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Bücher, Literaten, literarische Figuren (Wandkalender 2026 DIN A4 hoch), CALVENDO Monatskalender A1075344607
Bücher, Literaten, literarische Figuren (Wandkalender 2026 DIN A4 hoch), CALVENDO Monatskalender A1075344607
Berühmte Schriftsteller in Deutschland und Europa an verschiedenen Standorten, bekannte literarische Figuren und originelle Bücherstapel aus verschiedenen Materialien und Perspektiven versammeln sich in diesem Kalender rund ums Buch und rund um Literatur. Hochwertiger Wandkalender mit 12 wunderschönen Bildern. Unsere Umwelt liegt uns am Herzen. Wir vermeiden Überproduktion und somit deutliche Abfallmengen, da wir bedarfsgerecht in Einzelfertigung in Deutschland (Made in Germany) produzieren. Wir halten unsere Transportwege kurz und sorgen für eine klimabewusste Logistik. 14 Seiten bestehend aus 1 Cover | 12 Monatsseiten | 1 Indexseite | Papprücken hinten Dieser erfolgreiche Kalender wurde dieses Jahr mit gleichen Bildern und aktualisiertem Kalendarium wiederveröffentlicht. Abbildungen:Januar: Karl Valentin, München Februar: Hahn der Stadtmusikanten, Bremen März: Ernst Elias Niebergall, Darmstadt April: Bücherstapel Mai: Schwejk, Lemberg Juni: Jonathan Swift, Dublin Juli: James Joyce, Dublin August: Heinrich Heine, Düsseldorf September: Bücherstapel Oktober: Heinrich Mann, Berlin November: Bücherstapel Dezember: Paul Celan, Czernowitz QUALITÄT - Hochwertiger Fotokalender mit 12 wunderschönen Motiven auf lichtbeständigem Bilderdruckpapier, robuste Spiralbindung mit Aufhängebügel. PERFEKTES GESCHENK – Kalender für Freunde und Familie, für Kinder und Erwachsene, jung und alt, zu Weihnachten, Geburtstag oder zwischendurch. VIELFALT – Bildkalender in verschiedenen Formaten, z.B. DIN A5, DIN A4, DIN A3 sowie DIN A2. Ob Naturmotiv, Gemälde oder Fotos, ideal für ein persönliches Wohlfühlambiente. Berühmte Schriftsteller in Deutschland und Europa von Autor(in): Hans-Georg Vorndran
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Sonderzahl Lesezeichen & Lebenszeiten A1075117974
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In Bücher vieler Autorinnen und Autoren legt Cornelius Hell seine Lesezeichen und reflektiert Sätze, die ihn nicht loslassen. Von ihnen aus macht er sichtbar, was für ihn die Grundkoordinaten eines Werkes und die Kernpunkte der Biografie einer Schriftstellerin oder eines Schriftstellers sind. Er beginnt bei den Romantikern Wilhelm Heinrich Wackenroder und Ludwig Tieck, stellt Denker wie Gustav Landauer oder Max Horkheimer vor und lässt die Dichterinnen Else Lasker-Schüler und Rose Ausländer oder Poeten wie Theodor Kramer, Paul Celan und Kurt Marti zu Wort kommen. Internationale Autoren wie Alexander Solschenizyn, José Saramago oder Gilbert Keith Chesterton sind ebenso vertreten wie die deutschen Schriftsteller Wolfgang Borchert und Carl Amery. Und natürlich gibt es viele Lesezeichen in der österreichischen Literatur – Essays über Hugo von Hofmannsthal, Ilse Aichinger, Friederike Mayröcker, Ernst Jandl und Elfriede Gerstl. Immer sind es persönliche Zugänge, die ein Werk, ein Gedicht oder die Sätze einer Prosa zum Leuchten bringen und ihre Relevanz sichtbar machen.Im zweiten Teil des Buches reflektiert der Autor Lebenszeiten im Licht der Literatur, angefangen von den Jahreszeiten und zentralen Festen wie Weihnachten, Neujahr und Ostern über Erfahrungen mit der Schule oder beim Spielen der Orgel bis hin zu Begegnungen mit Tieren oder einer Reise nach Moldawien. Auch Tagebücher kommen in den Blick – als immer wieder neue Versuche, die Lebenszeiten festzuhalten. Die Essays, die für die Ö1-Sendereihe Gedanken für den Tag entstanden, bilden kurze Liebeserklärungen an das Lesen und die poetischen Momente des Lebens. Am Ende steht der persönliche Weg in die Literatur: die ersten Lektüre-Erfahrungen und das lebenslange Warten auf neue Texte, nach denen nichts mehr so ist wie davor. Lesen und Leben in immer neuen Variationen.
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Epubli Emeritus oder Der Emerit. Vom entpflichtet - eingeschlossen - sein. Theaterstück. Personenstück
Epubli Emeritus oder Der Emerit. Vom entpflichtet - eingeschlossen - sein. Theaterstück. Personenstück
"Der Emerit. Vom entpflichtet – eingeschlossen – sein", Es ist die introspektive Reise eines Emeritierten, der sich in den Fängen seiner eigenen Gedanken wiederfindet. In einer Welt, in der die Menschen glauben, sich durch Bewegung und Gespräche fortzubewegen, sitzt der Emerit und "geht im Sitzen". Für ihn ist das wahre Gehen die fortwährende Bewegung des Geistes, während der Körper längst zur Ruhe gekommen ist. Er kritisiert die oberflächliche Realität, die das Denken mit Professuren gleichsetzt und es dann "emeritiert" – ein Akt, der für ihn einem Hinauswurf gleicht. „Emeritus oder Der Emerit. Vom Entpflichtet-eingeschlossen-Sein“ ist ein literarisches Stück, das aus verschiedenen Monologfragmenten besteht. Es ist die Reise eines emeritierten Professors, der sich in den Fängen seiner eigenen Überlegungen wiederfindet. Er sitzt in einem Raum und denkt, reflektiert das Denken, das ihn sein ganzes Leben begleitet hat; Denken ist sein Leben. Wer ihn sitzen sieht, denkt nur, er sitze nur, mache sonst nichts. Er arbeitet immer, indem er denkt. Denken kann auch zum Wahnsinn führen, wie bei Don Quijote, der zu viele Romane gelesen hatte; Paul Celan, der keine Antwort auf seine Fragen bekam; Hölderlin, der die Götter rief. Eine satirische Darstellung von Loriot, in der eine Frau ihren Partner darum bittet, etwas zu unternehmen, während er nur sitzt. In dieser Schizophrenie endet der Emerit. In diesem literarischen Mosaik aus Monologfragmenten begleiten wir einen emeritierten Professor auf seiner letzten, obsessiven Reise: dem Rückzug in die reine Innerlichkeit. Für die Außenwelt sitzt er nur still in seinem Zimmer in tragischer Passivität. Doch hinter der starren Fassade tobt die unaufhörliche Arbeit des Geistes. Ein satirisch-melancholisches Kammerspiel über die Einsamkeit eines Lebens, das ganz aus Gedanken bestand.
