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Nomos Alternsforschung A1052843424
Das Handbuch gibt einen für Forschung und Praxis gleichermaßen geeigneten Überblick zum Wissen über das Alter und das Altern in „westlichen“ Gesellschaften zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Der Fokus liegt dabei auf einschlägigen Beiträgen der Sozial- und Verhaltenswissenschaften und deren Zugang zu ausgewählten Aspekten des Alter(n)s. Eine tragende Säule bilden neben Theorien des Alterns auch „klassische“ Kernthemen, wie etwa sozio-ökonomische Lage und Ungleichheiten, seelische und körperliche Gesundheit, soziale Netzwerke und gesellschaftliche Teilhabe. Eine zweite Säule besteht aus Beiträgen zu bislang oft randständig behandelten Themen und emerging topics wie z.B. Hochaltrigkeit, Gewalterfahrungen und Straffälligkeit, Sexualität, Spiritualität und Ethik des Alterns. Eine dritte Säule bilden schließlich eine Reihe alltags- und forschungspraktisch relevanter Themen (z.B. Alter und Technik; Erhebung von Daten in der älteren Bevölkerung). Mit Beiträgen von Heike Baranzke Hermann Brandenburg Susanne Brose Josef Ehmer Yvonne Eisenmann Lea Ellwardt Marcel Erlinghagen Uwe Fachinger Luise Geithner Thomas Görgen Bernadette Groebe Helen Güther Hans Gutzmann Karsten Hank Peter Häussermann Rolf G. Heinze Kira Hower Anna Janhsen Roman Kaspar Daniela Klaus Lars-Oliver Klotz Franziska Kunz Lisa Luft Katharina Mahne Michael Neise Frank Oswald Johannes Pantel Susanne Penger Holger Pfaff M. Christina Polidori Christian Rietz Charlotte Şahin Anna Schlomann Holger Schmidt Laura Schmidt Wiebke Schmitz Katrin Schneiders Frank Schulz-Nieswandt Andreas Simm Julia Simonson Anja Steinbach Stephanie Stock Julia Strupp Clemens Tesch-Römer Claudia Vogel Raymond Voltz Michael Wagner Hans-Werner Wahl Inka Wilhelm Christiane Woopen Susanne Zank
Die Begriffswelt der Verwaltung im Griff? Mit dem großen Nachschlagewerk zum gesamten Verwaltungsbereich sind Sie immer auf der sicheren Seite, wenn es in der praktischen Verwaltungsarbeit um Begriffe wie neue Steuerungsmodelle, Wirkungsanalysen oder Budgetierung geht: über 6400 Stichworte lassen sie wortwörtlich nie im Stich und bringen Sie auf den neuesten Stand! Die Neuauflage, die auch als Einführungswerk in die Verwaltungswissenschaft genutzt werden kann, berücksichtigt die neuesten Entwicklungen aus den Bereichen Verwaltungsmanagement Öffentliches Dienstrecht Neuerungen im Organisationsbereich: Leistungszentren, Beteiligungen Finanzwirtschaft (Budgetierung, Controlling) Outsourcing Informations- und Kommunikationstechnologie (Electronic Government, Bürgerinformationssysteme, Wissensmanagement) Die Herausgeber und Autoren sind Experten aus den verschiedenen Verwaltungsdisziplinen, die für hohes wissenschaftliches und praktisches Niveau stehen. Fazit: Das große Nachschlagewerk für die Verwaltungswissenschaft und -praxis, insbesondere auch für die Leitungsebene der Unternehmen der öffentlichen Hand.
