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Aisthesis Peter Weiss Jahrbuch A1069490505
Aisthesis Peter Weiss Jahrbuch A1069490505
Das dreißigste Peter Weiss Jahrbuch wird eröffnet durch eine Reihe von Beiträgen, die zeitgenössische Reaktionen auf die um 1960 wiederholt konstatierte ›Krise des Romans‹ bzw. ›Krise des Erzählens‹ reflektieren. Behandelt werden hier Autorinnen und Autoren wie Ilse Aichinger, Hubert Fichte, Günter Grass, Peter Handke, Arno Schmidt und Peter Weiss. Weitere Aufsätze gelten der Thematisierung des Nationalsozialismus bei Christian Geissler und Paul Schallück; der Schiffbruchmetapher bei Peter Weiss, der Ästhetik des Theater-Kollektivs Rimini Protokoll sowie einem Rückblick auf die (kunst-)politischen Debatten, die in der Zwischenkriegszeit vor allem in der Wiener Zeitschrift Kunst und Volk geführt wurden. Anschließend werden ein Zeugnis der Peter Weiss-Rezeption aus Taiwan vorgestellt und Forschungsbeiträge zu Peter Weiss, Paul Celan, zur politischen Gegenwartsliteratur, zu Flucht und Vertreibung in der Nachkriegsliteratur, zur Darstellung des Kriegs nach 2011 und zum ›Ereignis‹ als narratologisches Konzept rezensiert sowie das neue Handbuch zu Postkolonialismus und Literatur besprochen. Ein Register aller Beiträge der Peter Weiss Jahrbücher 21 bis 30 (2012 bis 2021) beschließt den Band. Mit Beiträgen von Lena Abraham, Nicholas Beckmann, Arnd Beise, Livia Rebecca Bogenstätter, Ines Böker, Anna Dąbrowska; Franz- Josef Deiters, Thilo Diefenbach, Stephan Feldhaus, Lukas Hermann, Ivana Perica, Rüdiger Sareika, Friederike Schneider, Sanna Schulte, Swen Schulte Eickholt, Jochen Vogt, Katrin Wellnitz.
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KNV Besorgung Chinese Poetry and Translation A1056219866
KNV Besorgung Chinese Poetry and Translation A1056219866
Chinese Poetry and Translation: Rights and Wrongs offers fifteen essays on the triptych of poetry + translation + Chinese. The collection has three parts: "The Translator's Take," "Theoretics," and "Impact." The conversation stretches from queer-feminist engagement with China's newest poetry to philosophical and philological reflections on its oldest, and from Tang- and Song-dynasty classical poetry in Western languages to Baudelaire and Celan in Chinese. Translation is taken as an interlingual and intercultural act, and the essays foreground theoretical expositions and the practice of translation in equal but not opposite measure. Poetry has a transforming yet ever-acute relevance in Chinese culture, and this makes it a good entry point for studying Chinese-foreign encounters. Pushing past oppositions that still too often restrict discussions of translation-form versus content, elegance versus accuracy, and "the original" versus "the translated" - this volume brings a wealth of new thinking to the interrelationships between poetry, translation, and China.
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Beck C.H. Dieses unruhige Ich, Belletristik von Dieter Burdorf
Beck C.H. Dieses unruhige Ich, Belletristik von Dieter Burdorf
100. Geburtstag am 25. Juni 2026: Die neue Biographie von Ingeborg Bachmann Ingeborg Bachmann hat mit ihrer Lyrik, ihren Erzählungen, Hörspielen und Romanen die deutschsprachige Literatur nach 1945 geprägt wie wenige andere. Ebenso fesselnd sind ihre Person und ihre grossen, sprachmächtigen Briefwechsel, die teils erst vor Kurzem bekannt wurden. Dieter Burdorfs eindrucksvolle Biographie erzählt ihr Leben auf dieser neuen Grundlage zwischen Licht und Dunkel, zwischen Ruhm und innerer Gefährdung. "Dieses unruhige Ich" - so hat Ingeborg Bachmann sich selbst beschrieben. Es war ein Ich, das sich in Beziehungen von existentieller Intensität erlebte, Beziehungen, in denen Leben und Schreiben untrennbar verflochten waren. Mit Paul Celan verband Bachmann die tragisch scheiternde Liebe ihres Lebens. Mit Max Frisch versuchte sie vier Jahre lang, ein eheähnliches Leben zu führen, was mit ihrem Zusammenbruch endete. Eine sommerliche Affäre mit dem jungen Hans Magnus Enzensberger wurde in eine Freundschaft verwandelt, die ebenfalls zerbrach. Zu Hans Werner Henze unterhielt Bachmann dagegen eine stabile Lebens- und Arbeitsbeziehung. Mit anderen Schriftstellerinnen wie Ilse Aichinger, Marie Luise Kaschnitz und Nelly Sachs diskutierte sie Probleme schreibender Frauen in einer männlich dominierten Gesellschaft. Dieter Burdorf macht eine Autorin sichtbar, die in der europäischen Kulturwelt glänzend vernetzt war und deren flackernde Vielgestaltigkeit sich erst heute ermessen lässt.
