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De Gruyter Edition und Interpretation moderner Lyrik seit Hölderlin A1009606108
De Gruyter Edition und Interpretation moderner Lyrik seit Hölderlin A1009606108
Die Aufsätze dieses Bandes untersuchen Möglichkeiten und Probleme der Edition und Interpretation moderner Lyrik seit Hölderlin. Die Frage nach dem Verhältnis der editorischen Theorie und Praxis zur allgemeinen Literatur- und Texttheorie sowie zur Theorie und Praxis der Interpretation wird unter neuen Gesichtspunkten erörtert. Dabei konzentriert sich der Band auf die bislang in der Forschung vernachlässigte Frage nach den Besonderheiten der Edition lyrischer Texte. In historischer Perspektive stehen in den Studien dieses Bandes Werkeditionen und Interpretationen zur ‑ vornehmlich deutschsprachigen ‑ modernen Lyrik seit 1800 im Mittelpunkt. Friedrich Hölderlins nur wenige hundert Druckseiten umfassendes Werk ist mit vier historisch-kritischen Gesamtausgaben sowie zahlreichen Studien- und Leseausgaben das wohl am intensivsten edierte Œuvre eines einzelnen Autors im Bereich der neueren deutschen Literatur. Mit vier Studien zu Hölderlin ist daher dieser Anfangs- und Bezugspunkt der modernen deutschsprachigen Lyrik besonders stark vertreten. Die weiteren neun Abhandlungen sind einem Überblick über die Geschichte der Lyrik-Edition sowie den Werken Stefan Georges, Rudolf Borchardts, Rainer Maria Rilkes, Georg Trakls, Gottfried Benns, Bertolt Brechts, Paul Celans und Ernst Jandls gewidmet.
1 - 2 Wochen
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De Gruyter Literatur intermedial A1003426248
De Gruyter Literatur intermedial A1003426248
Der Sammelband „Literatur intermedial“ konzentriert sich auf eine Epoche, die in besonderer Weise von medienästhetischen Paradigmenwechseln geprägt worden ist: die Phase vom Ende des Ersten Weltkriegs bis zum Ausbruch der Studentenunruhen in den westlichen Demokratien. Bereits in den Anfangsjahren der Weimarer Republik kommt es in Deutschland zu einem kulturellen Modernisierungsschub, der den Film zu einem neuen Leitmedium aufsteigen lässt und die Literatur zu einer programmatischen Neuorientierung zwingt. Zugleich bleiben im Kontext konservativer Strömungen überkommene Medienpräferenzen virulent, wobei man auch hier unverkennbar auf die veränderten Rahmenbedingungen reagiert. Die Jahrzehnte zwischen der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten und den westeuropäischen Studentenunruhen werden zumeist als Phasen ohne medienästhetische Innovationen angesehen ‑ eine Fehleinschätzung, wie mehrere Beiträge des vorliegenden Bandes zeigen können, indem sie vor Augen führen, wie intermediale Schreibweisen und medienästhetische Reflexionen auch zwischen 1933 und 1968 konsequent weiterentwickelt werden. Zwanzig Beiträge zu Werken von Franz Kafka, Thomas Mann, Alfred Döblin, Robert Musil, Gottfried Benn, Paul Celan, Heiner Müller und anderen Autoren erweisen Intermedialität als zentrales Phänomen im Kunstdiskurs des 20. Jahrhunderts und führen zu einer Neubewertung etablierter Werk-, Gattungs- und Epochenmodelle.
5 - 7 Tagen
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De Gruyter Das Gedicht im Geheimnis der Begegnung A1000248098
De Gruyter Das Gedicht im Geheimnis der Begegnung A1000248098
This is a study of Paul Celan's reception of Russian literature, with special reference to works of major poetological significance for him. The term Begegnung (encounter), so central to his remarks in the speech on the occasion of the award of the Büchner Prize, needs to be seen as a function of this reception process, a process that the present work sets out to delineate for the first time in full detail, drawing upon hitherto unknown material from Celan's posthumous papers. Alongside Mandel'stam there were a number of other Russian authors that Celan was greatly preoccupied with, notably in the period around 1960 (Chlebnikov, Zvetayeva, Esenin, Mayakovsky, Pasternak). Another >first< of this study is a detailed commentary on, and analysis of, Celan's radio broadcast on Mandel'stam.
