Die Halbinsel Mönchgut und die Granitz zählt zu den landschaftlich reizvollsten Gebieten Rügens und haben eine eigene, unverwechselbare Geschichte. Andre Kobsch aus Stralsund und der Selliner Gerhard Parchow belegen mit diesem Bildband, wie die Gemeinden in dieser Gegend vor etwa 100 Jahren begannen, sich von schlichten und unbekannten Bauern- und Fischerdörfern zu modernen und attraktiven Bade- und Kurorten zu entwickeln. Zahlreiche kommentierte Fotografien und Postkarten aus den Jahren von 1890 bis 1950 veranschaulichen das alltägliche Leben, aber auch Besonderheiten zwischen Lancken-Granitz und Klein-Zicker. Ein Abstecher auf die umliegenden Inseln Vilm, den Ruden und die Greifswalder Oie sowie in die im Norden angrenzende Granitz komplettiert die Beschreibung des Südostens Rügens. Sowohl Einheimische wie auch Besucher können dieses Buch zum Anlass nehmen, sich mit der Geschichte des heutigen Amtes Mönchgut-Granitz in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu beschäftigen.
Die Heilquellen Bad Kissingens sind bereits seit dem 16. Jahrhundert bekannt und lockten schon früh Besucher aus nah und fern. Doch erst nach dem gezielten Ausbau im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Stadt zum mondänen Badeort. Bekannte Persönlichkeiten wie Kaiserin Elisabeth von Österreich, Reichskanzler Otto von Bismarck, Leo Tolstoi oder Adolph Menzel schätzten den weltbekannten Kurort. Unternehmen Sie einen Gang durch die Stadt und das Weltbad um das Jahr 1900. Erleben Sie eine Stadt, die ihren Charakter bis heute bewahrt hat. Rund 160 bislang meist unveröffentlichte historische Fotografien lassen die große Blütezeit des Kurbades wieder lebendig werden. Der Historiker Peter Weidisch, Kulturreferent der Stadt Bad Kissingen und Stadtarchivar, und die Volkskundlerin Birgit Schmalz haben dafür die interessantesten Bilder aus den Beständen des Stadtarchivs ausgewählt. Sie zeigen nicht nur die elegante Lebenswelt der Kurgäste, sondern erinnern auch an den Alltag der Bewohner, den Kurbetrieb, die vielfältige Vereinskultur, das kirchliche Leben oder besondere Feste – ein Buch, das Sie Bad Kissingens Vergangenheit miterleben lässt.
Am 2. September 1951 wurde Frechen von der Regierung des Landes Nordrhein-Westfalen zur Stadt erhoben. Unter dem Titel "Stadt Frechen - Die ersten Jahre" haben die Autoren Gabriele Scholz und Volker Schüler eine Auswahl von Fotos für diesen Band der Reihe Archivbilder zusammengestellt, mit der Leben und Wirken der Bürger der neuen Stadt Frechen in der Zeit zwischen 1953 und 1960 dokumentiert werden.
Reichenbach im nördlichen Vogt blickt auf eine bewegte Stadtgeschichte voller großer Ereignisse zurück. Gero Fehlhauser erinnert mit über 200 bisher zumeist unveröffentlichten Fotografien an die Entwicklung zur Industriestadt, die Landung des Zeppelin LZ 127 und die Anfänge der Automobilproduktion. Die einzigartigen Aufnahmen aus der Zeit von 1900 bis 1959 laden zu einer spannenden Entdeckungsreise in die Vergangenheit der Neuberinstadt ein.
Dieser Bildband dokumentiert die Glanzzeit Neuenahrs in der Zeit von 1870 bis 1914. Nicht nur die bürgerlichen, sondern gerade die vielen hochadeligen Gäste machten den Ort zum „Weltbad der Kaiserzeit“. Zu den bekannten Gästen gehörten u.a. das belgische Königspaar Albert I. und Elisabeth oder Karl Marx. Anhand von über 220 Aufnahmen wird der Leser durch die Zeit geführt und kann die Geschichte der Stadt somit Wieder- oder Neuentdecken.