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Traugott Bautz Was Farbe bewirken kann A1009546763
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Die Malerin Friederike Kimmerle ist sich der besonderen Wirkung von Farben bewußt. Farben sind das bevorzugte Ausdrucksmittel ihrer Malerei. Das zeigt sich in ihren frühen Werken, die auf einer Nepalreise entstanden sind, und in den zahlreichen Bildern, die durch ihr Leben auf den Inseln Fehmarn und La Palma inspiriert worden sind. Auf der letzteren ist es besonders die Farblichkeit der Lava, die sie zu ›erforschen‹ sucht. Dialoge mit der Philosophie haben sie mit der Frage von Drinnen und Draußen konfrontiert. Eine ganze Serie von Bildern sucht der Problematik nachzugehen, warum im modernen Verkehrssystem die Wege keine Wege mehr sind, weil sie die Landschaft mehr durchschneiden als strukturieren. Die Poesie von Paul Celan, insbesondere das Gedicht ›Auge der Zeit‹; hat sie nachhaltig inspiriert. Sie arbeitet an einer malerischen Deutung dieser Poesie. Auch die Gedichte von Else Lasker-Schüler haben sie zu solchen Gestaltungen angeregt. Die interaktive und intermediale Seite ihrer Arbeit kommt vor allem in dem von ihr initiierten Projekt ›Ultramar‹ zum Ausdruck, bei dem Künstler der spanischen Insel La Palma und der niederländischen Stadt Zoetermeer zehn Jahre lang zusammen gearbeitet haben. Ferner sind ihre Dialoge mit afrikanischer Kunst für ihr interkulturelles Engagement von Bedeutung. Einige monochrome oder fast monochrome Bilder sind besonders ausdrucksstark. Zum Autor: Heinz Kimmerle, geboren 1930, ist emeritierter Professor für Philosophie. Während der letzten fünf Jahre seiner Anstellung war er Inhaber eines Stiftungs-Lehrstuhls für ›Grundlagen der interkulturellen Philosophie‹ an der Erasmus Universität Rotterdam. Nach seiner Emeritierung gründete er 1996 in Zoetermeer die ›Stiftung für interkulturelle Philosophie und Kunst‹. Seine Tochter Friederike Kimmerle ist Mitarbeiterin dieser Stiftung.
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Traugott Bautz Was Farbe bewirken kann
Traugott Bautz Was Farbe bewirken kann
Die Malerin Friederike Kimmerle ist sich der besonderen Wirkung von Farben bewußt. Farben sind das bevorzugte Ausdrucksmittel ihrer Malerei. Das zeigt sich in ihren frühen Werken, die auf einer Nepalreise entstanden sind, und in den zahlreichen Bildern, die durch ihr Leben auf den Inseln Fehmarn und La Palma inspiriert worden sind. Auf der letzteren ist es besonders die Farblichkeit der Lava, die sie zu ›erforschen‹ sucht. Dialoge mit der Philosophie haben sie mit der Frage von Drinnen und Draußen konfrontiert. Eine ganze Serie von Bildern sucht der Problematik nachzugehen, warum im modernen Verkehrssystem die Wege keine Wege mehr sind, weil sie die Landschaft mehr durchschneiden als strukturieren. Die Poesie von Paul Celan, insbesondere das Gedicht ›Auge der Zeit‹; hat sie nachhaltig inspiriert. Sie arbeitet an einer malerischen Deutung dieser Poesie. Auch die Gedichte von Else Lasker-Schüler haben sie zu solchen Gestaltungen angeregt. Die interaktive und intermediale Seite ihrer Arbeit kommt vor allem in dem von ihr initiierten Projekt ›Ultramar‹ zum Ausdruck, bei dem Künstler der spanischen Insel La Palma und der niederländischen Stadt Zoetermeer zehn Jahre lang zusammen gearbeitet haben. Ferner sind ihre Dialoge mit afrikanischer Kunst für ihr interkulturelles Engagement von Bedeutung. Einige monochrome oder fast monochrome Bilder sind besonders ausdrucksstark. Zum Autor: Heinz Kimmerle, geboren 1930, ist emeritierter Professor für Philosophie. Während der letzten fünf Jahre seiner Anstellung war er Inhaber eines Stiftungs-Lehrstuhls für ›Grundlagen der interkulturellen Philosophie‹ an der Erasmus Universität Rotterdam. Nach seiner Emeritierung gründete er 1996 in Zoetermeer die ›Stiftung für interkulturelle Philosophie und Kunst‹. Seine Tochter Friederike Kimmerle ist Mitarbeiterin dieser Stiftung.