Der Nomos-Handkommentar erläutert aktuell und präzise alle wichtigen materiellen und prozessualen Streitthemen in der Versicherungspraxis in einem Band. Seine innovativen Lösungsansätze führen zu neuen Argumentationshilfen in der Beratungspraxis. Die Neuauflage berücksichtigt: Muster-Vertragsbedingungen der selbstständigen Berufsunfähigkeitsversicherung (BUV 2022) Zusatzbedingungen (BUZ 2022) VVG Aktuelle Rechtsprechung des BGH insbes. zum Anerkenntnis (rückwirkende Befristung, Begründung, sachlicher Grund, fingiertes Anerkenntnis) und zur Verweisung (Fortschreibung des Einkommens) Praxisnähe In der Praxis verankerte Kernprobleme sind nochmals vertieft behandelt mittels Stichwort-ABC: Von Abtretung bis Zwangsvollstreckung und Pfändungsschutz: Die für ein BU-Mandat relevanten Punkte auf einen Blick erfasst, mit Muster- und Antragsformulierungen Praxis-Blockbeiträge: Steuerrechtliche Bezüge/ BU-spezifische prozessrechtlichen Besonderheiten/Sozialversicherungsrecht Ausgewiesene und namhafte Praktiker:innen Herausgeber und Autor:innen aus Anwaltschaft, Justiz und Versicherungswirtschaft geben ihr großes Fachwissen zur praktischen Anwendung weiter: Anke Blümke, Syndikusrechtsanwältin, Köln Matthes Egger, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Versicherungsrecht und Fachanwalt für Medizinrecht, Nürnberg Kay-Uwe Erdmann, Rechtsanwalt, Köln Michael-A. Ernst, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Versicherungsrecht, Köln Dr. Marcus Gitzel, Richter am Landgericht, Frankenthal (Pfalz) Dr. Ulf Hoenicke, Meerbusch Stefan Knechtel, Vorsitzender Richter am Landgericht Köln Ansgar Mertens, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Versicherungsrecht, Köln Dr. Jens Rogler, Vorsitzender Richter am Landgericht Nürnberg-Fürth Dr. Volker Schepers, Richter am Oberlandesgericht Hamm Martin Wendt, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Versicherungsrecht und Fachanwalt für Medizinrecht, Saarbrücken Jürgen Woelke, Diplom-Kaufmann, Hamburg
Die politische Kultur aller Länder Ost-Mitteleuropas, die als Kandidat für eine EU-Mitgliedschaft anerkannt sind, wird seit mehr als einem Jahrzehnt eine zum größten Teil fundamentalen Transformation und Erneuerung unterzogen. Neben der wirtschaftlichen und der politischen Reform ist dieser Aspekt von allergrößter Bedeutung für die künftige innere Substanz der baldigen EU-Neumitglieder. Zugleich verlangt der Blick aus der derzeitigen EU, die geistig-kulturellen Entwicklungen in den EU-Kandidatenländern stärker als bisher in Augenschein zu nehmen, um die Perspektiven eines gemeinsamen Europa besser deuten zu können. Renommierte Wissenschaftler aus Polen, Tschechien, der Slowakei, Estland, Lettland, Litauen, Ungarn, Slowenien, Malta, Zypern, aber auch aus Rumänien, Bulgarien und der Türkei, deren Mitgliedschaft noch nicht unmittelbar bevorsteht, analysieren in diesem originellen Band Kernfragen der Entwicklung der politischen Kultur in ihrem Heimatland. Gabor Erdödy, der Herausgeber, ist Historiker an der Eotvos-Lorant-Universität Budapest und externer Senior Fellow des Zentrum für Europäische Integrationsforschung. Er war Botschafter der Republik Ungarn in Deutschland von 1993 bis 1997 und vertritt sein Land in gleicher Kapazität seit Ende 2002 beim Heiligen Stuhl.