Das Retzer Land umfasst den früheren Gerichtsbezirk Retz, der sich mit den Städten Retz, Hardegg, Pulkau und Schrattenthal, der Marktgemeinde Zellerndorf sowie der Ortsgemeinde Retzbach über das Weinviertel und das Waldviertel erstreckt. Als Grenzbezirk blickt das Retzer Land auf eine außergewöhnlich wechselvolle und dramatische Geschichte zurück. Helmut Wieser, langjähriger Retzer Stadtrat, Kulturreferent und Kustos des Museums Retz, hat bereits einige Bücher und Schriften zur Geschichte seiner Heimatregion publiziert. Mit mehr als 230 großteils bisher unveröffentlichten Bildern bietet er spannende Einblicke in die soziale, politische und kulturelle Entwicklung des Retzer Landes durch die Jahrhunderte bis in die 1980er-Jahre. Er veranschaulicht auf lebendige und anschauliche Art und Weise die Wirtschafts- und Arbeitswelt der Region, die Entstehung des Bürgertums, die Geschichte des Weinbaus und Tourismus, die Rolle von Religion, Brauchtum, Kultur und Bildung und das Leben an der Grenze. Dieses Buch bringt den Leserinnen und Lesern die Schönheiten und Eigenarten, die Geschichte, die Entwicklung und die Faszination des Retzer Landes näher.
Vor rund 150 Jahren ließ sich der erste Fotograf in Ueckermünde nieder. Schon ab 1873 konnten die Einwohner der kleinen Stadt am Haff regelmäßig die Dienste der Lichtbildkünstler, unter ihnen viele Wanderfotografen, nutzen. Seit 1890 existieren in Ueckermünde fotografische Ateliers. In den folgenden einhundert Jahren arbeiteten mindestens sechs Fotografen in der Stadt, ab 1900 wurden auch Amateurfotografen aktiv. Sie alle haben eine große Anzahl von Stadtansichten, Porträt-, Familien- und Vereinsaufnahmen hinterlassen. Hans-Jörg Wilke hat sich erneut auf Spurensuche begeben und zeichnet, unterstützt vom Ueckermünder Haffmuseum, das Wirken der Fotografen bis 1985 nach. Mehr als 200 zumeist unveröffentlichte Bilder ermöglichen einen abwechslungsreichen Einblick in die Stadtgeschichte und das Alltagsleben der Bürger. Hafen, Haffbad, Jagd in Wald und Heide fehlen dabei ebenso wenig wie Freizeit, Sport und Festumzüge zu den Stadtjubiläen. Dieser Bildband, der den Bogen von der Kaiserzeit bis in die DDR-Zeit spannt, lädt zu einer interessanten Entdeckungsreise ein.
Schon immer übten die Schiffe, die auf dem Rhein ihre Bahnen zogen, eine magische Anziehungskraft auf den Beobachter aus. Dieser Bildband zeichnet die Entwicklung der Schifffahrt auf dem Niederrhein anhand von historischen Fotografien nach. Über 200 bislang meist unveröffentlichte Bilder dokumentieren die Schleppschifffahrt im 19. und 20. Jahrhundert. Vom mittelalterlichen Stapelplatz Köln bis Rotterdam transportierten Aaken, Samoreusen, Dampfschiffe und Lastkähne Waren und Menschen. Die Aufnahmen zeigen frühe Radschleppdampfer und Rheinreisen im 19. Jahrhundert. Faszinierende Bilder vermitteln einen Eindruck von Duisburg-Ruhrort, dem Herzen der Rheinschifffahrt, mit dem größten Binnenhafen der Welt und der Schiffswerft von Franz Haniel. Dass man noch bis ins 20. Jahrhundert hinein im Rhein fischen konnte, beweisen eindrucksvolle Fotos von Fischern mit ihrem fangfrischen Salm. Werner Böcking stammt selbst aus einer Familie von Partikulierschiffern. Für die Rheinschifffahrt interessiert er sich schon seit frühester Jugend. Vielen Menschen am Niederrhein ist er als Autor zahlreicher Bücher über Rheinfischerei und -schifffahrt bekannt.