1 - 2 Wochen
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Praesens Verlag Textwelten – Weltentwürfe
Praesens Verlag Textwelten – Weltentwürfe
Der Band fokussiert auf die österreichische Literatur der letzten 130 Jahre und behandelt verschiedene Themen, Probleme, Autoren und Werke unter spezifischen Gesichtspunkten in drei thematischen Bereichen. Zuerst werden die Eigenarten des Erzählens mit der theoretischen Begrifflichkeit von Wiederholung, narrativer Kommunikation, Raumstrukturen, Kognition und Interkulturalität in ihren historischen Ausprägungen untersucht. Dabei wird zugleich versucht, wichtige Veränderungen und Erneuerungen der Narration in den Texten von Autoren wie Musil, Schnitzler, Rilke, S. Zweig und Perutz nachzuweisen. Zweitens wird die literarische und erzählerische Verarbeitung von Geschichte und Erinnerung in der österreichischen Literatur diskutiert und ihre spezifischen Reflexionen und Formen bei Schnitzler, Perutz, Musil, Hofmannsthal, Bahr, Zweig und Rilke in der kritischen Zeit um den Ersten Weltkrieg erörtert. Brüche und Widersprüche dieser Verarbeitung in der Gegenwartsliteratur werden anhand der Werke von Pollack, Henisch, Geiger, E. Menasse und Messner exemplarisch dargestellt. Drittens stehen Erscheinungsformen von Intertextualität und Intermedialität in theoretischer Perspektivierung im Fokus, ihre verschiedenen Ausprägungen werden in detaillierten Analysen der Texte von Celan, Schnitzler, Hofmannsthal und Rilke aufgezeigt. Die Interpretationen zeugen in allen Bereichen von vielfältigen Veränderungen und Tendenzen in der österreichischen Literatur und vom Entstehen verschiedener Facetten der Modernität bei den untersuchten Autoren.
Sofort lieferbar
28,10
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Wallstein Ahasver, der Ewige Jude, Sachbücher von Gunnar Och
Wallstein Ahasver, der Ewige Jude, Sachbücher von Gunnar Och
Eine kulturwissenschaftlich fundierte Darstellung des brisanten Themas in Text- und Bilddokumenten von der Frühen Neuzeit bis in die Moderne. Es ist ein im kollektiven Gedächtnis fest verankerter Mythos: das Los des Ahasver, des Ewigen Juden, von dem erzählt wird, dass er dem auf dem Kreuzweg schmachtenden Christus die Rast missgönnt habe und dafür zu ewiger Wanderschaft verdammt worden sei. Die Wurzeln der Überlieferung reichen bis ins Mittelalter zurück, doch erst zu Beginn des 17. Jahrhunderts beginnt der Stoff, sein hohes Wirkungspotential zu entfalten. Ahasver wird zu einer plastischen und zugleich mirakulösen Figur, die ihren Siegeszug quer durch Europa antritt. Ein antijudaistischer Ton ist dabei nicht zu verkennen. Und auch wenn im Laufe der Zeit identifikatorische Formen der Aneignung den Mythos durchdringen, bleibt doch die Gefahr judenfeindlicher Aktualisierung präsent, wie nicht zuletzt die NS-Propaganda zeigt. Das Buch verfolgt die ebenso erstaunliche wie ungeheure Karriere dieser Figur von der Frühen Neuzeit bis in die Moderne, wobei das Augenmerk vor allem den brisanten Dokumenten des deutschen Kulturraums gilt. Ob Goethe, Heine, Wagner oder Celan - sie alle sind Stimmen eines Chors, der gerade in seiner Dissonanz bezeugt, dass Mythos und Protagonist das Schicksal teilen, nicht sterben zu können.