Der Autor behandelt das praktisch außerordentlich bedeutsame Problem, welche Folgen entstehen, wenn eine behördliche Entscheidung ergeht oder ein Vorhaben verwirklicht wird, ohne dass zuvor das vorgeschriebene Verwaltungsverfahren durchgeführt worden ist. Dies betrifft die Unterlassung jedes Verfahrens und vor allem den Fall der Wahl des falschen Verfahrens, etwa eines Plangenehmigungs- statt eines Planfeststellungsverfahrens. Anhand des Fachplanungsrechts wird dargestellt, welche Folgen die Rechtsprechung an solche Verfahrensartfehler knüpft, insbesondere hinsichtlich des Rechtsschutzes. Die dabei deutlich werdenden Defizite der Rechtsprechung werden einer eingehenden Kritik unterzogen, wobei u.a. Anforderungen der UVP-Richtlinie einbezogen werden. Auf Grundlage dieser Kritik entwickelt der Autor, der bereits einschlägige Publikationen im Bereich des Umwelt- und Planungsrechts vorgelegt hat, ein praktisch handhabbares Lösungskonzept für den Rechtsschutz, dessen konkrete Konsequenzen erläutert werden. Anhand des Immissionsschutz-, Bauordnungs-, Gentechnik-, Vergabe- sowie Telekommunikationsrechts wird verdeutlicht, dass dem entwickelten Lösungskonzept allgemeine Bedeutung zukommt.
Der Handkommentar erläutert die Regelungen des neuen WindSeeG 2023 sowie sämtliche Vorschriften des EEG 2023 und EnWG, die für die Ausschreibungen, die Entwicklung, die Planung und den Betrieb von Offshore-Windparks sowie für Offshore-Netzanbindungen relevant sind. Zugeschnitten auf die Bedürfnisse der Energierechtsbranche stellt er Punkt für Punkt die Regelungszusammenhänge und Details dar: Raumordnung, Flächenplanung und Voruntersuchung von Flächen in der AWZ Flächenbezogene Ausschreibungen der Bundesnetzagentur Anforderungen an Gebote, Zuschlagverfahren Anlagengenehmigung und Betriebsvorschriften EEG-Förderung Die Neuauflage Schwerpunkt der 2. Auflage sind die Novellen des WindSeeG und des EEG; der Kommentar befindet sich auf dem Rechtsstand vom 1.1.2025. Insbesondere die neuen gesetzlichen Ausbauziele und damit einhergehend die Erhöhung der Ausschreibungsmengen sowie die Änderungen im Ausschreibungsdesign sind für die Offshore-Windenergiebranche von großer Bedeutung und werden in der Neuauflage ausführlich analysiert und praxisgerecht dargestellt. Daneben geht der Kommentar insbesondere auf die neuen Vorschriften für die Produktion von grünem Wasserstoff ein, der für die Offshore-Windenergiebranche an Bedeutung gewinnt. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Darstellung und Einordnung des wegweisenden Beschlusses des Bundesverfassungsgerichts zum Investitionsvertrauensschutz im Offshore-Windenergierecht, der einen Maßstab für zukünftige Reformen im Energierecht darstellt. Die Autoren sind Kenner der Materie mit langjähriger Berufserfahrung: Dr. Patrick Abel RA Dr. Markus Böhme Dominik Huebler RA Dr. Florian Huerkamp Dr. Clemens König RA Marcus Liedtke RA Sebastian Lutz-Bachmann Dr. Jakob von Nordheim RA Dr. Wolf Friedrich Spieth RA Dr. Jakob Zywitz
Die bundesdeutschen Politikwissenschaftler verstanden sich in der Gründungsphase des Faches als Teil eines politischen Projektes, das auf die Etablierung und Stärkung von Demokratie zielte. In den theoriebiographischen Studien dieses Bandes werden unterschiedliche Vorstellungen verschiedener Gründungsväter, wie z.B. Ernst Fraenkel, Otto Suhr, Franz L. Neumann, Otto Kirchheimer, Martin Draths oder Peter C. Ludz zum inhaltlichen und konzeptionellen Verständnis des damals an den Universitäten in Deutschland neu eingerichteten Faches skizziert.