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Harrassowitz Störfall Peter Weiss A1068043454
Harrassowitz Störfall Peter Weiss A1068043454
Unbestritten ist Peter Weiss einer der wichtigsten Autoren und Dramatiker der deutschen Literatur des 20. Jahrhunderts. Der von Michael Hofmann und Agata Mirecka herausgegebene Band Störfall Peter Weiss ist das Ergebnis einer wissenschaftlichen Tagung, die 2022 in Potsdam stattfand. Die Beiträge von Literaturwissenschaftler*innen aus Deutschland, Polen, der Schweiz und Italien bieten eine facettenreiche Palette von Aspekten, die das Leben und Werk von Peter Weiss bestimmten. Paul Celan, Walter Benjamin und Konrad Swinarski sind nur einige der Namen, die hier mit Weiss in Verbindung gebracht werden. Deutsche und polnische Autor*innen (Michael Hofmann, Monika Tokarzewska, Artur Pełka und Zbigniew Feliszewski) widmen sich unterschiedlichen Themenkomplexen und Fragestellungen, die sich aus Weiss’ Auseinandersetzung mit den genannten Persönlichkeiten ergeben. Berücksichtigt wird auch der italienische Kontext von Peter Weiss (Gerhard Friedrich) sowie die Bezüge Weiss’ zum Werk Franz Kafkas (Agata Mirecka). Der autobiografische Kontext (Karol Sauerland) sowie die für Weiss ausschlaggebende Kulturpolitik der DDR (Arnd Beise) werden ebenfalls ausführlich dargelegt. Julia Lind schließlich überträgt Peter Weiss’ dramaturgische Tradition am Beispiel des She She Pop in eine zeitgemäße Form des Dokumentartheaters. Die Beiträge zu dem Band wurden im Doppelblindverfahren (Double-Blind-Review) begutachtet von: Dr. Zvonimir Glavas, Prof. Dr. Zoltan Kulcsar-Szabo, Prof. Dr. Lothar von Laak, Prof. Dr. Paul Martin Langner, Prof. Dr. Sonja Novak und Prof. Dr. Jelena Speicer.
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OTTO Belletristik Die Seele des Nebels Gedichte aus Tschechien diverse
OTTO Belletristik Die Seele des Nebels Gedichte aus Tschechien diverse
Böhmen liegt am Meer? Die Sprecher der Tschechischen Republik als Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2026 folgen William Shakespeares wintermärchenhafter Vorstellung und sagen: ja, Tschechien liegt am Meer. Wer sich eingehend mit der Lyrik des Landes beschäftigt hat, kann dem nur zustimmen: Seit Menschengedenken ist es ein Leuchtturm in Sachen Poesie für den ganzen europäischen Kontinent. Die Anthologie präsentiert jüngste, junge und junggebliebene Stimmen, die einmal mehr ein poetisches Sprechen in den Fokus rücken, das von der konkreten Poesie bis zu den feinsten und sinnlichsten Einstimmungen in unsere Gegenwart reicht. Hier ist die Nacht »voll von unsichtbarem Leuchten« (Tereza Binová), Gesichter erscheinen »im Rund des Augenpaares« (Petr Váša), man »flüstert mit der Kaffeepflanze« (Anna Štičková) und das Land ist bevölkert von »Schwebeschlangen« (Vojtěch Vacek), dem »Tausendfüßler als mächtiges Raubtier« (Tereza Binová). Zuweilen ist es aber auch – umgekehrt – ein »eingezäuntes Meer« (Daria Gordová). Aufregend Pavel Novotnýs Lautgedichte, die im wahren Wortsinn laut sind, ebenso die »physischen« Texte Petr Vášas, bei denen es schon vorkommen kann, dass bei den »Lokomotiven die Räder taumeln«. Die Anthologie erlaubt einen Blick in die aktuelle Szene des Ehrengasts Tschechien, die einen »Akut setzt« (Paul Celan) und an Zeitgenossenschaft nichts zu wünschen übrig lässt. Gedichte von Tereza Bínová, Daria Gordová, Pavel Novotný, Anna Štičková, Vojtěch Vacek und Petr Váša. Interlinearversionen von Martina Šťastná und Alina Zarubina. Nachdichtungen von Marit Heuß, Róža Domašcyna, Marion Poschmann, Christian Schloyer, Tim Holland und Alexander Kappe.
