Deine Suche ergab leider keine Ergebnisse. Bitte ändere die zuletzt verwendeten Filter und versuche es erneut.
Anzeige
Angebote unserer Partner-Shops
"
Nomos
"
Filtern
Sortieren:
Beste Treffer
Beste Treffer
Preis: niedrig bis hoch
Preis: hoch bis niedrig
Ansicht:
Nomos Verbrauchermacht in Bewegung
Verbraucherinnen und Verbraucher können durch ihr Konsumverhalten auf die Märkte Einfluss nehmen – sei es durch die bewusste Wahl oder Ablehnung bestimmter Produkte und Konsummuster, sei es durch lautstarken Protest, z.B. in Demonstrationen gegen den Klimawandel. Doch wie weit reicht die Macht der Verbraucher? Wie konfliktfähig sind sie angesichts oftmals heterogener Interessenlagen, unterschiedlicher Zielvorstellungen und allenfalls schwach ausgeprägter Gruppenidentität? Welche Formen der Interessenartikulation stehen zur Verfügung, und wie werden sie genutzt? Welche Rolle spielen Verbraucherpolitik, Unternehmen und der digitale Wandel? Der vorliegende Band dokumentiert die fünfte Jahrestagung des Netzwerks Verbraucherforschung. Mit Beiträgen von Dr. Holger Backhaus-Maul, Prof. Dr. Kai Uwe Hellmann, Dr. Dirk Hohnsträter, Prof. Dr. Christian Kastrop, Dr. Annekathrin Kohout, Prof. Dr. Stefan Krankenhagen, Prof. Dr. Jörn Lamla, Dr. Alexander Sedlmaier, Prof. Dr. Holger Straßheim, Prof. Dr. Christoph Strünck, Maria Ullrich, M.A. und Dr. Katharina Witterhold.
Die englische und die deutsche Rechtsordnung kennen ein Liegenschaftsregister. Die positive und negative Publizitätswirkung dieser Register ist entscheidend für den Verkehrsschutz im Grundstücksverkehr. Das deutsche Recht bietet hier einen starken Gutglaubensschutz. Das englische Land Law unterscheidet sich jedoch in vielen grundsätzlichen Fragen deutlich vom deutschen Grundstücksrecht. Catharina von Hertzberg-Bölch untersucht, wie eine Registereintragung im englischen Grundstücksrecht wirkt und ob auch das englische Land Register eine dem deutschen Grundbuch vergleichbare Publizität mit sich bringt.
Das bereits in 8. Auflage erscheinende Standardwerk bietet einen fundierten Überblick über das gesamte Sorge- und Umgangsrecht. Die beiden Autoren erläutern als ausgewiesene Experten des Kindschaftsrechts zudem alle aktuellen Entwicklungen, wie etwa zum Wechselmodell oder zum gerichtlich gebilligten Vergleich. Ob ausgefeilte Argumentationslinien, praktische Lösungsvorschläge zukünftige Entwicklungen, internationale Rechtsgrundlagen, praxistaugliche Schriftsatzmuster der „Völker/Clausius“ bietet alles zum rechtssicheren Umgang mit der sensiblen Materie. Die Neuauflage bereitet die aktuelle Rechtsprechung für die Praxis auf und bietet jetzt zudem ein Kapitel zur Verfassungsbeschwerde in Kindschaftssachen.
Das „Smartbook Grundrechte“ ist der ideale Begleiter für Jurastudierende – vom ersten Semester bis zur Examensvorbereitung. Es vermittelt die Grundrechte kompakt, verständlich und praxisnah: mit klaren Lern- und Verständniszielen, abgestuften Schwierigkeitsgraden und einer systematischen Trennung von Grundlagen- und Examensstoff. Leitentscheidungen des BVerfG werden direkt in den Klausuraufbau eingebettet. Zusatzfeatures wie 74 Lernvideos und Links zu Gerichtsentscheidungen und Literaturfundstellen erleichtern das Selbststudium und sorgen für Struktur. Die europäische Dimension der Grundrechte ist ebenfalls integriert und vermittelt ein modernes, prüfungsrelevantes Verfassungsrechtsverständnis.