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Königshausen u. Neumann Das Spektrum der modernen Poesie A1000749137
Königshausen u. Neumann Das Spektrum der modernen Poesie A1000749137
Das vorliegende Spektrum der modernen Poesie stellt (in Teil I sowohl wie in Teil II) „exorbitante“ Texte der modernen Lyrik in der Form einer Abfolge textnaher Interpretationen vor. Nach der Einleitung und der Skizzierung der Vorgeschichte der Moderne in der deutschen Romantik und im französischen Symbolismus werden in Teil I - als Epochen bzw. Strömungen - Impressionismus, Imagismus, Expressionismus und Dadaismus vorgestellt und – neben anderen - die Autoren Nietzsche, Hofmannsthal, George, Rilke, Stramm, van Hoddis, Schwitters, Trakl, Benn und Brecht präsentiert. H. H. Hiebel führt in seinem „Spektrum“ die ‚Farben’; d. h. Formen bzw. Spielarten, der modernen Lyrik vor und dies in weitgehend historisch-chronologischer Perspektive. (Teil II geht auf die Rezeption der außerdeutschen Moderne ein, auf Eliot, Pound, W. C. Williams, E. E. Cummings, Apollinaire, Cendrars, Lorca, Ungaretti, Beckett u.a.) und erörtert - neben anderen - Gedichte von G. Eich, Ilse Aichinger, Erich Fried, Hans Magnus Enzensberger, Paul Celan, Peter Rühmkorf, Günter Kunert, Reiner Kunze, Hans-Ulrich Treichel, H. Heißenbüttel, Eugen Gomringer, Franz Mon, H. C. Artmann und Ernst Jandl.)
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Alive Ag Herr Zwilling und Frau Zuckermann A1001412276
Alive Ag Herr Zwilling und Frau Zuckermann A1001412276
Im Westen der Ukraine, unweit der Grenze zu Rumänien, eine entlegene europäische Stadt: Czernowitz. Einst ein Zentrum jüdischer Kultur in der Bukowina, einer Grenzlandschaft, die über die Jahrhunderte vom Vielvölkergemisch geprägt war. Es war eine Gegend, in der Menschen und Bücher lebten, sagte der Dichter Paul Celan über die versunkene Welt seiner Jugend, die nur in der Literatur und in der Erinnerung über Zeiten hinweg lebendig bleibt. Zeiten der Auswanderung, Vertreibung und Vernichtung der Juden. In Czernowitz, wo die Jüdische Bevölkerung zeitweilig die Hälfte der Einwohner ausmachte, überlebten nur wenige die von Deutschen und Rumänen 1941 verordnete Deportation in die Lager Transnistriens. Im Mittelpunkt des Films stehen Mathias Zwilling und Rosa Roth-Zuckermann, die zu den letzten noch im alten Czernowitz geborenen Juden gehören. Beide verbindet eine tiefe Freundschaft, nicht zuletzt die deutsche Sprache. Täglich besucht Herr Zwilling in den Abendstunden die 90jährige Frau Zuckermann. Man spricht über frühere Zeiten, das gemeinsam Erlebte, über Politik und Literatur und die alltäglichen Sorgen. In den Lebensgeschichten dieser beiden Menschen steckt das Elend dieses Jahrhunderts. Mit ihren Erinnerungen verknüpft der Film Episoden aus dem jüdischen Leben im heutigen Czernowitz, das sich mit Ende der Sowjetunion erstmalig wieder regt.
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De Gruyter Edition und Interpretation moderner Lyrik seit Hölderlin
De Gruyter Edition und Interpretation moderner Lyrik seit Hölderlin
Die Aufsätze dieses Bandes untersuchen Möglichkeiten und Probleme der Edition und Interpretation moderner Lyrik seit Hölderlin. Die Frage nach dem Verhältnis der editorischen Theorie und Praxis zur allgemeinen Literatur- und Texttheorie sowie zur Theorie und Praxis der Interpretation wird unter neuen Gesichtspunkten erörtert. Dabei konzentriert sich der Band auf die bislang in der Forschung vernachlässigte Frage nach den Besonderheiten der Edition lyrischer Texte. In historischer Perspektive stehen in den Studien dieses Bandes Werkeditionen und Interpretationen zur ‑ vornehmlich deutschsprachigen ‑ modernen Lyrik seit 1800 im Mittelpunkt. Friedrich Hölderlins nur wenige hundert Druckseiten umfassendes Werk ist mit vier historisch-kritischen Gesamtausgaben sowie zahlreichen Studien- und Leseausgaben das wohl am intensivsten edierte Œuvre eines einzelnen Autors im Bereich der neueren deutschen Literatur. Mit vier Studien zu Hölderlin ist daher dieser Anfangs- und Bezugspunkt der modernen deutschsprachigen Lyrik besonders stark vertreten. Die weiteren neun Abhandlungen sind einem Überblick über die Geschichte der Lyrik-Edition sowie den Werken Stefan Georges, Rudolf Borchardts, Rainer Maria Rilkes, Georg Trakls, Gottfried Benns, Bertolt Brechts, Paul Celans und Ernst Jandls gewidmet.