Die 2007 in Kraft getretene REACh-Verordnung markiert einen Neuanfang des EG-Chemikalienrechts und bewirkt durch die gestärkte Selbstregulierung der Wirtschaftsakteure eine neue Qualität im europäischen Risikoverwaltungsrecht. Ihr erklärtes Ziel ist es, die bestehenden Wissenslücken zu chemischen Stoffen und ihren Wirkungen zu schließen und eine angemessene Beherrschung chemischer Risiken zu gewährleisten. Das frühere Recht lieferte hier keine Erfolge. Die Untersuchung geht der Frage nach, ob das neue Recht in der Lage sein wird, die gesteckten Ziele zu erreichen und künftig ein hohes Schutzniveau für Umwelt und Gesundheit vor chemischen Risiken sicherzustellen. Dies geschieht auf Grundlage einer umfassenden Darstellung und Analyse des REACh-Instrumentariums und der zugrunde liegenden Regulierungsstrategien. Zahlreiche Defizite des neuen Rechts werden herausgearbeitet und Vorschläge für den vorgesehenen Review-Prozess unterbreitet. Das Werk richtet sich an alle mit dem Chemikalienrecht befassten Kreise. Aufgrund des Handbuchcharakters ist es für Wissenschaft, Politik und Beratungspraxis gleichermaßen nützlich.
Noch vor zehn Jahren war Stalking in Deutschland ein weitgehend unbekannter Begriff. Wenn er verwendet wurde, dann in Verbindung mit Prominenten, die im „Liebeswahn“ verfolgt wurden. Einige Wissenschaftler – von denen die meisten in diesem Band vertreten sind – widmeten sich der Frage, wie Stalking außerhalb dieser Personengruppe zu betrachten sei. Der WEISSE RING hat sehr früh erkannt, dass sich hinter vielen Opferfällen ein Stalkinggeschehen verbirgt und hat die Forschung maßgeblich unterstützt, die Mitarbeiter weitergebildet und eine strafrechtliche Verankerung vorangetrieben. Mit dieser Dokumentation wird der Tatsache Rechnung getragen, dass mit Grundlagenforschung und der Gesetzgebung alleine das Thema nicht ad acta gelegt werden kann. In der Forschung liegt der Fokus heute auf der Suche nach Möglichkeiten zur Vermeidung der gewaltmäßigen Eskalation von Stalkingprozessen und auf der psychosozialen Betreuung von Stalkingopfern, die Wirksamkeit der gesetzgeberischen Maßnahmen ist zu prüfen und in der Praxis haben wir den Opfern beizustehen und sie zielgerichtet zu unterstützen. Die in diesem Tagungsband dokumentierten Fachbeiträge und Diskussionen bieten eine Bestandsaufnahme des bisher Erreichten sowie einen Ausblick, wie Opfern von Stalking in allen Bereichen übergreifend wirksam geholfen werden kann.
Die gesetzliche Krankenversicherung in Deutschland garantiert eine umfangreiche medizinische Versorgung für jedermann. Das System stellt den Arzt jedoch auch vor Herausforderungen: Er trägt die Sorge für das Wohl seiner Patienten, berührt in diesem Rahmen aber auch Vermögensinteressen der Krankenkassen, da seine medizinische Behandlung dem sozialrechtlichen Gebot der Wirtschaftlichkeit unterworfen ist. In dieser Gemengelage entsteht für ihn zwangsläufig eine Spannung zwischen der Aufgabe der Patientenbehandlung und jener der Vermögensfürsorge. Diese Spannung aktualisiert sich vermögensstrafrechtlich i. R. d. ärztlichen Verordnungstätigkeit. Ob der Vertragsarzt insofern tatsächlich sowohl Hüter des Patientenwohls als auch Vermögensbetreuungspflichtiger i.S.v. 266 StGB ist, ist Gegenstand dieser Untersuchung und wird anhand der aktuellen Rechtsprechung unter besonderer Berücksichtigung der Rolle des Vertragsarztes im System der gesetzlichen Krankenversicherung entfaltet.