Das Lehrbuch führt grundlegend in die Geschichte Ungarns von der Staatsgründung bis in die Gegenwart ein. Im ersten Hauptteil erzählt es Ereignisgeschichten, im zweiten Strukturgeschichten. Diese Anlage erneuert das bisherige Muster deutschsprachiger Ungarn-Geschichten und ermöglicht die Teilnahme an der Forschungsdiskussion. Zehn Kapitel stellen politik-, gesellschafts- und kulturgeschichtliche Grundzüge im Längsschnitt dar. Die weiteren fünf Kapitel liefern eine Querschnittstudie über problematische Wesenszüge der Geschichte Ungarns im europäischen Kontext. Der Band richtet sich an Studierende der Geschichts- und Sozialwissenschaften, insbesondere der Osteuropa-, Ostmitteleuropa- und Südosteuropastudien und alle Interessierten der Hungarologie als interdisziplinärer Regionalwissenschaft. Prof. Dr. Zsolt K. Lengyel ist Direktor des Ungarischen Instituts der Universität Regensburg und Programmverantwortlicher der Lehrangebote „Hungaricum“ und „Ungarn-Studien“.
Die umfassend aktualisierte 33. Auflage enthält neben dem StGB und dem EGStGB die prüfungs- und praxisrelevanten Regelungen zum Wirtschafts- und Steuerstrafrecht, Europäischen und Internationalen Strafrecht, Verkehrsstrafrecht, Gerichts- und Strafprozessrecht sowie zum Internationalen Strafverfahrensrecht. Hinzu kommen Normen des Strafvollzugs- und Registerrechts, des Entschädigungsrechts, des Gerichtskosten- und Vergütungsrechts sowie verfassungs- und europarechtliche Grundlagen. Als besonderer Service sind bereits verkündete, aber später (bis 1. 1. 2025) in Kraft tretende Änderungen berücksichtigt. Eine systematische und alphabetische Schnellübersicht, durchgängige Satznummerierung und ein umfangreiches Stichwortregister gewährleisten schnelle Orientierung.
Die Bedeutung der Product Compliance Die rechtlichen Anforderungen an Produkte und deren Compliance mit geltenden Normen und Vorschriften stellen Unternehmen vor immense Herausforderungen. Von der Konstruktion über die Produktion bis hin zur Marktüberwachung und Produkthaftung sind komplexe Regelungen einzuhalten. Hinzu kommen branchenspezifische Besonderheiten sowie internationale Vorgaben. Product Compliance ist somit nicht nur ein Schlüssel zur Haftungsvermeidung, sondern auch ein entscheidender Wettbewerbsfaktor. Die Herausforderungen meistern Das neue Formularbuch von Chibanguza/Steege bietet eine einzigartige Kombination aus fundierter juristischer Expertise und praktischen Hilfsmitteln. Es orientiert sich am gesamten Lebenszyklus eines Produkts – von der Entwicklung über die Markteinführung bis zur Entsorgung. Die Leser:innen profitieren von klaren, auf den Punkt gebrachten Erläuterungen, ergänzt durch Mustertexte, Checklisten, Organigramme, Mindmaps und Schaubilder. Mit Beiträgen von erfahrenen Praktiker:innen aus der Anwaltschaft, Behörden, Unternehmen, Wissenschaft und Technik setzt das Werk Maßstäbe für den Umgang mit allen Fragen der Product Compliance. Zum Inhalt: Grundlagen: Begriffserläuterungen und anwendbare Rechtsvorschriften Aufbau des Unternehmens: Compliance-Strategien und Organisationsstrukturen Das Produkt in der Vertragsgestaltung: Liefer- und Beschaffungsverträge, Verantwortungsabgrenzung, AGB Konstruktion, Produktion und Instruktion von Produkten: rechtliche Vorgaben und praktische Umsetzung Produktbeobachtung: Monitoring und Marktüberwachung