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Suhrkamp Im Raum der Stille A1015087068
Suhrkamp Im Raum der Stille A1015087068
Nach seinem großen Erfolg "Warum Denken traurig macht. Zehn (mögliche) Gründe" legt George Steiner mit diesen Essays ein weiteres Werk bei Suhrkamp vor. Darin folgt der Meister des Lesens in literarisch-philosophischen Essays einem Zug glanzvoller Namen: Beckett und Brecht, Broch und Celan, Cioran und Canetti, Nabokov und Koestler, Kraus und Bernhard, Benjamin und Scholem, Céline, Simone Weil und Lévi-Strauss, um nur einige zu nennen. Die Mehrzahl von ihnen verbindet sich mit dem von Steiner selbst geprägten Begriff der ›Suhrkamp-Kultur‹. Geheimnis und Wunder, aber auch die Abgründe künstlerischer Schöpfung sind es, die den Kritiker anziehen. Unter seinem scharfen Blick können intellektuelle Masken durchaus fallen. Und doch ist George Steiner vor allem eines: ein Liebender. Versessen auf die Lektüre, auf den physiognomischen Klang der jeweils ganz eigenen Stimme, zieht er sie hinein in einen »Raum des Geistes, wo dieser seine Flügel öffnen kann: in die Stille« (Antoine de Saint-Exupéry). Nach den vielbesprochenen und erfolgreichen englischen, französischen und italienischen Ausgaben liegen George Steiners »Lektüren«, eine Auswahl seiner brillanten Essays für den "New Yorker", nun endlich auch in deutscher Sprache vor.
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Lilienfeld Verlag Trimaran A1061511679
Lilienfeld Verlag Trimaran A1061511679
Mehrsprachigkeit und mehrsprachige Poetiken bilden einen Schwerpunkt dieses "Trimaran", was bereits die Auswahl der im Zentrum stehenden Dichterinnen und Dichter erkennen lässt: José F. A. Oliver aus dem Schwarzwaldörtchen Hausach trifft auf Maud Vanhauwaert aus Antwerpen, die Lyrikerin und Theaterautorin Özlem Özgül Dündar, die auch aus dem Türkischen übersetzt, auf den polyglott schreibenden niederländischen Dichter Dean Bowen. Im Magazinteil diskutieren Catharina Blaauwendraad und Annelie David anhand ihrer eigenen Dichtungen darüber, was es bedeutet, in fremden Sprachen zu schreiben. Kila van der Starre geht der Frage nach, ob es überhaupt mehrsprachige Poesie im öffentlichen Raum gibt und was deren Funktion sein könnte. Stefan Hertmans reflektiert das "Broken German" Paul Celans und antwortet auf dessen Werk mit eigenen Gedichten. Und Maud Vanhauwaert und José F. A. Oliver wagen sich in einem kollaborativen Text an ein mehrsprachiges Pas de deux. In Interviews, Lyrikempfehlungen und Essays wirft der "Trimaran" darüber hinaus Schlaglichter auf die Poesieszenen in Flandern, Deutschland und den Niederlanden. In dieser Ausgabe begleiten wir beispielsweise fotografisch den Dichter Maarten Inghels bei seinen poetischen Flusserkundungen in Belgien und werfen mit Alexandru Bulucz einen eigenen, überraschenden Blick auf die deutschsprachige Gegenwartslyrik.