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Epubli Genie Wahnsinn Suff A1066809263
Epubli Genie Wahnsinn Suff A1066809263
Genie. Wahnsinn. Suff. Genie & Wahnsinn. Alles Gestörte. Die Darstellung des Genies erlebt gegenwärtig eine Wiederbelebung. Zerstört der Hinweis auf Verrücktheit und Suff oder Geisteskrankheit das Werk als Ganzes? Sind die gesunden Meisterwerke eigentlich keine Geniestreiche? Selbst der Gesunde, Andersdenkende erkennt die Wirklichkeit mit dem Hinweis: „Das ist ja Irrsinn.“ Gehört das Leben eines Genies auf den Tisch oder soll nur das Werk den Meister loben? Oder spielt Vergangenheit oder Herkunft keine große Rolle? Aber warum eigentlich? Welche Funktion haben Sensationen in den jeweiligen Ordnungen heute? Was genau kann eine Geschichte, dass eine Formulierung nicht zu leisten vermag? Alles Fragen. Die Frage lautet: Wurde das Genie über das Denken und Schreiben verrückt oder war das Genie schon vorher wahnsinnig oder betrunken, um Geniales zu denken oder zu schreiben? Ein Beweis ist doch die Masse an Genies? Woher kommen diese? Alles Gestörte? Ist ein körperlich und geistig gesunder zu Höchstleistung überhaupt fähig? Von welchen Schreibtraditionen werden Ereignisse bestimmt und welche Typen haben sich in den letzten Jahrzehnten entwickelt? Wie sind Geschichten von Wahnsinn und Suff gestaltet? Was macht stilbildende Erlebnisse aus, die über Kulturgrenzen hinaus wirken? Kann mithilfe literarischer Verfahren vielleicht sogar neues Wissen erzeugt werden? Auf der Suche nach Antworten verbinden literaturwissenschaftliche, medizinhistorische und medientheoretische Ansätze. Genie, Wahnsinn und Suff lädt den Leser zu Spaziergängen durch diverse Fallgeschichten ein und stellt zugleich das erste interdisziplinäre Übersichtswerk zur Lebenskraft dar. Die behandelten Schriftsteller: von Jesus über Goethe, Hölderlin, Dylan Thomas, Ernst Hemingway, Celan, und viele, viele mehr. Die Beschreibung des Phänomens von Genie und Wahnsinn gehört zur Psychologie. Es ist die Abweichung des Wahnsinns vom Normalen zu sehen.
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C.H. Beck Geschichte der deutschen Lyrik A1001004658
C.H. Beck Geschichte der deutschen Lyrik A1001004658
Dieses Buch beschreibt die Entwicklung der deutschsprachigen Lyrik vom 10. bis ins 21. Jahrhundert. Es ordnet Gedichte allgemeinen historischen Prozessen zu, berücksichtigt aber genauso die Individualität der Autoren, die in ihren Texten die Suche nach Lebenssinn betreiben. Repräsentative Gedichte werden in ihrer Formsprache und ihrem Inhalt eingehender besprochen. Neben aller Information möchte dieses Buch auch das Vergnügen an den großen Leistungen der deutschen Lyrik wecken oder steigern. Die Geschichte der deutschsprachigen Lyrik beginnt im 10. Jahrhundert mit kurzen Texten für den Gebrauch: mit dem Petruslied und den Merseburger Zaubersprüchen. Von hier spannt sich ein weiter Bogen bis zur Gegenwart: über die hinreißenden und witzigen Liebesgedichte des Hochmittelalters, über die Sonette, in denen Andreas Gryphius um eine Ordnung der Welt ringt bis zu Klopstocks freien Rhythmen, in denen er ein neues Lebensgefühl feiert; von Goethes zahlreichen, in ihrer Fülle kaum glaublichen Formen der Ich-Aussprache über Hölderlins prophetische Rede bis zu Heines ironischen Scherzen; von Droste- Hülshoffs schmerzhaft-genauem Blick über Georges Machtsprüche und seine traurigen Lieder bis zu Benns Aufschwüngen und Lakonien; von Celans magischen Klängen über Enzensbergers Furor bis zu Rühmkorfs schönen Melancholien. Immer wieder wird in den Gedichten um ein Selbstverständnis gerungen, um die Frage, wie sich der einzelne Mensch in der ihn umgebenden Welt beschreiben und bestimmen kann; was gibt ihm Halt, wovon wendet er sich ab, was glaubt, und woran zweifelt er? Dabei entstehen ganz verschiedene Gedichttypen und höchst unterschiedliche Rhythmen. Diese Formen sind kein Zufall, sondern stehen in einem Verhältnis zur historischen Situation, aus der sie hervorgehen, verkörpern eine Weltdeutung. Die Geschichte der deutschen Lyrik als Zusammenhang darzustellen und gleichzeitig die Besonderheit ihrer vielen Stimmen zu entdecken - das ist Aufgabe dieses Buches.
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Swiridoff Anselm Kiefer A1000712846
Swiridoff Anselm Kiefer A1000712846
Für Anselm Kiefer ist Malerei Weltdeutung, deren Zauber in ihrer Vieldeutigkeit liegt. 1945 in Donaueschingen geboren, gehört er zu den bedeutendsten bildenden Künstlern der Gegenwart. Trotz einer erstaunlichen künstlerischen Entwicklung, die ihn von der Performance über die Malerei bis hin zur Skulptur führte, lassen sich wesentliche große thematische und motivische Komplexe in seinem Werk ausmachen. Es sind dies die Welt der Religionen und ihrer (Auferstehungs-)Mythen, die germanische Mythen- und Sagenwelt und ihre historischen Schnittmengen, die jüngste deutsche Geschichte, die er an "Deutschlands Geisteshelden" festmacht und schließlich die Materialien der modernen Erinnerung und ihrer Überlieferungsträger, allen voran das Buch und die Fotografie. Bei all dem betritt Kiefer den Boden der Geschichte zwar als Provokateur, doch stets auch unter der Prämisse des potentiell Mitschuldigen, der er, eine frühere Geburt vorausgesetzt, hätte sein können. Seine Künstlerbücher sammeln, ordnen und bewahren die Indizien und Ausgangspunkte solcher historischer Varianten, die er in die eigene Biographie projiziert. Oftmals entsteht Bedeutung bei ihm aus dem Zusammenwirken von Bild und Schrift. Seine Bildtitel, häufig Zitate von Celan bis Bachmann, bewegen sich auf der Grenze zwischen Symbolischem und Konkretem, da in den Augen des Künstlers Kunst immer auch mit der Aneignung des Unbegreiflichen sowie der Aufarbeitung jener Residuen zu tun, die aus der Lebenswelt des Einzelnen üblicherweise ausgeblendet sind. Mit zahlreichen zum größten Teil bislang nicht gezeigten neuen Bildern und Objekten, die neben den klassischen Malerfarben Acryl und Öl auch Materialien wie Blei, Asche, Scherben, Kleidungsstücke oder Schlangenhaut aufweisen, begleitet der vorliegende Band die erste große Schau des Künstlers in Deutschland seit mehr als 10 Jahren.
