im Gegensatz zum HGB auch eine höhere Bewertung als zu den Anschaffungskosten ermöglicht. Bewertungsänderungen bei Handelspapieren werden erfolgswirksam verbucht. Bei Veräußerungspapieren besteht dafür ein Wahlrecht für eine erfolgsneutrale oder erfolgswirksame Verbuchung. Fälligkeitspapiere werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.
GRIN Die Bilanzierung von Zweckgesellschaften nach HGB A1043903371
Akademische Arbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1,3, Universität Lüneburg (Wirtschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Verpflichtung zur Konzernrechnungslegung wird im Handelsrecht für Kapital-gesellschaften ( 264 HGB) und bestimmte Personengesellschaften ( 264a HGB) im 290 HGB kodifiziert, andere Rechtsformen müssen erst die Grenzen des 11 Abs. 1 PublG überschreiten. Der Gesetzgeber hat für die erste Variante ebenfalls Erleichterungen in Form von Größenmerkmalen ( 293 HGB) erlassen, deren Überschreitung die Befreiung von der Konzernrechnungslegungspflicht aufhebt. Prinzipiell besteht die Verbindlichkeit zur Aufstellung eines Konzernabschlusses, wenn ein Unternehmen auf wenigstens ein Tochterunternehmen einen beherrschenden Einfluss ausübt und somit ein Mutter-Tochter-Verhältnis vorliegt. Dieses kann nach nationalen Vorschriften entweder durch eine einheitliche Leitung ( 290 Abs. 1 HGB) oder durch die Beherrschungsmöglichkeit im Rahmen des Control-Konzeptes (Abs. 2) begründet werden, wobei beide Ansätze unabhängig voneinander zu prüfen sind. Es handelt sich dabei um zwei sehr unterschiedliche theoretische Konzepte, die aber im Regelfall, sofern die formalen Voraussetzungen nach Absatz 2 erfüllt sind, den gleichen Konsolidierungskreis ergeben. Im Vergleich zu den anderen Rechtskreisen finden sich im Handelsrecht zur Konsolidierungsfrage von SPEs keine speziellen Vorschriften, so dass eine Bilanzierung nur erfolgen kann, sofern ein Mutter-Tochter-Verhältnis gemäß den alternativen Tatbeständen nach 290 Abs. 1 oder Abs. 2 HGB erfüllt ist. Die nachfolgenden Ausführungen werden zeigen, dass dieses nach geltendem Recht nur dann möglich sein kann, wenn die Stimmrechte an dem Tochterunternehmen über 290 Abs. 3 HGB dem Mutterunternehmen wirtschaftlich zugerechnet werden können. In Bezug auf Leasingobjektgesellschaften, bei denen das für Zweckgesellschaften typisch asymmetrische Verhältnis von Stimmrechten und Kapitaleinlagen vorliegt, wurde dieses Merkmal in der betriebswirtschaftlichen Literatur als Anknüpfungspunkt für eine mögliche Konsolidierung beim LN gesehen.