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Hierax Medien Zwei Menschen sind in mir A1079574304
Hierax Medien Zwei Menschen sind in mir A1079574304
Erste umfassende Biografie der bedeutendsten deutschsprachigen Dichterin des 20. Jh. Fünfzig Jahre nach ihrem Tod fordern Ingeborg Bachmanns Briefe eine neue Perspektive auf Leben und Werk dieser Autorin, die uns heute aktueller denn je erscheint. Andrea Stolls Biografie beleuchtet das unübersehbare Spektrum Bachmann'scher Ambivalenzen von seinen Ursprüngen her und führt uns vor Augen, wie diese ikonische Dichterin in eine Spirale von Selbstinszenierung und Selbstzerstörung geraten konnte. Dabei stützt Stoll sich neben wissenschaftlichen Recherchen auf Gespräche mit Zeitzeugen und die Auswertung jüngst veröffentlichter Briefe und Tagebucheinträge. Der erfahrenen Bachmann-Forscherin gelingt so eine erste umfassende Biografie, die viele Rätsel dieses Lebens von den Anfängen bis zu ihrem Ende offenlegen kann. Grenzgänge zwischen Literatur und Leben. Ein Vorwort 1 Kindheit im Zwischenreich 2 Schreiben als Zuflucht 3 Schweigen und Verschweigen 4 Das Gesetz des Vaters 5 Fräulein Niemand 6 Schwarzmarkt der Emotionen 7 Bachmann und Celan 8 Dichterin und Working Girl 9 Zwei Königskinder 10 Literatur als Beruf 11 Der Preis der Freiheit 12 Ecco un'artista 13 Auf Liebe und Tod 14 Mein Vorhaben: Ankommen 15 Wir wären ein Unheil füreinander 16 Fluchten und Ausweichmanöver 17 Ein Drama mit Ankündigung 18 Gespensterbriefe und Auslöschung 19 Weltbürgerin und Verlorene 20 Das Schizoid der Welt 21 Todesarten und Doppelexistenz 22 Das Ende aller Fluchten
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Frölich und Kaufmann Dieses unruhige Ich. Ingeborg Bachmann. Eine Biografie. Zum 100. Geburtstag der Dichterin. 15064971
Frölich und Kaufmann Dieses unruhige Ich. Ingeborg Bachmann. Eine Biografie. Zum 100. Geburtstag der Dichterin. 15064971
100. Geburtstag am 25. Juni 2026: Die neue Biografie von Ingeborg Bachmann. Ingeborg Bachmann hat mit ihrer Lyrik, ihren Erzählungen, Hörspielen und Romanen die deutschsprachige Literatur nach 1945 geprägt wie wenige andere. Ebenso fesselnd sind ihre Person und ihre großen, sprachmächtigen Briefwechsel, die teils erst vor Kurzem bekannt wurden. Dieter Burdorfs eindrucksvolle Biografie erzählt ihr Leben auf dieser neuen Grundlage zwischen Licht und Dunkel, zwischen Ruhm und innerer Gefährdung. »Dieses unruhige Ich« - so hat Ingeborg Bachmann sich selbst beschrieben. Es war ein Ich, das sich in Beziehungen von existentieller Intensität erlebte, Beziehungen, in denen Leben und Schreiben untrennbar verflochten waren. Mit Paul Celan verband Bachmann die tragisch scheiternde Liebe ihres Lebens. Mit Max Frisch versuchte sie vier Jahre lang, ein eheähnliches Leben zu führen, was mit ihrem Zusammenbruch endete. Eine sommerliche Affäre mit dem jungen Hans Magnus Enzensberger wurde in eine Freundschaft verwandelt, die ebenfalls zerbrach. Zu Hans Werner Henze unterhielt Bachmann dagegen eine stabile Lebens- und Arbeitsbeziehung. Mit anderen Schriftstellerinnen wie Ilse Aichinger, Marie Luise Kaschnitz und Nelly Sachs diskutierte sie Probleme schreibender Frauen in einer männlich dominierten Gesellschaft. Dieter Burdorf macht eine Autorin sichtbar, die in der europäischen Kulturwelt glänzend vernetzt war und deren flackernde Vielgestaltigkeit sich erst heute ermessen lässt.
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Aisthesis Peter Weiss Jahrbuch, Fachbücher
Aisthesis Peter Weiss Jahrbuch, Fachbücher
Das dreissigste Peter Weiss Jahrbuch wird eröffnet durch eine Reihe von Beiträgen, die zeitgenössische Reaktionen auf die um 1960 wiederholt konstatierten 'Krise des Romans' bzw. 'Krise des Erzählens' reflektieren. Behandelt werden hier Autorinnen und Autoren wie Ilse Aichinger, Hubert Fichte, Günter Grass, Peter Handke, Arno Schmidt und Peter Weiss. Weitere Aufsätze gelten der Thematisierung des Nationalsozialismus bei Christian Geissler und Paul Schallück, der Schiffbruchmetapher bei Peter Weiss, der Ästhetik des Theater-Kollektivs Rimini Protokoll sowie einem Rückblick auf die (kunst-)politischen Debatten, die in der Zwischenkriegszeit vor allem in der Wiener Zeitschrift Kunst und Volk geführt wurden. Anschliessend werden ein Zeugnis der Peter Weiss-Rezeption aus Taiwan vorgestellt und Forschungsbeiträge zu Peter Weiss, Paul Celan, zur politischen Gegenwartsliteratur, zu Flucht und Vertreibung in der Nachkriegsliteratur, zur Darstellung des Kriegs nach 2011 und zum 'Ereignis' als narratologisches Konzept rezensiert sowie das neue Handbuch zu Postkolonialismus und Literatur besprochen. Ein Register aller Beiträge der Peter Weiss Jahrbücher 21 bis 30 (2012 bis 2021) beschliesst den Band. Mit Beiträgen von Lena Abraham, Nicholas Beckmann, Arnd Beise, Livia Rebecca Bogenstätter, Ines Böker, Anna Dabrowska, Franz-Josef Deiters, Thilo Diefenbach, Stephan Feldhaus, Lukas Hermann, Ivana Perica, Rüdiger Sareika, Friederike Schneider, Sanna Schulte, Swen Schulte Eickholt, Jochen Vogt, Katrin Wellnitz.