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Swiridoff Anselm Kiefer
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Für Anselm Kiefer ist Malerei Weltdeutung, deren Zauber in ihrer Vieldeutigkeit liegt. 1945 in Donaueschingen geboren, gehört er zu den bedeutendsten bildenden Künstlern der Gegenwart. Trotz einer erstaunlichen künstlerischen Entwicklung, die ihn von der Performance über die Malerei bis hin zur Skulptur führte, lassen sich wesentliche große thematische und motivische Komplexe in seinem Werk ausmachen. Es sind dies die Welt der Religionen und ihrer (Auferstehungs-)Mythen, die germanische Mythen- und Sagenwelt und ihre historischen Schnittmengen, die jüngste deutsche Geschichte, die er an "Deutschlands Geisteshelden" festmacht und schließlich die Materialien der modernen Erinnerung und ihrer Überlieferungsträger, allen voran das Buch und die Fotografie. Bei all dem betritt Kiefer den Boden der Geschichte zwar als Provokateur, doch stets auch unter der Prämisse des potentiell Mitschuldigen, der er, eine frühere Geburt vorausgesetzt, hätte sein können. Seine Künstlerbücher sammeln, ordnen und bewahren die Indizien und Ausgangspunkte solcher historischer Varianten, die er in die eigene Biographie projiziert. Oftmals entsteht Bedeutung bei ihm aus dem Zusammenwirken von Bild und Schrift. Seine Bildtitel, häufig Zitate von Celan bis Bachmann, bewegen sich auf der Grenze zwischen Symbolischem und Konkretem, da in den Augen des Künstlers Kunst immer auch mit der Aneignung des Unbegreiflichen sowie der Aufarbeitung jener Residuen zu tun, die aus der Lebenswelt des Einzelnen üblicherweise ausgeblendet sind. Mit zahlreichen zum größten Teil bislang nicht gezeigten neuen Bildern und Objekten, die neben den klassischen Malerfarben Acryl und Öl auch Materialien wie Blei, Asche, Scherben, Kleidungsstücke oder Schlangenhaut aufweisen, begleitet der vorliegende Band die erste große Schau des Künstlers in Deutschland seit mehr als 10 Jahren.
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Rombach Wissenschaft Hofmannsthal – Jahrbuch zur Europäischen Moderne A1059427060
Rombach Wissenschaft Hofmannsthal – Jahrbuch zur Europäischen Moderne A1059427060
Das Hofmannsthal – Jahrbuch zur europäischen Moderne erscheint seit 1993 und gilt als das wichtigste Organ der Hofmannsthal-Forschung. Es stellt die Werke Hugo von Hofmannsthals (1874–1929) in den ästhetischen und sozialhistorischen Kontext der europäischen Kultur der Moderne und bietet neben der Veröffentlichung bisher unpublizierter Briefwechsel Beiträge namhafter WissenschaftlerInnen zur Literatur, bildenden Kunst, Philosophie, Psychologie, Politik, zu Tanz und Theater der Jahrhundertwende: Inhalt des diesjährigen Bandes: Teodor de Wyzewa: Le Symbolisme de M. Mallarmé Herausgegeben und übersetzt von Rudolf Brandmeyer und Friedrich Schlegel Emil Saudek, Otokar Březina und Hugo von Hofmannsthal – Textgeflechte Mitgeteilt von Lucie Merhautová Arthur Schnitzlers ungarische Interviews Herausgegeben von Martin Anton Müller, übersetzt von Sándor Tatár Klaus E. Bohnenkamp: Rudolf Kassner und Martin Buber. Eine fast vergessene Beziehung Wolfram Malte Fues: Passagen zum »Passagen-Werk«. Hofmannsthals Zeichendeuter und Priesterzögling Joachim Seng: »das ahnungsvolle Geschäft der Poesie«. Paul Celans Hofmannsthal-Rezeption und das Gedicht »À la pointe acérée« Jutta Müller-Tamm: Eugen Bleuler besucht Gottfried Keller oder Das Hechtgrau der Maultrommel: Synästhesie im »Landvogt von Greifensee« Matthias Schöning: Der Bäckermeister. Theorie und Praxis der Ehre in Schnitzlers »Lieutenant Gustl« Konstanze Fliedl: Hysterie und Katharsis. Hermann Bahrs Schauspiel »Die Andere« David Brehm / Lotta Ruppenthal: Was nie gedruckt wurde, lesen. Lektüren des »weißen Flecks« in der Wiener und Prager Zeitungskultur des Ersten Weltkriegs Marcel Krings: »Aber nichts von Verantwortung«. Schuld, Gesetz und Literatur in Kafkas »Eine kleine Frau« Volker Mergenthaler: Erich Kästners »Spuk in Genf«. Zeitungslektüren vor der neunten Völkerbundkonferenz
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C.H. Beck Geschichte der deutschen Lyrik
C.H. Beck Geschichte der deutschen Lyrik
Dieses Buch beschreibt die Entwicklung der deutschsprachigen Lyrik vom 10. bis ins 21. Jahrhundert. Es ordnet Gedichte allgemeinen historischen Prozessen zu, berücksichtigt aber genauso die Individualität der Autoren, die in ihren Texten die Suche nach Lebenssinn betreiben. Repräsentative Gedichte werden in ihrer Formsprache und ihrem Inhalt eingehender besprochen. Neben aller Information möchte dieses Buch auch das Vergnügen an den großen Leistungen der deutschen Lyrik wecken oder steigern. Die Geschichte der deutschsprachigen Lyrik beginnt im 10. Jahrhundert mit kurzen Texten für den Gebrauch: mit dem Petruslied und den Merseburger Zaubersprüchen. Von hier spannt sich ein weiter Bogen bis zur Gegenwart: über die hinreißenden und witzigen Liebesgedichte des Hochmittelalters, über die Sonette, in denen Andreas Gryphius um eine Ordnung der Welt ringt bis zu Klopstocks freien Rhythmen, in denen er ein neues Lebensgefühl feiert; von Goethes zahlreichen, in ihrer Fülle kaum glaublichen Formen der Ich-Aussprache über Hölderlins prophetische Rede bis zu Heines ironischen Scherzen; von Droste- Hülshoffs schmerzhaft-genauem Blick über Georges Machtsprüche und seine traurigen Lieder bis zu Benns Aufschwüngen und Lakonien; von Celans magischen Klängen über Enzensbergers Furor bis zu Rühmkorfs schönen Melancholien. Immer wieder wird in den Gedichten um ein Selbstverständnis gerungen, um die Frage, wie sich der einzelne Mensch in der ihn umgebenden Welt beschreiben und bestimmen kann; was gibt ihm Halt, wovon wendet er sich ab, was glaubt, und woran zweifelt er? Dabei entstehen ganz verschiedene Gedichttypen und höchst unterschiedliche Rhythmen. Diese Formen sind kein Zufall, sondern stehen in einem Verhältnis zur historischen Situation, aus der sie hervorgehen, verkörpern eine Weltdeutung. Die Geschichte der deutschen Lyrik als Zusammenhang darzustellen und gleichzeitig die Besonderheit ihrer vielen Stimmen zu entdecken - das ist Aufgabe dieses Buches.