„Wer ist der Mensch, wenn er wirtschaftlich handelt?“ – mit dieser Frage befasst sich die Wirtschaftsanthropologie. Während sich die Diskussionen der letzten Jahre vor allen Dingen um den Homo oeconomicus, um seine Beschränkungen und Möglichkeiten, drehten, so herrscht heute weitgehend Einigkeit darüber, dass es sich hier um eine unzulängliche Modellvorstellung handelt. Der Band ist ein Beitrag zur Ausarbeitung und weiteren Entwicklung der neu entstehenden Wirtschaftsanthropologie als Disziplin. Die Beiträge befassen sich mit der Frage, durch welche Konzepte aus interdisziplinär angrenzenden Wissenschaften das Bild vom Menschen im Handlungsfeld Wirtschaft angemessener begriffen werden kann. Eine anthropologische Reflexion der Ökonomie geht über eine ethische hinaus, indem sie direkt nach dem Akteur des Wirtschaftens fragt. Denn nur, wenn man sich bewusst ist, was der wirtschaftende Mensch ist und was er leisten kann, lässt sich daraus die normative Frage ableiten, was er denn leisten soll. Mit Beiträgen von: Hans-Ferdinand Angel, Eike Bohlken, Claus Dierksmeier, Christian Haller, Ulrich Hemel, Matthias Hühn, Sonja Knobbe, Jürgen Manemann, Holger Rogall/Katharina Gapp und Joachim Söder-Mahlmann
Der Autor prüft den neuen Rundfunkbeitrag an den Maßstäben des Rundfunk- und des Finanzverfassungsrechts. Die Rundfunkfreiheit drängt dabei auf die Beitragsfinanzierung der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten. Die Anforderungen einer freiheits- und gleichheitsgerechten Abgabenbemessung verlangen sachgerechte Typisierungen und eine sozialstaatlich adäquate Mäßigung der Last. Im Ergebnis steht der Befund, dass der neue Rundfunkbeitrag die Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks auf eine verfassungsrechtlich gebotene und zukunftsfähige Grundlage stellt, dass die Beitragsausgestaltung aber in einzelnen, konkret benannten Punkten nachbesserungswürdig ist.
Der Handkommentar Der „HK-EEG“ ist der Beraterkommentar für den ersten Zugriff auf alle Fragen rund um das Erneuerbare-Energien-Gesetz: umfassend in der Problemanalyse, konkret in der Beantwortung der aufgeworfenen Rechtsfragen, verständlich in der Darstellung. Topaktuell Die 2. Auflage berücksichtigt alle im Zuge der Energiewende gesetzlichen Änderungen, vom Wegfall der EEG-Umlage bis zur nahezu kompletten Umstrukturierung des Förder- und Ausschreibungsregimes: Gesetz zur Umsetzung unionsrechtlicher Vorgaben und zur Regelung reiner Wasserstoffnetze im Energiewirtschaftsrecht Gesetz zur Absenkung der Kostenbelastungen durch die EEG-Umlage und zur Weitergabe dieser Absenkung an die Letztverbraucher:innen Gesetz zu Sofortmaßnahmen für einen beschleunigten Ausbau der Erneuerbaren Energien und weiteren Maßnahmen im Stromsektor Zweites Gesetz zur Änd. des Windenergie-auf-See-G und anderer Vorschriften Gesetz zur Erhöhung und Beschleunigung des Ausbaus von Windenergieanlagen an Land Herausgeber und Autor:innen mit langjähriger Beratungserfahrung gewährleisten den schnellen Zugriff auf anwendungsorientierte Lösungen neuer Rechtsfragen nach den Reformen: Prof. Dr. Patric Bachert RAin Dr. Andrea Bauer RA Toralf Baumann RA Guido Brucker RA Dr. Robert Dix Friederike Domke Dr. Marike Endell RA Dr. Andreas Gabler RA Dr. Dominik Greinacher RA Dr. Reinald Günther RA Nils Heinemann RA Dr. Björn Heinlein RA Wolfdieter von Hesler RA Zaid Mansour Michael Marty Dr. Christoph Maurer Marco Naujoks Jürgen Quentin RA Dr. Valerian von Richthofen RA Dr. Sebastian Rohrer Christoph Schmidt RA Dr. Olaf Schulz-Gardyan RAin Stefanie Seebach RA Martin Stangl RA Boris Strauch Philipp Jakob Strauß Alexander Todorovic Sebastian Walisko RA René Walter RA Dr. Martin Weitenberg
