Test: Einzeltest: Alpenfoehn Sella
Zitat: Pro: nbsp;
+ Leistung 1,25V Prozessorspannung
+ Lautstärke 7V Lüfterspannung
+ schnelle, unkomplizierte Montage
+ Preis sowie Preis-Leistungs Verhältnis
Contra: - Leistungseinbruch bei OC und 7V Lüfterspannung
- Dauerbetrieb unter 12V nur mit Abstrichen möglich
Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass der Kühler selbst in schwierigen Situationen standhalten konnte. Bei einer CPU-Spannung von 1,25V bei unserem QX9770 und einer Lüfterspannungen von 7V wurde eine Temperatur von 58°C erreicht, mit einer Spannung von 12V nur 46°C. Damit reiht sich der Alpenföhn Sella in das Mittelfeld unserer Datenbank ein. Bei einer Spannung von 1,35V auf der CPU kommt er bei 7V auf 80°C, nur ein geringer Temperaturzuwachs würde das Erreichen der TJ-Max bedeuten. Ein Puffer für heiße Sommertage ist mit dieser Einstellung nicht mehr gewährleistet. Bei 12V sinkt die Temperatur des Prozessors auf 58°C, damit liegt er wieder im Mittelfeld. Es wird schnell deutlich, warum Alpenföhn einen schnelldrehenden Lüfter beigelegt hat, der Kühler springt schnell auf hohe Umdrehungszahlen an und bricht bei hoher Last ein, wenn nur noch 7V anliegen. Es wäre durchaus denkbar, das ein zweiter Lüfter Abhilfe schaffen könnte und auch einen Dauerbetrieb bei 1,35V Prozessorspannung sowie lediglich 7V Lüfterspannung ermöglicht. Denn ein Betrieb der Lüfter unter 7V ist kaum wahrzunehmen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, das der Alpenföhn Sella durchaus in der Lage ist, High-End CPUs zu kühlen. Auf Overclocking muss hingegen verzichtet werden, falls die Temperaturen zu hoch werden. Jedoch sollte man im Hinterkopf behalten, dass der Kühler mit knapp 20€ ein echtes Schnäppchen ist.