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Schöffling & Co. »Ich habe meine Skepsis, meine Kenntnisse und mein Gewissen.«, Belletristik von Walter Boehlich
Schöffling & Co. »Ich habe meine Skepsis, meine Kenntnisse und mein Gewissen.«, Belletristik von Walter Boehlich
Der Philologe, Kritiker, Übersetzer aus sechs Sprachen, Lektor und Publizist Walter Boehlich war ein einzigartiger Vermittler von Literatur. Als Intellektueller rettete er das literarische Erbe über die Brüche des 20. Jahrhunderts hinweg und öffnete es für eine kritische Neuinterpretation. Neben dieser Lebensleistung hinterlässt Walter Boehlich, von 1957 bis 1968 Cheflektor des Suhrkamp Verlags, eine enorme Korrespondenz, die 1944 mit einem Brief an seine nach Theresienstadt deportierte Mutter einsetzt und erst 2000 abbricht. In seinen Briefen an Autorinnen und Autoren, Redaktionen und Verlage manifestiert Boehlich eine Haltung, in der Sprach- und Literaturkritik untrennbar mit Gesellschaftskritik einhergehen. Philologische Gewissenhaftigkeit und moralische Verantwortung gehörten für ihn zusammen. Gleichzeitig sind seine Briefe stilistisch geschliffen, voller Witz und sprühendem Geist: Ihre Lektüre ist anhaltender Genuss. Zu Boehlichs 100. Geburtstag erscheint eine von Christoph Kapp und Wolfgang Schopf kommentierte, üppig bebilderte Auswahl seiner Briefe: Theodor W. Adorno, Ilse Aichinger, Ingeborg Bachmann, Samuel Beckett, Gottfried Benn, Ernst Bloch, Paul Celan, Ernst Robert Curtius, Hilde Domin, Hans Magnus Enzensberger, Erich Fried, Max Frisch, Jürgen Habermas, Wolfgang Hildesheimer, Walter Höllerer, Uwe Johnson, Henry Kissinger, Wolfgang Koeppen, Siegfried Kracauer, Ruth Landshoff, Herbert Marcuse, Fritz J. Raddatz, Frank Schirrmacher, Arno Schmidt, Gershom Scholem, Peter Suhrkamp, Peter Szondi, Peter Urban, Siegfried Unseld, Katharina Wagenbach, Martin Walser, Helene Weigel, Peter Weiss. Ein Reprint des Kursbogens „Autodafé“ der Literaturzeitschrift Kursbuch Nummer 15 liegt als gefalztes Plakat bei.
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Traugott Bautz Mircea Eliade interkulturell gelesen A1008018266
Traugott Bautz Mircea Eliade interkulturell gelesen A1008018266
Für den rumänischen Religionsphilosophen Mircea Eliade (1907-1986), der zugleich durch seine phantastischen Erzählungen und Romane literarischen Weltruhm erlangte, stellt die Entdeckung des nichteuropäischen Menschen und seiner geistigen Welt das wichtigste Phänomen des 20. Jahrhunderts dar. Namentlich die wissenschaftliche Erforschung exotischer (Natur-)Religionen ermöglicht dem Abendland eine geistige Horizonterweiterung ohnegleichen - und damit eine beträchtliche Relativierung und dringend notwendige Korrektur der eigenen eurozentristischen Denkweisen. In diesem Sinne umfassen Eliades wissenschaftliche Untersuchungen zur Religionsgeschichte sowohl zeitlich als auch räumlich weit auseinander liegende Kulturen und Völker: von den "primitiven" magischen Welten der Steinzeit über die sakralen Vorstellungen der antiken Hochkulturen und der monotheistischen Offenbarungsreligionen (Judentum, Christentum und Islam) bis hin zu den kryptoreligiösen Phänomenen säkularer Industriegesellschaften, von Indien über Australien bis nach Nord- und Südamerika. Dabei kreist Eliades Auffassung vom Wesen des Heiligen, Mythischen und Religiösen um wiederkehrende Themen und Begriffe wie jene von der Dialektik des Sakralen und Profanen und der Remythisierung des (post)modernen Menschen. Besonderes Augenmerk verdienen hierbei Eliades Arbeiten zu den Weisheitslehren und spirituellen Praktiken Indiens - zu Hinduismus und Buddhismus sowie zu Schamanismus, Tantrismus und Yoga: eine Pionierleistung Eliades im interkulturellen und interreligiösen Dialog zwischen West und Ost, die nicht nur von fächerübergreifender Gelehrsamkeit und philologischer Akribie, sondern vor allem durch ein "empathiebefrachtetes Verstehen" geprägt ist, d.h. durch die psychologische Bereitschaft und Gabe, sich in die Einstellungen anderer Menschen einzufühlen. Zum Autor: Richard Reschika: geb. 1962 in Kronstadt/Rumänien; Studium der Germanistik, Kunstgeschichte und Philosophie in Freiburg i.Br. und Heidelberg; 1988 M.A.; 1990 Promotion zum Dr. phil. über die Spätlyrik Paul Celans; 1991-94 Lektor beim Herder-Verlag; seit 1995 tätig als freier Lektor, (Rundfunk-)Autor und Übersetzer aus dem Rumänischen und Englischen. Publikationen, u.a. über E.M. Cioran, Mircea Eliade und Friedrich Nietzsche.