Das Internet der Dinge, Big Data, Drone Media, Künstliche Intelligenz, Mobile GIS, Sensored Life: Geodaten erfassen immer mehr unser Alltagsleben und den Wissenschaftsdiskurs. Das Handbuch bietet einen umfassenden Überblick zu aktuellen Forschungsfragen, die sich entlang des Schnittfelds von Geographie und Medien entfalten. Hierzu zählen insbesondere geographische Imaginationen und Datenvisualisierungen, die mithilfe alter und neuer Medien erzeugt werden. Konzeptionell stellt das Forschungshandbuch zentrale ins Deutsche übersetzte Schlüsseltexte in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Raummedien und Medienräumen vor. Zudem wird in Überblicksbeiträgen der Forschungsstand zur Geographie der Medien präsentiert. Dies umfasst zum einen die Disziplinen der Buchgeographie, Filmgeographie, Computerspielgeographie, Internetgeographie etc. und zum anderen die verschiedenen raumbezogenen Kultur- und Soziotechniken, die den Diskurs zur Humangeographie, Tiergeographie, Wissensgeographie, Zeitgeographie sowie der nicht-repräsentationalen und visuellen Geographie bestimmen. Das Handbuch richtet sich an das an Raumfragen interessierte Fachpublikum der Kultur-, Medien-, Sozial- und Technikwissenschaften sowie an fortgeschrittene Studierende. Die Herausgeber Prof. Dr. Tristan Thielmann ist Professor für Science, Technology and Media Studies an der Universität Siegen. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen Mediengeographien, Ethno- und Technomethodologien, Medien-, Sozial- und Technikgeschichte, Navigation Studies sowie kulturelle Kartographien. Max Kanderske, M. A., ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand im DFG-Sonderforschungsbereich „Medien der Kooperation“ an der Universität Siegen. Seine Forschungsschwerpunkte sind Raumvisualisierungen, Interfaceentwicklung sowie Medienästhetik. Mit Beiträgen von Pablo Abend Mark Andrejevic James Ash Marie-Pier Boucher Eduardo Camacho-Hübner Martin Dodge Tilo Felgenhauer Réka Patrícia Gál Sebastian Gießmann Larissa Hjorth Tim Ingold Max Kanderske Caren Kaplan Tero Karppi Bruno Latour Jessica McLean Roger Norum Valérie November Jeremy Packer Sarah Pink Anna Lisa Ramella Elisabeth Sommerlad Tristan Thielmann William Uricchio Lee M. Wilkins Yuxing Zhang
Umfassende Regelungsänderungen im Kapitalmarktstrafrecht Mehrere aufsehenerregende Strafverfahren (Insolvenz der Greensill Bank, Cum-Ex-Fälle, Komplex Wirecard) mit Bezug zum Kapitalmarkt stellen das Finanzmarktsystem infrage und veranlassen den Gesetzgeber zu weitreichenden Rechtsanpassungen. Der Zusammenbruch des früheren „Börsenschwergewichts“ Wirecard AG, der vielfach als „größter Betrugsfall“ in der deutschen Nachkriegszeit bezeichnet wird, hat nicht nur eine erhebliche mediale Aufmerksamkeit erhalten, sondern auch durch das Gesetz zur Stärkung der Finanzmarktintegrität (FISG) nachhaltige rechtliche Änderungen im Bilanzkontrollverfahren für die Finanzaufsicht und Abschlussprüfung mit sich gebracht. Die Neuauflage Der „Park“ reagiert hierauf unmittelbar. Die 6. Auflage berücksichtigt sämtliche Änderungen, insbesondere im Bilanzkontrollverfahren, der Finanzaufsicht und Abschlussprüfung: Den neuen eigenständigen Straftatbestand der „unrichtigen Versicherung“ in 331a WpHG und der speziellen Strafvorschrift des 119a WpHG für Emittenten von Wertpapieren Die geänderten Berichtspflichten in 331 f. HGB, 17 f. PublG und 150 GenG Die inhaltlich ausgeweiteten Bußgeldvorschriften im Bilanzrecht für Abschlussprüfer Für Information aus erster Hand sorgen unter der Herausgeberschaft von Prof. Dr. Tido Park (Rechtsanwalt, Fachanwalt für