GRIN Bilanzierung von börsennotierten Wertpapieren nach HGB
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1,3, Universität Hohenheim (Institut für Financial Management), Sprache: Deutsch, Abstract: Traditionell sind der formelle Gläubigerschutz sowie die damit verbundene vorsichtige und imparitätische Bewertung zentrale Elemente in der handelsrechtlichen Rechnungslegung. Der deutsche Gesetzgeber schafft gesetzliche Rahmenbedingungen um die Interessen der Gläubiger zu schützen und nimmt dabei Abstriche bei der Informationsbereitstellung in Kauf. Die IFRS haben das Ziel ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild zu vermitteln, um wirtschaftliche Entscheidungen Externer zu unterstützen. Das hat zur Folge, dass in der IFRS-Bilanzierung eine möglichst zeitnahe und realistische Bewertung vorzufinden ist um die benötigten Informationen bereitstellen zu können. Die Zielsetzung der handelsrechtlichen Rechnungslegung ist offensichtlich nicht deckungsgleich mit den Zielen der IFRS. Jedoch wollte die Bundesregierung mit dem BilMoG die handelsrechtliche Rechnungslegung weiterentwickeln und die Informationsfunktion eines HGB-Abschlusses stärken um eine maßvolle Annährung an die IFRS zu erreichen. Im Falle von börsennotierten Wertpapieren lassen sich über den Börsenkurs des Wertpapiers die Marktpreise und damit zeitnahe Werte relativ leicht ermitteln. Allerdings stehen diese Werte nicht unbedingt im Einklang mit den GoB der handelsrechtlichen Rechnungslegung. Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich die vorliegende Arbeit kritisch mit der Frage, wie börsennotierte Wertpapiere handelsrechtlich zu bilanzieren sind. Nachfolgend gilt ein Wertpapier als börsennotiert, wenn es eine Zulassung zum Handel an einer Börse hat, wobei der Ort des Börsenplatzes primär irrelevant ist ( 7 Abs. 3 RechKredV). Es soll schwerpunktmäßig untersucht werden, wie diese im Zugang zu bewerten sind und wie sich spätere Wertentwicklungen auf den Buchwert der Wertpapiere auswirken. Die Arbeit soll ein Bild darüber verschaffen, inwieweit ein Bilanzleser eines handelsrechtlichen Jahresabschlusses Einblicke in die tatsächlichen Verhältnisse des Wertpapierportfolios des bilanzierenden Unternehmens erhält. Dabei soll auch die Aussagekraft und die Relevanz sowie die Berechtigung des Börsenkurses für die Bewertung diskutiert werden. Die vorliegende Arbeit beschränkt sich hierbei auf die Sichtweise des Wertpapierhalters und geht auf die Bilanzierung von Wertpapieren bei dem Emittenten nicht weiter ein.
De Gruyter Das HGB und die Gegenwartsaufgaben des Handelsrechts
Gegründet im Jahr 1859, zählt die Juristische Gesellschaft zu Berlin zu den ältesten ihrer Art in Europa und blickt auf eine lange Tradition zurück. In der Schriftenreihe der Juristischen Gesellschaft zu Berlin erscheinen seit 1959 ausgewählte Beiträge aus dem reichhaltigen Vortrags- und Veranstaltungsprogramm der Gesellschaft mit dem Ziel, der juristischen Wissenschaft und Praxis in der Hauptstadt ein anspruchsvolles Forum zu bieten.
Zum Werk Der Kommentar behandelt systematisch und praxisorientiert alle Fragen rund um das Handelsrecht. Er ist speziell für schnelles und effektives Arbeiten aufbereitet, ohne dabei die in der wirtschaftsrechtlichen Beratung unerlässliche wissenschaftliche Fundierung zu vernachlässigen und setzt seine Schwerpunkte dort, wo die Praxis vertiefte Kommentierungen erwartet bietet mit einem hochspezialisierten Autorenteam von Rechtsanwälten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern, zu dessen täglicher Arbeit der Umgang mit den 238 ff. HGB zählt, in besonderer Tiefe den zentralen Bereich der Handelsbücher verzichtet auf handbuchartige Anhänge und ordnet die Praxisprobleme durchgängig den Kommentierungen der Einzelparagrafen zu Vorteile auf einen Blick kompakter dreistufiger Aufbau sorgt schnell für Klarheit (Überblicks-Ebene mit knapper Kurzerläuterung, Standard-Ebene mit ausführlicher Kommentierung, Detail-Ebene mit Rechtsprechungsbeispielen und Praxistipps) starker Praxisbezug durch Schwerpunkt auf der Rechtsprechung Zur Neuauflage Die Neuauflage berücksichtigt die neuesten Entwicklungen in Gesetzgebung, Rechtsprechung und Literatur, insbesondere: Die Neuerungen durch das Gesetz zur Modernisierung des Gesellschaftsrechts (MoPeG) Gesetz zur Umsetzung der Digitalisierungsrichtlinie (DiRUG) Gesetz zur Umsetzung der Umwandlungs-RL Gesetz zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2021/2101 im Hinblick auf die Offenlegung von Ertragssteuerinformationen durch bestimmte Unternehmen und Zweigniederlassungen Auszug aus der Abschlussprüfungs-VO Zielgruppe Für Rechtsanwaltschaft, Gerichte, Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung, Wirtschaftsberatung, Kaufleute, Rechtsabteilungen und Geschäftsführung von Unternehmen.
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