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Jüdischer Verlag Jüdisches Städtebild Czernowitz
Jüdischer Verlag Jüdisches Städtebild Czernowitz
Als ein Schwarzwalddorf, ein podolisches Ghetto, eine kleine Wiener Vorstadt, ein Stück tiefstes Rußland und ein Stück modernstes Amerika hat Karl Emil Franzos im vergangenen Jahrhundert die Stadt Czernowitz charakterisiert, und Vielfalt wie Widersprüchlichkeit in Sprache und Kultur, in Architektur, Kunst und Literatur, in Tradition und Neuerung hat die Vielvölkerstadt in der Bukowina, dem Buchenland, von jeher ausgezeichnet. Geographisch als Grenzland der Hegemonie und dem Einfluß der polnischen, russischen, osmanischen Nachbarn ausgesetzt, wurde die Stadt im 18. Jahrhundert Teil des habsburgischen Reichs, und mit den neuen Herren kamen jüdische Siedler in die Stadt und ihre Umgebung. Sie stifteten in der wechselvollen Stadtgeschichte Kontinuität und waren zugleich Protagonisten der Neuerung. Die Sprache des jüdischen Mittelstandes war Deutsch, und auf deutsch haben sie Bilder von Czernowitz gezeichnet, die der rumänische Germanist Andrei Corbea-Hoisie in diesem Band versammelt. Ferdinand Zieglauer berichtet über »Lage und Schicksale der Juden in der Bukowina vom Jahre 1776 bis zum Jahre 1785«. Mit Joseph Rohrer und Julius Barasch unternehmen wir eine Reise ins Czernowitz am Ende des 18. Jahrhunderts. Leopold von Sacher-Masoch und Martin Buber lassen die Welt der Chassidim wiedererstehen, wie auch die Gegenwelt der Maskilim, der jüdischen Aufklärung, zu Wort kommt. Hermann Sternberg zeichnet die Topographie der Stadt zur Jahrhundertwende nach, Texte von Arthur Kolnik und Itzik Manger zeugen von der Präsenz des Jiddischen in Czernowitz. Edith Silbermann erinnert an Paul Celan und an das Czernowitz der rumänischen Jahre, lsak Weißglas erzählt von der Errichtung des Ghettos im Jahr 1941 und von der furchtbaren Deportation der Juden aus Czernowitz, der Zerstörung einer ganzen Lebenswelt. Der heute in Czernowitz lebende jiddische Dichter Josef Burg hat den Text »Am Fenster« verfaßt. Das Fenster zeigt auf das vergangene wie gegenwärtige Czernowitz, das die begleitenden Fotografien zeigen.
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University of Illinois Press Lacoue-Labarthe, P: Heidegger and the Politics of Poetry A1002933015
University of Illinois Press Lacoue-Labarthe, P: Heidegger and the Politics of Poetry A1002933015
This volume collects and translates Philippe Lacoue-Labarthe's studies of Heidegger, written and revised between 1990 and 2002. All deal with Heidegger's relation to politics, specifically through Heidegger's interpretations of the poetry of HÖlderlin. Lacoue-Labarthe argues that it is through HÖlderlin that Heidegger expresses most explicitly his ideas on politics, his nationalism, and the importance of myth in his thinking, all of which point to substantial affinities with National Socialism. Lacoue-Labarthe not only examines the intellectual background--including Romanticism and "German ideology"--of Heidegger's uses and abuses of poetry, he also attempts to reestablish the vexed relationship between poetry and philosophy outside the bounds of the Heideggerian reading. He turns to Walter Benjamin and Theodor Adorno, as well as Paul Celan, arguing for the necessity of poetry as an engagement with history. While Heidegger's readings of HÖlderlin attempt to appropriate poetry for mythic and political ends, Lacoue-Labarthe insists that poetry and thought can, and must, converge in another way. Jeff Fort provides a precise translation capturing the spirit and clarity of Lacoue-Labarthe's writing, as well as an introduction clearly situating the debates addressed in these essays.
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Traugott Bautz Mircea Eliade interkulturell gelesen
Traugott Bautz Mircea Eliade interkulturell gelesen
Für den rumänischen Religionsphilosophen Mircea Eliade (1907-1986), der zugleich durch seine phantastischen Erzählungen und Romane literarischen Weltruhm erlangte, stellt die Entdeckung des nichteuropäischen Menschen und seiner geistigen Welt das wichtigste Phänomen des 20. Jahrhunderts dar. Namentlich die wissenschaftliche Erforschung exotischer (Natur-)Religionen ermöglicht dem Abendland eine geistige Horizonterweiterung ohnegleichen - und damit eine beträchtliche Relativierung und dringend notwendige Korrektur der eigenen eurozentristischen Denkweisen. In diesem Sinne umfassen Eliades wissenschaftliche Untersuchungen zur Religionsgeschichte sowohl zeitlich als auch räumlich weit auseinander liegende Kulturen und Völker: von den "primitiven" magischen Welten der Steinzeit über die sakralen Vorstellungen der antiken Hochkulturen und der monotheistischen Offenbarungsreligionen (Judentum, Christentum und Islam) bis hin zu den kryptoreligiösen Phänomenen säkularer Industriegesellschaften, von Indien über Australien bis nach Nord- und Südamerika. Dabei kreist Eliades Auffassung vom Wesen des Heiligen, Mythischen und Religiösen um wiederkehrende Themen und Begriffe wie jene von der Dialektik des Sakralen und Profanen und der Remythisierung des (post)modernen Menschen. Besonderes Augenmerk verdienen hierbei Eliades Arbeiten zu den Weisheitslehren und spirituellen Praktiken Indiens - zu Hinduismus und Buddhismus sowie zu Schamanismus, Tantrismus und Yoga: eine Pionierleistung Eliades im interkulturellen und interreligiösen Dialog zwischen West und Ost, die nicht nur von fächerübergreifender Gelehrsamkeit und philologischer Akribie, sondern vor allem durch ein "empathiebefrachtetes Verstehen" geprägt ist, d.h. durch die psychologische Bereitschaft und Gabe, sich in die Einstellungen anderer Menschen einzufühlen. Zum Autor: Richard Reschika: geb. 1962 in Kronstadt/Rumänien; Studium der Germanistik, Kunstgeschichte und Philosophie in Freiburg i.Br. und Heidelberg; 1988 M.A.; 1990 Promotion zum Dr. phil. über die Spätlyrik Paul Celans; 1991-94 Lektor beim Herder-Verlag; seit 1995 tätig als freier Lektor, (Rundfunk-)Autor und Übersetzer aus dem Rumänischen und Englischen. Publikationen, u.a. über E.M. Cioran, Mircea Eliade und Friedrich Nietzsche.