Zulassung und Zertifizierung: branchenspezifische Use Cases zu Kosmetik, Arzneimitteln, Maschinen, Spielzeug, Mobilität, Lebensmitteln, Medizinprodukten und Bauprodukten Produktvorfälle und Krisenmanagement: Rechtsschutz im behördlichen, zivil- und strafrechtlichen Kontext Strategie und Kommunikation: presserechtliche Möglichkeiten und strategisches Vorgehen Versicherung: Absicherung gegen Compliance-Risiken Internationales Produkt: Exportanforderungen und globale Standards Digitale, vernetzte und KI-basierte Produkte: neue Herausforderungen und Use Cases Fazit Das umfassende Formularbuch ist ein unverzichtbares Werkzeug – wissenschaftlich fundiert und zugleich auf die Bedürfnisse der Praxis zugeschnitten. Fachkompetenz auf höchstem Niveau Die Herausgeber RA Dr. Kuuya J. Chibanguza, FAIntWiRe, LL.B., und Dr. Dr. Hans Steege haben sich durch zahlreiche Veröffentlichungen und Vorträge im Bereich der Product Compliance einen Namen gemacht. Dank der exzellenten Expertise der Autor:innen ist höchste Praxisrelevanz sichergestellt. Die Autor:innen RAin Dr. Anita Bell, LL.M. (Cape Town), Düsseldorf | RA Dr. Lucas Brost, FAUrhUMedienR, Köln | RAin Adalet Cetin-Ceylan, LL.M., Mercedes-Benz Group AG, Stuttgart | RA Dr. Kuuya Chibanguza, LL.B., FAIntWiR, Hannover | RAin Corinna Class, Mercedes-Benz Group AG, Stuttgart | RA Dr. Jörn Claßen, Köln | Christiane Ecker, Düsseldorf | RA Dr. Hans-Joachim Gerst, M.A. (Krim), FAStrafR, Hamburg | Ole Hans, M.Sc., Düsseldorf | RA Dr. Volker Hartmann, Ingolstadt | RA Hannes Heidorn, Emsdetten | RAin Maria Heil, Düsseldorf | Johannes Heinlein, Technische Universität Darmstadt | RA Jens-Uwe Heuer-James, Hannover | RAin Dr. Verena Hoene, LL.M. (Washington), Köln | Julian Jörges, Frankfurt a.M. | RA Dr. Stefan Jöster, LL.M., Köln | RA Prof. Dr. Thomas Klindt, München | RA Dr. Olaf Konzak, Köln | RA Hannes Krämer, Mercedes-Benz Group AG, Stuttgart | RA Henning Krüger, Dortmund | RAin Valentine Lemonnier, LL.M., Brüssel | RA Prof. Dr. Tobias Lenz, Köln | Marvin Loba, M.Sc., Technische Universität Braunschweig | RA Dr. Volker Lücker, FAMedR, Essen | Prof. Dr.-Ing. Markus Maurer, Technische Universität Braunschweig | RA Dr. Michael Neupert, FAVerwR, Essen | Dr.-Ing. Marcus Nolte, M. Sc., Technische Universität Braunschweig | RAin Dr. Isabel Plum-Schneider, Köln | RA Dr. Sebastian Polly, München | RA Maximilian Prussky, München | RA Philipp Reusc
In der anwaltlichen Beratung von Unternehmen spielt das europäische Kartellrecht eine dominierende Rolle. Die praktische Bedeutung ist immens: Bei Rechtsverstößen sind die vertraglichen Vereinbarungen unwirksam und nicht durchsetzbar. Transaktionen können an der Fusionskontrolle scheitern. Bei missbräuchlichen Verhaltensweisen drohen hohe Bußgelder. Praxisnah Das Handbuch arbeitet die praxisrelevanten Rechtsfragen anhand konkreter Sachverhalte und Probleme heraus. Die umfangreiche Entscheidungspraxis der Gerichte und Kartellbehörden wird zielgenau jeweils dort aufbereitet, wo sie im konkreten Anwendungsfall zum Tragen kommt. Die Neuauflage bringt das Werk auf den aktuellen Stand. Berücksichtigt sind unter anderem: Neue Gruppenfreistellungs-Verordnungen, Bekanntmachungen und Leitlinien der EU-Kommission (Vertikalbereich, Behinderungsmissbräuche, Spezialisierungen, F&E, Fusionskontrolle) Digital Markets Act (DMA) Foreign Subsidies Regulation (FSR) Die Schwerpunkte Vereinbarungen zwischen Wettbewerbern sowie Abreden in der Lieferkette, zu gewerblichen Schutzrechten und bei F&E Verhaltenskontrolle von marktbeherrschenden Unternehmen Fusionskontrolle bei Transaktionen Behandlung von Gemeinschaftsunternehmen Kartellrechts-Compliance Besonderheiten einzelner Sektoren (Digitalwirtschaft, Versicherungen, Energie) Sanktionen bei Kartellverstößen Verfahrens- und Rechtsschutzfragen Herausgeber und Autor:innen aus Rechtsanwaltschaft, Unternehmen und Wettbewerbsbehörden sind erfahrene Expert:innen auf dem Gebiet des europäischen Kartellrechts: Dr. Christian Bahr, Rechtsanwalt, Düsseldorf | Marc Besen, Rechtsanwalt, Düsseldorf/Brüssel | Dr. Sven Botthäuser, LL.M. (NYU), Syndikusrechtsanwalt, München | Christian Dankerl, Rechtsanwalt, Brüssel | Dr. Anke Johanns, Leitende Regierungsdirektorin, Bonn | Dr. Christian Karbaum, Rechtsanwalt, Düsseldorf | Dr. Boris Kasten, LL.M. (University of Chicago), Attorney-at-Law (New York), Rechtsanwalt, Hergiswil | Dr. Stefan Mäger, Rechtsanwalt, Berlin | Dr. Thorsten Mäger, Rechtsanwalt, Düsseldorf | Anita Malec, Rechtsanwältin, Düsseldorf | Dr. Jörg Meinzenbach, LL.M., Rechtsanwalt, Düsseldorf | Dr. Sarah Milde Lodde, Rechtsanwältin, München | Dr. Katrin Roesen, Leitende Regierungsdirektorin, Bonn | Christoph Wilken, Rechtsanwalt, Brüssel | Dr. Markus Wirtz, LL.M. (Nottingham), Rechtsanwalt, Düsseldorf | Dr. Daniel J. Zimmer, Rechtsanwalt, Düsseldorf
Rund 10 Millionen Eigentumswohnungen und 2 Millionen Eigentümergemeinschaften verursachen hierzulande einen gewaltigen juristischen Beratungsbedarf. Der StichwortKommentar „Wohnungseigentumsrecht” behandelt in rund 300 alphabetisch sortierten Stichworten alle WEG-typischen Fragestellungen und ermöglicht so einen schnellen und gezielten Zugriff auf die Rechtslage. Der Kommentar ordnet sowohl juristische Sachverhalte, etwa „Sondernutzungsrecht“; als auch konkrete Lebenslagen aus der Praxis, etwa „Kinderspielplatz“; in den richtigen juristischen Kontext ein und erläutert sie verständlich und praxisnah. Fachanwaltschaft, Hausverwaltungen, Beiräte, Notariate und Bauträger erhalten ein umfassendes Nachschlagewerk von höchster Aktualität und Güte. Die 2. Auflage berücksichtigt u.a. die vielfältigen Maßnahmen im Bereich Energie und Modernisierung, etwa durch Balkonkraftwerke und Ladepunkte für E-Autos die verstärkte Digitalisierung, etwa durch virtuelle und hybride Eigentümerversammlungen und Möglichkeiten der Online-Teilnahme die Änderungen im Gebäudeenergiegesetz und das geplante Gebäudemodernisierungsgesetz. Der StichwortKommentar ist ideal für: Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte, die im WEG-Recht tätig sind Fachanwältinnen und Fachanwälte für Miet- und Wohnungseigentumsrecht Hausverwaltungen Notariate Bauträger Beiräte Die Autorinnen und Autoren: JR Kai Achenbach, Bad Münstereifel | RA Kai-Uwe Agatsy, FAMuW, Berlin | RiLG Dr. Florian Bartels, Essen | RA Kai-Peter Breiholdt, FAMuW, Berlin | RA Dr. Patrick Bruns, FAMuW, Baden-Baden | VRiKG Dr. Oliver Elzer, Berlin | RA Dr. Thomas Fraatz-Rosenfeld, FAVerwR, FAMuW, Bad Doberan | RA Martin Gast, Berlin | RAuN'in Dr. Julia Güther, Berlin | RA Dr. Thomas Hansen, FAMuW, Berlin | RA Carsten Herlitz, Berlin | RAin Barbara Hoeck-Eisenbach, FAinMuW, Berlin | RA Johannes Hofele, FAStR, Berlin | VRiLG Dr. Peter Kieß, Dresden | RinAG Theres Kirschner, Berlin | RA Carsten Küttner, FAMuW, Hamburg | RA Dr. Sascha Lambert, FAMuW, Saarlouis | RAin Sandra Lang-Lajendäcker, FAMuW, Berlin | RA André Leist, FAMuW, Dresden | RA Tom Martini, FAMuW, FAFamR, Mediator, Berlin | RinAG Dr. Maya Masuhr, Berlin | RA Dr. Kai Mediger, Norderstedt | RAin Annekatrin Mehle, FAinMuW, Berlin | Reinhold Meister Okon, München/Karlsfeld | RA Maximilian A. Müller, FAMuW, Landau | RiLG Dr. Maximilian Müller, Berlin | RAuN'in Johanna Neumann, FAinMuW, Berlin | Ri Dr. Moritz Nissen, Freiburg | RA Matthias Pauli, FAMuW, Koblenz | Notarin Dr. Martina Rothermel, Merseburg | RA Dr. Niki Ruge, FAMuW, Buchholz | RAin Susanne Tank, FAinMuW, Hannover | RA Dr. Marco Tyarks, FAMuW, Hamburg
Während ein Teil der Forschungsgemeinde die Sehnsucht nach vormodernen Gemeinschaften als politisch riskant kritisiert, bleibt die Frage nach der prinzipiellen Krisenanfälligkeit modernisierter Gesellschaften bislang unzureichend beantwortet. „Gesellschaft und Krise" von Alexander Strupp entwickelt - unter Rückgriff auf Jürgen Habermas - ein Verständnis der allgemeinen Bedingungen gelingendem menschlichen Zusammenlebens, um gerade moderne Gesellschaften an diesem Maßstab zu messen und Recht sowie Demokratie als soziale Stabilisatoren zu diskutieren. Im Nachwort beleuchtet Isabella Lazar die Digitalisierung als einen gegenwärtig besonders brisanten Faktor, der den Erhalt des sozialen Friedens vor neue Herausforderungen stellt.
Der deutsche Sozialstaat gewährt Leistungen durch ein differenziertes und fragmentiertes System verschiedener Sozialleistungen. Das Gesundheitswesen weist durch seine drei Säulen eine interne Versäulungsstruktur auf und produziert Abgrenzungsschwierigkeiten zwischen GKV und anderen Sozialleistungsträgern. Dadurch können Versorgungslücken, aber auch Doppelstrukturen mit einer Überversorgung entstehen. Das Werk enthält die Vorträge der gleichnamigen Tagung des Instituts für Europäische Gesundheitspolitik und Sozialrecht (ineges), auf der unterschiedlichen Schnittstellenproblemen nachgegangen, ihre Entstehung erläutert und Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt wurden. Mit Beiträgen von Prof. Dr. Wiebke Brose | Prof. Dr. Martin Burgi | Dr. Carsten Dochow | Dr. Sandra Fischer | Sonja Laag | Prof. Dr. Katja Nebe | Caroline Schulte Oestrich | Prof. Dr. Sybille Stöbe-Blossey
Das BGB behandelt (Verbraucher-)Bauverträge im Widerrufsfall grundlegend unterschiedlich: Während der Widerruf eines Bauvertrags oftmals den goldenen Ausstieg aus dem Vertragsverhältnis ebnet, erweist sich der Widerruf eines Verbraucherbauvertrags für Verbraucher als vergleichsweise wertlos. Angesichts dessen sind fundierte Kenntnisse auf diesem Rechtsgebiet – insbesondere für am Bau tätige Firmen und deren Rechtsbeistand – von elementarer Bedeutung. Hier setzt der Autor an und widmet sich nicht nur einer umfassenden Analyse dieser Unterschiede, sondern entwickelt auch einen Lösungsvorschlag zur Auflösung der sich hieraus ergebenden Wertungswidersprüche. Die Arbeit wurde mit dem gif-Forschungspreis für Immobilienrecht 2025 ausgezeichnet. Die Auszeichnung richtet sich an herausragende wissenschaftliche Arbeiten, die innovative Beiträge zur Weiterentwicklung des Immobilienrechts leisten.