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Beck Belletristik Dieses unruhige Ich Ingeborg Bachmann. Eine Biographie. Zum 100. Gebur Dieter Burdorf
Beck Belletristik Dieses unruhige Ich Ingeborg Bachmann. Eine Biographie. Zum 100. Gebur Dieter Burdorf
100. Geburtstag am 25. Juni 2026: Die neue Biographie von Ingeborg Bachmann Ingeborg Bachmann hat mit ihrer Lyrik, ihren Erzählungen, Hörspielen und Romanen die deutschsprachige Literatur nach 1945 geprägt wie wenige andere. Ebenso fesselnd sind ihre Person und ihre großen, sprachmächtigen Briefwechsel, die teils erst vor Kurzem bekannt wurden. Dieter Burdorfs eindrucksvolle Biographie erzählt ihr Leben auf dieser neuen Grundlage zwischen Licht und Dunkel, zwischen Ruhm und innerer Gefährdung. &#34,Dieses unruhige Ich&#34, - so hat Ingeborg Bachmann sich selbst beschrieben. Es war ein Ich, das sich in Beziehungen von existentieller Intensität erlebte, Beziehungen, in denen Leben und Schreiben untrennbar verflochten waren. Mit Paul Celan verband Bachmann die tragisch scheiternde Liebe ihres Lebens. Mit Max Frisch versuchte sie vier Jahre lang, ein eheähnliches Leben zu führen, was mit ihrem Zusammenbruch endete. Eine sommerliche Affäre mit dem jungen Hans Magnus Enzensberger wurde in eine Freundschaft verwandelt, die ebenfalls zerbrach. Zu Hans Werner Henze unterhielt Bachmann dagegen eine stabile Lebens- und Arbeitsbeziehung. Mit anderen Schriftstellerinnen wie Ilse Aichinger, Marie Luise Kaschnitz und Nelly Sachs diskutierte sie Probleme schreibender Frauen in einer männlich dominierten Gesellschaft. Dieter Burdorf macht eine Autorin sichtbar, die in der europäischen Kulturwelt glänzend vernetzt war und deren flackernde Vielgestaltigkeit sich erst heute ermessen lässt.
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Aisthesis Peter Weiss Jahrbuch
Aisthesis Peter Weiss Jahrbuch
Das dreißigste Peter Weiss Jahrbuch wird eröffnet durch eine Reihe von Beiträgen, die zeitgenössische Reaktionen auf die um 1960 wiederholt konstatierte ›Krise des Romans‹ bzw. ›Krise des Erzählens‹ reflektieren. Behandelt werden hier Autorinnen und Autoren wie Ilse Aichinger, Hubert Fichte, Günter Grass, Peter Handke, Arno Schmidt und Peter Weiss. Weitere Aufsätze gelten der Thematisierung des Nationalsozialismus bei Christian Geissler und Paul Schallück; der Schiffbruchmetapher bei Peter Weiss, der Ästhetik des Theater-Kollektivs Rimini Protokoll sowie einem Rückblick auf die (kunst-)politischen Debatten, die in der Zwischenkriegszeit vor allem in der Wiener Zeitschrift Kunst und Volk geführt wurden. Anschließend werden ein Zeugnis der Peter Weiss-Rezeption aus Taiwan vorgestellt und Forschungsbeiträge zu Peter Weiss, Paul Celan, zur politischen Gegenwartsliteratur, zu Flucht und Vertreibung in der Nachkriegsliteratur, zur Darstellung des Kriegs nach 2011 und zum ›Ereignis‹ als narratologisches Konzept rezensiert sowie das neue Handbuch zu Postkolonialismus und Literatur besprochen. Ein Register aller Beiträge der Peter Weiss Jahrbücher 21 bis 30 (2012 bis 2021) beschließt den Band. Mit Beiträgen von Lena Abraham, Nicholas Beckmann, Arnd Beise, Livia Rebecca Bogenstätter, Ines Böker, Anna Dąbrowska; Franz- Josef Deiters, Thilo Diefenbach, Stephan Feldhaus, Lukas Hermann, Ivana Perica, Rüdiger Sareika, Friederike Schneider, Sanna Schulte, Swen Schulte Eickholt, Jochen Vogt, Katrin Wellnitz.