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Jüdischer Verlag Jüdisches Städtebild Czernowitz A1059800816
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Als ein Schwarzwalddorf, ein podolisches Ghetto, eine kleine Wiener Vorstadt, ein Stück tiefstes Rußland und ein Stück modernstes Amerika hat Karl Emil Franzos im vergangenen Jahrhundert die Stadt Czernowitz charakterisiert, und Vielfalt wie Widersprüchlichkeit in Sprache und Kultur, in Architektur, Kunst und Literatur, in Tradition und Neuerung hat die Vielvölkerstadt in der Bukowina, dem Buchenland, von jeher ausgezeichnet. Geographisch als Grenzland der Hegemonie und dem Einfluß der polnischen, russischen, osmanischen Nachbarn ausgesetzt, wurde die Stadt im 18. Jahrhundert Teil des habsburgischen Reichs, und mit den neuen Herren kamen jüdische Siedler in die Stadt und ihre Umgebung. Sie stifteten in der wechselvollen Stadtgeschichte Kontinuität und waren zugleich Protagonisten der Neuerung. Die Sprache des jüdischen Mittelstandes war Deutsch, und auf deutsch haben sie Bilder von Czernowitz gezeichnet, die der rumänische Germanist Andrei Corbea-Hoisie in diesem Band versammelt. Ferdinand Zieglauer berichtet über »Lage und Schicksale der Juden in der Bukowina vom Jahre 1776 bis zum Jahre 1785«. Mit Joseph Rohrer und Julius Barasch unternehmen wir eine Reise ins Czernowitz am Ende des 18. Jahrhunderts. Leopold von Sacher-Masoch und Martin Buber lassen die Welt der Chassidim wiedererstehen, wie auch die Gegenwelt der Maskilim, der jüdischen Aufklärung, zu Wort kommt. Hermann Sternberg zeichnet die Topographie der Stadt zur Jahrhundertwende nach, Texte von Arthur Kolnik und Itzik Manger zeugen von der Präsenz des Jiddischen in Czernowitz. Edith Silbermann erinnert an Paul Celan und an das Czernowitz der rumänischen Jahre, lsak Weißglas erzählt von der Errichtung des Ghettos im Jahr 1941 und von der furchtbaren Deportation der Juden aus Czernowitz, der Zerstörung einer ganzen Lebenswelt. Der heute in Czernowitz lebende jiddische Dichter Josef Burg hat den Text »Am Fenster« verfaßt. Das Fenster zeigt auf das vergangene wie gegenwärtige Czernowitz, das die begleitenden Fotografien zeigen.
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Insel Gesammelte Werke in sieben Bänden A1000521922
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Menschen und Dinge 1945. Zwölf Essays: Vom Ich. Von der Friedrich Hölerlin "Hälfte des Lebens". Schwierigkeiten, heute Lebenserinnerungen von Ludwig Curtius. Einigen Schalen und Natur. Von den Dingen. Vom Wiedererwecken. Von der Gotteserfahrung. Von unserer Krankheit. Vom Wandern in der Tiefe. Von der Stille. Von unserern Kindern. Vom Hunger. Von der Schuld. Von der Verwandlung. Zwischen immer und nie. Gestalten und Themen der Dichtung: Engidu. Daniel und die Könige. Das Ärgernis. Tobias. Sappho. Lysistrata. Romeo und Julia. Prospero. Diotima. Mignon. Egmont und Klärchen. Werther. Wozzek. Undine. Brigitta. Anna Karenina. Die Frau ohne Schatten. La bête humaine. Zu Peer Gynt. Die Wildente. Fuhrmann Henschel. Mutter Courage. Lucky. Der Fremde. Liebeslyrik heute. Das Tagebuch. Gedächtnis, Zuchtrute, Kunstform. Georg Trakl. Eduard Mörike. Mein Gedicht. die Wahrheit zu schreiben. Rede auf den Preisträger Paul Celan. Georg-Büchner-Preis. Einzeln veröffentlichte und nachgelassene Prosa: Villa Borghese. Archaischer Apoll. Die Vigna. Wege durch Danzig. Aufzeichnungen. Das Gesicht der Heimat. Die schöne Melusine. Mythos. Friedrich Hölderlin. Frankfurt 1796-1798. Tagebuch 1945. Theatrum Sanitatis. Gedanken zur Gestaltenwelt Goyas. Rom. Die Kriegsjahre 1944/45. Linolschnitte von Getrud Sentke. Tagebuchblätter. Weg aus der Entfremdung. Blick aus dem Fenster. Der Wanderer und die Heimat. Rembrandt 1948. Was kann das heutige Schrifttum der Welt geben? - Was kann es vom Ausland aufnehmen?. Betrachtungen zum Deckengemälde der Cappella Sistina. Filippp Lippi und sein Meisterwerk. Die Frauen im "Gösta Berling". Der Freiburger Hochaltar des Meisters Hans Baldung Grien. Vom Wortschatz der Poesie. Vom Ausdruck der Zeit in der lyrischen Dichtung. Der Wunsch nach Verpflichtung. Harmonie und Widerspruch. Zu den Gefäßen des alten Orients. Neujahrsansprache 1951. Das Leben einer Rebellin. Joyce Cary neuer Roman "A Fearful Joy". Von der Unverdorbenheit des Menschen. Colettes jüngster Rom...