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Jüdischer Verlag »Ich wandle Einsamkeit um in Worte«, Belletristik von David Rokeah, Michael Krüger
Jüdischer Verlag »Ich wandle Einsamkeit um in Worte«, Belletristik von David Rokeah, Michael Krüger
David Rokeah und sein Werk stehen für eine ganze Generation israelischer Dichter und Dichterinnen. Er wurde 1916 in eine Vielsprachenwelt im damaligen Lemberg, dem heutigen Lwiw, hineingeboren. Er beherrschte Jiddisch, Hebräisch, Polnisch und Deutsch. 1934 wanderte er ins damalige Palästina aus und entwickelte sich zu einem der bedeutendsten Dichter des jungen Staates. Seine Gedichte wurzeln in der jüdischen Tradition der Kabbala und des Chassidismus und nehmen zugleich die Erfahrung des 20. Jahrhunderts mit auf: die Verfolgung und Vernichtung des europäischen Judentums, den mühsamen Aufbau eines neuen Staates und die Vielsprachigkeit. Die grösste Wirkung entfalteten David Rokeahs Gedichte in Deutschland. Wie ist das zu erklären? Michael Krüger, der Übersetzer, Autor, Verleger und nahe Freund des Dichters, zeigt, wie Rokeah seine Gedichte im Wesentlichen selbst ins Deutsche übersetzte - zusammen mit der lyrischen Avantgarde jener Zeit: Hans Magnus Enzensberger, Paul Celan, Erich Fried und anderen. Im Rückblick zeigt Michael Krüger eine einzigartige historische Konstellation auf: Zur modernen hebräischen Lyrik gehört wesentlich die Zweisprachigkeit - ein Brückenschlag vom Deutschen ins Hebräische. David Rokeah starb bei einer seiner zahlreichen Reisen nach Deutschland 1985 in Duisburg.
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Weidler Buchverlag Berlin »Wer wusste je das Leben recht zu fassen« A1072398939
Weidler Buchverlag Berlin »Wer wusste je das Leben recht zu fassen« A1072398939
Dieser Band enthält fünf Kapitel, darunter den Aufsatz »Bekenntnis einer schönen Seele oder Darstellung eines sonderbaren Menschen« über mögliche Intentionen und intendierte Motivationen der Goethe-Biographik (beginnend mit Bettine von Arnims »Briefwechsel mit einem Kinde« aus dem Jahr 1835 und endend mit Nicholas Boyle’s zweibändigem Werk »Goethe. The Poet and the Age« aus den Jahren 1991 und 1999). Abgedruckt ist ebenfalls der Beitrag »Dichtung, das kann eine Atemwende bedeuten« über die Gedichte Paul Celans und die historisch-kritische Edition seiner Werke. Zwei weitere Texte widmen sich dem »Mythos vom Ödipus und seinen Folgen« über diese besondere Mythentradition von Sophokles über Sigmund Freud zu Michel Foucault, außerdem der »Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?« (1784) über den bekannten Aufsatz von Immanuel Kant und seine Interpretation durch Michel Foucault. Das fünfte Kapitel mit dem Titel »Avantgarde und Experiment« enthält Darstellungen der Wiener Gruppe, des Wiener Aktionismus’ und der konkreten Poesie – und nicht zuletzt Sammelrezensionen von dreizehn Büchern zu Gottfried Benn aus dessen Jubiläumsjahr (2006) mit dem 120. Geburtstag und dem 50. Todestag. Dieser Band ist dem Literaturwissenschaftler Jörg Drews (1938-2009) gewidmet.
3 - 5 Tagen
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Verbrecher Wolfgang Hilbigs Lyrik A1059779210
Verbrecher Wolfgang Hilbigs Lyrik A1059779210
Expeditionen in Wolfgang Hilbigs Lyrik bietet der vorliegende Band, der sowohl Bilanz, Experiment mit neuen kritischen Ansätzen und Anregung/Aufforderung zur weiteren Auseinandersetzung mit einem anspruchsvollen Werk und seiner abgründig faszinierenden Sprache sein möchte. Wolfgang Hilbig (1941–2007) wurde durch sein Prosawerk berühmt. Der Roman »Ich« (1993) dieses Dichters zwischen Ost und West ist eine der herausragenden literarischen Auseinandersetzungen mit dem deutsch-deutschen Literaturstreit kurz nach dem Mauerfall. In der Lyrik liegt jedoch der Kern seines Werkes. Der Band ist die erste Publikation, die ausschließlich der Lyrik Hilbigs gewidmet ist. Die Texte des Bandes, die auf ein deutsch-französisches Forschungsprogramm über Wolfgang Hilbig / Ost-West-Moderne zurück gehen, enthalten sowohl einen Überblick über Hilbigs lyrisches Schaffen als auch Einzeluntersuchungen: Hilbig und die deutsche Romantik, Hilbig in der Moderne (Bezüge zu Rimbaud, Baudelaire, Hofmannsthal …); Hilbig und Leitfiguren der Lyrik des 20. Jahrhunderts (Celan, Huchel, Pound, H. Müller und V. Braun) und nicht zuletzt drei Untersuchungen zu Hilbigs Langgedicht »prosa meiner heimatstraße«. Der Band bietet außerdem erstmals eine Bibliografie zu Hilbigs Lyrik, die auch die zu Lebzeiten verfassten, aber in keiner der Sammlungen veröffentlichten Gedichte einbezieht.