Gängige Prozessfinanzierungsinstrumente sind für kapitalstarke Kläger wenig interessant. Eine Alternative ist die After-the-Event Insurance (ATE), die funktional einen Mittelweg zwischen klassischer Prozessfinanzierung und Versicherung einschlägt. Diese in England bereits etablierte Methode des Funding gewinnt jüngst auch in Deutschland an Bekanntheit. Diese Arbeit vergleicht die ökonomischen und rechtlichen Rahmenbedingungen der ATE in England und Deutschland und ordnet die ATE als Rechtsprodukt innerhalb des deutschen Rechtsrahmens abschließend ein. Außerdem wird die ATE der traditionellen Prozessfinanzierung kritisch gegenübergestellt und auf die aktuelle Diskussion um den Regulierungsbedarf von Third Party Funding eingegangen.
Das „Klausurtraining Steuerrecht“ richtet sich insbesondere an Studierende der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften mit einem steuerrechtlichen Schwerpunkt sowie an Rechtsreferendarinnen und Rechtsreferendare, bei denen das Steuerrecht zum Prüfungsstoff gehört. Das Werk hilft das durch Lehrbücher erlangte theoretische Wissen zu festigen und bietet die Gelegenheit, sich die erörterten Rechtsbereiche systematisch anhand der Fälle zu erarbeiten. Das Steuerrecht ist als Rechtsgebiet ständig im Fluss und nicht zuletzt dadurch als Prüfungsmaterie besonders anspruchsvoll. Dementsprechend haben zahlreiche Rechtsänderungen auch eine Neuauflage dieses Fallbuches erforderlich gemacht. Das Buch behandelt die besonders prüfungsrelevanten Steuerarten (Einkommen-, Körperschaft- und Umsatzsteuer) in ihren nationalen und internationalen Bezügen. Ergänzt wird der Stoff um prüfungsrelevante Bereiche des Steuerverfahrensrechts und um gewerbesteuerrechtliche Aspekte.
Die vorliegende Arbeit bietet interessierten Juristen und Praktikern erstmals einen umfassenden Überblick über die historische Entwicklung, das Gesetzgebungsverfahren und die Ergebnisse der BGB-Bauvertragsreform. Im Wesentlichen wird dabei untersucht, weshalb eine gesetzliche Kodifikation so lange ausblieb, welche Rolle die VOB/B dabei spielte und ob die Ziele des Gesetzgebungsverfahrens erreicht wurden. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der kritischen Analyse und Bewertung der neuen Gesetzesregelungen. Auf dieser Grundlage werden sodann detaillierte Vorschläge für Reformen des Bauvertragsrechts vorgestellt. Der Autor ist Rechtsreferendar am Landgericht Stuttgart und als Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bau- und Immobilienrecht tätig.
Vor dem Hintergrund einer fallrekonstruktiven, im weiten Sinne kommunikationstheoretischen Herangehensweise, wird eine materialbasierte Analyse und Kritik der Governance-Semantik und ihrer Rolle im Kontext „neuer Staatlichkeit“ vorgestellt. Die im Band versammelten Beiträge eint die Frage, inwiefern sich über die Orientierung am Material Einsichten in die heute unter dem Begriff der Governance diskutierten Phänomene gewinnen lassen. Sowohl die Annäherung an diese Frage als auch die methodischen Zugriffe auf das betrachtete Material sind dabei unterschiedlich. Eine viele Beiträge durchziehende Frage betrifft das Verhältnis von Struktur, Leistung und Inszenierung bei den betrachteten Governance-Formen.