Straf- und Steuerrecht, Honorarprofessor an der Universität Münster) die Autor:innen, die u.a. als Mitarbeiter der BaFin, als Hochschullehrer und als Wirtschaftsstrafverteidiger die im Kapitalmarktstrafrecht hauptsächlich tätigen Berufszweige repräsentieren und ein ausgewogenes Meinungsspektrum gewährleisten. Felicitas Boehm, LL.M. (Taxation), Universität Osnabrück, Wertpapieraufsicht/Asset-Management, Abteilung Verbraucherschutz, Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), Frankfurt a.M. Ute Bottmann, Rechtsanwältin, Fachanwältin für Strafrecht, Wiesbaden, Lehrbeauftragte der Universität Gießen Dr. Tobias Eggers, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Strafrecht, Dortmund Prof. Dr. Lutz Eidam, LL.M., Universität Bielefeld Prof. Dr. Björn Gercke, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Strafrecht, Köln Ronny Häselbarth, Integrität des Finanzsystems (IF), Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), Bonn Diana Köhler, Referat Finanzmarktinfrastrukturen und besondere Geschäftsmodelle, Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), Frankfurt a.M. Jun.-Prof. Dr. Carsten Kusche, Universität Mannheim PD Dr. David Markworth, M.Sc. (Oxford), Universität zu Köln Prof. Dr. Tido Park, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Straf- und Steuerrecht, Honorarprofessor Universität Münster Dr. Alexander Sajnovits, M.Sc. (Oxford), Akademischer Rat a.Z., Johannes-Gutenberg-Universität Mainz Prof. Dr. Frank Saliger, Ludwig-Maximilians-Universität München Dr. Kerstin Stirner, Rechtsanwältin, Fachanwältin für Strafrecht, Köln Dr. Sebastian Wagner, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Strafrecht, Dortmund Prof. Dr. Frank Zieschang, Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Die Schuldrechtsreform hat das BGB in seinen Grundlagen entscheidend verändert. So ist die Gattungsschuld als neues Grundmodell des Schuldrechts an die Stelle der Stückschuld getreten. Beleg für diesen tiefgreifenden Systemwechsel ist die Einführung eines allgemeinen Nacherfüllungsanspruchs im Zuge der Schuldrechtsreform. So besteht zwischen Gattungsschuld und Nacherfüllungsanspruch ein unauflösbarer Zusammenhang, welcher sich aber nur demjenigen erschließt, der um die im römischen Recht begründeten, strukturellen Unterschiede zwischen Stück- und Gattungsschuld weiß. Erst dieses Wissen offenbart die gesamte Tragweite des Systemwechsels und damit die Bedeutung der vorliegenden Schrift.
Fragen der Territorialstruktur europäischer Staaten rangieren seit Jahren auf der politischen Agenda an prominenter Stelle. Vor diesem Hintergrund ist das Vorhaben der Konrad-Adenauer-Stiftung, der Bertelsmann-Stiftung und des Europäischen Zentrums für Föderalismus-Forschung Tübingen zu sehen, eine internationale Fachkonferenz zu Aspekten von Föderalismus, Dezentralisierung und Regionalismus in ausgewählten europäischen Staaten durchzuführen. Die Ergebnisse dieser Tagung liegen nun in einem Tagungsband vor. Zunächst werden von Praktikern und Repräsentanten der Wissenschaft Aspekte der Föderalismus-Reform in Deutschland im Lichte der bis zum Frühsommer 2005 erreichten Ergebnisse der Beratungen behandelt. Schwerpunkte bilden einerseits der Bereich der Gesetzgebungskompetenzen, insbesondere in der Bildungs- und der Europapolitik, und andererseits der Bereich der Finanzen. Sodann werden Entwicklungen von Territorialstrukturen in ausgewählten europäischen Staaten betrachtet. Zudem wird die Reform in Deutschland von ausgewiesenen Experten in den Kontext der Reformbemühungen in Belgien, Österreich, Spanien und verschiedenen Staaten Mittel- und Osteuropas gestellt.