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Hentrich & Hentrich Neues Judentum - altes Erinnern?, Sachbücher von Dmitrij, Hensch Belkin
Hentrich & Hentrich Neues Judentum - altes Erinnern?, Sachbücher von Dmitrij, Hensch Belkin
Dmitrij Belkin, Eva Lezzi - Dialog aus zwei Ecken. Rückblick und Ausblick Micha Brumlik - Postgedächtnis und transgenerationales Trauma Eva Lezzi - Brüche. Individuelles Gedächtnis und öffentliche Erinnerung Uffa Jensen - Von alten Jungen und jungen Alten. Wie Gedächtnis generationale Gemeinschaften schafft Rachel de Boor - "Sich selbst zu betrachten, als wäre man persönlich aus Mitzraim herausgezogen worden" - als Jude durch Wahl, gemacht in Deutschland Evgenia Gostrer - Deiner Oma geht es gut. Karen Körber - Konfliktierende Erinnerungen Lyudmila Belkin - "Gedanken leiten das Gedächtnis". Gedächtnis und Migration Alissa Maxman - Ein stiller Ort der Erinnerung Hannah Peaceman - Wer sind "wir"? Jüdische Kollektivität in Deutschland - Heterogenität als Potenzial für den Gemeinschaftsaufbau Dmitrij Belkin, Anna Schapiro - Gedächtnismuseum und Gedächtnisraum. Zur Medialität des Gedächtnisses Vivian Liska - Verwundete Psalmen. Paul Celan und Robert Schindel Layla Zami - Zuckerman Tanz Kunst als lebendiges Gedächtnis: Oxana Chis performatives Gedächtnis von Tatjana Barbakoff Stefanie Höpfner - Dani Karavan - Kunst im Dialog zwischen Gedächtnis und Gegenwart Avi Feldman - Willkommen in der Hölle: Zum jüdischen Turn in Yael Bartanas jüngster Videokunst Jelena Jeremejewa - Irgendwo dazwischen - Von der Praxis zur Reflexion Yair Haendler - Ein Gefängnis der Vergangenheit oder ein Schlüssel zur Zukunft? Rabbinische Einstellungen zum Gedächtnis Hartmut Bomhoff - Gedächtnis gestalten: Eine Herausforderung für angehende Rabbiner und Kantoren am Beispiel des christlich-jüdischen Dialogs Yana Lemberska - "Dieser Krieg ist dein Ursprung, deine Geschichte, deine Antike": Post-Holocaust-Diskurs und traditionelle Gedächtniserzählungen in Publikationen post-sowjetischer jüdischer Autoren in Deutschland Max Czollek - #Auschwitz. Gedächtnistheater und neue Juden Oleg Pronichev - Der Preis der Sichtbarkeit. Mythen, Normen und Geschichten des Jüdischseins in der medialen Darstellung von Konflikten David Kowalski - Nationale Selbstverständnisse und ihre Erinnerungen. Der Holocaust in der polnischen Erinnerungskultur Igor Mitchnik - Im Schatten anderer: Erinnerung an die Shoah in der europäischen Einwanderungs- und Migrationsgesellschaft.
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Beck Belletristik Wildwuchs Erzählungen aus Wolhynien Chaim Nachman Bialik
Beck Belletristik Wildwuchs Erzählungen aus Wolhynien Chaim Nachman Bialik
Komisch, tragisch, poetisch: Bialiks Erzählungen aus einer untergegangenen Welt Chaim Nachman Bialik gehört zu den bedeutendsten modernen Autoren des Hebräischen, aber seine meisterhaften Erzählungen wurden bisher noch nie ins Deutsche übertragen. Der Band versammelt drei Geschichten vom jüdischen Leben in Wolhynien, das Bialik mit der gleichen Zärtlichkeit beschreibt, die Siegfried Lenz seinem Suleyken entgegenbrachte. Doch die Erzählungen bieten viel mehr als Blicke in eine versunkene Welt, sie handeln in unvergesslichen tragischen und urkomischen Szenen von Feindschaft und verbotener Liebe, Stolz und Scham eines Heranwachsenden, von der Macht der Tradition und dem Traum vom verlorenen Paradies. Das dörfliche Leben der jüdischen Holzhändlerfamilie ist für die Kinder ein festgefügter Kosmos, doch für die Obrigkeit illegal, und so bahnt sich langsam die Katastrophe an ... Zwei Nachbarskinder, Noah und Marinka, können sich jahrelang nur durch Löcher im Zaun verständigen. Am Ende siegt die Liebe über den Hass der Eltern, aber nur scheinbar ... Ein Junge entzieht sich durch Nichtstun dem strengen Vater und erträumt sich eine ganz eigene Welt, in der Dorf, Felder und Wälder zum gelobten Land werden ... Wie Kafka gelingt es Bialik, Unsicherheiten, Ängste, innere und äußere Konflikte in unvergesslichen, geradezu parabelhaften Geschichten zu bannen. Der Band enthält außerdem Bialiks berühmtes Langgedicht In der Stadt des Tötens über die russischen Pogrome in Kischinew: ein hebräisches Klagelied in mittelalterlicher Tradition, das in seinem modernen Duktus auf Paul Celan vorausweist. Die Übersetzung aus dem Hebräischen wurde gefördert von Litprom e.V. in Kooperation mit dem Goethe-Institut. Bialik befreite die hebräische Sprache aus ihren Banden und versetzte ihr einen kräftigen Klaps. Und schon galoppierte sie los. Ayelet Gundar-Goshen Der Pionier der hebräischen Literatur erstmals in deutscher Sprache Drei Meistererzählungen aus dem versunkenen Wolhynien Mit dem berühmten Gedicht In der Stadt des Tötens Kongenial aus dem Hebräischen ins Deutsche übertragen von Ruth Achlama
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