Zivil-, Straf- und Bußgeldverfahren gehören ebenso wie verwaltungs- und versicherungsrechtliche Verfahren zu den Mandaten im Verkehrsrecht. Die Abrechnung verkehrsrechtlicher Mandate führt oft zu Streitigkeiten. Das Handbuch unterstützt bei der schnellen und erfolgreichen Gebührenabrechnung. Der Autor informiert umfassend über die anwaltliche Vergütung im verkehrsrechtlichen Mandat und bezieht alle wichtigen Gebührenentscheidungen ein. Mit berücksichtigt sind selbstverständlich das Erfolgshonorar und alle weiteren Änderungen des RVG zum 1.7.2008. Die Vorteile auf einen Blick. Das Handbuch - stellt alle Besonderheiten bei der Abrechnung verkehrsrechtlicher Mandate dar, - berücksichtigt die relevanten Grundlagen der anwaltlichen Vergütung nach dem RVG, - bezieht ausführlich zahlreiche gerichtliche Entscheidungen zum RVG mit ein, - erläutert kompakt das richtige Vorgehen bei der Mandatsabrechnung, - gibt nützliche Hinweise für die Auseinandersetzungen mit den Kfz-Haftpflichtversicherern bzw. den Rechtsschutzversicherern, - zeigt die Möglichkeiten auf, die die Neuregelungen zur Vergütungsvereinbarung und zum Erfolgshonorar im verkehrsrechtlichen Mandat bieten.
Nomos Interessenkonflikte von Bundestagsabgeordneten
Die Arbeit untersucht, wie das Recht Interessenkonflikte von Parlamentariern effektiv einhegen kann, um der gegenwärtigen Vertrauenskrise der repräsentativen Demokratie entgegenzuwirken. Hierzu wird anhand rechtsökonomischer Methoden eine Konflikt-Matrix entwickelt, welche die vielschichtigen Konfliktlagen des politischen Prozesses systematisiert. Aus der rechtsökonomischen Perspektive zeigen sich strukturelle Parallelen zwischen den Konfliktlagen von Abgeordneten und Aufsichtsratsmitgliedern in privatrechtlichen Körperschaften. Ausgehend von rechtsgebietsübergreifenden Prinzipien korporativer Organisation erarbeitet die Studie Reformimpulse für das Abgeordnetenrecht und analysiert deren verfassungsrechtlichen Möglichkeiten und Grenzen.
Viele Menschen arbeiten hart und fühlen sich dennoch unsicher. Dieses Buch erklärt verständlich, warum das Versprechen „Arbeit schützt vor Armut“ immer seltener gilt und welche Rolle politische Entscheidungen dabei spielen. Es beleuchtet verbreitete Annahmen über Leistung, Bürgergeld und Sozialstaat, ordnet aktuelle Debatten ein und zeigt, welche Reformen soziale Sicherheit stärken können. Auf Grundlage von Forschung und Beispielen entwickelt es das garantierte Mindesteinkommen als realistische Perspektive für eine gerechtere Arbeitsgesellschaft. Klaus-Uwe Gerhardt forscht zu Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik.
Pensionsverbindlichkeiten stellen für zahlreiche Unternehmen eine erhebliche finanzielle Belastung dar. Die Übertragung dieser Verpflichtungen auf kommerzielle Anbieter – der sog. Pension Buyout – gewinnt als Lösungsansatz stark an Relevanz und verspricht Arbeitgebern die endgültige Enthaftung von ihren Direktzusagen. Die Dissertation untersucht, welche umwandlungs-, gesellschafts- und arbeitsrechtlichen Anforderungen für den Gläubigerschutz gelten, um dieses Ziel zu erreichen. Zentral hierbei ist die Einführung der Ausstattungssicherungspflicht als neues Gläubigerschutzinstrument. Der Autor ist Rechtsanwalt für Arbeitsrecht mit dem Schwerpunkt betriebliche Altersversorgung.