Von 1986 bis 2001 verhandelten die EU und die USA, die dominanten Mächte im Welthandel, mit der Volksrepublik China um die Aufnahme in die Welthandelsorganisation (WTO). Die Studie analysiert diesen welthistorischen Prozess und konzentriert sich dabei vor allem auf einen systematischen Vergleich der Strategien der EU und der USA in der internationalen Handelspolitik. Wie laufen die Entscheidungsfindungsprozesse in der EU und den USA ab, und welche Interessen werden dabei privilegiert? Waren die Europäer oder die Amerikaner effizienter bei der Durchsetzung ihrer Prioritäten in den konfliktreichen Verhandlungen mit China? Welche Rolle spielten nicht-kommerzielle Aspekte, insbesondere im Bereich der Menschenrechte? Mit der vertieften Analyse dieser Fragen präsentiert das Buch, über die Analyse der China/WTO-Verhandlungen hinaus, eine generelle Einführung in die Aussenhandelspolitik der EU und der USA sowie in die wissenschaftlichen Kontroversen in diesem Politikfeld. Hubert Zimmermann ist DAAD Visiting Professor an der Cornell University und forscht insbesondere zur internationalen Handels- und Währungspolitik sowie zu den transatlantischen Beziehungen.
Der „Strafkammerbericht“ enthält eine umfassende Bestandsaufnahme erstinstanzlicher landgerichtlicher Strafverfahren aus fünf Erhebungsjahren und bietet damit vertiefte Einblicke in diesen wichtigen Teil der deutschen Strafjustiz. Es handelt sich um die erste umfassende rechtstatsächliche Untersuchung landgerichtlicher Strafverfahren seit der Untersuchung von Dölling/Feltes u.a. aus dem Jahr 2000. In der neuen Erhebung wurden von 2009 bis 2014 über 11.000 Strafverfahren untersucht. Die Autorin stellt die Ergebnisse dar und zeigt die neuralgischen Punkte großer Strafverfahren, wie z.B. die durchschnittliche Verfahrensdauer, die Anzahl der in den großen Strafkammern eingesetzten Richter, die durchschnittliche Anzahl von Befangenheitsanträgen oder Vollstreckungsabschläge wegen langer Verfahrensdauer. Aus den Ergebnissen der Datenerhebung ergeben sich sowohl interessante Schlussfolgerungen für die Gerichtsverwaltung als auch konkrete Vorschläge an die Rechtspolitik.
Die Arbeit bietet eine praxisnahe und wissenschaftlich fundierte Orientierung bei der Abfassung und Inhaltskontrolle von Verträgen zwischen Schallplattenfirmen und Künstlern bzw. Bands. Sie unterzieht die gängige Vertragspraxis in Deutschland und den USA einer Prüfung nach den neuesten Maßgaben, die durch die Rechtsprechung und die letzten Gesetzesnovellen geschaffen wurden. Neben der aktuellen BVerfG-Entscheidung sind zahlreiche instanzgerichtliche, teilweise unveröffentlichte Urteile zu Künstlerverträgen eingearbeitet. Eine ausführliche Darstellung finden der neu reglementierte Anspruch auf angemessene Vergütung aus 32 UrhG sowie die Änderungen des Künstlerschutzes durch das Gesetz zur Regelung des Urheberechts in der Informationsgesellschaft. Die Arbeit richtet sich an alle die mit der Gestaltung und Überprüfung von Künstlerverträgen befasst sind, insbesondere an Künstler, Schallplattenfirmen, Manager und ihre jeweiligen Berater. Der Autor ist als Rechtsanwalt im Musikrecht tätig und Lehrbeauftragter der Europa Universität Viadrina Frankfurt (Oder) für das Gebiet „Vertragsgestaltung in der Musikbranche“.