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C.H. Beck Dieses unruhige Ich A1076992070
C.H. Beck Dieses unruhige Ich A1076992070
100. Geburtstag am 25. Juni 2026: Die neue Biographie von Ingeborg Bachmann Ingeborg Bachmann hat mit ihrer Lyrik, ihren Erzählungen, Hörspielen und Romanen die deutschsprachige Literatur nach 1945 geprägt wie wenige andere. Ebenso fesselnd sind ihre Person und ihre großen, sprachmächtigen Briefwechsel, die teils erst vor Kurzem bekannt wurden. Dieter Burdorfs eindrucksvolle Biographie erzählt ihr Leben auf dieser neuen Grundlage zwischen Licht und Dunkel, zwischen Ruhm und innerer Gefährdung. "Dieses unruhige Ich" - so hat Ingeborg Bachmann sich selbst beschrieben. Es war ein Ich, das sich in Beziehungen von existentieller Intensität erlebte, Beziehungen, in denen Leben und Schreiben untrennbar verflochten waren. Mit Paul Celan verband Bachmann die tragisch scheiternde Liebe ihres Lebens. Mit Max Frisch versuchte sie vier Jahre lang, ein eheähnliches Leben zu führen, was mit ihrem Zusammenbruch endete. Eine sommerliche Affäre mit dem jungen Hans Magnus Enzensberger wurde in eine Freundschaft verwandelt, die ebenfalls zerbrach. Zu Hans Werner Henze unterhielt Bachmann dagegen eine stabile Lebens- und Arbeitsbeziehung. Mit anderen Schriftstellerinnen wie Ilse Aichinger, Marie Luise Kaschnitz und Nelly Sachs diskutierte sie Probleme schreibender Frauen in einer männlich dominierten Gesellschaft. Dieter Burdorf macht eine Autorin sichtbar, die in der europäischen Kulturwelt glänzend vernetzt war und deren flackernde Vielgestaltigkeit sich erst heute ermessen lässt.
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Erich Schmidt Verlag Deutsche Dichter - Ihr Leben und Werk / Deutsche Dichter des 20. Jahrhunderts
Erich Schmidt Verlag Deutsche Dichter - Ihr Leben und Werk / Deutsche Dichter des 20. Jahrhunderts
Das Jahrhundert geht zu Ende – Zeit, sich einen Überblick über dessen deutschsprachige Literatur zu verschaffen. In diesem Werk wird versucht, aus der kaum zu überschauenden Literatur der letzten einhundert Jahre jene Autorinnen und Autoren herauszufiltern, die vielleicht als die "großen" Namen bleiben könnten. Wissenschaftler und Kritiker aus acht Ländern schreiben über: Ilse Aichinger · Alfred Andersch · Ingeborg Bachmann · Gottfried Benn · Thomas Bernhard · Johannes Bobrowski · Heinrich Böll · Bertolt Brecht · Rolf Dieter Brinkmann · Hermann Broch · Elias Canetti · Paul Celan · Heimito von Doderer · Alfred Döblin · Friedrich Dürrenmatt · Günter Eich · Hans Magnus Enzensberger · Max Frisch · Stefan George · Günter Grass · Peter Handke · Gerhart Hauptmann · Marlen Haushofer · Hermann Hesse · Georg Heym · Wolfgang Hildesheimer · Hugo von Hofmannsthal · Ödön von Horváth · Peter Huchel · Hans Henny Jahnn · Ernst Jandl · Uwe Johnson · Ernst Jünger · Franz Kafka · Sarah Kirsch · Wolfgang Koeppen · Karl Kraus · Günter Kunert · Else Lasker-Schüler · Heinrich Mann · Thomas Mann · Ernst Meister · Heiner Müller · Robert Musil · Rainer Maria Rilke · Joseph Roth · Peter Rühmkorf · Nelly Sachs · Arno Schmidt · Arthur Schnitzler · Anna Seghers · Carl Sternheim · Botho Strauß · Georg Trakl · Kurt Tucholsky · Martin Walser · Robert Walser · Frank Wedekind · Peter Weiss · Christa Wolf
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Traugott Bautz Die Laute der Liebe
Traugott Bautz Die Laute der Liebe
Inhaltsverzeichnis A Lachen I Versuch über das Lachen 1. Das überlegene, das böse und das befreiende Lachen 2. "Der Idiot der Familie": Der kleine Spaßvogel Gustave Flaubert 3. Frauenlachen - Männerlachen 4. "Instrumentalkomiker" und Tramp-Valentin und Chaplin 5. Friedrich Schlegels und Charles Baudelaires Reflexionen über das Wesen des Lachens 6. Antonin Artauds Lachkomposition 7. Das Lachen von E.T.A. Hoffmanns Prinzessin Brambilla oder die Duplizität der Existenz II Romantische Ironie als "progressive; Universalpoesie". Zu Friedrich Schlegels Konzept einer ästhetischen Anthropologie B Liebe I Die Philosophie der Liebe in der Renaissance II Liebesphilosophie und Liebesmystik im achtzehnten Jahrhundert III Sehnsucht - Quelle des Schöpferischen IV Liebe zur Heimat: Paul Celan und die Bukowina V Liebe zur Kindheit: Chris Bezzels Rückblick auf die Kindheit in KIT VI Innere Orte, geliebte Orte der inneren Landschaft (Kartographie/Topophilie) VII Die bedingungslose Liebe Friedrich de la Motte-Fouqués Undine (1811) C Müßiggang I. Versuch zur Neudefinition des Müßiggangs II. Das Spiel mit den Verkehrsregeln der Gesellschaft III. Spaziergänge in Sprachlandschaften IV Weiblicher Müßiggang - eine Utopie? 1. Frauen und Müßiggang 2. Die Müßiggängerin 3. Pathologie der Normalität V Müßiggang oder die Kunst zu leben. Künstler, Leben, Kunst VI Müßiggang und Bildung - Rückblick. Die Wochenend-Universität in Hannover nach dem Fall der Mauer (1990) VII Live here and now Drucknachweise