Max Edelbacher hat in diesem Buch die schwierigsten, rätselhaftesten und absurdesten Fälle Wiens versammelt. Kenntnisreich schildert er mit dem Blick des Insiders die Ermittlungen, die er vielfach selbst leitete, die Taten, die Täter und die offenen Fragen, die mitunter dennoch blieben. Die reich illustrierten Tatsachenberichte laden ein zu einer spannenden Zeitreise in die jüngere Kriminalgeschichte der Donaumetropole
Wo Mitte des 19. Jahrhunderts noch Kartoffeln geerntet wurden, wuchsen wenig später luxuriöse Villen und Hotels. Maurer wurden zu Baumeistern, Kutscher zu Transportunternehmern und Heerscharen von Saisonarbeitern standen im Dienste des Kurbetriebs, während jedoch gleichzeitig das alte Wildungen der Handwerker und Ackerbürger nicht verschwand. Erleben Sie diesen spannenden Prozess mit!
Nahezu 200 historische Fotografien gestatten eine Zeitreise in die Stadt Wunsiedel vom Ende des 19. Jahrhunderts bis in die siebziger Jahre. Erinnerungen an wirtschaftlichen Aufschwung und Niedergang, zwei Weltkriege, aber auch an den Beginn der Luisenfestspiele werden hier lebendig. Dieser Bildband ist eine gelungene Kombination von aufschlussreichen Fakten und anrührenden Bildern, die einen interessanten Einblick in die Stadtgeschichte geben.
Dieser Bildband zeigt die Kur- und Rosenstadt Bad Langensalza im thüringischen Unstrut-Hainich-Kreis zwischen den Jahren 1866 bis etwa 1970. Sabine Tominski, Mitarbeiterin im Stadtmuseum, stellt rund 200 bisher zumeist unveröffentlichte Bilder aus den Fotosammlungen des Stadtarchivs und des Stadtmuseums vor. Der Bildband erinnert an traditionsreiche Gebäude und Plätze, aber auch an das alltägliche Leben und Arbeiten jener Zeit.
Die Geburtsstadt des Reformators Philipp Melanchthon hat sich im 20. Jahrhundert zu einer bedeutenden Industriestadt entwickelt. Über 200 bisher weitgehend unveröffentlichte Fotos zeigen die Geschichte der Stadt Bretten in der Zeit von 1870 bis 1960. Dabei stehen die Menschen im Vordergrund, ihr Alltag, das Leben in Kriegszeiten und ihre Familien. Die Bilder lassen Erinnerungen an ein vergangenes Bretten aufkommen oder dienen zur Neuentdeckung.
Helmstedt ist heute eine kleine ansehnliche Stadt, deren erster Eindruck darüber hinwegtäuschen mag, dass sie in der Vergangenheit überregional eine große Rolle spielte. Melsene Bittó und Helgard Helmich beleuchten die Geschichte ihrer Stadt auf der Grundlage zahlreicher interessanter Fundstücke aus dem Stadtarchiv. Sie dokumentieren in unterhaltsamen Episoden zum Teil längst vergessene Besonderheiten.
Seit jeher begeistert das fahrende Circusvolk die Menschen und regt ihre Fantasie an. Wien blickt auf eine lange und aufregende circensische Geschichte zurück, wobei sich der Bogen in diesem Buch von den zahlreichen Circusunternehmen im Prater über die einstigen prunkvollen Circusfestbauten bis hin zu den „Artisten; Tiere, Attraktionen“ in der Wiener Stadthalle spannt. Robert Kaldy-Karo und Christoph Enzinger leiten das Wiener Circus- und Clownmuseum und publizieren regelmäßig zur Geschichte der Unterhaltungskunst. Mit mehr als 220 großteils bisher unveröffentlichten Fotos sowie informativen Texten zur Wiener Circusgeschichte beleuchten sie den Zeitraum von 1808 bis 1964. Sie stellen zahlreiche Circusse vor, die in Wien gastierten, aber auch Wiener Institutionen, wie den berühmten Circus Rebernigg. Dieses Buch lädt zum Erinnern an die eigene Kindheit ein und regt zum Neuentdecken, Lachen und Staunen an. Treten Sie näher, treten Sie ein in die aufregende und abenteuerliche Welt des Circus!