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Praesens Verlag Textwelten – Weltentwürfe A1060407844
Praesens Verlag Textwelten – Weltentwürfe A1060407844
Der Band fokussiert auf die österreichische Literatur der letzten 130 Jahre und behandelt verschiedene Themen, Probleme, Autoren und Werke unter spezifischen Gesichtspunkten in drei thematischen Bereichen. Zuerst werden die Eigenarten des Erzählens mit der theoretischen Begrifflichkeit von Wiederholung, narrativer Kommunikation, Raumstrukturen, Kognition und Interkulturalität in ihren historischen Ausprägungen untersucht. Dabei wird zugleich versucht, wichtige Veränderungen und Erneuerungen der Narration in den Texten von Autoren wie Musil, Schnitzler, Rilke, S. Zweig und Perutz nachzuweisen. Zweitens wird die literarische und erzählerische Verarbeitung von Geschichte und Erinnerung in der österreichischen Literatur diskutiert und ihre spezifischen Reflexionen und Formen bei Schnitzler, Perutz, Musil, Hofmannsthal, Bahr, Zweig und Rilke in der kritischen Zeit um den Ersten Weltkrieg erörtert. Brüche und Widersprüche dieser Verarbeitung in der Gegenwartsliteratur werden anhand der Werke von Pollack, Henisch, Geiger, E. Menasse und Messner exemplarisch dargestellt. Drittens stehen Erscheinungsformen von Intertextualität und Intermedialität in theoretischer Perspektivierung im Fokus, ihre verschiedenen Ausprägungen werden in detaillierten Analysen der Texte von Celan, Schnitzler, Hofmannsthal und Rilke aufgezeigt. Die Interpretationen zeugen in allen Bereichen von vielfältigen Veränderungen und Tendenzen in der österreichischen Literatur und vom Entstehen verschiedener Facetten der Modernität bei den untersuchten Autoren.
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Passagen Das Tier und der Souverän I, Fachbücher von Jacques Derrida
Passagen Das Tier und der Souverän I, Fachbücher von Jacques Derrida
Für Jacques Derrida bildete die Tätigkeit als Lehrender zeitlebens eine Quelle seines Denkens und Schreibens. Die Gesamtausgabe seiner Seminare bietet dem Leser die - im mehrfachen Wortsinn - unerhörte Chance, mit dem gesprochenen Wort des Philosophen in Berührung zu kommen. Den Anfang macht das letzte Seminar La bête et le souverain, das Derrida von Herbst 2001 bis Frühjahr 2003 an der École des Hautes Études en Sciences Sociales in Paris gehalten hat. Untersucht wird die politische und onto-theologische Geschichte des Begriffs und der Gestalten der Souveränität in ihren Verflechtungen mit der Geschichte eines Denkens des Lebenden. In Frage steht dabei insbesondere der Umgang mit dem tierlich genannten Lebenden im Verhältnis zum sogenannten 'Eigenen des Menschen'. La Fontaines Fabel Der Wolf und das Lamm, in der sich eine lange Tradition des Denkens über den Zusammenhang von Macht, Gewalt und Recht verdichtet, dient Derrida dabei als Ausgangs- und Bezugspunkt einer minutiösen Lektüre von Texten von Machiavelli, Hobbes, Rousseau, C. Schmitt, Heidegger, Agamben, Lacan, Deleuze, Valéry, Celan und anderen. So zeichnet sich nach und nach eine Art Taxonomie der Tierfiguren des Politischen und der Souveränität ab.