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GRIN Bertolt Brechts Lesebuch für Städtebewohner
GRIN Bertolt Brechts Lesebuch für Städtebewohner
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald (Deutsche Philologie), Veranstaltung: Lyrik des 20. Jahrhunderts. Brecht - Benn - Celan, 8 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Tradition der Großstadtlyrik nahm in der deutschen Literatur einen großen Raum ein. Insbesondere um die Jahrhundertwende und nach dem Ersten Weltkrieg spielte diese Form der Poesie eine wichtige Rolle. Urbanisierung, Massenelend, gesellschaftliche Randgruppen und ausschweifende Lebensgestaltung waren sowohl kennzeichnend für diesen Stil der Lyrik als auch für eine ganze Epoche selbst. In dieser Zeit wirkte Bertolt Brecht und auch er versuchte, seine ersten Großstadterfahrungen zu verarbeiten bzw. den Lebensstil zu beschreiben. Ein zentrales Werk bildet die Gedichtsammlung "Aus dem Lesebuch für Städtebewohner", welches im Zeitraum von 1921 bis 1928 entstand. Diese Anthologie vermittelt einen Eindruck, wie es in der Weimarer Republik in den Goldenen Zwanzigern zuging. In der Seminararbeit Bertolt Brechts Lesebuch für Städtebewohner. Gedichte im Spiegel der Gesellschaft - Was bewirkt Lyrik im 20. Jahrhundert? soll das Lesebuch für Städtebewohner analysiert und daraufhin untersucht werden, welche Wirkungsabsichten von diesem Werk ausgehen. Parallel dazu wird herausgearbeitet, inwieweit die Neue Sachlichkeit - eine Tendenz in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts - zum Tragen kommt. Weiterhin untersucht die Darstellung, ob und welche Gruppen der Gesellschaft angesprochen und welche Ansprüche bzw. Anforderungen an das Publikum gestellt werden. Die Große kommentierte Berliner und Frankfurter Ausgabe bildet die textliche Grundlage der Seminararbeit.
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Jüdischer Verlag Das Buch Hiob und das Schicksal des jüdischen Volkes
Jüdischer Verlag Das Buch Hiob und das Schicksal des jüdischen Volkes
1945, nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, schrieb in Zürich die Philosophin und Schriftstellerin Margarete Susman Das Buch Hiob und das Schicksal des jüdischen Volkes . Es ist der Versuch angesichts der Shoah, »in diesem Augenblick einer Weltkatastrophe«, die Geschichte des jüdischen Volkes aus dem Buch Hiob zu erklären, seinem Hadern mit Gott, seinem Fragen nach Gerechtigkeit. ln einzelnen Abschnitten über den Ursprung, die Schuld, die Verfolgung, den Zionismus, die Hoffnung deutet sie das Buch Hiob neu. Die überlieferte biblische Geschichte erweist sich als unvermindert gegenwärtig. »Jude sein heißt, sich entscheiden«, heißt es am Beginn lakonisch, und im Fortgang entfaltet Margarete Susman Grenzen und Möglichkeiten einer solchen Entscheidung. Margarete Susmans Das Buch Hiob und das Schicksal des jüdischen Volkes ist heute weithin vergessen. Ihr Beharren auf einer religiösen Substanz in Formen des alltäglichen Zusammenlebens, in der Dichtung wie Philosophie mutet fremd an. Doch es ist eine Fremdheit, mit der vertraut zu machen sich lohnt. Ihre Hiobdeutung, die sie zuerst 1929 in einem Aufsatz über Franz Kafka vorbrachte, hat Martin Buber, Walter Benjamin, Gershom Scholem und Paul Celan beeinflußt. »Es gibt«, schreibt Margarete Susman, »keine große Leistung des Judentums im Exil bis in die späte Dichtung Kafkas hinein, die den Prozeßpartner nicht mehr mit Namen nennt, die nicht im Kern eine Theodizee, der Versuch einer Rechtfertigung Gottes vor seinem Volk oder eine Rechtfertigung des Volkes vor Gott wäre. Die ganze große nachbiblische Überlieferung kreist letztlich um diese Frage.«
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Ibidem Regenbogen über der Donau
Ibidem Regenbogen über der Donau
