Testurteil: "Editor´s Choice"
Test: Einzeltest: Antec P193
Zitat: Das Antec P193 ist bei den Preissuchmaschinen derzeit mit einem Verkaufspreis um die 130,-Euro zzgl. Versand gelistet und damit durchaus eine Kaufempfehlung. Mit einem Leergewicht von über 16kg sollte man von Lan-Party Einsätzen allerdings absehen, wenn man keine Rückenprobleme bekommen will. Für den Heimbereich stellt dieses Gewicht aber keine Probleme dar. Selten hatten wir ein Gehäuse mit so einer hochwertigen Haptik. Dies ist der Lohn der 2- bzw. 3-schichtigen Bauweise, welche für äußerst verwindungssteife Seitenteile sorgt. Trotz der dicken Seitenteile bleibt immer noch genügend Platz zwischen Mainboardträger und Seitenteil, um dort Kabel zu verstecken. Bereits angebrachte Kabelhalterungen sorgen für Halt hinter dem Mainboardträger. Im Innenraum ist ausreichend Platz vorhanden. Hier passt selbst eine ATI Radeon 5970 mit knapp 31-cm Länge ins Gehäuse. Damit lange Grafikkarten mit schweren Kühlkörpern nicht durchbiegen, liegt zusätzlich noch eine extra Halterung bei, um die Karten zu sichern. Die insgesamt vier vorinstallierten Lüfter lassen sich in drei Stufen regeln. Auf der niedrigsten Stufe sind sie angenehm leise, auf mittlerer Stufe hörbar aber nicht störend, auf höchster Stufe ist die Lautstärke dafür dann allerdings doch nervend. Drei der vier Lüfter lassen sich bequem von hinten in der Leistung regeln. Lediglich für den 200-mm-Lüfter im Seitenteil muss dieses entfernt werden, um an den Regler zu kommen. Kleine Goodies wie ein verstecktes Fach hinter dem Laufwerkskäfig für Schrauben und Kleinteile runden das Gesamtpaket ab.Einziges Manko des P193 ist, in unseren mittlerweile verwöhnten Augen, lediglich die Tatsache, dass es hier in der Rubrik Werkzeugloser Einbau keine Punkte gibt. Wie früher muss hier noch jede Schraube und jede Klammer von Hand mit dem Schraubendreher eingedreht werden, sei es für die Laufwerke oder für die Erweiterungskarten. Aber ist dies wirklich ein Minuspunkt?