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Suhrkamp Im Raum der Stille, Belletristik von George Steiner
Suhrkamp Im Raum der Stille, Belletristik von George Steiner
Nach seinem grossen Erfolg "Warum Denken traurig macht. Zehn (mögliche) Gründe" legt George Steiner mit diesen Essays ein weiteres Werk bei Suhrkamp vor. Darin folgt der Meister des Lesens in literarisch-philosophischen Essays einem Zug glanzvoller Namen: Beckett und Brecht, Broch und Celan, Cioran und Canetti, Nabokov und Koestler, Kraus und Bernhard, Benjamin und Scholem, Céline, Simone Weil und Lévi-Strauss, um nur einige zu nennen. Die Mehrzahl von ihnen verbindet sich mit dem von Steiner selbst geprägten Begriff der Suhrkamp-Kultur. Geheimnis und Wunder, aber auch die Abgründe künstlerischer Schöpfung sind es, die den Kritiker anziehen. Unter seinem scharfen Blick können intellektuelle Masken durchaus fallen. Und doch ist George Steiner vor allem eines: ein Liebender. Versessen auf die Lektüre, auf den physiognomischen Klang der jeweils ganz eigenen Stimme, zieht er sie hinein in einen Raum des Geistes, wo dieser seine Flügel öffnen kann: in die Stille (Antoine de Saint-Exupéry). Nach den vielbesprochenen und erfolgreichen englischen, französischen und italienischen Ausgaben liegen George Steiners Lektüren, eine Auswahl seiner brillanten Essays für den New Yorker, nun endlich auch in deutscher Sprache vor.
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Alive Ag Herr Zwilling und Frau Zuckermann A1001412276
Alive Ag Herr Zwilling und Frau Zuckermann A1001412276
Im Westen der Ukraine, unweit der Grenze zu Rumänien, eine entlegene europäische Stadt: Czernowitz. Einst ein Zentrum jüdischer Kultur in der Bukowina, einer Grenzlandschaft, die über die Jahrhunderte vom Vielvölkergemisch geprägt war. Es war eine Gegend, in der Menschen und Bücher lebten, sagte der Dichter Paul Celan über die versunkene Welt seiner Jugend, die nur in der Literatur und in der Erinnerung über Zeiten hinweg lebendig bleibt. Zeiten der Auswanderung, Vertreibung und Vernichtung der Juden. In Czernowitz, wo die Jüdische Bevölkerung zeitweilig die Hälfte der Einwohner ausmachte, überlebten nur wenige die von Deutschen und Rumänen 1941 verordnete Deportation in die Lager Transnistriens. Im Mittelpunkt des Films stehen Mathias Zwilling und Rosa Roth-Zuckermann, die zu den letzten noch im alten Czernowitz geborenen Juden gehören. Beide verbindet eine tiefe Freundschaft, nicht zuletzt die deutsche Sprache. Täglich besucht Herr Zwilling in den Abendstunden die 90jährige Frau Zuckermann. Man spricht über frühere Zeiten, das gemeinsam Erlebte, über Politik und Literatur und die alltäglichen Sorgen. In den Lebensgeschichten dieser beiden Menschen steckt das Elend dieses Jahrhunderts. Mit ihren Erinnerungen verknüpft der Film Episoden aus dem jüdischen Leben im heutigen Czernowitz, das sich mit Ende der Sowjetunion erstmalig wieder regt.
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Weidler Buchverlag Berlin »Wer wusste je das Leben recht zu fassen«
Weidler Buchverlag Berlin »Wer wusste je das Leben recht zu fassen«
Dieser Band enthält fünf Kapitel, darunter den Aufsatz »Bekenntnis einer schönen Seele oder Darstellung eines sonderbaren Menschen« über mögliche Intentionen und intendierte Motivationen der Goethe-Biographik (beginnend mit Bettine von Arnims »Briefwechsel mit einem Kinde« aus dem Jahr 1835 und endend mit Nicholas Boyle’s zweibändigem Werk »Goethe. The Poet and the Age« aus den Jahren 1991 und 1999). Abgedruckt ist ebenfalls der Beitrag »Dichtung, das kann eine Atemwende bedeuten« über die Gedichte Paul Celans und die historisch-kritische Edition seiner Werke. Zwei weitere Texte widmen sich dem »Mythos vom Ödipus und seinen Folgen« über diese besondere Mythentradition von Sophokles über Sigmund Freud zu Michel Foucault, außerdem der »Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?« (1784) über den bekannten Aufsatz von Immanuel Kant und seine Interpretation durch Michel Foucault. Das fünfte Kapitel mit dem Titel »Avantgarde und Experiment« enthält Darstellungen der Wiener Gruppe, des Wiener Aktionismus’ und der konkreten Poesie – und nicht zuletzt Sammelrezensionen von dreizehn Büchern zu Gottfried Benn aus dessen Jubiläumsjahr (2006) mit dem 120. Geburtstag und dem 50. Todestag. Dieser Band ist dem Literaturwissenschaftler Jörg Drews (1938-2009) gewidmet.