Im Laufe der Jahrhunderte hat die Ukraine tiefe historische und kulturelle Beziehungen zu den deutschsprachigen Ländern gepflegt. Als ehemalige Kronländer des Habsburgerreichs waren die westukrainischen Regionen Galizien und Bukowina bis Ende des Ersten Weltkriegs Teile eines einheitlichen deutschsprachigen politischen und kulturellen Raumes. Westukrainische Schriftsteller wie Iwan Franko, Jurij Fedkowytsch oder Olha Kobylanska haben gelegentlich auch auf Deutsch geschrieben, zahlreiche Werke von Taras Schewtschenko, Lesja Ukrainka, Mychajlo Koziubynskyj und Wasyl Stefanyk wurden ins Deutsche übersetzt. Im Gegenzug nahmen deutschsprachige, aus diesen Kronländern der Donaumonarchie stammende Autoren – wie Leopold von Sacher- Masoch, Karl Emil Franzos, Joseph Roth, Soma Morgenstern, Rose Ausländer, Manès Sperber und Gregor von Rezzori – sowie zur nächsten Generation zählenden, ebenfalls auf Deutsch schreibende Lyriker – wie Paul Celan, Alfred Gong, Immanuel Weißglas und Manfred Winkler – ukrainische Themen und Motive in ihre Werke auf. Zwischen der heutigen Ukraine und den deutschsprachigen Ländern haben sich so immer mehr Fäden gewissermaßen zu einer Art literarischen Netzwerks verdichtet, das den Lesern noch nie so viele Möglichkeiten wie heute eröffnet hat, sich mit der spannenden Literaturgeschichte der Ukraine zu befassen. Doch bis heute finden sich Lücken, die ihrer literaturwissenschaftlichen Erfassung noch harren. Etliche Aspekte dieses Problemfeldes werden im vorliegenden Buch erhellt und kritisch-analytisch dargestellt. Der Band wendet sich an Slawisten, Komparatisten, Osteuropahistoriker und alle, die einen tieferen Einblick in die reiche Literatur- und Kulturgeschichte der Ukraine erhalten wollen.
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Engeler Region der Unähnlichkeit, Belletristik von Jorie Graham
Engeler Region der Unähnlichkeit, Belletristik von Jorie Graham
Region der Unähnlichkeit ist eine ausgedehnte Meditation über die Idee der Geschichte und insbesondere über den auf Ansehnlichkeit und Form, auf Wohlgestalt gerichteten Trieb der westlichen Kultur. Grahams Gedichte erkunden eine Realität, die sich jenseits der konfektionierten Vorstellungen von ihr und noch jenseits jeder poetischen Gestalt überall dort zeigt, wo die Bilder, die lyrischen Fotografien und die Kino-Effekte der Erzählung verschwinden. Die Wirklichkeit, die sie entdecken, liegt dort, wo sich von ihr nichts zeigen lässt. Sie bewegt sich unterhalb des Gesagten, in den Falten des Gesehenen, den grösser werdenden Pausen zwischen dem Gehörten. Jorie Grahams Lyrik schält die immer engeren Verkleidungen der Hüllen des Realen ab, um die Spannungen zwischen innerem und äusserem Leben, zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Ruhe und Bewegung, die Schichten des Lichts und des Dunkels freizulegen. Meditative Dichtung von einer Sprungkraft und Präzision, wie man sie im deutschen Sprachraum zuletzt nur in der Lyrik von Rilke und Celan finden konnte, nimmt sie die Fragen nach Sein und Zeit, Sprache und Blick, Geste und Leiden dort auf, wo die Filmtheater und Altersheime, die Cabarets, die blockierten Aufzüge und die Irrenhäuser von ihnen heimgesucht werden. Jorie Graham, geboren 1950 in New York City, wuchs in Rom auf, studierte an der Sorbonne in Paris Philosophie und an der New York University Film, bevor sie sich der Poesie zuwandte. Für ihre Gedichte hat sie zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter 1996 den Pulitzer Prize for Poetry. Sie lehrt als Boylston Professor of Rhetoric and Oratory an der Harvard University.
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Penguin Hardcover Gedichte fürs Gedächtnis, Belletristik von Ulla Hahn, Klaus Dohnanyi K5 080793222
Penguin Hardcover Gedichte fürs Gedächtnis, Belletristik von Ulla Hahn, Klaus Dohnanyi K5 080793222
Die schönsten deutschen Gedichte aus acht Jahrhunderten. In "Gedichte fürs Gedächtnis" versammelt die mehrfach ausgezeichnete Lyrikerin Ulla Hahn rund einhundert Gedichte aus acht Jahrhunderten, die besonders zum Auswendiglernen ausgewählt wurden. Die Auswahl umfasst nicht nur Höhepunkte der deutschen Dichtung, sondern auch vergessene Schätze. Von den Klassikern bis in die Gegenwart spannt die Sammlung alle Genres ein, darunter Lieder und Balladen, Sonette, Gedankenlyrik und Meditationen, die nicht nur dazu gedacht sind, die Leser zu erfreuen, sondern sie auch dazu zu verleiten, ihre Freude an der Poesie mit anderen zu teilen. Enthalten sind Gedichte von Ingeborg Bachmann, Gottfried Benn, Dietrich Bonhoeffer, Bertolt Brecht, Clemens Brentano, Paul Celan, Matthias Claudius, Simon Dach, Annette von Droste-Hülshoff, Joseph von Eichendorff, Paul Fleming, Theodor Fontane, Stefan George, Paul Gerhardt, Johann Wolfgang von Goethe, Franz Grillparzer, Andreas Gryphius, Albrecht Haushofer, Friedrich Hebbel, Heinrich Heine, Hermann Hesse, Friedrich Hölderlin, Hugo von Hofmannsthal, Erich Kästner, Gottfried Keller, Gertrud Kolmar, Else Lasker-Schüler, Nikolaus Lenau, Gotthold Ephraim Lessing, Friedrich von Logau, Conrad Ferdinand Meyer, Eduard Mörike, Wilhelm Müller, Friedrich Nietzsche, Novalis, August von Platen, Prediger, Rainer Maria Rilke, Friedrich Rückert, Nelly Sachs, Friedrich Schiller, Theodor Storm, Georg Trakl, Ludwig Uhland und Walther von der Vogelweide.