Frank Präger präsentiert in diesem liebevoll zusammengestellten Band rund 140 zumeist unveröffentlichte historische Aufnahmen aus den bewegten Jahren zwischen 1960 und 1980 , die zu einer kurzweiligen Reise in die Vergangenheit einladen. Dieser Bildband weckt unzählige Erinnerungen und ist ein Muss für alle, die sich für Neumarkt in der Oberpfalz und seine Vergangenheit interessieren. Zum Erinnern, Neu- und Wiederentdecken.
Mölln ist eine muntere Kleinstadt, landschaftlich reizvoll mitten im Naturpark Lauenburgische Seen gelegen. Seit dem Beginn der Fotografie ist es möglich, sich von den Menschen, die das Schicksal von Mölln mitgestaltet haben, ein genaueres Bild zu machen. Alfred Flögel dokumentiert in seinem Bildband das Leben der Stadt im Zeitraum von ca. 1860 bis 1960.
Der erfahrene Autor Gottfried Thiele präsentiert gemeinsam mit Helmut Brück anhand von ca. 200 Bildern aus dem Archiv Brück & Sohn den Landkreis Meißen, im Volksmund seit langem „Meißner Land“ genannt. Das Bildmaterial aus den letzten 100 Jahren spannt Bögen von Bauernhäusern zu Kirchen und von Herrenhäusern zu heute vielleicht schon nicht mehr existierenden Schlössern. Slawische Wurzeln, überlagert von den Einflüssen der nachfolgenden germanischen Besiedlung, prägten den Heimatbegriff der Bewohner dieses Landstrichs. Die tausendjährige Geschichte der Region spiegelt sich nicht nur in den Baustilen, sondern auch in der Mentalität der Menschen wider: Offenheit geht Hand in Hand mit Tradition, Neues existiert neben Altem. Die Entdeckungsreise durch das Meißner Land wird sowohl für den Einheimischen als auch für den Ortsfremden einige Überraschungen bieten.
Idyllisch an den Ufern der Isar liegt Bad Tölz. „Wenn Dir bei diesem Anblick das Herz nicht höher zu schlagen anfängt, dann hast Du keines in Deinem Leibe;“ schrieb der bayerische Dichter Karl Stieler, nachdem er vom Kalvarienberg auf den wunderbaren Ort geschaut hatte. Peter Blath, der bekannte Autor zahlreicher Publikationen über das oberbayerische Voralpenland, lädt mit über 200 historischen Fotografien und Postkarten aus der Zeit von 1895 bis in die 1960er-Jahre zu einem Streifzug durch die Vergangenheit des Ortes und seiner Umgebung ein. Eindrucksvolle Aufnahmen aus seinem umfangreichen Archiv und weiteren privaten Sammlungen eröffnen facettenreiche Einblicke in das Leben der Bewohner, zeigen ihren Alltag und die Entwicklung der Region zum beliebten Erholungsgebiet. Die Adelheidquelle ist dabei ebenso Thema des Buches, wie der Tölzer Knabenchor und die weit über die Grenzen des Ortes hinaus berühmte Leonhardifahrt. Auch Persönlichkeiten wie der Universitätsprofessor Dr. Sendtner, der Verleger Carl Raphael Herder und der Architekt Professor Gabriel von Seidl, die eng mit der Geschichte von Bad Tölz verbunden sind, fehlen in diesem liebevoll zusammengestellten Bildband nicht.