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De Gruyter Literatur intermedial
De Gruyter Literatur intermedial
Der Sammelband „Literatur intermedial“ konzentriert sich auf eine Epoche, die in besonderer Weise von medienästhetischen Paradigmenwechseln geprägt worden ist: die Phase vom Ende des Ersten Weltkriegs bis zum Ausbruch der Studentenunruhen in den westlichen Demokratien. Bereits in den Anfangsjahren der Weimarer Republik kommt es in Deutschland zu einem kulturellen Modernisierungsschub, der den Film zu einem neuen Leitmedium aufsteigen lässt und die Literatur zu einer programmatischen Neuorientierung zwingt. Zugleich bleiben im Kontext konservativer Strömungen überkommene Medienpräferenzen virulent, wobei man auch hier unverkennbar auf die veränderten Rahmenbedingungen reagiert. Die Jahrzehnte zwischen der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten und den westeuropäischen Studentenunruhen werden zumeist als Phasen ohne medienästhetische Innovationen angesehen ‑ eine Fehleinschätzung, wie mehrere Beiträge des vorliegenden Bandes zeigen können, indem sie vor Augen führen, wie intermediale Schreibweisen und medienästhetische Reflexionen auch zwischen 1933 und 1968 konsequent weiterentwickelt werden. Zwanzig Beiträge zu Werken von Franz Kafka, Thomas Mann, Alfred Döblin, Robert Musil, Gottfried Benn, Paul Celan, Heiner Müller und anderen Autoren erweisen Intermedialität als zentrales Phänomen im Kunstdiskurs des 20. Jahrhunderts und führen zu einer Neubewertung etablierter Werk-, Gattungs- und Epochenmodelle.
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Wallstein Verlag Ahasver, der Ewige Jude
Wallstein Verlag Ahasver, der Ewige Jude
Eine kulturwissenschaftlich fundierte Darstellung des brisanten Themas in Text- und Bilddokumenten von der Frühen Neuzeit bis in die Moderne. Es ist ein im kollektiven Gedächtnis fest verankerter Mythos: das Los des Ahasver, des Ewigen Juden, von dem erzählt wird, dass er dem auf dem Kreuzweg schmachtenden Christus die Rast missgönnt habe und dafür zu ewiger Wanderschaft verdammt worden sei. Die Wurzeln der Überlieferung reichen bis ins Mittelalter zurück, doch erst zu Beginn des 17. Jahrhunderts beginnt der Stoff sein hohes Wirkungspotential zu entfalten. Ahasver wird zu einer plastischen und zugleich mirakulösen Figur, die ihren Siegeszug quer durch Europa antritt. Ein antijudaistischer Ton ist dabei nicht zu verkennen. Und auch wenn im Laufe der Zeit identifikatorische Formen der Aneignung den Mythos durchdringen, bleibt doch die Gefahr judenfeindlicher Aktualisierung präsent, wie nicht zuletzt die NS-Propaganda zeigt. Das Buch verfolgt die ebenso erstaunliche wie ungeheure Karriere dieser Figur von der Frühen Neuzeit bis in die Moderne, wobei das Augenmerk vor allem den brisanten Dokumenten des deutschen Kulturraums gilt. Ob Goethe, Heine, Wagner oder Celan – sie alle sind Stimmen eines Chors, der gerade in seiner Dissonanz bezeugt, dass Mythos und Protagonist das Schicksal teilen, nicht sterben zu können.
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