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Epubli BABIG
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Dieser dritte Teil einer aus unabhängigen Büchern bestehenden Reihe, zieht den Schlussstrich unter eine persönliche und subjektive Sicht auf die Vereinbarkeit von Wissenschaft und Spiritualität. Wie es da zu Babig kommt und warum es zu Babig kommt, muss der geneigte Leser schon selbst entdecken. Doch enthält der dritte Teil eine große Bitte: nehmen wir die Liebe und wenn schon nicht die Liebe, dann die Solidarität, die Mitmenschlichkeit, den Wunsch einander gemeinsam zum Konstruktiven und Positiven wachsen zu lassen, ernst! Es geht vermutlich ums Eingemachte. Eingemacht sind wir alle in das Schicksal unseres gemeinsamen Lebensraumes. Viele meinen es sei bereits 5 vor 12, doch keiner kann mir erklären, wieso es nicht schon 13 Uhr ist? Haben wir überhaupt noch eine Chance? Oder ist es unsere Chance darauf zu hoffen, noch eine Chance zu haben? Ein Zitat von Paul Celan beherrscht alle drei Bücher: " der mit himmeln geheizte feuerriss durch die Welt, die wer da rufe in seinem inneren....". Der Feuerriss entzweit die Menschheit in fast manichäischer Weise: der kalte Krieg, Republikaner gegen Demokraten, Konservative gegen Progressive und viele andere Beispiele. Es ist ganz so, wie Reinhard Mai in seinem "Narrenschiff" singt. Beim gegenseitigen Schädeleinschlagen merken wir nicht wie wir auf die Klippen zusteuern. Meine drei Bücher zeigen keine "Wahrheit" auf, sondern bloß Möglichkeiten. Wir sind nun einmal dazu verurteilt auszuwählen, was uns zusagt. Die Wissenschaft, verhaftet im erkennbaren Immanenten und die Spiritualität im unerkennbaren Transzendenten müssen nicht antagonistsch einander gegenüberstehen. Sie können sich versöhnen. Und mein Schlüssel dazu, meine Chiffre ist "Babig".
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Wunderhorn Die Seele des Nebels, Belletristik von Hans Thill
Wunderhorn Die Seele des Nebels, Belletristik von Hans Thill
Böhmen liegt am Meer. Die Sprecher der Tschechischen Republik als Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2026 folgen William Shakespeares wintermärchenhafter Vorstellung und sagen: ja, Tschechien liegt am Meer. Wer sich eingehend mit der Lyrik des Landes beschäftigt hat, kann dem nur zustimmen: Seit Menschengedenken ist es ein Leuchtturm in Sachen Poesie für den ganzen europäischen Kontinent. Die Anthologie präsentiert jüngste, junge und junggebliebene Stimmen, die einmal mehr ein poetisches Sprechen in den Fokus rücken, das von der konkreten Poesie bis zu den feinsten und sinnlichsten Einstimmungen in unsere Gegenwart reicht. Hier ist die Nacht voll von unsichtbarem Leuchten (Tereza Binová), Gesichter erscheinen im Rund des Augenpaares (Petr Váša), man flüstert mit der Kaffeepflanze (Anna Štiková) und das Land ist bevölkert von Schwebeschlangen (Vojtch Vacek), dem Tausendfüssler als mächtiges Raubtier (Tereza Binová). Zuweilen ist es aber auch - umgekehrt - ein eingezäuntes Meer (Daria Gordová). Aufregend sind Pavel Novotnýs Lautgedichte, die im wahren Wortsinn laut sind, ebenso die physischen Texte Petr Vášas, bei denen es schon vorkommen kann, dass bei den Lokomotiven die Räder taumeln. Die Anthologie erlaubt einen Blick in die aktuelle Szene des Ehrengasts Tschechien, die einen Akut setzt (Paul Celan) und an Zeitgenossenschaft nichts zu wünschen übrig lässt. Gedichte von Tereza Bínová, Daria Gordová, Pavel Novotný, Anna Štiková, Vojtch Vacek und Petr Váša. Interlinearversionen von Martina Šastná und Alina Zarubina. Nachdichtungen von Marit Heuss, Róža Domašcyna, Marion Poschmann, Christian Schloyer, Tim Holland und Alexander Kappe.
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