Testurteil: "Silber-Award"
Test: Einzeltest: Thermaltake BlacX 5G
Zitat: Pro: + gute Verarbeitung
+ sehr einfache "Montage" der Festplatte
+ sehr schneller Festplattenwechsel möglich
+ Zwei Schutzhüllen im Lieferumfang enthalten
+ gute Performance über USB3.0...
Contra: - ...welche allerdings bei kleineren Dateien hinter der von eSATA-Laufwerken liegt
- Festplatten sind nicht so gut geschützt wie in einem Gehäuse
Die Verpackung des Thermaltake BlacX 5G ist gut und schützt das Gehäuse ausreichend während des Transports, auch wenn wir uns gewünscht hätten, dass das Schaumstoffpolster das Gerät komplett umschließt. Dennoch ist die Verpackung vollkommen ausreichend. Der Lieferumfang des BlacX 5G umfasst alles, was zum Betrieb des Gehäuses benötigt wird und zusätzlich liefert Thermaltake auch noch zwei Hüllen für je eine 2,5- und eine 3,5-Zoll-Festplatte, dies ist nicht bei jedem Hersteller der Fall. Bei der Verarbeitung zeigt die Dockingstation keinerlei Schwächen und dank des tiefen Schwerpunktes und der Gummifüße ist auch ein sicherer Stand garantiert. Bei den Leistungstests kann das BlacX 5G gerade bei großen Dateien und dem sequentiellen Zugriffen (schreiben/lesen) überzeugen. Man muss aber auch sagen, dass Dockingstations generell, so wie es das Thermaltake BlacX 5G eine ist, Vor- und Nachteile besitzen. Während sich der freie Aufbau gerade dann lohnt, wenn häufig die Laufwerke gewechselt werden und so das lästige Demontieren entfällt. Dafür werden die Laufwerke bei weitem nicht so gut geschützt, wie es in einem geschlossenem Gehäuse der Fall ist. Für die Lagerung und als groben Schutz liefert Thermaltake ja bereits zwei Gummihüllen mit, wie die sichere Aufbewahrung erreicht werden soll, sollte aber rechtzeitig überlegt werden. Erhältlich ist das Thermaltake BlacX 5G ab rund 45 Euro. Die Konkurrenz ist hier preislich deutlich besser aufgestellt, so sind ähnliche Dockingstations bereits ab rund 20 Euro erhältlich, wie diese leistungstechnisch im Vergleich liegen, können wir jedoch nicht abschätzen.