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Allgemein benötigt ein PC noch ein Mainboard (welches die zentrale Platine eines Computers darstellt), einen Prozessor, der auch CPU genannt wird und die zentrale Verarbeitungseinheit eines Computers ist, einen Arbeitsspeicher, ein CD/DVD- Laufwerk, eine Grafik/Video-Karte, ein Netzteil, über das die Stromzufuhr des Computers gesichert wird, einen Monitor, eine Tastatur, eine Maus und ein Betriebssystem. Dabei muss beachtet werden, dass die einzelnen Komponenten kompatibel zueinander sind. Empfehlenswert, aber nicht zwingend notwendig, sind Komponenten wie externe Festplatten, Drucker oder CD/DVD-Brenner.
Weitere nützliche Komponenten sind zum Beispiel eine USV, ein VGA-Splitter oder ein RAID-Controller. Eine USV kann lokale Schwankungen und Ausfälle im Stromnetz ausgleichen, indem sie den angeschlossenen PC mit Strom aus den eigenen Akkumulatoren versorgt, bis alle Daten gesichert werden konnten. Ein VGA-Anschluss ist ein analoger Bildübertragungsstandard für Stecker- und Kabelverbindungen zwischen Grafikkarten und Anzeigegeräten. Mit einem VGA-Splitter können daher auch ein zweiter Monitor, ein Projektor oder ein Flachbildschirm angeschlossen werden. Ein VGA-Splitter gibt dabei das gleiche Bild auf mehreren Anzeigegeräten wieder. Mit einem RAID-System kann man zwei Festplatten miteinander kombinieren. Dies dient einerseits dazu, dass die Datensicherheit bei einem Ausfall höher ist, andrerseits sorgt es für eine Steigerung der Performance. Mit einem RAID-Controller lassen sich die beiden Festplatten koordinieren und bestenfalls ist er bereits mit einem internen Prozessor und SDRAM ausgestattet, damit das Betriebssystem nicht ausgebremst wird.
In Betrieb entwickeln moderne PCs sehr viel Wärme. Gerade die Komponenten Prozessor, Festplatte und Grafikkarte entwickeln so viel Wärme, dass sie gekühlt werden müssen, da sie sich sonst wegen Überhitzung selbst ausschalten oder sogar dauerhaft beschädigt werden können. Dabei gilt: Je mehr Komponenten belastet werden, desto größer ist auch die Wärmeentwicklung. Heutzutage dienen meist kleine Lüfter bzw. Ventilatoren zur Kühlung. Prozessor, Festplatte und Grafikkarte werden aktiv durch einen eigenen Lüfter gekühlt. Lüfter haben den Nachteil, dass sie recht laut sind, wobei aber auch gilt: Je größer der Lüfter ist, desto leiser ist er, da er sich nicht so oft drehen muss. Eine leise, aber auch teure und derzeit eher seltene Alternative hingegen ist die Wasserkühlung. Diese ist relativ aufwendig, dafür aber auch erheblich leiser als andere Kühlkonzepte und gerade in Sachen Übertaktung sehr gefragt.
Beim Case-Modding wird die äußere Erscheinungsform eines PCs zur optischen Aufwertung verändert. Dabei wird primär auf Einzigartigkeit von Gehäusen und Komponenten Wert gelegt und auffällige Materialien verwendet. Mittlerweile kann man auch schon fertig „gemoddete“ Gehäuse kaufen, die allerdings industriell und nicht individuell angefertigt wurden. Auch einzelne Komponenten, die man normalerweise nicht sieht, können optisch aufgewertet werden. Es gibt zum Beispiel Multifunktions-Displays oder Lüftersteuergeräte im Handel, die optisch auffallen. So können auch leuchtende Lüfter eingebaut werden, die schon für wenig Geld zu haben sind. Beim Case-Modding kann also mit einfachen Mitteln das äußere Erscheinungsbild des PCs nach eigenen Wünschen individuell gestaltet werden.